Wissen

Nobelpreis für Chemie geht an die Entwickler der kleinsten Maschinen der Welt

The Royal Academy of Sciences members reveal the winners of the Nobel Prize in Chemistry, at the Royal Swedish Academy of Sciences, in Stockholm, Sweden, Wednesday, Oct. 5, 2016. Jean-Pierre Sauvage,  ...
Bild: AP/TT News Agency

Nobelpreis für Chemie geht an die Entwickler der kleinsten Maschinen der Welt

05.10.2016, 11:5105.10.2016, 12:35

Der Franzose Jean-Pierre Sauvage, der Brite Sir J. Fraser Stoddart und der Niederländer Bernard L. Feringa erhalten den diesjährigen Chemie-Nobelpreis. Sie entwarfen und produzierten die kleinsten Maschinen der Welt aus Molekülen.

Die Entwicklung von Computern zeige, wie die Miniaturisierung von Technologie eine Revolution auslösen könne, hiess es weiter. Die drei Preisträger miniaturisierten Maschinen, was dereinst zu neuen Materialien, Sensoren und Energiespeichersystemen führen könnte.

Noch sei der molekulare Motor im Entwicklungsstadium wie der elektrische Motor im Jahr 1830, als Wissenschaftler erste sich drehende Kurbeln und Räder zeigten - ohne zu wissen, dass sie dereinst zu Waschmaschinen und Ventilatoren führen würden, schrieb die Akademie. Für die wichtigen zu einer möglichen neuen technologischen Revolution durch miniaturisierte Maschinen werden die drei Forscher mit dem diesjährigen Chemie-Nobelpreis geehrt. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
SpaceX-Rakete dürfte auf dem Mond aufgeschlagen sein – Bestätigung könnte Tage dauern
Rund anderthalb Jahre nach ihrem Start kündigten Wissenschaftler an, dass ein Teil einer SpaceX-Rakete ungeplant auf dem Mond aufschlagen dürfte. Der Aufschlag wurde am Mittwoch für 8.35 Uhr MESZ berechnet, hiess es unter anderem von dem US-Astronomen Bill Gray und der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Es handele sich dabei um die Oberstufe der Rakete «Falcon 9» vom privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk, mit der im Januar 2025 zwei Lander zum Mond gestartet waren.
Zur Story