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Emmanuel Macron lieferte vor dem US-Kongress eine grosse Show ab. Bild: AP/AP

Bromance? Macron hat Trump gerade so richtig die Stirn geboten

Emmanuel Macron hielt vor dem US-Kongress eine flammende Rede – und erhielt dafür viel Applaus.

25.04.18, 21:16 26.04.18, 06:39

Die ersten zwei Tage von Emmanuel Macrons Staatsbesuch bei Donald Trump waren von Nettigkeiten und gegenseitigen Sympathiebekundungen geprägt. Küsschen hier, Händchenhalten da – schnell war in den Medien von einer «Bromance» die Rede, der französische Präsident avancierte zum «Trump Whisperer». 

Diese Bilder zeigen, weshalb: 

Dass Macron jedoch nicht nur in die Vereinigten Staaten reiste, um Donald Trump Honig um den Mund zu schmieren, wurde spätestens heute Mittwoch klar. Der Franzose hielt eine Rede vor dem US-Kongress und richtete Scharfe Worte an die Adresse Trumps.

Drei Themen betonte Macron besonders. Wobei Punkt 1 die Grundlage für die beiden weiteren Anliegen bildet.

Multilateralismus 

Donald Trump ist ein Fan von bilateralen Beziehungen. Deals zwischen zwei Parteien, das mag der US-Präsident. Mit multilateralen Konstrukten kann der 71-Jährige indes wenig anfangen, auch mit der EU. Gestern meinte Trump, er würde eigentlich lieber nur mit Macron verhandeln als mit der Europäischen Union.

Im Elysée-Palast sieht man das jedoch anders. Dies machte Macron heute deutlich. «Das 21. Jahrhundert hat eine Reihe neuer Bedrohungen und neuer Herausforderungen mit sich gebracht, die sich unsere Vorfahren nie hätten vorstellen können», so der 40-Jährige. Dies erfordere mehr denn je das Engagement der Vereinigten Staaten, denn Ihre Rolle sei entscheidend gewesen für die Schaffung und Sicherung der freien Welt.

Macron warnte die USA vor zu viel Nationalismus und Isolationismus. «Die Vereinigten Staaten haben den Multilateralismus erfunden. Sie sind diejenigen, die jetzt helfen müssen, ihn zu erhalten und neu zu erfinden.» Die Antwort auf die drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts könne man nur in Zusammenarbeit lösen. 

Iran-Deal

Dann kam Macron auf den Iran-Deal zu sprechen, ebenfalls ein Abkommen zwischen mehreren Parteien. Gestern von Trump noch abschätzig als «Desaster» bezeichnet. 

Macron rief Trump nun zur Vernunft auf. «Wir sollten den Deal nicht aufgeben, wenn wir nicht stattdessen etwas Substantielleres haben.» «Ihr Präsident und Ihr Land», fügte Macron hinzu, «werden Ihre eigene Verantwortung in dieser Sache übernehmen müssen.»

Bis zum 12. Mai muss sich Trump entscheiden, ob die USA die Sanktionen gegen den Iran weiterhin aussetzen werden. Entscheidet sich der US-Präsident dagegen, steigen die Vereinigten Staaten de facto aus dem Atomdeal aus.

Klimawandel

Auch beim Thema Klimawandel bot Macron Trump die Stirn. Dass der US-Präsident während seiner Amtszeit das Pariser Klimaabkommen aufkündete und den Kohleabbau fördern möchte, stösst bei Macron auf wenig Verständnis. 

«Wir müssen einen reibungsloseren Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft finden», sagte er. «Denn was ist der Sinn unseres Lebens, wenn wir arbeiten und leben, den Planeten zerstören und gleichzeitig die Zukunft unserer Kinder opfern?»

Weiter sagte Macron: «Ich bin sicher, eines Tages werden die USA zurückkommen und dem Pariser Abkommen beitreten.» Und: «Lasst uns dem ins Auge sehen: Es gibt keinen Planeten B.»

Der Kongress goutierte die klaren Worte mit einer Standing Ovation und einem tosenden Applaus. 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 26.04.2018 20:35
    Highlight Die ersten drei Top-Kommentare zeigen schon wie einfach man es sich mit Macron und anderen Themen heute macht:

    1. "Wow!!!..."
    2. "Allez Macron!"
    3. "Bester Mann."

