Schweiz

Jung gegen Alt? Kampagne der «AHVplus»-Initianten. Bild: KEYSTONE

Streit um die AHV: Der Frust der Jungen über die «unsolidarischen» Alten

Die Altersvorsorge spaltet die Generationen. Die Älteren wollen mehrheitlich das heutige System bewahren oder sogar aufstocken. Das ärgert die Jungen, sie sind teilweise für radikale Reformen.

09.09.16, 11:18 12.09.16, 09:59

An Weihnachten bekommen Kinder von ihren Grosseltern häufig ein Couvert mit Geld. Bei der Altersvorsorge hingegen herrscht verkehrte Welt. Hier «beschenken» die Jungen die Alten. So schilderte es die grünliberale Berner Nationalrätin Kathrin Bertschy an der Medienkonferenz des Komitees gegen die Volksinitiative «AHVplus».

Das Ungleichgewicht bei den Sozialwerken führe dazu, dass nicht der Enkel einen Weihnachtsbatzen bekommt, sondern «dem Grossvater unter dem Tannenbaum noch ein zusätzliches Tausendernötli zusteckt». Und das jedes Jahr.

Bertschy ist 37 Jahre alt, sie gehört nach heutigen Massstäben zur jüngeren Generation. Bei dieser wächst der Unmut über die Altersvorsorge. Die Jungen haben das Gefühl, sie müssten immer mehr für die Alten zahlen, die immer länger ihre Renten beziehen. Weil die Babyboomer in den nächsten Jahren in Pension gehen, wird dieses Ungleichgewicht weiter zunehmen. Weshalb die Jungen davon ausgehen, dass sie länger arbeiten und weniger bekommen werden.

Medienkonferenz des Nein-Komitees mit Kathrin Bertschy (Mitte). Bild: KEYSTONE

Die «AHVplus»-Initiative, die eine pauschale Erhöhung der AHV um zehn Prozent fordert, ist für Kathrin Bertschy deshalb «eine unverantwortliche Giesskanne, die auf das Kreditkonto der Jungen gebucht wird». Von keiner Seite ist der Widerstand gegen die Initiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), über die am 25. September abgestimmt wird, so heftig wie vom Nachwuchs der grossen Parteien – zumindest jenen, die zum Mitte-rechts-Spektrum zählen.

«Rentenbeschiss» oder «Angstmacherei»?

Sechs bürgerliche Jungparteien führen eine gemeinsame Nein-Kampagne unter dem Motto «Rote Karte für den Rentenbeschiss». Die Junge CVP betont in einer Mitteilung, man werde sich «gegen solche unsolidarische Initiativen gegen Junge» künftig wehren. Auch die Operation Libero bezieht Position gegen die Initiative und «Rentengeschenke, die in Zukunft nicht mehr finanzierbar sind».

Das sei «Angstmacherei, geschürt von den Banken und Versicherungen», kontert Doris Bianchi. Sie ist beim SGB zuständig für die Sozialpolitik. Die Behauptung, die Jungen müssten für die Alten zahlen, sei «total falsch». Sie profitierten vielmehr davon, wenn es ihren Eltern finanziell gut gehe, sagt Bianchi. Die «AHVplus»-Initiative wolle das Rentenniveau sichern: «Es ist viel gescheiter, wenn dies bei der AHV geschieht statt bei den Pensionskassen, und zwar auch für die Jungen.»

Wie tief der «Rentengraben» zwischen den Generationen heute ist, zeigen die Umfragen zu «AHVplus». Laut jener von Tamedia will nur ein Drittel der 18- bis 34-Jährigen mit Ja stimmen. Bei den Stimmberechtigten über 50 Jahren sind es zwei Drittel und mehr. Ein ähnliches Bild ergibt die erste SRG-Trendumfrage des Instituts GFS Bern. Die Generation der Rentnerinnen und Rentner will die Initiative mehrheitlich annehmen, die Befragten unter 40 Jahren sind dagegen.

Gegen «halbherzige Rentenreform»

Dabei ist die Initiative nur ein «Kriegsschauplatz». In der Woche nach der Abstimmung debattiert der Nationalrat über die Altersvorsorge 2020. Die Beschlüsse der zuständigen Kommission haben bereits für Wirbel gesorgt. Und die bürgerlichen Jungparteien würden noch weiter gehen. Die Jungfreisinnigen haben ein Positionspapier zur Altersvorsorge verabschiedet, in dem sie unter anderem ein flexibles Rentenalter und die freie Pensionskassenwahl fordern.

Die Junge CVP reagierte im Frühjahr geharnischt auf das negative Jahresergebnis der AHV. Die Renten der Jungen seien in Gefahr, deshalb komme eine halbherzige Rentenreform «für die Junge CVP nicht in Frage». Es sei ein Fehler, elementare Veränderungen im Rentensystem nicht anzupacken, «nur um ein positives Abstimmungsresultat herbeizuführen». Die vom Ständerat beschlossene Rentenerhöhung um 70 Franken sei «im Nationalrat unverzüglich zu korrigieren».

Diese Forderung ist pikant, denn es waren die CVP-Ständeräte, die den 70 Franken zum Durchbruch verhalfen. Auch im Nationalrat bemüht sich die CVP um einen Kompromiss. JCVP-Präsident Tino Schneider tritt deshalb im Gespräch mit watson auf die Bremse: «Für die Junge CVP ist es zentral, dass die Vorlage durchkommt, als erster Schritt zu weiteren Reformen. Deshalb sind wir zu Konzessionen bereit. Ein Scheitern der Reform wäre der Worst Case.»

«Es ist die grosse Aufgabe der Jungparteien, die Notwendigkeit von Reformen aufzuzeigen.»

Tino Schneider, Präsident JCVP

In diesem Punkt bestehe eine Differenz zu Jungfreisinnigen und Junger SVP, räumt Schneider ein. Wobei er sich einen Seitenhieb an die Adresse des SVP-Nachwuchses nicht verkneifen kann: «Für mich ist es unverständlich, dass die JSVP auf ihren radikalen Forderungen beharrt. Die Wähler der SVP haben Reformen bei der Altersvorsorge immer abgelehnt.»

Tatsächlich bildet die SVP-Basis einen wesentlichen Teil der Allianz der Besitzstandwahrer. Sie sorgte dafür, dass selbst die relativ moderate BVG-Revision 2010 trotz aufwändiger Ja-Kampagne (man erinnert sich an die Kuchen-Sujets) mit 73 Prozent Nein nicht abgelehnt, sondern massakriert wurde. Weshalb die neoliberalen SVP-Parlamentarier bei der Altersvorsorge 2020 herumeiern und selbst die FDP bemüht ist, eine mehrheitsfähige Vorlage zu zimmern.

Bei den Jungen sorgen diese Perspektiven für zusätzlichen Frust. Sie haben das Gefühl, gegen eine Mauer anrennen zu müssen. Dies bildet einen Nährboden für radikale Forderungen wie die Entpolitisierung der Altersvorsorge. AHV-Alter sowie Umwandlungssatz und Mindestverzinsung bei den Pensionskassen sollen den Regeln der Mathematik unterliegen und nicht mehr dem Volkswillen. Selbst die Abschaffung der AHV ist für manche denkbar.

«Zum Glück gibt es die AHV.»

Doris Bianchi, SGB-Sekretärin

Ein EU-Beitritt der Schweiz samt Übernahme des Euro dürfte weit grössere Chancen haben als derartige Forderungen. Zu stark sind die Profiteure des heutigen Systems. Und die AHV ist in der Schweiz ohnehin ein säkulares Heiligtum. «Zum Glück gibt es die AHV», sagt Doris Bianchi vom SGB. Man müsste sonst viel stärker privat vorsorgen, und das werde gerade für die Jungen sehr teuer: «Sie müssten mindestens doppelt so hohe Beiträge zahlen wie heute.»

Für die Jungen gibt es viel zu tun, wenn sie die Allianz der Bewahrer knacken wollen. «Es ist die grosse Aufgabe der Jungparteien, die Notwendigkeit von Reformen aufzuzeigen», sagt JCVP-Präsident Tino Schneider.

Zwei Massnahmen stehen für den Bündner im Vordergrund. Einmal müsse man die Jungen aufrütteln und zum Urnengang motivieren. Und zum anderen müsse man darlegen, dass es Reformen brauche, weil sonst grosse Einschnitte nötig sein werden: «Das ist unser bestes Argument. Wenn nichts geschieht, wird das System irgendwann implodieren.»

