Franken
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Für einen Euro gibt es zurzeit fast wieder 1.20 Franken zu haben.  Bild: KEYSTONE

Der Franken schwächelt – die Experten stehen vor einem Rätsel

16.04.18, 16:28 16.04.18, 18:08

Der Schweizer Franken verliert seit mehr als einem Monat kontinuierlich an Wert und gibt Devisenexperten damit Rätsel auf. Nach dem Kursrutsch von vergangener Woche rückt sogar die wichtige Marke eines Euro-Kurses von 1.20 Franken wieder ins Blickfeld.

Das sind gute Nachrichten für die exportorientierte Wirtschaft – denn Schweizer Waren werden damit im Ausland günstiger. Eigentlich sprächen das unsichere Umfeld mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China und der jüngste Militärschlag in Syrien für einen steigenden Franken, sagte Ökonom Arthur Jurus von der Privatbank Mirabaud am Montag. «Doch das Gegenteil ist der Fall.»

Seit einigen Tagen ist der Franken zum Euro so schwach wie seit der Aufgabe des Euro-Mindestkurses vor mehr als drei Jahren nicht mehr. Auch am Montag kostete ein Euro knapp 1.19 Franken. «Über die Schwäche des Franken rätseln wir auch», sagte ein Händler.

Der Franken verliert gegenüber dem Euro immer mehr an Wert: Zeitraum 1. März bis 16. April 2018. screenshot: xe.com

Als mögliche Gründe führen Analysten gleich mehrere Punkte ins Feld: Zum einen verliere der Franken mit dem Ende der Euro-Krise zunehmend seine Funktion als «sicherer Hafen» in der Region. Zum anderen könnten auch die US-Sanktionen gegen Russland eine Rolle spielen: Russische Oligarchen könnten auf der Suche nach Liquidität ihre Franken-Positionen abbauen und Bargeld aus der Schweiz abziehen, erklärte Mirabaud-Experte Jurus.

Andere Marktteilnehmer begründeten die Franken-Schwäche mit den weiterhin sehr tiefen Zinsen von minus 0,75 Prozent in der Schweiz – während diese in anderen Währungsräumen wieder steigen. Investitionen in Franken werden damit für Anleger zunehmend unattraktiv. Das zeige sich auch am Anleihenmarkt, wo die Investoren einen Bogen um Franken-Obligationen machen und stattdessen zu deutschen Schuldtiteln greifen, sagten Händler.

Die Zinsdifferenz gewinnt auch nach Ansicht der Commerzbank an Gewicht und wird «wieder zu einem stärkeren Argument für oder gegen eine Währung». Dabei spiele auch eine Rolle, dass die Schweizer Notenbank (SNB) bislang keine Anstalten mache, ihre Negativzinsen aufzugeben.

Das bekräftigte SNB-Präsident Thomas Jordan erst jüngst in einem Interview der Zeitung «La Liberté». Die SNB ist an einem möglichst schwachen Franken interessiert. (cma/sda/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jörg K. 17.04.2018 08:40
    Highlight Sie meinten wohl Lügenexperten! Ist doch alles klar und sie tönen es in ihrem Bericht an. Jahrzehnte lang konnte sich jeder Investor und Spekulant der von einer anderen Währung in den Franken investierte auf eine Superperformance verlassen ohne dass sich jemand anstrengen musste. Unsere Finanzwirtschaft und Politik hat dieses Goldscheisser Geschäftsmodell aktiv unterstützt. Alles auf Kosten der Realwirtschaft und ihrer Mitarbeiter. Nun ist diese Gewinnfantasie plötzlich weg. Ubs!!!
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.04.2018 01:00
    Highlight Die Ferien werden teurer. Deshalb: spannend;)
    1 0 Melden
  • Ökonometriker 16.04.2018 21:56
    Highlight Der Handelskrieg mit China spricht für einen stärkeren Dollar, wenn er denn funktioniert. Russlandsanktionen und AIA (ab Ende Jahr triffts auch die Russen und die Banken notifizieren jetzt, wir haben riesen Saldierungswellen) drängen russische Gelder aus der Schweiz und nach HK, SGP oder Dubai. Der Franken ist zudem kein guter sicherer Hafen mehr seit die SNB die Währung so stark manipuliert. Daher steigen v.a. andere sichere Hafen Währungen wie z.B. der JPY.
    3 2 Melden
  • Menel 16.04.2018 20:11
    Highlight "Der Schweizer Franken verliert seit mehr als einem Monat kontinuierlich an Wert und gibt Devisenexperten damit Rätsel auf."

    Experten...🤣
    11 7 Melden
  • Redly 16.04.2018 19:56
    Highlight Abwertung heisst, das unser aller Geld (inkl. Pension) weniger Wert hat.
    Irgendwann merken die Schweizer, dass dies für sie schlecht ist.
    9 18 Melden
    • Paedu87 16.04.2018 20:54
      Highlight Nur wenn du dich mit deiner Pension ins Ausland absetzen willst. Man spricht hier vom Wert einer Währung und nicht von Inflation.
      22 2 Melden
    • Redly 16.04.2018 23:21
      Highlight @Paedu: Dein (Pensionskasssen-)Vermögen ist zu relevanten Teilen in anderen Wöhrungen.
      Und Volkswirtschaftslehre ca. 4. Semester: die Inflation wird logischerweise folgen.
      1 1 Melden
  • ThePower 16.04.2018 18:58
    Highlight Hoffentlich sind die Griechen bald wieder pleite, sonst werden das teure Ferien😂💶🌴
    9 17 Melden
  • Matti_St 16.04.2018 18:28
    Highlight Interessant ist es erst, wenn der Negativzins aufgehoben wird. Die wenigsten haben Freude daran, wenn sie für Geld parkieren was zahlen müssen.
    Ebenfalls erstaunlich. Das riesen Geschrei der Exportfirmen, als die SNB die Euro-Anbindung aufgehoben hat. Jetzt stehen sie so zufrieden da wie noch nie?
    15 3 Melden
  • Posersalami 16.04.2018 17:41
    Highlight "Das sind gute Nachrichten für die exportorientierte Wirtschaft "

    Nein ist es nicht, zumindest Mittel- bis Langfristig.

    Die starke Exportorientierung verbunden mit dem absurd hohen Überschuss wird uns noch mal ganz gewaltig um die Ohren fliegen. Der starke Franken war ein Zeichen, die Wirtschaft wieder mehr auf den Binnenmarkt auszurichten. Diese Chance wurde leider verschlafen.
    7 20 Melden
    • Caligula 16.04.2018 22:28
      Highlight Welcher Binnenmarkt? Die Schweiz ist weder die USA noch China. Für eine kleine Volkswirtschaft wie die Schweiz bleibt nur der Exportmarkt, wenn sie überleben will.
      14 2 Melden
    • Paedu87 16.04.2018 23:20
      Highlight @Caligula wo ist der Nachteil beim Schweizer Binnenmarkt?
      Die Grösse kann es ja nicht sein, denn man hat zwar weniger Konsumenten aber auch weniger Arbeiter.
      Kapital ist auch mehr als genug da.

