Gesellschaft & Politik
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ZUR ERNENNUNG VON BOTSCHAFTER TIM GILDIMANN ALS OSZE GESANDTER FUER DIE UKRAINE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Portrait von Tim Guldimann, Schweizer Botschafter und ehemaliger Leiter der Tschetschenien- und Kroation-Missionen der Organisation fuer Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), aufgenommen am 7. August 2008 in Ramosch in Kanton Graubuenden. (KEYSTONE/Gaetan Bally)  *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

SP-Nationalrat Tim Guldimann tritt zurück. Bild: KEYSTONE

Nationalrat Tim Guldimann tritt zurück – seine Begründung lässt aufhorchen

Tim Guldimann, ehemaliger Schweizer Botschafter in Berlin und SP-Politiker, tritt als Nationalrat zurück. Er will sein Mandat Ende der Frühlingssession niederlegen, wie die SP des Kantons Zürich mitteilt. Sein Nachfolger wird der ehemalige Juso-Chef Fabian Molina.



Guldimann war in den Parlamentswahlen vom Oktober 2015 mit einem Glanzresultat in den Nationalrat gewählt worden. Der 67-Jährige ist der Zürcher SP angeschlossen, in Bundesbern vertritt er aber vor allem auch die Anliegen der Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen, zu denen er selbst gehört.

Der ehemalige Diplomat lebt mit seiner Familie in Berlin. Seinen Rücktritt begründet Guldimann in einem Schreiben an die Mitglieder der SP Kanton Zürich damit, dass es schwierig sei, «in einem Milieu zu leben und in einem anderen Milieu Politik zu machen».

Umzug komme nicht in Frage

«Um diese Distanz zu überwinden, hätte ich viel mehr Zeit im Kanton Zürich verbringen müssen», zitiert die SP weiter aus dem Schreiben. Diesen Anspruch an die Ausübung des Nationalratsmandats könne er jedoch mit seinem Anspruch an sich selber als Familienvater nicht in Einklang bringen.

Die Gleichstellung von Mann und Frau sei ein zentraler Punkt seines Wahlprogramms gewesen. Nun sei es an ihm, sie auch selber umzusetzen. Ein Umzug in die Schweiz komme nicht in Frage – seine beiden Töchter gingen noch zur Schule, und seine Frau sei berufstätig.

Guldimann hatte aber auch von Anfang an klargemacht, dass er als Auslandschweizer auch im Ausland wohnen werde. Die Flugtickets zwischen Bern und Berlin werden ihm für die Sessionen jeweils als Spesen zurückvergütet – anstelle eines GA.

Phantomdiskussionen

In einem Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Bund» vom Sonntag äussert Guldimann auch Kritik am Berner Politbetrieb. In der Schweiz oder im Parlament gehe es «nur darum, wie wir uns mit Europa arrangieren, damit wir nicht beitreten müssen. Oder wir führen eine Phantomdiskussion über fremde Richter.»

Auch gesellschaftspolitisch bringt er Kritik an: Die Schweiz sei punkto Gleichstellung immer noch von gestern. «Jeder kleinste Schritt wird sofort blockiert.»

Aus all diesen Gründen tritt Guldimann nun noch vor Ablauf der Legislatur, nach insgesamt zweieinhalb Jahren im Amt, zurück. Die Zürcher SP bedauert den Rücktritt Guldimanns. Seine Beweggründe seien jedoch absolut nachvollziehbar und verdienten Respekt, schreibt die Partei.

Verjüngung

Auf Guldimann folgt der Ex-Juso-Chef und Zürcher Kantonsrat Fabian Molina. Mit ihm erhielten die SP und der Kanton Zürich eine weitere starke Stimme in Bern, freut sich die SP. Zudem trage dieser Wechsel zur Verjüngung des Nationalrates und der SP-Fraktion bei. Molina ist 27 Jahre alt – und nicht der erste ehemalige Juso-Präsident, der den Sprung ins Bundeshaus schafft.

