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Genau SO solltest du reagieren, wenn irgend ein Arsch jemanden aufgrund seiner Religion anpöbelt



Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie du reagieren würdest, wenn eine Person in den ÖV von einer anderen angepöbelt wird? Und zwar nur aufgrund ihrer religiösen Ausrichtung? Würdest du einschreiten oder wegschauen? Ganz ehrlich: 

Wie würdest du reagieren?

Maeril, eine in Paris lebende Künstlerin, die selbst aus dem Nahen Osten stammt, hat in einem Cartoon illustriert, wie man am besten vorgeht, wenn eine Muslimin öffentlich blossgestellt wird. 

Die Anleitung in fünf Schritten: 

Also: Anstatt dem Typen den Gefallen zu tun und ihn anzupöbeln, damit er sich erst Recht in seine Wut reinsteigern kann, ist es womöglich schlauer, sich mit dem Opfer anzufreunden. So vermittelst du dem Peiniger, dass er der einzige Depp ist, der hier ein Problem hat. 

(sim)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Andi Amo 04.09.2016 11:58
    Highlight Highlight Kann man nun bitte auch noch Comics machen, die für mehr Zivilcourage aufrufen, wenn junge (und ja, zu oft eingewanderte, mit einem anderen Frauenbild ausgestattete) Männer Frauen belästigen, anbaggern, angrabschen, ein Nein nicht akzeptieren?? Ich finde das nämlich auch unter aller S** und die Leute kucken da gerne weg und denken 'nicht mein Problem'!


    Seltsamerweise habe ich in Jahrzehnten ÖV-Fahren noch niemals miterlebt, wie jmd. wegen seiner Religion angefeindet wurde. Das andere hingegen schon öfters!
  • greenhorn69 04.09.2016 06:29
    Highlight Highlight Ich habe einmal erlebt, dass eine Frau im Tram böse über Ausländer gesprochen hat, während ein ausländischer Mann, der die Sprache vermutlich nicht beherrschte oder sich nicht traute, etwas zu sagen, das Ziel ihrer Worte war. Er tat so, als wenn die Frau nicht existierte.
    Niemand ist eingeschritten. Ich auch nicht, weil ich nicht wusste, wie ich das machen sollte.
  • Spooky 04.09.2016 00:08
    Highlight Highlight Das ist ja ein total an den Haaren herbeigezogenes Beispiel. Linke Hetze! Ich habe so etwas noch nie erlebt, obwohl ich seit Jahrzehnten praktisch jeden Tag mit dem öV unterwegs bin. In den Bussen sind inzwischen die Hälfte der Leute Afrikaner oder aus dem Osten, zum Beispiel aus Afghanistan. Die Schweizer sind hilfsbereit bis zur Peinlichkeit, wenn es zum Beispiel darum geht, jungen, gutgekleideten, sportlichen afrikanischen Müttern mit ihren Kindern zu helfen, ihre Kinderwagen aus dem Bus zu schieben oder in den Bus hineinzukriegen.
    • tomdance 04.09.2016 10:41
      Highlight Highlight Und was ist genau das Problem mit der Hilfsbereitschaft, Spooky?
    • Spooky 04.09.2016 13:47
      Highlight Highlight @tomdance:
      Es besteht eben genau KEIN Problem mit der Hilfsbereitschaft! Die Schweizer sind hilfsbereit. Ich selber bin auch hilfsbereit. So wie ich es oben beschrieben habe.

      Obwohl ich ständig mit dem ÖV unterwegs bin, seit Jahrzehnten, habe ich noch nie erlebt, dass in einem öffentlichen Verkehrsmittel eine Frau auf die Art und Weise blöd angemacht wurde wie in der Karikatur, die uns hier gezeigt wird.



