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Eine Karte sagt mehr als tausend Tweets: Aktuelle Störungsmeldungen zu Netflix in Europa.
screenshot: allestörungen.ch

Die Swisscom im Netflix-Shitstorm: Es ruckelt und stottert, doch niemand will schuld sein

«Üble Sache, Maloney!», würde es beim berühmten Detektiv heissen: Swisscom-Kunden, die Netflix-Videos streamen, ärgern sich schon länger über Empfangsprobleme. In den letzten Tagen hat sich die Situation aber dramatisch verschlechtert. Was ist passiert?

Publiziert: 22.03.16, 06:42 Aktualisiert: 24.03.16, 11:19

Schweizer Netflix-Nutzer laufen gegen die Swisscom Sturm. Nimmt man nur schon die Rückmeldungen der watson-Leser und die Rückmeldungen im Internet, muss man von einem Shitstorm sprechen. Dabei protestieren auch bekannte Namen wie der Kabarettist Victor Giacobbo oder der Unternehmer Peter Schulz (Joiz).

«Seit 2-3 Tagen ist Netflix im Swisscom-Netz praktisch unbrauchbar geworden, teilweise minutenlange Ladezeiten sind Standard bevor ein Stream in ungenügender Qualität geliefert wird. Gleichzeitig funktioniert ein Stream beim Nachbarn über UPC in bester Qualität.»

Auszug aus dem Schreiben eines unzufriedenen Netflix-Nutzers im Swisscom-Kundenforum
quelle: swisscom community

Andere Netflix-Nutzer nehmen es mit Galgenhumor:

Ein Ärgernis für viele Betroffene ist die Kommunikation, respektive die Nicht-Kommunikation des Online-Kundendienstes.

«Was mich wirklich stört ist, dass Swisscom einen nicht ernst nimmt. Support-Anfrage via Twitter zu diesem Thema wird ignoriert (sonst habe ich immer sofort eine Rückmeldung erhalten) und auf Mails auch keine Reaktion. Die Hotline mag ich mir nicht mehr antun, weil da im 1st-Level-Support gebetsmühlenartig auf Netflix als Problemverursacher hingewiesen wird.»

Reklamation im Swisscom-Kundenforum
quelle: swisscom community

Wobei es wie in jedem Konflikt (mindestens) zwei Seiten gibt:

«Swisscom schiebt die Schuld auf Netflix, Netflix die Schuld auf die Swisscom. In keiner der beiden Hotlines wird einem geholfen.»

watson-Leser
quelle: user-input

Und der Fairness halber ist anzumerken, dass der Swisscom-Kundendienst via Twitter mit der folgenden Standard-Antwort reagiert:

Die öfters gehörte Vermutung, die Swisscom drossle bewusst das Tempo, um Netflix gegenüber dem eigenen Streaming-Dienst zu benachteiligen, weist das Unternehmen via Twitter zurück.

Der Swisscom-Sprecher nimmt Stellung – und attackiert Netflix

Armin Schädeli von der Swisscom-Medienstelle hat am Montag auf unsere schriftliche Anfrage wie folgt (schriftlich) Stellung genommen:

Wie schlimm beurteilt die Swisscom die aktuellen Empfangsprobleme?
Armin Schädeli: Wir analysieren die Situation laufend und haben bereits am Wochenende festgestellt, dass Netflix die Transitkapazitäten massiv reduziert hat. Dies offenbar bereits seit dem 17. März 2016. Damit nimmt Netflix Qualitätseinbussen bei der Nutzung ihrer Dienste in Kauf. Netflix steht in der Pflicht, genügend Transitkapazitäten zur Verfügung zu stellen.

«Netflix entscheidet selbst, über welche Transitnetze sie ihren Datenverkehr verbreiten. Swisscom hat keinen Einfluss darauf.»

Swisscom-Sprecher Armin Schädeli

Was unternimmt die Swisscom um den Netflix-Empfang zu gewährleisten bzw. zu verbessern?
Wir sind mit Netflix im Gespräch.

Schon seit Monaten beklagen sich Swisscom-Kunden über schlechte Bildqualität des Streams. Wo sehen Sie die Gründe?
Nach dem Markteintritt im September 2014 hat Netflix den Datenverkehr vorwiegend über die Deutsche Telekom zu Swisscom geroutet. Im Laufe des Augusts 2015 hat Netflix begonnen, den Datenverkehr auf den Ports bei der Deutschen Telekom zu reduzieren bis diese Ende August ganz leer waren und Netflix den Vertrag mit der Deutschen Telekom gekündigt hat. Der Datenverkehr führte fortan über den Transitanbieter Level 3 und andere Anbieter –  darunter auch ein Anbieter, der für überbuchte Kapazitäten bekannt ist. Netflix entscheidet selbst, über welche Transitnetze sie ihren Datenverkehr verbreiten. Swisscom hat keinen Einfluss darauf.

Eine Szene aus dem Netflix-Bilderbuch: entspanntes Streamen im Schlafzimmer.
bild: netflix

Laut Medienberichten würde eine direkte Verbindung (sogenanntes «Peering») zwischen den Rechnern von Swisscom und Netflix die Situation massiv verbessern. Warum wird dies nicht getan?
Netflix und Swisscom haben Verhandlungen geführt, die aufgrund kommerzieller Differenzen jedoch zu keinem Ergebnis geführt haben. Wir möchten aber betonen, dass eine direkte Anbindung keine Voraussetzung für eine gute Performance ist. Über Transit lassen sich vergleichbare Werte erzielen, was in der Vergangenheit bestätigt wurde.

Als der Netflix-Datenverkehr via Deutsche Telekom in das Swisscom-Netz führte, war die Performance ausgezeichnet. Vergleichen Sie das Statement von Netflix-Chef Reed Hastings in der Basler Zeitung vom 8. Mai 2015 (und hier bei Tages-Anzeiger online). Zitat: «In der Schweiz ist es sehr praktisch für uns. Wir haben Kontakt mit den Providern, niemand drosselt uns. Wir profitieren hier von einigen der schnellsten Internet-Verbindungen, die wir weltweit angetroffen haben.»

Die Parteien müssen jedoch ihren Verpflichtungen bei der Auswahl der Transitanbieter und der eingekauften Transitkapazitäten nachkommen. Swisscom erfüllt ihren Teil.

«Als Netflix im September 2015 in der Schweiz startete, wurden die Daten über die Netze der Deutschen Telekom (DT) zur Swisscom übertragen. Die DT ist der sogenannte Hauptprovider der Swisscom. Im August 2015 kündigte Netflix seinen Vertrag für die direkte Übertragung mit der DT. Seither kommen die Daten über sogenannte Transitanbieter, vor allem Level 3 und Cogent, zur Deutschen Telekom und von dort weiter zur Swisscom. Insbesondere Cogent ist für überbuchte Kapazitäten bekannt. Vermutet wird, dass der Verkehr zwischen der Deutschen Telekom und Cogent am Anschlag ist. Ende letzten Jahres verklagte Cogent die DT, weil diese die Kapazitäten nicht kostenlos erhöhen will.»

Schweiz am Sonntag, 21. Februar 2016

Was sagt Netflix?

Natürlich haben wir Netflix die Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben. Insbesondere interessiert uns, was der TV-Streaming-Marktführer zu den Vorwürfen von Swisscom sagt.

Die Antwort steht aus und wird an dieser Stelle nachgeliefert.

Update: Die für den deutschsprachige Raum zuständige Presseagentur von Netflix hat uns am 24. März das folgende Statement geschickt: «Swisscom und Netflix haben zusammen gearbeitet und eine technische Lösung umgesetzt, die Swisscom-Kunden ein besseres Netflix-Erlebnis bieten wird als je zuvor.» Hier gehts zur Story, in der es um die Einigung der beiden Unternehmen geht.

Gegenüber dem Konsumentenmagazin von Radio SRF 1 «Espresso» soll ein Mitarbeiter des Netflix-Kundendienstes gesagt haben, es gebe Indizien dafür, dass irgendwo eine Drosselung der Leistung stattfinde. Dies berichtete SRF Online am Montagnachmittag.

Wer setzt sich durch?

Der Schwarze Peter wird hin und her geschoben, so viel steht fest. Es geht um die Frage, ob und wie sich Netflix, das gewaltige Datenmengen über die diversen Internet-Leitungen bis zu den Abonnenten «ausliefert», an den Infrastruktur-Kosten der Netzbetreiber beteiligen soll.

Während die Swisscom noch hinter den Kulissen mit Netflix verhandelt, ist die Schweizer Konkurrentin UPC (Cablecom) einen wichtigen Schritt weiter. Die Verbindung zwischen Netflix und der UPC-Muttergesellschaft Liberty Global in Amsterdam sei verbessert worden, berichtete Ende Februar die «Schweiz am Sonntag». «Damit ist immerhin für Kunden des Kabelnetzriesen der Filmgenuss über den US-Streamingdienst wieder intakt.»

Blieb die Frage, ob nach solchen Einigungen Geld fliesst? In einem aktuellen, lesenswerten Blog-Beitrag mit dem Titel «Das Netflix-Paradoxon bei Swisscom» wird genau dies vermutet:

Es könnte also sein, dass Liberty Global dank seiner Marktmacht mit über 20 Millionen Internetbenutzern es geschafft hat, sich von Netflix ähnlich wie bei Comcast für den Transit bezahlen zu lassen.

quelle: swiss isp blog

Chef von Swisscom-Konkurrentin verneint

Der Vermutung, dass Netflix Schweizer Internet-Provider für den schnellen Datentransport bezahle, sei falsch. Dies sagt ein bekannter Branchenvertreter, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Fredy Künzler ist CEO des 16-jährigen Highspeed-Internet-Providers Init7.

Man muss erwähnen, dass Init7 und die Swisscom seit Jahren in einen Rechtsstreit verwickelt sind. Dabei geht es um die Netzneutralität, respektive um die Frage, was die Swisscom für den Transport fremder Daten über das eigene Netzwerk verlangen darf.

«Netflix wird Swisscom niemals zahlen.»

