Medien

«Wir Kinder-Soldaten vom Katzen-Klo — 23 Gründe, weshalb ich noch lange nicht genug habe»

Publiziert: 30.01.16, 18:36 Aktualisiert: 01.02.16, 08:55

Ich verlasse watson. Nicht ganz freiwillig. Der Grund meiner Entlassung findest du unter Punkt 10. So gesehen habe ich meinen Job richtig gut gemacht. Oder: Der Chef möchte die Redaktion in Pflicht nehmen 😉

Das Internet steckt voller Überraschungen.
gif: philipp meier

Das waren sie nun also: meine ersten zwei Jahre in «den Medien». Als Fazit präsentiere ich 23 Gründe, weshalb zwei Jahre Jagd nach dem schnellen Klick noch nicht genug sind. Das heisst: Die Branche wird mich wohl nicht so schnell los 💥👊😎

Und so hat alles angefangen:

Nach einer ordentlichen Berufslehre bin ich inzwischen in der vierten Branche tätig. Die Quereinstiege verdanke ich meiner Naivität, meiner Neugierde und Menschen, die mir ihr Vertrauen schenkten. Zuletzt war dies Hansi Voigt ✨🙏✨

Im Schnelldurchlauf mein Werdegang und was ich dabei für meine Tätigkeit als Social Media Profi gelernt habe (denn ich habe in dieser Tätigkeit nicht eine Stunde Aus- oder Weiterbildung genossen):

Zehn Jahre baute und pflegte ich als Landschaftsgärtner, Vorarbeiter und Bauführer Gärten und Parks. Dabei lernte ich, wie durch Umgebungsgestaltung die Atmosphäre von Räumen massgeblich beeinflusst wird.

«Mängisch versuech ich hüt no, mini Gärte z'beruhige.»
bild: philipp meier

Anschliessend organisierte ich über zehn Jahre Partys; von der kleinen Keller-Sause über künstlerische Konzept-Events bis hin zu mehrtägigen Gross-Raves. Auch hier war ich meistens für die Gestaltung der Räume zuständig; hinzu kam der Aufbau, die Mobilisierung und die (passive!) Animation von Communities.

Sie nannten mich den «Party-Intellektuellen».
bild: tom haller 

Danach leitete ich knapp zehn Jahre das Cabaret Voltaire  –  ich kuratierte Ausstellungen, einen Shop, Veranstaltungen, Medienprojekte und Guerilla-Kunstaktionen. Somit zählte das Kuratieren zu meinem beruflichen Alltag, noch bevor es sich als Schlüsseleigenschaft im Web etablierte.

Planking im Büro des Cabaret Voltaire. Dieses Bild kam in «20 Minuten Online», als Hansi Voigt noch Chefredaktor war.
bild: philipp meier

Und jetzt arbeite ich also seit zwei Jahren in «den Medien»— genau genommen in den Massenmedien; denn dank Blogs und Social Media arbeiten wir heute alle in den Medien.

Heute können wir sogar gleichzeitig auf dem Klo sitzen und etwas publizieren 😬👍
gif: giphy

Die nachfolgenden Punkte beziehen sich ganz allgemein auf mein «teilnehmendes Beobachten» in der Medienbranche und sind nicht nach Gewichtung geordnet. Mein kurzer, persönlicher Rückblick auf watson folgt ganz am Schluss.

1. Der Live-Ticker ist das ehrlichste journalistische Format

Alles gibt es rund um die Uhr und gratis im Netz; nur noch der (aufsehenerregende) Live-Moment erhält eine Gleichzeitigkeit in der Timeline der unterschiedlichsten Menschen; sei es bei einem wichtigen Fussball-Spiel oder bei einem Terror-Anschlag.

Bei grossen Ereignissen hingen früher alle vor dem TV und am Radio. Heute verfolgen alle — neben Social Media — den Live-Ticker eines Newsportals. Die meisten User sind sich dabei bewusst, dass viele Infos noch nicht endgültig verifiziert sind.

Der Ticker ist im Grunde genommen ein Informations-Puzzle, das vielen Artikeln und Storys zu Grunde liegt; bei dem jedoch die User live miterleben können, wie es Form annimmt.
Bei einem Live-Ticker kann man auch erfahren, wie Crowdsourcing im Journalismus funktioniert, denn ein Ticker besteht nicht selten aus vielen Beiträgen von Social Media Usern; nämlich denjenigen, die vor Ort sind. Das sind die (nicht mehr ganz neuen;) «Bürgerjournalisten».

Zu fast allen normalen Storys gibt oder gäbe es nach deren Publizierung Ergänzungen oder Korrekturen. So gesehen wäre ein Format mit einer Zeitachse passender, das ständig und (wenn immer möglich) transparent ergänzt werden kann.

