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Warum hat Wonder Woman zwei Brüste? Der antike Mythos der Amazonen

Bild: Warner Bros. / DC

Wonder Woman ist die neue Kinoheldin. Eine Amazone, schön, stark und kämpferisch, versucht, die Welt vor dem Untergang zu retten. Doch was ist dran an dem Amazonenmythos? Ein Ausflug in die Welt der alten Griechen.



Wonder Woman ist eine Amazone. Sie lebt auf der Insel Themiskyra, mitten im Mittelmeer, verborgen hinter einem mysteriösen Nebel. Auf dieser Insel gibt es nur Frauen, erschaffen von Zeus zum Schutz der Menschen. Denn der böse Kriegsgott Ares hat die Menschen vergiftet, sodass sie nicht mehr im paradiesischen Frieden und im Zustand vollkommener Glückseligkeit leben können, sondern sich hassen, bekriegen und töten. So will es zumindest der Film.

Die Amazonen leben nun auf ihrer wunderschönen Insel vor sich hin, erproben sich im Kampf und hüten in ihrem Turm eine Waffe, die stark genug ist, einen Gott zu töten.

Die paradiesische Insel der Amazonen in «Wonder Woman». bild: ap/warner bros. entertainment

Die Frauengesellschaft auf Themiskyra lebt in perfekter Harmonie. Die «Wonder Woman»-Idylle erinnert an Jakob Bachofens Beschreibung des Matriarchats (Gynaikokratie). Eine ursprüngliche Gesellschaftsform vor dem Patriarchat, in dem die Frauen das Sagen hatten, weil sie auf magische Weise mit der Natur verbunden sind. Sie sind die Erschafferinnen von Leben – und eins mit dem Universum.

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Nur ein Kind gibt es auf Themiskyra: Diana, die Tochter der Amazonenkönigin Hippolyta (im Film schreibt sie sich mit «a», in den Mythen wird sie meist Hippolyte genannt), die zu Wonder Woman werden wird. bild: ap/warner bros. entertainment

Dieser Frauenstaat ist laut Bachofen gekennzeichnet durch die «Abwesenheit innerer Zwietracht» und die «Abneigung gegen Unfrieden». Eine Vorstufe der Menschheit also, die noch nichts wusste von Krieg, Verwüstung und Hass.

«Aus dem gebärenden Muttertum stammt die allgemeine Brüderlichkeit aller Menschen.»

Jakob Bachofen, «Mutterrecht»

Dieses romantische Matriarchat, das Bachofen 1861 skizzierte, ist historisch nicht nachweisbar. Ein Mythos. Der aber bis heute vor allem von feministischen Strömungen immer wieder zum Leben erweckt wird. 

Die Amazonen in «Wonder Woman» merken in ihrem paradiesischen Refugium einfach nicht, dass draussen schon längst der Erste Weltkrieg tobt. Bis ein Amerikaner vom Himmel fällt und zur Bestimmung Dianas wird: Die Tochter der Amazonenkönigin Hippolyta will ihn auf die Schlachtfelder begleiten, um Ares zu töten. Denn nur so könne man den Krieg beenden, glaubt «Wonder Woman» – und bricht auf, ihre heilige Pflicht zu erfüllen.

Irgendwo zwischen ihrem heldenhaftem Einsatz im Niemandsland und der Vernichtung eines belgischen Dorfes durch das von Isabel «Dr. Poison» Maru entwickelte Senfgas (auch das eine Frau!) beginnt der idealistischen Diana zu dämmern, dass nicht Ares die Menschen böse gemacht hat. Sie sind es selbst! Sie sind eine verzwickte Mischung aus Gut und Böse. Doch trotz all ihrer Fehlbarkeiten entscheidet sich Wonder Woman für den Kampf an der Seite der Menschen. Für das Gute in ihnen. Für die Liebe und die ursprüngliche Brüderlichkeit aller.

Wonder Woman rennt durchs Niemandsland. Bild: AP/Warner Bros. Entertainment

Wonder Woman ist eine hochgradig idealisierte Frauenfiktion und ihre Wurzeln reichen bis ins antike Griechenland – zu den sagenhaften Amazonen. Doch wer waren diese kriegerischen Frauen wirklich?

Der antike Amazonenmythos

Die Griechen verlegten dieses mythische Frauenvolk an den Rand der damals bekannten Welt. Anfangs sollen sie im Gebiet der Thraker (Balkan) gelebt haben, als man dieses Gebiet später jedoch erkundet hatte, verschob man ihre Wohnstätte ans südliche Ufer des Schwarzen Meers in die Stadt Themiskyra (Türkei), die vom Fluss Thermodon durchflossen wird. 

