Wirtschaft
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Die Unvernunft hat Methode – wie zwei israelische Psychologen unser Denken verändert haben

In seinem Buch «Aus der Welt» schildert Michael Lewis die etwas besondere Männerfreundschaft zwischen Amos Tversky und Daniel Kahneman und ihre Folge für die Sozialwissenschaften.



Daniel Kahneman of Israel (L) receives the The Bank of Sweden Prize in Economic Sciences from King Carl Gustaf of Sweden (R) during a ceremony at the Concert Hall in Stockholm, Sweden, Monday, December 10, 2002. (KEYSTONE/EPA PHOTO PRESSENS BILD/J ONAS EKSTROMER)

Daniel Kahneman (links) erhält den Nobelpreis in Stockholm. Bild: EPA PRESSENS BILD POOL

Trump-Triumph, Brexit, Populismus und Aleppo: 2016 war ein sehr schlechtes Jahr für alle, die an die menschliche Vernunft glauben. Die Ökonomieprofessorin Diane Coyle spricht denn auch in der «Financial Times» von «Mutually Assured Delusions» (Gegenseitig bestätigten Wahnvorstellungen).  

«Wir studieren die menschliche Dummheit anstelle der künstlichen Intelligenz.»

Amos Tversky

Das kann manchmal bös ins Auge gehen. «Viele Unternehmenskatastrophen und andere Desaster sind das Resultat eines Gruppendenkens und der Weigerung, seine Vorstellungen zu verändern, wenn sich Beweise für das Gegenteil finden», so Coyle.

Bild

Daniel Kahneman (links) und Amos Tversky in Jerusalem.

Die Namen zweier Männer stehen für eine wissenschaftliche Erforschung des Phänomens der «Mutually Assured Delusions»: Amos Tversky und Daniel Kahneman. Ihnen hat der amerikanische Starautor Michael Lewis («The Big Short», «Liar’s Poker») sein neuestes Buch «Aus der Welt» («The Undoing Project») gewidmet. Wie nicht anders zu erwarten, legt Lewis einmal mehr ein brillantes Buch vor.  

Eine sehr gegensätzliche Bromance

Kahneman und Tversky waren ein sehr ungleiches Paar. «Danny war stets überzeugt, dass er sich irrte. Amos war stets überzeugt, dass er Recht hatte», schreibt Lewis. «Amos war die Seele jeder Party; Danny ging nie an Partys. (...) Danny war ein Pessimist. Amos war mehr als ein Optimist, Amos war ein überzeugter Optimist, weil er beschlossen hatte, dass Pessimismus dumm war.»

Vielleicht gerade weil sie so gegensätzlich waren, verband die beiden eine Männerfreundschaft, die sehr speziell war. Stunden-, ja tagelang schlossen sie sich in einem Konferenzzimmer der Hebrew University in Jerusalem ein und entwickelten so in mit sehr viel Gelächter gespickten Gesprächen ihre Thesen von der menschlichen Unvernunft.  

Author Michael Lewis gestures during an interview at Reuters regarding his book about high-frequency trading (HFT) named

Gilt als einer der bedeutendsten Sachbuch-Autoren der Gegenwart: Michael Lewis. Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

Die Zusammenarbeit war so eng, dass sie bei gemeinsam verfassten Essays jeweils nicht mehr wussten, wer was geschrieben hatte. Wären sie nicht beide verheiratet und Väter von Kindern gewesen, hätte man sie für ein schwules Paar gehalten.  

Im Zentrum der Arbeit der beiden Psychologen stand die Erkenntnis, dass Menschen nicht nur immer wieder unvernünftig handeln, sondern dass diese Unvernunft Methode hat. Vor allem was die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten betrifft, ist der menschliche Verstand meist hoffnungslos überfordert.  

«Menschen wählen nicht zwischen Dingen aus. Sie wählen zwischen der Beschreibung der Dinge aus.»

Michael Lewis

Um dies an einem Beispiel zu erläutern: Angenommen, es bricht eine Seuche aus. Man nimmt an, dass 600 Menschen umkommen werden. Zwei verschiedene Programme werden vorgestellt. Bei Variante A werden 200 Menschen gerettet; bei Variante B besteht eine 33-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass alle Menschen gerettet werden und eine zwei Drittels Wahrscheinlichkeit, dass niemand gerettet wird. Welches Programm soll angewendet werden?  

