Schweiz

Uber Pop ist auch in anderen Ländern umstritten, wie dieses Bild von einer Demonstration in Madrid zeigt. Bild: AP

Das Ende von Uber Pop in Zürich: Wie es der Konzern kommuniziert – und wie es wirklich war

Man wolle den Fahrern die Möglichkeit geben, Geld zu verdienen und die lokale Wirtschaft unterstützen, begründet Uber das Aus seines Billigdienstes in Zürich. Ein Blick zurück zeigt jedoch: der Konzern geriet zuletzt juristisch und politisch immer stärker unter Druck. Die ganze Entwicklung in 9 Schlagzeilen. 

10.08.17, 07:16 10.08.17, 14:25

Ab heute ist Schluss: Uber stellt seinen umstrittenen Amateur-Fahrdienst Uber Pop in der Stadt Zürich ein. Dies gab der Konzern gestern kurzfristig in einer Medienmitteilung bekannt. Darin begründet er den Schritt wie folgt:

«Mit der Konzentration des Angebots möchte es Uber angehenden Fahrern ermöglichen, mit dem Fahren Geld zu verdienen und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.»

Wirklich? Wie stark der Konzern in Zürich unter Druck geriet, zeigt ein Blick auf die Schlagzeilen der letzten zweieinhalb Jahre:

November 2014: «Uber startet umstrittenen Taxidienst in Zürich» – Tages-Anzeiger

Uber Pop kommt nach Zürich. Das neue Billigkonzept sieht vor, dass private Autofahrer Passagiere mitnehmen können, ganz ohne Taxilizenz. Dies im Gegensatz zu den professionellen Fahrern von Uber X. Entsprechend sind Fahrten mit Uber Pop auch nochmals ein ganzes Stück günstiger als jene mit Uber X.

Die Nachricht macht die Runde – begleitet von ersten kritischen Tönen. Medien verweisen darauf, dass der Dienst in Deutschland im Zentrum eines heftigen Taxistreits steht. Die Zürcher Stadtpolizei räumt ein, dass es schwierig zu kontrollieren ist, ob jemand eine Person privat befördert oder dies gewerbsmässig tut. Denn: Private dürfen höchstens zwei Mal pro Monat gegen Geld befördern, sonst handeln sie illegal. 

März 2015: «Uber in Zürich unter Druck» – NZZ

Das Frankfurter Landgericht verbietet Uber Pop. Die Luft werde deshalb auch in Zürich dünner für den Taxidienst, konstatiert die NZZ. Die Taxibranche gibt sich noch defensiv: Man wolle die Entwicklung beobachten und allenfalls eine Beschwerde bei der Wettbewerbskommission prüfen. Auch die Politik nähert sich dem Thema zaghaft an. Zwei SVP-Gemeinderäte der Stadt Zürich wollen wissen, wie das Gewerbe vor der neuen Konkurrenz durch Uber geschützt werden kann. Der Stadtrat lässt sie wissen, es gebe keine juristische Grundlage, Ubers Aktivitäten unter die Taxiverordnung zu stellen oder gar zu verbieten.

August 2015: «Flughafen Zürich ärgert sich über Uber-Taxis» – Schweiz am Sonntag

Der Ton wird eisiger. «Die Uber-Taxis sind zu einem echten Problem geworden», sagt Rudolf Näpflin, Vertreter der IG Airport Taxi Fahrer Zürich. Immer wieder komme es zu Wortgefechten, weil Uber-Taxis in die offizielle Taxi-Wartezone drängten. Der Laien-Dienst Uber Pop ist ihm dabei ein besonderer Dorn im Auge. Auch Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling sagt: «Wir sehen es nicht so gerne, wenn Uber-Taxis Passagiere am Flughafen aufnehmen.»

Die Taxifahrer am Flughafen goutierten die neue Konkurrenz nicht. Bild: KEYSTONE

Dezember 2015: «Spontane Taxi-Demo aus jahrelang unterdrückter Wut» – Blick

Die Polizei büsst in Zürich an einem Tag rund 30 Fahrer konventioneller Taxis für verschiedene kleinere Vergehen – etwa, weil sie die Ruhezeiten nicht eingehalten hatten. Da haut es den Täxelern den Nuggi raus: Weil sie sich gegenüber der Billigkonkurrenz ungerecht behandelt fühlen, veranstalten sie spontan ein Hupkonzert durch die Zürcher Innenstadt, stellen ihre Wagen auf der Strasse quer und blockieren den Verkehr. Die Taxisektion Zürich fordert, dass Uber Pop verboten oder zumindest streng kontrolliert wird.

