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Na, schon hungrig? Bild: shutterstock

Weshalb du in Zukunft auch Insekten essen solltest

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In gewissen Teilen der Welt sind sie schon lange fixer Bestandteil des täglichen Speiseplans. In Europa wird Insekten immer noch mit Ekel begegnet. Dabei hat ihr Verzehr viele Vorteile.

In gewissen Teilen Asiens, Afrikas, Süd- und Zentralamerikas stehen Insekten schon lange auf dem Speiseplan. Ob Larven, Heuschrecken, Würmer, Spinnen oder Termiten – für rund zwei Milliarden Menschen sind sie nicht eklig, sondern wichtig, ja gar schmackhaft.

Dass sich Insekten in unseren Breitengraden noch nicht als Lebensmittel durchgesetzt haben, liegt vor allem an einem Argument: dem Ekel. Den Schweizern sind Würmer und Heuschrecken als Lebensmittel nicht geläufig, und deshalb reagieren sie im ersten Moment ablehnend. Oftmals isst man das am liebsten, was einem vertraut ist und schon immer geschmeckt hat. Doch weshalb ist eine Heuschrecke eklig – aber eine Crevette ist es nicht?

Ein Stand mit frittierten Insekten an einem Markt in Asien. bild: shutterstock

Auch wir Schweizer täten gut daran, Insekten in Zukunft wenigstens ab und an auf unsere Einkaufsliste zu schreiben. Es gibt nämlich mehrere gute Gründe dafür.

Gesundheit

Insekten sind eine hervorragende Proteinquelle. Grillen enthalten je nach Art zwischen acht und 25 Gramm Protein pro 100 Gramm Frischgewicht. Bei Mehlwürmern sind es zwischen 14 und 25 Gramm. Damit kommen die Krabbeltiere auf ähnliche Werte wie beispielsweise Rindfleisch oder Fisch. Auch die biologische Wertigkeit ist mit anderen tierischen Proteinen vergleichbar.

Biologische Wertigkeit

Proteine bestehen aus Aminosäuren. Die biologische Wertigkeit ist ein Index, der aufzeigt, wie effizient Proteine vom menschlichen Körper verwertet werden können. Dabei gilt: Je ähnlicher die Aminosäuren-Zusammensetzung der Nahrungsproteine den körpereigenen Proteinen ist, desto höher die biologische Wertigkeit. Als Referenzwert dient Vollei, dessen biologische Wertigkeit mit 100 bewertet wird. 

Proteine und deren biologische Wertigkeit:
Kuhmilch – 135
Vollei – 100
Rindfleisch – 92
Soja – 84 bis 86
Kartoffeln – 76

Die exakte biologische Wertigkeit von Insekten-Proteinen ist noch unbekannt. Mehrere Quellen bestätigen aber, dass der Wert hoch, vergleichbar mit anderen tierischen Proteinen, ist.

Proteingehalt pro 100g Rohmasse

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Im Handel sind Insekten normalerweise gefriergetrocknet erhältlich. Da sie dann kein Wasser mehr enthalten, ist der Anteil der jeweiligen Nährstoffe noch grösser.  quelle: Food and Agriculture Organization (FAo), Bild: watson, infogr.am

Gleich geht's weiter mit den Fakten rund ums Thema Insekten essen, vorher ein kurzer Hinweis:

Trau dich und probier's aus!

Insektenfood – wir haben den Test in einem unserer Supermärkte gemacht. Fazit: Probieren lohnt sich! Und wenn du mehr über unsere Insekten-Produkte wissen willst, klickst du am besten hier.

Und nun zurück zur Story ...

Der Fettgehalt von Insekten variiert je nach Art. So enthalten Mehlwürmer im Rohzustand rund 5,2 Gramm Fett pro 100 Gramm, bei Heuschrecken sind es 11,7 Gramm. Ähneln Insekten im Proteingehalt eher anderen Tieren, so sind sie beim Fettgehalt eher mit Nüssen vergleichbar. Einen wesentlichen Teil des Fetts machen einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus – also die sogenannten «guten Fette». 

Fettgehalt pro 100g Rohmasse

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quelle: food and agriculture organization (fao), Bild: watson, infogr.am

Des Weiteren enthalten Insekten unter anderem Vitamin A, Vitamin E, die Vitamine B2, B3, B5, B6, B9 und B12 und Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Zink.

Umwelt

Insekten als Nahrungsmittel sind eine umweltschonende Alternative zu Fleisch oder Fisch. So sind beispielsweise Heuschrecken viel effizienter in der Nahrungsaufnahme als andere Tiere. Für ein Kilo essbare Heuschrecken braucht es 1,7 Kilogramm Futter. Für dieselbe Menge essbares Rindfleisch werden zehn Kilogramm Futter benötigt.

