Kommentar
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gratis-Übernachtung für Influencerin – hört auf zu haten, ihr Trolle!

Bild: Youtube/Facebook/watson

Eine Influencerin wollte fünf Nächte umsonst in einem Hotel übernachten und dafür auf ihrem YouTube-Kanal darüber berichten. Der Hotelier und zahlreiche Internet-Trolle finden das skandalös – warum eigentlich?



Es fing alles ganz harmlos an. Per Mail wandte sich Elle Darby an ein Hotel in Dublin und schlug einen Deal vor: Sie finde das Hotel «fantastisch» und würde es in ihren YouTube-Videos und Instagram-Posts empfehlen, wenn sie dafür gratis buchen dürfe. «Ich habe über 87'000 YouTube-Abonnenten, dazu 76'000 Instagram-Followers», empfahl sich Darby. Letztes Jahr habe sie mit Universal Orlando in Florida gearbeitet und es sei «unglaublich für sie gewesen», schrieb die 22-jährige Engländerin weiter.

Die Antwort fiel indies nicht wie erwartet aus. Hotelier Paul Stenson postete Darbys Mail – ohne ihren Namen zu nennen – auf der Facebook-Seite seines Hotels. Und kommentierte: «Es braucht Eier, eine solche Mail zu schreiben, wenn auch nicht viel Selbstrespekt und Würde.» Danach fragte er Darby, wer denn das Personal bezahlen werde, wenn er sie gratis im Hotel logieren lasse. «Wer bezahlt die Reinigungskräfte, die dein Zimmer putzen? Die Bedienung, die dir dein Frühstück serviert?» Er blogge auch ein bisschen, in seinen Augen «einfach eine andere Art zu sagen, ‹etwas im Internet schreiben›». Die vielen Follower, betont Stenson, machten ihn nicht besser als sonst irgendjemanden und gäben ihm kein Recht, etwas nicht zu bezahlen, das alle anderen bezahlen müssten.

Es folgt: ein Video, in dem Derby sich mit roten Augen über die grobe Absage des Hoteliers beschwert. Der Streit geht viral und diverse Medien berichten darüber. Seither lassen Trolle auf den sozialen Netzwerken und in den Kommentarspalten ihrer Verachtung freien lauf. «Endlich zeigt's diesen Influencern mal jemand!», so das Credo. 

«Perhaps if you went out and got real jobs you'd be able to pay for goods and services like everybody else.» Auf deutsch: «Wenn du einen richtigen Job ausüben würdest, könntest du für Produkte und Dienstleistungen zahlen, wie alle anderen auch.»

«What an odious person. (...) caught out trying to extort money from a business online under the guise of being a social media influencer aka shithead airhead.» Auf deutsch: «Was für eine schlimme Person. Ertappt, wie sie als sogenannte Influencerin aka Arschloch Hohlkopf versucht ein Unternehmen zu erpressen.» Gesehen so auf Reddit.

Auch in der watson-Kommentarspalte hagelt es böse Bemerkungen. Dieser Kommentar erntete über 1000 Herzchen.

Liebe Leute, willkommen im Jahr 2018!

Liebe Leute, willkommen im Jahr 2018! Mit über 80’000 Followern auf einem sozialen Netzwerk kann man heutzutage in vielen Hotels gratis übernachten – Influencer Marketing nennt sich das. Die Marketing-Strategie ist mittlerweile in jedem zweiten Marketingmix von Unternehmen zu finden – und das quer durch alle Gebiete. Ganze 850 Millionen Euro liessen Marken im letzten Jahr dafür auf Instagram springen  – und diese Zahl soll sich laut der Studie der Marketingagentur Mediakix bis 2019 noch verdoppeln.

Auch das Renaissance Hotel in Zürich arbeitet regelmässig mit Influencern. «Gegen gratis Kost und Logis empfehlen die Influencer unser Hotel auf ihren Social Media Kanälen und verwenden unsere Hashtags, damit erhöhen wir Reichweite und Engagement unserer Kampagnen», lässt uns Michael Gehring, Kommunikationsverantwortlicher der SV Hotelgruppe, wissen. Solche Anfragen seien heutzutage normal und sogar erwünscht. «Die Zusammenarbeit mit Influencern ist ein Teil unserer Social Media Strategie.»

Kein Wunder, denn die Zusammenarbeit lohnt sich: 94 Prozent der Unternehmen, die mit Influencer kooperiert haben, halten es für eine effektive Strategie, schreibt das Wirtschaftsmagazin Forbes. Für den Preis eines Hotelzimmers wird das Hotel innerhalb der gewünschten Zielgruppe bekannter, die Buchungen steigen an und die emotionale Verbindung zum Kunden wird verstärkt.

Firmen sind bereit, viel Geld für Influencer Marketing zu bezahlen.

Hotelier Stenson outet sich vor allem als schlechter Geschäftsmann, wenn er nicht weiss, was Influencer Marketing ausmacht. Mit den Gästen, die dank den Postings von Darby ins Hotel gekommen wären, hätte er die gratis Logis schnell wieder rentabilisiert.

Dabei wäre der Hotelier mit dem einen gratis Zimmer noch billig weggekommen. Firmen sind bereit, viel Geld für Influencer Marketing zu bezahlen. Für einen Snapchat-Post geben Unternehmen laut des renommierten PR-Netzwerks Porter-Novelli inzwischen bis zu 60'000 Euro, für ein YouTube-Video gar bis zu 75'000 Euro, aus.

Ob er auf Influencer setzen will, ist dem Hotelier selbst überlassen. Aber aus einer alltäglichen Business-Anfrage eine Hexenjagd zu machen, zeugt von schlechtem Stil. Auf Social-Media-Persönlichkeiten rumzuhacken ist einfach und eine gute Masche, um sich zu profilieren. Doch ich verstehe den regen Zuspruch nicht. Seit wann ist man ein Held, wenn man eine 22-Jährige öffentlich mobbt? Anstatt Influencer wie Derby zu verhöhnen, wäre Lob angebracht. In ihrem jungen Alter hat Derby ihr eigenes Business aufgebaut, «schmarotzen» sieht anders aus.

Im grossen Rahmen zu influencen, ist ein Vollzeitjob.

Gratis Produkte oder Dienstleistungen für Publicity – eigentlich ein alter Zopf: Firmen beschenken oder engagieren berühmte Leute, damit sie die Werbetrommel für ihre Produkte rühren. So tragen Schauspielerinnen seit Jahrzehnten die neusten Designer-Kreationen auf den roten Teppichen rund um die Welt. Die Roben haben sich die Damen nicht etwa selbst gekauft: In den allermeisten Fällen offerieren sie die Modehäuser oder leihen sie aus. Heute schliessen die Marken halt auch Verträge mit einem erfolgreichen Instagramer, der gratis Sneakers erhält und diese dafür auf einer gewissen Anzahl Fotos trägt.

Hohlster Job der Welt, weil nicht «genug anstrengend» oder «zu glamourös für ‹echte› Arbeit»? Dann versuch's doch selber mal.

Ein Gut oder eine Dienstleistung gratis zu beantragen, kann auf den ersten Blick unsympathisch wirken. Doch: Die meisten erfolgreichen Influencer mit einer breiten Followerschaft haben sich selbstständig gemacht, dass heisst, sie erhalten ausserhalb von Partnerschaften mit Unternehmen und YouTube kein Geld. Im grossen Rahmen zu influencen, ist ein Vollzeitjob. Dass Darby versucht, mit einem Hotel zu arbeiten, bei dem sie vermutet, es könnte ihren Followern gefallen, ist nichts Verwerfliches.

Influencer testen Produkte, Orte oder Services. Sie schreiben Texte, drehen, editieren und vertonen Videos. Sie suchen nach Drehplätzen, organisieren Shootings. Sie verhandeln mit Unternehmen, recherchieren nach Themen, die ihre Follower interessieren könnten, pflegen ihre Community 24/7. Ist das der «hohlste Job der Welt», weil nicht «genug anstrengend» oder «zu glamourös für ‹echte› Arbeit»? Dann versuch's doch selber mal.

Rash, der sympathische Berner «Influencer», im Kreuzverhör.

Play Icon

Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

Hier wird die Heuchelei von Foodbloggern entlarvt

Das könnte dich auch interessieren:

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

208
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
208Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Elderwand 24.01.2018 13:25
    Highlight Highlight Auf 20min/Tillate (Link unten) z.B. geht es in den Kommentaren fast nur noch um das Aussehen der Bloggerin. Und das nicht in schönen Worten. Mal unabhängig von ihrem Verhalten – das ist einfach nur noch Misogynie (und die schlimmsten sind wohl noch gefiltert).

