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Bild: AP/Kyodo News

Starkes Erdbeben erschüttert Japan – drei Tote

18.06.2018, 06:2118.06.2018, 07:39

Der Westen Japans ist am Montag von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Der Erdstoss in der Nähe von Osaka habe eine Stärke von 5,3 gehabt und sich in 15,4 Kilometern Tiefe ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte (USGS) mit.

Die japanische Wetterbehörde gab die Stärke mit 6,1 an. Das Epizentrum habe in zehn Kilometern Tiefe gelegen. Eine Tsunami-Warnung wurde aber nicht ausgegeben.

Durch das Beben wurde diese Strasse in Takatsuki aufgerissen.
Durch das Beben wurde diese Strasse in Takatsuki aufgerissen.
Bild: EPA/EPA-EFE

Bei dem starken Erdbeben kamen mindestens drei Menschen ums Leben. Mindestens 61 Personen im Raum der Millionenstadt Osaka hätten zudem Verletzungen erlitten, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Ein neun Jahre altes Mädchen starb, als eine Wand in einem Swimmingpool einstürzte.

Auch ein älterer Mann wurde den Berichten nach von einer Mauer erschlagen; ein anderer wurde von einem umstürzenden Bücherregal buchstäblich begraben. In Läden fielen Waren aus Regalen.

Durch die Erschütterung der Stärke 6,1 fiel in mehr als 170'000 Haushalten in Osaka und der Nachbarprovinz Hyogo der Strom aus. In mehr als 100'000 Haushalten wurde zudem die Gasversorgung unterbrochen. Einige Menschen blieben auf dem Weg zur Arbeit in Aufzügen stecken.

In einigen Gegenden wurde der Zugbetrieb während des morgendlichen Pendlerverkehrs unterbrochen, da es keinen Strom gab. Der Betrieb der Hochgeschwindigkeitszügen wurde allerdings wie in solchen Fällen üblich vorübergehend bewusst gestoppt.

Aus Sicherheitsgründen kann der Zug nach einem starken Erbeben nicht mehr weiterfahren. Die Passagiere müssen den Weg zur Arbeit zu Fuss fortsetzen. 
Aus Sicherheitsgründen kann der Zug nach einem starken Erbeben nicht mehr weiterfahren. Die Passagiere müssen den Weg zur Arbeit zu Fuss fortsetzen. 
Bild: EPA/EPA-EFE

Berichte über Unregelmässigkeiten in Atomkraftwerken der Region gab es hingegen nicht.

1995 war die Region von einem Beben der Stärke 7,3 heimgesucht worden. Damals kamen dabei mehr als 6434 Menschen ums Leben. (sda/afp/dpa/vom)

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