Gesellschaft & Politik
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Nicht gern gesehen: Mütter, die in der Öffentlichkeit stillen.  bild: keystone/bearbeitung durch watson

Basler Grossratspräsident schmeisst stillende Politikerin raus – «Das ist unglaublich!»

Eine Basler Grossrätin wurde am Mittwoch vom Grossratspräsidenten aus dem Saal gewiesen, weil sie ihren zwei Monate alten Sohn dabei hatte. Grünen-Nationalrätin Irène Kälin, selbst Mutter von einem fünfmonatigen Sohn, war schockiert über die Szenen.



Die Szene erhitzte die Gemüter: Der Basler Grossratspräsident Remo Gallacchi warf am Mittwochnachmittag die grüne Grossrätin Lea Steinle aus dem Saal. Steinle kam kurz zuvor mit ihrem Kind im Tragtuch in den Saal, um abzustimmen. 

Im Grossen Rat sorgte Steinles Saalverweis für tumultartige Szenen. SP-Grossrätin Danielle Kaufmann stellt einen Ordnungsantrag: «Es kann nicht sein, dass ein gewähltes Mitglied nicht im Saal sein darf, weil sie ein Kind hat, das gestillt werden muss», sagt sie aufgebracht. «Wir Parlamentarier sind hier im Saal grundsätzlich unter uns», verteidigte Gallacchi seine Reaktion. 

Irene Kaelin, GPS-AG, mit ihrem Kind, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 26. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Grüne Nationalrätin Irène Kälin mit ihrem Sohn im Nationalrat.  Bild: KEYSTONE

Für Irène Kälin, Grüne Nationalrätin, ist der Entscheid symptomatisch für die noch immer von Männern dominierte Schweizer Politik. «Die Reaktion von Gallacchi war unglaublich. Das Kind hat überhaupt nicht gestört. Offenbar hat man einfach immer noch ein Problem mit jungen und stillenden Müttern.» Kälin ist selbst Mutter eines fünf Monate alten Buben. Im September nahm sie ihren Sohn mit ins Bundeshaus und stillte ihn. Dafür erntete auch sie Kritik. 

Dass Frauen mit kleinen Kindern genauso das Recht haben, am politischen Prozess teilzuhaben, sei hierzulande noch nicht angekommen, so Kälin. «In der Schweiz fehlt es an Akzeptanz und Entlastungsangeboten für junge Mütter. Andere Länder sind da schon viel weiter.»

epa06093773 (FILE) - Australian Greens Senator Larissa Waters soothes baby Alia Joy after breastfeeding her during a division in the Senate Chamber at Parliament House in Canberra, Australian Capital Territory, Australia, 09 May 2017 (reissued 18 July 2017). Greens senator Larissa Waters is set to resign from federal parliament over dual citizenship with Canada.  EPA/MICK TSIKAS  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Die australische Politikerin Larissa Waters war eine der ersten, die ihre Tochter im Parlament stillte.  Bild: EPA/AAP

Die Premierministerin von Neuseeland hatte während der UN-Vollversammlung ihre kleine Tochter dabei – zur Freude der Pressefotografen. 

Die Grüne Nationalrätin nennt das Beispiel Australien: Seit Mai 2017 ist es australischen Politikerinnen erlaubt, im Parlament zu Stillen. Und auch an der UN-Generalversammlung in New York war der Umgang mit Kleinkindern wesentlich entspannter als in Basel. Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hatte ihre kleine Tochter bei einer Rede zu Ehren von Nelson Mandela mit dabei. Anstatt böse Blicke erntete Ardern nur positive Stimmen und sorgte für eine Auflockerung in New York. 

Stillende Mütter: Eine Fotografin verwandelt sie in stolze Göttinnen

«Nur in der Schweiz tun wir uns unglaublich schwer damit», kritisiert Kälin. Sie wünscht sich, dass junge Mütter in Zukunft noch besser unterstütz werden – auch in der Politik. «Es ist wichtig, dass auch Mütter mit kleinen Kindern Politik machen können, auch wenn es nicht ganz einfach ist.» Die Nationalrätin schlägt eine Stellvertreterlösung vor. «So könnte man die ersten Monate Zuhause bleiben, ohne dass man seinem politischen Auftrag nicht nachkommt.»

Tausende Kolumbianerinnen stillen in der Öffentlichkeit

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Video: srf/SDA SRF

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144Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • In vino veritas 23.11.2018 08:56
    Highlight Highlight Oh je. Jetzt schreien die Feministen wieder Zeter und Mordio. Und die feine Dame fühlt sich in ihreren Möglichkeiten eingeschränkt. Eigentlich müsste man meinen, dass eine Grossrätin genug Verstand hat, um sich eine Lösung zu überlegen 🧐. Stichwort Nanny, Milch voher abpumpen usw. Es geht schlussendlich ums Prinzip. Was kommt als nächstes? Werden die verwirrten Grosseltern mitgenommen? Den bettlägrigen Ehegatten? Dass sie so allen andern Müttern schadet, wird sie natürlich nicht einsehen🤦‍♂️.