  • 足利 義明 Oyumi Kubo 03.09.2016 19:01
    Highlight Highlight Gibt es auch Verhaltenstipps für mich, wenn ich als "Ungläubiger" angepöbelt werde?
    • Walter Sahli 03.09.2016 21:19
      Highlight Highlight Wie oft kommt denn das vor?
    • sozaru 03.09.2016 21:52
      Highlight Highlight Und - wurdest du schon mal? Männer können sich in der regel doch besser wehren, auch physisch oder?
    • stadtzuercher 04.09.2016 12:30
      Highlight Highlight sozaru, wenn männer die täter sind, und die opfer auch männer, dann bringt dem opfer das mann-sein herzlich wenig. und männer sind gemäss opferstatistik in der schweiz häufiger opfer von gewaltverbrechen als frauen. aber schön hast du wieder mal die zynische propaganda verbreitet, dass männer die opfer sind, selbst schuld seien oder sich ja wehren können.
  • Maria B. 03.09.2016 17:30
    Highlight Highlight Als Frau würde ich bestenfalls behutsam und vorsichtig vorgehen, denn oft sind Einmischungen in Streitereien jeder Art ebenso gefährlich wie riskant.

    Ich würde daher zu gewichten versuchen, wie aggressiv und gewaltbereit ein Pöbler rüberkommt, wie hoch ich das Risiko einer eigenen physischen Auseinandersetzung gewichten muss und erst dann entscheiden, ob sich ein Eingreifen verantworten lässt, zumal ich mich nicht als Kamikazin eigne :-)!

    Würde die Pöblerei gegen Beleidigte schlussendlich physisch ausufern, wäre eh ein diskreter Griff zum Handy und ein Notruf zur Polizei das bessere Ende.
    • stadtzuercher 04.09.2016 12:31
      Highlight Highlight Maria "Als Frau würde ich bestenfalls behutsam und vorsichtig vorgehen".

      Als Mann würde ich dasselbe machen.



  • Züzi31 03.09.2016 16:31
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass diese Frau sich besser fühlt wenn ich, männlich, ü30, rasiertes Kopfhaar und Vollbart mich dann auch noch zu ihr setze und sie anquatsche. Ich bin zwar ein sehr nettes kerlchen, sehe aber nicht zwingend so aus. Wäre doch ein kompletter Overkill für die bereits schon in die Enge getriebene Frau, oder seh ich das falsch? Ich leg mich dann lieber mit dem Idioten an.
  • Karl Müller 03.09.2016 15:14
    Highlight Highlight Diese Anleitung ist gut und richtig.

    Nur: Ich bin in meinem Leben schon öfters Anpöbeleien begegnet oder wurde selber angepöbelt, bin manchmal eingeschritten, manchmal auch nicht. In keinem dieser Fälle ging es um Religion.

    Und ich bin sicher, dass es ganz generell bei den allerwenigsten Anpöbeleien in der Schweiz um Religion geht.

    Wenn es Watson nun plötzlich nötig findet, den Leser ganz spezifisch zur Zivilcourage gegen "islamophobic harassment" in den ÖV aufzufordern, illustriert mit einer verschleierten Frau als Opfer, halte ich das darum eher für einen Kommentar zur Kopftuchdebatte.
    • Beobachter24 03.09.2016 18:29
      Highlight Highlight @Karl Müller

      Ein Kopftuch zu tragen ist noch keine Verschleierung.
      Man braucht die arabischen Namen der unterschiedlichen Kopfbedeckungen des Islam nicht zu kennen, aber man sollte nicht alle in einen Topf werfen.
      => http://cdn3.spiegel.de/images/image-1038926-panoV9free-erjf-1038926.jpg

      Genau so wie man nicht alle Ausprägungen des Islam gleichsetzen sollte.

      Kopftücher gibt es übrigens nicht nur im Islam. (siehe wikipedia, https://goo.gl/wMWCfD)
    • Karl Müller 03.09.2016 19:45
      Highlight Highlight @Beobachter24: Doch, ein Hidschab, wie ihn die Frau auf dem Bild trägt, ist auch ein Schleier. Heisst sogar auf Arabisch Schleier oder Vorhang. Auch deine Grafik ist mit "Stufen der Verschleierung" betitelt.

      Das Durcheinander besteht eher darin, dass man von einem Verschleierungsverbot spricht, aber eigentlich nur die Gesichtsverschleierung meint.
    • Beobachter24 04.09.2016 14:03
      Highlight Highlight OK. Formal hast Du recht.