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  • Kwyjibo 10.09.2016 10:58
    Highlight Was ich nicht begreife: Bereits die jetzige AHV hat massive Finanzierungsprobleme. Was bringt es dann, wenn man einfach noch mehr auszahlt? Wer soll das zahlen? Ich als junger Mann gehe davon aus, dass es in 40 Jahren keine AHV mehr geben wird - warum sollte ich dann dieser Initiative zustimmen? Und wenn die "ärmeren" AHV-Empfänger sowieso immer Anrecht auf Ergänzungsleistungen haben (und von diesem Recht auch fleissig Gebrauch machen) - warum braucht es dann eine Erhöhung für alle wie dies die AHVplus vorschlägt?
    17 4 Melden
    • ThePower 10.09.2016 12:25
      Highlight 100% einverstanden. Noch zu ergänzen:Armen AHV Bezügern nützt die Initative entweder nichts, weil die EL dann um diesen Betrag gekürzt wird oder weil sie ihren EL-Anspruch gleich ganz verlieren. Wer profitiert? AHV Bezüger, die ohnehin schon genug Geld haben. Dazu befürchte ich erst recht eine Erhöhung des Rentenalters, wenn diese Initiative angenommen. Fazit: Wer Ja stimmt, kann entweder nicht rechnen oder tut dies aus selbstsüchtigen Motiven. Als politisch links eingestellter Mensch werde ich deshalb Nein stimmen.
      16 4 Melden
    • sozaru 11.09.2016 13:35
      Highlight @the power
      Als politisch links stehende frau stimme ich ja weil:
      Es eigentlich nicht um eine rentenerhöhung geht sondern den ausgleich des verlustes der uns durch die senkung des mindestzinssatzes beim bvg zugefügt wird.
      Es vor allem alleinerziehende frauen sind die unter der niedrigen ahv leiden (oft keine oder wenig PK-Rücklagen, geschweige denn 3.säule.
      Die EL in der hoheit von kanton und gemeinde jederzeit abgeschafft werden können.
      ..und ja "Selbstsucht" ist auch dabei.ich habe nämlich 44jahre lang eingezahlt.
      1 2 Melden
    • Nocciolo 11.09.2016 21:56
      Highlight Warum soll es die AHV in 40 Jahren nicht mehr geben? Ich glaube eher, dass es die PKs in 40 Jahren nicht mehr gibt.
      2 0 Melden
    600
  • Schneider Alex 10.09.2016 06:44
    Highlight Die geplante Volksinitiative „AHVplus“ kommt zum richtigen Zeitpunkt, müssen doch die Renten aus den Pensionskassen wegen der höheren Lebenserwartung und der geringeren Renditen gesenkt werden. In dieser Situation kann nur die AHV die Ausfälle bei den Pensionskassen kompensieren. Die Finanzierung der zusätzlichen AHV-Leistungen soll ausschliesslich durch Bundesbeiträge finanziert werden. In Frage kommen neben der Mehrwertsteuer z.Bsp. eine Umlagerung des Bundesbudgets, eine Kapitalgewinnsteuer oder eine Transaktionssteuer. Auf höhere Arbeitgeber- und Arbeitnehmerabgaben ist zu verzichten.
    15 16 Melden
    • klugundweise 10.09.2016 09:18
      Highlight Trotz vieler Blitze: Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!
      Die Vorlage wird nur von denjenigen abgelehnt
      die lieber bis 67 arbeiten
      die Rentenkürzungen der Säule 2 ersatzlos akzeptieren
      die kein Vertrauen haben, dass die nächste Generation (wie seit 1947!) die AHV Herausforderungen löst
      die den Drohungen der Banken und Versicherern glauben
      12 7 Melden
    • ThePower 10.09.2016 12:29
      Highlight Kapitalgewinnsteuer? Bei den aktuellen Stärkeverhältnissen im Parlament? Träum weiter. Erhöhung der MwSt? Grossartig, noch höhere Preise in der CH, was den Einkaufstourismus noch lukrativer macht.
      8 4 Melden
    600
  • meine senf 09.09.2016 20:40
    Highlight Nochmals wegen dem Giesskannen-Argument:
    Angenommen, es würde nicht heissen "10% Erhöhung für alle", sondern nur für die Ärmeren, dann würden genau die selben, die jetzt mit dem Giesskannen-Argument kommen, sagen "Da wird schon wieder der Mittelstand ausgehölt zugunsten der Leistungsunwilligen und eine riesige Bürokratie aufgebaut" oder sinngemäss ähnlich.
    23 11 Melden
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  • Töfflifahrer 09.09.2016 19:37
    Highlight Ist ja eigentlich idiotisch von der bürgerlichen, mehr Rente würde doch zu mehr Konsum führen und so ihre Portemonnaies noch mehr füllen.
    6 19 Melden
    • Hayek1902 11.09.2016 10:48
      Highlight Und das Plus an Rente wird wie brzahlt...? Richtig, mit den Löhnen. Ergo ist es ein Volkswirtschaftliches nullsummenspiel oder wohl eher negativ, wenn man bedenkt, dass die Alten reicher sind und deshalb eher sparen.
      2 3 Melden
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  • Töfflifahrer 09.09.2016 19:25
    Highlight Wie war das nochmals so vor ca. 20 Jahren als alle sagten die Alterspyramide wird mal zu Problemen führen? War es da nich die Aufgabe der komplett überbezahlten Politiker Lösungen zu finden? Ihr Politiker habt auf der ganzen Linie versagt, das schlimmste aber ist, dass das Schweizer Volk diese Nullen immer wieder gewählt hat. Das Kompromisse finden war mal unsere Stärke. Mit den überbetont narzisstischen machtgeilen Politikern und Parteien von heute wird das aber nichts mehr!
    Die Rente hat an Kaufkraft massiv verloren, also passt das an! Basta!
    38 8 Melden
    • LeChef 10.09.2016 01:32
      Highlight Wow, ich sehe da versteht jemand, wovon er spricht.
      6 1 Melden
    • G. Schmidt 10.09.2016 15:09
      Highlight Auf Kosten der jüngeren Generation? Würde eher Sinn machen unseren Lebensstandard an unsere finanziellen Verhältnissen anpassen statt Schulden für die nächsten Generationen zu generieren.
      3 2 Melden
    600
  • Humbolt 09.09.2016 16:23
    Highlight „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ Martin Niemöller

    Die Jungen von Heute sind die Alten von Morgen. Wenn es dann um deren Rente geht, werden sie sich anhören müssen, dass sie damals auch nichts dagegen unternommen haben.
    Ich bin selbst Teil dieser Jungen. Seid solidarisch miteinander.
    45 30 Melden
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  • LeChef 09.09.2016 15:59
    Highlight Die AHV ist eine gute Sache, weil sie - ohne viel Bürokratie - von reich zu arm umverteilt und alle im gleichen Mass davon profitieren. Um mit der Einkommenssteuer diese Wirkung zu erzielen, müssten die Spitzensätze enorm steigen. Die Organisation der Ausgabenseite wäre dann noch eine ganz andere Frage. Letztlich kann die AHV aber nur mit nachhaltiger Finanzierung bestehen - Umverteilung von jung zu alt war nämlich nie die Idee. Ob das via tiefere Renten, Beiträge, Rentenalter oder allgemeine Steuern geschieht, muss genau abgewogen werden. Noch höhere(!) Renten sind aber sicher keine Hilfe.
    36 9 Melden
    • aschgyyge 09.09.2016 20:50
      Highlight ja ich erfahre gerade wie scheisse die EO aufgebaut ist. unterstützt wird das ganze noch von minderbemittelten beamten. da hat mir doch die dame von der ausgleichskasse gesagt ich sei ein schweizer bürger und könnte eine initiative starten, jetzt würkli?
      5 3 Melden
    • LeChef 09.09.2016 21:15
      Highlight Was ist genau das Problem asch?
      1 1 Melden
    600
  • Denverclan 09.09.2016 15:17
    Highlight Da sträuben sich die Nackenhaare! Einfach nur tragisch, dass die wenigsten Schreiber wissen was eine Maximalrente, eine Vollrente, Betreuungsgutschriften oder zb. ein Mindesteinkommen zum berechtigten Bezug einer Maximalrente ist, usw. Bevor man einen Kommentar verfasst, sollte man zumindest die Grundelemente der Institution AHV kennen! Macht euch schlau über IV/AHV/EO/ALV und ihr werdet sehen wie komplex alles ist. Ein Tipp noch, es zahlen nicht alle späteren Rentner gleichviel in die 1. Säule, logischerweise auch nicht in die 2. Säule ein und von der 3. Säule wollen wir gar nicht reden.
    41 6 Melden
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  • Ohniznachtisbett 09.09.2016 14:54
    Highlight Diese AHV-Initiative ist absoluter Schrott. Damit würden wir uns auf Jahre hinaus irgendwelche allfälligen nötigen zukünftigen Reformen erschweren bis verunmöglichen. Zudem man kann nicht einfach immer mehr verteilen, das nicht da ist.
    33 33 Melden
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  • MaskedGaijin 09.09.2016 14:51
    Highlight diesen neoliberalen jungen passt wohl einfach nicht das reiche mehr einzahlen, aber gleich viel ausbezahlt bekommen wie der gemeine pöbel.
    35 29 Melden
    • Kookaburra 09.09.2016 15:07
      Highlight Wieso denkst du die Jungen sind die "Neoliberalen"?