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Karte von Kleinasien aus dem Putzger, 1901: Der gelbe Pfeil zeigt die Amazonen-Stadt Themiskyra. Es handelt sich also nicht wie im Film um eine Insel im Mittelmeer. Allerdings wurden von der Stadt noch keine Überreste entdeckt. bild: wikimedia

Keiner der Dichter, Redner und Geschichtsschreiber hat die Amazonen je zu Gesicht bekommen. Wir sehen diese Frauen also stets durch die Augen der griechischen Überlieferung. Fremdsicht, gepaart mit einer ordentlichen Prise Fantasie, die sich vom 7. Jahrhundert bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. auch immer wieder der sich verändernden Lebenswelt der Griechen anpasst.

In den Quellen werden diese kriegerischen Frauen als männergleich, männerbezwingend, manchmal auch als männerfeindlich oder männervertilgend beschrieben, sie tragen Waffen, reiten auf ihren Pferden in den Kampf und sie verschmähen weibliche Tätigkeiten. Die Herleitung ihres Namens ist bereits in der Antike umstritten und bis heute ungeklärt. Manche leiteten ihn von «a-mazos» – griech. für brustlos – ab.

Denn die Amazonen sollen gemäss einigen Überlieferungen ihren kleinen Töchtern die rechte Brust verstümmelt oder ausgebrannt haben, damit sie den Bogen ungehindert abschiessen konnten. Auf bildlichen Darstellungen in Tempeln, auf Trinkgefässen und Vasen sind sie allerdings stets mit unversehrten Brüsten zu sehen. 

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Darstellung einer verwundeten Amazone, bekleidet mit kurzem Chiton (Unterkleid) wie ein attischer Hoplit, jedoch mit einer freien Brust. Römische Kopie nach einem griechischen Original aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. bild: wikimedia

Ihre männliche Nachfahren würden sie laut einigen Autoren ebenso verstümmeln, um sie für den Kriegsdienst untauglich zu machen. Oder sie beseitigten sie gleich ganz.

Gräber von Kriegerinnen – reale Vorbilder der Amazonen?

Auch wenn die Amazonen in der überlieferten Form mythischer Natur sind, wurden viele skythische und sarmatische Kriegerinnengräber mit weiblichen Skeletten gefunden. Archäologen konnten damit belegen, dass es zwischen dem 6. und 3. Jahrhundert v. Chr. in Südrussland, der Ukraine und in Kasachstan Völker gab, bei denen Frauen eine gesellschaftlich hohe Stellung einnahmen und mit Waffen kämpften. In einigen Gräbern fanden sich mehr Waffenbeigaben bei den Frauen als bei den Männern. Die Oberschenkelknochen einiger weiblicher Skelette waren gebogen, die Steissbeine gestaucht, was darauf hindeutet, dass sie schon in jungen Jahren viel geritten waren.

Amazonen bei Homer

Das erste Mal finden die Amazonen Erwähnung in Homers «Ilias», die irgendwann im 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. entstanden ist: 

«Drauf erschlug er die männliche Hord' Amazonen.»

Homer, «Ilias»

Hier erinnert sich der Held Glaukon an die ruhmreichen Taten seines Grossvaters Bellerophontes, der erst die Chimäre – das feuerspeiende Mischwesen aus Löwe, Drache und Ziege – bezwungen und danach die Amazonen niedergemacht hatte. 

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Peter Paul Rubens «Bellerophontes, Pegasus und Chimäre», 1635. Pegasus als geflügeltes Pferd des Helden wird erst bei späteren Dichtern erwähnt. bild: wikimedia

In dieser homerischen Kriegerkultur gehörte der siegreiche Kampf gegen die kampferprobten Frauen zum Katalog der Heldentaten. Amazonen mussten also den Männern ebenbürtig sein, denn wären sie zu schwache Gegner, wäre ein Triumph über sie keine ruhmreiche Tat. Doch sie gehörten eher dem Reich des Aussergewöhnlichen an, einer widernatürlichen Welt – so wie die Chimäre. Wesen also, welche die natürliche Ordnung missachten und so die Überlegenheit des Menschen in Frage stellen. Der arachaische Held muss diese Ordnung wiederherstellen, indem er die widernatürlichen Kreaturen besiegt. 

Penthesilea und Achilleus

Im 7. vorchristlichen Jahrhundert taucht erstmals eine Amazone mit Namen auf: Penthesileia, eine Thrakerin und Tochter des Ares. Der Kriegsgott als Stammvater der Amazonen! Nicht deren Feind, wie es in «Wonder Woman» erzählt wird. Ares sollte aber vor allem die aussergewöhnliche Kriegsbefähigung der Amazonen (griech. areios) erklären, aktiv tritt er niemals für sie in Erscheinung.

Penthesilea nun kämpft mit ihrem Volk auf der Seite der Trojaner gegen die Griechen. Der beinahe unverwundbare Achilleus tritt gegen sie an und besiegt sie. Doch noch während die Amazone in seinen Armen stirbt, verliebt sich der Held in sie. Und setzt unverzüglich zu einer bitteren Klage darüber an, warum beim Teutates er die Schöne getötet und nicht als Braut nach Hause geführt habe. 