Februar 2016: «Mehr Klarheit im Zürcher Taxi-Dschungel» – NZZ

Der Zürcher Regierungsrat präsentiert eine Vorlage für ein neues Taxi-Gesetz. Dieses soll schlank und liberal daherkommen. Doch Taxi-Services wie Uber sind davon nicht betroffen. Die Regierung stellt sich auf den Standpunkt, dass der Dienst gleich zu behandeln sei wie andere Limousinenservices. Im Gegensatz zu den konventionellen Taxis hätten diese schliesslich auch nicht das Privileg, Kunden auf öffentlichen Standplätzen aufzuladen oder Busspuren zu benutzen.

Dezember 2016: «Über 500 Strafverfahren gegen Uber-Fahrer» – SRF

Nun bekommen die Uber-Pop-Fahrer allerdings die harte Hand des Gesetzes zu spüren. Die SRF-Sendung «10vor10» berichtet von über 500 Strafverfahren gegen Chauffeure. Die meisten davon sollen regelmässig Passagiere befördert haben, obwohl sie nicht über die entsprechende Bewilligung verfügten. Die Kantonspolizei Zürich erwischte demnach 139 Fahrer des Billigdienstes, die Stadtpolizei 79. Offenbar versuchten die Fahrer, den Strafen mit Tricks zu entgehen: Etwa, in dem sie Passagiere bitten, vorne einzusteigen, damit es den Anschein macht, als handle es sich um eine private Fahrt. 

Mai 2017: «Schweizer wollen Regeln für Uber» – Schweiz am Sonntag

Die Schweizer Bevölkerung will strengere Vorschriften für Uber-Fahrer. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Instituts Marketagent mit über tausend Teilnehmern. 44 Prozent sprechen sich darin für eine stärkere Reglementierung von Uber aus, nur 23 Prozent dagegen. Ein Drittel der Befragten hat keine Meinung.

Juni 2017: «Uber-Pop-Fahrten sind strafbar» – Limmattaler Zeitung

Uber-Pop-Fahrer, die über keine Bewilligung zum berufsmässigen Personentransport verfügen, handeln häufig illegal. Dies hält der Zürcher Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat fest. Die Fahrer genügten zwar den Anforderungen des kalifornischen Online-Unternehmens, verstiessen aber gegen Schweizer Recht. 

August 2017: «Uber stoppt Pop-Service» – Blick

Uber stellt den umstrittenen Laien-Service in Zürich ein. Die Uber-Pop-Fahrer haben drei Monate Zeit, sich eine Taxi-Lizenz zu besorgen, damit sie künftig unter dem Label Uber X arbeiten können.

In der Kommunikationsabteilung von Uber setzt ein gewiefter Mitarbeiter daraufhin folgende Zeilen auf:

«Mit der Konzentration des Angebots möchte es Uber angehenden Fahrern ermöglichen, mit dem Fahren Geld zu verdienen und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.»

Schluss mit Uber Pop in Zürich – die News zum Nachlesen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Ökonometriker 10.08.2017 22:19
    Highlight Bis jetzt funktioniert UberPop noch. Wenn es abgeschaltet wird, ist für mich persönlich meine heutige Lösung - ÖV & Uber - nicht mehr attraktiv. Dann wird eben wieder Auto gefahren.
    9 9 Melden
  • YOURTAXI 10.08.2017 19:38
    Highlight Bitte nutze ein alternativ, YOURTAXI – Die neue Taxi-App
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    2 35 Melden
    • emc2 10.08.2017 20:25
      Highlight Wieso braucht eure App den Zugriff auf meine Kamera? Verweigere ich das, lässt sich die App nicht starten. Schade... (Android 7.1.2)

      36 1 Melden
    • YOURTAXI 10.08.2017 22:06
      Highlight Wegen Profil Bild braucht man Kamera Zugriff.
      2 15 Melden
  • MaxHeiri 10.08.2017 09:47
    Highlight Man muss Uber recht geben, dass ohne ihr forsches Auftreten, sie in der Schweiz gar nie Fuss hätten fassen können.
    Bis alle Behörden ihre Einwilligung gegeben hätten, wären sie jetzt noch nicht hier.
    28 36 Melden
    • Hierundjetzt 10.08.2017 14:21
      Highlight Selbstverständlich. Es ist ja alles sooo unglaublich stier hier in der Schweiz...

      Also wenns einen nicht betrifft. Sonst wird dann sofort und auf Vorart reklamiert.

      Der MaxHeiri zahlt einfach via höhere Steuern die steigenden Sozialkosten, weil der Pop-Fahrer keine Sozialabgaben bezahlt.