      Für *mich* ist ein Kopftuch keine Verschleierung.
      Verschleierung fängt für mich an, wenn ich das Gesicht nicht mehr erkennen kann.

      Wenn ein Kopftuch schon "zu viel" ist, dann haben wir wirklich ein Problem.
      Und wie ich schon sagte: Kopftücher gibt's nicht nur im Islam.
  • Hans der Dampfer 03.09.2016 13:00
    Highlight Highlight Wieder einmal ein Beitrag wo man die Leser erziehen will was sie zu machen hätten.. Ihr lacht über totalitäre Systeme aber lässt euch von den Medien sagen was gut und schlecht ist.
    • Philipp Dahm 03.09.2016 13:07
      Highlight Highlight Unsere Leser können ganz gut für sich selbst entscheiden, und erzogen sind sie auch. Fast alle, lieber Specht!
    • SanchoPanza 03.09.2016 14:19
      Highlight Highlight Egal weshalb jemand verbal oder physisch angegriffen wird: Zivilcourage Herr Specht! Kennen sie?
      Das Bild ist für mich ein hilfreicher Tipp, den man auf verschiedene Angriffe anwenden kann!
  • LubiM 03.09.2016 12:55
    Highlight Highlight Als aussenstehende Person sollte man einfach nur die Frau ansprechen und ihr erklären, dass sie in unserem Land nicht gezwungen ist ein Kopftuch oder ähnliches zu tragen hat. Und dem Brüller sollte man einfach das Maul stopfen - Dialog statt Aggression.
    • SanchoPanza 03.09.2016 14:20
      Highlight Highlight wieso gehst du davon aus das die Frau das nicht weiss? Bzw. das sie es nicht selbst entschieden hat?
      Ganz schön Voreingenommen scheint mir...
    • exeswiss 03.09.2016 15:26
      Highlight Highlight "Als aussenstehende Person sollte man einfach nur die Frau ansprechen und ihr erklären, dass sie in unserem Land nicht gezwungen ist ein Kopftuch oder ähnliches zu tragen hat."

      was machst du wenn ihr das der "brüller" anbrüllt?
    • LubiM 03.09.2016 16:40
      Highlight Highlight Sorry ich habe das hier noch nie gesehen, so einen Brüller oder wie ihr den nennt... Scheint ein Züriproblem zu sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 03.09.2016 12:46
    Highlight Highlight Das Wort "Bystander" weckt Assoziationen zum sozialen Experiment der 60er-Jahren weckt. Der "Bystander Effect" beschreibt experimentell, dass in der Regel niemand eingreift, wenn Unrecht geschieht. Gilt auch in der Schweiz... Tipp: Bevor man eingreift, lohnt es sich zuerst die Unterstützung der Umwelt zu mobilisieren, bevor man als Einzelkämpfer eingreift! Auch das zeigten die Experimente: Sobald man sich in einer Gruppe fühlt, hilft man gerne mit.
  • ThePower 03.09.2016 12:17
    Highlight Highlight "Ich würde womöglich wegschauen. Aus Angst, selber angegriffen zu werden" kriegt also nur 6%. Das glaubt ihr doch wohl selber nicht. Meiner Erfahrung nach ist das in etwa der Prozentsatz, der tatsächlich eingreift, wenn überhaupt. Beispiel: Habe mal am Berner HB beobachtet, wie ein Typ seine (Ex-?)Frau/Freundin amgebrüllt und geschubst hat, und die Leute sind einfach frischfröhlich in in ihre Züge eingestiegen und haben zum Fenster rausgeglotzt. Was ich getan habe? Die Cops gerufen, ganz einfach.
    • Neokrat 03.09.2016 13:45
      Highlight Highlight Nur ist es vermutlich so, das alle denken: "Achja jemand wirds schon richten"