    "Politische Analyse" auf der Stufe von comic-Ausdrücken wie "Pufff!!!" / "Bang!!!". Und die Masse applaudiert in Form von Herzchen.

    "Allez Infantilisierung!!!"
    0 0 Melden
  • Billy the Kid 26.04.2018 14:22
    Highlight Jetzt wird ein Politiker schon für die absoluten "basics" gelobt oder was?
    Freilich ist Macron für den Multilateralismus, denn sein Land ist ein gewichtiger Teil der EU.
    Freilich ist Macron für das Pariser Klimaabkommen, denn sein Land hat diesen Deal jahrelang mitgestaltet.
    Freilich ist Macron für den Irandeal, denn sein Land hat diesen Deal jahrelang mitgestaltet.

    Wahnsinn ist eher, dass man den US-Amerikanern ihre eigenen Verdienste der Vergangenheit noch mal erklären muss.
    1 1 Melden
    • Billy the Kid 26.04.2018 16:24
      Highlight Das Pariser Klimaabkommen ist für die ganze Welt mit oder ohne die USA nicht tot.
      Der Deal mit dem Iran ist für die ganze Welt mit oder ohne die USA nicht tot.
      Der Multilateralismus ist für die ganze Welt mit oder ohne die USA nicht tot.

      Die USA müssen endlich akzeptieren, dass die Zeiten vorbei sind als die ganze (westliche) Welt nach ihrer Pfeife tanzte.
      Schlimm genug, dass Macron an vorderster Front beim letzten Militärabenteuer der USA mitgemischelt hat! Auch die Franzosen und die Engländer müssen noch realisieren, dass ihre Empirezeit lange vorbei ist.
      2 0 Melden
    • swisskiss 27.04.2018 06:23
      Highlight Faktisch falsch! Der Urandeal ist ohne die USA tot, da gleichzeitig die Sanktionen der USA mit der Pflicht des Irans verbunden sind, die Anreicherung von Uran zu stoppen und angereichertes Uran nur zu friedlichen Zwecken von Russland zu beziehen und diese Menge durch die IAEA kontrolliert wird.

      Wer nicht erkennt, das trotz aller Schwäche, die USA die führende Industrie- und Finanznation der Erde ist und wesentlich das Wirtschaftswachstum und Konjunktur der gesamten Welt beeinflusst, sollte vor dem Schreiben solcher Kommentare mal ernsthaft die Fakten studieren.
      1 0 Melden
  • walsi 26.04.2018 07:15
    Highlight An ihren Taten sollt ihr sie messen, nicht an ihren Worten. Da schneidet Macron so schlecht ab wie die meisten anderen Politiker. Der Angriff in Syrien, zum Beispiel, war ein klarer Bruch des Völkerrechts. Das hat der wisseschaftliche Dienst des deutschen Bundestags festgestellt. Wer also von der Achtung des Völkerrechts redet und dieses dann selber bricht, ist einfach nur ein Schwätzer. Vor allem wenn man bedenkt, dass immer mehr Berichte kommen die bestätigen, dass es keinen Giftgasangriff gab, mit dem der Angriff gerechtfertigt wurde.
    14 9 Melden
    • swisskiss 27.04.2018 06:32
      Highlight Das ich das richtig verstehe. Du kritisierst den völkerrechtswidrigen Angriff der USA und gleichzeitig kritisierst Du einen Politiker, der die USA dazu mahnt, sich nicht durch die Aufkündigug des Irandeals in eine Situation zu manövrieren, die wieder zu völkerrechtswidrigen Handlungen führen kann?

      Diese Logik musst Du mir mal genauer erläutern.

      Erkennst Du die Tragweite und Konsequenzen nicht, oder verbeisst Du dich gerne in das persönliche Verhalten eines Politikers?