2. Das Archiv zum Leben erwecken

Viele gute Storys sind zeitlos oder können mit wenig Aufwand aufdatiert werden. Das Archiv ist also nicht mehr nur eine Ablage von abgelaufenen Artikeln, sondern ein Reservoir für Storys, die wieder aufgegriffen, korrigiert und/oder ergänzt werden können. Für zeitlose Storys (zum Beispiel zu den Themen Essen oder Fotografie) gibt es übrigens auch Social Media Plattformen, auf denen sich die User vor allem an Themen- und nicht an Timelines orientieren.

Ganz allgemein sollte der Flow eines bestimmten Themenkomplexes als offener journalistischer Prozess verstanden werden …

... unabgeschlossen, weil es viel ehrlicher ist, denn es gibt zu vielem keine abschliessende Meinung oder sie müsste zumindest aufgrund von einem neuen Wissenstand angepasst werden können.

3. Viralität kann begünstigt aber nicht geplant werden

In bestimmten Konstellationen können ganz spezifische Inhalte so produziert und geteilt werden, dass sie ziemlich sicher viral gehen. Die bekanntesten Beispiele sind «Katzen» und der klassische «Clickbait». Abgesehen davon kann Viralität jedoch nur begünstigt werden. Sehr oft entscheiden auch zufällige Konstellationen und Dynamiken darüber, ob etwas massenhaft geteilt wird (unter anderem, ob der Inhalt einen Nerv der Zeit trifft).

Niemand hätte voraussagen können, dass «Technoviking» als eines der ersten grossen Memes viral gehen würde
gif: watson

4. Die Hälfte des Viral-Erfolges machen Inhalt und Form der Story aus

Diese 50% sind Handgelenk mal Pi geschätzt und in dieser Genauigkeit nicht weiter wichtig. Das meint einfach, dass das Thema der Story (aktuell, respektive auf die ausgewählten Communities zugeschnitten), Titel, Gliederung (zum Beispiel als Listicle) und die visuellen Mittel (vom Bild über Gif und Grafik bis zum Video) für den viralen Erfolg sehr wichtig sind.
Oder umgekehrt: Teasertext, Teaserbild und die zeitliche und communityspezifische Platzierung für und auf Social Media sind nur die halbe Miete.

5. Der Erste zu sein ist nicht (immer) wichtig

Vieles von dem, was ich hier ausführe, bezieht sich vor allem auf Facebook. Und bei Facebook kann sich innert Monatsfrist einiges ändern; denn da ist die einzige Konstante, dass sich der Algorithmus ständig verändert.

Grundsätzlich ist es schon so, dass etwas nicht mehr viral geht, das schon massenhaft rumgereicht wurde. Wenn eine Story jedoch da und dort schon mal auftauchte, aber noch nicht richtig steil ging, dann ist es sehr wohl einen Versuch wert, etwas (nochmals) zu teilen. Auch etwas, das vor längerer Zeit mal viral ging, kann Monate oder Jahre später nochmals massenhaft geteilt, geliked und kommentiert werden.

6. Unberechenbar bleiben

Möglicherweise gibt es Situationen und Betriebe, in denen ein Social Media Handbuch sinnvoll ist. Ich persönlich halte jedoch nicht viel davon. Ein solches müsste eh ständig angepasst werden, denn die Algorithmen, die Aktualität (bezüglich Form und Inhalt) und die Communities ändern sich ständig. Ausserdem führt es dazu, dass die Vorsicht in Form von «PR-Blabla» und auswechselbaren Posts überhand nimmt.

In kindlicher Naivität und zum Spass von allen Beteiligten die Zeichen falsch deuten 😎👍
gif: metastar

7. Einmal geteilt, ist keinmal geteilt

Dieser Punkt betrifft vor allem Twitter; aber eigentlich auch jede andere Plattform: Wenn dir etwas wichtig ist, dann teile es mehrmals (oder behandle den Post so, dass er ein weiteres Mal Aufmerksamkeit kriegt;) Ändere dabei wenn möglich auch Teasertext und -Bild. Niemand folgt dir lückenlos.
Und immer wieder:

Beobachte, was dabei, damit und danach geschieht!

8. Fehler machen; respektive, nicht gänzlich ausschliessen

Fehler machen ist menschlich, und Fehler und Missverständnisse führen zu Interaktionen. Wer schnell, souverän und selbstkritisch auf Fehler und Missverständnisse reagiert, macht oft aus Kritikern Fans.

Das sollte nicht dazu führen, dass (ständig;) bewusst Fehler provoziert werden, aber es sollte helfen, die oft sehr lähmende Vorsicht zu überwinden.

Der Fehler als Stilmittel.
gif: metastar

9. Relevanz? WTF?!

So gut wie jedes Thema hat eine «Zielgruppe». Man muss nur wissen, wo sie sich auf- und unterhält. Inzwischen können auf Social Media auch sehr lokale oder Nischen-Storys in vergleichsweise grosser Zahl geteilt und diskutiert werden. Gerade was die Viralität betrifft, spielt die Nische eine wichtige Rolle. Zumindest dann, wenn nicht einfach die (so genannt;) «niederen Instinkte» bedient werden möchten.