    PS: Ich freue mich auf die Blizil😀
  • Skip Bo 23.11.2018 06:57
    Highlight Highlight Mir kommt unweigerlich das Bild aus Drittweltländern in den Sinn, wo die Frauen ihre Kleinkinder auf den Rücken binden müssen, um auf Feldern oder in Steinbrüchen zu arbeiten. Es ist eine zivilisatorische Errungenschaft, das man das eben nicht mehr machen muss, weil es andere Betreuungsmöglichkeiten gibt.
    Angenommen die Mutter ist pflegebedürftig, nimmt man sie jetzt im Rollstuhl mit zur Session/Arbeit?
  • paulm 22.11.2018 21:29
    Highlight Highlight Mein Basler Grossrat Grosskind,

    Was für ein Wirbel hat dein erster unvorhergesehener Auftritt im Basler Grossrat verursacht! Dabei musste doch deine Grossmutter, die dich hütet am Grossratstag, nur schnell ein paar Minuten weg. Und du hast nur geschlafen während deinem Auftritt.
    Nun bist du das Grosskind, das gestillt wurde im Grossrat, sogar als Zeitungstitel in Watson. Nun bist du das Grosskind, an dem die hässigen Grummeli ihre Wut auslassen können. In den Zeitungskommentaren und direkt mit Hassmails. Eigentlich wollen sie ja deine Mutter treffen.

    Alle Gute, dein Grossbabbe
    • Tobsol 23.11.2018 22:35
      Highlight Highlight Whats your point?
  • Cocooo 22.11.2018 21:06
    Highlight Highlight Irgendwie gibt es nur noch Extreme!

    Nein ein Kind gehört nicht an den Arbeitsplatz!
    Nein gleich rauswerfen wäre nicht nötig gewesen!
    Und nein weder Mütter,
    noch nicht-Mütter
    Noch Partner
    Kinder
    Omas Opas
    Nachbarn
    Etc
    haben recht,
    dürfen alles
    und müssen keine Rücksicht nehmen.

    Dieser Planet quillt über vor Egoismus und Rechthaberei. Ein wenig Verständnis Toleranz und Mitgefühl bitte* aber für alle!
  • Aensti 22.11.2018 20:08
    Highlight Highlight Find schon gut, dass stillenden Müttern der Zugang nicht verweigert wird. Finde aber auch schade, wie hier Muttersein so zum Kult wird. Wo sind die Väter?
    • Der Tom 23.11.2018 00:00
      Highlight Highlight Ich wollte wirklich auch gerne stillen. Aber das musste meine Frau übernehmen.
    • Aensti 23.11.2018 00:31
      Highlight Highlight Man kann auch die Flasche geben.
  • Albert J. Katzenellenbogen 22.11.2018 19:35
    Highlight Highlight Wenn es keine Regel gibt, die die Anwesenheit von Kindern untersagt, darf die Politikerin ihr Kind doch mitnehmen.
    Ich hätte dieses Vorgehen verstanden, wenn das Baby über längere Zeit und intensiv geschrien hätte.
  • Selbst-Verantwortin 22.11.2018 17:45
    Highlight Highlight Die Arbeit im Rat wird bezahlt. Deshalb darf diese Mutter während des Mutterschaftsurlaubs gar nicht dort sein.
    Wenn die SP konsequent ist, verklagt sie Frau Steinle - bei Arbeitgebern hat sie sonst auch keine Toleranz.
    • paulm 22.11.2018 21:36
      Highlight Highlight Lieber Redly, Frau Steinle wird nicht bezahlt, sie ist nur manchmal für Abstimmungen dort und nimmt nicht an der Sitzung teil. Erkundigen Sie sich bitte bei der Grossratskanzlei, wenn sie es nicht glauben.
    • Selbst-Verantwortin 22.11.2018 22:27
      Highlight Highlight @Paulm: ich empfehle Google zu nutzen. Hier der Link, worin die Entschädigungen für Grossräte, Fraktionen etc. in Basel geregelt sind:
      http://www.grosserrat.bs.ch/dokumente/100372/000000372677.pdf
      Wenn das nicht als Arbeit gilt, dann können zukünftig Arbeitgeber auch so haarsträubend argumentieren und mindestens die punktuelle Anwesenheit von Müttern im Mutterschutz verlangen.
    • paulm 23.11.2018 10:29
      Highlight Highlight Nur wer in der ersten Viertelstunde der Grossratssitzung teilnimmt, erhält die Sitzungsentschädigung. Und: obwohl sie kein Sitzungsgeld bezieht, nimmt sie oft an Abstimmungen teil. Ein Amt ausüben ist oft auch eine Ehre, sie macht das jetzt ehrenamtlich. Und: Sie könnten sich ja als Sozialdetektiv engagieren lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 22.11.2018 17:42
    Highlight Highlight Ich bin ja die erste, die sich über schreiende Kinder in Restaurants und solche die im Zuggang rauf- und runterrennen beschwert. Aber bei der pragmatischen Lösung das friedlich schlafende oder gestillt werdende Baby schnell in den Ratssaal mitzunehmen weil man seine Pflichten als demokratisch gewählte Amtsperson nachkommen will, sehe ich jetzt nichts schlimmes. Ich halte die Frau für so intelligent, dass sie ihr Baby rausgebracht hätte wenn es für Unruhe gesorgt hätte. Aber wir reden hier von einem Neugeborenen, dass fast den ganzen Tag schläft, nicht von einem 3jährigen in seiner Trotzphase.
  • tolgito 22.11.2018 17:37
    Highlight Highlight Was soll eigentlich die ganze Diskussion...