      Es ist nicht der Binnenmarkt an und für sich das Problem, sondern die Tatsache dass die hochspezialisierten Unternehmen viele Güter für unseren Binnenmarkt gar nicht mehr produzieren und wir sie deshalb importieren. Solange wir mehr exportieren als importieren ist das aber kein wirkliches Problem
      0 0 Melden
  • Sheldon 16.04.2018 17:09
    Highlight Die Antwort ist so einfach. Immer wenn ich Rechnungen in EURO zahlen muss, steigt der Kurs. Habe ich bezahlt, sinkt er rapide.
    145 4 Melden
    • Olaf! 16.04.2018 17:26
      Highlight Könntest du mich vielleicht jeweils vorwarnen wann das der Fall ist, ich sehe hier eine mögliche Einnahmequelle.
      83 1 Melden
    • sigma2 16.04.2018 19:53
      Highlight Genau so ist es.
      4 0 Melden
    • Sheldon 16.04.2018 21:15
      Highlight @O love: wenn du mir hilfst, die Rechnungen zu zahlen, steht dem nichts im Wege.
      4 0 Melden
  • Pbel 16.04.2018 17:09
    Highlight Also moment mal. Wenn der USD fast gleich teuer ist wie vor einem Jahr, würde ich doch denken der USD und CHF sind stabil und der EUR wird stärker? Oder verlieren zufällig USD und CHF im Gleichschritt Wert?
    58 2 Melden
    • Paedu87 16.04.2018 20:58
      Highlight :-D bitte nicht so vernetzt denken. Die Schweiz und folgerichtig der CHF ist das Zentrum des Universums ;-)
      22 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.04.2018 17:08
    Highlight Die SNB greift halt auch noch heute in den Kurs ein. Sie macht es nur nicht mehr publik.
    36 8 Melden
    • MarZ 16.04.2018 19:33
      Highlight Die Sichtguthaben sind seit längerer Zeit stabil. Also definitiv nein.
      7 2 Melden
  • G. Schlecht 16.04.2018 17:00
    Highlight Und wenn ich jetzt mal die These aufstelle, dass dies mit der globalen Verschuldung (soweit ich weiss rund 6 877 000 000 000.- Dollars), den entsprechenden negativen Zinsen zusammenhängt. Und damit eine extreme Inflation das einzig mögliche Mittel sein wird? Ich glaub dafür braucht man weder Aluhut noch Pessimismus, sondern ein bissel Mathe und das Verstehen der Zinsfunktion, da werden Negativzinsen unter 5% nichts daran ändern. Ich halte die Quelle nicht für unseriös: https://www.misereor.de/presse/pressemeldungen-misereor/schuldenreport-2018-die-schuldenkrise-ist-da/
    9 8 Melden
    • LeChef 16.04.2018 17:56
      Highlight Was hat das globale Schuldenlevel mit dem Schweizer Franken zu tun? Wenn es so wäre, würde der Franken stärker werden, nicht schwächer, weil sich die Schweiz im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich verschuldet.

      Nimm deine Infos aus soliden Quellen und schmeiss nicht mit Halbwissen um dich.

      21 7 Melden
    • G. Schlecht 16.04.2018 19:02
      Highlight Das ist kein Halbwissen. Ein Bilck in die Bilanz und die Investments der SNB genügt. Halbwissen wird eher an der HSG vermittelt und Pfeifen wie du fallen gerne darauf rein. Du glaubst wohl auch noch an Fluchtwährungen und Kaufkraftlügen. Ich würde aber gerne an deinem "Wissen" partizipieren. Was hast du denn so zu bieten?
      6 8 Melden
    • Paedu87 16.04.2018 21:03
      Highlight Aber LeChef hat meiner Ansicht nach recht. Der Wert des chf würde in dem Fall steigen (da viele andere Währungen an deutlich mehr Wert verlieren würde).
      Wieso sollte es anders sein?
      4 3 Melden
    • LeChef 16.04.2018 21:52
      Highlight Wie gesagt: WENN die Verschuldung den Wechselkurs beeinflusst, dann wird jene Währung schwächer werden, deren Emittent stärker verschuldet ist. Denn egal ob sich dieser in Heim- oder Auslandswährung verschuldet - das Inflationsrisiko in der Heimwährung steigt.

      Die Schweiz ist eines der wenigen Länder der Welt, das seine Schuldenquote relativ zum BIP laufend senken kann. Wir würden also einen starken Schweizer Franken erwarten, wenn deine Verschuldungsthese zutrifft.

      Zumindest im Moment sehen wir aber das genaue Gegenteil davon.
      4 1 Melden
    • Me, my shelf and I 16.04.2018 22:11
      Highlight Eigentlich schon Halbwissen, wenn man bedenkt, dass die globale Verschuldung 200 Billionen Dollar beträgt und nicht 6 :P
      1 0 Melden
  • kleiner_Schurke 16.04.2018 16:38
    Highlight Wenn die Experten vor einem Rätsel stehen, warum sind sie dann Experten?
    262 67 Melden
    • Flötist 16.04.2018 16:58
      Highlight Experte heisst ja nicht Allwissend.
      45 3 Melden
    • lilie 16.04.2018 17:02
      Highlight Weil Experten auch nur mit Wasser kochen?