Deshalb gibt es nichts Schwammigeres als wenn für oder gegen ein Thema «Relevanz» ins Feld geführt wird. Im Prinzip geht es meistens darum, dass jemand damit seine oder ihre subjektive Meinung untermauern möchte (was nicht nur schlecht, denn das verleiht dem Journalismus eine erfrischende Zufälligkeit;)

10. Social Media und Community Redaktoren sollten sich überflüssig machen

Niemand kann (theoretisch;) besser Diskurse führen und weiss am Besten, wo die Diskurse zu bestimmten Themen geführt werden, als diejenige, die Inhalte produzieren. Um in der Medienbranche den Wandel von «senden» zu «kommunizieren» möglichst konsequent voranzutreiben, sollten diejenigen, die Inhalte (Geschichten, Content, etc.) produzieren, für Social Media und die/ihre Community verantwortlich sein. Es versteht sich von selbst, dass es trotzdem einen gewissen Support, Graubereiche, Tests und Weiterentwicklungen bedarf.

Randbemerkung: Ich benutze das Wort «Manager» im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit nicht. Ich verbinde mit Social Media vor allem Emotionen und auch den Austausch mit Menschen. Dabei finden bestimmt auch Prozesse statt, die «gemanagt» werden müssen, dies sollte jedoch auf Social Media nie die Kerntätigkeit und der Hauptfokus sein.

Vorsicht Kalauer: «Überflüssig». 
gif: romain laurent

11. Online-Journalisten sind nicht mit allen Social Media Wassern gewaschen

Naiv, wie ich (übrigens gerne;) bin, stellte ich mir einen Online-Journalisten wahnsinnig web-gewandt vor. Und spätestens mit Facebook — immerhin vor mehr als zehn Jahren lanciert — ist Social Media ein prägender Teil des Webs.

Wenn überhaupt, dann sind viele Journalisten nach wie vor vor allem auf Twitter aktiv, wo es jedoch oft um eine branchenspezifische Nabelschau geht. Hier holen sie sich Lorbeeren, Beef oder im besten Fall Inputs; jedoch eher selten Austausch mit Usern und Traffic für ihre Storys. Die wenigsten interagieren so, dass sie eine aktive Community aufbauen können; die ihnen zum Beispiel hilft, ihre Storys dorthin zu bringen, wo sie diskutiert werden.

Sind sie auf Facebook aktiv, kommt es nicht selten vor, dass sie die Funktion gesperrt haben, dass man ihnen in ihre Chronik schreiben kann. Dadurch wird verunmöglicht, dass Dritte ihnen etwas auf Augenhöhe mit-teilen können (via Direktnachricht ist es nicht öffentlich und in den Kommentaren ist es demjenigen Inhalt untergeordnet, den der Account-Inhaber geteilt hat).

So gesehen sind sich Online- und Print-Journalisten oft viel näher, als es auf Aussenstehende wirkt (im Wissen darum, dass diese Trennung immer seltener vorkommt).

Das führt zum Schluss, dass die Möglichkeiten, die das Web bietet (von Interaktion bis prozesshaftem Informationsfluss), in «den Medien» noch lange nicht ausgeschöpft werden (Beispiele finden sich in diesem Listicle).

12. Lernen von Clickbait

In Diskussionen auf Social Media habe ich manchmal das Gefühl, niemand sträubt sich stärker gegen die Verbreitung von journalistischen Inhalten auf Social Media, als die Journalisten selber. Alles wird reflexartig abgelehnt, was aufzeigen könnte, wie sich journalistische Inhalte einfacher verbreiten lassen.

Bis anhin mussten sich Journalisten nicht gross damit beschäftigen, dass ihre Artikel in der gedruckten Zeitung oder ihre Beiträge in Radio und TV um die Aufmerksamkeit buhlen mussten; ob im Kafi, am Arbeitsplatz oder Zuhause.
So gesehen ist die Konkurrenz einer journalistischen Geschichte mit profanem Klatsch und vielen anderen alltäglichen Ablenkungen nichts Neues.

Beim Spiel damit – wieso so was nicht mal etwas spielerischer angehen? – wie eine Story möglichst viele Menschen erreichen könnte, sollte es keine Tabus geben. Clickbait wäre schon lange wieder verschwunden, wenn er die Leute derart verarschen würde, wie viele (Branchen-Hengste;) behaupten.

Aber: «Lernen von Clickbait» meint nicht (per se;), Clickbait zu kopieren.

Ach komm, schenk mir ein Like ❤
gif: metastar

13. Katzen sind die neuen Seite-3-Girls

Keine Frage: Nackte Frauen/Brüste werden immer (noch) gerne geklickt. Auf Social Media haben sie jedoch gegenüber Katzen einen entscheidenden Nachteil: Niemand möchte zeigen, dass er (und möglicherweise seltener: sie;) sie klickt. Ergo: Storys mit nackten Frauen/Brüsten werden viel seltener geliked und noch weniger geteilt, als (behaarte;) Katzen. Deshalb finden Nacktheiten nur in der angestammten Community Beachtung. Sobald etwas geliked oder geteilt wird, erweitert sich jedoch die Community, weil es auch von denjenigen beachtet wird, die keine (Stamm-)User sind.