    Der Arbeitgeber hat die zum Stillen erforderlichen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen und im ersten Jahr Zeit zum Stillen und Abpumpen. Mit der Revision zur Verordnung des Arbeitsgesetzes werden die rechtlichen Bestimmungen zur Entlöhnung von Stillpausen während der Arbeitszeit einheitlich geregelt. Neu ist die Entlöhnung nicht mehr davon abhängig, ob die Mutter den Betrieb zum Stillen verlässt oder nicht. Für die Dauer der zu entlöhnenden Pausen gelten neu einheitliche Mindestregeln in Abhängigkeit von der täglichen Arbeitszeit.
  • Erbinho 22.11.2018 15:46
    Highlight Highlight wow - sehr fortschrittlich...
  • bebby 22.11.2018 15:16
    Highlight Highlight Wenn ich diese, vorallem von Männern eingestellten, Kommentare anschaue, dann schäme ich mich für mein Geschlecht...wir sind doch nicht mehr im 20. Jh!!!
    • G-Man 22.11.2018 15:50
      Highlight Highlight Wenn du dich darauf beziehst wie viele Kommentatoren das Gefühl haben nur Frauen können das Baby betreuen / stillen bin ich voll bei dir, das haut mich auch vom Hocker ;-)
  • Gummibär 22.11.2018 14:42
    Highlight Highlight Hier zur Erinnerung einen Helgen für den CVP Grossrat.

    "Wir wollen hier unter uns sein. Kann denn dieses Baby nicht an der Garderobe abgegeben werden?"
    Benutzer Bild
  • hanswu 22.11.2018 14:32
    Highlight Highlight Wieso reden hier eigentlich alle Kommentierenden von Arbeit? Die Frau sitzt in einem kommunalen Rat und ist dafür gewählt. Ich behaupte ja auch nicht, dass ich arbeiten gehe, wenn ich am Sonntag meinen Zettel zur Urne trage. Für Parlamentarier gibt es meines Wissens keine Mutterschaftsvertretung.
  • MGPC 22.11.2018 14:22
    Highlight Highlight Ich finde das toll das auch Politiker zu spüren bekommen was es heisst voll arbeiten/abstimmen zu müssen und auf das Kind aufzupassen. Genau hier liegt das Problem. Wer genug Geld hat muss sich keine Gedanken machen, müssen jedoch beide Eltern arbeiten wird es schwierig. Und kommt mir jetzt nicht mit „ wer Kinder haben will soll das auch selber tragen.“ Dann sage ich „wer putzt euch euren Allerwertesten wenn ihr mal nicht mer könnt.“ Bestimmt nicht der Sohn oder die Tochter vom Ratspräsidenten oder von Frau Steinle.
    • Jemima761 23.11.2018 07:40
      Highlight Highlight Und vielleicht nicht mal dein „eigenes“ Kind.
    • MGPC 23.11.2018 09:17
      Highlight Highlight @Jemima761 gut möglich aber die Chance dass ich mein Kind gebührend mit Geld unterstützen kann für eine Teure Ausbildung ist geringer alls die jenige von der Oberigkeit.
  • drüber Nachgedacht 22.11.2018 14:14
    Highlight Highlight Ist das nicht einfach eine Tugend von frischen Eltern, dass sie sich durch die Kinder von nichts abhalten lassen wollen.

    Man will sich irgendwie zeigen, dass ,man alles auch mit Kindern machen kann. Aber nach ein paar Monaten hat man sich dann an die neue Lebenssituation gewöhnt und tut sich gewisse Dinge nicht mehr an.

    Spätestens beim zweiten Kind, realisieren alle Eltern, dass Kinder haben nicht einfach ein Hobby ist, sondern dass man dafür viel aufwenden muss.
  • Burdleferin 22.11.2018 14:09
    Highlight Highlight Ob sie nu stillt oder ihr Kind mit der Flasche füttert. Es passt für mich gefühlsmässig einfach nicht.
  • COLD AS ICE 22.11.2018 13:57
    Highlight Highlight richtig so
  • Liselote Meier 22.11.2018 13:53
    Highlight Highlight Staune über die bourgeoisen Kommentare hier in der Mehrzahl.

    Ein gewählte Politikerin oder Politiker hat die Pflicht bei einer Abstimmung ihre Stimme abzugeben. Ob dies jetzt eine Frau die gerade Stillen muss und es keine andere Möglichkeit gibt, oder ein Förster der direkt vom Wald kommt um abzustimmen. Die Etikette da zu wahren ist reaktionäres bourgeoises Geschwafel.