      Auch die Unfallkosten bezahlt unser Max aus eigener Tasche, weil keine Versicherung JE sein Schädeltrauma sowie seinen Arbeitsausfall (!) bezahlt, da der Popfahrer schwarz arbeitet. Aber hey, unser Max hat dafür voll viel gespart!
      44 14 Melden
    • MaxHeiri 10.08.2017 19:58
      Highlight Nocheinmal für dich lieber Hierundjetzt:
      Jeder Selbstständige muss sein Einkommen bei der SVA melden. Das gilt für jeder Uber Pop Fahrer. Man verbietet Putzkräften ja auch nicht selbstständig weil dort evtl. öfters geschummelt wird.
      Als Selbstständiger bin ich verpflichtet eine Haftpflichtversicherung sowie eine Betriebs-Unfallversicherung abzuschliessen. Im Land der Versicherungen sind diese auch preiswert.

      Mich störrt aber allgemein dein Pessimismus. Wenn alle so wären, würde bei uns kaum was Neues entstehen.
      18 11 Melden
    • Hierundjetzt 10.08.2017 21:46
      Highlight Das ist reine Theorie lieber Max. Die Schwarzarbeit wird in der Schweiz mit einem Volumen von 4 - 10 Milliarden geschätzt.

      Praktische Gründe sprechen von einem regulären angemeldeten Job: Zuerst einmal der extrem kleine Verdienstumfang (von Pop alleine kannst du nicht leben), dann die Arbeitszeiten: Nur wenn ich Langzeitarbeitslos bin, zum Sozialamt muss oder ich mich stark verschuldet habe bin ich 24/7 unterwegs. Nicht als Creative Director oder Investmentbanker.

      Darum behalte ich das Geld auch für mich, es ist "für mich" zum nackten überleben gedacht. Nicht for fön wie Uberlein sagt

      10 5 Melden
  • giandalf the grey 10.08.2017 09:43
    Highlight Das ist als hätte der Neanderthaler den Homo Sapiens verklagt und gewonnen. Sorry aber es der natürliche Lauf der Dinge dass alte, nicht so leistungsfähige Konzepte irgendwann abgelöst werden, kommt drauf klar und sterbt aus.
    31 52 Melden
    • AL:BM 10.08.2017 16:09
      Highlight Neuer ist nicht immer besser.

      Ganz entgegen der Meinung Barney Stinson's. 'tschuldige Bro! 🤚🏻
      20 10 Melden
    • giandalf the grey 10.08.2017 17:36
      Highlight Im Fall von Uber offensichtlich schon, sonst müsste man es ja nicht zum Schutz des älteren Konzepts verbieten.
      14 23 Melden
    • Harpist 10.08.2017 20:35
      Highlight Es wird nicht zum Schutz des älteren Konzeptes verboten, sondern weil es gegen die für alle geltenden Gesetze verstösst....
      29 6 Melden
    • giandalf the grey 10.08.2017 21:13
      Highlight Nein es wurde mit neuen Gesetzen die nun gelten verboten. Es kommt einem Verbot gleich wenn du Gesetze so konstruierst, das genau etwas nicht mehr geht.
      7 16 Melden
    • Imagine 13.08.2017 11:13
      Highlight @giandalf Die meisten Über Fahrer haben weder ihre Einkünfte steuerlich angemeldet, sich als teilselbständig gemeldet noch eine Bewilligung für bezahlte Fahrten gehabt (was es alles schon beim Start von Über brauchte).
      Hast wohl von den günstigeren Fahrten mit Uber profitiert, und magst keine normalen Taxi-Tarife bezahlen ;-) dass Du dich jetzt so in Zeug legst.
      4 0 Melden
    • giandalf the grey 13.08.2017 13:45
      Highlight Klar :D

      Aber ich bin einfach auch kein Freund von solchen Lizenzen. Das ist das gleiche mit dem Rundfunkstaatsvertrag und den Runfunklizenzen für Streamer in Deutschland. Das ist meiner Meinung nach einfach rückgerichtet und veraltet. Es sollte die Entscheidung des Konsumenten sein ob er staatlich geprüfte Qualität will oder nicht.

      Und fehlbare Uberfahrer sind kein Argument gegen Uber! Wären diese Gesetze durchgesetzt worden, hätten mehr Fahrer Lizenzen gemacht um die Fahrten auch teurer zu verkaufen. Stattdessen das übergeordnete System zu verbieten finde ich daneben.
      0 2 Melden
  • DerTaran 10.08.2017 09:27
    Highlight Uber bringt dem Taxigewerbe den schon länger benötigten Wettbewerb.