Soll also noch einer sagen, dass mit dem Internet alles schlechter wird.

14. Mehr Demut!

Auch wenn Journalisten noch so (schein;)objektiv schreiben und eine (Pseudo;)Relevanz ins Feld führen; so färben sie ihre Ausführungen immer mehr oder weniger stark mit ihrer subjektiven Sicht. Die Zufälligkeit also, dass gerade sie die Plattform von unzähligen Usern benutzen dürfen, ist darauf zurück zu führen, dass sie ein bestimmtes Handwerk beherrschen. Wenn wir jedoch davon ausgehen, dass hierzulande alle schreiben und fotografieren können (und immer mehr filmen), eine Meinung haben und in bestimmten Themen sattelfest sind, dann wird die Zufälligkeit offensichtlich.

Es ist also ein Privileg, wenn jemand in unserer Gesellschaft die Exklusivität nutzen darf, regelmässig ein breiteres Publikum anzusprechen. Dies sollten sich vor allem diejenigen Journalisten vor Augen führen, die finden, dass die Kritik von User XY einfach eine Meinung von vielen sei. Das ist nämlich die Ihrige auch.

15. Zuerst die Musikbranche und jetzt Uber — Oder: Die Unfähigkeit, selbstkritisch zu sein

Journalistinnen und Journalisten sind oft grosse Meister im Beobachten, Beschreiben, Kritisieren und Einordnen. Aber wehe, es betrifft mal sie selber, respektive ihre Branche. Dann werden sie (Betriebs)blind; respektive, im Gegenteil: Sie reagieren gereizt, hadern und suchen die Fehler überall, nur nicht bei sich.

So kommt es, dass der Journalismus bereits vor knapp 15 Jahren den Niedergang der (industriellen) Musikbranche (da wäre sogar der Begriff «Verlag» zu finden;) begleiten, beschreiben, kritisieren und einordnen konnte; jedoch unfähig war, Schlüsse auf sich selber, respektive seine Branche zu ziehen. Dasselbe heute mit Uber.

Journalisten würden nie streiken.

16. Online ≠ Mobile

Bei vielen Verlagshäusern lautet die Devise noch nicht mal «online first», dabei sollte sie inzwischen «mobile first» lauten. Aber vielleicht machen sie es, wie viele Regionen des Kontinentes Afrika, die — als Metapher, anstelle von «online» — die Festnetz-Telefonie übersprungen haben und gleich auf mobile setzten.

Auf die Unterschiede zwischen Online und Mobile gehe ich nicht weiter ein. Sie sind ziemlich offensichtlich, nicht?

Das Tor zur Welt. Noch. Bald: Brille.
gif: sholin

17. Social Media CVD

Was ein CVD ist, wusste ich vor drei Jahren noch nicht. Ausgeschrieben klingt es irgendwie altertümlich: Chef vom Dienst. Seine oder ihre Aufgabe ist es in erster Linie, darüber zu entscheiden, wann und wo auf der Front eine Story platziert wird, und zu kontrollieren, ob Teaserbild und Titel «funktionieren».
Dieselbe Aufgabe auf Social Media umzudenken, entwickelt deshalb einen besonderen Reiz, weil dann viele Unterschiede, respektive gewisse Parallelen zur Homepage sichtbar werden. Was auf der Homepage relativ simpel zweidimensional ist — mal abgesehen davon, dass ein «Portal» auch eine gewisse Tiefe beinhaltet — ist «Social» quasi dreidimensional. Nicht umsonst spricht man hier von Plattformen und nicht von Front oder Page.
Im Gegensatz zur Homepage, wo die Leute hinkommen müssen, halten sich die Menschen auf den Social Media Plattformen ständig auf; meistens in bestimmten Themen-, Berufs- und Familien- respektive Freundschafts-Bubbles. Es ist somit nicht nur entscheidend, mit welchem Teaser (Text/Bild) eine Story auf welcher Plattform geteilt wird, sondern auch noch, in welchen thematischen Milieus und mit welchem Interaktionsgrad.

Abgesehen von Umfragen und Kommentaren ist die User-Beteiligung auf einem Newsportal vergleichsweise bescheiden. Auf Sociale Media können sie sich viel stärker einbringen, Fremde Inhalte teilen (nicht nur in den Kommentaren) und mehr oder weniger bewusst ihre Plattform und ihr «Publikum» kuratieren. Hier kann erlebt werden, was die Leute beschäftigt, was sie mit-/teilen und diskutieren. Hier wird also eine Story mehrfach und unterschiedlich angeteasert geteilt. Jedes Teilen ist als Test zu werten und quasi als «Anschubhilfe» zu verstehen. Im besten Fall macht sich die Geschichte anschliessend selbstständig.