    Wäre was anderes wenn sie bei jeder Ratsdebatte und Plauderstunde ihr Baby dabei hätte.
    • Cédric Wermutstropfen 22.11.2018 14:22
      Highlight Highlight Reaktionär? Ich denke eine grosse Mehrheit ist nicht Ihrer Meinung, wie soll dann diese Ansicht reaktionär sein. In Ihrer Blümchenwelt vielleicht.
    • Liselote Meier 22.11.2018 14:47
      Highlight Highlight Eine reaktionäre Ansicht hat überhaupt nichts damit zu tun, wie viele Leute eine solche haben.

      Mit dem Blümchensatz diskreditierst dich selber. Oder was ist daran schlecht hin zu einer Blümchenwelt hinzuarbeiten oder eine Synonym eine bessere Welt?

      Damit sagst du aus, dass du schlechtes bewahren willst. Oder hast du eine Blumenallergie und hasst deswegen Blumen?
    • drüber Nachgedacht 22.11.2018 14:48
      Highlight Highlight @Liselotte Meier

      1. sie hat nicht gestillt, das Kind hat geschlafen.
      2. die Grossratssitzungen dauern nicht einfach 5 Minuten, sondern am Morgen und am Nachmittag jeweils 3 Stunden.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 22.11.2018 13:52
    Highlight Highlight Wenn man das eigene politische Narrativ über das Wohl des eigenen Kindes stellt.
    • Gummibär 22.11.2018 18:47
      Highlight Highlight ach wo den. Engstirnigkeit ist nicht ansteckend. Das Wohl des Kindes war während des 15-minütigen Aufenthalts im Ratsaal in keiner Weise beeinträchtigt.
    • Firefly 22.11.2018 20:56
      Highlight Highlight Na, ich denke, dass das Wohl des Kindes dadurch nicht gelitten hat, ganz im Gegensatz offenbar zu einigen festgefahrenen Vorstellungen.
  • jimknopf 22.11.2018 13:43
    Highlight Highlight Die Frau ging nur für eine Abstimmung mit ihrem Kind zurück in den Saal. Ich finde das super! Hätte sie dies nicht getan wäre es ja sicher auch wieder nicht in Ordnung. Hätte sie das Kind in einer Betreuung gelassen wäre sie ja eine Rabenmutter, die sich nicht um das Kind zu Hause kümmert. Hätte sie die Abstimmung verpasst, kommt sie ihrem Job nicht nach oder wie? Es war eine einmalige Sache von ihr und der Aufschrei ist absolut daneben.
  • Hierundjetzt 22.11.2018 13:43
    Highlight Highlight Wenn es doch nur etwas gäbe, wohin man Kinder am Morgen vor der Arbeit abgeben kann. Einen warmen Ort geleitet und betreut von fürsorglichen Fachleuten und finanziert vom Staat.
    • Kollani 22.11.2018 14:18
      Highlight Highlight Ja und die FABE übernimmt dann das Stillen🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️
    • Rocco Zumstein (1) 22.11.2018 14:33
      Highlight Highlight Und wer finanziert den Staat?
      Ich hoffe du hast keine Kinder. Kein normaler Mensch möchte seine Kinder bereits im Säuglingsalter am Morgen an einen warmen Ort voll fremder Leuten bringen. Mich graust es ab deiner Idee wie die Welt sein sollte.
    • Hierundjetzt 24.11.2018 09:22
      Highlight Highlight Milchpumpe ein Begriff? Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch? Warum gibt es wohl Krippen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Myk38 22.11.2018 13:37
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum dies bei der Arbeit sein muss. Als nächstes ist es die SBB Kontrolleurin, die Polizistin, die Kassiererin oder auch mal die Bardame im Club die nebenbei ihr Kind stillt? Bleibt doch zu Hause Mamis.
    • hanswu 22.11.2018 14:23
      Highlight Highlight Kommunalpolitikerin ist kein Beruf sondern ein Amt
    • frau_kanone 22.11.2018 14:58
      Highlight Highlight "Bleibt doch zu Hause Mamis."



      W.O.W. = Warum, oh Warum.
    • TJ Müller 22.11.2018 14:59
      Highlight Highlight Diese Frau wurde gewählt und es sollte ohne Probleme möglich sein, für eine Abstimmung mit einem Baby in den Saal zu gehen, damit sie ihr politisches Amt ausführen kann. Würde sie nicht abstimmen, wäre das in meinen Augen viel problematischer. Es ist ja nicht so, dass sie bei ganz normalen Ratsdebaten immer ihr Kind dabei hat, es ging um eine Abstimmung. Wird hier überhaupt der Text gelesen oder einfach wild drauflos gebasht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-Man 22.11.2018 13:29
    Highlight Highlight Mit solchen Aktionen schaden Frauen doch allen die dafür gekämpft haben auch nach der Geburt in Berufsleben wieder Fuss fassen zu können. Nun heissts wieder Frauen können Beruf und Kinder nicht trennen - Das bringt doch auch nichts...
  • MacB 22.11.2018 13:28
    Highlight Highlight Dann müsste es eine Pilotin auch dürfen. Oder?

