Syrien

Bild: AP/Pool Reuters

Putin ordnet Teilabzug von russischer Armee aus Syrien an

11.12.17, 12:22

Russlands Präsident Wladimir Putin hat laut Medienberichten bei einem Überraschungsbesuch in Syrien einen Teilabzug der russischen Truppen aus dem Bürgerkriegsland verkündet. Dies berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti am Montag.

Die russische Armee habe zusammen mit den syrischen Truppen seit Beginn ihres Einsatzes im September 2015 die meisten «Terroristen» in Syrien vernichtet sagte Putin am Montag laut den russischen Nachrichtenagenturen RIA Novosti und Tass bei einem Besuch des russischen Luftwaffenstützpunkts Hameimim in der westsyrischen Provinz Latakia.

Deshalb habe er nun die Rückkehr eines bedeutenden Teils des russischen Militärkontingents aus Syrien nach Russland angeordnet. Sowohl der Luftwaffenstützpunkt als auch die Marinebasis Tartus würden jedoch beibehalten.

Putin legte auf dem Weg zu einem Besuch in Kairo überraschend einen Stopp auf dem Luftwaffenstützpunkt Hameimim ein. Dort wurde er laut russischen Medien von Präsident Baschar al-Assad empfangen. Putin wurde am Montag noch in Ägypten und in der Türkei erwartet.

Russland gilt als militärische Schutzmacht der syrischen Regierung. Seit September 2015 fliegt das russische Militär Luftangriffe und unterstützt damit die syrische Armee. Das syrische Regime bezeichnet alle Rebellen als «Terroristen».

Erst im November hatte Putin den syrischen Machthaber Assad in Sotschi empfangen. Dabei hatte er bereits angedeutet, dass sich der Militäreinsatz in dem Land dem Ende nähere. Vergangene Woche hatte er dann als ein Versprechen im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl von 2018 einen Rückzug russischer Truppen aus Syrien angekündigt. (sda/afp/dpa)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dä Brändon 11.12.2017 17:13
    Highlight Job done, have a nice Day! Da hat jemand dem Rest der Welt gezeigt wo der Frosch die locken hat.
    37 8 Melden
  • cheko 11.12.2017 12:35
    Highlight Wie wäre es mit Abzug der Truppen aus der Ukraine Herr Putin? Achja.. in der Ukraine sind ja keine Russen im Einsatz *Ironie Off*
    31 71 Melden
    • Informant 11.12.2017 13:09
      Highlight In der Ukraine sind/waren bestimmt auch Russen im Einsatz, genau wie einzelne Serben, Spanier, Franzosen und Amerikaner, aber eben keine offiziellen Truppen. Es wäre nicht möglich, dies geheim zu halten.
      Bis jetzt gibt es keinen einzigen Beweis für die Existenz russischer Truppen im Donbass.
      56 25 Melden
    • x4253 11.12.2017 15:20
      Highlight @Informant
      Darum tauchen auch regelmässig Fotos aus der Ostukraine von Zeitsoldaten des ВДВ (7./76./106. Luftlandedivision) VK auf die von den Soldaten hochgeladen wurden und dann eiligst gelöscht werden.

      Und die BUKs haben sich sicher auch nur in die Ostukraine verfahren. Mal falsch abbiegen kann vorkommen.
      22 34 Melden
    • Ollowain 11.12.2017 16:29
      Highlight Das könnte euch interessieren:
      9 11 Melden
    • Ollowain 11.12.2017 16:30
      Highlight Oder das:
      11 8 Melden
    • Informant 11.12.2017 16:37
      Highlight Dir ist schon klar, dass die ukrainischen Streitkräfte dutzende BUKs haben, oder?
      21 3 Melden
    • cheko 11.12.2017 17:01
      Highlight Mittlerweile sollte sogar dem blauäugigsten Putin-Fan klar sein, dass die Russen dort massiv mitmischen.. Einmal das Thema googlen und es tauchen sehr viele Artikel auf, welche die Existenz von Russichen Truppen in der Ostukraine bestätigen... mehr als das Gegenteil! Als ich in Kiev war, waren sogar beschlagnahmte Russiche Fahrzeuge ausgestellt.. Aber das wollen (oder können) ja die Putin-Fanboys nicht hören.
      12 30 Melden
    • Dä Brändon 11.12.2017 17:10
      Highlight Du meinst so wie US Soldaten beim IS im Syrien, oder in der Ukraine?
      29 6 Melden
    • Domitian 11.12.2017 17:20
      Highlight Solange die Separatisten nicht in der Defensive sind, befinden sich auch keine russischen Truppen in der Ostukraine. Die befinden sich an der Grenze zur Ukraine. Doch sobald die ukrainischen Truppen in die Offensive gehen und Seperatisten drohen zu unterliegen, marschieren die Russen ein und unterstützen die Abtrünnigen. Wenn die Situation dann wieder unter Kontrolle ist, ziehen sie sich wieder hinter die Grenze zurück.
      12 4 Melden
    • Informant 11.12.2017 18:32
      Highlight @Domitian, es sind OSZE Beobachter in der Region und es besteht eine 15km breite Sicherheitszone ohne schwere Waffen.
      Es gibt zwar dauernd Scharmützel, aber sicher keine Grossoffensiven und schon gar keine Russen, die dann mal schnell vor den Augen der OSZE einmarschieren.
      15 5 Melden
    • Liselote Meier 11.12.2017 18:36
      Highlight "Offiziele Truppen" haben die Russen keine dort, sehr wohl aber Militärberater und gewisse "Freiwilligen" Verbände mit Equipment.

      Beim Putsch in der Ukraine hatten aber auch andere Länder ihre Finger im Spiel, darf man genau so wenig blauäuig sein. In welchem Auftrag handelten wohl die "Snipers" die niemand idendifizieren konnte, welche auf die "Maidan-Demonstranten" schossen?

      Es ist ein Stellverterkrieg.

      Kein "Massenmedium" hüben wie drüber erzählt die ganze Geschichte, nur Vorteilhafte Teilaspakte.



      25 1 Melden
    • Juliet Bravo 11.12.2017 19:24
      Highlight Das erste Opfer des Krieges ist wie so oft: die Wahrheit.
      8 7 Melden
    • Juliet Bravo 11.12.2017 23:02
      Highlight Naja, es ist schon recht komisch:
      – da wird ein BUK–Transport aus Südrussland bis nahe der Abschussstelle von MH17 dokumentiert. Der Rücktransport ebenfalls. Eine Rakete fehlt natürlich.
      – es gibt Begräbnisse von Gefallenen, die laut offiziellen Angaben im Nordkaukasus gefallen seien. Nur: dort gab es keine Gefallenen. Nicht ein Dutzend sondern ein paar Hundert.
      – einige von den angeblich im Nordkaukasus Getöteten haben eindeutige Spuren in Web hinterlassen – bspw. Fotos auf VK mit Geotracking und ohne Herrschaftszeichen an ihren Uniformen.





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