Fredy Künzler, CEO Init7

Die «NZZ am Sonntag» berichtete letzten Frühling über den «Machtkampf um den Verkehr im Internet». Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) prüfe, ob grosse Internet-Provider wie Swisscom oder UPC Cablecom ihre Datenleitungen zu Inhalte-Anbietern bewusst ausbremsen. «So könnten sie etwa Zattoo, Youtube oder Netflix diskriminieren und ihre eigenen TV-Angebote bevorteilen.»

Was Netflix betrifft, argumentiert Künzler, die Swisscom stelle sich grundsätzlich auf den gleichen Standpunkt wie ursprünglich UPC Cablecom. Nämlich, dass der Streaming-Anbieter für die sogenannte «direkte Interkonnektion» bezahlen solle. Doch: «Netflix wird Swisscom niemals zahlen.» Davon sei er seit einem kürzlichen Kontakt mit einem (nicht namentlich genannten) Netflix-Manager überzeugt.

Dies bedeute, dass die Swisscom entweder weiterhin schlechte Publicity in Kauf nehmen müsse, oder Netflix seine Inhalte direkt ausliefern könne und zwar kostenfrei (sogenanntes «Zero-Settlement»).

Das kleinere Übel?

Laut Künzler könnte dies Auswirkungen auf das Verfahren haben, das sein Unternehmen Init7 seit 2012 gegen die Swisscom führe. Vereinfacht gesagt: Wenn die Swisscom bei Netflix nicht für den Datentransport kassieren kann, soll sie dies auch bei anderen nicht tun.

Das vorsorgliche Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht habe sein Unternehmen 2013 letztinstanzlich gewonnen, erinnert Künzler, doch sei das Hauptverfahren immer noch beim Regulator hängig.

Sein Fazit: Die Swisscom werde das Thema «Netflix-Performance» nicht länger ignorieren können, sondern überlegen müssen, was das kleinere Übel sei: «der Kundenverlust Richtung anderer Provider oder das verlorene Argumentarium im Verfahren gegen Init7».

«Meiner Ansicht nach ist das der wichtigste Kampf um Netzneutralität in der Schweiz. Dass die Kunden aufstehen und sich wehren, wenn ihnen der Provider auf dem Schlauch steht, finde ich super.»

Fredy Künzler, Chef des Schweizer Internet-Providers Init7

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178 Kommentare anzeigen
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  • Grufti 24.03.2016 06:53
    Highlight Ich bin zwar nicht Swisscom Kunde aber mein Netflix Abo habe ich auch schon vor Wochen gekündigt. Ich habe besseres zu tun als ständig vor der Glotze altes Zeug zu schauen. Die Filmauswahl war na,ja....
    0 0 Melden
    600
  • unFayemous 23.03.2016 07:40
    Highlight Ich habe mein Netflix abo eh gekündigt wegen der ganzen VPN Sache. Manchmal kommt es mir so vor als hätte sich Netflix nicht richtig über den europäischen Markt informiert und einfach mal drauf los abos verkauft.
    1 0 Melden
    600
  • Joël 22.03.2016 19:28
    Highlight Ich habe volles Vertrauen in Swisscom.
    Shitstorms sind inflationär und jede/r weiss, dass dies irrelevant ist.
    3 7 Melden
    600
  • Kopold 22.03.2016 14:13
    Highlight Update: Laut Künzler hat die Swisscom nachgegeben und peert ab sofort mit Netflix.
    Win!
    17 0 Melden
    600
  • no0815girl 22.03.2016 14:05
    Highlight Bezüglich Netzneutralität: Swisscom hat auf eigene Kosten die gesamten Kabel verlegt und soll das jetzt gratis seinen Mitkonkurrenten anbieten? Es steht ihnen ja frei, selber Kabel zu verlegen. Das hat nichts mit Neutralität zu tun sondern mit Ausnutzen. Wie viel die Swisscom verlangen kann, wird jetzt ja rechtlich diskutiert. Aber es kann ja nicht sein, dass Swisscom seinen Konkurrenten noch helfen muss und auf den ganzen Investitionskosten sitzen bleibt.
    4 10 Melden
    • Abnaxos 22.03.2016 14:43
      Highlight Hätte man vor 30 Jahren auch so gedacht, gäbe es heute kein Internet. Netzneutralität ist das Fundament des Netzes, ohne sie funktioniert es nicht.

      Wenn das Swisscom (oder sonst einem Anbieter) nicht passt, sollen sie doch ihr eigenes Internet bauen. Als Internet-Dienstleister sind sie jedoch Teil einer weltweiten Infrastruktur, die darauf aufbaut, dass jeder seinen Beitrag leistet.
      6 1 Melden
    • Fumo 22.03.2016 15:16
      Highlight "Wenn das Swisscom (oder sonst einem Anbieter) nicht passt, sollen sie doch ihr eigenes Internet bauen."

      Genau genommen IST es bereits ihr Internet. Swisscom hat alles aufgebaut und bezahlt (respektive, zum Teil, wir, da es ja teilstaatlich ist).
      0 4 Melden
    • Abnaxos 22.03.2016 15:40
      Highlight Schon, aber andere Anbieter haben das auch getan. Nur deshalb funktioniert das auch. Es sind viele Anbieter beteiligt, um die Daten rund um die Welt in deinen Browser zu kriegen, wenn du eine Website abrufst. Diese Anbieter sehen alle keinen Rappen dafür, nicht direkt.

      Wir Schweizer Kunden zahlen die Schweizer Infrastruktur mit unseren Abos und Steuern. Die ganze Welt verwendet sie mit. Weil das alle so machen, gibt es das Internet, so ist das Konzept.

      Ein Beispiel für ein «eigenes Internet» wäre eher Minitel in Frankreich gewesen.
      2 0 Melden
    • gaba 22.03.2016 16:03
      Highlight Die Swisscom ist weder das Internet, noch bezahlen sie etwas ans Internet. Das Internet wird von Diensten wie Netflix bezahlt. Die kaufen Infrastruktur, Datenleitungen, Bandbreiten, .... und finanzieren so das Internet. Die Swisscom verkauft Dir den Zugang zu diesem Internet. Swisscom ist ein Internet-Access-Provider. Also ein Internet-Zugangs-Anbieter. Diesen Zugang von Dir zu Hause bis zum Internet bezahlst Du teuer. Immerhin der Qualität angemessen. Zu verkaufen hätte die Swisscom jedoch nichts, wenn es kein Internet gäbe.
      6 1 Melden
    • Fumo 22.03.2016 16:05
      Highlight hmm es gibt die internationalen Provider, denen die Kabelnetze ausserhalb der Landesgrenzen gehören, und die verdienen auch am Traffic, der darüber läuft. Wir zahlen der Swisscom (oder welchem Provider auch immer) und die geben ein Teil davon weiter.
      0 1 Melden
    • rolf.iller 22.03.2016 16:57
      Highlight Swisscom soll von den Endkunden den Preis verlangen, den es braucht. Einzelnen Diensten aber den Zugang zu erschweren, wenn kein wegzoll geleistet wird, ist wegelagerei. Schön wäre, wenn sich die Swisscom zur Netzneutralität verpflichten würde.
      5 1 Melden
    600
  • rolf.iller 22.03.2016 13:43
    Highlight Solang Swisscom & Co. keine echte Netzneutralität garantieren, sondern nur Augenwischerei betreiben, sind das alles nur faule Ausreden.
    11 1 Melden
    600
  • McSteve 22.03.2016 13:37
    Highlight Leute lobt die Cablecom aber nicht zu fest. Die haben, was Netflix anbelangt, auch ihre Probleme. Bin selber auch davon betroffen. Bei der Netflix-Hotline heisst es nur, TV vom Netz trennen und 1 Minute warten. Danach läuft es für ca. 3 Wochen. Danach selbes Spiel von vorne. Also Swisscom-User, ihr seit nicht alleine mit dem Problem.
    0 3 Melden
    • Fumo 22.03.2016 14:54
      Highlight "Bei der Netflix-Hotline heisst es nur, TV vom Netz trennen und 1 Minute warten. Danach läuft es für ca. 3 Wochen."

      Das klingt für mich aber eher nach einen Fehler im Cache des TV. Benutzt du Netflix direkt als App darauf oder durch den TV Browser? Was ist es für einen TV?

      (Disclaimer: Ist ein Supportangebot und keine Kritik an dich oder dein armes TV!)
      2 1 Melden
    600
  • satizfaction 22.03.2016 13:31
    Highlight Zum Glück habe ich meine eigene Plex-Mediathek 😁
    6 1 Melden
    600
  • äti 22.03.2016 13:29
    Highlight Ein Buch ersetzt locker 7 Tage Netflix. Und schlauer ist man nachher eh noch.
    5 15 Melden
    • Fumo 22.03.2016 14:57
      Highlight Etwas zu pauschal wenn man all die Erotikromane, Twillight, etc. in Betracht zieht :D
      8 0 Melden
    • kunubu 23.03.2016 06:29
      Highlight Ob Sachbuch oder Twilight, man lernt im Mindesten etwas über Grammatik und Orthografie.
      0 2 Melden
    • Fumo 23.03.2016 09:06
      Highlight Nope, ich bin der Beweis, dass man vom Lesen nicht besser in der Grammatik wird. Entweder man kann es oder nicht.
      0 0 Melden
    • äti 23.03.2016 11:27
      Highlight bei Grammatik ist aber Netflix keine gute Alternative
      0 1 Melden
    • Fumo 23.03.2016 11:40
      Highlight ähm und was soll das jetzt heissen? o.O
      0 0 Melden
    600
  • Jaing 22.03.2016 11:20
    Highlight Nach langem Warten (sie haben wohl alle Hände voll zu tun…) ist es mir gelungen, in den Swisscom Chat Support vorzudringen. Antwort: "Wir kennen das Problem", "Wir brauchen jetzt Geduld", "Es ist ein technisches Problem", "Für Details wenden Sie sich an den technischen Support".
    10 2 Melden
    600
  • ei8ht 22.03.2016 10:53
    6 2 Melden
    • deleted_246120268 22.03.2016 11:29
      Highlight Dieser Beitrag von Swisscom macht nochmals die Verwerflichkeit der "2:1-Regel" klar.
      Einfach nur dreist, wie sie diese als normal beschreiben, obwohl sie allen Grundsätzen der Netzneutralität widerspricht.
      19 3 Melden
    • rolf.iller 22.03.2016 16:40
      Highlight Die wollen einfach doppelt abzocken. Die sollen Bandbreite bereitstellen so wie das gefordert wird und nicht noch wegelagerei betreiben.
      2 0 Melden
    600
  • Lily30 22.03.2016 09:58
    Highlight Ich schaue Netflix über Sunrise und hatte bisher nie Probleme.
    10 1 Melden
    • mamina 22.03.2016 12:50
      Highlight http://www.wirtschaft.ch/Deutsche+Freenet+neue+Hauptaktionaerin+von+Sunrise/691473/detail.htm

      Da kommt Bewegung ins Netz.
      1 0 Melden
    600
  • bcZcity 22.03.2016 09:55
    Highlight Swisscom ist so oder so zu teuer für die Leistung, und UPC auch wenn man nur Internet und kein Paket haben möchte. Ich finde auch diese TV Boxen Abzocke, da dort Programme verschlüsselt werden die eigentlich ins 0815 Kabelnetz gehören, daher habe auch kein Abo.