      Da wäre bei Trump doch noch einiges Potential vorhanden.
      2 1 Melden
  • Juliet Bravo 26.04.2018 01:20
    Highlight Allein schon, dass er Trump die Marseillaise geigt und die ökologische Wende als eine der Top 3 Prioritäten propagiert, ehrt ihn. Vive la République! Et vive l‘Europe!
    10 5 Melden
  • Pisti 25.04.2018 23:04
    Highlight Macron kann ja mal beginnen den Planet “great again“ zu machen indem er sich aus Syrien zurückzieht.
    38 30 Melden
    • rodolofo 26.04.2018 05:47
      Highlight Eben NICHT!
      Aber das verstehst Du anscheinend nicht.
      Ich auch nicht.
      5 9 Melden
    • Domsh 26.04.2018 06:16
      Highlight Bravo, sehr konstruktiv und differenziert bei einem Artikel über Weltwirtschaft, nukleare Aufrüstung und Klimawandel das Totschlagargument Syrien einzuwerfen.
      Ihrer Meinung nach hat jemand in sämtlichen Belangen das Recht auf Meinungsäusserung und Kritik verloren wenn er sich im Ausland engagiert?
      10 9 Melden
    • Domsh 26.04.2018 06:32
      Highlight Weiter könnte man ihre Aussage in Frage stellen:
      Aus Syrien zurückziehen? Wo und wozu hat den Frankreich Truppen in Syrien stationiert? Scheint mir nicht ganz zu stimmen.
      9 7 Melden
    • Pisti 26.04.2018 19:41
      Highlight Bomben auf Syrien fallen zu lassen und Islamisten mit Waffen ausrüsten, ist natürlich grossartig wie sich Macron im Ausland engagiert.
      0 4 Melden
    • rodolofo 26.04.2018 21:46
      Highlight Wenn das Französische Militär sich aus Syrien zurückzieht, sind immer noch das Russische Militär und die Hisbollah dort.
      Ob das dann besser ist?
      Die Assad-Diktatur fände das sicher besser, denn sie könnte dann völlig ungestört weiter herrschen.
      3 0 Melden
    • Domsh 27.04.2018 09:21
      Highlight Pisti:
      Sie sind also Fan von intakten Chemiewaffenfabriken?
      An wen hat Frankreich Waffen geliefert? Quelle?
      3 0 Melden
  • Micha Moser 25.04.2018 21:52
    Highlight Allez Macron!
    125 25 Melden
  • hahahaha 25.04.2018 21:44
    Highlight Bester Mann
    88 29 Melden
  • Radiochopf 25.04.2018 21:39
    Highlight Blablabla.. seine Worte sind schlussendlich genauso viel Wert wie der Mist den Trump rauslässt, wenn er das Zeug das er plappert nicht auch wirklich umsetzt.. man sieht ja in Frankreich wie unbeliebter er wird, weil die Leute seine schönen Worte und Versprechungen nicht mehr glauben...
    53 154 Melden
    • zettie94 25.04.2018 22:26
      Highlight In Frankreich wird er deshalb unbeliebter, weil er seine Versprechen konsequent umzusetzen versucht, was vielen Leuten nicht passt, weil sie ihre Privilegien aufgeben müssen.
      Weshalb streikt z. B. die SNCF? Macron will deren Mitarbeitern den beamtenähnlichen Status wegnehmen und sie sollen nicht mehr mit 50(!) pensioniert werden.
      232 13 Melden
    • lilas 25.04.2018 22:46
      Highlight Viele Franzosen sind liebenswerte Nörgler und jede Regierung wird kritisiert, jeder Ansatz zu Veränderung seitens der Regierung
      wird konsequent bestreikt.
      95 7 Melden
    • Skeptischer Optimist 25.04.2018 23:05
      Highlight @zettie94

      Macron wird kaum von Leuten, die ihm nahe stehen verlangen, dass sie ihre Privilegien aufgeben. Er agiert als Präsident für die Reichen und dies hat er eben nicht versprochen.

      Zu der idiotischen Unterstellung über die angebliche Pension der französischen Bähnler mit 50: Sie können sich lediglich mit reduzierter Rente frühpensionieren lassen, wie dies jeder Schweizer der BVG versichert ist auch kann.