Bild

Vase aus dem 5. Jh. v. Chr.: Achilleus tötet Penthesilea – man beachte, dass sie sich dabei in die Augen schauen. Der Moment, in dem sich der Held in seine Gegnerin verliebt. bild: gjclarthistory

Der Held verknallt sich in die Amazone! Das weist sie nun schon sehr klar als Frau aus. Es bestehen fortan also zwei Möglichkeiten: Der Held kann die Amazone entweder im Kampf besiegen – oder heiraten. 

Hippolyte und Herakles

Eine von Herakles' 12 Aufgaben bestand darin, den Zaubergürtel der Amazonenkönigin Hippolyte zu klauen. Ihr Vater Ares hat ihr diesen einst geschenkt und er glänzte derart prächtig, dass er Hippolytes Gegner in der Schlacht zu blenden vermochte.

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Herakles – die stärkste Frucht der Seitensprünge seines Vaters Zeus – hat die zwölf Aufgaben natürlich nicht aus reinem Vergnügen erledigt. Vielmehr waren sie die Wiedergutmachung für den Mord an seiner Frau und seinen drei Söhnen, die er im Wahnsinn – den Hera aus Eifersucht über ihn brachte – erschlug.  bild: watson

Die Amazonen unterliegen in der Schlacht gegen den griechischen Helden, Hippolytes Schwester wird gefangen genommen. Im Austausch gegen sie händigt die Amazonenkönigin Herakles ihren Gürtel aus.

Der Held schafft es, ihr «den Gürtel zu lösen», was im Griechischen auch den Geschlechtsakt meinen kann. Attische Frauen weihten ihre Gürtel vor der Hochzeit der Göttin Artemis, was den Verlust der Jungfräulichkeit symbolisierte. Wieder sind hier also die zwei Möglichkeiten des Siegs erkennbar: Der Kampf oder die Liebe.

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Herakles kämpft gegen eine Amazone; attische Amphore, um 530 v. Chr. bild: wikimedia

Antiope und Theseus

Gemeinsam mit Herakles zog auch Theseus – der mythische König von Athen und Bezwinger des Minotaurus' – gegen die Amazonen. Doch er verliebt sich unsterblich in Antiope, die Schwester Hippyolytes, macht sie zu seiner Braut, verschleppt sie nach Athen und zeugt mit ihr einen Sohn namens Hippolytos. Die Amazonen lassen sich diesen Raub selbstverständlich nicht gefallen und ziehen nach Athen. Die Kämpfe dauerten drei Monate an und je nach Überlieferung unterlagen die Amazonen (die bevorzugte Version der Athener) oder Antiope setzte dem Krieg durch Vermittlung ein Ende.

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Antiope in skythischer Tracht wird entführt von Theseus und Peirithoos. bild: tumblr

Die Amazonen werden auch in diesem Mythos besiegt, Antiope durch die Liebe, ihr Volk durch den Kampf. Doch es ist das erste Gefecht, das nicht in der Ferne, sondern im Herzen Griechenlands ausgefochten wird. Theseus, als der mythische Gründer Athens und Nationalheros, wird ab dem 6. Jahrhundert immer mehr zur Identifikationsfigur der aufstrebenden Stadt. Die Phase der Einzelherrschaft (Tyrannis) ist vorbei, die Polis wird demokratisiert und von einer funktionierenden Bürgerschaft regiert. Und diese ist es dann auch, die sich erfolgreich gegen die einfallenden Amazonen zur Wehr setzt. Es sind nicht mehr länger die Einzelhelden wie Achilleus oder Herakles, die die kriegerischen Frauen besiegen, sondern die Gemeinschaft der Athener.

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Kampf zwischen Griechen und Amazonen; Relief auf einem Sarkophag aus Thessaloniki, 2. Jh. n. Chr. bild: wikimedia

Die Amazonen werden zu Barbarinnen

Berichte über die Amazonen werden aus der mythischen Zeit bis in die Gegenwart der Autoren weitergegeben. Selbst die Geschichtsschreiber zweifeln grundsätzlich nicht an ihrer Existenz, doch sie versuchen dieses geheimnisvolle, fremde Volk zu rationalisieren. 

Bei Herodot, der im 5. Jahrhundert v. Chr. lebte, lesen wir, dass die Amazonen nach der Niederlage gegen die Athener im Gebiet der Skythen nördlich des Schwarzen Meers gestrandet seien, wo sie sich mit dem Reiternomadenvolk zusammengetan hätten. Doch weil sie sich der Lebensweise dieser Menschen nicht anpassen wollten, gründeten sie weiter nördlich das Reich der Sauromaten.