    Bezahle bei Init7 für 1Giga Up- und Down 64.- pro Monat, Netflix und co. ist schnell, läuft, auch wenn mehrere Geräte am Netz hängen, auch in der Primetime.

    Anstatt dass die Leute immer meckern, wechselt doch mal den Anbieter! Wegen dem Kundendienst? Der beste Kundendienst ist immer noch der, den man gar nicht benötigt.
    45 5 Melden
    • geshitstormt 22.03.2016 10:00
      Highlight Jaja das stimmt alles, aber Init7 gibts nur dort wo du Glasfaser hast. In unserer "tollen, modernen" Schweiz können Leute in der Stadt teilweise schon froh sein, dass DSL knapp schnell genug für TV+Internet ist....
      13 0 Melden
    • Luca Dietiker 22.03.2016 10:25
      Highlight Na, na na. Immer dieses Wettern über die «dummen Kunden», die den "bösen Profitgetriebenen Providern" angeblich auf den Leim gehen.

      Wir sind bei Swisscom, 3 TVs (3 Boxen) "nur" 30 MBit/s (was für JEDEN normalen Haushalt reicht! (Ein Full HD-Stream benötigt max. 8 MBit/s), top Service und erst noch mit dem sicheren Geldfluss in die schweizer Wirtschaft.

      Ich verstehe ein bisschen was von der Geschichte, aber für meine Mutter zum Beispiel ist es extrem befriedigend, dass sie einfache und verständliche Produkte aus einer Hand hat. Dafür bezahlen wir gerne mehr. Service & Qualität geht vor Preis
      10 31 Melden
    • p4trick 22.03.2016 10:39
      Highlight Ja es würden alle zu Init7 wechseln wenn es dann überall verfügbar wäre. für viele ist nur DSL eine Option oder UPC. wobei ich mit UPC 500Mbit down und 50 up zufrieden bin... aber ich würden sofort zu Init7 wechseln...
      14 1 Melden
    • Jaing 22.03.2016 10:41
      Highlight Es wohnen halt nicht alle in Gebieten mit grosser Auswahl. Ich bin praktisch auf Swisscom angewiesen.
      7 1 Melden
    • Dr. Zoidberg 22.03.2016 10:48
      Highlight danke für den tip. dumm nur, dass manche menschen auf dem land wohnen (so wie ich), wo der faktisch einzige verfügbare anbieter swisscom heisst. und man mit viel glück für viel geld 25 mbit/s bekommt. glas wird hier oben nie verlegt werden, jedenfalls nicht mehr in diesem jahrhundert.

      12 2 Melden
    • Knut Atteslander 22.03.2016 11:07
      Highlight init7 bietet auch DSL Anschlüsse ;)
      7 1 Melden
    • Launedernatur 22.03.2016 11:47
      Highlight Und wie schaust du TV mit init7?
      2 1 Melden
    • mamina 22.03.2016 12:02
      Highlight @bcZcity Ich bezahle bei Swisscom Fr. 69.--

      Ich habe Vivo Light: (Glasfaser)
      Internet
      - Surfen max. 5 Mbit/s Download & 5 Mbit/sUpload

      - Festnetztelefonie (IP)
      Gratis telefonieren rund um die Uhr: In alle Schweizer Fest- und Mobilfunknetze.

      - COMBOX® pro

      - Swisscom TV 2.0
      - Swisscom TV 2.0 light mit TV-Box

      Für den Glasfaseranschluss musste ich nichts bezahlen. Kosten übernahm Swisscom.

      Hinzu kommt ein guter Service, sichere Mail und bei defekten von Kabeln unbürokratischen Ersatz im Shop.




      1 6 Melden
    • Init7_Fiber7 22.03.2016 12:06
      Highlight Wir haben auch DSL und zwar jeweils gleich schnell wie Swisscom auch. Siehe http://www.init7.net/de/private/vdsl - zwar nicht super günstig, aber im IP-Backbone von Init7. Das ist relevant für die Performance.
      5 2 Melden
    • bcZcity 22.03.2016 12:12
      Highlight TV, für die 0815 Programme kann man ja das normale Kabel anhängen. Zum Aufnehmen eine DVBC Box, z.b von Panasonic. Oder Zattoo und co. benutzen. Es ist doch nur schon eine Schweinerei dass man für Sender bezahlen muss die eigentlich ins Free TV gehören.

      Auf dem Land würde ich so oder so Satellit bevorzugen.
      4 0 Melden
    • Moo-neyz 22.03.2016 12:16
      Highlight @Launedernatur: Zattoo, Teleboy etc, grundsätzlich alle Internet TV-Anbieter. Ich hab z.B. Zattoo HD in meinem Salt Abo mit dabei. Habs bisher allerdings nicht benutzt, da ich dummerweise bis Oktober an die Swisscom gebunden bin.

      Ich denke allerdings, dass es Zeit ist, wegzuwechseln. Init7 leider nicht so super, da nur über VDSL mit 50mbps, allerdings gibts noch GGA Maur, und da bekomm ich 150mbps für den 100mbps Swisscom-Preis.
      3 0 Melden
    • Hüendli 22.03.2016 13:00
      Highlight Einmal mehr: Danke Ziknet/TBS, dass ihr mitten auf dem Land Glas verlegt habt und ich der Swisscom schon Ende letzten Jahres den Rücken kehren konnte (mit ihrem eigenen Musterbrief, der eigentlich an die Cablecom gerichtet war). Und nun mit einer Gigabit-Leitung die Netflix-Diskussion ganz entspannt verfolgen kann.
      0 0 Melden
    • p4trick 22.03.2016 13:42
      Highlight @Init7: Bei 50/10 ist bei euch schon fertig? Cablecom gibt für gleichen Preis doppelt soviel Download. Und 50 Upload ist das Minimum.... da kann halt DSL-Technologie nicht mithalten, leider.
      0 1 Melden
    • bcZcity 22.03.2016 13:57
      Highlight @mamina
      Und was wollen Sie mir sagen?
      Dass Sie über 800.- im Jahr bezahlen für langsames
      Internet, Telefon und zum TV schauen? Ja, das ist wirklich ein Schnäppchen! Ich gratuliere! Für was heben Sie das Festnetz so hervor? Haben sie etwas kein
      Handy Abo (Dass Sie zusätzlich bezahlen?)

      Und gehen bei Ihnen den oft Kabel kaputt? Also wenn Sie das schon hervorheben?

      Übrigens verlangt die Swisscom für das 1Giga Paket XL satte 169.- Wer da nicht nachrechnet, ist selber schuld.
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  • chandler 22.03.2016 09:55
    Highlight Also ich versuche seit Tagen Californication weiter zu schauen. Eine Folge konnte es gar nicht laden und eine weitere hat immer nach 10sek wieder neu geladen. Unmöglich so eine Serie zu schauen. Schaue über die Netflix TV App von Samsung.
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    • Peter Gasser 22.03.2016 10:10
      Highlight Top! Du solltest dann unbedingt wieder zu Californication zurückgehen. Eine Top Serie!
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    • tobver 22.03.2016 11:32
      Highlight ja die TV App von Samsung macht bei mir dieselben Probleme.
      Einzige Lösung momentan ist den Laptop via HDMI-Kabel anzuschliessen. dann funktioniert alles wieder
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  • Sir Jonathan Ive 22.03.2016 09:30
    Highlight Bei mir hat sich das Problem gestern Abend erledigt.

    Ich hatte das Problem allerdings über Swisscom sowie über Sunrise...
    Swisscom auf dem mobilen Telefon und Sunrise vom Access-Point zu Hause.
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  • Matthias Studer 22.03.2016 09:21
    Highlight Nochmals, damit ich das richtig verstanden habe.
    Ich zahle Swisscom monatlich mein Abo und die verlangen von Netflix nochmals Geld für den Transfer.
    Also verdient Swisscom doppelt?
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    • stef2014 22.03.2016 09:40
      Highlight Yap. Nur wollen das gerade die Leute nicht einsehen, die sich ohnehin über das ach so schlechte und teure Netflix-Angebot ärgern.
      22 4 Melden
    • Peter Gasser 22.03.2016 10:09
      Highlight Im Prinzip schon. Aber ganz so einfach wahrscheinlich auch nicht. Früher über Deutsche Telekom scheint es gut geklappt zu haben. Obwohl wahrscheinlich die DT auch nicht an Swisscom Geld abdrückt.... also hat auch Netflix optimiert und günstiger eingekauft.
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    • mamina 22.03.2016 12:15
      Highlight Irgendwie stimmt ihre Fragestellung nicht ganz.

      Sie bezahlen den Internetanschluss und das ist 1 Sache.
      Logisch kann Swisscom für den Transfer etwas verlangen und das ist die 2. Sache.
      Sie bezahlen für Netflix und das ist die 3. Sache.

      Nun kommt der springende Punkt.