      Es gibt psychologische Experimente die dies beweisen. Dies nennt man der Zuschauereffekt. Von daher ist Angst ein unzutreffender Grund für das nicht einmischen.
  • stadtzuercher 03.09.2016 11:33
    Highlight Highlight Würde ich als unbeteiligter Mann die Finger davon lassen. Sonst hast du plötzlich noch einen erfundenen Belästigungsvorwurf der Frau am Hals.
  • Luca Brasi 03.09.2016 11:14
    Highlight Highlight Auf die Schulter tippen, wenn er sich umdreht ihm eine verpassen und schon hat man wieder eine ruhige Busfahrt. Mag keine Brüllaffen und will meine Ruhe.
    Nicht ganz die feine englische Art, aber wer will schon andauernd Engländer sein?
    • Volande 03.09.2016 13:49
      Highlight Highlight @Luca Brasi: hast recht. Eher die sizilianische Art zwar, aber bei solchen Ars*hlöchern das einzig richtige.
    • ZweiAvocadi 03.09.2016 14:14
      Highlight Highlight Machst du eh nicht!!!! Internet Rambo!!!!
      Luca Brasi hin oder her
    • Lichtblau 03.09.2016 15:33
      Highlight Highlight Luca Brasis Reaktion ist für mich die eines Gentleman in einer Ausnahmesituation. Eine klare Ansage und Ruhe herrscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bonsaii 03.09.2016 10:48
    Highlight Highlight Bei der Abstimmung fehlt die Auswahl:

    Ich hab langsam genug Islamartikel gelesen und wäre dankbar um einen Filter.


    Aber dies als Auswahl hinzuschreiben wäre vermutlich zu lange gewesen ;)
    • stalker 03.09.2016 13:57
      Highlight Highlight Kann dich absolut verstehen. Wenn ich jeden Artikel, der das Wort Religion enthält, als Islamartikel wahrnehmen würde, hätte ich auch ein kleineres Problem damit. Abgesehen vom Kopftuch der Frau sehe ich allerdings nichts von Islam. Und das Kopftuch ist halt naheliegend, weil es die Religion gut zeigt. Es geht aber hier nicht per se um den Islam.
    • willey 03.09.2016 16:05
      Highlight Highlight Trotzdem vermittelt das verwendete Bildmaterial das nur Musliminnen angegriffen werden. Diesen Eindruck kann auch das im Titel verwendete "Religion" nicht neutralisieren.
    • Bonsaii 03.09.2016 18:53
      Highlight Highlight @Stalker

      Schau dir die "Anleitung" bzw. das erste Bild an. Da steht ja, dass es (primär) um Islamophobie geht.
  • kliby 03.09.2016 10:24
    Highlight Highlight Schön sexistisch habt ihr den Mann als Täter und die Frau als Opfer hingestellt. Stellt euch dasselbe umgekehrt vor: Eine Frau beschimpft einen Muslim. Und dann handelt ihr? Oder ist die Frau dann das Opfer? Eben.


    • Eljham 03.09.2016 10:51
      Highlight Highlight Watson manipuliert hier die Story ziemlich. Die Künstlerin schreibt in der Bildunterschrift: "This is an illustrated guide I made as part of my co-admining work at The Middle Eastern Feminist on Facebook!" Und Watson macht daraus dann: "...angepöbelt wird? Und zwar nur aufgrund ihrer religiösen Ausrichtung?"
      Man darf diese feministische Propaganda durchaus sexistisch nennen, finde ich auch.
    • Baba 03.09.2016 10:57
      Highlight Highlight "Und dann handelt ihr?"
      Genau gleich - sich zum Opfer hinsetzen, Gespräch anfangen und damit die pöbelnde Person ausgrenzen...

      Ist der Beschrieb jetzt ausreichend geschlechtsneutral?