      Junge verstehen eher, dass im Verhältnis der Reiche immer noch weniger zahlt. Ich denke junge wollen Heute eher wieder eine sozialere Marktwirtschaft, wie jene, welche seit den 70ern und 80ern von unseren Eltern immer mehr abgeschafft wurde.
      32 15 Melden
    • MaskedGaijin 09.09.2016 16:01
      Highlight ich meinte die jungen aus dem artikel. die von fdp, svp, glp, cvp, operation libero usw.
      17 14 Melden
    600
  • Kookaburra 09.09.2016 14:25
    Highlight Kann eigentlich irgend jemand wirklich belegen, "dass wir (und die AHV) von der Zuwanderung profitieren"?

    Ich glaube nämlich, diese Rechnung ging und geht gar nie auf: Nur wenige Immigranten kommen ja als 18 Jährige. Und wenn jung, bringen sie durch "Familiennachzug" dann noch mehrere Eltern und Grosseltern und ich glaube im Verhältnis brauchen Immigranten eher mehr EL, SH, Gefängniskosten usw., wie sie je einzahlen...
    Für einen Beweis, dass die Bilanz der Zuwanderer positiv ist, würde ich mich freuen, ich finde dazu nie Zahlen und glaube langsam, das war alles nur Propaganda...
    56 31 Melden
    • meine senf 09.09.2016 14:45
      Highlight Heute glaubt ja eh jeder nur das, was in sein Weltbild passt. Und da man mit genug Suchen in den Tiefen des Internets für jede Theorie und für deren Gegenteil eine Bestätigung finden kann und für alles einen "Beweis" oder Gegenbeweis, macht das wohl gar keinen Sinn. Die Beweise, die einem nicht passen, sind halt einfach gefälscht.
      35 6 Melden
    • Kookaburra 09.09.2016 15:03
      Highlight Genau. Diese emotionale, linke Taktik ist mir langsam wirklich ein Dorn im Auge. So viele Probleme und Tatsachen werden immer moralisch relativiert und durch realkonträre Studien negiert und ignoriert.
      27 35 Melden
    • meine senf 09.09.2016 15:07
      Highlight Wo habe ich was gesagt, dass das "Links" sei? Mit keinem Wort.
      Das du das dazudichtest, bestätigt aber meine Theorie vortrefflich.
      31 5 Melden
    • Kookaburra 09.09.2016 15:23
      Highlight Nun, du bestätigst meine Theorie, dass die Linken ihre eigenen Fehler nie erkennen und die Gründe für Probleme immer bei den Rechten suchen, dafür um so mehr...
      Ich Frage nach Beweisen, du sagst: Wenn es um die Verteidigung deine Meinung geht, sind Beweise nichts wert oder gefälscht, darum muss man keine bringen...
      Klassische lunke Doppelmoral.
      18 39 Melden
    • meine senf 09.09.2016 16:02
      Highlight Wenn man die Worte "rechts" und "links" jeweils tauschen würde, würde die Argumentation genau gleich aufgehen.
      DAS ist doch das, was ich meine ...
      24 3 Melden
    • Kookaburra 09.09.2016 16:23
      Highlight Ich weiss dänk schon.

      Aber die Ausnutzung der Naivität der Menschen durch die Linken, hat uns weitaus mehr Probleme beschert, wie die Verdrehungen der Rechten...

      Wenn man auf die letzten 20 Jahre zurückblickt, haben sich die Warnungen der Rechten viel mehr bewahrheitet, wie die Beteuerungen der Linken.

      Gerade damit die Sozialwerke funktionieren, wurde die Zuwanderung geduldet - Und jetzt heisst es einfach: Wir haben uns geirrt? Das was wir sagten stimmte gar nicht? Wir wollten nur möglichst viel Ausländer und Linkswähler - aus Prinzip? Ob die Rechnung aufgeht war uns eigentlich immer egal?
      9 26 Melden
    • Señor Ding Dong 09.09.2016 17:03
      Highlight Ich kann dieses Links/Rechts-Geschwafel nicht mehr Hören bzw. Lesen. Was trägt es zur Lösungsfindung bei, wenn beide Seiten dauernd behaupten, die andere Seite lügt?

      Meiner Meinung nach sollte man generell die Probleme genauer analysieren, als immer gleich irgendwelche Lösungen zu propagieren.
      21 0 Melden
    • Kookaburra 09.09.2016 17:25
      Highlight Genau so sind die Lunken. Immer die Rechten bashen und Beweise und Studien fordern, wenn es ihnen gerade passt, aber bei eigenen Fehlern, ist es dann nicht so wichtig wer Schuld hat und man muss "besser eine Lösung finden" und "anlysieren"...

      Die Probleme können aber nicht analysiert werden, dazu müssten sie zuerst von Links wahrgenommen werden können, was aber nicht geht, da man sie aus Selbstüberschätzung, moralischen Gründen und Prinzip lieber verleugnet...
      8 19 Melden
    • Aspirin 09.09.2016 17:37
      Highlight Und wo genau in diesem Artikel ging es um die Zuwanderung?
      12 3 Melden
    • Kookaburra 09.09.2016 17:58
      Highlight Es geht um die "unsolidarischen Alten" und die AHV. Keine Entscheidung der Alten war (wie viele erst jetzt erkennen) unsolidarischer, wie die Zuwanderungspolitik. Nichts hat unsere Gesellschaft unsolidarischer gemacht. Die AHV diente Jahrzehntelang als Legitimation für die Zuwanderung. Damit die AHV "gesichert ist".
      Jetzt passiert aber mit der AHV das Gegenteil - trotz der Zuwanderung!
      Die Alten haben uns Doppelt verarscht. Das Land wurde vergebens verschenkt. Die Alten wollen mehr Geld?
      Ich sage: Freut euch an den Immigranten, ihr habt jene über mehr Geld und Solidarität gewählt.
      6 23 Melden
    600
  • meine senf 09.09.2016 14:11
    Highlight Hört doch mal mit diesem Propagandawort "Giesskanne" auf. Die AHV ist keine Giesskanne, da der Bezug nach oben beschränkt ist, nicht aber die Lohnprozente, daher werden die Reicheren keineswegs gleich behandelt wie die Ärmeren.
    Und lasst euch nicht so bereitwillig in einen Generationenkonflikt hetzen. Jeder Alte war mal jung und jeder Junge wird mal alt sein. Mit einem "Wir gegen Die" schneidet man sich langfristig nur ins eigene Fleisch.
    57 9 Melden
    • LeChef 09.09.2016 19:29
      Highlight Aber senf, es geht ja nicht um die AHV im Allgemeinen mit dem Giesskannen-Argument, sondern um AHV+. Die Initiative will 10% mehr Rente für alle. Das ist doch Giesskanne, oder etwa nicht?
      6 6 Melden
    • meine senf 09.09.2016 20:26
      Highlight Auf den ersten Blick vielleicht schon, da gabe ich dir recht. Eine Formulierung "10%, ausser für jene die mit 3. Säule über einen Betrag von X kommen" wäre vielleicht besser gewesen. Da aber auch die Reicheren nur die relativ niederige Maximal-AHV bekommen, würde es aber wahrscheinlich nicht SO viel ausmachen.
      Gleichzeitig müssen bei einer schlechtestenfalls nötigen Erhöhung der Beiträge die Besserverdienenden mehr proportial mehr dazuzahlen. Das hebt die Giesskanne bei genauerer Betrachtung wieder auf.
      8 0 Melden
    • meine senf 09.09.2016 20:30
      Highlight Dass eine allfällig nötige Beitragserhöhung keine Freude macht, ist verständlich.
      Nur kommt man sowieso nicht darum, Sprichwort Alterspyramide. Wenn die AHV nicht verbessert wird, ist es nicht so, dass man das Geld sparen kann, sondern es muss in die 3. Säule investiert werden, wobei wohl umstritten ist, bei welcher Säule die Rendite besser ist.
      Es geht also gar nicht um die Beitragshöhe als solches, sondern nur um die Gewichtung zwischen den Säulen.
      4 0 Melden
    • LeChef 10.09.2016 02:02
      Highlight "würde es wahrscheinlich nicht SO viel ausmachen..."
      Die AHV schüttet 2016 knapp 42 Milliarden aus. Das entspricht mehr als einem Fünftel der gesamten Staatsausgaben des Bundes. In den vergangenen beiden Jahren machte sie jeweils Verluste in dreistelliger Millionenhöhe. 10% auf die Rentenausschüttung sind bei einer statischen Betrachtung 4,2 Milliarden pro Jahr(!) Mehrausgaben, für ein Sozialwerk, das von der selbst kränkelnden IV quersubventioniert wird und sowieso Verluste schreibt. Und da soll es nicht so viel ausmachen, dass man das Geld auch Wohlhabenden in den Allerwertesten schiebt?!
      0 1 Melden
    • meine senf 10.09.2016 10:53
      Highlight LeChef: Nach deiner (durchaus nachvollziehbaren) Logik müsste die AHV doch für Begüterte komplett abgeschafft werden.
      Nur glaube ich, dass die selben, die jetzt wegen "Giesskanne" reklamieren, dann reklamieren würden, dass "schon wieder der Mittelstand ausgeblutet wird usw."
      1 0 Melden
    600
  • kaiser 09.09.2016 13:54
    Highlight Ein Beispiel: In Thurgau hat im Schnitt jede Person über 65 ein Vermögen von ca. 400'000 Fr. wobei alle anderen ein Vermögen von ca. 115'000 Fr. im Schnitt haben. Kann mir das bitte mal jemand erklären warum die ältere Generation nach dem Giesskannenprinzip (noch) mehr Geld erhalten soll? Das macht's doch noch ungerechter als schon heute! Natürlich gibts auch viele ältere Menschen welche Arm sind, aber dank der Giesskanne geht das Geld leider mehrheitlich nicht an die "Bedürftigen".