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Und wieder wird die Wohnstätte der Amazonen verschoben: Erst vom Gebiet der Thraker ans südliche Ufer des schwarzen Meers, nun in den Norden ins Gebiet der Skythen (heutiges Südrussland und Ukraine).  bild: wikimedia

Dort lebten sie, wie es ihre Vorfahren seit Jahrhunderten getan hätten: Sie gehen zu Pferd auf die Jagd, kämpfen wie Männer und keine Frau heiratet, bevor sie nicht einen Feind erschlagen hat:

«Nicht eher darf eine parthénos [Jungfrau] heiraten, bevor sie nicht einen Feind getötet hat. Manche werden alt und sterben, ohne sich zu verheiraten, weil sie den Brauch nicht erfüllen konnten.»

Herodot, «Historien»

Im Zuge der Perserkriege, die die Griechen im frühen 5. Jahrhundert v. Chr. ausfechten, werden die Amazonen immer mehr als fremdes, barbarisches Volk dargestellt. Sie sind monarchisch, also ganz und gar anti-griechisch organisiert, sie essen Fleisch in rauen Mengen – auch das ein klares Zeichen für mangelnde Kultur. Sogar auf Trinkgefässen und Vasen sind sie nun wie skythische Krieger gekleidet. Perser wie Amazonen haben in hochmütiger Manier (Hybris) versucht, griechischen Boden zu erobern – und beide sind sie gescheitert.

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Berittene Amazone in skythischer Tracht, um 420 v. Chr. bild: wikimedia

Thalestris und Alexander der Grosse

Um 330 v. Chr., als Alexander der Grosse auf seinem Feldzug gegen die Perser mit seinen Truppen am südlichen Kaspischen Meer lagerte, kam die Amazonenkönigin Thalestris in sein Lager geritten, begleitet von 300 vollbewaffneten Kriegerinnen. Ein Kind wolle sie von ihm haben, erklärte sie dem makedonischen König. Denn er habe sich als grösster aller Männer erwiesen, sie hingegen sei mutiger und stärker als alle anderen Frauen. Ein gemeinsames Kind würde alle Sterblichen an Kraft und Mut übertreffen.

Die Amazonenkönigin Thalestris im Lager Alexander des Grossen. Gemälde von Johann Georg Platzer, ca. 1750. Auch sie gilt als mythische Person. bild: wikimedia

Nach 13 Tagen gemeinsamen Verkehrs habe er laut dem Geschichtsschreiber Diodor die Amazonenkönigin «reich beschenkt» entlassen. 

Einen Kampf wird zwischen den beiden nicht mehr ausgefochten. Thalestris würdigt Alexanders Stärke, sie will sich nur noch mit ihm vereinigen, um starken Nachwuchs zu zeugen. 

Die Amazonen und der Feminismus

Für die Griechen, allen voran für die Athener, hatte der Amazonenmythos die Funktion der Identitätsstiftung. Ein Sieg über sie bedeutete die allerhöchste Anerkennung, erst für die einzelnen Heroen der mythischen Zeit, später für Athen als demokratischen Stadtstaat. Sie wurden als ernstzunehmende Gegnerinnen verstanden, als den Männern gleichwertige Kriegerinnen, in die man sich nicht zuletzt auch verlieben konnte. Sie sind begehrenswert, sie können zur Ehegefährtin werden, gleichzeitig sind sie auch exotisches Feindbild, barbarisch und faszinierend, gefürchtet und ehrwürdig zugleich. 

Bild

Die Amazonenschlacht von Anselm Feuerbach, 1873, die eher an eine Orgie als an eine Schlacht erinnert. bild: wikimedia

Naheliegend scheinen natürlich auch feministische Auslegungen der Amazonenmythen. Eine Horde Frauen, die die männliche Furcht vor weiblicher Macht symbolisiert. Der Sieg über die Kriegerinnen sollte die Richtigkeit des Patriarchats bestätigen. Die Amazonen werden von den Männern geschlagen, sie domestizieren damit das Wilde in der Frau. Sie gehört ein für allemal ins Haus, so wie das bei der klassischen, beinahe rechtlosen Athenerin der Fall ist. Die Amazonen kriegen zurecht auf den Deckel, weil sie sich dem männlichen Überlegenheitsanspruch widersetzen. 

So einfach ist das aber nicht. Amazonen wurden vom 7. vorchristlichen Jahrhundert bis in die Zeit der römischen Eroberung als Legitimationsfiguren herangezogen. Die gesellschaftliche Dominanz der Männer war da schon längst Tatsache und eine kämpfende Frauengesellschaft eine griechische Unmöglichkeit.

Die Amazonen sind Wesen aus der Zeit der Heroen und als sie die Schreiber in ihre Gegenwart zogen, liessen sie sie dafür immer weiter weg leben: Von Thrakien wanderten sie ans südliche Ufer des Schwarzen Meers, von dort in den Norden ins Gebiet der Skythen, am Ende verbannte man sie sogar nach Libyen auf den afrikanischen Kontinent. Als wollte man sie nicht entzaubern, blieben sie immer weit entfernte, nicht ganz fassbare mythische Wesen. 