      Und die laufende Burka Debatte zeigt wohl deutlich genug auf, dass muslimische Frauen massiv mehr in der Kritik sind, als ihre Häkelkäppchen (sorry, kenn den Namen nicht) und Bart tragenden männlichen Glaubensgenossen!
    • Eljham 03.09.2016 11:05
      Highlight Highlight Baba, dann soll man doch die feministische Quelle korrekt deklarieren und nicht so scheinheilig tun, als gehe es nur um die Religion. Dann ists ok.
      Aber wahrscheinlich wäre man dann in eine Burkadiskussion reingelaufen, weil wie sieht man, dass eine Frau eine Muslimin ist? Genau, an der Kopfbedeckung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 03.09.2016 10:02
    Highlight Highlight ... irgend ein Arsch... ! ist Watson echt so Hinterteil fixiert?
    • pamayer 03.09.2016 10:17
      Highlight Highlight Wo arsch?
    • Qui-Gon 03.09.2016 10:24
      Highlight Highlight Arsch ist doch super. Man kann drauf sitzen, in den A. treten, am A. lecken, am A. vorbeigehen usw. Und er dient sowohl als Fetisch als auch als Schimpfwort. Ich bin ganz klar Team Arsch.
    • Calvin Whatison 03.09.2016 10:28
      Highlight Highlight Da arsch.
  • Atomicgarden 03.09.2016 09:47
    Highlight Highlight Vor ein paar Monaten: Irgendein Prolet wetterte im Bus lauthals in einem Monolog über alles was Fremd ist.

    Zuerst stand ich etwas weiter weg, um mir den Dreck nicht anzuhören. Andere Fahrgäste reagierten ebenfalls nicht (verständlich, Mütter mit Kindern etc)

    Doch dann überschritt er eine für mich rote Linie ("alle N*ger sollte man verbrennen", hinter ihm sass ein schwarzes Mädchen). Da wurde es mir zu bunt.

    Ich sprach ihn darauf an, was er eigentlich für einen Dreck verzapft. Seine Antwort: 2x Faust ins Gesicht. Ich und 2 andere Gäste warfen ihn dann raus.

    Würde wieder so handeln.
    • Atomicgarden 03.09.2016 09:51
      Highlight Highlight Noch so ein kleiner Nachtrag: Die 2 Gäste, die mir zur Hilfe kamen, waren Ausländer :)
    • zombie woof 03.09.2016 09:59
      Highlight Highlight Bravo!Das ist Zivilcourage, auch wenn's weh tut! Vor wenigen Jahren im Tram in Bern, Billettkontrolle. Kontrolleur zum Farbigen: Na, hat denn das Negerli auch ein Billet? Der Angesprochene zeigt einen Polizeiausweis und sagt im besten Berndeutsch: S'Negerli het ou e Uswiis u mir zweu stiige itze us!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 03.09.2016 10:13
      Highlight Highlight Instant Karma 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 03.09.2016 09:45
    Highlight Highlight Sich mit dem Opfer anfreunden ist eine gute Idee.

    In Eurem Artikel seh ich allerdings noch ein Opfer. Euch.
    Ich erklär's.
    Islamophob: Ein Kampfbegriff, der von islamischen Fundamentalisten erfunden wurde. Vor allem die Salafisten nutzen ihn, um berechtigte Kritik an ihrer Ideologie in Rassismus umzubiegen.

    Dito das Kopftuch. Es ist kein Ausdruck von Religion, sondern des poltiischen Islam und seines Anspruchs, auch das tägliche Leben der Menschen zu bestimmen.
    Wer in einem Artikel für den den politischen Islam (Islamophob/Kopftuch) mit Jöh-Effekt wirbt, ist ein Opfer dieser Politik.
    • Hierundjetzt 03.09.2016 10:00
      Highlight Highlight In Ergänzung: Das Tagi-Interview mit Badinter ist echt der Hammer. Sie greift die Problematik gekonnt auf und ordnet sehr gut ein.

      Klar, das Interview ist sehr Frankreich-zentriert und unter dem Eindruck der 100ten von ermordeten Terroropfern entstanden aber Teile davon kann man auch zu uns übertragen
    • kliby 03.09.2016 10:22
      Highlight Highlight Kubod, genau. Gut erkannt.
      Das interview ist dann dieses
      http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/die-burka-geht-derzeit-nicht/story/16181622
    • Blitzableiter 03.09.2016 10:22
      Highlight Highlight Nö seh ich nicht so. Kopftuch ist für viele Ausdruck ihrer Religion oder Tradition. Politisch ists in gewissen extremen Ländern. In den meisten nicht und hier definitiv nicht- bis auf gewissen Menschen denen es nicht passt und daraus Politik machen. Und Islamophob heisst einfach angst vor dem Islam. Niemand hats "Erfunden"
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