    Kann mir keiner erzählen, dass das in der ganzen Diskussion – auch hier, wenn auch etwas verhohlener – nicht mitschwingt. Zum K...

    http://www.tilllate.com/de/story/bloggergate-milllionenrechnung
  • Spooky 23.01.2018 21:38
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Ich kann doch jederzeit jeden Hotelier auf der ganzen Welt fragen, ob ich gratis ein Zimmer bekomme. Das ist nicht illegal. Die Hoteliers können meine Frage einfach mit NEIN beantworten. Und damit ist der Fall erledigt.
    • PaLve! 24.01.2018 11:10
      Highlight Highlight Wenn man es so dreist versucht, muss man halt mit der entsprechenden Absage leben können.
  • KING FELIX 23.01.2018 19:24
    Highlight Highlight Und du springst gleich auf den zug mit auf.
  • MadPad 23.01.2018 19:02
    Highlight Highlight Gibt es einen Grund, wieso mein Kommentar von gestern nicht frei geschaltet wurde?
  • DigMer 23.01.2018 17:34
    Highlight Highlight Ich empfehle folgende Lektüre zu dem Thema: https://www.mobilegeeks.de/artikel/influencer-alles-was-da-gerade-schief-laeuft-erklaert-an-einem-beispiel/
    und unzählige weitere von kritischen Online-Marketing-Spezialisten...
    • Surf & Turf 23.01.2018 19:49
      Highlight Highlight Sehr schöner und differenzierter Artikel. Danke für den Link! Sollte sich Frau Kündig vielleicht auch mal anschauen.
    • DigMer 23.01.2018 21:08
      Highlight Highlight Das wäre toll. Das Thema interessiert sie offenkundig ;-).
  • Sark 23.01.2018 16:30
    Highlight Highlight Dafür, dass sich die Bloggerin als Geschäftsfrau bezeichnet, nimmt sie eine Absage aber doch sehr persönlich. Und die Autorin des Artikels findet den Blog/Account von Derby wohl auch nicht allzu spannend - ansonsten wäre ihr bekannt, dass die roten Augen von einer kürzlichen OP kommen („correction of lazy eyes“) und nicht vom Weinen ob der groben Absage.
  • dmark 23.01.2018 16:10
    Highlight Highlight Sorry, aber wenn ein sog. "Influencer" ein Hotel oder Sonstiges nur deshalb empfiehlt, weil er/sie dort gratis Aufenthalt oder eben Produkte geschenkt bekam, dann kann ich doch dies schon mal nicht als objektive Meinung gelten lassen.
    Es gibt da in der dt. Sprache den Begriff "Schmarotzer", welchen ich da eher in Verbindung bringen würde.
  • Pointer 23.01.2018 14:12
    Highlight Highlight Man darf Influencer(-Marketing) scheisse finden und man darf es auch öffentlich sagen.
  • PaLve! 23.01.2018 13:59
    Highlight Highlight Was mir als 17 jähriger häufig auffällt, ist dass unsere Generation auch eine Generation des Jammerns ist. Diese Dame ist ein gutes Beispiel dafür, kaum wird man ein bisschen heftiger kritisiert, kann sie schon nicht mehr damit umgehen. Ist bei vielen jungen viel Verbreitet, dauern wird über jedes kleinste Problem gejammert.
    Bei vielen Gleichaltrigen muss ich häufig vorsichtiger diskutieren, da diese nicht damit umgehen können, wenn jemand mit ihrem Weltbild nicht einverstanden ist.
    • Karl33 24.01.2018 12:01
      Highlight Highlight Immer schön viel verlangen, und wenn man es nicht kriegt, sich als Opfer darstellen. Hängt mir langsam zum Halse raus, diese Kack-Mentalität.
    • PaLve! 24.01.2018 19:58
      Highlight Highlight Oder sich auch als Opfer darstellen, wenn einem halt mal etwas blödes passiert oder jemand mal nicht ganz gerecht ist, gehört auch zum Leben dazu.
  • Maupka 23.01.2018 12:44
    Highlight Highlight ok - können wir mal einen Moment innehalten? Was ich aus der ganzen Berichterstattung mitnehme:

    1) Der Hotelier hat ihre Mail anonymisiert
    2) Die YouTuberin hat entschieden, sich in aller Öffentlichkeit zu erkennen zu geben & hat zusammen mit ihren Kolleginnen einen Shitstorm gegen das Hotel angezettelt
    3) Könnte es sich nicht um eine effektive Kollaboration der beiden handeln? Sowohl er als auch sie kriegen zurzeit massive Gratiswerbung für Hotel/YouTube Channel - erinnert schon fast an Wrestling, oder? Beef anzetteln & alle springen drauf an...

    Aber wenigstens mal n Artikel ohne Trump! :D
  • one0one 23.01.2018 12:15
    Highlight Highlight Best Influencers ever: Henry und Baloo
    https://www.instagram.com/henrythecoloradodog/
    <3
  • oh snap 23.01.2018 10:50
    Highlight Highlight Prinzipiell ist mir die Geschichte recht egal, das einzige Problem ist, dass ihre Personalien eben NICHT unkenntlich gemacht wurden!

    Das rückt ihn zweifelsohne ins schlechtere Licht, da er sie völlig blossgestellt hat!

  • Kunibert der fiese 23.01.2018 10:29
    Highlight Highlight Er hat halt eine meinung zu influencern. Er hat den namen der dame in seinem post geschwärzt.

    Die dame entschied sich darauf alles öffentlich in ein video zu packen (gibt geil viel klicks auf youtube) und sich so öffentlich zu positionieren. Wer mit hähme und spott nicht umgehen kann, sollte sich nicht im internet tummeln.

    Ich hab da, entschuldigung, wenig mitleid mit der influencerin.

    Ja wir sind im 2018, im jahr wo man "schmuckdesignerin" jetzt halt influencerin nennt.
  • Thomas J. aus B. 23.01.2018 10:21
    Highlight Highlight Da ich mir anmasse zu glauben, dass ich die Sache "Influencer" verstehe - auch wenn ich Ü40 bin und den Job nicht machen könnte da zu hässlich, zu wenig exhibitionistisch veranlagt und ohne passendes Equipment - eine Frage: braucht man, um ein Hotel zu testen, fünf Gratisnächte? Das dürfte der Haken an der Sache gewesen sein. 5 Nächte für sich und Partner anfragen. Da kann schon der Verdacht "ich mache eine Woche Ferien für lau und tarne das als Test" aufkommen.

    Ansonsten finde ich beide Protagonisten eher unsympathisch und dass ihr Gejammer nach hinten los geht, kann kaum überraschen.
  • Petitsuisse 23.01.2018 10:14
    Highlight Highlight Öhm! Ob das jetzt im Jahre 2018 so üblich ist oder nicht, ich finde das Mist, ich werde dies in den Kommentaren auch im Jahre 2018 kundtun wenn ich das denke. Ich glaube das es diese Selbstverständlichkeit“ ist, wie das von gewissen Influencern gehandhabt wird die den „Normalbürgern“ sauer aufstösst. Ich glaube eine höfliche Anfrage nach einem Zimmer ohne dieses explizite Gebettel wäre angemessener und würde wohl auch wohlwollender behandelt werden. Wer jetzt in diesem Fall recht hat, die junge Dame der der Hotelier sei mal dahingestellte, aber üblicherweise bezahlt man für Leistungen, Punkt
  • Lord Grizzly 23.01.2018 10:07
    Highlight Highlight Ich verstehe nur eines nicht, warum haben Influenzer Erfolg? Warum lässt man sich beeinflussen von Leuten die nur Werbung machen und sonst nix?!
    • Thomas J. aus B. 23.01.2018 10:50
      Highlight Highlight Weil's für die Zielgruppe keine Rolle spielt.

      Tochter z.B. kennt die deutschen Youtuber und kuckt deren Videos. Sie hat zwar nur marginale Kaufkraft, aber sie kennt die Nasen. Tochter und ihren Freudinnen gehen z.B. Neymar, CR7, Federer u.a. werbetreibende Sportler (nur so als Beispiel) am Allerwertesten vorbei, dafür ist ihnen das "Bilou"-Zeugs ein Begriff. Muss ich es begreifen? Nein. Ist aber trotzdem so.

      Ein paar Buben die ich kenne können dir dafür genau sagen welcher Fussballer welchen Schuh trägt. Ist mir auch ein Rätsel und an sich ist es ein und dasselbe wie bei Beispiel oben.

  • moringa 23.01.2018 09:49
    Highlight Highlight Ich denke die ganze Verachtung über Darby rührt einzig davon, dass sie die Absage nicht wie ein Profi aufnahm und deswegen rumheult. Wenn sie wirklich etwas von ihrem Business verstehen würde, hätte sie den Hotelier um den Finger gewickelt. Es war sicher nicht die feine Art des Hoteliers seinen ganzen Frust so loszuwerden. Zumindest bewies er so viel Anstand, dass er ihren Namen nicht nannte.

    Vielleicht war es ein abgekartetes Spiel zwischen den beiden und wir wurden alle verarscht. Grossartiger PR-Gag!

    P.S. Wir sind alle beeinflussbar! Mehr als uns lieb ist.
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 23.01.2018 09:21
    Highlight Highlight Vielleicht ist der Kern des Problems Folgendes:

    Influencer-Marketing bearbeitet in der Ansicht mancher (ich eingeschlossen) den Bodensatz des Werbemarktes. Vermutlich ist es eine weitere Form sozialer Segregation zwischen Leuten, für welche die Anzahl Follower einen verbindlichen Wert darstellt und jenen, die am Wirtschafts- und Sozialleben etwas weniger abstrahiert teilnehmen.


    • Platonismo 23.01.2018 09:46
      Highlight Highlight Nicely put!
  • The hard Blob 23.01.2018 09:19
    Highlight Highlight Was mich bei diesen "Influencern" am meisten stört (abgesehen vom bescheuerten Namen dieses "Berufs") ist das man diesen Leuten offensichtlich nicht vertrauen kann: um im Hotel gratis übernachten zu können werden Sie für das Hotel Werbung machen, sagen dass es super ist usw., auch wenn es eigentlich schlecht ist.
  • Rafa D 23.01.2018 09:12
    Highlight Highlight Sie hätte es wissen müssen, dass sowas kommt. Das Hotel warnt sogar davor, im Hotel zu übernachten, wenn man keinen Sinn für Humor hat!

    Letztendlich guter Deal für beide... Weltweite Berichterstattung, Aufmerksamkeit dases tätscht - vieles richtig gemacht hier.

    Was Influencer angeht - ich find die dämlich. Es ist aber auch nicht neu! Instrumentehersteller endorsen seit Jahrzehnten einzelne Musiker und geben ihnen gratis Material... Verstehe da das Rumgeheule nicht, sollen sie doch machen. 94% denken, es sei gut - aber messt den Effekt doch mal! Erste Marketingvorlesung verschlafen?
    User Image
    • welefant 23.01.2018 09:54
      Highlight Highlight sorry mr mark eting.
      ist deine agentur am paradeplatz oder beim central?
    • Ms. Song 23.01.2018 09:55
      Highlight Highlight Ich sehe hier schon einen Unterschied. Es ist gang und gäbe, dass z.B. Sportartikelhersteller Sportler ausstatten oder wie du sagst, Musiker erhalten Instrumente. Das ist eine Art Sponsoring. Ein Profi wird allerdings nur mit den Geräten arbeiten, die ihm den besten Nutzen bringen. Somit hat dies eine gewisse Aussagekraft. Für mich ist das nicht mit den Influencern zu vergleichen. Influencermädchen promoten die Produkte, die ihnen zur Verfügung gestellt werden. Das Produkt ist kein Werkzeug zum Erfolg (wie ein Tennisschläger), sondern das Bewerben ist der Erfolg.
    • Rafa D 23.01.2018 10:38
      Highlight Highlight Pond, ich sehe was du meinst - aber Erfolg als Nutzer kannst du ja grundsätzlich auch mit einem Waschmittel haben, wenn die Wäsche danach sauber ist und gut riecht. Erfolg für die Firma ist aber immer das, was dir die Werbung bringt - egal auf welchem Weg (sportlicher Erfolg vs. Post auf Instagram).

      Wenn du alles bewirbst, dass du kriegst/wofür du bezahlt wirst, leidet deine Glaubwürdigkeit als Influencer - die sollten sich daher selber aussortieren... Wer trotzdem auf Influencer reinfällt, ist selbst schuld ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 23.01.2018 08:56
    Highlight Highlight U25 (nicht alle) bewegen sich in der Facebook-, Instagram-, Snapchat-, Selfie- und allen gefallen wollen - Blase. Sie sind total unglücklich, wenn sie nicht beliebt sind und wenig Likes bekommen.

    Der Artikel ist für U25 geschrieben.
    Die weinende Göre sollte einen Monat zu Bauer Alois ins Emmental und auf dem Bauernhof mithelfen. Und sich einen Monat von all dem (oberflächlichen) Social Media fernhalten. Sich wieder finden. Oder zumindest merken, dass es eine Welt da draussen gibt.
    • Weasel 23.01.2018 21:52
      Highlight Highlight Danke
  • boeserkeinohrhase 23.01.2018 08:52
    Highlight Highlight Ich check den Text und bin der selben Meinung wie du. Vielleicht dreht und schneidet ihr Freund oder Team für diese Influencerin. Aber das mal nebenbei. Hier geht es um einen Job, klar muss man dies sachlich sehen. Es hatten beide von den Journalisten profitiert. Im Jahr 2018 ist es eben möglich so was zu machen. Stellt euch mal vor es wäre ein EFZ Beruf, würdet ihr das immer noch verteufeln? Was seid ihr für Personen die Urteile verteilen dürft? Stellt euch vor es wäre eure Tochter/Sohn/Vertrauter*
    • Hardy18 23.01.2018 10:16
      Highlight Highlight Pff... wenn ich sowas um die Ohren geklatscht bekomme darf ich auch urteilen!
      Und wenn man sein Kind die Welt nüchtern erklärt wird sich dieses entweder besser anstellen oder es gleich sein lassen 🙄
  • Natürlich 23.01.2018 08:28
    Highlight Highlight Sorry, aus Versehen bereits abgeschickt.
    Teil 2:
    Influencer haben einen enormen Einfluss auf die heutige Ü-20 Generation.
    Und das verstehen viele von euch einfach noch nicht.
    Ich denke auch dass hier in den Kommentaren die wenigsten unter 20 Jahre alt sind.
    • Tommyboy Jones 23.01.2018 08:44
      Highlight Highlight Ja was denn nun? Ü-20 oder U-20? Ich bin Ü-20 und Influenzer influenzieren mich nicht. Da mach ich mir mehr Gedanken über die Influenza...die haut einem mal so richtig aus den Socken!
    • Hardy18 23.01.2018 10:20
      Highlight Highlight Ja eben. Die Follower bekunden mit ihrem „folgen“ vielleicht auch damit solch ein Spass was die da verzapfen nicht zu verpassen. 😂 Ist doch meistens lustiger als ne Comedyshow im Fernseher.
    • Natürlich 23.01.2018 12:00
      Highlight Highlight U-20 meine ich natürlich...
      Und immer noch keiner konnte mir erklären was er denn nun konkret gegen Influencer hat.
      Nehmen die euch etwas weg?
      Nein!
      Liegen sie dem Sozialstaat auf der Tasche?
      Nein!
      Also was stört euch denn so sehr daran, dass die jüngere Gemeration eben neuewege gefunden hat, Geld zu verdienen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 23.01.2018 08:26
    Highlight Highlight Ich finde den Hate hier auf diese Influencer extrem krass!
    Was ist bloss los mit euch?
    @camille: guter Kommentar!
    Und ja, klar muss ein Hotelier nicht auf eine solche Anfrage eingehen genauso müsste auch diese Influencerin nicht ein solches Drama draus machen.
    Aber trotzdem: Influencer haben heute einen sehr grossen Eibfluss auf die Ü-
    • Camillemarlene 23.01.2018 08:31
      Highlight Highlight Danke.
    • Bits_and_More 23.01.2018 09:13
      Highlight Highlight Wetten das er mit seinem Post ein vielfaches an Einfluss gewonnen hat, als es diese Influencerin je hatte? Der Typ ist ja auch stark auf verschiedenen SM unterwegs und dieser Post passte genau zu seinem Stil.
    • gecko25 23.01.2018 09:28
      Highlight Highlight Bin ich froh habe ich keine Kinder, die in Eurer oberflächlichen und aufgespritzten Welt aufwachsen müssen
  • nor 23.01.2018 08:15
    Highlight Highlight „Sie macht nur ihren Job.“ Traurig genug dass es solche Jobs gibt....
  • Wald Gänger 23.01.2018 08:15
    Highlight Highlight Stenson ist ein Unsympath und wer sich so über Influencer aufregt, soll doch einfach nicht auf die Seiten von solchen Leuten klicken. Ist ganz einfach.
    Aber ein hohler Job bleibt's eben trotzdem.
  • Asmodeus 23.01.2018 07:32
    Highlight Highlight Viele weindoch-Artikel in letzter Zeit.

    Fakt ist einfach, dass irgendein Gör mit weltweit 80 000 Teenies die sich belabern lassen mir lokal als Hotel nichts bringt.
  • Loa25 23.01.2018 07:23
    Highlight Highlight SUPER Watson - einmal mehr beweist ihr, dass ihr guten Journalismus beherrscht und euch nicht einfach der Meinung von Massen anschliesst. Wir jungen Menschen wissen, dass Influencer-Marketing funktioniert und stempeln solche Diskussionen einfach ab als alte Sorgen, Kram aus vergangener Zeit. WIR LASSEN DIE ÄLTEREN Generationen schimpfen und diskutieren. Sollen sie doch. Wir sind die Zukunft
    • Camillemarlene 23.01.2018 08:18
      Highlight Highlight Merci. PS: Würde es nicht funktionieren, wären die Marken nicht so scharf darauf.
    • Ms. Song 23.01.2018 08:37
      Highlight Highlight Und warum hört "ihr Jungen" denn auf diese Influencer? Was für eine Aussagekraft hat es, wenn Susi Sorglos aus Hinterkaffloch gegen Bezahlung einen Lippenstift in die Kamera hält? So bald jemand für seine Meinung bezahlt wird, ist sie nicht mehr viel wert. Influencer posten Fotos, auf denen sie mit einer Flasche Waschmittel kuscheln. WTF?! Es gibt mir echt zu denken, dass so etwas zieht.
    • PaLve! 23.01.2018 11:31
      Highlight Highlight Influencer klingt schon wie eine schlimme Nervenkrankheit.
  • Wilhelm Dingo 23.01.2018 07:20
    Highlight Highlight Wer möchte sich gerne noch ein wenig Influencen lassen? Leute macht Eure EIGENEN Augen auf und schaut und DENKT vor allem selber!
  • Maniskate 23.01.2018 07:09
    Highlight Highlight Ich glaube schlussendlich ist dies eine Win-Win Situation. Beide haben ihr Stückchen (Social)Media-Präsenz gekriegt.
  • DerTaran 23.01.2018 06:48
    Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar, am besten finde ich die Leser, die klar gegen Bilag sind, aber dann gegen die privat finanzierte Alternativen anschreiben (ja genau Influencer). Kurzsichtiger geht es wohl nicht mehr.
    • Ms. Song 23.01.2018 07:40
      Highlight Highlight und ich fragte mich schon, wann wohl der erste Billag Kommentar kommt (pro oder contra). Im Moment finden die sich unter jedem Thema.
  • Jurasteidieb 23.01.2018 05:47
    Highlight Highlight Der Hotelier hat keine Hexenjagt veranstaltet .Er hat da Anfrage veröffentlicht ohne Namen zu nennen.
    Sie hat die Hexenjagt ausgelöst indem sie öffentlich darauf reagiert hat . Und, 10 Übernachtungen fordern um ein paar Bildchen im Internet zu verbreiten nenne ich schmarotzen.
  • Arneis 23.01.2018 02:11
    Highlight Highlight Liebe Camille
    Was genau "testen"diese sogenannten Influencer?
    Gab es einen ehrlichen Verriss oder ist es nicht eher "wessen Brot ich ess dessen Lied ich sing"?
    Man sollte das Kücken nicht unnötig mobben, einverstanden, aber hier die Moralkeule hervorzuholen ist unnötig.
  • Papa Swappa 23.01.2018 02:07
    Highlight Highlight wohl jeder, der eine gewisse relevants erreicht hat mit seiner firma kennt es - menschen, die etwas gratis möchten und dafür anbieten, dein(e) produkt(e) bekannt zu machen.
    influenzer sind doch wie vanille - "riechen" gut, sind aber eigentlich schmarozer - mir gehen sie grausam auf den senkel & mein produkt ist gut genug, dass ich sie gerne im regen stehen lasse. ich kann die reaktion des hoteliers daher sehr gut nachvollziehen.
    • welefant 23.01.2018 10:01
      Highlight Highlight was ist dein produkt?
  • Michael Heldner 23.01.2018 02:03
    Highlight Highlight Versuchen kann man es ja, die Anzahl an Followern würde ich jetzt eher im unteren Segment anordnen, habe Freunde die kommen auf ähnliche Zahlen und laden eher hobbymässig Bilder hoch + richtigen Job. Und eben unklar ist wie weit ein influencer wirklich reicht (sowas sieht man eher an bildkomnentaren) denn einmal auf folgen klicken heißt nicht das mich in ner Woche die Person noch interessiert.

    Kritischer sehe ich es eher immernoch, dass es Steuertechnisch eine Grauzone ist, die endlich geschlossen gehört- ganz zu schweigen von (eigentlich verbotener) Schleichwerbung bei fehlenden Angaben.
    • Natürlich 23.01.2018 08:13
      Highlight Highlight Das nähme mich wunder was für kollegen du hast mit 80k followern..
      In der Schweiz?
      Wohl kaum...
    • Michael Heldner 24.01.2018 13:17
      Highlight Highlight Nun ich habe ja nie gesagt, dass die Personen nur Schweizer Follower haben. Und auch das Thema mit denen sie ihre Follower generieren ist nicht zwingend massentauglich darum werden sie kaum in irgendwelchen Listen als top influencer auftauchen. Aber die Followerzahlen liegen zwischen 50-150k. Allerdings muss man der Ehrlichkeit wegen zugeben das die Dame mit 150k ihr Profil auf für Business (eigene Modelinie) nutzt.
  • logisch 23.01.2018 01:33
    Highlight Highlight Mag schon sein, dass das Engagieren von Influencer finanziell Sinn macht und das quasi zu "unserer Zeit" gehört. Mir misfällt einfach diese Entwicklung, dass Werbung überall seicht/unterschwellig anzutreffen ist und immer weniger objektiv wird und vor allem für ein jüngeres Klientel ein falsches "Leitbild" vermittelt. Als potenzieller Kunde imponiert mir daher das Verhalten des Hoteliers, der das Rückgrat hat nicht jedem Trend blind zu folgen.
  • sEribaZ 23.01.2018 01:27
    Highlight Highlight Die Anfrage ist völlig legitim, sowie auch die Absage vom Hotelier. Die Gegenleistung war ihm wohl einfach zu wenig vielversprechend, resp. er hat jetzt mehr davon.
    Das Beleidigen dieser jungen Frau geht nicht in Ordnung. Auch wenn ihre womögliche Absicht ein „shitstorm“ gegen das Hotel war, da ihr Stolz verletzt wurde, rechtfertigt dies nicht, dass man jetzt mit selbigen Mitteln zurückschlägt (Internet-Community). Da sollte man Grösse zeigen und über den Versuch schmunzeln. Sie hätte besser einfach geschwiegen und beim nächsten Hotel angefragt. Aber dies wird ihr eine Lehre sein.
  • .jpg 23.01.2018 01:01
    Highlight Highlight Ja, Social Media ist sicherlich ein wichtiger Bestandteil der heutiger Medienwelt. Aber sind wir mal ehrlich. Sie hat übertrieben und wird von euch noch künstlich hoch gepusht. Bravo Watson. Die Welt ist durch soziale Medien und den "Influenzer" sonst schon so Objektiviert und ihr tragt auch noch dazu bei👏.Der Einfluss solcher Influenzer auf jüngere Generationen ist grundsätzlich nicht unbedingt positiv. Sie hat was erreicht ja. Aber sie ist ein weiteres Produkt unserer Konsumgesellschaft und es scheut sie offensichtlich auch nicht darüber offen zu sprechen. Warum auch? Es ist ja ihr Job.
  • 2fel 23.01.2018 00:20
    Highlight Highlight hm. also wenn man nicht sehen kann wie fragwürdig es ist sich mit seinem namen und seinem gesicht hinzustellen und sich seine weiterempfehlung bezahlen zu lassen, ganz gleich obs dann auch gefallen hat oder nicht..

    und ob da viel arbeit dahintersteckt, das ist doch pustekuchen. du würdest dich vermutlich wundern wieviel arbeit in noch viel fragwürdigeren arten geld zu machen so stecken kann.

    der hotelier wird hart gefeiert weil einmal ehrlichkeit über aufschneiderei gesiegt hat. sowas sehn die leute nunmal gerne, wenn man mal guten gewissens voller schadenfreude sein darf.
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 22.01.2018 23:39
    Highlight Highlight Betriebe, die mit Influencern arbeiten, würde ich nicht besuchen. Aber vermutlich sind meine Ansprüche an
    Niveau und Umfeld auch etwas hoch...

    Die Anfeindungen in Richtung Elle Darby sind überflüssig: Es spricht ja nichts dagegen, dass sie versucht, sich als Marketingvehikel zu vermarkten und dabei Goodies zu erhalten. Ebenso OK muss sein, wenn ein Betrieb da nicht mitmacht.



  • Udu 22.01.2018 23:35
    Highlight Highlight Also nur damit ich das richtig verstehe: angenommen sie hätte ihre 5 Gratis-Übernachtungen bekommen, was hätte sie geschrieben, wäre sie unzufrieden gewesen?

    Kritisch? Sicher nicht, denn dann ist es für die bewerteten Produkte, resp. deren Anbieter ja wohl kaum interessant. OK, wenn ich mehrere Produkte anbiete, verträgt es mal eine negative Werbung, aber wohl kaum in der Hotelbranche.

    Ein Versuch war es wert, der Angeschriebene hat nicht wunschgemäss reagiert. Die professionelle Reaktion? Abhaken und weitermachen. Dieses Flennvideo - nur peinlich.
  • Aaamolni 22.01.2018 23:35
    Highlight Highlight Ich bin ja auch eher von der Influencer=Faulenzer- Fraktion, aber hey jeder soll das tun was er am besten kann. Und wenn das hald schmarotzen ist (ja ich weiss, sorry), dann ist das hald so, oder? Und anscheinend bekommt sie ja meistens was sie will, also chapeau!
    Interessanter und vor allem für beide Seiten interessanter wäre doch ein Deal mit Gegenleistung a la "ich darf 4 Nächte bei dir gratis logieren und garantiere dir innert 1 Jahres X Nächte von Followern etc." Wenn die versprochenen Zusatzgäste innert des Jahres ausbleiben muss der Aufenthalt (teilweise) berappt werden..
  • Sheepshagger 22.01.2018 23:11
    Highlight Highlight Nunja, es ist doch rein theoretisch recht simpel. Die 22 jährige Darby versuchte in einem der renommiertesten Häusern eine gratis Logi zu ergattern. Ich sehe den Input, dass sie dafür Werbung machen will. Aber, die Leute die ihr folgen, ist dies wirklich die Zielgruppe von Herrn Stenson? Ich denke nicht, denn die meisten ihrer Follower können sich eine Übernachtung in so einem Hause schlicht nicht leisten. Dieses Hotel spricht ein komplett anderes esegment an. Und die Gründe die Herr Stenson zu Tage legt sind fundamentiert. Dies weiss jeder der schon einmal in der Hotellerie gearbeitet hat.
  • 45rpm 22.01.2018 22:55
    Highlight Highlight Das Gastgewerbe ist ein hartumkämpft und die Margen sind nicht gerade gross. Hotelier Stenson betreibt ein kleines Hotel und hat wohl kaum die gleichen finanziellen Möglichkeiten wie das Renaissance Hotel, welches zur Marriot/Starwood Gruppe gehört und die grösse Hotelkette der Welt ist.

    Und da kommt es schon etwas frech daher, für sich und ihren Partner 5 Gratisnächte zu fordern. Testen kann man nämlich auch alleine und eine Nacht genügt völlig.

    Btw. die Influenzerin könnte sich ja mal mit einer neuen Anfrage an die Trump Hotels ran wagen. Der Besitzer wird sicher per Twitter antworten :P
  • Marco Goetz 22.01.2018 22:34
    Highlight Highlight Es liegt wohl am jugendlichen Alter der Schreiberin, dass sie das völlig idiotische Benehmen dieser verzogenen jungen Dame zu entschuldigen versucht. Man muss sich nur das 'oh, seht was ich leide'-Video von 'wie heisst sie eigentlich?' ansehen, um zu wissen wessen Geistes Kind sie ist.
    • Camillemarlene 22.01.2018 22:43
      Highlight Highlight Es liegt wohl auch am „jugendlichen“ Alter der Schreiberin, dass sie das Zeitalter, in dem wir leben, versteht.
    • DigMer 22.01.2018 23:28
      Highlight Highlight @Camille Vermutlich reicht es aktuell völlig aus, wenn du die Kritik an deinem Kommentar verstehst. Zeitalter kann später noch kommen. Take it easy 😉
    • Jozo 23.01.2018 00:08
      Highlight Highlight @Camillemarlene Naja, dann bin ich mit meinen 25 wohl schon zu alt dafür. Sie sind aber auch ziemlich schnell angegriffen und haben das Gefühl Sie müssen sich verteidigen indem Sie Leute mit einer anderen Meinung als Trolle oder als zu unfähig um den Zeitgeist zu verstehen bezeichnen.
      Der Zeitgeist meiner Meinung nach, besteht darin das sich jeder als irgendwie als Opfer sieht um sich möglichst viel Aufmerksamkeit auf Social Media zu ergattern.

      Aufmerksamkeit und Oberflächlichkeit. Ich werde das nicht verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DigMer 22.01.2018 22:29
    Highlight Highlight So ein langer Kommentar, der trotzdem das wesentliche ausblendet. Darby ist als Influencerin für Stenson einfach völlig irrelevant: falsche Zielgruppe, falsche Kompetenzen, bescheidene Reichweite, keine Glaubwürdigkeit... ergo null Nutzen.

    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    • balzercomp 23.01.2018 06:28
      Highlight Highlight Doch. Wenn es so wäre hätte er es bei einer direkten, nicht öffentlichen, Absage belassen. So hat er versucht sich auf ihre Kosten zu profilieren.
    • Rabbi Jussuf 24.01.2018 00:53
      Highlight Highlight Ich verstehe den Hotelier schon. Wenn mir jemand auf diese erpresserische Tour und mit unverschämten "Bitten" kommt, käme mir das auch in den falschen Hals.
      Er war ja immerhin noch so zuvorkommend, ihren Namen nicht zu nennen!
  • fabianhutter 22.01.2018 22:28
    Highlight Highlight Super Kommentar! Bin genau der gleichen Meinung.
    • Camillemarlene 22.01.2018 22:41
      Highlight Highlight Danke!
  • SJ_California 22.01.2018 22:25
    Highlight Highlight 80k Followers, davon die Hälfte gekauft und/oder fake. Von den verbleibenden 40k: teils ebenfalls Influencer, welche für das Hotelzimmer nichts bezahlen würden. Zum grossen Teil Teenies und Jugendliche, welche es sich wohl gar nicht leisten können. Ist der Hotelier ein schlechter Geschäftsmann? I don't think so!
    • DerTaran 23.01.2018 07:18
      Highlight Highlight Google/YouTube zählt einen Teil der Werbeeinnahmen and die Content Provider aus. Ich ich bin mir ziemlich sicher, dass die Mechanismen haben um Fakes zu erkennen. Ich war auf der Website seines Restaurants/Hotel und er passt 100% und ist auch nicht zu teuer für Ihre Follower.
      Allerdings scheint er ein bekannter Internet Troll zu sein, der solche Aktionen für Publicity ausnutzt. Mit Veganern hat er sich auch schon angelegt. Er nutzt solche Aktionen aktiv um für sein Geschäft Werbung zu betreiben (und lässt auch nicht locker, es gibt weitere Troll-Postings und Artikel von seiner Seite).
    • fcsg 23.01.2018 10:54
      Highlight Highlight @DerTaran
      Instagram und youtube etc. haben gar kein Interesse Fakes aufzudecken, denn sie verdienen an jedem klick und an jeden Follower, egal ob dieser ein Fake ist oder nicht. Nur ein kleiner Anteil aus den Werbeeinnahmen wird weitergegeben. Inzwischen gibt es ja auch Anbieter die likes und klickzahlen verkaufen, nur um die eigenen Beiträge zu pushen. Youtube und co. ist das nur recht, denn ihre eigenen Werbeflächen werden nach klickzahlen verkauft...
  • fcsg 22.01.2018 22:12
    Highlight Highlight Ich glaube Herr Stenson hat ein besseres Verständnis dafür wie Marketing im Jahr 2018 funktioniert als alle Influencer zusammen. Es gibt inzwischen schon passende T-Shirts und die Rechnung für die Publicity für Darby ist auch schon versendet;-)
    https://www.facebook.com/WhiteMooseCafe/
  • WhaaaatTF? 22.01.2018 21:55
    Highlight Highlight Liebe Camille, wenn wir eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder ein Produkt kaufen, ist der Preis in der Regel für alle derselbe. In der CH ist das feilschen sogar etwas verpönt. Wenn du nun aber für etwas nicht bezahlen musst, bloss weil du „schlau“ bist, dann ärgert das all jene, welche für dich mitbezahlen. Umgekehrt betrachtet (Einnahmenseite) empörst du dich sicher auch darüber, wenn Männer mehr verdienen als du. Ist aber im Grunde nichts gross anderes, beides ist nicht das was man als fair oder richtig bezeichnet.
    • Camillemarlene 22.01.2018 22:16
      Highlight Highlight Der springende Punkt ist: die Influencerin liefert genauso eine Gegenleistung wie die anderen Kunden. Nur ist diese nicht monetär. Und: jedem steht es frei, Influencer zu werden. Nur gehört dazu viel Arbeit und Aufwand, den wohl die Meisten scheuen.
    • Pokefan 22.01.2018 22:22
      Highlight Highlight Ich finde es eine Frechheit, dies als Arbeit zu bezeichnen. Eine regelrechte Verhöhnung für Jemanden, der 45h die Woche arbeitet und dann am Ende des Monats jeden Rappen umdrehen muss.
    • Professor Chaos 23.01.2018 00:22
      Highlight Highlight @Pokefan: Genau auf den Punkt gebracht!!! Am meisten an diesem Thema ärgert mich dieser Artikel, besonders der letzte Satz: «zu glamourös für ‹echte› Arbeit»?
      Als würden diese Leute einen Dienst an der Gesellschaft leisten anstatt nur das eigene Wohl im Sinn zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geo6 22.01.2018 21:49
    Highlight Highlight Das Isch doch so dummmm! Die lüt meinet die Welt ghört ihne und sie münd nüd mache, nur so es Bild poste und fertig🙈 De Hotelier hät richtig ghandlet. Es bispiel: en Buure hät es Feld voll Mais und chond en andere (influrence) nimmt de Mais und verkauft ihn beckons allesamt Geld und de buure staht mit leere händ da, Isch das gerecht?
    Zum Glück han ich kei insta oder snap.
  • Tobra 22.01.2018 21:46
    Highlight Highlight Schon mal darüber nachgedacht ob die Story nicht Absichtlich so gestrickt wurde um Publicity zu erhalten? Kann ja sein, dass die „influencerin“ dafür bezahlt wurde.
    • DaniSchmid 22.01.2018 22:35
      Highlight Highlight Aluhut auf!
    • DerTaran 23.01.2018 07:26
      Highlight Highlight Er, der Hotelier macht das definitiv absichtlich, er hat sogar nachgelegt, in dem er ihr öffentlich eine Rechnung geschrieben hat. Er ist ein Troll.
  • welefant 22.01.2018 21:05
    Highlight Highlight camille, um was geht es dir in diesem artikel? um die momentane popularität aufzuzeigen oder dem hotellier unwissenheit marketing zu unterstellen?
    • Camillemarlene 23.01.2018 08:28
      Highlight Highlight Twitter und Instagram sind heute keine Seltenheit, lieber Bart. Ich hoffe, Sie sind sich dessen bewusst, wenn Sie an einer solchen Diskussion teilnehmen. Und fragen sie doch mal Anja Zeidler, sie erhält bestimmt eine Menge an Produkten gratis.
    • Camillemarlene 23.01.2018 09:25
      Highlight Highlight Es geht um die Grunddiskussion dahinter, nicht
      um wie erfolgreich Darby ist. Das spielt hier absolut keine Rolle.
    • welefant 23.01.2018 09:37
      Highlight Highlight bart,

      https://media0.giphy.com/media/3o7TKwaZ7kFk7l74hq/200w.gif

      p.s. anja ist schon in ordnung, sie hat sich gemacht! 😌
    Weitere Antworten anzeigen
  • Plöder 22.01.2018 21:03
    Highlight Highlight Ach bauscht die Geschichte nicht so auf! Wir haben wichtigere Probleme als das!

    Ausserdem an Preisverleihungen kriegen Stars (die es sich es locker leisten könnten) extrem viele Goodies darunter z.T. auch 10k USD Uhren usw. Nur das sie es tragen auf den unzähligen Fotos..
    Nur so
  • jjjj 22.01.2018 20:44
    Highlight Highlight Danke!
  • Chlinezwerg 22.01.2018 20:39
    Highlight Highlight Ich muss ehrlich sagen ich finde öffentlich Mobben ein bisschen übertrieben. Er hat ja absichtlich Ihr Namen nich genannt somit ist sie ja selber schuld das sie dieses Video gemacht hat und sich somit geoutet hat. Natürlich muss man somit in dieser Situation auch mit "Hate" rechnen auch wenn ich finde man muss es nicht immer übertreiben mit den Beleidigungen.
    • Butschina 22.01.2018 21:13
      Highlight Highlight Er hat alles ohne Namen und Hinweis zur Person geoutet. Sie selber hat die Öffentlichkeit informiert, dass sie die Antragsstellerin war. Ergo selberschuld und nicht jammern.
    • Sandro Lightwood 22.01.2018 21:17
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, genau dort liegt meines Erachtens der Hund begraben. Sie hat bewusst mehr Aufmerksamkeit darauf gezogen - ist schlussendlich ihr Job, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Und warum hat sie das getan? Wage zu behaupten, weil sie sich zimlich sicher war, dass ihre Fanb(l)ase sie tragen wird und der Hotelier plattgemacht wird. Nun, anscheinend hat sie die Rechnung ohne den Wirten gemacht. 😉

      Ich finde nicht gut, was das ausgelöst hat, mein Mitleid gält sich aber so ziemlich in Grenzen.

      (@DerTaran: dies auch noch als erklärung zu meinem „mit den eigenen Waffen geschlagen“)
    • unFayemous 22.01.2018 22:30
      Highlight Highlight Ich frag mich aber, wenn es so "anonym" ist, wie kommt es dann, dass Ihre follower trotzdem erkannt haben dass es sie ist und ihr den Artikel weitergeleitet haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 22.01.2018 20:33
    Highlight Highlight Black Mirror lässt grüssen 🙈
  • Hardy18 22.01.2018 20:26
    Highlight Highlight Herzlichen Glückwunsch, kleiner_Schurke. Ich konnte die 1000 nicht knacken und erhalte leider keine Erwähnung in einem Nachrichtenkanal ☹️😁
  • Toro77 22.01.2018 20:25
    Highlight Highlight Das ist ja alles gut und schön...kann man machen... aber wie funktioniert das am Ende mit den Steuern...diese Übernachtungen müssten ja dann als Einahmen verbucht und versteuert werden... alles Andere wäre sonst Betrug...
    • fabsli 22.01.2018 20:53
      Highlight Highlight So nebenbei: Als Hotelier kannst du auch mal ein Zimmer kostenlos abgeben.
    • walsi 23.01.2018 06:27
      Highlight Highlight @fabsli: Ein gratis Übernachtung ist ein Honorar, besonders dann, wenn du im Gegenzug Werbung für das Hotel gemacht hast. Somit werden auf diese Übernachtung Sozialabgaben und Steuern fällig.
  • gupa 22.01.2018 20:24
    Highlight Highlight Ich glaube ich bin einfach zu alt für diesen Scheiss.
    • Pedro Salami 22.01.2018 22:26
      Highlight Highlight Ich bin froh dass ich zu alt bin für diesen Scheiss.
  • Hierundjetzt 22.01.2018 20:23
    Highlight Highlight Nur FMCG Güter können via „Influencer“ Marketing gepusht werden. Und auch da nur Kosmetika, Fitnessprodukte und Bekleidung. Kurz: günstige Massenware. Alles andere ist sinnlos.

    Klar das SV das super findet, haben auch die schlechtesten Übernachtungszahlen in Zürich. Ob Candrian oder Accor (eine der grösste Hotelkette der Welt) dies auch macht? Nö. Natürlich nicht.

    Weil Hotels via Onlineportalen gebucht werden. Und nicht via Instagram. ich sehe als 18 jähriger im Januar für 5‘ Sekunde ein Instabild und buche deswegen im Renaissance im Sommer für 300.- / Nacht ein Zimmer? Klaaaaar.
    • jjjj 22.01.2018 20:45
      Highlight Highlight Lol... wenn man keine Ahnung hat...
    • Hierundjetzt 22.01.2018 21:01
      Highlight Highlight Lol (!) wenn man ein 4 Mio Marketingbudget hat. Lol wenn man ganz bestimmt nicht auf ein jjjj hört, der ein SAWI-Kürslein zu Soschial Media besucht hat. Lol wenn mir ein Return on Marketing wichtiger ist als lustige Snäptschät Präsenz. Lol wenn man weis, das die Medialzielgruppe 18-22 keine Franken zuviel hat und LOL wenn man weiss, dass diese erst einen winzigen CLV (Customer Liftime Value) haben.

      LOL
    • jjjj 22.01.2018 21:38
      Highlight Highlight Teach me master! 💩
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 22.01.2018 20:17
    Highlight Highlight Camille Küng, das geht schon beinahe als Plädoyer durch.
    Die Geschworenen 🤔🤔sind aber immer noch nicht überzeugt.

  • Professor Chaos 22.01.2018 20:16
    Highlight Highlight "Influencer testen Produkte, Orte oder Services."

    Soso Influencer testen Produkte, Orte oder Services? Was versteht Ihr denn unter testen? Wisst Ihr wer testet? Der Beobachter testet, Kassensturz testet, so werden Mängel aufgedeckt und die Unternehmen werden mit kritischen Fragen konfrontiert.
    Kaum ein Influencer wird jemals Mängel in seinen gratis zur Verfügung gestellten Services ansprechen. Und wenn er das nicht tut belügt er all jene die ihm eigentlich den Lohn zahlen.
    • Camillemarlene 22.01.2018 20:44
      Highlight Highlight Schauen Sie sich mal ein paar Youtube-Reviews bekannter Vlogger an. Dann werden Sie sehen, dass viele Influencer sehr wohl Kritik ausüben.
    • Jozo 22.01.2018 20:56
      Highlight Highlight @Camillemarlene
      Kritik über Mängel,Inhaltsstoffe oder Arbeitsbedingungen wie in Hempoli genannten Formaten wird kaum bis gar nicht ausgeübt. Es geht oft mehr um die subjektive Wahrnehmung der Vlogger, also um das Gefallen oder eben nicht.
    • Camillemarlene 22.01.2018 21:14
      Highlight Highlight Ja - und genau diese subjektive Wahrnehmung interessiert die Leute, wenn sie einen Blogeintrag lesen / anschauen. Da erwartet man keine Inhaltsstoff-Teste. Und die subjektive Wahrnehmung der Blogger kann gut auch negativ sein - nochmals: schauen Sie sich Reviews an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ConcernedCitizen 22.01.2018 20:15
    Highlight Highlight Ich vermute die meisten „Hater“ regen sich eigentlich über das blöde Heulvideo auf, und nicht über die Anfrage an sich.
  • Ichiban 22.01.2018 20:13
    Highlight Highlight Objektive Empfehlungen und Tipps sind ja ok, aber trotzdem ist dies nichts weiter als Werbung. Denn auch bei Influncern heisst es, gibt mir eine Leistung und ich schreibe gut darüber. Und wenn es ein job ist, werden diese Leistungen denn auch versteuert?
    • sowhat 22.01.2018 21:08
      Highlight Highlight Natürlich ist es eine neue Form von Werbung, sonst würden Firmen die es kennen nicht dafür bezahlen.
      Es ist anzunehmen, dass ein (e) selbständige(r) Blogger, der (die) davon lebt, dies auch angibt. Je nach Steuersystem vermutlich unterschiedlich. Lass uns doch einfach mal guten Willen voraussetzen. Wir wissen ja nicht ums Gegenteil :))
  • Cdt_Mart1nez 22.01.2018 20:09
    Highlight Highlight Das Internet ist gross! Wieso auf einzelne "Influenzer" hören wenn ich die Meinung der Massen haben kann?
  • Pana 22.01.2018 20:09
    Highlight Highlight Ganz dumm ist die Frau aber trotzdem nicht. Die Story hat ihr Sympathien (bei Leuten, die Influenzer halt mögen), und einiges an neuen Followers (+10k) gebracht.
  • Luku luku 22.01.2018 20:09
    Highlight Highlight Also es ist ja ein Unterschied, ob ich gratis in einem Hotel übernachte oder verbilligt. Ich denke für einen Rabatt fragen und vielleicht die Marketingstrategie/idee erklären, wieso die Zielgruppe des Hotels sich mit ihren Followern deckt etc als nur ein Posting als "Bezahlung" anzubieten, wäre vielleicht auch besser angekommen.
    • rauchzeichen 22.01.2018 20:53
      Highlight Highlight Du erwartest etwas viel von jemandem, der Influencer ist. Das tönt ja fast schon nach Arbeit…
    • Piwi 22.01.2018 20:59
      Highlight Highlight Das klingt nach Arbeit und eigenes Geld ausgeben, das zieht eine Ächtung in Influencerkreisen nach sich. Qualifizierte Reviews machen, wo kämen wir da hin! #posh #entitled
  • Harpist 22.01.2018 20:06
    Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung, dass der Hotelier übertrieben hat. Ich bin ebenso der Meinung das Influenzerwerbung sehr erfolg euch sein kann. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Ihre Forderung von 5 Nächten alles inklusive (mit Freund) zuviel sind für die wenigen Klicks die sie generiert. (Likes auf Instagram im Schnitt etwa 7-8k Viewes auf Yt zwischen 20 und 60k pro Video)
    • DerTaran 23.01.2018 08:16
      Highlight Highlight 20-60k auf YT für ein Spartenangebot wie ihres ist gar nicht schlecht.
  • Bits_and_More 22.01.2018 20:05
    Highlight Highlight Nur das der besagte Hotelier selbst bloggt und auch schon so an kostenlose Dienstleistungen gekommen ist. Und wie macht er das? TROLLEN.
    Und die junge Dame ist voll drauf reingefallen und hat den Troll brav gefüttert... Dabei versucht sie noch im Video zu erzählen, dass alten Menschen (gemäss ihr ü30) nichts von Social Media verstehen, hat aber im Vorfeld zu ihrem Video den besagten Hotelier wohl kaum gegoggelt, dann hätte sie schnell gemerkt, dass dieser eben auch sehr aktiv auf SM unterwegs ist, aber halt als Troll und damit gar nicht mal so unerfolgreich.
    • sowhat 22.01.2018 21:11
      Highlight Highlight ach ja, mit 22 hat man noch sooo viel zu lernen ;))
  • TheMan 22.01.2018 20:03
    Highlight Highlight Also wen her Stenson ein schlechter Geschäftsmann ist, möcht ich nun ein Watson ohne Werbung. Ihr arbeitet Ja auch gerne Gratis. Stenson hat nur Recht. Er muss Gehälter zahlen. Die Influencerin (wer bestimmt das, wer ein Influencer/in ist/wird?) möchte etwas Gratis. Sorry mich nerft schon diese Geiz ist Geil Mentalität. Für gute Qualität bezahle ich gerne. Die meisten Leuten denken, ich bezahlt so wenig wie möglich und der Arbeiter kriegt ja trotzdem sein Geld. Klar kann sich ein Teures Hotel Influencer leisten. Den die Berichten ja nur Gutes. Die kleine kämpfen ums überleben.
    • balzercomp 23.01.2018 06:35
      Highlight Highlight Wenn dem so wäre, hätte er einfach abgesagt.
  • FloW96 22.01.2018 20:03
    Highlight Highlight Rechnen wir das mal durch... nehmen wir an, der Durchschnittsfollower der Influencerin hat ein Übernachtungsbudget von CHF 130.00 Franken. Nach Abzug der grossen Fixkosten (Hypothekarzinsen, Löhne, Abschreibungen auf Immobilien/Mobilien, Reinigung, Verpflegungskonzept, Versicherungen), den kleinen Fixkosten bleiben noch ca. 40 Franken Ertrag pro Nacht... um 5 Nächte finanzieren zu können, müsste durch sie also 17 Nächte generiert werden, die ohne sie NICHT zustande gekommen wären. Klingt nicht nach viel, ist es aber, da die erreichten Follower auch noch Dublin besuchen wollen müssen
  • Nik G. 22.01.2018 20:03
    Highlight Highlight 70000 Follower. Tendenzielle jüngeres Publikum welches nicht immer sehr Zahlungskräftig ist. Kosten für Influencer von teilweise 10000 Franken und mehr! und das rechnet sich längerfristig? Ja Influencer machen einen Job aber sie werden momentan wie die bitcoins zu fest gehypt.
  • w'ever 22.01.2018 20:02
    Highlight Highlight schlussendlich hat sie angefragt und der hotelier hat ihr abgesagt. business halt
  • bokl 22.01.2018 20:01
    Highlight Highlight Seine Antwort war hart, aber der Name des Mädels war anonymisiert. Gemobbt hat sie sich wenn schon selber.

    Und wenn die lieben Influencer schon so mega selbstständig Unternehmer sein wollen, lernen sie besser heute als morgen, dass es in der Geschäftswelt grob zu und her gehen kann.
  • andrew1 22.01.2018 19:59
    Highlight Highlight Naja werbung ist nie gratis. Bei genug followern kann sich das durchaus lohnen. Hier würde das unter dem strich wohl nicht rentieren weil es "nur" 80000 follower sind und die zielgruppe wohl nicht ins bild eines noblem hotels passt. Die absage hatte allerdings freundlicher ausfallen können. Wobei er jetzt ohne kosten ein viel grössers marketing hat, sogar bis in die schweiz. Also clever gemacht....
    • DerTaran 23.01.2018 08:18
      Highlight Highlight Es ist kein Nobles Hotel, es passt genau zur Zielgruppe.
  • Rabbi Jussuf 22.01.2018 19:57
    Highlight Highlight Was die da gemacht hat, nennt sich versuchte Erpressung.
    So einfach ist das.
    • bokl 22.01.2018 20:16
      Highlight Highlight @Rabbi
      Wer keine Ahnung hat, ...

      Wo bitte schön ist die Erpressung? Dazu fehlt eine Drohung wie "Wenn ich das Zimmer nicht kriege, ermutige ich meine Follower dein Hotel negativ zu bewerten / kommentieren!".
    • Rabbi Jussuf 23.01.2018 02:24
      Highlight Highlight bokl
      Auf die Idee ist sie überhaupt erst gekommen, als der Hotelier abgelehnt hat. Sie dachte wohl, es sei nicht nötig noch extra die Drohung auszusprechen. Wäre ja auch nicht sehr erfolgsversprechend gleich mit einer Drohung ins Haus zu fallen.
      Die Anfrage war schon Drohung genug.
      Warum sollte sie sonst ihr Tränenvideo machen, als um sich für die Absage zu rächen?
      Du verstehst anscheinend von Menschen nicht so viel.
  • Brunhilde 22.01.2018 19:56
    Highlight Highlight Wenn es der Derby nur ums Business gegangen wäre, hätte sie nicht noch ihren Partner als Mitreisenden ins Spiel bringen sollen. Das ist unprofessionell. Vor allem auch ihre weinerliche Antwort. Es wird seriöse Influencer geben. Derby ist keine.
  • Judge Dredd 22.01.2018 19:56
    Highlight Highlight Dass es einen Markt für diese Arbeit gibt scheint unbestritten. Dass Unternehmen viel Geld in diese Art von Produktpaltzierung ausgeben auch.

    Und wissen sie was, man konn es trotzdem sch**sse finden.

    Das ist doch Verarschung der Konsumenten. Sie wollte Gratisnächte und würde dafür in ihren Videos gut über das Hotel berichten. Und was, wenn es ihr nicht gefallen hätte? Selbst dann hätte sie gut darüber berichtet.

    Man kann ja Werbung machen, dann soll man die aber auch als Werbung deklarieren und nicht unter dem Dekmantel "das ist imfall wirklich meine Meinung" Produktplatzierung betreiben.
    • scotchandsoda 22.01.2018 20:57
      Highlight Highlight Das finde ich bei dieser Art von Werbung auch oft problematisch (insbesondere angesichts des eher jüngeren Publikums auf Insta): viele auf Instagram scheren sich nen Deut drum das als Werbung zu kennzeichnen (klar, das würde ja die "seht mal her mein toller Lifestyle!"-Blase platzen lassen) und gehen mit dieser Art von Marketing sowas von intransparent um...
  • Jozo 22.01.2018 19:55
    Highlight Highlight "Seit wann ist man ein Held, wenn man eine 22-Jährige öffentlich mobbt? "
    Er hatte Sie doch nicht namentlich erwähnt, dass hat Sie selbst gemacht als Sie darauf geantwortet hat.
    Ausserdem hatte er so eine viel grössere Reichweite als wenn er Ihr das Zimmer gratis gegeben hätte.
    So wurden nämlich die Leute angesprochen die mit dem "Influencer"zeugs nichts anfangen können und das International. Das macht Ihn gewissermassen auch zum Influencer.
    Nur weil man eine andere Meinung dazu hat, gleich alle anderen als "Trolle" beschimpfen?
    Aufmerksamkeitsgeil und Narzismus- das ist 2018.
    • ND_B 23.01.2018 05:25
      Highlight Highlight Und wieso wird im Zusammenhang mit ihr eigentlich immer das Alter erwähnt? Das ist eine erwachsene Frau, auch wenn sie sich wie ein armes Mädchen gibt.
  • Sloping 22.01.2018 19:54
    Highlight Highlight Der Hotelier hat dieser "Influenza" den Spiegel vor gehalten: Die finden auf ihren Kanälen nur etwas wahnsinnig toll, weil sie es gratis erhalten haben. Influencer sind der Spiegel unserer Gesellschaft: Hauptsache die Fassade stimmt. An Oberflächlichkeit kaum zu überbieten. Nachhaltigkeit geht anders. Und ihre Follower TrollMillenials, denen nichts billiger oder im besten Fall gratis sein kann, werden sicher potentielle Kunden von hochstehenden Hotels sein. Lächerlich!
  • SemperFi 22.01.2018 19:50
    Highlight Highlight Naja, nur weil es viele machen muss man es immer noch nicht gut finden. Früher hatte ein Markenbotschafter wenigstens etwas geleistet, bevor er mit seinem Gesicht verdienen könnte.
    • sowhat 22.01.2018 21:18
      Highlight Highlight hat er od sie nicht unbedingt, "früher" ist eine hübsch junge Frau zB mit dem zu promotenden Schmuck zu einer entsprechenden Veranstaltung gegangen und hat bereitwillig erzählt woher er ist, wenn sie daraf angesprochen wurde. Die Form ist nicht ganz neu, neu ist die Reichweite.
    • sowhat 23.01.2018 18:16
      Highlight Highlight Äähm, kann mal einer der Blitzer sich erklären? Heisst das ihr fandet das ältere System doof, oder heisst das, ihr meint das gab resp. gibts Nicht?
  • Baba 22.01.2018 19:49
    Highlight Highlight Frau Kündig, dass die Influencerin überhaupt gehatet werden kann hat sie selbst verbockt.

    Stenson hat die Anfrage anonymisiert, aber Frau Darby hat darauf ein 17minütiges Klagelied auf YouTube angestimmt! Sie hat sich selbst geoutet und dieser Schuss ging nach hinten los. So what?

    Offenbar haben Sie keinen Blick auf die FB Seite des White Moose Café geworfen, sonst hätten Sie erkannt, dass Stenton grundsätzlich einen sehr speziellen Tonfall pflegt. Seinen Follower gefällts offenbar.

    Und nun könnten wir uns alle doch wieder wichtigen Themen zuwenden, meinen Sie nicht auch 😊?
    • Camillemarlene 22.01.2018 20:54
      Highlight Highlight Natürlich, gerne. Das Thema scheint Sie als Leser jedoch fast mehr zu interessieren als mich. Der erste Artikel zu den beiden zählte zu den meistgelesenen des Tages😉
    • Jozo 22.01.2018 20:59
      Highlight Highlight Und darum giessen Sie mit diesem Artikel noch ein Öl ins Feuer. Zahlt sich natürlich aus. :)
    • sowhat 22.01.2018 21:18
      Highlight Highlight genau, und wir spielen mit :))
  • Miikee 22.01.2018 19:49
    Highlight Highlight "Stenson outet sich vor allem als schlechter Geschäftsmann":
    ODER er wusste es ganz genau. Wusste das es sich um eine Diva handelt und hat sie bewusst provoziert. Jetzt hat er nämlich noch was viel besseres, es schreibt die halbe Welt über sein Hotel und nicht nur einmal. Dies ist nun schon der 2, 3 Artikel auf Watson? Haha alles richtig gemacht würde ich sagen.
  • Pana 22.01.2018 19:45
    Highlight Highlight "Anstatt Influencer wie Derby zu verhöhnen, wäre Lob angebracht. In ihrem jungen Alter hat Derby ihr eigenes Business aufgebaut, «schmarotzen» sieht anders aus."

    Und darunter, wunderbar platziert, folgt der Artikel:

    "Was ist der hohlste Traumjob der Welt? Influencer!"

    • Ivor Blattner 22.01.2018 19:56
      Highlight Highlight Business? Lächerlich!
    • TheMan 22.01.2018 20:04
      Highlight Highlight Bitcoin Millionär? Geld mit dem man eigentlich Nichts bezahlen kann, Millionär zu sein.
    • Oban 22.01.2018 20:21
      Highlight Highlight Früher sagte man, „wer nicht wird, wird Wirt“ Heute kann man sagen, wer nichts kann wird Influenzer.
      Es ist Traumhaft wie fashion Blogger und anderes Sozial Media gesocks wie Pilze aus dem Boden schiessen. Irgendwie schaffen es aber einzelne aus Schexxxe Gold zu machen. Aber auch diese Blase wird hoffentlich irgendwann mal platzen, möglichst bald damit die Kinder wieder lernen das man für Lohn arbeiten muss und es nicht reicht Schminktipps per Youtube zu geben.
  • Jein 22.01.2018 19:45
    Highlight Highlight 80'000 Follower sind nichts, und wer weiss wie viele davon gekauft/fake sind. 5 Nächte stehen in keinem Verhältnis zu ihrer potentiellen Reichweite, der Hotelier ist ein schlechter Geschäftsmann sondern sieht schlichtweg dass der Return on Investment gering ist.

    Und wer weiss wie viele solche Anfragen er bekommt, heutzutage droht ja auch schon jeder Hanswurst mit seinen Followers um was gratis zu bekommen.
    • jjjj 22.01.2018 20:44
      Highlight Highlight 80k sind durchaus etwas!
    • Hierundjetzt 23.01.2018 00:32
      Highlight Highlight 1000 Follower kosten aktuell $129,90. soviel zum Thema
    • jjjj 23.01.2018 07:26
      Highlight Highlight Und wer sagt dass die ALLE fake sind?
      ... bei ihr wohl in etwa die hälfte würde ich mal schätzen... 🙃
  • Smacun 22.01.2018 19:43
    Highlight Highlight Hotelier Stenson outet sich bestimmt nicht als schlechter Geschäftsmann. Durch diese ganze Geschichte hat er, gewollt oder nicht, viel mehr Publicity erhalten als dies die Influencerin mit ihren 80'000 Followern durch einen Instagram Post jemals geschafft hätte.
    • 45rpm 22.01.2018 20:17
      Highlight Highlight Die Tatsache, dass durch Watson nun fast die halbe Schweiz die Geschichte samt Hotel und Hotelier kennt, zeigt doch, dass die Reichweite nun deutlich mehr über die 80'000 Followern hinausgeht.

      Und ich werde bei der nächsten Englandreise sein Hotel gewiss berücksichtigen!

      @Watson, ob Ihr nun pro oder contra Hotelier Stenson seid, mit jedem weiterem Artikel rührt Ihr kräftig die Werbetrommel für sein Hotel ;)
    • Ein Honigdachs 22.01.2018 21:55
      Highlight Highlight Nun ich bin ja der meinung das man nicht mit influencern arbeiten muss wenn man nicht will. Das ist sozusagen sein Bier.

      Was ich allerdings nicht gut heissen kann ist die art wie er die Absage vollzogen hat.

      Indiskret unfreundlich und sogar beschämend.

      Wenn ich mir ein Hotel aussuche dann ganz sicher keines das mit einem der obengennanten Attribute in verbindung gebracht wird, geschweige denn allen dreien.

      Ausserdem bin ich ein fan von freundlichem miteinander sein.
    • Oban 22.01.2018 22:49
      Highlight Highlight @Ein Honigdachs

      Er hat ihr Mail anonymisiert auf die Page gestellt, was ist daran verwerflich das er diesen Bettelbrief veröffentlicht.
      Zudem zeigt es das grosse Problem der Influenzer, da kommt eine mit lächerlichen 80K followern,(das ist im englischsprachigen Raum nichts und diese können sie wohl grösstenteils keine Nacht dort leisten) und will dort 5 Nächte Gratis mit Freund abhängen. Dafür lädt sie dann ein paar Bilder hoch, toll.
      Als Hotel will ich Reiseblogger und nicht Modeblogger und der Blogger sollte vielleicht auch die Kundengruppe haben die ich ansprechen will, dann macht es Sinn
    Weitere Antworten anzeigen
  • one0one 22.01.2018 19:43
    Highlight Highlight Sie haette, die zugegebenermassen deftige, Absage einfach akzeptieren koennen. So eie im allen Geschaeften kann man Angebote machen. Die werden entweder angenommen oder abgelehnt. Danach rumzuheulen ist einfach nur laecherlich. So macht man sich wenig Freunde. Bezueglich Geschaeftsmann Stenson... Ich glaube die Influenzerin hat, ohne das sie es wollte, fuer Stenson viel mehr Promo gemacht als aus Imfluecerin deren Name ich schon wieder vergessen habe ;)
    • Baba 22.01.2018 20:39
      Highlight Highlight Die Absage ist deftig, ja. Aber das ist klar der 'Stil des Hauses'. Auf der Einstiegsseite des White Moose Café steht zB:
      "The White Moose Café is the only 5-Michelin-Star restaurant on planet Earth. We specialise in high-carb, low-protein meals. We don’t do decaf coffee, non-alcoholic beer or gluten-free dishes, as we firmly believe that you only live once. If you are not happy with any of the above, you are probably a precious snowflake in which case we don’t want you in our café anyway. Thank you now. Bye Bye."
      Die FB Seite hat unzählige weitere Beispiele...
  • LeiderNicht 22.01.2018 19:42
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesem Artikel! Das waren auch meine Gedanken, als ich die Geschichte gelesen habe...

Warum mir beim Dokfilm «Expedition Happiness» leider ein bisschen schlecht wurde

Meine Kollegin und ich haben gestern einen gravierenden Fehler begangen. Nein, wir waren nicht bis vier Uhr saufen, obwohl wir um sieben aufstehen und raus mit dem Hund müssen – sondern brav zuhause. Auf der Couch, wo wir die Doku «Expedition Happiness» auf Netflix angefangen haben – und aus dem Staunen über den deutschen Durchschnittstraum gar nicht mehr rausgekommen sind.  

Schon die ersten fünf Minuten brachten uns in Wallungen. Da sitzen zwei privilegierte Anfang-Zwanziger – Felix …

Artikel lesen
Link to Article