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Superman, Batman, Wolverine & Co.: Eine Studie zeigt, welcher Superheld der stärkste ist

29.06.2016, 09:4129.06.2016, 09:42

Geschlagene sieben Jahre lang haben sich Studenten der Universität von Leicester streng wissenschaftlich einer Frage gewidmet, die Fans von Superhelden weltweit umtreibt: Welches der Kraftpakete würde sich in einem Showdown der Superhelden als der Stärkste der Starken erweisen? Etwas präziser formuliert: Welche Superkräfte – und Schwächen – haben die Helden, und wie realistisch sind diese Kräfte?

Im Film trafen zwei der Superhelden bereits aufeinander: «Batman v Superman: Dawn of Justice – Official Final Trailer.»YouTube/Warner Bros. Pictures

Die Physik- und Astronomiestudenten nahmen die Superkräfte von zwölf der fiktiven Helden – die meisten von ihnen aus dem Marvel-Universum – unter die Lupe und publizierten die Ergebnisse in einer Reihe von Artikeln im Journal of Physics Special Topics und Journal of Interdisciplinary Science Topics. Dort diskutieren die britischen Jung-Akademiker auch andere brennende Fragen, zum Beispiel: Is it possible to cry a river? 

Grund zum Weinen haben in der Superhelden-Studie vornehmlich die Fans des «Dunklen Ritters»: Batman, so das Verdikt der Studenten, ist der am schlechtesten ausgestattete Superheld. Wenn sich der Fledermausmann von einem hohen Gebäude stürzt, was er nicht selten tut, dann bremst zwar sein elegantes Cape den Fall – doch sobald Batman dabei eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht, ist sein Schicksal besiegelt: Seine Landung auf dem harten Pflaster von Gotham City wäre unweigerlich tödlich. 

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Traurig, aber wahr: Batman würde einen Fallschirm brauchen.
Bild: Giphy

Superman, die Super-Solarzelle

Batman würde somit in einem Kampf der Superhelden schmählich untergehen. Ganz im Gegensatz zum Archetypen der Gilde: dem «Stählernen». Superman, der erste Superheld überhaupt, ist auch der stärkste – wenn man den britischen Studenten glauben will. Sie weisen ihm nicht weniger als sieben Superkräfte zu, und er wird von nur einer einzigen Schwäche gebremst. 

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Praktisch, so ein Hitzeblick!
Bild: Giphy

Das Muskelgewebe des «Man of Steel» ist dichter als das menschliche, was ihn dazu befähigt, Kugeln aufzuhalten. Da er seine Energie aus dem gelben Licht der Sonne bezieht, betrachten ihn die Studenten gewissermassen als fliegende Solarzelle – die in der Lage ist, für ihren «Super Flare» (eine Art Super-«Hitzeblick») eine Energie von 7,07x105 Joules/Sekunde freizusetzen – so viel wie ein halbes Pfund TNT. Würde seine Energie-Effizienz sich nicht auf die einer Solarzelle beschränken, könnte sein Energie-Output sogar 3,86x1010 Joules/Sekunde erreichen. In einer Stunde würde er damit mehr Energie freisetzen als eine Atombombe.

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Wolverine: Mit Adamantium ummantelte Mittelklinge.
Bild: Giphy

Thors Hammer ist der Hammer

Dem «Stählernen» folgen Wolverine, Thor und Mystique auf dem Fuss. Wolverine verfügt über vier Superkräfte, darunter eine hohe Regenerationsfähigkeit und ein verstärktes Skelett. Thor brilliert unter anderem mit seiner explosiven Kraft – von einem einzigen Schlag seines Hammers Mjolnir getroffen zu werden, wäre so, als würde man von einem 100 kg schweren Fahrzeug überfahren, das mit 78 km/h unterwegs ist.

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Thors Hammer geht man besser aus dem Weg. Bild: Giphy

Mystique punktet dagegen mit der Fähigkeit, ihre eigenen Gene zu manipulieren. Das ist praktisch, wenn man nicht erkannt werden will. Die hohe Aktivität ihrer Gene könnte ihr jedoch zum Verhängnis werden, da sie ein hohes Risiko hätte, an Krebs zu erkranken. 

Kleine Kompilation von Mystiques Verwandlungskünsten.YouTube/jnmks

Spiderman und Iron Man auf den hinteren Plätzen

Spiderman, der sich in Sachen Bekanntheit sicherlich nicht verstecken muss, folgt erst auf dem achten Platz. Problematisch ist für den Spinnenmann die Dehnbarkeit seiner Spinnenfäden – die beträgt bis zu 40%, sodass der Superheld bei Sprüngen von hohen Gebäuden auf dem Boden zerschmettert würde, wenn er die Elastizität nicht exakt einberechnen würde.

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Spinnenfäden sind für allerhand Dinge gut.
Bild: Giphy

Auch Iron Man landet erstaunlich weit unten auf der Liste: Der Superheld mit dem schwer gepanzerten Exo-Skelett rangiert auf Platz 9 der Liste. Der Grund für die schlechte Platzierung liegt vor allem daran, dass seine Rüstung sehr dick sein müsste, um ihn wirksam zu schützen. Sie müsste nicht weniger als drei Meter dick sein, um den Beschuss mit einer herkömmlichen Panzergranate auszuhalten. 

Gut, dass Iron Man hier der Panzergranate ausweicht! 
YouTube/staveewaylay

Die Rangliste:

Gewinner Superman ist ebenfalls nicht ohne Schwäche unterwegs. So müsste er mehrere Tage lang Sonnenlicht aufnehmen, um genug Energie zu sammeln, damit er einen Zug stoppen könnte. Merkwürdigerweise listeten die britischen Studenten aber nicht das problematische Verhältnis des Superhelden zu Grünem Kryptonit auf, das den «Stählernen» sogar töten könnte.

Stärken und Schwächen: 

Tabelle: Dropbox

Fragwürdig erscheint zudem die Auswahl der Superhelden: Auch wer nicht gerade auf Du und Du mit den Helden des Marvel-Universums steht, wird vielleicht doch eine so imposante Figur wie den Hulk vermissen. Wenn du also denkst, da fehle ein Superheld – oder die Rangliste sei nicht korrekt –, dann kannst du deinem Unmut in der Kommentarspalte Luft machen!    

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