Und was hat das jetzt alles mit «Wonder Woman» zu tun?

Wonder Woman weiss, wie man mit einem Bogen umgeht. Und es gelingt ihr sogar mit zwei Brüsten. Bild: Warner Bros./DC

Offenbar nicht sehr viel. Die antike Amazone, so wie die Griechen sie sich vorstellten, hat wenig gemein mit Wonder Woman. Diana entspringt eher der romantischen Vorstellung eines Matriarchats, wie es Bachofen einst beschrieben hat. Im Film sind die Amazonen die Bewahrerinnen einer ursprünglichen, vollkommenen Harmonie, eine Art Liebeskämpferinnen. Ein neuer Mythos wird hier gesponnen, einer für ein modernes Publikum, das sich nach einer idealistischen Heldin sehnt, die einer von Kriegen übersäten Welt wieder Frieden und Versöhnung zu bringen vermag.

Und nun kannst du herausfinden, welche mythologische Figur du bist:

Quiz
1.Wo wohnst du?
Wenn man einen Amboss von der Erdoberfläche wirft, braucht er drei Tage, bis er unten ankommt. Da ist mein Zuhause. (Ja, man sieht da nicht viel.)
Wenn man einen Amboss von der Erdoberfläche wirft, braucht er drei Tage, bis er unten ankommt. Da ist mein Zuhause. (Ja, man sieht da nicht viel.)
Mein Vater hat mich aufs Land geschickt, weil ich meinen Musiklehrer mit der Leier erschlagen habe. Hier muss ich Rinder hüten. Bääh.
Mein Vater hat mich aufs Land geschickt, weil ich meinen Musiklehrer mit der Leier erschlagen habe. Hier muss ich Rinder hüten. Bääh.
Na ja, in 'ner Höhle halt. Mit meinen Schafen.
Na ja, in 'ner Höhle halt. Mit meinen Schafen.
Da, wo es rot ist, da wohn ich.
Da, wo es rot ist, da wohn ich.
Weit, weit oben. Das kann man von unten gar nicht sehen.
Weit, weit oben. Das kann man von unten gar nicht sehen.
Da und dort. Vor allem aber im Bett. Und das nie allein.
Da und dort. Vor allem aber im Bett. Und das nie allein.
Am Ende der Welt in einem sehr düsteren Wald.
Am Ende der Welt in einem sehr düsteren Wald.
Ich fliege einfach so ein bisschen rum.
Ich fliege einfach so ein bisschen rum.
An einem sehr hübschen Teich.
An einem sehr hübschen Teich.
2.Was hast du so Weltbewegendes vollbracht?
Ich hab schon mal Menschen gegessen. Mmmh fein.
Ich hab schon mal Menschen gegessen. Mmmh fein.
Ich hab schon mal einen grossen Krieg ausgelöst.
Ich hab schon mal einen grossen Krieg ausgelöst.
Mein Geifer ist so giftig, dass daraus Eisenhut entsteht, wenn ich auf den Boden sabbere. Das ist im Fall die Giftpflanze des Jahres 2005.
Mein Geifer ist so giftig, dass daraus Eisenhut entsteht, wenn ich auf den Boden sabbere. Das ist im Fall die Giftpflanze des Jahres 2005.
Ich bin gestorben, weil ich mich nicht vom Fleck bewegt habe.
Ich bin gestorben, weil ich mich nicht vom Fleck bewegt habe.
Ich wurde zwar umgebracht, aber aus meinem toten Körper entsprang das erste geflügelte Pferd mit dem wohlklingenden Namen Pegasos.
Ich wurde zwar umgebracht, aber aus meinem toten Körper entsprang das erste geflügelte Pferd mit dem wohlklingenden Namen Pegasos.
Ich verhindere täglich, dass die Erde vom Himmel vergewaltigt wird.
Ich verhindere täglich, dass die Erde vom Himmel vergewaltigt wird.
Ich hab in meiner Jugend in 50 Tagen mit 50 Jungfrauen 50 Kinder gezeugt. (Sie waren alle Schwestern!!!)
Ich hab in meiner Jugend in 50 Tagen mit 50 Jungfrauen 50 Kinder gezeugt. (Sie waren alle Schwestern!!!)
Wenn die Menschen mich in meiner wahren Gestalt sehen, dann verbrennen sie samt und sonders.
Ich singe einfach wunderschön, da kann niemand weghören.
Ich singe einfach wunderschön, da kann niemand weghören.
3.Was ist dir peinlich?
Ich bin ein Mann und habe trotzdem einmal ein Kind geboren. Aus meinem Oberschenkel ist es herausgekommen. Ich musste es da einnähen und zu Ende austragen, weil ich seine Mutter getötet habe.
Ich bin ein Mann und habe trotzdem einmal ein Kind geboren. Aus meinem Oberschenkel ist es herausgekommen. Ich musste es da einnähen und zu Ende austragen, weil ich seine Mutter getötet habe.
Zwei Männer konnte ich nicht mit meiner schönen Stimme anlocken. Die haben aber beide beschissen. Der eine hat sich an einen Mast binden lassen und der andere hat mich mit seiner Leier übertönt. Billig!
Zwei Männer konnte ich nicht mit meiner schönen Stimme anlocken. Die haben aber beide beschissen. Der eine hat sich an einen Mast binden lassen und der andere hat mich mit seiner Leier übertönt. Billig!
Das sprichwörtliche «Homerische Gelächter» gibt es nur wegen mir. Ich wurde beim Ehebruch erwischt. In flagranti. Mein fieser Mann hat ein unsichtbares Netz auf unserem Ehebett ausgebreitet. Und da drin lag ich dann, gefangen mit meinem Geliebten. Alle haben uns da gesehen und sich krumm gelacht, während ich mich in Grund und Boden geschämt hab.
Das sprichwörtliche «Homerische Gelächter» gibt es nur wegen mir. Ich wurde beim Ehebruch erwischt. In flagranti. Mein fieser Mann hat ein unsichtbares Netz auf unserem Ehebett ausgebreitet. Und da drin lag ich dann, gefangen mit meinem Geliebten. Alle haben uns da gesehen und sich krumm gelacht, während ich mich in Grund und Boden geschämt hab.
Einst war ich ein riesiger Mann, dann aber kam so ein Typ vorbei, der wollte, dass ich ihm in meinem Palast Obdach gewähre. Das wollte ich aber nicht, weil mir das Orakel von Delphi gesagt hat, da komme mal einer, der will mir meine goldenen Äpfel mopsen. Er hat sich gerächt für meine Gastunfreundlichkeit. Jetzt bestehe ich aus Stein. (Verdammt.)
Einst war ich ein riesiger Mann, dann aber kam so ein Typ vorbei, der wollte, dass ich ihm in meinem Palast Obdach gewähre. Das wollte ich aber nicht, weil mir das Orakel von Delphi gesagt hat, da komme mal einer, der will mir meine goldenen Äpfel mopsen. Er hat sich gerächt für meine Gastunfreundlichkeit. Jetzt bestehe ich aus Stein. (Verdammt.)
Ich bin einmal besänftigt worden. Na gut, mit Honigkuchen bin ich auch schon bestochen worden. Ein anderes Mal wurde ich eingeschläfert, aber nur ein Einziger hat es geschafft, mich zu entführen. Sonst aber bin ich immer ein sehr guter und furchteinflössender Wächter gewesen.
Ich bin einmal besänftigt worden. Na gut, mit Honigkuchen bin ich auch schon bestochen worden. Ein anderes Mal wurde ich eingeschläfert, aber nur ein Einziger hat es geschafft, mich zu entführen. Sonst aber bin ich immer ein sehr guter und furchteinflössender Wächter gewesen.
Im Wahnsinn habe ich meine Frau und unsere zwei bis acht gemeinsamen Kinder getötet.
Im Wahnsinn habe ich meine Frau und unsere zwei bis acht gemeinsamen Kinder getötet.
Ich bin jetzt eine Blume. Eine schöne zwar, aber eben ...
Ich bin jetzt eine Blume. Eine schöne zwar, aber eben ...
Ein böser Mann ist in meine Höhle gekommen und hat mir einen glühenden Pfahl ins Auge gerammt. Hab ihm noch einen Felsbrocken hinterher geschossen, ihn aber leider verfehlt.
Ein böser Mann ist in meine Höhle gekommen und hat mir einen glühenden Pfahl ins Auge gerammt. Hab ihm noch einen Felsbrocken hinterher geschossen, ihn aber leider verfehlt.
Ich war einst sehr schön, aber weil ich mit dem Gott des Meeres im Tempel von Athene rumgemacht habe, bin ich es jetzt nicht mehr. Meine Haare leben.
Ich war einst sehr schön, aber weil ich mit dem Gott des Meeres im Tempel von Athene rumgemacht habe, bin ich es jetzt nicht mehr. Meine Haare leben.
4.Wie heissen deine Geschwister?
Bild zur Frage
Menoitios, Epimetheus und Prometheus. Letzerer war so dumm, den Menschen das Feuer zu bringen. Zur Strafe hängt er jetzt angekettet über einem kaukasischen Abgrund, wo ihm täglich ein Adler an seiner Leber herumknabbert.
Ich habe keine, bin ein Einzelkind.
Bei mir ists ein bisschen schwierig. Brontes, Steropes und Arges sind irgendwie meine Brüder, obwohl ich eigentlich nicht denselben Stammbaum habe. Naja, schliesslich sind wir alle aus dem Chaos heraus entstanden.
Aglaope, Himeropa, Parthenope und noch ein paar mehr, hab die Namen vergessen.
Ich hab einen Halb-Zwillingsbruder mit Namen Iphikles. So ein eifersüchtiger Cheib.
Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon. Mächtige Familie, was?
Die Chimäre, die Hydra, der Nemeische Löwe, der zweiköpfige Hund Orthos und die Sphinx. Schöne Familie, was?
Stheno mit den Messing-Händen und Euryale. Beide sind im Gegensatz zu mir unsterblich, voll fies.
Ich bin etwas ganz Besonderes, entstanden aus dem Samen eines abgeschnittenen Penis'. Mach das mal nach.
5.Was ist deine Aufgabe?
Russian border sentry guarding the Russian-German border at the river Prosna (near Byczyna, Upper Silesia) Photo: Huenich - 1912 (Photo by Haeckel collection/ullstein bild via Getty Images)
Leaning out of train windows at Feltham Station, soldiers departing for Egypt kiss their wives and girlfriends goodbye. September 1935.
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6.Wen kannst du nicht ausstehen?
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Perseus. Der hat mich geköpft.
Odysseus. Wegen dem seh ich jetzt nichts mehr.
Ich mag überhaupt nur mich.
Meinen Vater. Der hat alle meine Geschwister gefressen (und ich musste ihn dann betrunken machen, bis er kotzte und sie wieder freigab, unversehrt natürlich.)
Herkules, der hat mich voll verarscht, als ich für ihn diese blöden, goldenen Äpfel besorgen sollte.
Odysseus und Orpheus, diese Lumpen haben mich überlistet.
Hera. Diese eifersüchtige Schnepfe drangsaliert mich, seit ich geboren bin.
Hephaistos. Seine krummen Beine, widerlich.
Orpheus, dieser Depp mit seiner Lyra, Herkules, der ist mir einfach zu stark, und Aeneas, diesen hinterhältigen Kerl mag ich auch nicht.
7.Was schleppst du so mit dir rum?
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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michèle H. 29.06.2017 09:36
    Highlight Highlight Mega cooler Artikel! :D
    Lieber sowas als dieser Clickbait-Müll. Top.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.06.2017 07:35
    Highlight Highlight Halten wir kurz fürs Protokoll fest: Der Höllenhund liebt Musik, Honigkuchen und Menschenfleisch. Ich sollte das in meine Bewerbung schreiben ...
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.06.2017 07:33
    Highlight Highlight Kerberos, aber eben ...
  • The oder ich 28.06.2017 23:02
    Highlight Highlight Ich konnte das fast nicht glauben, aber nach längerer Suche habe ich keine einzige einbrüstige Amazon im Bild vorgefunden. Ich muss fast davon ausgehen, dass die Bildhauer und Keramikmaler es nicht übers Herz brachen, die an sich eindeutige Überlieferung darzustellen.