Der abtretende JUSO Praesident Fabian Molina an der Delegiertenversammlung der JUSO in Zuerich am Samstag, 18. Juni 2016. Am 18. Juni tritt Fabian Molina als JUSO-Praesident zurueck. Samira Marti und Tamara Funiciello haben sich als neue JUSO-Praesidentin beworben. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Fabian Molina wird den Sitz von Tim Guldimann im Nationalrat erben. Bild: KEYSTONE

Er übernahm 2014 den Juso-Vorsitz von David Roth, 2016 gab er das Präsidium wieder ab. Nach intensiven Jahren werde es nun «Zeit für die erste Frau an der Spitze», sagte er damals. Nachfolgerin wurde Tamara Funiciello.

Seit 2017 sitzt der Jungpolitiker im Zürcher Kantonsrat. Er ist dafür bekannt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Swissaid – laut der Internetseite des Hilfswerks ist er dort für Rohstoffpolitik und Unternehmensverantwortung zuständig. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.02.2018 05:29
    Highlight Highlight Bekommt Guldimann jetzt jeden Monat noch eine zusätzliche Rente aus der Schweiz nach Berlin überwiesen?
  • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 18:13
    Highlight Highlight Ziemlich fadenscheinig Begründung zum Rücktritt.
    Ich sag es mal so: Eine verantwortungsvolle, intelligente Person die mit der Politik vertraut ist und für ein solches Amt kandidiert, sollte doch auch im voraus abschätzen können welcher Aufwand daraus entsteht. Und ich denke das ist auch der Fall.
    Ich denke eher dass er sich aus seinem "Elfenbeinturm" heraus (um nicht von "Blase" zu spreche ;)) verschätzt hat was politische Rahmenbedingungen und der Grundtenor in der Schweiz angingen. In Anlehnung an einen Politiker aus einer anderen Partei: Ein "Kei-Luscht"-Manöver sozusagen
  • p4trick 19.02.2018 13:16
    Highlight Highlight "Die Gleichstellung von Mann und Frau sei ein zentraler Punkt seines Wahlprogramms gewesen. Nun sei es an ihm, sie auch selber umzusetzen. Ein Umzug in die Schweiz komme nicht in Frage – seine beiden Töchter gingen noch zur Schule, und seine Frau sei berufstätig."

    Kann mir bitte jemand/jemandin erklären was das mit Gleichstellung zu tun hat? ich verstehe diesen Absatz nicht.
  • Max Dick 19.02.2018 10:05
    Highlight Highlight Nationalrat Tim Guldimann tritt zurück - seine Begründung zeigt, dass er ein Jammeri ist.
  • Lowend 19.02.2018 09:50
    Highlight Highlight Ich habe lange im Ausland gelebt und kann Tim Guldimann gut verstehen!

    Dieser dauernde Wechsel zwischen dem weltoffenen Berlin und dem verstockten Berner Politbetrieb muss jeden denkenden und fühlenden Menschen zermürben.

    Aber wie sagt man so schön; Jedes Land hat die Politik, die es verdient und so wünsche ich Tim Guldimann und seiner Familie weiterhin viel Glück und Erfolg im schönen Berlin.
    • Madmessie 19.02.2018 10:45
      Highlight Highlight "Jedes Land hat die Politik, die es verdient".

      Das war jetzt aber nicht nett gegenüber den Deutschen.

    • p4trick 19.02.2018 13:19
      Highlight Highlight @Lowend: Wie treffend das du das erwähnst. Die Schweiz hat ja genau die Politik die sie verdient, nämlich eine der besten weltweit!
      Unsere Politik besteht nicht aus Einzelpersonen, Danke Gott dass wir alle Parteien haben. Nur SVP oder nur SP oder nur FDP wäre alles eine blanke Katastrophe, aber trotzdem brauchts alle.
    • Watson=Propagandahuren 19.02.2018 18:17
      Highlight Highlight Scheints gibt es in Deutschland doch eine gewisse Menge Leute die mit der Politik unzufrieden sind und keine der GroKo-Parteien mehr wählen.

      Aber für dich sind dass dann wohl alles Nazis (AfD- und FDP-Wähler Nazis und Linke-Wähler Krypto-Nazis) und zählen deshalb nicht?