Futterverbrauch für 1 Kilogramm essbares Fleisch in Gramm

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quelle: food and agriculture organization (fao), bild: watson, infogr.am

Während bei Insekten rund 80 Prozent des Körpers essbar sind, wird bei Lamm oder Rind rund die Hälfte des Tieres nicht weiterverwendet. Auch Hühner (65% essbar) und Schweine (70% essbar) produzieren mehr Abfall.

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gibt es noch keine gesicherten Untersuchungen darüber, wie hoch der Wasserverbrauch in der Insektenzucht ist. Es deutet aber vieles daraufhin, dass er um ein Vielfaches niedriger ist als bei der Produktion von herkömmlichem Fleisch. Denn für ein Kilogramm Rindfleisch braucht es laut der FAO zwischen 22'000 und 43'000 Litern Wasser. 

Des Weiteren entstehen bei der Insektenzucht weniger Emissionen. Die FAO schreibt in einem Bericht, dass bei der Produktion von Insekten rund 100 Mal weniger Treibhausgase anfallen als bei gewöhnlicher Viehzucht.

Wirtschaft

Auch aus wirtschaftlicher Sicht haben die Zucht und der Konsum von Insekten grosse Vorteile. Insekten treten in der Natur in grossen Schwärmen auf. Massentierhaltung auf engen Räumen ist ihnen also durchaus zumutbar. 

Das hat zur Folge, dass für die Produktion keine grossen Landflächen benötigt werden. Das heisst, sie ist auch in urbanen Gebieten problemlos möglich. Teure Geräte oder Technik werden ebenfalls nicht benötigt und der Futterverbrauch ist wie bereits erwähnt klein, was wiederum bedeutet, dass die Kosten in der Insektenzucht deutlich geringer sind als in der gewöhnlichen Viehzucht.

Bonus

Und dann ist da auch noch der Geschmack. Glaubt man den Herstellern, haben Mehlwürmer einen Geschmack, der an Haselnuss erinnert. Heuschrecken sollen nach Geflügel und Grillen eher nach Popcorn schmecken. 

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Salat mit Würmern als Protein-Beilage – warum nicht? Bild: shutterstock

Natürlich werden Insekten in den nächsten Jahren kaum das herkömmliche Fleisch ersetzen können. Und man soll auch nicht auf Steaks, Ragouts und Würste verzichten müssen. Viel mehr sind Insekten eine sinnvolle Ergänzung für unseren Speiseplan. 

Sind Leute die Insekten essen auch Food-Snobs?

