Energiewende
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ökostrom-Anteil in Deutschland 2018 erstmals über 40 Prozent



epa06387248 A cloudy sky is pictured above a wind turbines on a field near Halle, Eastern Germany, 13 December 2017. Meteorologist predict the cloudy weather with temperatures around 04 degrees Celsius in the next days in Eastern Germany.  EPA/FILIP SINGER

Windkraftanlage in der Nähe von Halle, Deutschland. Bild: EPA/EPA

Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals über 40 Prozent gestiegen. Vor allem dank der vielen Sonnenstunden im Sommer legte der in Deutschland produzierte Ökostrom 2018 um 4.3 Prozent auf 219 Terrawattstunden zu, wie Wissenschaftler des Frauenhofer-Instituts für Solare Energiesysteme berechneten.

Der Anteil vom Strom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sowie aus Biomasse am kletterte auf 40.4 Prozent. Im Jahr 2017 hatte der Anteil bei 38.2 Prozent gelegen, vor zehn Jahren noch bei 16.2 Prozent. Mit einem Plus von 16 Prozent verzeichnete die Solarenergie den grössten Zuwachs. Zweitstärkste Energiequelle war die Windenergie mit einem Anteil von 20.4 Prozent, nach der Braunkohle (24.1 Prozent).

Wegen des trockenen Sommers ging die aus Wasserkraft produzierte Strommenge zurück, ebenso wie die Stromerzeugung aus Kohle und Gas. (awp/sda/reu)

Schweizer Start-Up revolutioniert Windkraft

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sheimers 03.01.2019 12:23
    Highlight Highlight Das schöne Wetter im Sommer hat nicht nur mehr Sonne, sondern auch weniger Wind und Wasserkraft gebracht. Der deutliche Zuwachs war also nicht wetterbedingt, sondern kommt daher, dass auch im 2018 wieder mehrere Gigawatt installierte Solar- und Windkraft hinzu kamen. Es ist also nicht eine zufällige Steigerung, sondern eine politisch gewollte, geplante und erreichte, also ein Erfolg des EEG. Die wetter- und jahreszeitbedingten Schwankungen werden durch die Aufteilung auf Solar und Wind in Deutschland recht gut ausgeglichen.
  • Miikee 03.01.2019 09:49
    • sheimers 03.01.2019 12:28
      Highlight Highlight Interessant ist auch energy-charts.de vom Fraunhofer Institut. Dort sieht man zusätzlich die installierte Leistung, und den Füllstand der Speicher in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eindrücklich ist, dass die Schweiz ein mehrfaches der Jahresproduktion vom KKW Mühleberg in ihren Stauseen gespeichert hat. Die Schweiz wird deshalb keinerlei Probleme mit wetterbedingten Schwankungen der Solar- und Windenergie haben.
    • Bruno Meier (1) 03.01.2019 18:54
      Highlight Highlight Mir wurde diesen Herbst, beim Besuch "Grimsel 2" (Pumpspeicherwerk) erzählt, sollten alle Speicher, es sind ja mehrere Stauseen, voll sein, reicht das Wasser bei voller Leistung (etwa das was ein KKW bringt) für 30 Tage. Die Erhöhnung der Mauer um ca. 26m wurde ja verboten, welche das Volumen vom Grimselstausee verdoppelt hätte.

Eklat im ARD-Sommerinterview: AfD-Chef Gauland verweigert Zuschauerfragen

Eigentlich sollen die Zuschauer im Anschluss des ARD-Sommerinterviews die Möglichkeit bekommen, den jeweiligen Spitzenpolitikern Fragen zu stellen. Eigentlich.

Als am Sonntag aber der Fraktionschef der AfD im Bundestag, Alexander Gauland, zu Gast war, war dies nicht der Fall. Denn im Anschluss an das Sommerinterview mit dem AfD-Politiker fiel das Online-Format «Frag selbst» aus, wie das ARD-Hauptstadtstudio mitteilte.

Der Grund: Alexander Gauland hatte die Teilnahme an der obligatorischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel