Pegida
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ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN AUS UNSERER PORTRAITSERIE

Ignaz Bearth kandidierte 2015 für die Direktdemokratische Partei Schweiz für den Nationalrat. Bild: KEYSTONE

173'000 Likes futsch: Facebook löscht Accounts von Schweizer Rechtspopulist Ignaz Bearth

Facebook hat mehrere Fanseiten und private Accounts des ehemaligen Pegida-Aktivisten Ignaz Bearth gesperrt. Die Social-Media-Aktivitäten des Ostschweizers beschäftigten jüngst auch die deutsche Justiz. 



Facebook war sein Sprachrohr: Auf der Social-Media-Plattform rief Ignaz Bearth zu Kundgebungen auf und verbreitete seine Parolen. Über 173’000 Personen hingen ihm dabei virtuell an den Lippen. Damit ist nun Schluss: Facebook hat sowohl die Fanseite als auch das private Nutzerkonto von Bearth gelöscht, wie der «Spiegel» (Artikel online nicht verfügbar) in seiner aktuellen Ausgabe schreibt.

Bearth hatte in der Schweiz als Kopf des hiesigen Ablegers der Pegida-Bewegung («Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes») Bekanntheit erlangt. Nach einem Streit mit Pegida-Chef Lutz Bachmann schloss ihn dieser jedoch aus der Organisation aus. An den Nationalratswahlen 2015 hatte Bearth in St.Gallen zudem erfolglos für die von ihm gegründete Direktdemokratische Partei Schweiz kandidiert, die inzwischen mit der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) fusioniert hat.

Bearth war auf Facebook in der rechten Szene extrem gut vernetzt. Seine Social-Media-Aktivitäten beschäftigten jüngst auch die deutsche Justiz. Der Vorwurf: Letzten Dezember soll der Ostschweizer auf seiner Facebook-Seite ein Foto der deutschen Grünen-Politikerin Renate Künast gepostet haben – versehen mit einem gefälschten Zitat. Darin bringt Künast nach einem Mord an einer 19-jährigen Studentin in Freiburg vermeintlich Verständnis für den Täter auf: Man müsse dem «traumatisierten jungen Flüchtling» helfen, auch wenn er getötet habe.

Wie der «Spiegel» schreibt, kamen die Berliner Staatsanwälte zum Schluss, Ignaz Bearth sei tatsächlich der «Urheber» des erfundenen Zitats. Dennoch hat die Justiz das Verfahren vorläufig eingestellt, da es sich «lediglich um ein Äusserungsdelikt» handle und für Bearth «kein Aufenthaltsort im Bundesgebiet» bekannt sei. Dies, obwohl der Schweizer regelmässig an Anti-Merkel-Demos in Berlin auftritt.

epa04693688 Swiss right-wing politician Ignaz Bearth (R) speaks beside Pegida movement initiator, Lutz Bachmann, during a demonstration at Altmarkt in Dresden, Germany, 06 April 2015. The 'Patriotic Europeans Against the Islamisation of the West' (Pegida) has called for protests in Dresden.  EPA/SEBASTIAN KAHNERT

Ignaz Bearth (r.) ist in der rechten Szene gut vernetzt. Mit Pegida-Chef Lutz Bachmann (l.) verkrachte er sich jedoch. Bild: EPA/DPA

Bearth bestätigt die Sperrung seiner Accounts auf Anfrage von watson. Betroffen seien drei Fanseiten und zwei private Profile. Er sieht sich als Opfer einer Kampagne: «Linksextreme» hätten in einer orchestrierten Aktion seine Posts als unangebrachte Inhalte gemeldet, worauf Facebook zuerst einzelne Einträge und dann die ganzen Accounts gesperrt habe. Zwar habe er bei Facebook Einspruch erhoben – das Unternehmen habe bislang aber nicht darauf reagiert. 

Einen Zusammenhang der Profil-Sperrungen mit dem Gerichtsverfahren sieht Bearth nicht. Er bestreitet, Urheber des gefälschten Künast-Zitats zu sein. Er habe zwar einen entsprechenden Facebook-Post aus dem deutschsprachigen Raum weiterverbreitet. Als er darauf aufmerksam gemacht worden sei, dass das Zitat erfunden sei, habe er den Eintrag aber umgehend und aus eigenem Antrieb wieder gelöscht. Die Medienstelle von Facebook nimmt zu Einzelfällen keine Stellung.