    http://www.statistik.tg.ch/documents/9_Verm_Alter.pdf
    23 32 Melden
    • Kabeljau 09.09.2016 14:06
      Highlight Mit Verlaub, Ihre Kompetenzen bezüglich der Interpretation von statistischen Daten gleicht denen einer Kartoffel. (Tipp: der Schnitt lügt immer!)
      38 11 Melden
    • kaiser 09.09.2016 16:14
      Highlight @Kabeljau

      Vielen Dank für die netten Worte! Bitte erleuchten Sie meine bescheidenen Geist. Dankeschön :)
      8 7 Melden
    • Kabeljau 10.09.2016 02:37
      Highlight Es bedeutet, dass nicht Alle über 65 Jahre alten Personen reich sind sondern nur der Schnitt (Die besonders reichen Personen in der Schweiz scheinen eher älter zu sein was den Schnitt nach oben hebt, allerdings bedeutet dies nicht, dass die meisten älteren Personen reich sind. Dazu kommt, dass sich das Vermögen logischerweise mit steigendem Alter kumuliert. Über das Giesskannen-Prinzip haben sich bereits viele Kommentatoren gescheit geäussert.
      3 1 Melden
    600
  • simiimi 09.09.2016 13:51
    Highlight Amüsant, mit welchen Pseudoargumenten hier versucht wird, die sich umkehrende demografische Pyramide wegzuschwätzen. Tatsache ist, dass das Rentenalter in den nächsten Jahren zwingend steigen muss, um das heutige Niveau zu halten. Ansonsten wird der Bundesrat mit dem unschönen Instrument des Notrechts die Mwst oder das Rentenalter anheben müssen, will er die Implosion der AHV verhindern.
    34 12 Melden
    • Oberon 09.09.2016 15:54
      Highlight Aber Fehlbeträge mit dem erhöhen des Rentenalters ohne flankierende Massnahmen zu kompensieren ist der falsche Weg.
      6 4 Melden
    • Töfflifahrer 09.09.2016 19:30
      Highlight Wenn ich als 50+ überhaupt noch einen Job habe, würde ich ja gerne bis 67 arbeiten. Schafft erst mal diese Problem aus der Welt! Danach sehen wir uns das Rentenalter an.
      6 1 Melden
    600
  • Kristina Schüpbach 09.09.2016 13:33
    Highlight Diese verlogene Argumentation von Jungfreisinnigen und Co. nervt, auch mich als junge Frau. Sie sagen, die AHV soll nicht erhöht werden, weil dies die Jungen belastet. Weil aber die Pensionskassenrenten sinken, solle man einfach mehr privat sparen. Nur: In der privaten Vorsorge zahlt man sehr viel mehr für die gleiche Rente. Geht es nach den Bürgerlichen, sollen wir also einfach den Versicherungen noch mehr Geld in den Rachen schieben.
    45 13 Melden
    • Herr J. 09.09.2016 15:02
      Highlight In der Pensionskasse schieben wir das Geld vor allem den älteren in den Rachen. Weil der Umwandlungssatz grotesk hoch ist.

      Es ist doch einfach ein Hohn, dass durchschnittlich gut situierte Rentner von durchschnittlich weniger gut situierten Familien (wie meiner) mehr Geld (AHV-Lohnprozente) fordern. Ich kann mir nicht erklären, wie man für sowas einstehen kann, ausser natürlich Eigennutz.
      21 13 Melden
    • Töfflifahrer 09.09.2016 19:33
      Highlight @Herr J.: Ich gebe ihnen recht, aber die Pensionskasse hat nichts mit der AHV zu tun.
      Die Probleme die sie ansprechen wurde bereits bei der Einführung des BVG genannt, zusammen mit dem absurd hohen Beitragssatz der älteren Versicherten. Dies wurde dazumal dann von den sog. Versicherungsexperten weggeredet.
      3 1 Melden
    600
  • Madmessie 09.09.2016 13:27
    Highlight Verstehe bis heute nicht wieso in Zukunft noch mehr AHV-Rente ausbezahlt werden soll, wenn diese doch schon jetzt in den roten Zahlen ist.
    43 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.09.2016 10:49
      Highlight Weil wir unsere Alten nicht verarmen lassen dürfen und weil man die Finanzierung ändern kann.
      2 0 Melden
    • Madmessie 16.09.2016 10:24
      Highlight Die Altersvorsorge besteht auch aus privater Vorsorge (3. Säule). Wenn während dem Arbeitsleben diese Eigenverantwortung übernommen wird, ist man im Alter auch nicht verarmt.
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.09.2016 10:50
      Highlight Es gibt immer noch Leute aus einer Zeit als es noch keine 3. Säule gab. Leute, die sich auch keine Ersparnisse leisten konnten.
      1 0 Melden
    600
  • stadtzuercher 09.09.2016 13:22
    Highlight Rentenalter an die Lebenserwartung koppeln und indexieren, für Frauen und Männer. Das Rentenalter für Männer kann man bspw auf 65 Jahren lassen, jenes der Frauen liegt 4 Jahre darüber. Einfach und gerecht.
    33 21 Melden
    • Martiis 09.09.2016 19:58
      Highlight Die Einkommensverhältnisse haben einen weit größeren Einfluss auf die Lebenserwartung als das Geschlecht. Mit Gerechtigkeit hätte diese Lösung also nicht viel zu tun.
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.09.2016 23:12
      Highlight Martiis, mag sein. Dann ist die heutige Situation aber äusserst ungerecht, wo Frauen doch noch vor den Männer pensioniert werden...
      1 1 Melden
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  • Jack Dick 09.09.2016 13:15
    Highlight Für mich steht im Fokus von AHV-plus, dass eine grosse Masse von einer höheren AHV-Rente profitiert. Somit können die finanziellen Ausgaben im Alter besser abgedeckt werden. Unterstützung erhalten somit auch viele AHV-Bezüger/innen die lediglich von Leistungen aus ersten Säule leben. Die heute knappe AHV-Rente reicht jedoch nicht oder nur knapp um das Existenzminimum in der Schweiz zu decken.

    Trotz Anspruch auf Ergänzungsleistungen, beziehen viele Anspruchsberechtigte keine EL-Gelder. Zu hoch ist der gesellschaftliche Druck auf Leistungsbeziehende (wie auch bei der Sozialhilfe).
    32 14 Melden
    • bobi 09.09.2016 13:47
      Highlight @ Jack Dick. Genau da sehe ich das Problem bei der AHV + Initiative. Es werden nicht NUR die armen Rentner unterstützt, sondern auch Multimillionäre. Für mich würde es mehr Sinn machen, die Ergänzungsleistungen zu erhöhen.

