Wirtschaft

Der Glanz verblasst: Wahlplakat von Emmanuel Macron. Bild: Kamil Zihnioglu/AP/KEYSTONE

Nichts ist unmöglich: Droht wegen Frankreich der perfekte Finanzsturm?

Marine Le Pen gegen Jean-Luc Mélenchon im Final um die Präsidentschaftswahlen: Für die Finanzmärkte wäre dies ein Albtraum – ein realistischer.

21.04.17, 11:30 21.04.17, 12:01

Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index, kurz Vix-Index genannt, gibt Auskunft über die Volatilität der Finanzmärkte. Er zeigt an, wie nervös die Investoren sind. Derzeit dümpelt dieser Index vor sich hin.  

Offenes Rennen

Eigentlich ist dies paradox: Ausgerechnet in politisch äusserst turbulenten Zeiten – Trump, Brexit, etc. – geben sich die Finanzmärkte betont gelassen. Im Polit-Sturm ist der Finanzhimmel blau und wolkenlos. Das könnte sich am Wochenende ändern.  

Am Sonntag bestimmen die Franzosen, welche beiden Kandidaten an der Endrunde für die Präsidentschaft teilnehmen dürfen. Das Rennen unter den vier Favoriten ist völlig offen. Es sind dies Marine Le Pen, Emmanuel Macron, Jean-Luc Mélenchon und François Fillon.  

Vom Loser zum Mitfavoriten aufgestiegen: Jean-Luc Mélenchon. Bild: AP

Ihre Umfragewerte liegen alle bei rund 20 Prozent. 30 Prozent der Wählerinnen und Wähler sind jedoch noch unentschlossen. Wie beim Toyota-Werbespruch gilt deshalb: Nichts ist unmöglich.

Inhaltlich liegen die Kandidaten weit auseinander: Marine Le Pen ist die Rechtspopulistin, die einen Frexit anstrebt. Ein Wahlsieg Le Pens wäre das Ende des Euro und wahrscheinlich sogar das Ende der EU. Sie spricht Globalisierungsverlierer, Islamhasser und Rassisten an.  

Schwächelt ebenfalls leicht: Marine Le Pen. Bild: PAUL DURAND/EPA/KEYSTONE

Emmanuel Macron ist der Anti-Establishment-Kandidat des Establishments. Der ehemalige Banker war kurze Zeit Finanzminister unter François Hollande. Jetzt hat er sich auf den dritten Weg gemacht und eine eigene Partei namens «En Marche!» auf die Beine gestellt, mit der er vor allem bei der liberalen Elite in den Städten punktet. Macron ist ein Euro-Turbo, das Gegenstück zu Le Pen gewissermassen.  

Ein Katholik und ein Linker

François Fillon ist der Kandidat der konservativen Rechten. Er ist sehr katholisch, lehnt die Homo-Ehe ab, will Frankreich à la Margaret Thatcher wirtschaftlich auf Vordermann trimmen und bewundert Putin.  

Gelingt ihm ein Comeback? François Fillon. Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Jean-Luc Mélenchon schliesslich ist ein wilder Linker, der von den traditionellen Sozialisten enttäuscht ist. Er will die 32-Stunden-Woche und eine Lohnobergrenze für Manager einführen und die wirtschaftliche Dominanz Deutschlands in der EU brechen. Er mag weder die NATO noch die USA. Mélenchon ist, um es salopp auszudrücken, ein Bernie Sanders auf Stelzen.  

Zunächst schien alles klar zu sein. Nachdem Fillon die interne Ausmarchung der Konservativen für sich entschieden hatte, galt er bereits als gewählt. Marine Le Pen würde es zwar ins Finale schaffen, hiess es, doch dann wie einst ihr Vater in der zweiten Runde scheitern.  

Macron überholt Fillon

Dann enthüllte das Satireblatt «Canard Enchâiné», dass Fillon Frau und Kinder auf Staatskosten beschäftigt und Uhren und Kleider von Sponsoren angenommen hatte. Seine Umfragewerte rasselten in den Keller. Er schien erledigt.  