Wenn die Frage so gestellt wird, dann spricht sich die grosse Mehrheit für Variante A aus.  

Gleicher Inhalt, andere Formulierung

Anders ist es, wenn man Variante C und D ins Spiel bringt. Sie lauten: Wenn C angewandt wird, sterben 400 Menschen, bei D besteht eine 33-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass niemand stirbt und eine zwei Drittels Wahrscheinlichkeit, dass alle sterben.

Jetzt spricht sich die grosse Mehrheit für Variante D aus. Dieses Resultat ist vollkommen unlogisch, denn beide Mal wird exakt das Gleiche gefragt, aber anders formuliert. «Menschen wählen nicht zwischen Dingen aus», fasst Lewis dieses Phänomen zusammen. «Sie wählen zwischen der Beschreibung der Dinge aus.»  

Menschen entscheiden meist aus dem Bauch heraus und in der Regel falsch. Kahneman wird diese These später in seinem berühmten Buch «Schnelles Denken, langsames Denken» an vielen Beispielen illustrieren. Sie können auch leicht manipuliert werden. Wenn man beispielsweise fragt: Hans liest gerne Bücher und meidet Sportanlässe. Ist er Bibliothekar oder Bauer? Dann lautet die Antwort Bibliothekar. Übersehen wird dabei der Basiseffekt, die Tatsache, dass es etwa zehn Mal mehr Bauern als Bibliothekare gibt.  

Bekannt ist auch der so genannte Endowment-Effekt. Menschen messen etwas, das sie besitzen, mehr Wert zu, auch wenn es keinen Sinn macht. Oder das Gesetz der grossen Zahl. Fragt man Menschen, wie viel die Multiplikation von 1x2x3x4x5x6x7x8 gibt, dann kommt eine viel tiefere Schätzung heraus bei der Frage 8x7x6x5x4x3x2x1. (Das Resultat lautet übrigens: 40'320)

Auch Experten irren sich

Natürlich irren sich Menschen immer, und einige vielleicht mehr als andere. Die Leistung von Tversky und Kahneman besteht darin zu beweisen, dass diese Irrtümer nicht zufällig sind und auch, oder vor allem, bei Experten eintreffen. Ärzte beispielsweise begehen solche Fehler bei ihren Diagnosen, Piloten in Notsituationen oder Banker bei Investitionen.  

Bild

Das Buch von Michael Lewis.

Autofahrer unterschätzen die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls, wenn sie getrunken haben und Menschen heiraten, obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung 50 Prozent beträgt. Dank den systematischen Erkenntnissen von Tversky und Kahneman konnten Schulungsprogramme konzipiert werden, die mithelfen, solche Fehler zu vermeiden.  

Tversky starb an Krebs

Kahneman ist heute der wohl bekannteste Psychologe der Welt. 2002 erhielt er den Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften, den er nicht mit seinem Freund teilen konnte. Tversky war bereits an Krebs verstorben und der Nobelpreis wird nur an lebende Wissenschaftler vergeben.  

Das durchgehende Thema von Kahnemans Forschung ist sein Misstrauen gegenüber der Intuition. Er findet es besorgniserregend, dass «massgebende Entscheidungen heute wie vor tausend Jahren intuitiv und von wenigen Männer in Autoritätspositionen» getroffen werden. Angesichts der Tatsache, das bald Donald Trump ins Weisse Haus einziehen wird, ist diese Sorge mehr als berechtigt.  

Obwohl die Forschung von Tversky und Kahneman oft zur Folge hat, dass Menschen durch Algorithmen ersetzt werden, waren die beiden keine Anhänger der künstlichen Intelligenz. Oder wie es Tversky einst formulierte: «Wir studieren die menschliche Dummheit anstelle der künstlichen Intelligenz.»