Umfrage

Hast du bis hierher alles(!) gelesen?

  • Abstimmen

Hast du bis hierher alles(!) gelesen?

  • 27%Ja
  • 26%Nein, nur quergelesen
  • 24%Nein, nur flüchtig überflogen
  • 3%Kann mich nicht mehr erinnern
  • 5%Mit diesen Umfragen seid ihr doch nur auf Klicks aus
  • 14%Schade, dass Philipp Meier gehen muss #ganzfestschluchz

18. Quantität vs. Qualität

Die Anzahl Follower oder Likes sagt relativ wenig über die eigentliche Inter-/Aktivität der Community aus. Umgekehrt bedeutet jedoch eine grosse Aktivität auf Social Media nicht automatisch, dass die Community den eigentlichen Inhalten viel Aufmerksamkeit schenkt.

Deshalb sagt es wenig aus, wenn sich jemand mit der Anzahl Follower/Likes brüstet. Auch sollte man sich bewusst sein, weshalb man auf Social Media aktiv ist. Aus Prinzip oder auf Biegen und Brechen die Leute unterhalten, kann selten zielführend sein.

19. Ein Hoch auf Native Ads

Es gibt nicht nur viele Journalisten, die sich gegen die offensive Verbreitung ihrer Storys wehren (siehe Clickbait), sondern auch solche (oft die selben;), die sich gegen neue Formen der Finanzierung ihrer Arbeit wehren. Dabei entsteht der Eindruck (wohl unbewusst bewusst;), dass bisher alles «sauber» verlief. Dabei war die Einflussnahme auf Journalismus seit jeher vorhanden; ob durch Kirchen, Parteien oder andere mächtige und finanzkräftige Player. Auch heute werden Journalisten tagtäglich absichtsvoll Hinweise, Studien und Storys gesteckt. Da sind Heerscharen von Lobbyisten, PR- und Marketing-Fachleute aktiv.

Und nun soll gerade die transparenteste Form einer solchen «Kooperation» der Verrat am journalistischen Ethos sein?!

Come on!

Das ist nicht nur peinlich, sondern ein geschickter Schachzug, um vom eigentlichen Problem abzulenken: Die diffuse und gänzlich intransparente Einflussnahme von NGOs, Firmen, Verbänden und Institutionen. Das(!) ist nämlich einer der wichtigsten Gründe für das schwindende Vertrauen in die Massenmedien.

Desweiteren ist die Native Ad nicht nur ein (finanzieller) Gewinn für den Verlag (gerade in einer Zeit, in der die Adblocker massentauglich werden), sondern auch ein (inhaltlicher) Gewinn für die User, denn sie kriegen anstelle von nervender Banner- und Popup-Werbung Storys und Informationen, die sie interessieren.

Vorsicht, auch diese Slideshow beinhaltet Werbung: Diesen 62 Superreichen gehört so viel wie der halben Welt

20. Schreib-Formate als Feigenblätter

Ist etwas nun eine Analyse, ein Kommentar oder ein normaler Artikel? Ich könnte in dieser Branche wohl alt werden und den Unterschied nie (gänzlich) verstehen. Ist nicht jeder Artikel auch ein (schein;)objektiv verfasster Kommentar? Eigentlich ist sogar die Auswahl der Storys ein Kommentar; nämlich derjenige, welchen Themen eine Präsenz verschafft wird (und welchen nicht).

Das wirkt alles so wahnsinnig gekünstelt und theoretisch. In gewissem Sinne ist es sogar eine Irreführung; denn mit der Bezeichnung «Kommentar» wird impliziert, dass es daneben Artikel gibt, die frei von Subjektivität seien.

Pustekuchen!
gif: romain laurent

21. Mehr Transparenz!

Wir sind uns einig, dass es diese eine Objektivität nicht gibt. Dann wäre es umso interessanter, zu wissen, wer hinter den Ausführungen steckt. Es gäbe wohl unterschiedliche Möglichkeiten und Formate, eine gewisse Transparenz herzustellen. Das Einfachste ist, den Journalisten auf Social Media zu folgen. Umso wichtiger ist es, dass Journalisten  – und hier schliesst sich ein Kreis (siehe Punkt 11.)  – auf Social Media im besten Sinn gesprächig sind. Dadurch werden sie nah- und fassbarer. Wenn also ein Journalist beispielsweise einem Freund zu seiner Wahl in ein politisches Gremium gratuliert oder ein Selfie mit einem Promi teilt, dann hilft das beim Einordnen seiner Ausführungen.

watson-Reporterin Rafaela Roth: Selfie mit James Bond.
Bild: Igor Zilincan

22. Crowdsourcing

Jede andere Marke oder Firma würde sich die Finger danach lecken, derart inter/aktive Communities zu haben, wie sie auf den Newsportalen ganz selbstverständlich vorhanden und aktiv sind. Um Annäherndes zu erreichen, müssen sie jeweils grosse und teure Kampagne starten. Auch wenn nur ein Bruchteil aller User in den Kommentaren aktiv ist, so werden die so genannten «Kommentarspalten» oft auch von denen aufmerksam verfolgt, die nicht kommentieren. Eine spannende Kommentarkultur erhöht deshalb die Verweildauer. Bereits so betrachtet wird offensichtlich, dass die User (ungefragt und unbezahlt;) zusätzliche Inhalte produzieren.

