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Die Rega, ein Polizeihelikopter, diverse Forstgruppen, Angehörige der Alpinen Rettung Schweiz, Angestellte der betroffenen Bergbahn sowie Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen stehen derzeit im unwegsamen Gelände im Einsatz. Bild: KEYSTONE

Bäume auf Pizolbahn gestürzt – Passagiere mussten Gondel für Gondel evakuiert werden

03.01.18, 16:17 03.01.18, 18:24

Im Skigebiet Pizol im Kanton St. Gallen steht seit Mittwochmittag eine Bergbahn still, nachdem wegen des Sturmtiefs «Burglind» Bäume auf die Tragseile gestürzt sind. Mehrere Passagiere mussten evakuiert werden.

Am Vormittag habe es im Skigebiet mit dem Wind keine Probleme gegeben, schilderte Klaus Nussbaumer, Chef der Pizolbahnen AG, die Ereignisse gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Als der Wind am Mittag stärker wurde, wollte man die Bergbahn abstellen.

Gondel für Gondel musste evakuiert werden.

Noch bevor alle Passagiere die Gondeln verlassen konnten, habe es von einem Moment auf den anderen extreme Böen gegeben. Dabei seien sowohl auf der Seite von Bad Ragaz als auch auf der Seite von Wangs Bäume auf die Tragseile gestürzt, und die Bahn kam zum Stillstand.

Danach musste Gondel für Gondel evakuiert werden. Im Einsatz standen unter anderem die Rega, ein Polizeihelikopter, aber auch Angehörige der Alpinen Rettung Schweiz. Nun wird noch versucht, im teilweise unwegsamen Gelände die umgestürzten Bäume zu entfernen. (sda9

Eine Skifahrerin wird aus der Pizolbahn evakuiert. Bild: KEYSTONE

Wintersturm Burglind fegt über die Schweiz

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Brikne, 20.7.2017
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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jaing 04.01.2018 07:40
    Highlight Der Geschäftsführer der Bahnen war gestern bei Schweiz Aktuell im Interview. Er wich aus, leider blieb kritisches Nachfragen praktisch aus.
    7 0 Melden
  • Patrizia Foradori 03.01.2018 20:44
    Highlight Versteh nicht warum Leute trotz gestrigen Warnung dennoch auf die Piste müssen... :-(
    24 1 Melden
  • amore 03.01.2018 19:37
    Highlight Solchen Bahnen sollte man die Betriebskonzession umgehend sistierten bis neue Verantwortliche angestellt sind.
    24 2 Melden
  • Anna4 03.01.2018 17:24
    Highlight Die Pizolbahnen handeln total verantwortungslos und fahrlässig. Schade! Das ist sicher hilfreich um aus den roten Zahlen zu kommen...
    67 7 Melden
    • Fabio74 03.01.2018 19:16
      Highlight warum denn? Die Verantwortlichen werden wissen was sie tun. Und handeln entsprechend den Informationen die sie haben.
      2 35 Melden
    • Amboss 03.01.2018 22:27
      Highlight Ich würde Mal sagen, die haben dort genügend Erfahrung mit starkem Wind, ist ja ein föhntal dort, CH denke, die wissen schon, was ihre Bahnen ertragen können

      Und wenn sie einfach immer die Variante "Abstellen" wählen, dann sind sie schnell bankrott.

      Es kann auch einfach Mal blöd laufen, ohne dass jemand Schuld ist. "Unglück"... Das Wort schon Mal gehört??
      3 14 Melden
    • Michi Schönbächler 04.01.2018 10:43
      Highlight Ich kann dir sagen, dass leider eine Unerfahrene Person die Entscheidung fällte die Bahnen laufen zu lassen. Der CEO war zu diesem Entscheid nicht vor Ort. Von seiten Mitarbeiter wurde sogar an die GL gewarnt nicht zu fahren. Doch vergebens. Nun kann der CEO den Kopf hinhalten.
      0 0 Melden
    • Amboss 04.01.2018 13:23
      Highlight @Michi: Was da war oder nicht, weiss ich natürlich nicht. Ich finde nur, die Bahnen sollten Verantwortung übernehmen, ob und wie sie fahren - mit allen Konsequenzen. Mich stört diese "sie hätten tun müssen", das irgendwelche Kommentarschreibern rauslassen, ohne die Situation zu kennen.

      PS: Jaja, wie bei VW - die Verantwortung nach unten schieben - geht gar nicht. Der CEO ist verantwortlich für die Organisation und dafür, wer letztlich die Kompetenz hat zu entscheiden, was getan wird - also soll er auch den Kopf hinhalten
      1 0 Melden
  • Spiessvogel 03.01.2018 17:16
    Highlight Unwetterwarnungen auf allen Kanälen, Orkanstärke angesagt. Die turbulente Front traf, wie von den Wetterdiensten angesagt, fast Minuten genau ein. Aber die lokalen, honorablen Wetterfrösche aus der Ostschweiz wussten es wieder einmal besser. Gesprächsstoff für den Stammtisch ist geliefert. Da wird sich männiglich auf die Schulter klopfen und mit Begeisterung erzählen, dass niemand zu Schaden kam. Vielleicht wird doch noch einer vor dem Einschlafen bedenken, dass da Passagiere und Rettungskräfte einem absolut unnötigen Risiko ausgesetzt wurden. Eine Untersuchung von Amtes wegen ist angezeigt.
    81 6 Melden
  • Staedy 03.01.2018 16:45
    Highlight Da hat doch einer gesagt, dass es Stürmli aufkommt, oder? Aber schön dem Proft nach alles laufen lassen, am Ende zahlt es dann schon eine Versicherung. Eigentlich müsste dies zur Anzeige gebracht werden. Gleich dumm sind die, welche einfach ins Bähnli hockten.
    52 4 Melden
    • flv 03.01.2018 19:05
      Highlight Also ich habe das Gefühl, dass da die Versicherung nicht einfach so bezahlen wird. Das wird wohl noch ein juristisches Nachspiel haben.

      Zum Glück haben die Seile gehalten und es niemand ernsthaft verletzt worden oder gar ums Leben gekommen!
      16 1 Melden
    • Amboss 03.01.2018 22:40
      Highlight Heute hat es einen Baum auf die A1 gelegt, das hätte locker Tote geben können.
      Dann hätte man also nach deiner Logik die Autobahnen komplett sperren müssen, die Eisenbahn auch gleich dazu. Oder das dann doch nicht? Wo zieht man die Grenze?
      Vom warmen Wohnzimmer aus die Variante "null Risiko eingehen" zu fordern finde ich immer ein bisschen gar einfach
      2 13 Melden
    • Staedy 04.01.2018 10:36
      Highlight @Amboss: Es gibt ja Verhaltensregeln. Geschriebene und solche, die weiter gegeben werden. Manchen muss man es auch erklären. Während Sturm-/Orkan-Warnungen gehe ich davon aus, dass der normale Gang des Lebens einschränkt werden muss. Die Fahrt auf der Autobahn ist, wenn überhaupt nötig, noch vertretbar, es ist ja nicht die Regel, dass Bäume auf die A1 stürzen. Ein Aufenthalt im Wald oder die Fahrt in einer Gondel durch einen dichten Wald aber sicher nicht mehr. Erstaunlich, dass Menschen in Entwicklungsländern Gefahren erkennen und das Wenige schützen. Wir uns aber kopflos ins Verderben stürzen.
      4 0 Melden
  • Tobi-wan 03.01.2018 16:32
    Highlight Für mich unverständlich, dass man die Bahnen überhaupt hat fahren lassen, obwohl man gewusst hat, was für ein Sturm aufkommt. Die "Ausrede" man habe sie am Mittag abstellen wollen ist ein Witz. Ein Sturm kann gut mal eine Stunde früher hinwegfegen, als angegeben... Für mich verantwortungslos.
    197 15 Melden
    • Jakal 03.01.2018 16:52
      Highlight Und für mich noch unverständlicher, bei solchen Prognosen überhaupt in so eine Bahn einzusteigen ... ?
      67 6 Melden
    • undduso 03.01.2018 16:54
      Highlight Ist mein Hausberg und kenne das Gebiet sowohl als auch die Bergbahnen gut.
      Vorausschauendes Handeln war noch nie die Stärke des Betriebs. So wurde dieses Jahr 2 Stunden vor angekündogtem, starkem Föhn ein exponierter Sessellift in Betrieb genommen, nur um kurz darauf den Betrieb wieder einzustellen.
      Auf jedenfall bin ich nicht sehr überrascht, dass genau in diesem Betrieb so was passiert ist.
      47 3 Melden
    • Kong 03.01.2018 17:55
      Highlight Da wollte man noch was an die Deckungskosten haben... Habe mich auch gewundert, dass man das noch ausreizen wollte.
      22 3 Melden
    • dmark 03.01.2018 18:00
      Highlight Es wurde ja auch überhaupt nicht vor dem Sturm gewarnt.
      Andererseits wäre ich aber heute erst gar nicht in die Gondel gestiegen.
      31 5 Melden
    • Michi Schönbächler 04.01.2018 10:43
      Highlight Ich kann dir sagen, dass leider eine Unerfahrene Person die Entscheidung fällte die Bahnen laufen zu lassen. Der CEO war zu diesem Entscheid nicht vor Ort. Von seiten Mitarbeiter wurde sogar an die GL gewarnt nicht zu fahren. Doch vergebens. Nun kann der CEO den Kopf hinhalten.
      1 0 Melden

Zermatt ist nicht mehr von der Aussenwelt abgeschnitten

Nach fast zwei Tagen ohne Verbindung zum Rest der Schweiz ist der Walliser Ferienort Zermatt wieder erreichbar. Seit Mittwochabend verkehren wieder Züge. Am Dienstag und Mittwoch waren Helikopter das einzig mögliche Transportmittel.

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