      Die Leitung gehört Swisscom.

      Die Kosten dafür setzen sich aus Einnahmen und Ausgaben zusammen.

      Wenn Netfix nichts für die Durchleitung bezahlt (um sich zu bereichern) muss ich, die kein Netfix hat und will mit meinem Internetabo dich bezw. Netfix unterstützen und Querfinanzieren.

      Das geht im heutigen Zeitalter nicht mehr.
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    • Peter Gasser 22.03.2016 12:32
      Highlight @Manina: Passt so dann natürlich auch nicht. Denn es gibt ja genügend Inhalteanbieter nebst netflix. Nur weil die ein funktionierendes Geschäftsmodell haben welches alle haben wollen, ist das nicht die Sache der Swisscom. Und mich querfinanzieren machen Sie auch nicht. Denn erstens bezahlen Sie vielleicht für weniger Leistung oder Sie nutzen Ihren Account dann eben für was anderes. Da ist diese 2:1 Ratio die etwas quer in der Landschaft steht.
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    • jaran17 22.03.2016 12:48
      Highlight In dieser Sache hier sehe ich die Swisscom im Recht.
      -Es hat am Anfang alles wunderbar geklappt. Dann hat Netflix etwas geändert, damit sie mehr gewinn machen können, und dafür soll nun die Swisscom geradestehen.
      -Ich sehe das mit dem Netzverkehr ähnlich wie z.B. die Autobahn. mit dem Pkw zahlt man einmal 40.- und gut ist. Wer jedoch grosse Mengen transportieren will, muss die LSVA bezahlen, da die "Infrastruktur" mehr belastet wird.

      Das Problem ist, dass alle anderen Provider eingeknickt sind, und nun nur noch Swisscom versucht sich zu wehren
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    • Matthias Studer 22.03.2016 13:20
      Highlight @jaran17, man könnte auch sagen, ich bezahle 40, egal ob ich 10'000 Kilometer fahre oder in meinem Fall 50'000.
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    • Matthias Studer 22.03.2016 13:28
      Highlight @mamina, das ist auch wieder falsch. Ich kann bei Swisscom aus verschiedenen Abos wählen. Will ich ein bisschen surfen, Mails abrufen, nehme ich logischerweise ein günstiges. Will ich aber HD-Videos schauen, Games spielen, dann nehme ich ein teures.
      Von daher ist mein Dienst bezahlt und ich will nur die Leistung, die in meinem Abo steht. Nicht weniger und nicht mehr.
      Netzneutralität bedeutet ja, egal von welchem Anbieter ich die Daten beziehe, die Leistung darf nicht gedrosselt werden, wenn der Anbieter dem Provider nicht passt.
      Denn sonst zahlen wir in Zukunft für jeden Dienst extra.
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    • stef2014 22.03.2016 13:29
      Highlight jaran, das Problem dabei ist aber, dass jetzt der (zahlende) Kunde der Leidtragende ist. Und das nur weil, wie von Peter erwähnt, NF ein Produkt hat, dass besser funktioniert wie andere. Mit dem Resultat, dass der Hahnenkampf nun dazu führt, dass wir Nutzer das Produkt nicht mehr befriedigend nutzen können. Mich stört diese "Lösung", dass jetzt einfach der Empfang behindert wird anstatt im Hintergrund eine befriedigende Lösung zu finden. Ob sich diese Kundenunfreundlichkeit ein kleiner, staatsunabhängiger (!) Anbieter wohl auch leisten könnte? Ich zweifle....
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    • jaran17 22.03.2016 14:01
      Highlight @Matthias, Klar kannst du, du kannst ja auch soviel surfen wie du willst bis zu der Geschwindigkeit die du bezahlst. (Diese ist ja einfach Best Effort, wird also nie garantiert) Aber darum geht es hier ja nicht.

      @stef , Das der Kunde der Leidtragende ist, sehe ich. Nur ist eben der Grund(nach meinem Verständnis) nicht die Swisscom. Es hat ja alles funktioniert bis NF etwas geändert hat weil sie sparen wollten. Und das Geld das NF nun spart weil sie billigere Leitungen verwenden, soll nun SC einsetzen um dies zu kompensieren?
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    • jaran17 22.03.2016 14:03
      Highlight @stef, Nein, die kleinen Anbieter konnten es sich nicht leisten, also sind sie eingeknickt.
      Ich finde daher gut, lässt sich Sc nicht einfach kosten aufhalsen(welche ja dann früher oder später wieder auf die Kunden abgewälzt werden). Schade ist nur zieht keiner mehr mir, sonst wäre der Druck deutlich höher.
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    • stef2014 22.03.2016 14:40
      Highlight Allerdings würde auch Netflix die Mehrkosten früher oder später auf die Kunden abwälzen...Das ist ja der springende Punkt. Egal wer nachgibt, das Risiko von Mehrkosten besteht weiterhin. Und angesichts der steigenden Beliebtheit von Streamingdiensten, sollten Anbieter mal anfangen etwas zukunftsorientiert zu denken....Ich kann deiner Argumentation durchaus folgen, daran liegt es nicht. Aber ich will als Kunde eigentlich gar nicht wissen, wie sich die Kosten zusammensetzen, sondern lediglich die bei Vertragsabschluss abgemachten Konditionen umgesetzt sehen. Nix weiter.
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  • Amanaparts 22.03.2016 09:18
    Highlight Dammit! Das liegt an der Swisscom?! Ich bombardiere Netflix schon seit Tagen mit Anfragen diesbezüglich.
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    • Init7_Fiber7 22.03.2016 12:25
      Highlight Ja. Der Fehler ist 100% bei Swisscom. Einzig richtige Antwort: Kündigen.
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    • NotTheTruth 22.03.2016 13:37
      Highlight Ich würde sofort kündigen, hätte ich denn eine Alternative. @Fiber7, wovon hängt eure Verfügbarkeit «auf dem Land» ab?
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  • Abnaxos 22.03.2016 09:17
    Highlight Netflix wäre ohne Netzneutralität nie so gross geworden, wie es heute ist. Mag sein, dass sie heute das Geld hätten, um ISPs für ein Peering zu bezahlen, am Anfang hatten sie es nicht. Daher neige ich dazu, Netflix zu glauben, wenn die sagen, sie stehen für die Netzneutralität ein, denn die Zeit, als Netzneutralität überlebenswichtig war, ist noch nicht lange her.

    Grundsätzlich bietet Netflix gratis Peering mit ISPs an. Ich sehe nicht ganz, was es da so lange zu verhandeln gibt, ausser, dass Swisscom dafür vielleicht Geld von Netflix haben will. Und Netflix sich weigert, aus guten Gründen.
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  • mamina 22.03.2016 09:04
    Highlight Also liebe Netflix-Kunden hackt doch auf Netflix herum und nicht auf Swisscom.

    Vermutlich verfolgt Künzler (Init7) eigene Interessen.

    Da gehört er auch dazu:
    http://www.monetas.ch/htm/655/de/SHAB-Publikationen-easyzone-GmbH.htm?subj=1864233
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    • Peter Gasser 22.03.2016 09:16
      Highlight Natürlich verfolgt er eigene Interessen. Das sagt er auch. Nämlich das Interesse der Netzneutralität. 2:1 Ratio... was der Link bringen soll, verstehe ich auch nicht so ganz. Das Problem der Swisscom? Sie muss halt immer verdammt viel Gewinn machen. Eine richtige Cash-cow sein... da stören kleinere Konkurrenten. Böse? Ist das nicht. Nur ein Ausdruck unseres System.
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    • lassesbleiben 22.03.2016 09:53
      Highlight jeder der Fredy kennt, kennt auch seine Prinzipien! also ja du hast recht, er verfolgt seine eigenen interessieren aber diese beinhalten nicht folgende Kriterien; Geldgeilheit und absolute Herrschaft im Markt!
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  • Mia_san_mia 22.03.2016 09:03
    Highlight Aha jetzt weiss ich, warum Netflix gestern nicht funktioniert hat :-) bei mir ging gar nichts...
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  • Knut Atteslander 22.03.2016 09:00
    Highlight Dafür, dass wir uns gerne als unabhängig sehen, sind wir Schweizer ein seltsam loyales Volk :D
    Deshalb bezahlen wir auch das X-fache an Mobilkosten als unsere europäischen Kollegen und die Swisscom lacht sich ins Fäustchen.
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    • deleted_297009564 22.03.2016 10:53
      Highlight Die swisscom wird einem ja auch mehr oder weniger aufgezwungen. Hat nichts mit loyalität zu tun...
      3 5 Melden
    • deleted_297009564 22.03.2016 10:53
      Highlight Aber ja die Schweizer sind Herdentiere haha
      3 3 Melden
    • Knut Atteslander 22.03.2016 11:14
      Highlight Ich kann mich irren, aber ich denke die Gegenden wo Swisscom exklusiv anbietet sind rar in der Schweiz. Man müsste nur wollen :D
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    • deleted_297009564 22.03.2016 12:23
      Highlight Nur weil du zb über die sunrise einen glasfaseranschluss beziehst heisst das nicht, dass die swisscom nicht involviert ist... Die swisscom installiert dir deine steckdose. Und das selbe in grün beim telefon.
      0 0 Melden
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  • mamina 22.03.2016 08:59
    Highlight Ich finde die Ansicht von Künzler absolut unhaltbar. Warum soll X eine Firma nichts an die Benutzung des Netzes von Swisscom bezahlen. Meiner Ansicht nach wurde dieses Netz eben von uns Swisscom-Kunden bezahlt. Nun will sich irgendeiner am Durchfahrtsrecht (Streamen etc.) bereichern.

    Für mich ist dies dasselbe wie wenn jeder unentgeltlich auf unseren Autobahnen herumfährt und zum Bau nichts beigetragen hat (Europa).