      Ob diese beantragt werden wollen oder nicht, dafür ist jeder selbst verantwortlich. Die Gesellschaft ist nicht schuldig, wenn sich jemand nicht getraut EL zu beziehen (sie ist jedoch sehr wohl verantwortlich, dass sich viele EL Bezüger als minderwertig fühlen). Wenn jemand EL bezieht, bekommen das die Verwandten, Kollegen etc. nicht mit.
      27 8 Melden
    • peeti 09.09.2016 14:18
      Highlight Zudem sind Ergänzungsleistungen keine sichere Einkommen für Rentner. Zu gerne ändern die Bürgerlichen die Kriterien für den Leistungsbezug und senken die Beiträge.
      13 3 Melden
    • Jack Dick 09.09.2016 14:48
      Highlight @ bobi & peeti: danke für eure Rückmeldungen.

      Ich stimme darüber ein, dass die Gesellschaft verantwortlich ist, dass sich EL-Beziehende oft nicht gleichwertig fühlen. Dies führt auch dazu dass viele Personen diese Leistungen gar nicht erst beantragen und in einer verdeckten Armut in der Schweiz leben.

      AHV-plus ist eine Möglichkeit die erste Säule für Alle zu stärken und steht im Gegentrend parlamentarischer Bemühungen, Rentenleistungen zu verringern und den Druck auf die Menschen zu erhöhen die die schweizerische Wirtschaft ausmacht – die Arbeitnehmenden.
      9 3 Melden
    600
  • sheimers 09.09.2016 13:04
    Highlight Warum muss man hier einen Generationenkonflikt heraufbeschwören? Ich, mittleren Alters, bin für "weiter wie bisher", also weder 10 Prozent mehr, noch für eine Anhebung des Rentenalters. Allenfalls wäre ich bereit etwas mehr Beiträge zu zahlen um das bisherige Niveau der AHV weiterzugarantieren, aber nicht für eine Luxuslösung.
    23 9 Melden
    600
  • Lowend 09.09.2016 13:01
    Highlight Was bei der ganzen Diskussion selten erwähnt wird, ist der Umstand, dass die Höhe der AHV Einnahmen auch ganz direkt mit der Höhe der Lohnsumme zusammenhängen.
    Anstatt an der Altersschraube zu drehen, wäre es für die AHV, wie auch für den gesamten Staat wichtig, wenn die Wirtschaft brummt und dadurch höhere Löhne für alle bezahlt werden könnten!
    Leider kümmert sich die Politik im Moment lieber um Steuersenkungen für Wohlhabende, was der AHV und dem Staat eher schadet, denn auf Kapitalerträgen werden kaum Steuern oder Sozialabgaben bezahlt.
    65 12 Melden
    • Neokrat 09.09.2016 14:51
      Highlight Hier muss noch angemerkt werden das die (bürgerlichen) Politiker meistens von jener Altersklasse gewählt sind, die für die Initiative sind.

      Zwar habe ich micht noch nicht entschieden, aberrein emotional sehe ich keinen Grund diese Initiative zu befürworten. Denn warum soll ich mir solidarisch zeigen, wenn die Alten dies nicht tun? Ich muss da v.a. an die letzten Streichungen denken.

      Glücklich für sie stimme ich nicht aufgrund mein emotinales Befinden sondern auf die Beweise.
      11 5 Melden
    • Herr J. 09.09.2016 15:06
      Highlight Steuersenkungen für Wohlhabende (und andere) führen sehr wohl dazu, dass die Wirtschaft brummt. Denn dann bleibt mehr Geld um zu investieren und zu konsumieren.
      Steuern anheben, um die Wirtschaft zum Brummen zu bringen - ähem, das hiesse mit Volldampf in die falsche Richtung.
      5 14 Melden
    • Lowend 09.09.2016 15:26
      Highlight Na ja, da gibt es aber auch sehr gegenteilige Meinungen, denn die ungleiche Verteilung der Mittel hemmt das Wirtschaftswachstum wieder.
      http://dievolkswirtschaft.ch/de/2015/02/ungleiche-einkommensverteilung-hemmt-wirtschaftswachstum/
      Im übrigen hält ihre einfache Formel der Realität nicht stand, denn wenn man die Steuerhöhe mit dem Wirtschaftswachstum in den USA in Relation setzt, findet man rein gar keine Korrelation! Diese These, dass tiefe Steuern Wachstum bedeuten ist schlicht falsch!
      http://thoughtstate.blogspot.ch/2011/01/tax-rates-and-gdp-growth.html
      8 4 Melden
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  • Nocciolo 09.09.2016 12:59
    Highlight ich zahle sehr gerne in die AHV ein, da ich weiss, dass ich später froh sein werden, wenn ich eine Rente erhalte. so funktioniert das und es ist gut so. nur leider ist die ahv rente immer noch zu tief um wirklich ein leben in würde zu leben. daher werden auch die 10% nicht reichen, es braucht einen deutlichen ausbau.
    39 20 Melden
    • bobi 09.09.2016 13:51
      Highlight @ Nocciolo. Das ist genau das Problem. Sie wissen nicht, ob Sie die AHV später tatsächlich erhalten. Es kann sein, dass die AHV kurz vor Ihrer Pensionierung gestrichen oder gekürzt wird. Die AHV ist nicht geschaffen worden, um ein Leben in Würde zu Leben. Sie ist eine der 3 Säulen in der Schweiz. Was aus meiner Sicht sinnvoller wäre, ist die EL zu erhöhen. Denn diese ermöglich kein Leben in Würde, wenn nicht genügend in die AHV etc. einbezahlt wurde.
      13 7 Melden
    • Nocciolo 10.09.2016 11:20
      Highlight jaja, um das geht es ihnen bestimmt nicht. da sie ja genau in den parteien sind, die später über diese kürzungen beschliessen werden. es geht ihnen um die zerstörung der solidarischen ahv zugunsten eines kapitalanhäufungssystem.
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    • sozaru 11.09.2016 13:52
      Highlight @bobi. Das ch.sozialversicherungssystem ist komplex und für viele ein rätsel. nur: die ahv ist durch die verfassung garantiert und kann nicht einfach so "gestrichen" werden.die EL's in der hoheit von kanton&gemeinde sind da schon eher gefährdet. Die private 3.säule können sich nur gutverdienende leisten und die versicherung verdient mit. Also :AHV stärken !
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  • walsi 09.09.2016 12:45
    Highlight Es ist korrekt, dass sich die Demographie verändert hat und es heute mehr Bezüger hat. Was aber bei der ganzen Diskussion vergessen wird, dass sich auch die Wirtschaft seit der Einführung stark verändert hat. Arbeiten die vor 30 Jahren noch von 10 Facharbeitern mit einem guten Lohn erledigt wurden, werden heute von einer Maschine erledigt und der Operateur ist angelernt und verdient entsprechend weniger. Man kann nicht nur die Ausgabenseite betrachten man muss auch die Einnahmen überprüfen.
    33 6 Melden
    600
  • Tepesch 09.09.2016 12:41
    Highlight Im gegensatz zu Löhnen ist die AHV an die Teuerung gekoppelt und wir alle zwei Jahre angepasst.
    Seit der Einführung ist die AHV Rente daher stetig gestiege.
    29 8 Melden
    • gitta 09.09.2016 15:48
      Highlight Das stimmt so überhaupt nicht und ist mehr als einseitig betrachtet. Was nützt eine Teuerungsanpassung wenn die Krankenkasse diese doppelt weg frisst....nada niente!
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  • Denk nach 09.09.2016 12:38
    Highlight VOTE OR DIE.... Sollen sich die Jungen nicht beschweren, wenn die Statistik nach der Abstimmung wieder besagt, dass nur 20% der 18-30 jährigen abstimmen gingen!
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    • Herr J. 09.09.2016 15:07
      Highlight Leider wahr. Viele werden's wieder verhängen und danach Klagelieder anstimmen...
      7 1 Melden
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  • pascii 09.09.2016 12:31
    Highlight Alles schön und gut… aber solange man schon mit 50 schon Schwierigkeiten hat, einen Job zu finden muss man irgendwo anders ansetzen.
    41 5 Melden
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  • pun 09.09.2016 12:31
    Highlight Ohne AHV müssten viele von uns Jungen für unsere Eltern oder Grosseltern direkt mit aufkommen. Die AHV regelt dies in einer gerechten und fairen Art und Weise.
    Wem Solidarität natürlich nur als nichtssagendes Fremdwort bekannt ist und wer selbst als Nationalrätin genug Kohle hat um mittellose alte Verwandte zu finanzieren, der findet die AHV natürlich scheisse - bis es einen selbst erwischt mit Armut, Krankheit oder Einsamkeit im Alter und man zur Bittstellerin degradiert wird nach einem Leben voller Arbeit für die Gesellschaft...
    44 11 Melden
    • Herr J. 09.09.2016 15:10
      Highlight Niemand will ja die AHV abschaffen. Aber sie aufzuplustern in einer Zeit, in der die Rentner immer mehr und die Jungen weniger werden, ist wohl nicht das Geschickteste.
      9 3 Melden
    • pun 09.09.2016 15:29
      Highlight Natürlich ist das geschickt - um die Renten zu sichern wenn die zweite Säule mehr und mehr ihre Versprechen nicht halten kann. Die AHV ist das effizienteste System wenn es darum geht, wieviel Rente mit einem Franken möglich ist.