    Akzeptanz und Verbesserung der ANgebote: ja. Aber bitte mit gesundem Mass agieren.
    • Gummibär 22.11.2018 14:11
      Highlight Highlight Ein arg hinkender Vergleich.
      Den Piloten zum Mittagessen ein Glas Wein einschenken. Oder?
    • Kollani 22.11.2018 14:21
      Highlight Highlight Lustiger Vergleich🤦‍♀️🤣

      Du weisst schon, dass diese Politikerin nur zur Abstimmung ging, sie nimmt das Baby schon nicht immer mit!
      Calmez-vous svp!
    • MacB 22.11.2018 15:09
      Highlight Highlight ICh muss hier vielleicht kurz klarstellen. ICh sehe keinen Grund, stillende Mütter irgendwo zu verbannen und befürworte bessere Rahmenbedingungen für Mütter, etc. etc.

      Nur. iin einem Parlamentssaal hat ein Baby sorry wirklich gleichviel verloren, wie in im Cockpit einer 747. Gar nichts, es stört nur den täglichen ABlauf und ist auch kein Gewinn fürs Umfeld (wie z. Bsp. mancherorts ein Bürohund). Dass man sie also rausschickt, finde ich überhaupt nicht bedenklich und ok.
  • Nubotronic 22.11.2018 13:19
    Highlight Highlight „Es ist wichtig, dass auch Mütter mit kleinen Kindern Politik machen können, auch wenn es nicht ganz einfach ist.„
    - NEIN, nicht MIT Kindern am Arbeitsort
    Ein Kind hat dort nicht verloren!
    Mit einem Kind kann man sich nie 100% auf die Arbeit konzentrieren. Keinen vernünftigen Mensch würde es in Sinn kommen ein Kleinkind ins Büro mitzunehmen.
    Es gibt heutzutage genügend Alternativen.
    • hanswu 22.11.2018 14:24
      Highlight Highlight Im Ratsaal wird ja auch Politik gemacht und nicht gearbeitet. Sie sagen ja auch nicht sie gehen arbeiten wenn sie am Sonntag an die Urne gehen
    • TJ Müller 22.11.2018 15:03
      Highlight Highlight Textverständnis? Eine Kommunalpolitikerin, die an einer Abstimmung teilnehmen will, ist etwas anderes als eine Angestellte, die ihr Kind zur Arbeit mitnimmt. Wenn sie ihr Kind bei Debatten und Sitzungen immer dabei hätte, dann wäre Ihr Vergleich angebracht. Da es aber nicht ums Arbeiten, sondern ums Abstimmen geht, ist Ihr Vergleich einfach nur falsch. Also entweder haben Sie wirklich Probleme, Texte zu verstehen, oder aber sie wollen einfach Stimmung machen...
    • MacB 22.11.2018 15:10
      Highlight Highlight @hanswu: wenn ich an die Urne gehe, erhalte ich keinen Lohn. Der Vergleich hinkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skorpion 22.11.2018 13:09
    Highlight Highlight Gibt bestimmt auch am Arbeitsplatz eine ruhige Nische, wo Mütter ihre Kinder unbeobachtet stillen können! ... aber hier geht’s wohl eher ums Provozieren der Umgebung und nicht darum, ob Stillen das Normalste auf der Welt ist!
    • M. mit P. 22.11.2018 15:46
      Highlight Highlight Du empfindest Stillen als Provokation? Stand in dem Artikel, dass sie sich entblößte und ihre Brüste erst zur Schau stellte, bevor das Kind ernährt wurde? Und Stillen sollte das normalste der Welt sein, sonst wäre die Menschheit wohl schon ausgestorben!
    • Tobsol 23.11.2018 22:52
      Highlight Highlight Urinieren ist auch das Normalste der Welt. Macht Frau Lea Steinle das auch mitten in der Abstimmung?
    • M. mit P. 24.11.2018 10:14
      Highlight Highlight Weil ein Kind ernähren und urinieren vergleichbar ist? 🤦🏼‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie B. 22.11.2018 13:06
    Highlight Highlight Wenn das Kind nicht wie am Spiess geschrien oder gefurzt hat sehe ich keinen Grund für den Rausschmiss.
  • Mäxxx 22.11.2018 13:00
    Highlight Highlight Klar gehört Stillen zum natürlichen Prozess und sollte grundsätzlich akzeptanz in allen Schichten finden. Aber hier wurde meiner Meinung nach etwas zu sehr "auf Provokation" gemacht. Vieleicht hat das Kind nicht gestört und vieleicht wurde zu harsch reagiert, ich kann es nicht beurteilen, da ich nicht im Raum war... Aber, sollte sich ein Teil der Ratsmitglieder an der Situation "gestört" haben, fehlt die Konzentration, zumindest kurzzeitig, auf das Wesentliche...
  • Simsalabum 22.11.2018 13:00
    Highlight Highlight Das Kind war dabei zur Abstimmung. Es geht nicht darum, ob Babies zur Arbeit mitgenommen werden. Da sie gewählt wurde, soll sie jederzeit an Abstimmungen teilnehmen dürfen. Es dauert ja nicht einen ganzen Arbeitstag. Ich finde es wichtig zwischen dem Tagesgeschäft und einer Teilnahme an einer Abstimmung zu differenzieren.
    • RobinBurn 22.11.2018 14:07
      Highlight Highlight Richtig... Es dauert ja nicht den ganzen Tag... Weshalb kann dann während dieser kurzen Zeit nicht beispielsweise der Vater die Betreuung übernehmen?
    • drüber Nachgedacht 22.11.2018 14:26
      Highlight Highlight Der Abstimmungstermin ist jeweils schon lange im Voraus bekannt.
      Von einer Parlamentarierin kann man ja wohl erwarten, dass sie sich jemanden organisieren kann, der ihr Kind für diese kurze Zeit hüten kann.