      "Schönen Berlin" - kommt auf die Gegend drauf an. Aber ich bin - wie du - auch zuversichtlich dass der SPler Guldimann sich eine noble Gegend leisten kann ;-)
  • Martin C. 19.02.2018 08:54
    Highlight Highlight Die rückwärts gerichtete Politik der aktuellen politischen Führung verhindert jeglichen Vortschritt. Dies ist schon jetzt spürbar z.B. bei der Gleichberechtigung aber auch bei vielen anderen Themen (z.B. Konsumentenschutz, Arbeitsbedingungen, Energiepolitik, Umweltschutz, etc.)
    • derlange 19.02.2018 23:54
      Highlight Highlight Wir suchen sich den Fortschritt.
      Ich glaub da sind wir auf gutem Weg!
  • Quacksalber 19.02.2018 08:36
    Highlight Highlight Von aussen betrachtet ist schon absurd welche Themen in der Schweizer Politik dominieren. Da muss man schon mitten im Teig leben um das auszuhalten. Ich verstehe ihn vollkommen.
  • Bijouxly 19.02.2018 07:26
    Highlight Highlight @watson Team
    Warum lassen seine Beweggründe "aufhorchen"? Oder ist das nur Clickbait...
  • fiodra 19.02.2018 07:16
    Highlight Highlight Ich bin von Herrn Guldimann, den ich gewählt habe, weil er eine besonnene Stimme ist, enttäuscht. Stattdessen folgt ein Linksaussen, den ich nicht gewählt hätte. Ich fühle mich betrogen.
    • Lowend 19.02.2018 09:45
      Highlight Highlight Auch Molina wurde von den Zürchern gewählt! Er liegt einfach auf dem Platz, der ihn zum Ersatzkandidaten macht. Ihre Agitation zeugt darum von sehr wenig Demokratieverständnis!
    • Max Dick 19.02.2018 11:01
      Highlight Highlight Du hast das Wahlsystem nicht verstanden. Mit jedem Kandidaten, den du wählst, gibst du automatisch derjenigen Partei auch eine Listenstimme. Also wählst du eigentlich immer auch Leute, denen du deine Stimme gar nicht gegeben hast. Ob jetzt einer in der laufenden Legislatur zurücktritt oder nicht, spielt da gar keine Rolle.
    • SeineEminenz 19.02.2018 11:18
      Highlight Highlight Molina wurde eher aufgrund seines Platzes in der Liste gewählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sdv520 19.02.2018 07:06
    Highlight Highlight finde es sackschwach von ihm und er erweist der linken damit einen bärendienst. ich habe ihn damals in gutem glauben gewählt, aber in berlin leben und nebenbei bisschen nr sein geht halt nicht. und dann erst noch sein nachfolger....die sp sollte dringendst über die bücher, will sie nicht das gleiche schicksal ereilen wie die spd http://n
  • Schneider Alex 19.02.2018 06:31
    Highlight Highlight AuslandschweizerInnen stimm- und wahlberechtigt ohne die Konsequenzen tragen zu müssen?

    Viele AuslandschweizerInnen haben ihr Heimatland für lange Zeit oder gar für immer verlassen, trotzdem haben sie gemäss Art. 136 und Art. 143 BV die vollen Mitwirkungsmöglichkeiten in Bundesangelegenheiten. Die Konsequenzen ihres Abstimmungs- und Wahlverhaltens müssen sie aber nicht tragen. Im Vergleich zu den langjährig hier anwesenden AusländerInnen ohne Stimm- und Wahlrecht ist das paradox.
    • Pafeld 19.02.2018 09:25
      Highlight Highlight Das Recht haben ja auch Leute, die mit einem Bein schon in der Urne stehen. Und auch Leute, die es mit der Informationspflicht vor einer Abstimmung nicht soooo genau nehmen.
    • Schneider Alex 19.02.2018 10:52
      Highlight Highlight @Pafeld
      Manchmal nimmt es auch unser Bundesparlament nicht so ganz genau mit der Umsetzung von angenommenen Verfassungsartikeln.
    • Kayenta 19.02.2018 11:38
      Highlight Highlight Guldimann hätte mit ein bisschen Überlegung vorher wissen können, auf was er sich einlässt. Wollte er seine Rente aufbessern?
      Pafeld: Und ein Mitwirkungsrecht haben leider auch viel zu viele Leute, die noch nicht trocken hinter den Ohren sind. Gerade so jemand wird den Platz von Herrn Guldimann einnehmen. Leider.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 18.02.2018 23:47
    Highlight Highlight Schade! Seine Sicht auf die Welt, Europa und auf den Platz der Schweiz in Europa und der EU wird mir fehlen.