      Für unfehlbare Erklärungen müssten wir den brennenden Busch vor dem UNO-Hauptgebäude befragen ;), ein Experte hingegen ist nur ein Mensch, der einfach einige Erfahrung in einem bestimmten Gebiet hat.

      Allwissend ist er aber ganz bestimmt nicht, das wäre zu viel verlangt.
      28 3 Melden
    • Idrisi 16.04.2018 17:17
      Highlight Experten sind Menschen die wissen wenn sie etwas nicht wissen. Das unterscheidet sie von den Kommentarschreibern.
      77 4 Melden
    • Energize 16.04.2018 17:24
      Highlight Experten sind diejenigen, welche am besten wissen wie das Rätsel zu lösen ist. Und ohne Experten wüssten wir nicht, das wir etwas nicht wissen. Dann würden wir einfach "was glauben".
      23 3 Melden
    • walsi 16.04.2018 17:25
      Highlight Wze sagt man so schön: Alle wunderten sich und die Experten staunten!
      10 3 Melden
    • LeChef 16.04.2018 17:53
      Highlight Wechselkurs-Bewegungen sind zumindest mittelfristig unmöglich vorherzusagen ;) Das ist nicht die Schuld der Ökonomen.
      10 0 Melden
    • Maya Eldorado 16.04.2018 18:01
      Highlight Experten haben oft einen Tunnelblick. Und so verlieren sie die Zusammenhänge aus dem Blick.
      6 10 Melden
    • Gringoooo 16.04.2018 18:30
      Highlight @lilie: Nailed it!
      5 1 Melden
    • kleiner_Schurke 16.04.2018 19:30
      Highlight Ja aber LeChef. Wenn nun du als Nichtexperte, so unterstelle ich mal, weisst dass sich Wechselkurs-Bewegungen, zumindest mittelfristig unmöglich vorhersagen lassen - warum wissen denn das die Experten nicht und stehen vor einem Rätsel?

      Also mir wird das immer schleierhafter, ehrlich gesagt.
      0 7 Melden
    • Gringoooo 16.04.2018 20:47
      Highlight @kleiner
      Es geht nicht um die Vorhersehbarkeit, sondern um die Analyse von vergangenen/ aktuellen Geschehnissen. Das sind zwei komplett verschiedene Blickwinkel.

      Und das Wort Experte heisst nich Allwissender! 🙄
      7 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.04.2018 21:07
      Highlight Sorry, ich hatte nie irgend etwas von allwissend gesagt...
      1 3 Melden
    • ConcernedCitizen 16.04.2018 21:52
      Highlight Nur Laien habe sofort eine „Meinung“ 😉
      4 3 Melden
    • Gringoooo 16.04.2018 22:06
      Highlight @kleiner
      Implizit in dem ersten Kommentar schon. Danach kann ein Experte nicht vor einem Rätsel stehen, da dies die Experteneigenschaft negiert. Ergo müsste ein Experte alles wissen, um Experte zu sein, da ansonsten kein Experte.
      3 1 Melden
    • kleiner_Schurke 16.04.2018 22:45
      Highlight Nop Gringo, jetzt verdresht du alles doppelt und dreifach. Es geht hier ja nur um eine einzige Sache, nämlich den Eurokurs. Um etwas über die künftige Entwicklung des Eurokurses einschätzen zu können braucht es Fachwissen (nicht Allwissen). Der Kurs des Euro "schwächelt", das betrifft die Vergangenheit. Die Finanz-Experten rätseln also nicht über die künftige Entwicklung, sondern darüber, wie es zu aktuellen Kurs kam. Und man sollte Meinen ein Experte könne diese eine hoch spezifische Aufgabe lösen. Ein Meteorologe der eine viel komplexere Materie bearbeitet, kann das. Nur so als Bemerkung.
      3 3 Melden
    • Gringoooo 17.04.2018 00:42
      Highlight Also kann jeder Meteologe jede Ursache und Wirkung analysieren und genau darlegen - ansonsten kein Experte?
      Interessant wie dies gehen soll in Anbetracht der Chaostheorie. Gerade der Bereich der Meteologie halte ich für ein sehr schlechtes Beispiel, da in diesem Bereich zu viele Unebkannte und Rätsel bestehen.
      Nur weil ein Experte eine Antwort auf eine sehr spezifische - empirisch kaum belegbare - Frage nicht weiss, heisst dies dass er kein Experte sein kann?
      Gerade dass der in Frage stehende nicht voreilige Schlüsse zieht, möge ihn doch zu qualifizieren?
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 17.04.2018 08:31
      Highlight Jeder Meteorologe weiss weshalb es Gestern geregnet hat, ein Finanzexperte offen nicht warum der Eurokurs Gestern tief war. Das zeigt doch letztlich nur, das diesse so genannten Experten herzlich wenig zu erzählen wissen.