Wenn Likes strafbar sind

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Video: srf

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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Menel 04.09.2017 22:40
    Highlight Highlight Es heisst doch immer von rechter Seite her, dass Unternehmen frei und autonom agieren und Entscheidungen über ihre Firmenpolitik treffen sollen. Et voila!
    Oder etwa nicht? Ist das denn eine selektive Sache?
    Werde da aus gewissen Zeitgenossen nicht schlau. 😳
    • Hans der Dampfer 05.09.2017 16:09
      Highlight Highlight Die Sache ist einfach die, dass den linken Pendants nichts dergleichen passiert - obwohl für mehr Gewalt und Kosten verantwortlich.

      Hier stellt sich auch die Frage ob man der einen Seite die Meinungsfreiheit zugesteht und anderen hingegen nicht. Ich erachte die Haltung vieler Leute die linke Gewalt bestenfalls als Kavaliersdelikt sehen als heuchlerisch. Rechte prangert man an aber die linken sind keinen Deut besser.
    • Menel 05.09.2017 16:43
      Highlight Highlight Nochmal die Frage; darf das nun ein privates Unternehmen nun selbst entscheiden oder nicht?

      ..und um dein Geschriebenes noch einzugehen; meine subjektive
      Wahrnehmung ist, dass Rechtsextreme öfters gegen Menschen und Menschengruppen hetzen, Linksextreme mehr gegen Systeme und Unternehmen. Könnte daran vielleicht die unterschiedliche Behandlung liegen?

    • Fabio74 05.09.2017 16:50
      Highlight Highlight @Hans Lächerlich. Facebook ist ein Unternehmen. Mit deinem Profil akzeptierst du die AGB. FB entscheidet was sie erlauben.
      Das Gejammer aber sie anderen... kennt man aus dem Kindergarten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikvaw 04.09.2017 20:38
    Highlight Highlight Bei der nächsten Abstimmung bei der es um Verringerungen oder Abschaffung von staatlichen Leistungen und Institutionen geht, erinnern sich hoffentlich ein paar Leute daran was geschehen kann, wenn man sein Schicksal in die Hände von privaten Unternehmen legt.
  • Ökonometriker 04.09.2017 20:15
    Highlight Highlight Das zeigt schön eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit: was dürfen die sozialen Medien? Was müssen sie?
    Firmen wie Google und Facebook besitzen eine extreme Macht über die öffentliche Wahrnehmung und sind Monopolisten in ihrem jeweiligen Gebiet. Was bedeutet dies für westliche Demokratien?
    • El Vals del Obrero 05.09.2017 09:32
      Highlight Highlight Die Öffentlichkeit ist selber schuld, wenn sie freiwillig nur noch in "Räumen" von Privatfirmen kommuniziert.
  • Taggart 04.09.2017 18:43
    Highlight Highlight Redefreiheit? Diskursfreiheit? Lasst die dummen Nazis doch ihre Dummheit offenlegen.
    • Fabio74 04.09.2017 19:34
      Highlight Highlight Dummheit hört aber auf wo Straftaten angedroht oder begangen werden
    • Randy Orton 04.09.2017 19:56
      Highlight Highlight Wenn Beiträge die Regeln von facebook verletzen werden sie und die Verfasser gesperrt. Bearth darf ja trotzdem sagen, was er will, in seiner Redefreiheit ist er nicht eingeschränkt, denn facebook ist ein privates US-amerikanisches Unternehmen und kein staatliches. Er kann sich ja in St. Gallen auf den Dorfplatz stellen und seine Parolen rumbrüllen wenn er möchte.
    • Rotbeisser 04.09.2017 21:42
      Highlight Highlight @Randy Orton
      Wenn Sie so denken, dann können Sie auch nichts dagegen haben, wenn es Bars, Discos und Restaurants gibt, die nicht nur Hunden und Kindern keinen Zutritt gewähren, sondern auch nicht Schwarzen, Schwulen, oder Juden.
      Wie Sie sagen, wäre das für die Betroffenen ja keine wesentliche Einschränkung. Denn diese könnten ja jederzeit auf dem Dorfplatz ein Picnic machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Binnennomade 04.09.2017 18:30
    Highlight Highlight Ah, das alte Ostschweizer Geschlecht der Bearth.

    Wird übrigens oft mit dem Vornamen Beat verwechselt.

    #stopptdieangelsächsisierungderschweiz
  • Madison Pierce 04.09.2017 17:18
    Highlight Highlight Ich kann Facebook verstehen, dass sie lieber "reinen Tisch" machen statt sich mit vielen Beschwerden zu einzelnen Beiträgen herumzuschlagen. Ob berechtigt oder nicht, diese machen Arbeit.

    Aber es gefällt mir nicht, dass eine Firma bestimmt, welche Meinungen zulässig sind und welche nicht.

    Immer mehr verhindern Extreme beider Seiten eine Diskussion, indem sie die "falsche" Meinung niederschreien oder zensieren lassen.

    siehe auch https://www.hackneycitizen.co.uk/2017/02/25/ld50-gallery-protest-video-anti-fascists-clash-lone-counter-protester/
    Benutzer Bild
    • äti 04.09.2017 19:17
      Highlight Highlight .. andererseits müssen sich auch extreme Seiten an die Wahrheit halten. Der Trick, mit Lügen und Fälschungen schnellen 'Erfolg' zu haben, muss verhindert werden.
    • äti 04.09.2017 20:53
      Highlight Highlight @rich: nein, das glaube ich auch nicht. Aber, FB müsste gefordert sein u werden. Für die Extrahierung von verkaufbaren Informationen scheut FB auch keinen Aufwand.
    • Mutzli 04.09.2017 21:37
      Highlight Highlight Kontext ist noch so eine coole Sache, dürfte auch bei diesem Bild so minimst nützlich sein. Dann würde nämlich auch klar werden, dass der ach so nuancierte und feinfühlige Slogan des Herrn auf der linken Seite nicht mehr als eine Dogwhistle ist...Dann macht das ganze auch nur ein wenig mehr Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mnemonic 04.09.2017 17:06
    Highlight Highlight Haha!
  • Kii 04.09.2017 16:54
    Highlight Highlight 173000 Likes, davon ca. 80% aus Indien 🤣
  • Mia_san_mia 04.09.2017 16:47
    Highlight Highlight Gut so, solche Leute brauchts auf FB usw. nicht.
  • derEchteElch 04.09.2017 16:45
    Highlight Highlight Gut so! Jetzt bitte auch noch die Profile von Linkspopulisten wie z.B. der Reitschule und div. Nahestehenden löschen. Extreme beider Seiten sind zu verurteilen.
    • äti 04.09.2017 19:19
      Highlight Highlight @elch, du könntest deine Kommentare numerieren. So von 1 bis 1. :)
    • Fabio74 04.09.2017 19:34
      Highlight Highlight dann meld fleissig bei Facebook.
    • grünergutmensch 04.09.2017 20:11
      Highlight Highlight Elchjungchen: 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️etc
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grille 04.09.2017 16:36
    Highlight Highlight ha, von diesen 173'000 fans waren ja etwa 170'000 inder, die hingen ihm wohl kaum an den lippen
  • Rotbeisser 04.09.2017 16:22
    Highlight Highlight Da eröffnet sich ein neues Geschäftsmodell:
    Facebookklon für Deutschsprachige mit Sitz in Russland, oder auf den Philippinen,
    • äti 04.09.2017 19:22
      Highlight Highlight ... ich dachte, das gibts längst. Sogar unabhängig der Sprache. Einfach per 100 Likes/bestimmte Seite.
    • Fabio74 04.09.2017 19:35
      Highlight Highlight gibts vielleicht schon von Naziopharm. Frag mal nach bei Onkel Vladi
    • Sauäschnörrli 04.09.2017 21:31
      Highlight Highlight Wie https://vk.com etwa?
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 04.09.2017 16:03
    Highlight Highlight Er hat einspruch erhoben? Facebook ist eine private Firma, welche auf ihrer Homepage machen kann, was sie will. Der Typ tut mir zwar nicht leid, aber der Fall zeigt recht gut, dass wir so einer latenten (gewollt oder ungewollt) Beeinflussung ausgesetzt sind.
    • äti 04.09.2017 19:26
      Highlight Highlight .. genau. FB ist kein Familienbüchlein sondern ein simples Marketinginstrument das Gratisinformationen verkauft. Meist zum Schaden der 'Lieferanten'.
  • Moelal 04.09.2017 15:20
    Highlight Highlight Na ja es gibt sicher viel schlimmere und Leute die über Facebook zu Gewalt und Terrorismus aufrufen oder Müll schreiben wie der Orangehead in den USA. Aber wenn Facebook einem rechtsradiaklen den Hahn zudreht steht wohl was dahinter und schade drum ist es eh nicht. Aber das Geschrei der Rechts-Verstehet geht ja unten schon los....
  • Wilhelm Dingo 04.09.2017 15:02
    Highlight Highlight Auch wenn Ignaz Bearth nicht meine Meinung vertritt so ist das Facebook Wahrheitsministerium sehr problematisch. Was, wenn Facebook findet, dass Krawall gegen AKWs oder gegen die Stationierung von Atomraketen in der EU nicht geht?
    • din Vater 04.09.2017 16:44
      Highlight Highlight Facebook gehört nun mal einem privaten Unternehmen und darf seine Nutzungsbedingungen selbst aufstellen.
      Bin immer wieder erstaunt, wenn Leute meinen auf Facebook gebe es freie Meinungsäusserung.
    • Mutzli 04.09.2017 21:16
      Highlight Highlight ...dann löscht Facebook diese Beiträge und User halt. Wäre zwar unschön, aber erstens absolut legal und wenn man die anderen unethischen Aspekte/Handlungen von Facebook berücksichtigt jetzt nicht unbedingt eine wahnsinnige andere Sphäre. Dann müssten die betroffenen Personen halt wohl ohne Facebook auskommen, was aber wohl überlebbar ist. Zudem ist Volksverhetzung, hasspredigen und Nazismus/Faschismus/whatever eine komplett andere Dimension als politische Meinungsverschiedenheit 08/15 à la ich find AKWs nicht so cool. Auch hier ist "Ministerium" fehl am Platz, da private Firma.
    • SemperFi 05.09.2017 05:23
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo: Wow, FB hat bei Ihnen den Stellenwert einer staatlichen Institution?
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 04.09.2017 14:55
    Highlight Highlight Da die Likes eh gekauft waren ist es nicht so tragisch.
    • reffx 04.09.2017 15:58
      Highlight Highlight Da sollte Facebook, Twitter & co wirklich was tun....
  • rudolf_k 04.09.2017 14:51
    Highlight Highlight Unabhängig davon was man von diesem Typen hält ist es eine äusserst bedenkliche Entwicklung, wenn private Konzerne beginnen zu entscheiden was unter freier Meinungsäusserung durchgeht, solange keine Gesetze gebrochen werden.
    • El Vals del Obrero 04.09.2017 15:48
      Highlight Highlight Facebook hat nur so viel Macht, weil die User Facebook so viel Macht geben.