    Alles Gute Fabian Molina!
    • Staedy 19.02.2018 07:44
      Highlight Highlight Wer in seinem Alter und mit seiner politischen Erfahrung die Anforderungen und den Aufwand an sein Nationalratsamt nicht abschätzen kann, dem ist aus Sicht der Schweiz kaum nachzutrauern. Viel mehr erscheint es, dass dahinter wohl einfach so ein persönliches Kalkül stand. So unter dem Motto; Lebensziele, auch das möchte ich einmal gemacht haben. Seine politischen Ansichten in Ehren, sein Verhalten und seine Leistung in diesem Amt sehr bescheiden.
    • äti 19.02.2018 12:33
      Highlight Highlight @steady, da du offensichtlich die gesamte Lage von Herrn Guldimann kennst, was müsste er wann tun und warum? Wie misst du die Leistung von Parlamentariern? Würde gerne was lernen.
  • Luca Brasi 18.02.2018 21:33
    Highlight Highlight Man hat ihm schon vor der Wahl gesagt, dass das mit dem Wohnsitz in Berlin kaum machbar ist, aber nein...
    Die Zürcher SP ist -sagen wir einmal- "speziell"...
    • ujay 19.02.2018 05:06
      Highlight Highlight ....immer dieser "man"....wer ist denn das?
    • Luca Brasi 19.02.2018 07:32
      Highlight Highlight @ujay: Journalisten, andere Politiker, meine Coiffeuse, etc.

      Hier noch für Sie aus dem Duden:
      https://www.duden.de/rechtschreibung/man_jemand_irgendeiner_irgendeine
    • äti 19.02.2018 07:44
      Highlight Highlight .. aha, Herr Guldimann darf nicht selber über seine Zukunft entscheiden. Es gibt noch Parteien wo das geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 18.02.2018 21:08
    Highlight Highlight Als er gewählt wurde dachte ich, warum nicht. Eine andere Sicht auf die Schweiz schadet gar nicht. Ehrliche Gründe vorzeitig abzutreten hat er auch. Wenn ich bloss wüsste was mich dran stört.
    • atomschlaf 19.02.2018 00:43
      Highlight Highlight Mich stört einzig sein Nachfolger.
    • äti 19.02.2018 07:48
      Highlight Highlight Störende Nachfolger gibts überall - und immer bei den Andern. Am besten ist, man sorgt bei den Eigenen für Nicht-Störende, sofern man kann und darf.
    • Phrosch 19.02.2018 09:00
      Highlight Highlight Mich stört, dass er schon vor der Wahl hätte wissen können, dass genau diese Schwierigkeiten auf ihn zukommen. Er hätte überlegen können, ob er das hinbekommt oder nicht. Schade, seine Sicht wäre weiter ein wichtiger Beitrag in den Diskussionen, auch wenn er das frustrierend findet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hustler 18.02.2018 20:52
    Highlight Highlight Ich finde das eine Frechheit. In Berlin leben und einen auf Nationalrat machen?
    Und Mollina wird jetzt einfach so mir nichts dir nichts Nationalrat?
    • Pisti 18.02.2018 23:17
      Highlight Highlight Ganz normaler Vorgang, Molina hatte am meisten Stimmen von den nicht Gewählten.
      Fragwürdiger ist eher sein Beruf, er betreibt Rohstoffpolitik bei einem Hilfswerk. Hat man wohl für den Molina ein gut bezahltes Jöbli geschaffen mit Spendengeldern. Die Leute überlegen sich anscheinend nicht wen sie wählen.
    • leu84 18.02.2018 23:20
      Highlight Highlight Das Nachrücken gilt für alle bei Proporzwahlen nichtgewählten PolitikerInnen. Sofern kantonale Bestimmungen nichts anderes sagen.
    • FrancoL 18.02.2018 23:37
      Highlight Highlight Du hältst ja nicht besonders viel von Wahlen? Molina wurde auf den ersten Ersatzrang gewählt ob Dir das passt oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 18.02.2018 20:28
    Highlight Highlight Bitte nicht Molina...
    • Liv_i_am 19.02.2018 07:18
      Highlight Highlight Kannst du deine Aussage begründen?
    • Triumvir 19.02.2018 10:02
      Highlight Highlight Kannst du das bitte begründen!?
    • Beaudin 19.02.2018 10:14
      Highlight Highlight Ein Berliner geht, ein Ausländer kommt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 18.02.2018 20:19
    Highlight Highlight Nachvollziehbare Gründe, wünsche ihm alles Gute.