    Warum soll ich als NICHT Netflix-Kundin diesen Geldklau befürworten.
    Die Gebüren für Netflix-Kunden haben nichts mit der Swisscom zu tun.
    Die Fahrt ins Kino kostet auch.
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    • simply smarter 22.03.2016 09:12
      Highlight @mamina: Faule Ausreden. Angesichts der beträchtlichen Preise, die Swisscom von den Kunden verlangt, erwarte ich ein funktionierendes Netz. Egal ob für Netflix oder sonstwas. Punkt.
      38 8 Melden
    • SeKu 22.03.2016 09:14
      Highlight Oh, der Swisscom-Support hat jetzt einen watson-Account. Man erkennt's daran, dass kein bisschen technisches Know-how vorhanden ist.
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    • Abnaxos 22.03.2016 09:24
      Highlight @mamina, der Kunde bezahlt Swisscom für eine Leitung, unabhängig davon, was er mit dieser Leitung anstellt. Der Kunde bezahlt ausserdem Netflix für das zur Verfügung Stellen der Inhalte. Falls Swisscom sich von Netflix bezahlen lassen will, wäre das nichts Anderes, als für ein und dieselbe Dienstleistung zwei Mal abkassieren zu wollen.
      33 5 Melden
    • gaba 22.03.2016 10:41
      Highlight Swisscom lässt sich für die gleiche Leistung zwei Mal bezahlen. Einmal von Dir direkt und einmal von Netflix. In der Folge wird der Preis für das Netflix Abo steigen, was dann bedeutet, dass Du die Leistung von Swisscom doppelt bezahlst.
      7 3 Melden
    • mamina 22.03.2016 12:42
      Highlight @SeKu vielleicht mal die Technik im Hirn für Zahlen einschalten.

      @ Also all Ami - Netflix - Supporter. Es braucht einfach ein wenig ein Ahnung, wie Preise kalkuliert werden.

      Ich beispielsweise habe keinen Bock für Euer sog. Netflix zu bezahlen.
      Somit habe ich auch keinen Bock darauf für Euch zu subventionieren.
      Ich bezahle lieber weniger fürs Internet bei Swisscom und ihr ein wenig mehr bei Netflix.
      Netflix ist ein noch mehr gewinnorientierts Unternehmen als die Swisscom.

      Übrigens
      Bei der Elektrizität gibt es auch Kosten nur für die Durchleitung zu bezahlen. Abhängig vom Konsum.

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  • droelfmalbumst 22.03.2016 08:47
    Highlight ich habe Cablecom und bis vor kurzem hatte ich auch massive Probleme mit Netflix. Die Videoqualität war miserabel (definitiv wurde kein HD gestreamt) und z.B. Narcos lief 2-3 Min dann frierte es ein und begann zu laden. Dann musste ich die App abwürgen... die letzten 2 Wochen klappt es aber wieder gut.

    8 1 Melden
    • Luzz 22.03.2016 10:30
      Highlight Siehe den verlinkten Blogbeitrag: Das Mutterhaus von UPC in den Niederlanden hat scheinbar einen Deal mit Netflix erreicht.
      4 0 Melden
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  • deleted_836887032 22.03.2016 08:39
    Highlight Genau solche Ereignisse sind eine der Gründe warum ich keine solchen Streamingangebote nutze und den Download und direkten Kauf bevorzuge. Automatischer Download den Tag durch, am Abend nach Hause kommen und vom eigenen Server geniessen. Da ist das einzige Problem die eigene Hardware und das kann man meistens sehr gut selbst lösen. Und wenn die Sendung/Film was taugt, wird's aber dann auch gekauft.
    Hier geht es auch nicht um Kostensparen, denn ein Server, inklusive Backup ist Zeit und Kosten aufwendiger, sondern um Unabhängigkeit und gesicherte Qualität,
    11 8 Melden
    600
  • Stullenflo 22.03.2016 08:37
    Highlight Netflix wird langsam von seinem eigenen Erfolg gefressen. Zuerst das GeoBlocking, dann die miserable Leistung. Ich hab konsequenterweise mein Netflix-Abo gekündigt. Ich bin nicht bereit, weltweit eines der teuersten Abos zu zahlen, um dann einen der miserabelsten Kataloge via schlechtem Streaming zu erhalten.
    21 21 Melden
    • Lii 22.03.2016 08:57
      Highlight Netflix ist nicht schuld am GeoBlocking. Aufrgrund der Filmrechte geht es leider teilweise nicht anders.
      26 5 Melden
    • simply smarter 22.03.2016 09:16
      Highlight @Lii: Das interessiert mich als Kunde nicht die Bohne. Wenn Netflix es trotz den weltweit höchsten (?) Abogebühren nicht schafft, ein attraktives und funktionierendes Angebot bereitzustellen, dann bleibt nur die Kündigung!
      7 10 Melden
    • stef2014 22.03.2016 09:25
      Highlight simply smarter, das Gleiche könnte man jetzt aber auch über die Swisscom sagen mit der gleichen Begründung.
      10 4 Melden
    • Lii 22.03.2016 10:03
      Highlight @simply smarter: woher kommt eigentlich die Info, dass die Gebühren von Netflix weltweit die höchsten und das Angebot am schlechtesten ist? Das hab ich jetzt ca. 20 mal gelesen, ohne Quelle.
      1 1 Melden
    • Stullenflo 22.03.2016 10:28
      Highlight @Lii: Scheint das Globalisierung eine Einbahnstrasse ist nur für Grossfirmen gilt. Aber ich als Kunde darf daran nicht teilhaben aus kommerzieller Sicht ;)
      1 0 Melden
    • Stullenflo 22.03.2016 11:53
      Highlight @Lii: Zu den Quellen, die gibt es. Ob diese wissenschaftlichen Kriterien der Quellenangabe entsprechen, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedoch rein empirisch deckt sich dies mit meiner Realität :)

      https://www.finder.com/netflix-usa-vs-world-content

      http://qz.com/489764/globally-we-are-paying-wildly-different-prices-for-netflix/

      und hier noch der Umsatz:

      http://qz.com/489764/globally-we-are-paying-wildly-different-prices-for-netflix/

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    600
  • j0nas 22.03.2016 08:30
    Highlight Es ist ganz einfach: Per nächsten Kündigungstermin zur Konkurrenz wechseln. Konkurrenz ist in unserem Wirtschaftssystem für Konsumenten der beste Weg, Druck auf Unternehmen auszuüben. Es bringt nicht viel, sich nur zu beklagen.
    38 3 Melden
    600
  • _kokolorix 22.03.2016 08:23
    Highlight das streaming an sich ist einfach die falsche technologie. das gibt dem anbieter die volle Kontrolle über jedes byte, das zum nutzer übertragen wird. sobald die daten irgendwo gepuffert werden, besteht die chance, dass jemand diese ohne zu bezahlen erhält. das versuchen die anbieter um jeden preis zu verhindern und nehmen dafür in kauf, dass die infrastruktur zusammenbricht. es wird niemals genug netzwerkkapazitäten geben um viele konkurrierende anbieter gratis mit ausreichender bandbreite zu versorgen, in nächster zukunft werden auch sämtliche telefon-, radio- und tv-dienste nur noch über ip laufen.
    11 13 Melden
    600
  • Cardea 22.03.2016 08:23
    Highlight Das erklärt mir jetzt einiges! Dachte unser Internet schwächelt einfach mal wieder!
    29 0 Melden
    • Vincent R 22.03.2016 08:56
      Highlight Bei mir das gleiche...
      4 0 Melden
    600
  • dokugamer 22.03.2016 08:17
    Highlight Habe auch seit Tagen das gleiche Problem -.-
    19 1 Melden
    600
  • Luzz 22.03.2016 08:17
    Highlight Die wichtigste Information aus dem verlinkten Blogbeitrag fehlt hier aber: Dass die Swisscom Geld verlangt von Netzen, die mehr als doppelt so viele Daten ins Swisscom-Netz senden als sie davon erhalten ("restriktive peering policy mit einer 2:1 ratio"). Wegen der Natur der Sache ist dies bei einem Dienst wie Netflix natürlich der Fall. Wenn die Swisscom also Netflix kostenlos direkt verbinden würde, würde sie ihr gesamtes peering-Geschäftsmodell selbst aushebeln, weil dann jeder bislang zahlende Partner dann auch eine Gratis-Anbindung verlangen wird.
    Geschieht ihr recht als Gegner der NN.. 🙄
    42 3 Melden
    • gaba 22.03.2016 10:45
      Highlight 2:1 sieht auf den ersten Blick nach einer fairen Forderung aus. Swisscom sitzt aber "am Rand" des Internets. Also zwischen dem Internet und dem Internet-User. Da ist es klar, dass der User mehr Daten empfängt, als er raus schickt. Die Angebote der Swisscom sind dann ja auch so gestaltet. Zu Beispiel 250 Mbit/s down, 50 Mbit/s up. Das heisst Swisscom verkauft mir 5:1, fordert aber von den Partnern 2:1.
      5 0 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 10:56
      Highlight Nicht ganz Gaba - bei Glasfaseranschlüssen ist das Angebot für uns User 1:1. Nur wenn du noch Kupferleitungen hast kostet dich das ganze einfach an Upload. Bei Glasfaser, gleicher Preis, 1:1
      2 0 Melden
    • gaba 22.03.2016 11:18
      Highlight @Scaros_2: Stimmt. Das Verhalten der Nutzer auf Glas ist aber das gleiche. Deshalb können die Provider heute auch problemlos symmetrische Leitungen anbieten. Es werden ungleich weniger Daten verschickt als konsumiert. Ein paar Mails und "Klicks" gehen raus. Webseiten und Filme kommen zurück. Das Verhältnis dürfte noch viel gröber als 5:1 ausfallen. 2:1 als Internet-Zugangsprovider zu fordern ist sehr unverfroren und dient nur dazu Peering Partner abzuzocken. Ein offenes Internet bedeutet nicht, aus der reinen Machtposition heraus, sich Leistungen doppelt und dreifach bezahlen zu lassen.
      3 0 Melden
    600
  • herschweizer 22.03.2016 08:16
    Highlight ich habe gestern gekündigt und wechsle...
    35 4 Melden
    600
  • Jaing 22.03.2016 08:14
    Highlight Kann mir jemand erklären, wieso es über Mobilfunknetz (auch SC) einwandfrei läuft?
    9 1 Melden
    • SeKu 22.03.2016 08:25
      Highlight Weil im mobilen Netz der Swisscom weniger Leute Netflix schauen als im Festnetz. Darum ist die Verbindung zwischen dem Mobilenetz und dem Netflixnetz nicht überlastet.
      Die Verbindung zwischen dem Swisscomfestnetz und dem Netflixnetz ist aber überlastet und müsste von beiden ausgebaut werden. Dafür will sich die Swisscom aber höchstwahrscheinlich fürstlich von Netflix bezahlen lassen, was sich Netflix aber richtigerweise weigert, da der Endkunde die Swisscom genau dafür schon monatlich bezahlt.
      25 0 Melden
    600
  • Fumo 22.03.2016 08:13
    Highlight Wenn man bedenkt dass Netflix in der Schweiz null Kosten hat, dafür das teuerste Abo weltweit trotz kleinstes Angebot an Inhalt ist es für niemandem ein Verlust. Lasst euch nicht abzocken und kündigt lieber Netflix anstatt auf die Swisscom rumzuhacken.
    27 46 Melden
    • stef2014 22.03.2016 08:29
      Highlight Für wen es ein Verlust ist oder nicht, ist ja wohl jedem/jeder selbst überlassen, nicht? Wenn ein Anbieter, den man faktisch als staatlichen Betrieb bezeichnen kann, tatsächlich den Internetmarkt auf diese Weise manipuliert, dann ist das sehr wohl ein Grund um auf der SC rumzuhacken. Das hat doch mit den Kosten und dem Angebot von NF in der Schweiz nix zu tun. Es ist eine Frage des allgemeinen Prinzips und nur in 2. Linie eine Frage des konkreten Falles wie hier NF.
      24 5 Melden
    • Launedernatur 22.03.2016 08:39
      Highlight Ganz bestimmt nicht! Ich wechsle den Provider per heute Abend, fahre dann sogar knapp 30% günstiger als mit Swisscom mit praktisch identischem Angebot. Und wer sich ein bisschen informiert, der kann noch immer auf den US-Inhalt zugreifen (und wird sogar als Amerikaner verrechnet, also läppische 11? 12? US-Dollar). Ich hacke gerne auf Swisscom rum für deren unterirdische Informationspolitik und fehlende Einsichtigkeit.
      23 3 Melden
    • Fumo 22.03.2016 09:06
      Highlight "Und wer sich ein bisschen informiert, der kann noch immer auf den US-Inhalt zugreifen"