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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • humpfli 04.01.2017 11:54
    Highlight Highlight Das mit den Statistiken finde ich nicht wirklich überzeugend. Statistiken sind eben nur Statistiken. Wenn es bspw. 60 Prozent Bauern gibt und 40 Prozent Bibliothekare, dann müssten wir uns ja bei jeder Person für den Bauer entscheiden. Die Statistik trägt also nichts wesentliches bei. Das Einzige, was sie bewirken könnte ist, dass bei einer extremen Statistik die Gründe für den einen Job stärker sein müssten. Wären bspw. 90 Prozent Bauern und 10 Prozent Bibliothekare, dann müsste man sich evt. fragen, ob das gerne Bücherlesen ausreichend Grund für Bibliothekar ist.
  • Sophia 03.01.2017 17:48
    Highlight Highlight Wenn ich mir Euklid, Archimedes, Leonardo, Newton und Einstein und andere so vor Augen führe, kann ich nicht generell von der Dummheit der Menschen reden. Wir sind einfach fehlerhaft. Unsere kognitiven Fähigkeiten sind beschränkt, daraus müssen zwangsweise Fehlentscheide resultieren. Wir sollten uns dem einfach nur bewusst werden, vieles bliebe uns erspart! Und da Schwachsinn zu wiederlegen etwa einen Zehnerpotenz mehr Energie erfordert, als ihn zu produzieren*, sollten wir auch bescheidener werden, denn Energie ist teuer ;-).
    * Brandolini
    • Intellektueller 03.01.2017 19:23
      Highlight Highlight Der einzige Fehler liegt in der Auffassung, dass es in jedem Fall eine beste Lösung gäbe.
      Dass es keine Lösung geben könnte, oder nur lauter schlechte, das will man selten wahrhaben. Und dass jede Lösung gut genug sein könnte, genügt nicht dem Anspruch immer die beste Lösung zu finden. Vielfach ist es unmöglich zu wissen, was jetzt richtig wäre, weil der Entscheid von zukünftigen, schicksalshaften Ereignissen abhängt. Dann kann man erst hinterher schlau werden.
      Und oft wird ausser Acht gelassen, dass man sich nicht immer Entscheiden muss und man sowohl das eine als auch das andere tun kann.
  • TheMan 03.01.2017 17:32
    Highlight Highlight 2016 war ein sehr schlechtes Jahr für alle, die an die menschliche Vernunft glauben. Heisst nur in Linken Kreisen herscht Menschliche Vernunft? Schwarz-Weiss denken in seiner Puren Form. Ist es Menschlich Vernünftig, Menschen mit Verschiedenen Kulturen/Religionen (bei den Religionen, eine Welche die anderen nicht Akzteptieren kann) zu mischen. Ist es Menschliche Vernunft alles gegen das eigne Volk zu machen, um einem anderem Land oder Organisation zu Gefallen? Nein das ist keine Menschliche Vernunft mehr.
    • Marbek 04.01.2017 09:17
      Highlight Highlight Gratuliere, du hast es gerade geschafft, einen Beitrag zu einem gesellschaftlichen Thema abzugeben, der fast ebenso wirr ist wie diejenigen, die du jeweils zum Thema "Stamm" produzierst.

      Interessant ist jedenfalls, wie sich nun ausländerfeindliche (-kritische?) Kommentare zu deinen religiösen gesellen. Interessant, aber halt auch etwas entlarvend. Und Formulierungen wie "alles gegen das eigene Volk machen" wirken etwas rechts-hysterisch, meinst du nicht? Nur so von wegen "Schwarzweiss-Denken", das du anprangerst.
    • TheMan 04.01.2017 10:48
      Highlight Highlight Marbek nach dir, gibt es keinen Röstigraben und die Tessiner verstehen die Deutschweizer immer so gut. Ist imfall Kulturbedingt der Röstigraben. Und das die Deutschweizer die Tessiner nicht immer verstehen, liegt auch in der Kultur und nicht in der Sprache. Es gibt Friedliche Kulturen und solche die, welche gerne mal Zuschlagen. Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Das sich diese Kulturen nicht verstehen ist bekannt. Sie würden auch nicht zusammen Funktionieren. Oder denkst du die Kriege gabs einfach so? Nein zum Teil Kulturbedingt oder zum Teil Religiöse bedingte Kriege.
    • TheMan 04.01.2017 11:04
      Highlight Highlight Schau dir Türkei und den Sudan an. Gut klappt es dort mit den diversen Kulturen. Die Armenier wurden fast Ausgerottet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 03.01.2017 16:57
    Highlight Highlight Handeln Menschen generell dumm und unter Gruppenzwang oder jeweils nur zeitweise, wenn die Handlungen nicht ins linke Denkschema passen?
    • phreko 03.01.2017 17:35
      Highlight Highlight Dumm ist, wer dummes schreibt.
    • Aged 03.01.2017 17:42
      Highlight Highlight Was hat das miteinander zu tun? Oder wollen Sie Ihren "dummen" Kommentar auf andere schieben?
  • Orpheus & Eurydike 03.01.2017 14:59
    Highlight Highlight Wie kontrovers! Ich vertraue lieber verstärkt auf mein Bauchgefühl - wissenschaftlich legitimiert:

    https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/chair-of-sociology-dam/documents/icsd2013/0_3_gigerenzer.pdf
  • Intellektueller 03.01.2017 14:13
    Highlight Highlight Ich kenne die Arbeit von Kahneman und Tversky nicht. Doch so, wie sie hier skizziert ist, kann man sie nicht ernst nehmen. Das Fragen nach der "richtigen" Entscheidung ist wertlos, wenn für die Antworten nicht deren Begründung erfragt und untersucht wird.
    Z.B. können bei der Seuchenfrage alle auswählbaren Antworten richtig sein, je nachdem, welche Zielsetzung zum Massstab genommen wird. Dass die Summe der Opfer minimiert werden soll, ist nur eine von vielen Maximen und nicht einfach die einzig Vernünftige.
    Es scheint, als hätten sich die Herren in ihrer Selbstgerechtigkeit verirrt.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.01.2017 14:49
      Highlight Highlight Es lohnt, sich mit deren Arbeit unvoreingenommen auseinanderzusetzen. Sie zeigten, wie selbst unsere rationalen Entscheide von Intuition beeinflusst werden, und umgekehrt.

      Tönt harmlos, aber zB. zeigten sie, dass Schätzungen von Experten höher oder tiefer ausfallen, je nachdem ob sie kurz davor am Glücksrad eine höhere oder tiefere Zahl gezwirbelt haben. Oder das RichterInnen höhere oder tiefere Strafen verhängen, je nachdem ob sie kurz davor eine hohe oder tiefe Zahl würfelten.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Schnelles_Denken,_langsames_Denken
    • Philipp Löpfe 03.01.2017 15:03
      Highlight Highlight Na ja, Kahneman hat immerhin den Nobelpreis gewonnen...
    • Intellektueller 03.01.2017 16:04
      Highlight Highlight @Löpfe: Na ja, das sagt nichts aus über die Nützlichkeit oder den Wahrheitsgehalt aus. Sonst hätte der Terrorist Jassir Arafat nicht Friedensnobelpreisträger werden dürfen, ebensowenig der Drohnen- und Todesschwadronenmörder Barack Obama.
      Der Nobelpreis ist ein billiger Jahrmarkt der Eitelkeiten für alle, die meinen, etwas zu wissen.
      Doch seit mehr als 2400 Jahren ist Sokrates der einzig weise Mensch.
      Denn er wusste, dass er nichts weiss.
      Seine beleidigende Einsicht erboste die Obrigkeit so sehr, dass sie Sokrates zum Tode verurteilte, wie man weiss. Sokrates lacht über den Nobelpreis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 03.01.2017 13:44
    Highlight Highlight Ich bin gegenüber den grossen Welterklärungen sehr skeptisch - es gibt auch in der Wissenschaftswelt Modeströmungen und Hypes, dabei geht die Musik oft ganz anderswo ab. Jede paradigmatische Einschnürung durch Hypes ist schlecht für die Wissenschaften und für die von ihnen betroffenen Menschen, vor allem, wenn jemand sich wie Kahnemann anheischt, die Dummheit der Menschen zu thematisieren. Schon diese Annahme ist reine Willkür bzw. ein nicht beweisbares Axiom... Was in einem Falle dumm sein kann, kann im andern Fall genial sein...
    • HerrBircher 03.01.2017 14:26
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um eine grosse Welterklärung. Nur um den Beweis dafür, dass Menschen meistens unsystematisch Denken und Handeln. Entscheidungen die dann darauf basieren können folglich auch nicht fundiert sein.
      Wenn man diese Erkenntnis hat, kann man anfangen Systematiken zu entwickeln die diese denkfehler verhindern.
    • Intellektueller 03.01.2017 15:11
      Highlight Highlight @Bircher: Dein postulierter Nachweis liefert die präsentierte Arbeit eben gerade nicht. Wie @Herbert zu recht bemerkte, scheitert dieser Beweis an der Definition von "Dummheit des Menschen".