    Einzig stört mich sein Nachfolger....
    • Randy Orton 19.02.2018 01:07
      Highlight Highlight Was an Molina stört dich?
    • Raembe 19.02.2018 07:59
      Highlight Highlight Gewisse Ansichten, ist mir teilweise zu radikal.
    • Beaudin 19.02.2018 16:23
      Highlight Highlight Weil er die Schweizerfahne und den Schweizer Psalm am 1. August verbieten will.
      Sein Vater war ein linker Aktivist aus Chile und flüchtete in die Schweiz.


    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 18.02.2018 19:46
    Highlight Highlight Es scheint mir weniger eine Sache der Distanz sondern eher das Tim Guldimann nicht erkannt hat, dass seine Ansichten zu Europa für eine grosse Mehrheit der Schweizer, inkl. einem Teil der SP, zur Zeit nicht tragfähig sind. Was nicht heisst dass sie nicht tragfähig sein könnten, wenn endlich die Blockade der Schweiz gegenüber der EU ein Ende finden würde und damit meine ich wiederum nicht dass es zu einem Beitritt kommen soll, sondern zu einem viel weniger verkrampften Meinungsaustausch unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse. Doch davon sind wir weit entfernt.
    • walsi 19.02.2018 05:41
      Highlight Highlight Einen Meinungsaustausch unter Berücksichtigung der Verhältnisse. Sprich die EU diktiert und die Schweiz gehorcht.
    • Candy Queen 19.02.2018 05:56
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass der SP unliebsame Diskussionspunkte durchgehend als Phantomprobleme betrachtet werden. Die SP hat somit ganz klar erheblichen Anteil an der Blockade.
    • äti 19.02.2018 07:53
      Highlight Highlight @walsi, gell am Montag regnets immer. Ist Fakt. Die Partei hat es gesagt. Am Montag regnets immer, überall, immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • olga 18.02.2018 19:39
    Highlight Highlight Naja, dass das Nationalratsamt von Berlin aus nicht zufriedenstellend erfüllt werden kann, war irgendwie abzusehen. Wünsche Fabian Molina nun alles Gute für seine neue Aufgabe!
  • Scaros_2 18.02.2018 19:32
    Highlight Highlight Man könnte ja auch in die Schweiz ziehen aber nein....
    • äti 19.02.2018 07:59
      Highlight Highlight .. nur 5 Minuten mit der Materie befasst? Nein doch .. Etwas gelernt? Auch nicht .. na dann ..
  • Telomerase 18.02.2018 19:26
    Highlight Highlight Hat der Herr gemerkt, dass die Arbeit als Nationalrat auch Arbeit beinhaltet und nicht nur Aperos?
    • FrancoL 18.02.2018 23:34
      Highlight Highlight Wieso ist jemand der in Berlin lebt a priori ein Aperotrinker? Sonderbare Sicht der Politik, aber die niedrigen Kommentare sind wohl auch ein politisches Statement.
    • Hugo Wottaupott 19.02.2018 01:41
      Highlight Highlight Die Aperos gelten als "Lohnbestandteil".
    • ujay 19.02.2018 05:03
      Highlight Highlight Ja, und bei dir ist mit der Telomerase was schief gelaufen, gell😂😂😂
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