Parallel dazu begann der Aufstieg von Macron. Anfänglich wurde die französische Antwort auf den kanadischen Premierminister Justin Trudeau belächelt, doch dann überholte er Fillon in den Umfragewerten deutlich. Bis vor zwei Wochen galt daher die neue Devise: Le Pen und Macron werden es unter sich ausmachen – und Macron wird gewinnen.  

Wahlplakate in Paris. Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

Jetzt ist die Ausgangslage erneut verändert. Mélenchon – anfänglich als linker Spinner abgetan – entpuppt sich plötzlich als valable Option. Er ist ein brillanter Redner und begeistert all diejenigen, welche von der linksliberalen Elite die Schnauze voll haben, aber auch die faschistoide Le Pen ablehnen. Gleichzeitig scheint der bereits abgeschriebene Fillon wieder Chancen zu haben. Die jüngsten Umfragen zeigen, dass er wieder zu den anderen aufgeschlossen hat.  

Das Horror-Szenario

Finanzmarkt-technisch gesehen präsentiert sich damit die Lage wie folgt: Idealerweise kommt es so, wie man es anfänglich gehofft hatte: Le Pen tritt gegen Fillon an, und Fillon wird gewinnen. Der Champagner kann kalt gestellt werden.  

Leben könnte man auch mit der Paarung Le Pen/Macron. Auch in diesem Fall wäre es sehr wahrscheinlich, dass die Rechtspopulistin in der zweiten Runde gestoppt werden könnte.  

Dramatisch, aber durchaus im Bereich des Möglichen wäre es, wenn es schliesslich zu einem Rennen zwischen Le Pen und Mélenchon käme. Dann würde der Vix-Index auf Rekordhöhe schnellen – und auf den Finanzmärkten der perfekte Sturm ausbrechen.

Frankreich und Europa

Marine Le Pen: Wenn sie Frankreichs Präsidentin wird, ist Europa am Ende

Geht es nach dem deutschen Verfassungsgericht, droht Euroland endgültig zu zerfallen

Die Herrschaft des Mobs: Wie «Wohl und Wille des Volkes» unseren Wohlstand gefährden

Wer ist der kranke Mann Europas? Nicht Italien, auch nicht Frankreich – und nein, auch nicht Deutschland!

Das könnte dich auch interessieren:

Aargauer Feuerwehrmann nach Unwetter-Einsatz gefeuert: «So etwas hat's noch nie gegeben»

14 Gründe, warum der Surface Laptop der fast beste Laptop ist, den ich je getestet habe

Ein ziemlich gruusiges Bild und die simple Frage: Was ist das?

«Wir können doch nicht einfach die Luft verschmutzen – und nichts dafür bezahlen»

Wo die USA seit 1946 überall Wahlen beeinflussten

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

User-Review:
Pulo112, 20.12.2016
Beste News App der Schweiz! Mit Abstand!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
42Alle Kommentare anzeigen
42
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • Harald Schmidt 21.04.2017 14:56
    Highlight Na dann hoffe ich, dass die Albträume der Finanzmärkte wahr werden. Wenn Sie, Herr Löpfe, von den Globalisierungsverlierern reden, scheint Ihnen nicht bewusst zu sein, dass Sie, wie fast alle hier, wohl auch dazu gehören (ausser sie sind mindestens Millionär und teil der Finanzelite, was mich anhand Ihres Artikels auch nicht wirklich überraschen würde...). Fakt ist, dass ein grosser Teil des Elends auf der Welt (Armut, Umweltverschmutzung, Krieg, uvm.) von den Grosskonzernen und Banken, die sich ihre Geschäftsbedingungen von käuflichen Politikern bestätigen lassen, verursacht wird.
    So sad!
    28 15 Melden
    • Philipp Löpfe 21.04.2017 15:19
      Highlight Ich bin nicht Teil der Finanzelite - leider
      22 9 Melden
    • Harald Schmidt 21.04.2017 15:37
      Highlight Ich leider auch nicht..
      Mein Beileid!
      13 0 Melden
    • loplop717 21.04.2017 18:21
      Highlight Buhu ihr Armen habt es so schlecht. Schaut mal nach Afrika oder Bangladesch und überlegt nochmal wer die globalisierungs Verlierer sind.
      5 3 Melden
    • _kokolorix 21.04.2017 21:28
      Highlight @loplop
      Wenn man auf hohem Niveau verliert, verliert man mehr. In Bangladesch kämpft man täglich ums nackte Überleben, mehr verlieren geht fast nicht. Wir hingegen sehen unsere Komfortzone in der Ferne entschwinden, das schmerzt und es geht ins immer noch gut genug, dass wir Zeit und Gelegenheit haben uns zu bedauern...
      2 1 Melden
    • loplop717 21.04.2017 22:23
      Highlight Ja ich sehe unsere unsere komfortzone auch entschwinden, da überall rechte populisten Spinner gewält werden die meinen das Isolationismus funktionieren kann.
      1 1 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 21.04.2017 14:49
    Highlight Andeutung im Titel und dann im letzten Satz nochmal.