      Das Kind hätte ja zu der Zeit genau so gut auch schreien statt schlafen können. Wäre es dann auch ok gewesen, wenn sie es zur Abstimmung reingenommen hätte?
  • Cédric Wermutstropfen 22.11.2018 12:58
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl, dass ganze war nur eine politisch motivierte Aktion. Sie wollte diesen ganzen Medienrummel, sie wusste genau worauf sie sich da einliess.
    • Nomatter 22.11.2018 16:14
      Highlight Highlight Unterstellungen ohne Beweise sollte man lassen.
    • Cédric Wermutstropfen 22.11.2018 19:02
      Highlight Highlight @Mich selber: „das Ganze“ sollte natürlich dort stehen
      @Nomatter: Sie war sich sicher bewusst, wie das ankommen wird. Sonst müsste sie schon sehr naiv sein und Dummheit will ich ihr schliesslich nicht unterstellen, nicht einmal implizit.
  • Fumia Canero 22.11.2018 12:50
    Highlight Highlight Die Parlamentsarbeit ist ein Job durch den man sich u.a. im Endeffekt auch um die eigene Ernährung kümmert. Die meisten Tiereltern lassen ihre Jungen im Bau, Nest oder legen sie irgendwo versteckt ab, wenn sie für sich selbst Nahrung suchen oder jagen gehen - sie haben den Nachwuchs nicht dabei.
    Will Steinle beweisen, dass sie eine Supermutter ist, die beides gleichzeitig kann und somit über anderen Lebewesen steht? Das ist weder grün, noch natürlich, sondern eher anmassend.
    • Wilhelm Dingo 22.11.2018 13:43
      Highlight Highlight @Fumia Canenero: sie demonstriert so sehr schön ihre Haltung zu Arbeit.
  • Wilhelm Dingo 22.11.2018 12:47
    Highlight Highlight Politiker sind gewählt und haben einen Auftrag zu erfüllen, bezahlt werden sie auch noch gut dafür. Mit einem Baby dabei kann man aber definitif nicht seriös arbeiten. Gibt es keine Krippe in Basel?
    • TJ Müller 22.11.2018 15:08
      Highlight Highlight Wilhelm, ist es wirklich zu viel verlangt, einen Text zuerst zu verstehen, bevor man kommentiert? Es ging um eine Abstimmung, nicht ums Arbeiten. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied! Alle hier argumentieren damit, dass es nicht angebracht ist mit einem Kind zu arbeiten. Doch sie wollte ja gar nicht mit dem Kind an Sitzungen teilnehmen, sie wollte nur zur Abstimmung gehen und so ihr Amt, in welches sie gewählt wurde, auszuüben! Das ist keine Arbeit, das ist eine politische Funktion wahrnehmen.
    • Roman Loosli 22.11.2018 17:21
      Highlight Highlight Technisch wohl keine Ahnung von der Materie. Einen Säugling kann und will man nicht abgeben. Aber die Kommentare hier zeigen bei einigen genau das Manko an fehlender Empathie....
    • Wilhelm Dingo 22.11.2018 18:08
      Highlight Highlight @TJ Müller: geht sie in den Rat nur zum abstimmen? Hoffentlich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 22.11.2018 12:46
    Highlight Highlight Wird ja inmer besser...! Gibt es nun ein Grundrecht das Baby mit zur Arbeit nehmen zu dürfen..?!?!

    Die Billetkontrolkeurin bei der SBB neu mit Tragtuch im Zug unterwegs?



    • TJ Müller 22.11.2018 15:10
      Highlight Highlight Wer redet hier von Arbeiten, es geht ums Abstimmen. Meine Güte, seit Ihr wirklich alle unfähig, einen Text zu verstehen? Abstimmen ist nicht zu vergleichen mit Arbeiten. Sie hat ja nicht an einer Debatte teilgenommen mit dem Kind, sie wollte nur abstimmen!
    • In vino veritas 23.11.2018 08:39
      Highlight Highlight Aha. Aber ist das Abstimmen nicht auch ein Bestandteil ihrer Arbeit? Bei einem Verwaltungsrat gehört das Abstimmen ja auch zur Arbeit 🧐
  • Curly Turkey 22.11.2018 12:40
    Highlight Highlight Seien wir doch ehrlich: Die gute Frau Steinle hat den Affront provoziert, weil sie genau diese Debatte auslösen wollte.
    • jimknopf 22.11.2018 13:39
      Highlight Highlight Soso, und das wissen Sie woher?
  • teha drey 22.11.2018 12:33
    Highlight Highlight Und warum kommt der Mutter nicht in den Sinn, den Herrn Ratspräsident im Vorfeld zu fragen oder zu informieren? Da fehlt m.E. der Anstand der Frau!
  • John Henry Eden 22.11.2018 12:32
    Highlight Highlight Klar, viele Ratsstuben und Parlamente erinnern an Kinderspielgruppen. Doch muss man das noch fördern?