      Es gibt nämlich keine eindeutigen, rationalen Entscheide. Rational heisst verhältnismässig. Aber im Verhältnis wozu,? Und wie soll erwägt sein? Beispiel: wenn die Inhaftierungskosten, oder das Rückfallrisiko höher gewichtet werden, als das Leben des Verurteilten, dann ist die Todesstrafe eine ganz rationale Lösung.
    • Herbert Anneler 03.01.2017 15:34
      Highlight Highlight @ Bircher: Was ist der Massstab von "unsystematisch", " richtig" und " falsch"...? Mir ist das Wurst. Was mich interessiert, ist der SINN, der hinter menschlichem Handeln steht, der subjektiv gemeinte Sinn - die wahre humane Kategorie. Alles andere mündet in Reduktionismus und Determinismus. Mehr Geisteswissenschaft, sprich: Wissenschaften des Verstehens, wären für die condition humaine weit nötiger als die Modellklempnereien der Kahnemanns dieser Welt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 03.01.2017 13:23
    Highlight Highlight Die Vergleichsweise und nachfolgendes Beispiel sind nicht korrekt...
  • Menel 03.01.2017 12:57
    Highlight Highlight Bin ganz der Meinung der zwei Psychologen. Man muss nur mal die Stimmung der Menschen momentan mit Statistiken vergleichen. Manchmal kommt es mir so vor, als wolle man eine Katastrophe herbeireden.
    Bin daher nach wie vor (wie schon in einem anderen Artikel geschrieben) absolut dafür, dass die Leute für Entscheidungen mehr ihren Verstand und Zahlen zu rate ziehen, als ihre Emotionen.
    • poga 03.01.2017 13:37
      Highlight Highlight @Menel das wäre ja eigentlich ganz gut. Nur wird spätestens die Interpretation dieser Fakten und Zahlen wieder aus dem Bauch heraus geschehen müssen. Sonst muss auch noch irgend ein Gremium Fakten schaffen wie das ganze interpretiert werden müsste. Bestes Beispiel ist dieAsylfrage. Nüchtern betrachtet, so rein Zahlentechnisch, müssten wir alle zurückweisen. Kosten und Ertrag sind in so einem krassen Ungleichgewicht, dass die Antwort eigentlich nur Ablehnung sein kann. Hier braucht es das Bauchgefühl. Oder jemand der dieses Thema zur faktenfreien Zone erklährt.
    • Menel 03.01.2017 16:40
      Highlight Highlight @poga, den Umfang an Daten, die sich mit Zahlen beschreiben lassen, muss nicht so kurzsichtig sein, wie sie das jetzt vorschlagen.
    • poga 03.01.2017 17:06
      Highlight Highlight @Petrarca zeig bitte eine globalökonomische Studie zum Thema Asyl die deine Frage untermauert oder berechtigt. Ich kann mit keine Vorstellen, die auf Fakten basierend zum Schluss kommt, dass das Asylwesen irgend einen Mehrwert bringt, der nicht emotional ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 03.01.2017 11:50
    Highlight Highlight Menschen sind also dumm und handeln unvernünftig. Das weiss doch jeder, dazu braucht's keine wissenschaftliche Untersuchung und Abhandlung...
    • FrancoL 03.01.2017 12:12
      Highlight Highlight Ja die die es wissen brauchen keine wissenschaftliche Untersuchung, aber wie steht es mit den anderen?
    • Knut Knallmann 03.01.2017 12:18
      Highlight Highlight Aber nur Wenige wissen wieso. Wenn man die Gründe für dieses Verhalten nicht kennt, kann man auch wenig dagegen machen...
    • dä dingsbums 03.01.2017 12:28
      Highlight Highlight Eine andere wissenschaftliche Untersuchung wäre dringend notwendig:

      Warum urteilen Menschen abschliessend über komplexe wissenschaftliche Themen, von denen sie nur einen kurze Zusammenfassung gelesen haben.
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