    Danke für den Artikel

    P.S.: Ausgerechnet die rechte Brust, die ausgebrannt sein sollte, ist bei den meisten Darstellungen unbedeckt. Oder waren das alles Linksschützinnen?
    Benutzer Bild
  • maddoxxx 28.06.2017 22:35
    Highlight Highlight Anna, du musst Geschichtslehrerin werden! 😆😆
    Allein die Zusammenfassungen bei der Umfrage, der Knaller😅😅👌
    • Anna Rothenfluh 29.06.2017 10:47
      Highlight Highlight Haha danke dir. Für das höhere Alter schwebt mir das tatsächlich vor.
    • maddoxxx 29.06.2017 14:54
      Highlight Highlight Dann geh ich nochmal in die schule 😄
    • Anna Rothenfluh 29.06.2017 16:01
      Highlight Highlight <3
  • BRUSSELL 28.06.2017 22:16
    Highlight Highlight Das erinnert mich an einen gewissen Herrn Elsaghe... ach, das waren noch Zeiten...
  • Luca Brasi 28.06.2017 21:45
    Highlight Highlight Ach Frau Rothenfluh. Wenn Sie bei Ihrer Recherche noch die DC Comics hinzugezogen hätten, dann wüssten Sie, dass Hippolyta auch im Wonder Woman Universum von Ares abstammt. Im Film wollte man wohl einfach storytechnisch weiterkommen oder diesen Fakt für einen anderen Film aufbewahren.

    Zumindest der 1. Weltkrieg wird im Film adäquat dargestellt, nicht wahr? 😜

    Und was wissen schon die Griechen? Die glauben doch auch, dass die Göttin der Jagd Artemis heisst, dabei weiss man doch, dass es Diana ist. 😉

    PS: Skythisch in der Infobox falsch geschrieben und "vereiraten" beim Herodot-Zitat.
    • Anna Rothenfluh 28.06.2017 21:59
      Highlight Highlight @Luca Brasi: ach Herr Brasi, was wär ich ohne Sie😉. Ja, ich hatte schon genug zu tun mit diesen cheiben Griechen, da konnte ich mich nicht auch noch um das DC Universum kümmern. Aber dafür haben wir ja Sie, danke😉
    • Luca Brasi 28.06.2017 22:16
      Highlight Highlight Ich schlag mich mit Griechen rum, den Ersten Weltkrieg, sämtlichen Wonder Woman-Comics und bin noch nebenbei im Familienbusiness tätig (hinzu kommt noch, dass ich eine gewisse Historikerin ärgere ;)). Man könnte beinahe sagen, dass ich wie Hercules jegliche Aufgabe stemmen muss und ich werde nicht einmal dafür bezahlt. Aber was macht Mann nicht alles zur Aufrechterhaltung des Patriarchats. ;)
    • Anna Rothenfluh 28.06.2017 22:48
      Highlight Highlight @Luca Brasi: Mafia? Das familienbusiness mein ich ...
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  • Tschüse Üse 28.06.2017 20:59
    Highlight Highlight Guter Artikel, aber ein wenig zu viel gespoilert.
    • Anna Rothenfluh 28.06.2017 21:10
      Highlight Highlight @Raembe: Tschuldigung 😊
  • Señor Ding Dong 28.06.2017 20:39
    Highlight Highlight Bei «Matriarchat» in Verbindung mit «Abwesenheit innerer Zwietracht» musste ich laut lachen.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 28.06.2017 20:33
    Highlight Highlight Ich denke, das die Amazonen Skytische Kriegerinnen waren, auch weil zwei Amazoninnen auf einer Vase Altossetisch sprechen, das Gebiet liegt im damaligen Machtbereich der Skyten.
    Fun Fact: Die Inselkelten (Irland, Britanien und später Bretagne) hatten im Gegensatz zu den Festlandkelten Königinnen und Könige, viele Kriegerköniginnen und Kriegsgötinnen und ihre Sage besagt das sie Skyten waren die dorthin aus der Sklaverei geflohen sind.
    Zufälle? Schwer zu Sagen. Was meinen Sie Frau Rothenfluh?
    P.S. Ich mag Geschichte nicht, Sagen usw. schon, Geschichte hilft für das verständniss 😊
  • Makatitom 28.06.2017 20:29
    Highlight Highlight Danke für den erneut sehr spannenden Ausflug in die griechische Mythologie. Bloss glaube ich nicht, dass Achilles "beim Teutates" gesagt hat, das ist nämlich ein Gott aus der keltischen Mythologie ;)
    Ich habe mir aber auch schon oft Gedanken gemacht, wie die Welt wohl aussähe, wenn seit der neolythischen (R)Evolution ein Matriarchat statt ein Patriarchat "geherrscht hätte
    • Anna Rothenfluh 28.06.2017 20:36
      Highlight Highlight @Makatitom: haha, ja, das war mehr ein Witz für Asterix und Obelix Fans. 😉
    • Makatitom 28.06.2017 20:40
      Highlight Highlight In dem fall kann ich dir sagen, dass sich ein Asterix und Obelix Fan köstliuch darüber amüsiert hat, beim Belenus :)
  • TanookiStormtrooper 28.06.2017 20:28
    Highlight Highlight Interessanter Artikel!
    Aber leider hat Frau Rothenfluh beim Filmkucken wohl nicht aufgepasst. Steve Trevor ist ein Ami und kein Brite!
    Ausserdem könnte man auch William Moulton Marston erwähnen...
    • Anna Rothenfluh 28.06.2017 20:37
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper: huch, du hast recht. Ich ändere es, Danke!
  • pamayer 28.06.2017 20:15
    Highlight Highlight Ho Ho Ho Ho hoooo!
    Ich bin der Zeus, der mächtige Göttervater, der alles erschaffen hat.
    Alles! Alles!! ALLES!!!

    ... also das mit dem Trump dort drüben... da war ich etwas dem Weine zu start zugewandt. Aber die Amis, die können diesen Ochsenfrosch schon im Zaum halten. Ist sowieso nicht robust hergestellt, fällt bald von selbst auseinander.
    Sorry, Folks!
    • Firefly 28.06.2017 21:08
      Highlight Highlight Kronos hat alles erschaffen, nicht Zeus. Er hätte wohl auch alles wider vernichtet, wären ihm nicht seine Söhne, darunter Zeus, in die Quere gekommen.
    • pamayer 28.06.2017 23:27
      Highlight Highlight als zeus hätt ich das bekanntlich wissen sollen. aber eben, sie verstehen sicher, mr firefly, die sache mit dem gedächtnis im alter ist eine sache für sich. eben, deshalb danke für die gedächtnisstütze, auch wenn's rund 3'000 jahre zu spät kommt.
      zur allgemeinen beruhigung: so schlimm wie bei meinem trumpel ist mein gedächtnis noch bei weitem nicht.
    • Sappho 29.06.2017 01:07
      Highlight Highlight Also vor Kronos waren noch paar andere.. ich würde eher Gaia als Erschafferin sehen.
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