Darüber hinaus kann man in den Kommentaren virulente Themen aufspüren und nicht selten ganz konkrete Inputs für neue oder Folge-Storys finden. Damit es jedoch so weit kommt, dass die Kommentierenden Inputs liefern und die Verweildauer verlängern, braucht es eine konstruktive Diskussionskultur, die in erster Linie durch das (Nicht;)Freischalten der Kommentare und die aktive Teilnahme der Journalisten gepflegt werden kann.

Aber auch die Communities auf Facebook-Seiten, Twitter und Instagram bieten Stoff, um (neue) Geschichten zu machen; respektive, zu kuratieren. Gerade Twitter und Instagram zeigen, dass mit Retweets und Reposts der Content der User ein (massgeblicher) Bestandteil der Aktivitäten auf diesen Plattformen beisteuern können.

Es ist wirklich erstaunlich, wie nun schon sehr lange dieses gigantische Potenzial grösstenteils ungenutzt bleibt (wobei es natürlich nicht so erstaunlich ist, denn die User machen den Journalisten durch ihre Interaktion quasi die Deutungshoheit streitig;)

Bye Bye liebe watson-User. Ihr seid die Besten! Vielen Dank!
gif: acfun

23. Glaubwürdigkeit auf Social Media und in der Community

Bei einem (seriösen;) Newsportal ist es klar, dass nicht alle Geschichten massig geklickt werden müssen. Solche Artikel werden deshalb produziert, weil sie zum Einen eine bestimmte Haltung betonen und zum Anderen dem Portal eine gewisse Glaubwürdigkeit verleihen. Und aus demselben Grund darf auch nicht die ganze Arbeit im Bereich Social Media und Community klickgetrieben erfolgen. Wie vorgängig bereits ausgeführt, kann man hier unter vielem Anderem (u.a. Inputs) aus Kritikern Fans oder aus Gelegenheits-Usern Stamm-User machen. Die gleiche Augenhöhe muss nicht nur in den Kommentaren gelebt werden, sondern auch auf Social Media.

Und nun zu watson

Obwohl sich die meisten von «20 Minuten Online» her kannten, fühlte ich mich nie(!) als Aussenstehenden. Auch zollte man mir immer den gebührenden Respekt; obwohl ich immer wieder in offenen Wunden (der Glaubwürdigkeit;) stocherte. Wenn es zu (gelegentlich auch heftigen) Diskussionen kam, wurden sie doch immer offen und fair (und mit viel Humor) geführt. Von Beginn weg hatte ich das Gefühl, dass hier die Mitarbeitenden nicht nur auf Grund der Beherrschung des Handwerks ausgesucht wurden, sondern auch in Bezug auf soziale Kompetenzen. Bei watson arbeitet kein einziges A******** (ausser, dass der Chef gelegentlich eines ist, aber das muss er halt auch manchmal sein;).
Vielen Dank! Ich werde euch vermissen 😭

Die Artikel-Sammlung «Penis» habe ich selber zusammengestellt

9 harte Fakten zum Glied. Also Phallus. Also Penis 

«Ich bin der Mann mit den zwei Penissen. Fragt mich, was ihr wollt»

Diese Animation zeigt, wie aus einem Penis eine Vagina wird

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  • ricardo 07.02.2016 13:41
    Highlight Starke Worte; ja sogar ein regelrechtes Lehrstück. Ist mir glatt ein Bookmark bei Flipboard wert, weil ich immer wieder gerne darauf zurückgreifen werde.
    Als Watson Leser der ersten Stunde - okay, sagen wir Woche - wünschte ich mir, dass sich Watson nicht zu sehr vom ursprünglich eingeschlagenen Weg entfernt. Irgendwie fürchte ich, dass hier am falschen Ort gespart wird, während man gleichzeitig in überflüssiges investiert.
    Herzlichen Dank, Philipp Meier, für die tolle Arbeit!
    2 0 Melden
    • philipp meier 08.02.2016 15:39
      Highlight ✨🙏✨
      0 0 Melden
    600
  • Raffaele Merminod 01.02.2016 11:19
    Highlight Zu Punkt 1. Live-Ticker:
    Bin ich etwa der einzige der Liveticker absolut mühsam findet?
    Hand aufs Herz, welche Leser (und vor allem wie viele?) haben die Möglichkeit ein Liveticker wirklich live zu verfolgen?
    Immer wenn ein besonderes Ereignis stattfindet, wie zum Beispiel die Terroranschläge in Paris, versteht man bei einem Liveticker nur noch Bahnhof.
    Ich behaupte das der Normalbürger rein aus Zeitgründen, ein Liveticker selten live verfolgen kann.
    1 1 Melden
    • philipp meier 02.02.2016 22:07
      Highlight da zeigen die zugriffszahlen bei (den meisten) live-tickern ein ganz anderes bild. gerade mobile (unterwegs, am abend, aber auch am arbeitsplatz) ist der live-ticker besonders geeignet, um ständig auf dem neusten stand zu bleiben.
      1 0 Melden
    • Raffaele Merminod 03.02.2016 09:13
      Highlight Aber die Zugriffszahl zeigt nur das man zugreift, nicht ob man sich darüber ärgert, dass man nicht zu den eigentlichen Infos kommt! Ich bin ja dann bei der Zugriffszahl mit dabei. Informiert bin ich dann aber nicht.
      Wie lange ist die Verweilzeit auf dem Ticker? Wie oft greift der gleiche User auf den Ticker zu?
      0 0 Melden
    • philipp meier 03.02.2016 09:35
      Highlight die verweildauer ist oft überdurchschnittlich hoch. wie bei clickbait, so auch hier: wenn die user dadurch wirklich «verarscht» würden, dann würden sie (irgendwann) nicht mehr kommen.