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gipfeligeist 17.10.2017 22:32
    Highlight Highlight Insekten finde ich bei mir im Garten, aber im Coop habe ich sie noch nie gefunden... Ich bin offen dafür, aber dann sollten sie auch den versprochenen Mehrwert (Kosten, Umweltschutz) mit sich bringen
  • Skip Bo 17.10.2017 10:27
    Highlight Highlight Weiderinder fressen Gras. Sie trinken oft Wasser aus laufenden Brunnen (Wasser läuft so oder so). Die FAO nimmt als Referenz die US Haltung in Feedflots wo nur Mais und Soja aus bewässertem Anbau gefüttert wird.
    Benutzer Bild
    • Gipfeligeist 17.10.2017 22:28
      Highlight Highlight Ja, weil so der tatsächliche Bedarf in der Realität gedeckt wird.
  • Ohniznachtisbett 17.10.2017 07:30
    Highlight Highlight Wer das essen will soll. Ich hab da gar kein Bock drauf.
  • Staatsgebeutelter 17.10.2017 01:42
    Highlight Highlight Während bei Tieren oder Fischen Mägen und Verdauungsgedärme meist entfernt werden und nicht gegessen werden müssen, wird dies bei Insekten nicht so einfach sein. Daher ist zu erwarten dass mit dem Verzehr von Insekten noch viel mehr verspiesen wird als nur Proteine, Fette und anderes Nützliches.
  • sambeat 16.10.2017 22:18
    Highlight Highlight Wer auch immer den Titel und den darauffolgenden Artikel geschrieben hat (ich gebe zu, ich habe ihn nicht gelesen - musste ich auch nicht): Iss sie selber und geniesse es. Und lass mich damit bitte in Ruhe! Mir ist vollkommen egal, ob sie nahrhaft sind oder in Hülle und Fülle vorhanden. Ich esse keine Insekten. Prinzip.
    • sambeat 18.10.2017 23:35
      Highlight Highlight @Pondering: Du solltest unbedingt an Deiner Schreibweise arbeiten. Und das darfst Du nicht persönlich nehmen👍
  • Noach 16.10.2017 21:37
    Highlight Highlight Ach ist das doch schön Vegetarier zu sein ,da kann man auf diesen Frass verzichten!!
  • Sheez Gagoo 16.10.2017 21:24
    Highlight Highlight Die Käfer und Würmer könnt ihr selber fressen.
  • Steimolo 16.10.2017 20:39
    Highlight Highlight Taugt das zeugs eigentlich als fischköder? Muss ich austesten 😜
    • Adrian Buergler 16.10.2017 21:20
      Highlight Highlight @Steimolo: Da gibt's vermutlich billigere Fischköder ;-)
    • Steimolo 16.10.2017 21:23
      Highlight Highlight ja eh, aber vielleicht ist es ein geheimtip ;-)
  • Jol Bear 16.10.2017 19:53
    Highlight Highlight Gemäss Artikel sollen wir ja nicht vollumfänglich auf Steaks, Ragout und Würste verzichten, sondern die gefriergetrockneten Insekten als Ergänzung dazu konsumieren, aber bitte regelmässig. Ist auch naheliegend. Denn der Grossverteiler, der den Artikel präsentiert, hat ja weiterhin konventionelles Fleisch im Angebot. Und dieses soll weiterhin gut verkauft werden. Die Insekten sind hingegen neu im Regal und müssen jetzt promotet werden. Die Marge wird wohl mit jener von Bioprodukten vergleichbar sein.
  • Der Rückbauer 16.10.2017 19:18
    Highlight Highlight Fischer bevorzugen Frauen mit Würmern.
  • DieRoseInDerHose 16.10.2017 16:57
    Highlight Highlight Thanks but no thanks. 🤢
  • Hackphresse 16.10.2017 16:10
    Highlight Highlight Ist es ok wenn andere die Insekten für mich essen? So als Kompensation für mich. 😊
  • Qui-Gon 16.10.2017 16:00
    Highlight Highlight "Und dann ist da auch noch der Geschmack. Glaubt man den Herstellern, haben Mehlwürmer einen Geschmack, der an Haselnuss erinnert. Heuschrecken sollen nach Geflügel und Grillen eher nach Popcorn schmecken."

