DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Members of the Shi'ite Badr organisation inspect the remains of Iraqi security forces who were killed by Islamic State militants in Saqlawiya, north of Falluja, Iraq, June 5, 2016. REUTERS/Thaier Al-Sudani

Schiitische Milizionäre untersuchen Leichenteile von irakischen Sicherheitskräften in Saklawija, nördlich von Falludscha. Bild: THAIER AL-SUDANI/REUTERS

«IS»-Exekution «wegen Spionage»: Irakische Armee entdeckt Massengrab mit 400 Leichen



Irakische Sicherheitskräfte haben in der Nähe der «IS»-Hochburg Falludscha ein Massengrab entdeckt, Nach ihren Angaben wurden dort schätzungsweise 400 Leichen verscharrt.

Wie ein hochrangiger Polizist der Provinz Anbar am Sonntag mitteilte, waren Angehörige der irakischen Polizei, Armee und der schiitischen Miliz Hasched al-Schaabi auf das Massengrab gestossen, als sie in der Stadt Saklawija zehn Kilometer nordwestlich von Falludscha Minen räumten.

Bei den etwa 400 Toten handele es sich vornehmlich um irakische Soldaten, es seien aber auch ein paar Zivilisten dabei, sagte der Polizeivertreter. Die Sicherheitskräfte hätten das Grab geöffnet und damit begonnen, die Leichen zur Identifikation wegzubringen.

«Missachtung der Regeln der Organisation»

Zu den möglichen Verantwortlichen sagte der Polizist, die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») habe Ende 2014 und Anfang 2015 viele Mitglieder des Militärs ebenso wie Zivilisten in dieser Gegend hingerichtet.

Radscheh Barakat, Mitglied des Provinzrates von Anbar, bestätigte die Entdeckung eines Massengrabes im Viertel Schuhada. Darin seien auch die Leichen von Zivilisten gefunden worden, die der «IS» «wegen Spionage oder Missachtung der Regeln der Organisation» exekutiert habe.

Die irakische Armee hatte vor zwei Wochen eine Offensive gestartet, um die Stadt Falludscha zweieinhalb Jahre nach ihrer Besetzung durch den «IS» zurückzuerobern. Zunächst brachten die regierungstreuen Truppen Saklawija und andere Gebiete rund um Falludscha unter ihre Kontrolle. (sda/afp)

Diese Frauen rächen sich an den «IS»-Terroristen

1 / 23
Diese Frauen rächen sich an den «IS»-Terroristen
quelle: x90013 / ahmed jadallah
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das Morden geht weiter

IS-Terroristen foltern und erschiessen Anwältin

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat eine bekannte irakische Menschenrechtsanwältin gefoltert und öffentlich getötet. Samira Salih Ali Al-Nuaimi hatte in der vergangenen Woche die Zerstörung von Moscheen und anderen religiösen Stätten durch die Terrormiliz auf ihrer Facebook-Seite als «barbarisch» kritisiert.

Ein sogenanntes «Scharia-Gericht» habe die Frau dann wegen Abfalls vom Glauben verurteilt, teilte der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, am Donnerstag mit. …

Artikel lesen
Link zum Artikel