    POP muss nicht sein, aber die hohen Taxipreise (und die unfreundlichen Fahrer) auch nicht.

    Das automatische Abrechnen und die Kontrolle der Strecke durch Uber verhindert auch die kleinen Nebengeschäfte der Fahrer (z.B. Extrarunden fahren oder Rausgeld einbehalten).
    73 6 Melden
  • Lexxus0025 10.08.2017 09:18
    Highlight Schweizer wollen Regeln für uber, aber nur 44% für regelungen...für die aussage fehlen ein paar prozentpunkte.
    Hallo Wirtschaftsdiktatur.
    6 21 Melden
  • lkay 10.08.2017 08:26
    Highlight Anstatt nur zu protestieren, würden Taxifahrer besser ihr Angebot überdenken. Uber funktioniert weil die App, Angebot und Nachfrage geographisch zusammenbringt. Der nächste Kunde wird automatisch mit dem nächsten Fahrer verbunden. Währenddessen stehen die Taxis immernoch am Bahnhof rum und warten bis jemand einsteigt.
    Eine App wäre zum Beispiel eine Idee (wie in Berlin). Auch der Umgangston und etwas mehr Service, z.b eine Flasche Wasser für die Fahrt, würde helfen die Situation zu entspannen. Stattdessen geht man aber vorher Gericht oder hupt in der Gegend rum.
    157 17 Melden
    • Karl33 10.08.2017 09:03
      Highlight Du willst Dumpingpreise fürs Befördertwerden, und dann erdreistest dich, eine Flasche Wasser und noch mehr Service zu verlangen? Wer Billig zahlt, soll Billig kriegen.
      38 31 Melden
    • Sauäschnörrli 10.08.2017 09:19
      Highlight http://www.watson.ch/Digital/Schweiz/896173753-Kann-die-neue-Schweizer-Taxi-App-«go!»-Uber-das-Wasser-reichen--–-Der-Vergleich
      9 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 10.08.2017 09:22
      Highlight Stimme Ihnen zu. Aber auch wenn es nicht Inhalt des Artikels ist: Dass Uber darauf besteht, dass die Fahrer selbständige Unternehmer sind, um keine Sozialleistungen zahlen zu müssen, ihnen dann aber alles vorschreibt, z.B. Dumpingpreise usw., das muss bekämpft werden. Ich boykottiere Uber konsequent!
      37 10 Melden
    • AllumeTaSalade 10.08.2017 09:22
      Highlight Die App ist sicher ein Grund, aber ich denke der Hauptgrund für den Erfolg von Uber ist eher der niedrige Preis im Vergleich zu Taxis.
      31 1 Melden
    • Money is everything 10.08.2017 10:28
      Highlight Du hast das Problem selber genannt. Dazu müssten sie denken und etwas machen. Das ist für die meisten Taxifahrer leider zu viel verlangt. Protestieren ist da schon viel einfacher.
      14 14 Melden
    • Hierundjetzt 10.08.2017 10:37
      Highlight Es geht eben NICHT um Taxis sondern um den gewerblichen Personentransport. Taxis sind nur ein Teil dieser Berufsgruppe http://S
      15 4 Melden
  • .jpg 10.08.2017 08:18
    Highlight #freiemarktwirtschaftschweiz

    ironie aus
    56 65 Melden
    • pun 10.08.2017 08:52
      Highlight #freiemarktwirtschaftbisdielöhnesotiefsinddassarbeitendemenschenaufsozialhilfeangewiesensind #subventionenfürarschlochfirmenistauchkeinefreiemarktwirtschaft
      27 7 Melden
    • reaper54 10.08.2017 08:55
      Highlight Wollen Sie eine freie Marktwirtschaft ala Trump?
      Kein Krankenkassenobligatorium keine Sozialversicherung alle Macht den Konzernen...
      Momoll sehr gute Idee...
      36 8 Melden
    • 7immi 10.08.2017 08:55
      Highlight #rechtsstaatschweiz
      sozialkostendumping und illegarer berufsmässiger personentransport sind nunmal nicht rechtens und zu recht von der suva angezeigt. damit die freie marktwirtschaft funktioniert müssen für alle die gleichen gesetze gelten und durchgesetzt werden.
      34 3 Melden
    • meine senf 10.08.2017 09:15
      Highlight #marktwirtschaft-mit-gleichen-regeln-für-alle
      #beseitigen-von-marktverzerrungen
      20 0 Melden
    • Hierundjetzt 10.08.2017 10:38
      Highlight #loveschwarzarbeit

      Ironie aus
      22 3 Melden
  • Zwingli 10.08.2017 08:14
    Highlight Aufpassen in der Zukunft!