    Und stimmt's? Oder hat der Autor etwa selber gar nicht probiert, was er hier promotet?
    • Skip Bo 17.10.2017 10:31
      Highlight Highlight Dann kann man gleich Haselnüsse oder Popcorn essen...
  • Papa Swappa 16.10.2017 15:56
    Highlight Highlight die meisten kommentare hier erinnern mich an meine verstorbe grossmutter. 'ich esse keine crevetten, das sind wasserinsekten'. ich freue mich auf insekten und vorallem darauf, dass man mit ihnen neues versucht, dass nicht einfach nach nuss oder kichererbsen schmeckt - denn wenn es einfach nach nuss oder hüllsenfrucht schmeckt, sollte man auch die nährwerte und herstellungsprozesse mit diesen vergleichen.
    • Tschakkaaa! 16.10.2017 16:00
      Highlight Highlight Deshalb esse ich viele Hülsenfrüchte, Humus und Kichererbsensalat😋. Wieso, sollte ich auf Ungeziefer umsteigen? Macht leider nicht viel Sinn was du da geschrieben hast.
  • Tschakkaaa! 16.10.2017 15:48
    Highlight Highlight Nein, nein, nein, niemals, never ever!!!!!!!
    Ausser ich bin dem Hungertod Nahe!
  • Linus Luchs 16.10.2017 15:19
    Highlight Highlight Für mich sind Essen und Trinken kein technischer Vorgang, sondern ein Akt des Geniessens und der Kultur. Da kann mir Watson, finanziert von Coop, noch hundert Statistiken über Proteingehalt und Futterverbrauch vor die Nase halten, ich werde kein Verlangen nach Maden und Heuschrecken entwickeln. Denn Lust entsteht aus der Sinnlichkeit, aber sicher nicht beim Studieren von Zahlen. Und auch nicht unter der Moralinkeule.
  • Matti_St 16.10.2017 14:27
    Highlight Highlight Anstatt kleine Häppchen für unter 5 Franken zu bloggen, schreibt doch mal ein paar geile Insekten-Rezepte hier rein (wenn ich den Artikel verpasst hätte... Tschuldigung 😁)
  • Gubbe 16.10.2017 14:16
    Highlight Highlight Ich werde wohl kaum zum Insektenesser werden. Ja, in anderen Ländern essen sie Insekten, vielleicht weil sie sonst keine Alternative haben. Nun kommt das Gekrabbel auch hier an. Es braucht schon eine Menge Überwindung um genüsslich Insekten zu essen. Dürfen das eigentlich Vegetarier?
    • Frausowieso 16.10.2017 19:20
      Highlight Highlight natürlich "dürfen" sie, aber sie "wollen" nicht.
  • gnp286 16.10.2017 13:41
    Highlight Highlight Es hat halt schon den Hintergrund, dass wenn hier in nördlicheren Ländern Insekten in der Nahring sind, diese meist schlecht/verfault/unbrauchbar und auch zum Verzehr nicht mehr sicher ist. Aber jedem der die Würmli essen will sein Ding. So wies im Moment vermarktet wird ists einfach übertrieben teurer Hipsterkram und hat praktisch nichts mehr mit den oben genannten Vorteilen (v.a. Wirtschaft & Umwelt) zu tun.
  • By-Quête 16.10.2017 13:24
    Highlight Highlight warum um alles in der Welt müssen wir Menschen TIERE essen? ob herzige Kälbchen, Säuli, Hundeli - oder gruusiges Käferzeugs - wir brauchen dieses Eiweiss nicht! Ausserdem schwächt uns diese Kadaver-Fresserei und zerstört langfristig die Umwelt!
    • Mia_san_mia 16.10.2017 14:17
      Highlight Highlight Warum müssen Tiere Tiere essen??
    • Mia_san_mia 17.10.2017 06:45
      Highlight Highlight @By-Quéte: Kannst Du mir bitte meine Frage beantworten, ich habe Deine weiter unten auch beantwortet, obwohl es nicht gerade so eine gute war... Wieso haben diese Tiere NULL RESPEKT vor dem leben? Mir dreht sich manchmal der Magen um, wenn ich Raubtiere in Dokus sehe... Diese unglaubliche Brutalität, nur um das Fleisch zu essen 😲
    • Mia_san_mia 17.10.2017 21:26
      Highlight Highlight By-Quête?
    Weitere Antworten anzeigen
  • niklausb 16.10.2017 12:59
    Highlight Highlight Höhrt doch mal auf mit dem Misst, das ist ja möglicherweise ok wenn eine Hungersnot herscht aber nicht wenn s wie bei uns in Europa und vielen anderen ländern der Welt durchaus normales Essen im überfluss hat. Wenn ich hier ein Käferli esse hilft das dem Hungernden im Notgebiet kein bisschen. Ausserdem wie weiter unten schon gesagt wurde wir müssen bei der besseren verwertung hiesiger Tiere ansetzen.
    • x4253 16.10.2017 13:20
      Highlight Highlight Die bessere Verwertung wäre sicherlich ein wichthtiger Schritt.

      Der Hunger auf Fleisch in den Infustrienationen verursacht aber Hungersnöte in anderen Ländern. Namenlich dort wo Soja zur Tierfutterprodktion angebaut wird. Diese Fläche könnte für den Anbau von Nahrungsmitteln für Menschen genutzt werden.
      Oft wird dafür aber auch Regenwald illegal gerodet.

      btw. insekten sind in vielen Kulturen "normales" Essen.

      Sushi war hier bis vor 20 Jahren ebenfalls hoch exotisch und "nicht normal". Heute ist es das Arschgeweih unter den Essen.
    • Rumpelstilzchen 16.10.2017 13:29
      Highlight Highlight "Das Arschgeweih unter dem Essen" ... you make my day :-D
    • niklausb 16.10.2017 13:43
      Highlight Highlight Dann dollen sie weiterhin in diesen Kulturen welche dies schon lange essen gegessen werden und hier bei uns als exotisch beworben werden und nicht als weltverbesserungsfood den alle essen sollten.
  • Thinktank 16.10.2017 12:56
    Highlight Highlight Nur aus Neugierde. Sind das journalistische eigene Texte oder werden solche Stories im Auftrag von Firmen geschrieben? Für mich ist das aufgrund der Tags wie "Coop Nachhaltigkeit" nicht ersichtlich. Müsste das nicht klar als "Werbung" bezeichnet werden, die ich mittels Adblocker ausblenden kann?
    • Viktoria 16.10.2017 13:08
      Highlight Highlight Lieber Thinktank

      Wir unterscheiden zwischen NativeAds (wie diese Story eines ist) und Promotionen. NativeAds sind von der Redaktion nach journalistischen Qualitätskriterien produzierte Geschichten, die Kunden sponsern. Die AutorInnen kennen die Kundschaft nicht und allenfalls beworbene Produkte dürfen in NativeAds nicht vorkommen. Promotionen sind von der Kundschaft selbst produziert. Beide Werbeformen sind entsprechend gekennzeichnet – hier durch die Einblendung "Präsentiert von Coop" (auf Mobile ganz oben, auf Desktop unten rechts) und die Infobox.

