Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Siamesisches Zwillingspaar stirbt mit 21 Jahren

04.06.18, 08:43 04.06.18, 08:53


Zwei am Unterleib zusammengewachsene Studentinnen in Tansania sind im Alter von 21 Jahren gestorben. Die siamesischen Zwillinge Maria und Consolata Mwakikuti seien bereits seit Monaten ernsthaft krank gewesen, erklärte Tansanias Präsident John Magufuli bei der Bekanntgabe der Todesnachricht am Sonntag.

Maria (l.) und Consolata Mwakikuti im Jahr 2017. Bild: The Ruaha Catholic University

Die beiden jungen Frauen waren in Tansania zu Berühmtheiten geworden, als sie im vergangenen Jahr ihr Studium an der Universität begannen. In Tansania werden Behinderte oft stigmatisiert, Eltern geben ihre behinderten Kinder oft in die Obhut von Einrichtungen.

Maria und Consolata Mwakikuti wuchsen in einer katholischen Missionsstation auf, nachdem ihre Mutter sie nach dem Tod des Vaters dort abgegeben hatte.

Ihre Berühmtheit nutzten die beiden Schwestern für den Kampf gegen die Diskriminierung von Behinderten. Im staatlichen Fernsehen forderten sie Eltern im vergangenen Jahr auf, «ihre behinderten Kinder nicht einzusperren oder zu verstecken». Die Menschen müssten wissen, «dass Behinderte und Nicht-Behinderte gleich sind und die gleichen Rechte haben».

Die Schwestern hatten im vergangenen September an der katholischen Ruaha-Universität in Iringa ihr Pädagogik-Studium aufgenommen. Sie wollten Lehrerinnen für Geschichte, Englisch und Swahili werden. Sie waren die ersten siamesischen Zwillinge, die in Tansania ein Studium aufnahmen. (sda/afp)

Mit dieser Technologie können Blinde das Internet ertasten

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wenn wir zu den Sternen reisen, brauchen wir ein Raumschiff, das es jetzt noch nicht gibt

«Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen», sagte einst Helmut Schmidt. Wenn der ehemalige deutsche Bundeskanzler recht hat, müsste Angelo Vermeulen dringend zum Arzt.  Der Doktorand und sein Team an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden beschäftigen sich nämlich mit einem visionären Thema: interstellare Reisen. 

Reisen über die Grenzen unseres eigenen Sonnensystems hinaus zu anderen Sternen sind nicht einfach ein etwas länger dauernder Mondflug. Die Distanzen im …

Artikel lesen