      Defacto gegen die Netflix Lizenzvereinbarung.
      4 3 Melden
    • Launedernatur 22.03.2016 09:09
      Highlight "Defacto gegen die Netflix Lizenzvereinbarung."
      Ja buhuuu, es zerreisst mir mein kleines, nutzloses Herz.
      7 6 Melden
    • Fumo 22.03.2016 09:40
      Highlight Naja wer sich nicht an die Lizenz hält, darf auch nicht motzen, ist einfach so. Deine Lags könnten ja auch auf das Routing zurückzuführen sein, darfst nicht auf die Swisscom losgehen, wenn du dein Signal über weiss Gott wie viele Punkte leitest.
      2 0 Melden
    • stef2014 22.03.2016 09:54
      Highlight Hier wird aber nicht auf SC losgegangen, weil die Leitung zum US-Netflix problematisch ist, sondern weil der korrekte und legale Stream von CH-Netflix nicht funktioniert.
      5 1 Melden
    • Fumo 22.03.2016 09:59
      Highlight stef, meine letzte Aussage bezieht sich auf Launendernatur. Du vermischt hier etwas.
      0 0 Melden
    • Launedernatur 22.03.2016 09:59
      Highlight Ich nutze beide Angebote, US und CH. "The Americans" z.B. (auch wenn sie so heissen), kann ich über den US-Account nicht streamen. Es funktioniert jedoch weder noch. Aber netter Versuch, kannst deine Moralkeule wieder einpacken. Schliesslich bezahle ich Netflix, wie auch seit vielen Jahren Pay-TV. Bin also (nicht nur) Pirat.
      1 1 Melden
    600
  • Peter Gasser 22.03.2016 08:10
    Highlight Spannenden Geschichte! Vor allem das Winden der Swisscom in der Sache! Sollte wirklich Swisscom irgendwo ausbremsen, wäre es ein Skandal. Denn der Nutzer bezahlt für eine Geschwindigkeit. Alle Abonnements sind so aufgebaut. Wenn ich eine ausreichend grosse Geschwindigkeit kaufe, muss es einem Provider egal sein, welche Art von Inhalt der Nutzer konsumiert... auf der anderen Seite scheint auch Netflix zu optimieren. Billige Provider kaufen aber nur kleine Bandbreiten ein und überbuchen gerne....
    33 0 Melden
    600
  • Kopold 22.03.2016 08:07
    Highlight Sie wollen weder ein direktes Peering, noch den gratis Netflix-Streamingserver in ihrem Rechenzentrum.
    Damit ist der Fall eigentlich klar, wer Schuld ist, wenn die SC die angeforderten Daten ihren zahlenden Kunden nicht liefern kann...
    40 2 Melden
    • User01 22.03.2016 08:13
      Highlight Da Netflix den Server nicht warten will, eine völlig nachvollziehbare Entscheidung.
      11 24 Melden
    • stef2014 22.03.2016 08:57
      Highlight Nein, überhaupt nicht nachvollziehbar. Der Deal mit meinem Netzanbieter ist schlichtweg der, mir die Verbindung zu liefern für die ich bezahle. Und zwar UNABHÄNGIG davon welchen Inhalt ich mit dieser Verbindung konsumiere. Das hat die SC nix anzugehen und nur dafür zu sorgen, dass ich meine Daten in entsprechender Geschwindigkeit und Qualität erhalte. Dieser Kindergarten, der da im Hintergrund läuft, ist nicht das Problem des Kunden.
      19 1 Melden
    • User01 22.03.2016 12:18
      Highlight Dein Netzanbieter macht genau das. Aber wenn ein Inhalteanbieter wie Netflix einen speziellen Server benötigt, nur damit er kein Geld investieren muss (d.h. mit einem vernünftigen Partner zu peeren), ist es nicht die Pflicht deines Netzanbieters, diesen Server kostenlos zu betreiben. Was passiert, wenn auf dem Server eine Sicherheitslücke gefunden wird? Netflix weigert sich, diese Verantwortung wahrzunehmen und für Swisscom birgt diese Speziallösung nur Risiken.
      1 0 Melden
    • jaran17 22.03.2016 13:10
      Highlight Genau, stef2014. Dein Deal mit Swisscom ist, dir die Leitung zur Verfügung zu stellen bis zu deiner bezahlten Obergrenze. Der Deal beinhaltet jedoch nicht die Lieferung von Daten, geschweige denn einen Mindestdurchsatz.
      Das ganze läuft nach dem "Best effort"-Prinzip.
      Im Gegensatz zu Netflix, welche einfach nur Geld für Abos kassieren wollen, ohne etwas für die Lieferung zum Kunden zu bezahlen.
      1 1 Melden
    • stef2014 22.03.2016 13:56
      Highlight Ist es nicht so, dass meine vertraglich abgemachte Obergrenze den benötigten Datentransfer locker abdecken würde? Das, wofür ich bezahle? Das Problem liegt also nicht zwischen Swisscom und dem Kunden, sondern zwischen Swisscom und Netflix. Wieso also soll ich, der meinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäss nachkommt, dafür hinhalten müssen? Nach dieser Logik könnte ich ja auch einfach nicht die ganze Rechnung zahlen, wenn das Produkt nicht vertragsgemäss bei mir ankommt. Was jetzt ja nachweislich der Fall ist.
      1 0 Melden
    • User01 22.03.2016 14:12
      Highlight Du könntest auch Netflix fragen, warum sie Geld von dir verlangen, wenn du ihren Dienst nicht (zur vollsten Zufriedenheit) nutzen kannst, da sie nicht für die benötigte Infrastruktur zahlen möchten. "Das kann ja dir als Kunde egal sein, schliesslich bezahlst du Netflix."
      1 0 Melden
    • stef2014 22.03.2016 14:51
      Highlight User, stimmt schon. Aber solche Szenarien wie jetzt müssten bei einer Vereinbarung berücksichtigt werden um Plan B einzuläuten, bevor der Kunde darunter leidet. Ansonsten hätte SC von Anfang an das NF-Streaming verweigern können, was sie natürlich aus Gewinngründen nicht gemacht haben....Also war auch SC von Anfang an daran interessiert, NF zu unterstützen weil sonst viele Kunden Alternativen gesucht hätten. Jetzt wird's kritisch und keiner will gerade stehen dafür? Ich nehme nicht NF in Schutz, sondern verlange von meinem direkten Ansprechpartner (SC) eine Lösung. Nix mehr nix weniger.
      1 0 Melden
    • User01 22.03.2016 15:32
      Highlight Am Anfang war dies auch ohne Probleme, da Netflix via Deutsche Telekom gepeert hat und die eine sehr gute Anbindung an die Swisscom haben. Swisscom hat nichts verweigert und verweigert es immer noch nicht. In dieser Hinsicht vertraue ich "unser" Swisscom, da sie gar keine Gründe hätte, Netflix zu diskreditieren. Swisscom TV und Netflix sind zwei völlig unterschiedliche Produkte. Du schaust dir die Tagesschau nicht auf Netflix und du schaust dir House of Cards, Orange is the new Black, etc. nicht auf Swisscom TV. Für uns Kunden sieht es aber aus wie ein Kräftemessen und wir sind im Nachteil.
      0 0 Melden
    • stef2014 22.03.2016 16:20
      Highlight Einverstanden. Ich unterstelle SC auch nicht solche Absichten. Aber ich kritisiere, dass dieses Kräftemessen auf unsere Kosten ausgetragen wird, wie du auch feststellst. Ganz naiv in Unkenntnis der wahren Umstände erwarte ich, dass das Endprodukt makellos zu mir nach Hause kommt. Die Möglichkeiten dazu bestünden ja offensichtlich. In der Zwischenzeit dürfen sich die zwei Hirsche gerne alle Kämpfe der Welt liefern. Als Kunde beider Anbieter sollte ich das Recht dazu haben. Fakt ist auch, dass NF denn Markt mächtig durcheinandergewirbelt hat. Den roten Teppich legt da niemand aus für NF.
      0 0 Melden
    600
  • Trouble 22.03.2016 08:05
    Highlight Ich bin bei Sunrise, welche meines Wissens auch über das Swisscom-Netz läuft. Ich habe keinerlei Probleme mit Netflix.
    7 8 Melden
    • Launedernatur 22.03.2016 08:40
      Highlight Und da freue ich mich ab heute Abend drauf!
      1 0 Melden
    600
  • _mc 22.03.2016 08:03
    Highlight Auf den ersten Blick ein First-World Problem, ganz klar. Viel schlimmer als ein Wochenende ohne Netflix finde ich aber das üble Game dass die Swisscom hier spielt: Auf Twitter das freie Internet propagieren, und gleichzeitig knallhart die (praktische) Monopolstellung ausnutzen..
    65 1 Melden
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  • WhySoSerious? 22.03.2016 08:03
    Highlight Habe ebenfalls Probleme, Filme über Netflix auf meiner PS4 zu schauen.. Interessanterweise klappt es über das mobile Internet auf dem Smartphone (ebenfalls Swisscom) wunderbar flüssig und in HD.. 😂
    17 0 Melden
    • The_Doctor 22.03.2016 08:18
      Highlight Ist bei mir auch so. Der Trick: Stream im Mobilnetz starten, Pause drücken, WLAN einschalten, geniessen.
      Das Problem ist nur der Start des Streams. Wenn der mal da ist, dann geht's meist ruckelfrei.
      7 2 Melden
    600
  • nike85 22.03.2016 07:52
    Highlight Ich hab das Gefühl, da erpresst der grosse Ami-Konzern einen Internet-Provider nach dem anderen. Und die Netflix-Kunden kündigen statt dem Erpresser dem Erpressten den Vertrag...