      Liebe Grüsse aus der Redaktion!
    • Thinktank 16.10.2017 13:42
      Highlight Highlight Merci, dann werd ich wohl mal eine saftige Made probieren.
  • obi 16.10.2017 12:37
    Highlight Highlight ...
    • Mia_san_mia 16.10.2017 14:19
      Highlight Highlight 😄👍
    • Adrian Buergler 16.10.2017 14:59
      Highlight Highlight !!!
    • Pasch 16.10.2017 15:34
      Highlight Highlight Bloss nicht zu früh aus dem Ofen holen, sonst flitzt der Belag weg!
      Benutzer Bild
  • Rumpelstilzchen 16.10.2017 12:09
    Highlight Highlight Ich denke zuerst sollte man endlich wieder das Fleisch der geschlachteten Tiere besser verwerten, und nicht mehr als 50% entsorgen. So waren Innereien vor ein paar Jahrzenten in unserer Küche noch Standart und heute ist es verpönt/eklig/"zu billig". Zum Beispiel werden immer noch die meisten Legehühner geschlachtet und entsorgt und das Fleisch wird nicht verwertet.
  • Ron Collins 16.10.2017 12:03
    Highlight Highlight Schon wieder ein Insekten-food-missionars-Artikel? ;)
  • Alnothur 16.10.2017 12:03
    Highlight Highlight Auch bei einem Rind kann man deutlich mehr als 50% verwerten, aber eben, auch dort ekeln sich dann die Leute. "Was, Zunge? Iiihh..."
    • azoui 16.10.2017 12:26
      Highlight Highlight Ich liebe Zunge!
  • Theor 16.10.2017 12:00
    Highlight Highlight Leider schafft es der Kapitalismus wieder, die Vorteile von Insekten richtiggehend von Beginn an zu begraben.

    Obwohl Insekten nicht nur nachhaltiger sondern auch wesentlich günstiger wären, verlangt Coop (der nette Sponsor dieses Artikels) für seine Insektenbällchen mal eben 10 Franken pro Packung. Damit wird - statt den Welthunger und die Ressourcenverschwendung wirksam den Kampf anzusagen - mal eben die Grille und der Mehlwurm in die überteuerte Fine-Food-Selection vermarktet, also kurzum Hipsterli-Nahrung für die gutbetuchten Snobs.

    Es lebe die Todgeburt einer an sich guten Sache!
    • Alnothur 16.10.2017 12:34
      Highlight Highlight Leg mal das Marx-Büchlein weg...
    • By-Quête 16.10.2017 13:29
      Highlight Highlight Auch dein Beitrag ist eine Totgeburt! Der "Kapitalismus" hat es noch immer geschafft, unsere Mägen mit totem Getier zu füllen - Tierleid und Menschenkrankheiten hin oder her!
    • Frausowieso 16.10.2017 13:30
      Highlight Highlight Bei neuen Produkten sind die Preise anfangs oft sehr hoch, da es noch keine etablierten Produktionen gibt. Ich esse keine Insekten, aber so weit ich weiss, werden die Tiere momentan noch aus dem Ausland importiert. Dazu kommen die Kosten für die Zulassung etc. . Sobald ein Produkt auf Interesse stösst, steigen mehr Produzenten ein und durch die Konkurrenz sinken die Preise. Das ist wie beim Vegifood- anfangs waren die Sachen noch teurer, da nur wenige die Produkte kauften.
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9 Schweizer Gins, die du unbedingt mal trinken solltest

Empfohlen von jemandem, der Bescheid wissen sollte (ergo nicht ich): Hier eine Auswahl erlesener einheimischer Brände.

Wie viele Schweizer Gins gibt es? Na, was schätzt du so?

20?

50 gar?

Antwort: 100.

In diesem kleinen Land gibt es tatsächlich um die 100 Sorten eines Destillats, das niederländisch-britischen Ursprungs ist. Ein Kulturimport, also.

Weshalb denn so viele? Ja, der Gin-Trend hält ungebrochen an, und, ja, Gin lässt sich einfach herstellen. Aber die Schweiz hält hierfür zwei Trümpfe: Eine lange Brennerei-Tradition und eine grosse Auswahl an einheimischen Kräutern, die sich perfekt als Botanicals …

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