    Und wo ist dann die Grenze? Bis zu welchem Alter sind Kinder willkommen? Sind nur Kinder erlaubt oder auch pflegebedürftige Eltern oder Grosseltern im Rollstuhl? Und was ist mit den frisch Verliebten, die die Finger nicht voneinander lassen können? Liebe ist schliesslich wichtig.

    Viele Dinge sind normal, natürlich und menschlich. Trotzdem möchte man ihnen weder am Arbeitsplatz noch allgemein in der Öffentlichkeit begegnen.
  • RobinBurn 22.11.2018 12:31
    Highlight Highlight Ich finde die Diskussion geht in die falsche Richtung: Natürluch sollte ein Kind gestllt werden können, allerdings ist genau hierfür auch der Mutterschaftsurlaub gedacht. Anstatt zusätzliche Betreuungsangebote, Sonderbewilligungen etc. zu diskutieren, könnte man sich auch fragen, weshalb in einer solchen Situation (eine Sitzung pro Woche) nicht auch einmal der Vater die Betreuung übernehmen könnte.
    Statt die Rolle von Müttern zu diskutieren und Aktzeptanz zu fordern (die es in gewissen Situationen zweifellos braucht), sollten doch auch die Väter mehr Verantwortung übernehmen (können).
    • Dä isches gsi 22.11.2018 12:41
      Highlight Highlight Der Vater produziert leider kein Muttermilch. Am sonsten bin ich auch dafür, das Väter mehr Zeit mit ihren Kindern bekommen sollen!
    • Hans Jürg 22.11.2018 13:09
      Highlight Highlight Und was macht eine Parlamentarierin, wenn sie in den Mutterschaftsrulaub geht. Einfach nicht mehr abstimmen und somit nicht ihre Wähler vertreten?
      So lange man sich als Parlamentarier nicht an einer Sitzung vertreten lassen darf, geht das schlecht. Wobei das mit der Vertretung auch schwierig wäre. Denn man hat explizit diese Parlamentarierin gewählt und somit kann eine Stellvertretung nicht die Wähler der Parlamentarierin vertreten.
    • Miicha 22.11.2018 13:10
      Highlight Highlight Aus den Brüsten des Vaters kommt beim besten Willen keine Milch raus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ueilaa 22.11.2018 12:28
    Highlight Highlight Wurde das Kind nun gestillt oder war das Mitnehmen das Problem?
  • fandustic 22.11.2018 12:27
    Highlight Highlight Mit zwei Monaten hat ein Baby auch noch nichts verloren an einer solchen Veranstaltung....und die Mutter eigentlich auch nicht, oder gibt es für Basler Grossrätinnen keinen Mutterschaftsurlaub?
  • Juliet Bravo 22.11.2018 12:25
    Highlight Highlight „Wir wollen hier unter uns sein.“🙈
  • Looney 22.11.2018 12:24
    Highlight Highlight Wo kämen wir denn hin wenn alle ihre Babys mit ins Büro nehmen? Für etwas gibt es doch den Mutterschaftsurlaub? Arbeit und Kinderbetreuung sind meiner Meinung nach zu trennen, das gilt übrigens auch fürs Homeoffice. Ich habe selber ein Baby zuhause und meine Frau arbeitet seit kurzem wieder Teilzeit. Sie nimmt sich während der Arbeit Pausen um Muttermilch abzupumpen. Falls ich gerade zum Kleinen schaue gehe ich vielleicht kurz über den Mittag vorbei, aber sicherlich nicht während der Arbeit.