      bei watson gibt es schon seit längerem vor dem eigentlichen ticker eine kurze zusammenfassung, was zuvor geschah, resp. was bis dato feststeht. so was sollte hilfreich sein, um in den ticker einzusteigen, nicht?
      0 0 Melden
    • Raffaele Merminod 04.02.2016 08:17
      Highlight Ja das stimmt, bei Watson gibt es die kurze Zusammenfassung, bei vielen anderen Portalen leider nicht bzw. man findet bzw sieht die Zusammenfassung gar nicht.
      Nur ist es oft fast unmöglich, die Infos die in der Zusammenfassung aufgeführt werden, im Ticker wieder zu finden.
      1 0 Melden
    600
  • Toerpe Zwerg 01.02.2016 07:49
    Highlight In Unkenntnis der burn-rate von Watson kann ich mir vorstellen, dass das mgmt den Fehler macht, ihre social-media Kompetenz als erstes abzubauen, um Kosten zu sparen. Es koennte sein, dass man noch nicht ueberzeugt ist, auf dem richtigen Weg zu sein und deshalb mit diesem Schritt vermeindlichen overhead reduziert.

    Mutmasslich haben Sie Herr Meier grossen Anteil an der raschen Akzeptanz von Watson in der sehr jungen und sehr werberelevanten Onlinecommunity. Ihr nicht ganz freiwilliger Abgang verheisst nichts gutes fuer die mittelfristige Zukunft von Watson. Meine Prognose: Noch 2 Jahre.
    3 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 01.02.2016 12:44
      Highlight Ah ja, Herr Meier, Lust auf ein eigenes Projekt? Agenturpartnerschaft? ;-)
      1 2 Melden
    • philipp meier 02.02.2016 22:11
      Highlight na ja (aber trotzdem vielen dank für die blumen:). meine erfahrung (stetig wachsender traffic) und diejenige der mann-/frauschaft (immerhin viele leute kamen von einer news-seite, die sehr profitabel war) zeigt mir, dass es watson schaffen wird.
      und bezüglich agentur-partnerschaft: ich prüfe im moment alle möglichen wege/angebote. sie wissen ja, wo sie mich finden:)
      1 0 Melden
    600
  • Lt. Cmdr. Jadzia Dax 31.01.2016 17:15
    Highlight Punkt 3. Das ist kein Technowalk sondern wenn man den Ton hätte und den Stil kennt erkennen, dass es sich um Cybergothic handelt....
    3 0 Melden
    • philipp meier 31.01.2016 18:52
      Highlight super. genau das ist es. wir lernen voneinander. ständig. danke für deine ergänzung.
      das meme heisst «technoviking». das video wurde 2000 an der fuckparade in berlin aufgenommen. hier der wikipedia-eintrag dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Techno_Viking
      und dann hänge ich gleich auch noch das video an
      1 0 Melden
    • Lt. Cmdr. Jadzia Dax 31.01.2016 18:58
      Highlight Naja bezieht sich ja nur auf den Typen der aussieht als würde er zum Cast der TV Serie "Vikings" gehören....
      2 1 Melden
    600
  • Joël 31.01.2016 15:10
    Highlight Es stimmt wohl, dass es bei Social Media um Emotionen geht, bei einer Zeitung sollte jedoch nicht der emotionale Austausch im Vordergrund stehen, sondern gut recherchierter Journalismus, der auch einen Bildungsanspruch verfolgt. Diejenigen (Gratis-)Medien, die Social Media als Referenz nehmen, könnten Gefahr laufen, ihre Schwerpunkte dem Mainstream anzupassen.
    10 0 Melden
    • philipp meier 31.01.2016 15:51
      Highlight wichtiger punkt. wichtige diskussion. aber «gut recherchierter journalismus mit bildungsanspruch» nützt nicht viel, wenn er sich nicht/kaum verbreitet. wobei ich damit nicht meine, dass sich diese art von journalismus nicht verbreitet. die frage sollte viel mehr sein, in welcher form dieserart journalismus aufbereitet sein sollte, damit er sich verbreitet. und hier schliessen viel zu viele menschen auf «grosse bildern + lange titel + listicle = billiger inhalt». watson beweist täglich, dass das einfach nicht stimmt (wobei ich dir nun nichts unterstellen möchte;)
      8 2 Melden
    600
  • P. Swiss 31.01.2016 11:45
    Highlight Vielen Dank für diesen Beitrag, Philipp Meier. Ich habe wirklich alles gelesen! Das ist sehr objektiver (subjektiver;) Journalismus über Jounalismus.