      Man erinnere sich an das mal durchgeführte Experiment mit 10 Börsenexperten die ein Portfolio zusammenstellen sollten. Mitgemacht hat auch ein Affe der Bananen mit Nummern drauf zog und so ein Aktienportfolio generierte. Die Experte waren also extrem im Vorteil. Resultat nach ein paar Wochen. Der Affe war auf Rang 3.
      0 1 Melden
    • Flötist 17.04.2018 09:53
      Highlight "Das zeigt doch letztlich nur, das diesse so genannten Experten herzlich wenig zu erzählen wissen. "

      Das zeigt es mitnichten. Es zeigt lediglich, dass sie bei diesem Fall es nicht wussten. In den meisten anderen Fällen taten sie es. Das zeigt, dass du es hier übertreibst.
      2 0 Melden
    • Gringoooo 17.04.2018 10:00
      Highlight Da vermischen Sie wieder die Perspektiven der Vorhersage und der Analyse (mit dem Affen). Schauen Sie mal die "Präzision" der Wettervorhersagen an.

      Der Meteorologe kann sagen es hat geregnet weil Wolken da waren - der Finanzexperte kann sagen, dass mehr Franken verkauft als gekauft wurden. Wieso die Wolken genau da waren und all die Faktoren dahinter können jefoch auch nicht benannt werden.
      1 0 Melden
    • Gringoooo 17.04.2018 10:03
      Highlight + An meinem Standort war gestern massiver Regen vorhergesagt - runter kam kein Tropfen. Gleich wie letzte Woche schon.
      1 1 Melden
    • lilie 17.04.2018 10:32
      Highlight Ich glaube, man kann Metereologie und Devisenkurse nicht miteinander vergleichen. In der Metereologie kann man recht zuverlässige Aussagen machen, wenn man Temperaturen, Luftdruck, Windrichtung und -stärke sowie Topologie berücksichtigt und vorzugsweise etwas Erfahrung mitbringt.

      Bei den Devisen ist es weitaus komplexer: Da geht es um Zinsen und Marktregulation, um internationale Handelsbeziehungen und das Unberechenbarste von allem: die subjektive Wahrnehmung der Marktteilnehmer, welche prägend an den Börsen ist und letztlich völlig unberechenbar.

      Dem Wetter dagegen ist das wurscht.
      1 0 Melden
  • Uf em Berg 16.04.2018 16:35
    Highlight Was mich beruhigt ist, dass solange die Experten noch Rätseln, die Fachzeitschrift "Blick" die Antwortn kennt! Das lässt mich doch gleich wieder ruhig schlafen. ;-)

    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/europa-ferien-sind-massiv-teurer-geworden-darum-schwaechelt-der-franken-gegenueber-dem-euro-id8258220.html
    136 4 Melden
    • Gringoooo 16.04.2018 20:50
      Highlight Wer kennt es nicht - das Finanz(experten)blatt Blick.
      6 0 Melden

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