    Bin übrigens vollkommen dabei wenn es um einen längeren Mutter- oder Vaterschaftsurlaub geht…
  • Hecate 22.11.2018 12:20
    Highlight Highlight Go get them, sister!!! 🤗💪🏽💙❤💜🧡💛💚 Diese alten Dinosaurier, die Angst vor dem Fortschritt haben...
    • Gummibär 22.11.2018 15:29
      Highlight Highlight Hecate, Du sollst die alten Dinosaurier nicht beleidigen ! Hier handelt es sich um eine ganz andere Spezies, die der hoffnungslos Verklemmten.
  • bytheway 22.11.2018 12:17
    Highlight Highlight Wenn im Artikel bei den erwähnten Politikerinnen mehrfach deren Parteizugehörigkeit genannt wird, wäre es auch erwähnenswert, dass Remo Gallacchi Mitglied der selbsternannten 'Familienpartei' CVP ist.
  • Rainbow Pony 22.11.2018 12:16
    Highlight Highlight Bei allem Verständnis fürs Stillen und die Situation, aber es kann doch nicht sein, dass es zur Regel wird, Kinder zur Arbeit mitzunehmen. Ich bin selber Vater zweier Kinder und kann, auch wenn ich das wirklich möchte, meine Kinder nicht regelmässig zur Arbeit mitnehmen. Ich kann mich beim besten Willen nicht um die Bedürfnisse meines Kindes und diejenigen meines Arbeitgebers kümmern - ich komme unweigerlich in die Situation, wo ich vermutlich beide enttäusche. Das es Ausnahmen geben muss, ist klar - eine Regel und allgemeine Akzeptanz sehe ich nicht. Und jetzt hackt auf dem Kommentar rum.
    • Betty79 22.11.2018 12:22
      Highlight Highlight Ich bin absolut Deiner Meinung. Der Mensch will einfach alles haben und auf nichts verzichten.
    • welefant 22.11.2018 12:25
      Highlight Highlight Pony, warum rumhacken? Schön hast du dies Beschrieben - genau so ist es! 😌
    • aglio e olio 22.11.2018 12:33
      Highlight Highlight Für eine Abstimmung sollte es schon gehen, oder? Ist ja jetzt nicht so anspruchsvoll.
      Aber man kann auch überall Probleme finden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 22.11.2018 12:13
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach demokratisch über neue Gesetze diskutieren und abstimmen, anstelle bestehende Gesetze mit linksmoralischen Argumenten ausser Kraft zu setzen. Von mir aus können die Parlamentarier auch ihre Haustiere oder pflegebedürftige Verwandten mitnehmen, es braucht aber demokratische Übereinkunft.
    • Heinz Schmid 22.11.2018 14:12
      Highlight Highlight Weshalb öffentliche Debatten geführt werden, welche zu politischem Druck führen. So werden nun mal gesellschaftspolitische Themen in die Politik getragen, was in einem Gesetzesentwurf und Abstimmung mündet.
      Das IST der demokratische Prozess.
  • Eifach öpis 22.11.2018 12:11
    Highlight Highlight Ich wurde früher auch gestillt und dachte bis heute, dass es das normalste der Welt sei...
    • Rio 22.11.2018 12:19
      Highlight Highlight Auf die Toilette gehen ist auch das normalste der Welt, trotzdem muss man dieses 'Geschäft' nicht in aller Öffentlchkeit verrichten.....
    • Calimoerchen 22.11.2018 12:47
      Highlight Highlight Ist es auch! Muss aber nicht auf dem Marktplatz sein. Habe selber gestillt früher. Es ist aber auch wichtig, sich um das Kind zu kümmern und sich dafür ZEIT zu nehmen! Aber auch dies muss mal so nebenbei halt auch noch sein - man ist ja sooo wichtig und unentbehrlich!
    • Eifach öpis 22.11.2018 14:12
      Highlight Highlight @calimoerchen: Ich finde Ihre Einstellung sehr gut und gesund👍🏼 Jedoch muss die Mutter des Kindes selber entscheiden wie sie ihre Prioritäten setzt. Ich finde es nicht korrekt, dass ein fremder Mann darüber entscheiden darf, wann und wo das Stillen erlaubt sein soll.

      @Rio: Ihr vergleich hinkt ja wohl gewaltig. Ansonsten müsste es ja überall Stillräume geben😂
      Wo genau liegt das Problem beim Stillen in der Öffentlichkeit? Sind es die nackten Brüste? Ich glaube, dass jeder schon mal eine Brust gesehen hat und wir nicht so prüde sein sollten

      @
  • Mynamesjeff 22.11.2018 12:10
    Highlight Highlight @Watson Bitte zieht die Geschichte doch nicht mehr auf als nötig. Dass diese Frau durch diese Aktion das Medieninteresse wecken will, liegt doch auf der Hand. Kinder haben bei der Arbeit nichts verloren.
    • TJ Müller 22.11.2018 15:12
      Highlight Highlight Wer redet hier von Arbeiten, es geht ums Abstimmen. Meine Güte, seit ihr wirklich alle unfähig, einen Text zu verstehen? Abstimmen ist nicht zu vergleichen mit Arbeiten. Sie hat ja nicht an einer Debatte teilgenommen mit dem Kind, sie wollte nur abstimmen!
  • no-Name 22.11.2018 11:50
    Highlight Highlight Ich wage es gar nicht recht zu schreiben. Dennoch bin ich als Vollblutpapi und Vollblutmamiunterstützer der Ansicht, dass gewisse Situationen im Leben auch gewisse Kompromisse erfordern. Man (in dem Fall Frau) kann auch 4 stündlich abpumpen und das Kind dem engagierten Papa zur Aufsicht überlassen. Kinder hat man nicht einfach mal so by the way. Kinder haben auch Rechte!

    Und wenn man die Nähe zum Kind beim Stillen als Argument aufführt bin ich mir nicht sicher ob der politische Diskurs die richtige Nebenbeschäftigung ist. Das Kind scheint mir hier eher als Provokation missbraucht zu werden.
  • Kreasty 22.11.2018 11:50
    Highlight Highlight Hat sie sich denn dagegen gewährt?
    Einfach hinnehmen und im Nachhinein kritisieren ist dann auch nicht der Weg.
    Zeigt auch wieder die beste Seite der Politiker. Wieso gibt keiner Einsprache? Alle anderen im Saal keine Stimme?
    Courage zeigen und so.

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