      Ausserdem wird im kommentierten Artikel auch die geforderte Abschaffung der AHV zumindest angedeutet.
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  • Gelöschter Benutzer 09.09.2016 12:28
    Highlight Ja ein weiterer Grund diese AHV-Initiative abzulehnen!
    Zudem sind diese 10%Geschenke gar nicht finanzierbar.
    27 34 Melden
    • zzZüri 09.09.2016 13:24
      Highlight Aber für die USR etc. da machen wir sehr gerne geschenke. Geld ist wohl vorhanden, solang es nicht für die normal bevölkerung ist.
      27 5 Melden
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  • chr_bopp 09.09.2016 12:22
    Highlight Bitte aufhören mit der Nachrechnerei: Was habe ich bezahlt, was werde ich bekommen? Alle Renten etc. müssen aus dem aktuellen BIP bezahlt werden. Sparen fürs Alter kann man nicht einfach im luftleeren (wirtschaftsleeren?) Raum. Wenn nicht gearbeitet, produziert und verdient wird, kann man auch keine Renten bezahlen. Und die schönen Guthaben auf den Banken und Pensionskassen lösen sich auch langsam in Luft auf. Fragt die Griechen!
    26 3 Melden
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  • bobi 09.09.2016 12:16
    Highlight Interessanter Artikel der BZ, welcher die Argumentation unterstützt. Wie im Artikel erwähnt, sollte von reich zu arm und nicht von jung zu alt umverteilt werden. Oder, wie ich finde, von den Unternehmen zu den Privatpersonen. Die Unternehmen haben in letzter Zeit, wie auch die reichen, genügend von Steuererleichterungen profitiert.


    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/viele-senioren-sehen-nicht-wie-viel-glueck-sie-hatten/story/15106152
    25 4 Melden
    • Hans Berner 09.09.2016 14:18
      Highlight Umverteilung von Reich zu Arm in derselben Generation. Das ist also das Rezept Philippe Wanner in der BZ. Heisst: Die reichen Alten sollten die wirtschaftlich schwächeren Alten finanzieren. Denkpause. Wie soll denn das politisch umgesetzt werden? Die Chancen wären gleich null. So einen dümmlichen Artikel habe ich noch nicht gelesen zum Thema. Aber in der BZ wimmelt es nur so von solchen dümmlichen Artikeln zu AHVplus, wie ich beim Besuch auf deren Home Page feststellen musste. Man kann für oder gegen eine Erhöhung der AHV sein, aber man sollte schon einigermassen vernünftig argumentieren.
      5 7 Melden
    • Herr J. 09.09.2016 15:17
      Highlight Herr Berner: Was ist denn das für eine Argumentation? Weils politisch nicht mehrheitsfähig ist, ist's dümmlich? Es kann etwas sachlich zu hundert Prozent richtig sein, aber gewisse Argumente bringen es zum Absturz. Häufig sind es Argumente des Eigennutzes.
      6 3 Melden
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  • MaxM 09.09.2016 12:14
    Highlight Ich weiss nicht, wie es bei den anderen ist, ich plane jedoch mein Leben bereits mit dem Hintergedanke, dass ich entweder gar nichts von den Rente haben werde oder erst mit 70-75 in die Pension gehe.
    Sorry, aber rein mathematisch geht das ganze nicht aus. Oder doch, aber dann hätten wir die Masseneinwanderungsinitiative nicht annehmen dürfen.
    25 13 Melden
    600
  • Kookaburra 09.09.2016 12:07
    Highlight Zusätzlich haben die älteren Generationen im Namen der AHV auch noch unsere knappsten Ressourcen, Raum, Bildung und Arbeitsplätze, zu über einem Drittel an Immigranten verschenkt, dadurch die Wohnkosten in die Höhe getrieben, das Land zersiedelt, die Entwicklung gehemmt, den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu einem brutalen, auslaugenden und egoistischem Umfeld verformt, wodurch die Preise steigen, die Löhne fallen, die Gesundheit leidet und Freiheit zum Luxus wurde, denn die Generationenhaft äussert sich durch den zu grossen Vorbezug von Wohlstand nun in einer inflationären Erbschuld.
    34 69 Melden
    • neewa 09.09.2016 12:17
      Highlight Ironie hoffe ich!
      17 2 Melden
    • chr_bopp 09.09.2016 12:24
      Highlight Im Namen der AHV? .... -)) Und eine "inflationäre Erbschuld" ?? - ist das eine, die sich immer weiter weginflationiert?
      6 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.09.2016 12:30
      Highlight Satire.
      20 1 Melden
    • Nevermind 09.09.2016 12:32
      Highlight Und undankbare Gofen in die Welt gesetzt.

      Den Punkt hast du vergessen.

      😉
      22 3 Melden
    • pun 09.09.2016 12:36
      Highlight Läck Bobbi, wie kann man nur auf so wenigen Zeilen so viel Unsinn produzieren? Ersteres hat überhaupt den Wohlstand ermöglicht, den wir haben, zweiteres wird gerade erst durch unsere junge Generation, die mit möglichst viel Egoismus frisch aus den neoliberalen Ideologieschmieden ausgestattet ist, perfektioniert - und es ist noch nicht zu spät, dem eine andere Richtung zu geben.
      Die AHV jedoch, die steht für genau die gegenteiligen Werte der Solidarität und des gesellschaftlichen Ausgleichs.
      22 2 Melden
    • Hans Berner 09.09.2016 12:51
      Highlight Kannst es ja jetzt besser machen, sozialer und umweltfreundlicher. Kannst gleich am 25. September damit anfangen.
      13 2 Melden
    600
  • Matthias Loosli 09.09.2016 12:01
    Highlight Kommt hinzu: die Pensionskassen-Renten sinken, die Finanzmärkte tragen nichts mehr bei. In dieser Situation macht es mehr Sinn, die AHV zu stärken, die pro einbezahlten Franken erst noch am meisten Rente bringt. Letztendlich pumpe ich lieber Geld in die erste Säule mit dem effizienten Umlageverfahren, als in die zweite Säule, wo Banken und Versicherer mit meinem Ersparten kräftig absahnen (Verwaltungskosten).
    67 17 Melden
    • Herr J. 09.09.2016 15:18
      Highlight Wenn die Pensionskassen nicht grotesk hohe Renten zahlen müssten (zu hoher Umwandlungssatz), wäre alles halb so schlimm. Stagnierende Renten sind in einer Zeit sinkender Preise eh kein Problem (real vs. nominell).
      7 2 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2016 11:59
    Highlight Wenn die AHV abgeschafft wird, soll aber vorher den bösen Alten zuerst das Geld zurückgegeben werden, das sie einbezahlt haben. Auch die heute Alten waren mal jung und haben für ihre Eltern bezahlt. Warum soll das jetzt in dieser Generation enden? Damits sich Junior das neueste iPhone kaufen kann?

    Die Panikmache mit den Renten hat man uns schon als Kindern erzählt. Ich glaub, das gehört zu den Standartmärli der Panik-Politiker.

