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Ein von Affenpocken Betroffener mit den typischen Bläschen auf der Haut.
Ein von Affenpocken Betroffener mit den typischen Bläschen auf der Haut.Bild: keystone

Wie sich die Affenpocken ausgebreitet haben

Die Affenpocken verbreiten sich gerade rund um den Globus. In folgenden Ländern wurden bereits Fälle entdeckt.
24.05.2022, 10:5024.05.2022, 12:05
Reto Fehr
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Am 6. Mai wurde in Europa der erste Affenpocken-Fall gemeldet. Seit dieser Ansteckung in England nehmen die Meldungen fast täglich zu. Mittlerweile sind in 16 Ländern Affenpocken bestätigt worden, in drei weiteren liegt ein Verdachtsfall vor (Stand 24. Mai 2022).

Auch die Schweiz erreichte das Virus. Am Samstag wurde bei einem Mann in Bern die Erkrankung diagnostiziert. Die Person ist in Isolation. Die Berner Kantonsärztin Barbara Grützmacher sieht keinen Grund zur Panik. Neu sei, dass es in Europa zu Ansteckungen von Mensch zu Mensch komme. Die betroffene Person in der Schweiz war nicht in Afrika.

Am Samstag wurden weltweit 143 Fälle oder Verdachtsmomente gemeldet, am frühen Dienstagmorgen sind es bereits deren 261. Diese Länder haben die Affenpocken bisher erreicht:

Vizedirektorin Linda Nartey vom BAG erklärte am Sonntag gegenüber SRF, dass eine Impfstoff-Beschaffung geprüft werde. Die Bevölkerung müsse im Moment aber nicht beunruhigt sein. Eine neue Pandemie stehe nicht bevor: «Basierend auf dem, was man über das Virus weiss, kann man davon ausgehen, dass es weniger übertragbar ist als das Coronavirus

In den USA, wo bisher zwei Fälle bestätigt wurden, wird dagegen bereits eine Impfung von engen Kontaktpersonen von Infizierten und Mitarbeitern des Gesundheitswesens vorbereitet.

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Achillea
24.05.2022 11:18registriert April 2021
Ich habe jetzt erwartet, dass im Artikel beschrieben wird, von wo die Infiszierten die Krankheit mitgebracht haben und wie sie sich angesteckt haben. Aber es wird nicht aufgezeigt 'wie' sich die Krankheit verbreitet hat, sondern nur 'wo' Fälle aufgetreten sind. Das sagt nicht so viel aus.
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Messerscharf analysiert Evgeny Morozov in seinem Buch «The Net Delusion», warum das Internet nicht zu mehr Demokratie und Freiheit, sondern zu mehr Unterdrückung und Überwachung führt. Das war 2011, der Arabische Frühling und der Börsengang von Facebook standen noch bevor. Morozov war ­damals erst 26 Jahre alt und hatte ein, wie die FAZ schreibt, «epochenmachendes» Buch verfasst.

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