    Ist aber nur ein Gefühl nach vielen gelesenen Artikeln und Forumsbeiträgen.
    21 44 Melden
    • Peter Gasser 22.03.2016 08:06
      Highlight Nein, ich sehe das anders. Ich bezahle für eine Internet-Connectivity abgestuft nach Geschwindigkeit. Wenn ich nun ein ausreichend schnelles Abonnement löse, sehe ich nicht ein, was es die die Swisscom angeht, welche Art von Inhalt ich konsumiere.
      39 6 Melden
    • _mc 22.03.2016 08:06
      Highlight Lesen Sie die verlinkten Artikel, dann bestätigt sich Ihr Gefühl als falsch. Stichwort 2:1 Ratio.
      18 2 Melden
    • SeKu 22.03.2016 08:15
      Highlight Nein, hier ist einmal andersrum. Die Swisscom probiert den Ami-Konzern zu erpressen. Die Swisscom will von Netflix Geld, dass sie deinen Netflixstream an Dich ausliefert. Genau dafür bezahlst Du die Swisscom aber schon monatlich. Die Swisscom will sich für ihre Leistung zweimal bezahlen lassen, einmal von dir und nun nochmals von Netflix.
      31 5 Melden
    • nike85 22.03.2016 08:26
      Highlight @_nm & SeKu: Ich finde es ok, wenn Swisscom von so datenintensiven Diensten wie Netflix Geld verlangt, denn 1. wollen diese Dienste ja prioritär behandelt werden (ist ja nicht so, dass Swisscom diese drosselt, sondern diese auf der Normalspur einfach so viel Platz brauchen, dass sie nicht durch kommen. Geht in Richtung Road Pricing, der SUV muss da auch mehr bezahlen) und 2. sollten diese Kosten nicht vollständig auf die Kunden abgewälzt werden. Netflix soll ruhig auch etwas daran zahlen, schliesslich erhält Netflix von ihren Kunden ja auch monatlich Kohle, damit der Dienst genutzt werden kann.
      9 25 Melden
    • Kopold 22.03.2016 08:53
      Highlight "sollten diese Kosten nicht vollständig auf die Kunden abgewälzt werden."
      Das IST SCHON so. Der Kunde zahlt dafür, dass die Swisscom ihn in mit jedem gewünschten Onlinedienst verbindet. So simpel ist das.
      Statt diesen Service zu gewährleisten, was bei gesteigerter Nachfrage halt was kostet, sackt die Swisscom diese Zahlungen aber lieber ein und schiebt den Anderen die Schuld zu.
      14 1 Melden
    • paddyh 22.03.2016 09:00
      Highlight Ich verstehe nicht ganz, nike, wie du darauf kommst. Wie soll Netflix die Swisscom erpressen? Und was sollen sie davon haben? Das macht für mich nicht so viel Sinn.
      6 0 Melden
    • nike85 22.03.2016 09:08
      Highlight @paddyh: Netflix will einfach nichts an Swisscom bezahlen, obwohl für Swisscom (und alle anderen Internet-Provider) durch Netflix Mehrkosten entstehen. Die 95% (kenne den korrekten Wert nicht) der Swisscom-Kunden ohne Netflix sollen den Swisscom- und Netflix-Kunden das Ganze quersubventionieren, obwohl Netflix von ihren Kunden auch Geld für die Dienste erhält. Also wäre es auch nicht mehr als Recht, wenn ein kleiner Teil dieses Geldes an den Datenübermittler fliesst.

      Erpressung im Sinne: Macht endlich wie wir wollen, oder ihr habt schlechte Publicity.
      1 9 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 09:35
      Highlight @nike85 Netflix erzeugt nicht mehr Daten als ein Stream von Wilmaa, Zattoo oder aber Youtube. Wie kommst du nun darauf, dass Netflix für den Datenstrom bezahlen soll aber Youtube oder Wilmaa nicht? Das würde heissen jeder müsste zusätzlich bezahlen für den Datentraffic. Wenn Leute von Uploaded usw. massive Datenvolumen traden, müssten diese also, obwohl sie für die Verbindung zahlen, nochmals zahlen?
      5 0 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 09:40
      Highlight Nike hier für dich als Erklärung
      4 0 Melden
    • stef2014 22.03.2016 09:44
      Highlight Scaros, genau das ist das Problem hier. Wenn SC sich darauf einlässt, gewisse Anbieter gratis durchzuspeisen, löst das eine Kettenreaktion aus wenn alle anderen das auch wollen. Macht sie das nicht und verlangt Gebühren, gibt es schlechte Publicity....Tja, verzwickte Lage....
      1 1 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 10:05
      Highlight Ja aber "Gratis" ist = Netzneutralität. Alles andere ist KEINE Netzneutralität wenn man Geld dafür verlang für etwas was wir als Kunden shcon berappen. Was glaubst du was wir mit den 100 Fr. zahlen? Wir bezahlen die SC dafür das unsere Daten von A nach B gelangen und umgekehrt wird die Daten von C zu uns zuhause nach A geliefert bekommen. Jetzt C zu belangen dafür nochmals zu bezahlen damit ihre Volumen nicht gedrosselt werden ist KEINE Netzneutralität was die SC immer nach aussen vorgibt zu sein. - not!
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  • Scaros_2 22.03.2016 07:50
    Highlight Das ist mal Service! Schreibt man gestern einen Input darüber, heute morgen der Artikel :D
    29 4 Melden
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  • zutre 22.03.2016 07:45
    Highlight Wäre interessant zu sehen, wo und wann das Problem auftritt. Denn dann könnte man besser beurteilen, ob Swisscom Netflix drosselt, um die Netze zu entlasten (dann würde das Problem in Nicht-Glasfasernetzen zu Peakzeiten auftreten) oder um bewusst eigene Services (Swisscom TV) gegen Netflix zu pushen. Man kann Swisscom nun vorwerfen, die Netzneutralität zu missachten, stimmt vielleicht auch, aber wenn die Netze überlastet sind, wird Netflix immer als erstes gedrosselt, weil es so einen hohen Anteil am Datenverkehr hat (keine CH Zahlen, in den USA waren es 2015 38%, zum Vergleich, Youtube hat 18%).
    2 6 Melden
    • gaba 22.03.2016 10:52
      Highlight Die Netze sind aber nicht überlastet. Swisscom drosselt nur den Eintritt in Ihr Netz mit Ihrer Politik, wie sie Peering betreibt. Wären die Netzwerke tatsächlich überlastet, würde uns Swisscom schlichtweg komplett über den Tisch ziehen. Ich bezahle für eine Leitung, die die 50-fache Kapazität zur Verfügung hat, als mein Netflix Stream benötigt. Wie kann es zu einer Überlastung kommen, wenn ich zwei Stunden lang einen 50-zigstel der bezahlten Leistung benutze?
      4 0 Melden
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  • D00A 22.03.2016 07:44
    Highlight Bin bei einem lokalen Anbieter und alles paletti mit Netflix.
    13 0 Melden
    600
  • gbfa 22.03.2016 07:44
    Highlight wenn mein Porsche nicht 120 km/h auf der Autobahn schafft... wer ist dann Schuld? Der Autohersteller oder der Autobahnbetreiber? ;)
    8 23 Melden
    • Eifachöpper 22.03.2016 08:23
      Highlight Beschreibe dein Problem bitte etwas genauer. Ist die Autobahn löchrig, klebrig, weich oder so kurvig, dass du keine 120 schaffst oder hast du das Pedal voll durchgedrückt und es kommen keine 120? Ist wichtig um deine Frage beantworten zu können, fehlen noch zahlreiche Parameter. Lg
      22 0 Melden
    • Datsyuk 22.03.2016 08:24
      Highlight Wenn es Massnahmen zur Verkehrsberuhigung hat, kann es auch an der Autobahn liegen. ;)
      10 1 Melden
    • gbfa 22.03.2016 08:42
      Highlight das ist genau das problem... viele, die hier kommentieren und auch leider die presse nimmt nur immer die infos, die für eine schlagzeile passen.. der hintergrund und die basis des problems werden nicht identifiziert.. oder nur am rande..
      6 0 Melden
    600
  • giguu 22.03.2016 07:43
    Highlight man darf ruhig im artikel erwähnen, dass die swisscom versucht ihre 2:1 traffic policy durchzusetzen, die gegen die netzneutralität verstösst. ich kündige bald, bin schon auf der suche nach einem besseren angebot und da gibt es viele. die swisscom ist nicht mehr das kundenfreundliche unternehmen, das sie einst war.
    31 6 Melden
    • Slog 22.03.2016 08:03
      Highlight Möchte auch wechseln. Kannst du was empfehlen? Aber ohne Festnetz oder TV. Nur puures Internet. ;)
      10 1 Melden
    • netshark 22.03.2016 08:10
      Highlight @slog : wie im Artikel erwähnt! Init7 kann ich wärmstens empfehlen!
      18 1 Melden
    • Peter Gasser 22.03.2016 08:14
      Highlight Der im Artikel erwähnte Provider soll nicht schlecht sein. Habe einen Kollegen der wechselte und er meinte, seither pfeilschnelles Internet.
      5 0 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 09:30
      Highlight Ja aber Init7 geht nur in den grösseren Ballungsgebieten. Das ist schade https://www.fiber7.ch/de/fiber7-verfugbarkeit/