    Und was soll das jetzt? Was der "perfekte Finanzsturm" sein soll, weiss ich nun genau so wenig wie vor dem Lesen des Artikels.

    Herr Löpfe, ich mag ihre Artikel und finde sie sonst immer interessant und aufschlussreich, manchmal sogar lehrreich. Aber der hier sagt mir leider gar nichts. Nur eine weitere Aufstellung möglicher Wahlkandidaten. Keine Erklärung zum im Titel angerissenen Thema. Null, nichts, niente, nada.

    Warum Finanzsturm?
    Was würde der bewirken?
    Was könnte passieren?
    27 4 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 14:46
    Highlight Oje, dieser Alarmismus ist fehl am Platze. Was wäre wenn?, ein beliebtes Journalisten-Spiel.
    Niemand muss so tun, als hätten wir die Feudalherrschaft hinter uns und für alle Zeiten überwunden. Sie ist nämlich wieder da, die Regentschaft der Feudalherren und -frauen. Es kann nicht noch schlimmer kommen. Also: abwarten.
    9 5 Melden
    • _kokolorix 21.04.2017 21:30
      Highlight Lächelt und seid froh, denn es könnte schlimmer kommen. Und sie lächelten und waren froh, und es kam schlimmer...
      3 1 Melden
    600
  • rodolofo 21.04.2017 13:59
    Highlight Wie auch immer die Französischen Wahlen ausgehen, oder welche institutionelle Formen auch immer sich nachher herausbilden (EU, la Renaissance de la Grande Nation, Le Monde Francophone, oder ähnliches):
    Das Sagen in all diesen möglichen Fällen werden so oder so das Big Business und die Super-Reichen des globalen Geld-Adels haben!
    Wir sind also noch nicht viel weiter, als zu Zeiten der Römer, oder des Französischen Sonnenkönigs...
    Ich verstehe die Wahl-Abstinenzler deshalb immer besser, obwohl ich ihrem Beispiel niemals folgen werde.
    Den Kopf in den Sand stecken und aufgeben sind keine Optionen.
    22 9 Melden
    • Don Alejandro 21.04.2017 14:24
      Highlight Die Politik ist das ausführende Organ des Big Business...
      15 4 Melden
    • Holla die Waldfee 21.04.2017 14:54
      Highlight Oh doch, wir sind um vieles weiter.
      Die Alphabetisierung ist weltweit hoch wie noch nie. Es gibt Gewerkschaften, soziale Institutionen, Krankenkassen. In westlichen Industrienationen verhungert fast keiner mehr. Justiz ist nicht mehr reine Adelswillkür, etc.

      Betrachte es realistischer!
      Die Geschichte unserer Spezies dreht sich zwar im Kreis. Aber der Kreis ist eine Spirale. Zwar kommen wir immer wieder an denselben Punkt. Aber mit jedem Durchgang ist es biz besser.