    Bin gern für Reformen zu haben. Aber dann bitte anständige und keine, die Altersarmut vermehrt.
    72 41 Melden
    • Kookaburra 09.09.2016 12:16
      Highlight Wenn ich z.b. eine Witwenrente hätte, also quasi aufgrund von Zufall von der Gesellschaft getragen würde, dann sähe ich auch vieles anders...
      7 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.09.2016 12:32
      Highlight Weshalb man die grossteils eh schon gutgestellten Alten nicht zusätzlich beschenken, sondern die armen Alten besserstellen sollte.
      24 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2016 13:21
      Highlight Ich wäre sehr dafür, dass man irgendwie zwischen denen, die es wirklich brauchen und denen, die es nicht brauchen differenziert. Sonst triffts wieder nur die Ärmsten.
      Dass man bei den Reichen holt und den Armen gibt, dagegen hatte ich noch nie etwas.
      14 2 Melden
    • MaxM 09.09.2016 13:53
      Highlight Tja, da haben sie durchaus recht: Die negativen Prognosen wurden nicht wahr. Dies jetzt nicht zuletzt auch deshalb, weil wir Jahrzehnte lang von der Migration profitieren durften. Und jetzt? Keine Ausländer, dafür höhere Renten? Wie gehen wir mit der Tatsache um, dass wir in der Perspektive weniger Beitragszahler und gleichzeitig mehr Leistungsempfänger haben? Oder sollen wir einfach so weiter machen, im Glauben, man würde irgendwann eine Lösung finden?
      6 2 Melden
    • AdiB 09.09.2016 14:49
      Highlight Ich hätte da eine idee..leute ohne kinder zahlen höhere ahv beiträge wärend familien mit kindern etwas entlastet werden. Ich zahle gerne ein par % mehr solange ich keine familie zum ernähren habe.
      3 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.09.2016 14:52
      Highlight Mit der Baby-Boom-Generation erreicht man einen Peak. Prognosen gehen davon aus, dass es danach wieder rückwärts geht mit dem Anteil an Rentenempfängern. Man muss also v.a. irgendwie diese Boom-Generatino überbrücken.
      5 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.09.2016 15:20
      Highlight Stimmt aufgrund der steigenden Lebenserwartung bei gebremster Zuwanderung nicht wirklich.
      5 2 Melden
    600
  • Matthias Loosli 09.09.2016 11:59
    Highlight Fakt ist: der Generationenkonflikt wird künstlich genährt. Wer gönnt seinem Grosi keine anständige Rente – niemand! Denn der Vorteil der AHV für die Jungen liegt auf der Hand: die Eltern/Grosseltern können sich bspw. um deren Kinder kümmern, was den Jungen wiederum Freiheiten gibt (bspw. Teilzeitarbeit für junge Mütter). Eine gut abgesicherte Rentnergeneration hat nur Vorteile: sie kurbeln den Konsum an, was den Absatz der Wirtschaft steigert und sich so wiederum positiv auf die Beschäftigung auswirkt. Die jungen HSG-Absolventen des Jungfreisinns sollte dies eigentlich nachvollziehen können…
    46 21 Melden
    • fcsg 09.09.2016 12:41
      Highlight Nur geht dieses Konzept bald nicht mehr auf... In 10 Jahren finanzieren zwei Erwerbstätige einen Renter... Der Kollaps der AHV in dieser Form wird so spätestens 2030 zum akuten Thema werden...
      21 13 Melden
    • Hans Berner 09.09.2016 12:52
      Highlight Die AHV ist sozial und trägt zur Umverteilung bei. Deshalb wird sie permanent schlecht geredet.
      19 12 Melden
    600
  • Matthias Loosli 09.09.2016 11:59
    Highlight Den Frust der Jungen gibt es nicht – er wird systematisch herbeigeschrieben von den Medien (nicht vergessen, auch sie stehen unter enormen Spardruck und wollen die Lohnnebenkosten drücken…), die erstaunlicherweise diesen Jungparteien, die fast keine Mitglieder haben und niemanden repräsentieren, eine Plattform bieten für ihre marktradikalen Ideen.

    46 21 Melden
    • Kopold 09.09.2016 12:43
      Highlight ☝️ Junger Linker, der sich seinen Frust nicht herbeischreiben lassen muss.
      q.e.d.
      10 7 Melden
    • Peter 09.09.2016 12:51
      Highlight Ich bin nicht mehr allzu weit vom AHV-Alter entfernt und habe keine Lust auf Abstriche bei der Rente. Aber ich verstehe die Bedenken vieler Junger, sie beschränken sich nicht auf die erwähnten Parteien. Die Jungen sind nicht dumm, sie sehen, dass die Babyboomer nun pensioniert werden, was das System strapazieren wird. Vernünftige Reformen sind notwendig. Marktradikale Ideen haben bei der Altersvorsorge ohnehin null Chance, das habe ich im Text entsprechend geschildert.
      30 5 Melden
    • Matthias Loosli 09.09.2016 14:41
      Highlight Ich verstehe die Bedenken der Jungen nicht: Das System AHV läuft seit 70 Jahren tadellos; der AHV-Fonds ist prall gefüllt, 40 Mrd. Die Babyboomer werden (wie in der Altersreform2020 vorgesehen) mit einem Mwst-Prozent aufgefangen. Mein Vertrauen in die staatliche Vorsorge ist grösser, als in die berufliche/private Vorsorge, wo Finanzjongleure (die sich gerne selbst bedienen) mein Vermögen verwalten. Finanzmarkt-Krisen habe ich schon 2-3 erlebt, einen AHV-Crash nie! Es liegt an der (falschen) Berichterstattung, dass die Jungen dieses Vertrauen in die AHV verlieren – dazu tragen Sie leider bei…
      11 6 Melden
    • Herr J. 09.09.2016 15:22
      Highlight Ich bin (einigermassen) jung und kann rechnen. Die AHV wurde bisher gestützt durch die Migration vieler (junger) Leute. Irgendwann ist dieses Perpetuum mobile am Ende, und dann wird's haarig. Wie man das ignorieren kann und dem System und den Jungen noch mehr aufbürdet, ist mir schleierhaft.
      6 2 Melden
    600
  • Braun Pascal 09.09.2016 11:58
    Highlight Zun glück habe ich schwarzgeldkonten in london schweden brüssel und honduras und venezuela^^
    26 3 Melden
    600
  • flohehe 09.09.2016 11:53
    Highlight Und wenn wir Jungen dann alt sind? Dann sollen dann die Renten wieder steigen oder sind wir dann auch solidarisch mit der nächsten Generation und verzichten auf unsere Renten und sind bereit noch länger zu Arbeiten? Mit all dem Geld, das mit den unnötigen Steuersenkungen verschenkt wurde, könnte man die Rentenerhöhung bei weitem finanzieren.
    81 6 Melden
    600
  • Stefanie16 09.09.2016 11:52
    Highlight Shame on you, Frau Bertschy, dass Sie der älteren Generation so negativ gegenüberstehen. Alles, was Sie haben und sind, konnten Sie nur erreichen, weil es die Generationen vor Ihnen aufgebaut haben.

    PS: Damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin jünger als Sie.
    43 41 Melden
    • Hans Berner 09.09.2016 12:55
      Highlight Neuerdings stellt die CVP die Rentner als Schweine hin. Siehe Blick: CVP macht Rentner zur Sau
      «Pensionierte sind keine Schweine!»
      23 1 Melden
    600
  • Angelo C. 09.09.2016 11:51
    Highlight Obwohl ich zur Rentnergeneration gehöre, auch nicht sonderlich besitzend bin, votiere ich gegen die GENERELLE Erhöhung der AHV um 70 Franken für Jedermann und -frau 🤔!

    Erstens finde ich das Giesskannenprinzip stossend, denn ich gehe nicht davon aus, dass Millionäre auf 70 Stutz im Monat mehr angewiesen sind, während bedürftigere Rentner (ohne Pensionskasse) durch die Ergänzungsleistungen kompensatorisch unterstützt werden.

    Und da die AHV plus einerseits das Sozialwerk finanziell zusätzlich in Schieflage bringen könnte, was jüngere Jahrgänge zurecht frustriert, habe ich ein NEIN eingelegt.
    53 22 Melden
    • Lowend 09.09.2016 12:37
      Highlight Sie verwechseln da etwas!
      Die Erhöhung der AHV Neurenten um 70.- bis 226.- für Ehepaare, ist der Vorschlag des Ständerats, um den sinkenden Umwandlungssatz der 2. Säule zu kompensieren.
      Der Nationalrat hingegen will eine Schuldenbremse und die Erhöhung des Rentenalters, was faktisch eine Senkung der Rente wäre.
      Die AHVplus Initiative, über die wir abstimmen, will 10% mehr für alle Rentner.
      Ich finde es tragisch, dass selbst politisch interessierte Menschen wie Sie, die Fakten derart durcheinanderbringen und auf Grundlage dieser falschen Fakten dann auch noch Empfehlungen abgeben. Sehr Schade.
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    • Hans Berner 09.09.2016 12:56
      Highlight Leider falsch. Die AHV ist sozial, weil Reiche auf ihrem ganzen Einkommen Beiträge bezahlen und die Rente nach oben begrenzt ist.
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    • Angelo C. 09.09.2016 13:25
      Highlight Die Verwechslung beginnt spätestens dort, wo wir die aktuell abzustimmende Vorlage AHV plus mit derjenjgen Rentenreform des BR, über die später abgestimmt wird, vermengen. Äpfel mit Birnen...