      Wenn du ausserhalb wohnst hast du einfach Pech gehabt.
      3 0 Melden
    • Init7_Fiber7 22.03.2016 12:30
      Highlight DSL von uns ist nominal so schnell wie jenes von Swisscom. Nur halt ein tauglicher Backbone dahinter. http://www.init7.net/de/private/vdsl
      3 0 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 12:41
      Highlight Und wie sieht es in der Ostschweiz aus, Raum Bodensee, so von Romanshorn bis St. Magrethen? Wie gesagt Ballungsgebieten kann man weg von der SC nicht aber in der Agglo.
      0 0 Melden
    600
  • Hercules Rockefeller 22.03.2016 07:42
    Highlight Ja ist scheisse, aber man kann auch mal ein Buch lesen oder an die frische Luft gehen
    15 27 Melden
    • Lii 22.03.2016 08:16
      Highlight Auto: 'Du kannst ja auch zu Fuss gehen oder das Velo nehmen'
      (Print-)Zeitung: 'Du kannst das ja auch im Internet lesen'
      Handy: 'Du kannst ja per Festnetz telefonieren'

      Wir bezahlen für diese Leistung. Dass sie uns dann ohne Erklärung verunmöglicht wird, ist eine Frechheit, egal welche "Alternativen" man hat.
      23 2 Melden
    600
  • raphi_niert 22.03.2016 07:37
    Highlight Es geht nicht darum, dass es ein First World Problem ist o.ä.
    Aber wir bezahlen für beide Services genug Gebühren, um uns nicht einfach so hängen zu lassen.
    32 0 Melden
    600
  • Jaing 22.03.2016 07:32
    Highlight Dass es seit Monaten Probleme gibt kann ich nicht bestätigen. Bis letzte Woche lief alles flüssig, dann hatte ich mit einer Serie (Flaked) Probleme.
    14 3 Melden
    600
  • Sklement 22.03.2016 07:22
    Highlight First World Problem
    17 71 Melden
    • SeKu 22.03.2016 08:03
      Highlight Nicht mal recht haben Sie mit diesem doofen Sprüchli.

      Netzneutralität betrifft alle Internetbenutzer, besonders hart diejenigen, welche weniger Geld haben, da ihre Marktmacht kleiner ist, und sie sich deshalb die Peerings noch teurer erkaufen müssen. Also second World Problem.
      25 2 Melden
    • Slog 22.03.2016 08:04
      Highlight Dann bezahl du mir doch die Gebühren.
      11 1 Melden
    • Launedernatur 22.03.2016 09:03
      Highlight FWP... Ebenso wie das Kommentieren von Themen, die einem nicht betreffen.
      2 0 Melden
    600
  • BNCity 22.03.2016 07:20
    Highlight Wehe wenn mich Swisscom über Ostern hängen lässt!!!
    39 2 Melden
    • oXiVanisher 22.03.2016 07:30
      Highlight Daredevil? ;)
      Zum Glück bin ich bei Quickline. Da läuft Netflix gut.
      15 3 Melden
    • Stefan.Alex.H 22.03.2016 07:33
      Highlight Bei UPC (250) auch alles i.o. :P
      6 1 Melden
    • kunubu 22.03.2016 07:34
      Highlight Triff Freunde zum Essen, lies ein Buch, geh nach draussen. Ostern ist gerettet ;)
      10 28 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 08:02
      Highlight Naja, mach es wie ich, muss halt der illegale Download wieder herhalten. Aber mit der 100Mb Glasfaserleitung der Swisscom hab ich dahingehend kein Problem. Wenn deine Leitung geringer ist, einfach jetzt schon vorsorglich laden ^^
      5 2 Melden
    • dani schurter 22.03.2016 08:06
      Highlight @Scaros_2: Downloads sind hierzulande (noch) nicht illegal ;-)
      http://www.watson.ch/!199365441
      17 0 Melden
    • BNCity 22.03.2016 08:09
      Highlight Ich habe übrigens auch 100mbit Glasfaser!!! Es hat schlicht nichts mit der Bandbreite zu tun!!!
      10 0 Melden
    • Scaros_2 22.03.2016 08:20
      Highlight Stimmt Dani - mir bekannt, aber man will ja nicht direkt Werbung dazu machen ;-)

      Und @BNCity natürlich hat es nichts mit der Bandbreite zu tun, aber diese kann man ja quasi anders nutzen, wenn Netflix eben nicht geht. Ich zumindest lerne daraus und besorg mir meine Serien parallel jetzt halt anders, wenn die Swisscom das nicht packt und wenn Netflix spinnt, dann eben von der Harddisk bis es wieder geht. ;-)

      Btw. wenn ich Zug fahre unter dem Tage funktioniert das ja auch einweindfrei über das 4G-Netz.
      3 1 Melden
    600
  • Zaafee 22.03.2016 07:18
    Highlight Also ich habe bei meinem lokalen Kabelanbieter keine Probleme mit Netflix. Scheint doch ein Problem von oder durch Swisscom zu sein.
    35 2 Melden
    600
  • Cocolina 22.03.2016 07:14
    Highlight Wenns denn nur ein bisschen ruckeln und stottern wäre.. Meine Serie zu schauen ist beinahe unmöglich
    32 1 Melden
    600
  • marcb70 22.03.2016 07:09
    Highlight Tja, willkommen im freien Internet...
    30 5 Melden
    • gaba 22.03.2016 11:00
      Highlight Was Du erlebst, ist der eben das Gegenteil des freien Internets. Der Kampf von Netflix für das freie Internet, der Kampf der Swisscom, sich das Internet zu kontrollieren und Zölle für den Zugang zum Schweizer Internet-Nutzer einzuführen.
      1 0 Melden
    600
  • tobver 22.03.2016 07:09
    Highlight solche langen Wartezeiten sind mir in letzter Zeit auch schon aufgefallen. aber im gleichen Moment, in welchem Netflix über die integrierte App vom Fernseher gar nicht geht, funktioniert auf dem MacBook alles prima.
    die beziehen ja die Verbindung über dasselbe WLAN?
    9 3 Melden
    • tostaky 22.03.2016 07:45
      Highlight das würde mich als noob auch interessieren: die tv-app hinkt arg, das tablet am tv einstöpseln funktioniert - das dürfte wohl eher mit dem tv-gerät zu tun haben?
      3 0 Melden
    • m.e. 22.03.2016 08:10
      Highlight danke für den input.
      dank watson weiss ich jetzt wenigstens, dass es an swisscom oder netflix liegt. ich hab den tv geupdated, den router neu gestartet, alles was mir möglich ist. keine besserung. allerdings ist es bei mir so, dass nicht alles gleich schlecht funktioniert. serien funktioniere eindeutig schlechter als filme.
      2 0 Melden
    600
  • Tim Dührkoop 22.03.2016 07:03
    Highlight Aus Swisscom-Sicht ist es wirtschaftlich ganz rational, Netflix schlecht auszuliefern, zumindest wenn man nur bis zur nächsten Ecke denkt.

    https://www.facebook.com/timdu/posts/10153284630732493
    13 5 Melden
    600
  • Stefan.Alex.H 22.03.2016 07:01
    Highlight Ist nicht lange her da las ich das genau gleiche über die UPC.

    Ist wohl doch nicht nur ein Problem der Internet-Anbieter.

    Ich für meinen Teil hatte nie irgendwelche Probleme. Qualität und "Fluidität" sind Top ;)
    9 5 Melden
    • Str ant (Darkling) 22.03.2016 07:51
      Highlight Seit netflix in der Schweiz offiziell ist und auch schon davor *hust* hat netflix immer einen guten stream geliefert .
      8 0 Melden
    • Kopold 22.03.2016 08:05
      Highlight Liegt sehr wohl am ISP. Die UPC hat unter dem Kundendruck kollabiert und ist ein direktes Peering mit Netflix eingegangen.
      Die Swisscom könnte das jederzeit auch tun, aber sie wollen halt keine "gratis" Peerings mit einem schlechteren Down-Up-Verhältnis als 2:1
      "Gratis" deshalb in "", weil sie von ihren Kunden, den Contentbezügern eigentlich für genau das schon bezahlt werden.
      SC will doppelt abkassieren.
      23 2 Melden
    600

Der Political-Correctness-Polizist oder weshalb auch die linke Form des Wutbürgers dumm ist

Der Wutbürger: Er ist ängstlich, veränderungsscheu, xenophob und nationalkonservativ. Weil er lieber Demagogen als Experten glaubt, gilt er als Gefahr für die Demokratie. Ja, der Wutbürger, der geht so richtig auf den Sack.

Doch es gibt auch den linken Wutbürger. Er ist zwar weniger offensichtlich, weniger plump und deshalb auch weniger angreifbar – doch nicht minder ärgerlich. Die Rede ist vom Political-Correctness-Polizisten, kurz PCP.

Der klassische PCP ist jünger und weniger wohlhabend als …

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