      Diesmal haben wir die Globalisierung, die aus Gier der Mächtigen entstand, mit Internet u.a. Kommunikation auf unserer Seite.
      17 0 Melden
    600
  • Tomtom64 21.04.2017 13:35
    Highlight Kein Grund zur Panik Herr Löpfe. Selbst bei einer Finalpaarung von Le Pen mit Mélenchon wird der perfekte Sturm an den Finanzmärkten ausbleiben. Zwar dürfte es dann am Montagmorgen hektisch werden und ich keine Zeit zum Watson-Lesen haben, aber primär werden französische Staatsanleihen und Aktien leiden. Systembedingt werden auch gesamteuropäische Aktienindizes und deren Aktien leiden. Der Euro wird zwar kurz abtauchen und sich nur teilweise erholen, aber nicht ins Bodenlose fallen. Bekanntlich wollen ca. 70% der Franzosen den Euro behalten, weshalb sie ein Referendum ablehnen würden.
    22 4 Melden
    • Philipp Löpfe 21.04.2017 13:52
      Highlight Na dann: frohes Traden
      16 10 Melden
    • alingher 21.04.2017 14:23
      Highlight Ui, da unterschätzt aber jemand die Konsequenzen für die europäische Konjunktur, wenn der Baby-Elefant FRA fällt. Und dass er mit Le Pens oder Mélenchons angekündigten Programmen fallen wird ist eigentlich unausweichlich... und dann würde sich der EUR nur erholen, wenn FRA austritt. Und wenn FRA austritt, dann fragt sich, ob er überhaupt noch eine Rolle spielen wird...

      Wie Löpfe sagt: frohes Traden, wird sicher gut was los sein!
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 14:24
      Highlight Richtig Tomtom64@ Zu viel Lärm um nichts (oder wenig). Die grössten Bewegungen an den Finanzmärkten geschehen, wenn etwas eintrifft was überhaupt nicht vorgesehen war - schwarzer Schwan. Aber hier reden wir seit Wochen, dass eine mögliche Wahl Le Pen's Aengste an den Märkten hervorruft - wenn es effektiv eintrifft ist es keine Ueberraschung mehr.
      8 0 Melden
    600
  • alingher 21.04.2017 13:34
    Highlight Naja, in diesem Fall wäre der Sturm an den Finanzmärkten nur das seismische Ergebnis tieferliegender Probleme und Vorzeichen massiver Konsequenzen.

    Die französische Wirtschaft taumelt ja nun schon länger bedrohlich und aufgrund nationalistischer Engstirnigkeit und der Unfähigkeit sich zu reformieren droht sie auch schon länger ganz Europa mit in die Krise zu ziehen.
    Falls nun Le Pen oder Mélenchon mit ihren Programmen der Wirtschaft den endgültigen Todestoss verordnen, dann zeigen die Finanzmärkte nur als erste die Konsequenz.

    Das wiederum ist kein Alarmismus sondern empirischer Befund.
    11 2 Melden
    600
  • Döst 21.04.2017 13:23
    Highlight "Ein Wahlsieg Le Pens wäre das Ende des Euro und wahrscheinlich sogar das Ende der EU. Sie spricht Globalisierungsverlierer, Islamhasser und Rassisten an."

    Also in der SRF Rundschau wurde eine Le Pen Wählerin portratiert: Beruf Lehrerin und wählte vorher immer links.
    Also entweder stimmt der obige Satz nicht, oder die Rundschau hat eine untypische Le Pen Wählerin ausgesucht (was beim Linksdrall bei SRF eher unwahrscheinich ist).
    24 24 Melden
    • Informant 21.04.2017 13:47
      Highlight Le Pen bedient durchaus auch sehr linke Positionen.
      Diese Schubladisierung Löpfes, welche mit Journalismus natürlich gar nichts zu tun hat, gehört zu den sattsam bekannten Methoden der medialen Meinungsmacher uns das selbständige Denken abzunehmen.

