Schweiz
Zürich

Totes Schaf im Zürcher Weinland: Es war ein Wolf

Totes Schaf im Zürcher Weinland: Es war ein Wolf

17.03.2017, 09:5617.03.2017, 14:20

Das am 2. März im Zürcher Weinland tot aufgefundene Schaf ist von einem Wolf gerissen worden. Dies haben die genetischen Untersuchungen ergeben. Über die Herkunft des Wolfes könne noch keine Angaben gemacht werden, teilte die Baudirektion des Kantons Zürich am Freitag mit.

Erst die Ergebnisse einer weiteren DNA-Untersuchung werden die Herkunft zeigen. Diese Resultate sollen in einigen Wochen vorliegen.

Seit dem Schafriss vom 2. März wurden im Kanton Zürich keine weiteren Spuren des Wolfs gefunden, heisst es weiter. Deshalb wird vermutet, dass das Tier inzwischen «mit grosser Wahrscheinlichkeit» weitergezogen ist.

Zwar erfuhr die Fischerei- und Jagdverwaltung am Abend des 5. März von einem weiteren toten Schaf. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings bereits wichtige Spuren verwischt worden und es konnte keine weiteren Untersuchungen gemacht werden. Daher ist offen, weshalb das zweite Schaf starb. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Diese quälenden Fragen stellen sich nach der Katastrophe in Crans-Montana
Das neue Jahr hätte aus Schweizer Sicht kaum schlimmer beginnen können als mit der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Nun ist eine umfassende Aufarbeitung gefordert.
Das Jahr 2026 war erst eineinhalb Stunden alt, als sich im Walliser Ferienort Crans-Montana eine der schlimmsten Katastrophen in der jüngeren Geschichte der Schweiz ereignete. Bei einem Feuerinferno in der bei Einheimischen und Touristen beliebten Bar Le Constellation starben 40 Menschen, die Hälfte von ihnen Minderjährige. 116 wurden verletzt.
Zur Story