    Uber gewährt allen bestehenden Uber Pop und zukünftig neu beitretenden Fahrern drei Monate lang das Fahren unter dem Label Uber X. Erst nach Ablauf dieser drei Monate besteht Uber auf eine entsprechende Zulassung. Bis dahin können diese Fahrer unbehelligt illegal Personen befördern. Denn ohne die Unterscheidung zwischen Uber Pop und Uber X in der App dürfte es für Kundschaft und Polizei gleichermassen schwierig werden, die schwarzen Schafe auszumachen.

    https://www.siedepunkt.ch/warum-das-fahren-mit-uber-x-ab-heute-gefahrlich-fur-dich-ist/
    39 19 Melden
  • N. Y. P. 10.08.2017 08:05
    Highlight «Mit der Konzentration des Angebots möchte es Uber angehenden Fahrern ermöglichen, mit dem Fahren Geld zu verdienen und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten.»

    Für wie verblödet hält Uber eigentlich uns hier in der Schweiz ?
    Seit der rhetorische unbedarfte und geistig unterentwickelte Vollpfosten im Weissen Haus regiert, scheint die Dummheit auch auf amerikanische Firmen abzufärben.

    Eine Frechheit uns mit so einem Wisch abzuspeisen.
    49 36 Melden
    • MaxHeiri 10.08.2017 09:45
      Highlight Ist eine Angebotserweiterung indem mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, kein Beitrag für die lokale Wirtschaft?
      5 20 Melden
    • Hierundjetzt 10.08.2017 14:22
      Highlight Seit wann ist Schwarzarbeit eine "Angebotserweiterung" wo lernt man diesen Chabis?
      20 4 Melden
    • Sherlock.H 15.08.2017 17:34
      Highlight Dieses Marketing-Geschwafel von diesen Kackbratzen regt mich auch auf. Sagt viel über solche Firmen aus, wenn sie eine Verkleinerung des Angebots (vor allem, wie hier, durch juristischen Druck von aussen) als tolle, kundenfreundliche Neuerung verkaufen wollen. Zeigt deutlich, was solche Firmen von ihren Kunden halten...
      1 1 Melden
  • rodolofo 10.08.2017 07:39
    Highlight Wenn das Taxi zu billig wird, nehmen weniger Leute den Bus, oder gehen zu Fuss, was wiederum schlechter für die Umwelt ist.
    Manchmal ist es also besser, wenn gewisse Dinge teuer bleiben und damit auch einen "Elitären Glanz" behalten!
    Wenn Kreti und Pleti sich in Billigst-Taxis lümmeln, die von einem ausgemergelten Fahrer in Eigenregie rund um die Uhr gefahren, repariert und angemalt werden, dann haben wir ultra-liberale "3.Welt-Verhältnisse".
    Eine solche "Drittweltisierung" wurde im vornehm-gediegen Zürich gerade noch einmal abgewendet...
    Uff, das war uber knapp!
    41 88 Melden
    • Zwingli 10.08.2017 08:49
      Highlight Der Preis ist mir eigentlich egal. Was mir nicht egal ist, dass Taxi Fahrer die Fahrt verweigern weil sie zu kurz ist.
      84 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 10.08.2017 09:29
      Highlight Was denken sich all die Blitzer nur? Sind es etwa die gleichen Leute, die in diesem Forum schreiben, dass sie dann später keine AHV kriegen, weil die Rentner ihnen jetzt schon alles wegnehmen? Durchschauen sie nicht, dass es solche "Firmen" (Dumpinglöhne, keine Sozialabgaben und keine Steuern zahlen) sind, die den Sozialstaat untergraben??
      25 7 Melden
    • α Virginis 10.08.2017 09:34
      Highlight "Drittweltisierung", was für ein Wortkonstrukt! Bravo!
      Schon wieder so eine Kreation, die nur Verachtung anderen gegenüber zum Ausdruck bringt. Was soll denn dieses Gepolter in feinster SVP-Manier? Waren Sie denn schon mal in einem "3.Welt-Land"? Wie können Sie sich anmassen, alle Uber-Fahrer als "ausgemergelte Fahrer" welche ihre Wagen "in Eigenregie rund um die Uhr fahren, reparieren und anmalen" zu bezeichnen? das ist meiner Meinung nach sehr grenzwertig und eigentlich kaum ernst zu nehmen.

      Viel Spass in Ihrer "elitären" Blase.
      9 15 Melden
  • Biggie Smalls 10.08.2017 07:24
    Highlight also uberPOP funktioniert weiterhin :)
    37 12 Melden

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