    Beim lesen kamen bei mir auch Fragen bezüglich der Finanzierung mit Werbung auf. Ein Artikel über die Beziehung zwischen watson und Werbung wäre Interessant. Welche Rolle spielt Adblock? Werden diesbezüglich Zahlen erhoben/eingefordert von den Inserenten?

    Also: Bevor Sie die Finken einpacken und den Hansi abschiedsknuddeln noch einen Input hinterlassen!

    PS: In meinen Adblock-Ausnahmen ist watson.ch vertreten :-)
    13 0 Melden
    • philipp meier 31.01.2016 15:52
      Highlight so wie ich hansi kenne, liest er hier mit;)

      danke für die rückmeldung ✨🙏✨
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    • Hansi Voigt 31.01.2016 20:33
      Highlight Mmh, also über die Rolle der Werbung kann man ehrlich gesagt Seminararbeiten schreiben. Grundsätzlich sind wir bei Watson sehr zurückhaltend mit "Störwerbung" in spektakulären Formaten. Das scheint sich ja schon bei dir bei der Ad-Blocker-Guillotine auszuzahlen. Danke dafür. Andererseits versuchen wir, mit eingebetteter Werbung das Präsentieren von Inhalten zu ermöglichen. Dabei ist die Transparenz das wichtigste Gut. Denn sonst ist die Glaubwürdigkeit dahin.
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  • r3to34 31.01.2016 11:26
    Highlight Ein wunderbarer Artikel, welcher mir persönlich viel Wissenswertes gebracht hat! :-)

    Viel Glück für die Zukunft!
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    • philipp meier 31.01.2016 15:53
      Highlight vielen dank! das wünsche ich dir auch.
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  • Zuagroasta 31.01.2016 07:04
    Highlight Mässi Philipp für diesen grossartigen äh Artikel/Einordung/??.
    Alles Gute für die Zukunft und
    The King's Not Dead, Long Live the King!
    In diesem Sinne.. C ya!

    🤓
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    • philipp meier 31.01.2016 15:54
      Highlight danke dir, lieber zuagroasta (bin übrigens auch ein solcher; vor 20 jahren; aus dem aargau;)
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  • Rhabarber 30.01.2016 23:26
    Highlight Ich werde dich vermissen *seufz*
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    • philipp meier 31.01.2016 15:54
      Highlight ich werde dich zum glück (und hoffentlich) hier immer noch lesen können <3
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    • Rhabarber 31.01.2016 17:01
      Highlight Du hast FB-PN von mir :-)
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    • philipp meier 31.01.2016 22:56
      Highlight (hast du wirklich an den richtigen «philipp meier» geschrieben?;)
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    • Rhabarber 01.02.2016 10:26
      Highlight Jepp. Steht da auch Watson und so. Bart und Brille passen auch :-)
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    • Rhabarber 01.02.2016 10:30
      Highlight Hab dir sicherheitshalber noch eine Mail geschickt.
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  • Sonja Red (Aphrodite) 30.01.2016 20:46
    Highlight Ach schade gehst du, aber freue mich jedenfalls auf neue Projekte deinerseits. Für mich bleibst du immer mein nutscaping held :) Viel Glück und Erfolg weiterhin Phillip :)
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    • philipp meier 30.01.2016 21:11
      Highlight hehe. danke dir ❤
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  • Nyasa 30.01.2016 19:31
    Highlight oke dude machs guet👋
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    • philipp meier 30.01.2016 20:28
      Highlight yup. machi ✨🙏✨
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So arbeitet das geheime Netzwerk der Russland-Propaganda

Diese Story wurde 2015 auf watson publiziert. Aus aktuellem Anlass haben wir sie um den TV-Tipp unten aktualisiert.

Unzählige Falschmeldungen und gefälschte Fotos sowie Videos aus der Ukraine verbreitet die Propaganda aus Russland seit Monaten. Dahinter stecken Hunderte von Trollen in Russland, die vom Kreml finanziert werden, und eine Handvoll deutschsprachiger Journalisten. Aber auch mehrere Dutzend «Überzeugungs-Trolle» in der Schweiz, die aus eigenem Antrieb …

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