      Ich dagegen habe mich AUSSCHLIESSLICH zur AHV plus geäussert und mich auf Grund meiner obstehenden Argumentation, die für mich (und wohl für die meisten objektiv denkenden Rentner) stimmig ist, entschieden. Daran ändert sich denzufolge nichts mehr.

      Hier noch etwas zur Gedankenstütze für politisch interessierte Menschen :

      http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/keine-spielchen-mit-der-ahv-1.18558184


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    • Lowend 09.09.2016 13:39
      Highlight Na ja Herr Angelo, wenn sie etwas von 70.- schreiben und die Initiative generell 10% Erhöhung möchte, dann vermischen Sie natürlich nichts.

      Wie konnte ich nur an Ihrer Unfehlbarkeit zweifeln! Asche auf mein Haupt.
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  • klugundweise 09.09.2016 11:45
    Highlight Es ist nicht eine Frage jung/alt sondern normal gegen reich!
    Die AHV ist sozial und solidarisch d.h. Reiche bezahlen mehr, erhalten aber gleich viel wie alle. Was ist daran schlecht?
    Eine Verlagerung von der EL (um die man "betteln" muss) ist auch längst fällig.
    Die letzte Erhöhung der Renten war vor Jahrzehnten.
    Und wenn das Geld nicht recht: sag keiner in der Schweiz habe es nicht genug! Wie wärs mit Dividendensteuer, Transaktionssteuer o.ä.?
    Seit Jahren wird die Zukunft der AHV schlecht geredet obwohl sie gesund ist. Fragt Euch wer mit welchen Interessen dahinter steckt!
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    • Tepesch 09.09.2016 12:43
      Highlight Die AHV wird alle 2 Jahre an die Teuerung angepasst.
      9 2 Melden
    • Kristina Schüpbach 09.09.2016 13:38
      Highlight Falsch. Die AHV wird alle 2 Jahren zur Hälfte der Teuerung und zur Hälfte der Lohnentwicklung angepasst. Weil die Löhne aber in den letzten 40 Jahren meist stärker gestiegen sind als die Teuerung ist die AHV-Rente im Verhältnis zu den Löhnen mittlerweile deutlich tiefer. Deshalb macht es auch Sinn, die AHV-Renten von Zeit zu Zeit der Lohnentwicklung anzupassen.
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  • Adrian Bühlmann 09.09.2016 11:42
    Highlight Bertschy war also 16 Jahre alt, als das letzte Mal eine Revision der Altersvorsorge erfolgreich war. Seither sind alle Versuche entweder in der Volksabstimmung (jeweils sogar in SVP-Hochburgen) oder bereits im Parlament mit jeweils deutlichen Mehrheiten gescheitert. Man kann es nun ein weiteres Mal mit der Kopf-Durch-die-Wand-Methode probieren (z.B. Rentenalter 67-Automatismus der SGK-N). Gewinnen werden die Jungen dabei nichts, wenn die Revision wieder scheitert. Also: Entweder macht man Kompromisse, oder die Sache wird wieder scheitern.
    20 7 Melden
    • Hans Berner 09.09.2016 12:58
      Highlight Hier geht's um AHVplus. Das ist zugunsten der Rentner und letztlich aller Bürger im Land. Das Rentenmassaker, das Sie ansprechen, kommt garantiert aber erst nach dem 25. September.
      8 5 Melden
    • Stefanie16 09.09.2016 14:59
      Highlight Ja, da haben Sie recht. Die Frau
      braucht wohl noch Wählerstimmen. Es ist aber bedenklich, wenn wir die absolutrn Beträge ansehen: Es handelt sich um ein paar Dutzend bis maximal 24o Franken pro Rentner.
      Angesichts der Lebenskosten echt beschämend, wie Frau auf Stimmenfamg geht. Da kommt bei mir wieder der Magen hoch.... Nun,es kommen ja Wahlen
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  • the.oracel 09.09.2016 11:30
    Highlight Die Bevölkerung ist alt, die Regierung ist alt und die Denkweise sowieso überalt. Wie soll man denn da Veränderung bewirken?! Alles was neu und nicht seit Jahren existiert wird abgelehnt. Die Struktur wie sie jetzt existiert, deckt sich nicht mit derer der Bevölkerung.
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  • Lissy123456 09.09.2016 11:29
    Highlight Zum Glück habe ich eine "4. Säule"! ;-)
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  • fcsg 09.09.2016 11:29
    Highlight Noch nie ging eine so vermögende Generation in Rente wie in diesen Jahren. Klar sind nicht alle Älteren vermögend und diese müssen unterstützt werden, keine Frage.

    Doch die Gewerkschaften möchten die Giesskanne auspacken, denn sie wissen nur so kann ein solcher Vorschlag eine Mehrheit finden. Die Gewerkschaften wollen ärmeren Rentnern helfen, doch die Ärmeren profitieren am wenigsten im Vergleich zu den Reicheren mit höherer Rente. wenn alle Renten um 10% steigen, steigen die hohen Renten betraglich viel stärker als die tiefen Renten. Wieso werden nicht einfach die tiefen Renten angehoben?
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    • Gelöschter Benutzer 09.09.2016 12:00
      Highlight Das ist eine gute Idee.
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    • Kabeljau 09.09.2016 12:08
      Highlight Die ahv ist auf max. CHF 28'000 im jahr limitiert. Auch wenn die initiative viele mängel aufweist, hilft sie den reichen nicht mehr als den anderen. Just saying
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    • fcsg 09.09.2016 12:31
      Highlight Richtig, dennoch steigen die hohen Rente mehr als die tiefen. Was mit dieser Argumentation man wolle den Armen helfen, schlichtwegs keinen Sinn macht.
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    • Hans Berner 09.09.2016 13:01
      Highlight Die Rente ist begrenzt nach oben. Die Reichen erhalten also nicht mehr. Aber die Beiträge sind nicht begrenzt nach oben. Die Reichen zahlen also viel mehr ein. Und die AHV ist eine Grundversorgung. Wie soll denn eine Grundversorgung anders funktionieren als nach dem Giesskannenprinzip.
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    • fcsg 09.09.2016 13:43
      Highlight Die Grundversorgung aber zu erhöhen, ohne das auch nur ansatzweise die Finanzierung der jetzigen Renten gesichert ist, ist einfach blödsinnig. Insbesondere wenn es Ergänzungsleistungen gibt für Leute die nicht ihr Existenzminimum erreichen. Wieso also unnötig nach dem Giesskannenprinzip willkürlich Renten erhöhen? Damit wird das Prinzip des "Generationenvertrages" beerdigt.
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    • peeti 09.09.2016 14:26
      Highlight @fcsg (olé!): du gibst dir die Antwort ja bereits selber: "..denn sie wissen nur so kann ein solcher Vorschlag eine Mehrheit finden." Also eigentlich machen es die Initianten perfekt: Weil wir nur solidarisch sind, wenn alle profitieren, gibt es eine Erhöhung für alle. Das jetzt ihnen zum Vorwurf zu machen finde ich nicht ganz fair.
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  • Gelöschter Benutzer 09.09.2016 11:21
    Highlight Spannend, wie nachfolgend die Linken argumentieren - lasst mal hören ;-)
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    • pun 09.09.2016 12:27
      Highlight Wenn einer Generation von Jungbürgerlichen immer eingeredet wird, dass die AHV kurz vor dem Aus stehen, dann haben die natürlich das Gefühl, selbst nichts von ihrem einbezahlten Geld zu haben.
      Doch die AHV ist seit Jahrzehnten viel sicherer und das weltweit erfolgreichste Umlageverfahren. Wenn wir diese eisern verteidigen und den Realitäten (und dem Verfassungsauftrag) anpassen, dann müssen wir uns auch keine Gedanken machen, dass es für uns junge nichts mehr geben würde.
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    • Hans Berner 09.09.2016 13:07
      Highlight Nachfolgend was? Wenn ja gestimmt wird am 25. September werden sie Freude haben und die Rentner werden auch Freude haben und eine höhere Rente; wenn nein gestimmt wird, dann halt eben nicht. Aber das Rentenmassaker wird garantiert kurz darauf von den Bürgerlichen aufgegleist werden. Und ja, wenn Du Glück hast, wirst auch Du mal in Rente gehen ...
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    • Globidobi 09.09.2016 16:16
      Highlight Dies ist nicht ein Konflikt zwischen Links und Rechts. Dies ist ein Konflikt zwischen Menschen, welche die AHV hinterfragen und neue Varianten suchen und Menschen, welche sehen uhh 10% mehr Rente wenn ich pensioniert werde.
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