      29 14 Melden
    600
  • Zeit_Genosse 21.04.2017 13:21
    Highlight Ruhig Blut. Die Finanzmärkte haben gelernt mit Szenarien und Stürmen umzugehen. Da wird kurz aufgeschaukelt, Gewinne und Verluste eingefahren (je nach Windrichtung und Talent des Traders) und weiter geht es. Niemand spannt so schnell die galoppierenden Gäule vor der globalen Geldkutsche aus.
    22 2 Melden
    • Yallix 21.04.2017 13:57
      Highlight Ganz genau:
      "Da wird kurz aufgeschaukelt, Gewinne und Verluste eingefahren..." - und alle Unter- und Mittelverdienenden zahlen den Preis dafür.
      "... und weiter geht es."
      Haben wir ja schon bei der UBS erlebt.
      13 2 Melden
    600
  • zhgr1989 21.04.2017 13:00
    Highlight Löpfe ist doch selbst bloss ein Populist... ständig Wolf rufen...
    32 25 Melden
    600
  • smoking gun 21.04.2017 12:47
    Highlight Ich hoffe auf Mélenchon. Nicht nur die jungen Franzosen haben die Schnauze voll. "Globalisierungsverlierer" gibt es in allen Altersgruppen in Frankreich. Den "Königen" wieder einmal die Köpfe abschlagen, davon träumen viele Franzosen. Und diese Haltung findet sich sowohl bei den Rechten als auch bei den Linken.

    Na und? Soll er doch kommen der Sturm an den Finanzmärkten. Ein reinigendes Gewitter ist schon lange fällig und vor der Revolution herrscht nun mal Chaos. Und für die Reichen wird immer noch genug übrig bleiben um "Kuchen" essen zu können.

    40 12 Melden
    • MaskedGaijin 21.04.2017 13:51
      Highlight Mélenchon der Alt-Trotzkist und Chavez Fan der Frankreich Mitglied der Bolivarianischen Allianz machen will? Lieber nicht.
      14 18 Melden
    • rodolofo 21.04.2017 14:09
      Highlight Nehmen wir mal an, Melonchon schafft tatsächlich eine Mega-Überraschung in Frankreich und darf dann die Reichen und Mächtigen mit linken Forderungen belästigen und ärgern, während gleichzeitig May in England solche Reichen und Mächtigen hätschelt und ihnen die Vorzugsbedingungen von "The British Empire reloaded" anbietet, mit denen es sich glänzend spekulieren und elitär schmarotzend geniessen lässt!
      Wem werden die Reichen und Mächtigen dann wohl den Vorzug geben?
      Über Nationalistisch behinderte Politik lachen die doch nur!
      Das sind doch folkloristisch-harmlose, provinzielle Trachtentänzchen!
      5 4 Melden
    600
  • Wilhelm Dingo 21.04.2017 12:40
    Highlight Das ist purer Alarmismus. Es gibt schon Dinge auf der Welt, welche die Alarmglocken läuten lassen aber sicher nicht die Frankreich Wahl.
    44 7 Melden
    • ströfzgi 21.04.2017 12:59
      Highlight Alarmismus 😂👍
      8 2 Melden
    600
  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 21.04.2017 12:30
    Highlight Macron ist nichts als ein weiteres neoliberales Windfähnchen. Ni gauche, ni droite, genau einfach überall dabei sein, nicht wahr Monsieur Investmentbanker.
    49 9 Melden
    600
  • LeChef 21.04.2017 12:22
    Highlight Der Witz ist ja, dass die Programme von LePen und Melonchon zu 80% austauschbar sind. Anti-EU Kurs, Abneigung gegen die USA und Nato, Protektionismus, Arbeitnehmerrechte, Industriepolitik als hoheitliche Aufgabe, Umverteilung, höhere Steuern und Staatsausgaben.. Bei LePen kommt einfach noch der ausländerfeindliche Drall hinzu. Aber sonst; im Grunde zwei Sozialisten im wörtlichen Sinn.
    32 19 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 12:22
    Highlight Den "Albtraum" gabs doch schon beim Brexit und bei Trump ... *gähn*