      Eigentlich war doch das (prä-Social Media-)Internet mal für *dezentrale* Strukturen gedacht.

      Da es aber halt bequemer ist, vorgefertigte Dienste wie z.B. von Facebook und anderen Konzernen zu nutzen, gibt es nun wieder wenige mit viel Macht.
    • JaneSodaBorderless 04.09.2017 15:53
      Highlight Highlight Dass man faschistoiden Haltungen keine Plattform bietet, begrüsse ich sehr.

    • Rotbeisser 04.09.2017 16:19
      Highlight Highlight Das ist ganz genau das Problem.
      Wenn eine strafbare Äusserung publiziert wird, dann trägt der Publizist (Facebook & Co.) eine Mitschuld. Ihnen droht dann eine Strafe wegen Mithilfe oder Begünstigung einer Straftat. Publizisten sind daher gesetzlich zur Zensur verpflichtet.
      Man könnte das leicht ändern und es gleich handhaben, wie mit Bahnbetreibern und der Post. Sie machen sich per Definition auch nicht strafbar, wenn ihre Dienstleistungen für Drogentransporte oder Mordbefehle missbraucht werden.
      Interessant ist auch, dass eine fiktive Filmfigur mehr sagen darf, als eine reale Person.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 04.09.2017 13:57
    Highlight Highlight Hach, ich hatte den Namen schon fast vergessen bis ich die Schlagzeile dieses Artikels gelesen habe. Wäre auch nicht weiter schlimm gewesen.

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