    Könnt ihr Sozis eigentlich nur diffamieren oder werdet ihr mal gesellschaftstragend?
    39 66 Melden
    • Makatitom 21.04.2017 13:05
      Highlight Ein Beitrag von Stipps..... Gäääääääääähn, du würdest ja mit Handkuss La Peine wählen
      35 16 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 21.04.2017 12:14
    Highlight Nach der Wahl am Sonntag und der Stichwahl am 7. Mai werden sich die Wogen an den Finanzmärkten wieder glätten - Politik hat an der Börse kurze Beine.
    Zudem auch sollte Le Pen gewinnen, was ich nicht hoffe, wird sie nicht alles durchsetzen können, was sie jetzt verspricht (ob die Franzosen den Euro aufgeben wollen, bezweifle ich).
    Was mir mehr Kummer bereitet, ist die Situation in Nordkorea. Sollte es zu einem Schlagabtausch kommen - mit Südkorea und den USA - hätten wir an den Märkten grössere Probleme.
    26 9 Melden
    600
  • Luca Brasi 21.04.2017 11:58
    Highlight Die Demokratie gehört nicht "den Finanzmärkten".
    78 5 Melden
    600
  • LU90 21.04.2017 11:48
    Highlight Irgendwie glaube ich, dass es zum Duell Fillon/le Pen kommen wird, welches le Pen hauchdünn - und bei einer sehr tiefen Stimmbeteiligung - gewinnen wird. Ich persönlich hoffe auf Macron.
    16 39 Melden
    • jjjj 21.04.2017 12:57
      Highlight "Le Pen im zweiten Wahlgang" und "tiefe Stimmbeteiligung" in einem Satz. Du kennst dich nicht so aus mit Politik in Frankreich, gäll?! :)
      11 6 Melden
    • LU90 21.04.2017 16:22
      Highlight Wir werden sehen...
      Auf den 2. Satz gehe ich jetzt mal nicht ein, gäll!?
      3 3 Melden
    • jjjj 21.04.2017 19:00
      Highlight Ja wir werden sehen.
      Doch! Bitte darauf eingehen! Unbedingt...
      3 2 Melden
    • jjjj 23.04.2017 17:06
      Highlight 70%
      Noch Fragen?
      1 1 Melden
    • LU90 24.04.2017 01:54
      Highlight Lies meinen Kommentar nochmals durch. Habe vom 2. Wahlgang (Stichwahl) geschrieben.
      Musst dich leider noch 2 Wochen gedulden. Obwohl, ich dachte ja es gibt ein Duell le Pen/Fillon...
      2 0 Melden
    • jjjj 24.04.2017 11:00
      Highlight und warum sollte es bei der Stichwahl eine tiefere Beteiligung geben? Alle GEGEN (oder für) Le Pen heisst es da...
      0 1 Melden
    • LU90 24.04.2017 13:24
      Highlight Also, nochmals zum mitschreiben, danach werde ich nicht mehr antworten ;)
      Ich sagte, dass ich befürchte le Pen und Fillon schaffen es in die Stichwahl und dass dort dann le Pen gewinnen würde, da beide Politiker für viele Franzosen ÜBERHAUPT nicht wählbar sind
      le Pen -> nationalistisch bis rechtsextrem
      Fillon -> extreme konservativer Neoliberaler (schau dir mal sein Programm und Versprechungen an).
      Dies wäre m. M. nach le Pen zu Gute gekommen...
      So, ich hoffe du verstehst nun meine Behauptungen resp. meine Meinung.
      Danke :-*
      1 0 Melden
    600
  • Fabio Kunger 21.04.2017 11:48
    Highlight Das im weltweiten Finanzsystem der Wurm drin ist, ist klar wie Klossbrühe. Wer der Auslöser einer Krise sein wird, ist nicht der Schuldige, die Fehler wurden in der Vergangenheit gemacht und über Jahrzehnte vertuscht und ignoriert.
    66 7 Melden
    600

7 Grafiken, die jede Schweizer Frau bei der nächsten Lohnverhandlung dabei haben sollte  

Die Gleichstellung von Mann und Frau ist ein wichtiges Thema. Manche Politiker sind der Meinung, dass diese in der Schweiz bereits erreicht sei. Die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik sprechen eine andere Sprache. Ein Überblick in Charts.

«Die Gleichstellung ist längst erreicht», sagte SVP-Nationalrätin Natalie Rickli anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März zu zueriost.ch. Ihre Parlamentskollegin und SP-Nationalrätin Mattea Meyer hingegen ist überzeugt: «Nach wie vor haben Frauen im Durchschnitt am Ende des Monats 1000 Franken weniger im Portemonnaie als Männer.»

Dies zeigt: Gleichberechtigung von Mann und Frau ist nach wie vor ein strittiges Thema. Haben Frauen heute in der Schweiz die gleichen Rechte wie …

Artikel lesen