      Bis jetzt ist Macron nur ein Schwätzer und Angeber. Er passt damit zu Trump. Im negativen Sinn.
      23 62 Melden
    • FrancoL 26.04.2018 00:54
      Highlight @Radichopf, Du solltest uns auch sagen WIESO die Franzosen es ihm nicht glauben. Nicht weil er nichts bewegt, sondern weil das was er bewegt vielen Franzosen etwas abverlangt, sie aus der Lethargie weckt, ihnen etwas abverlangt, DARUM wollen sie nicht glauben. Sie sind der irren Meinung dass sie nichts dazu beitragen müssen, das ist das Problem.
      9 3 Melden
    • rodolofo 26.04.2018 05:57
      Highlight @ Skeptischer Optimist
      PolitikerInnen sind grundsätzlich und IMMER "Schwätzer".
      Das bringt ihr Beruf mit sich.
      Ausserdem hat ein Präsident die Aufgabe, die Leute für etwas zu begeistern und zu motivieren!
      Es geht eben nicht immer nur um das Technokratische (Dauer-)Krisen-Management und um repressive Kontrollen, die zwar notwendige Übel sind, aber DAS HERZ nicht erreichen!
      Macron erzählt uns begeisternde Geschichten von einer Europäischen Gemeinschaft und jetzt auch von einer Welt-Gemeinschaft!
      Wir wissen dabei nur allzu gut, wie gemein es in dieser "Schlangengrube" zu und her geht...
      6 2 Melden
    • Domsh 26.04.2018 06:41
      Highlight Zettie hat vollkommen recht.
      Es ist sehr schwer, bei Leuten Privilegien abzubauen, an die sie sich gewohnt haben, trotz rationeller Argumente. Vor allen in Frankreich wo diese historisch in einem grossen gewerkschaftlichen Kampf errungen wurden.
      Auch hier in der CH ist es schwierig bei öffentlich angestelltem Personal Privilegien abzuschaffen, die man in der Privatwirtschaft niemand hätte und aus objektiver Sicht nicht angebracht sind.
      3 1 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 25.04.2018 21:37
    Highlight Macron ist ein Möchtegern Kolonialist. Er meint man müsse nach dem Krieg in Syrien bleiben um zu verhindern das Assad/Iran zu stark wird. Das ist die Sache Syriens nicht Frankreichs oder der NATO, dazu verteidigt er den illegalen Militärschlag gegen Syrien am 14.April 2018. In Frankreich will er Arbeiterrechte abbauen. Macron ist ein Elitenpolitiker mehr nicht. Solche Typen gibts genug und die reiten die Welt in die Scheisse.
    39 167 Melden
    • zettie94 25.04.2018 22:32
      Highlight Arbeiterrechte abbauen? Wenn man sich ansieht, wie diese heute aussehen, dann ist das gar nicht so schlimm wie es tönt (Beispiel SNCF: 36-Stunden-Woche, Pensionsalter 50-55).
      49 12 Melden
    • swisskiss 25.04.2018 22:45
      Highlight NWO Schwanzus Longus: Grundsätzlich ist die UNO in der Verantwortung wie die Kräfteverhältnisse im Nahen Osten auf friedliche und faire Weise zu erhalten sind. Da aber 4 von 5 ständige Mitglieder des UN Sicherheitsrats und Israel, Saudi Arabien, Türkei und Iran, eigene politische Ziele verfolgen und ihren Machtanspruch notfalls auch mit militärischen Mittel durchdrücken wollen, ist die Einschätzung Macrons als Machtpolitiker nicht nur naiv, da jede Führung dieser Staaten ihre Macht einsetzen, sondern auch sehr weltfremd, wenn man vom Führer der "Grande Nation" Bescheidenheit einfordert.
      26 6 Melden
    • äti 25.04.2018 22:59
      Highlight Ist Syrien tatsächlich nur die Person Assad? Oder gibt es da vielleicht noch Menschen, sogar verschiedene?
      35 7 Melden
    • Bene86 25.04.2018 23:44
      Highlight Ist genau so. Aber ein optisch gutes und nettes Erscheinungsbild, ein paar charmante Worte und schon fressen ihm die naiven Menschen aus den Händen. Hat der Obama übrigens auch ganz toll hingekriegt mit seiner "Coolness".

      Im Moment kann man nur den wenigsten Politikern über den Weg trauen. May, Macron, Merkel, Trump und Erdogan gehören nicht dazu. Und was Putin so im Schilde führt ist auch immer schwierig zu erahnen, zumindest hält er sich mit Drohungen zurück.
      17 37 Melden
    • swisskiss 26.04.2018 01:20
      Highlight Bene86: Umd am anderen Ende der ideologischen Skala, stehen genauso naive Menschen, die dem politisch inkorrekten Polteri zujubeln, der ihnen das Blaue vom Himel vespricht.

      Völlig egal, welches Verhältnis man zu Populisten hat. Seien es Rechte, Linke oder Liberale, Der Weg, diese Volksverführer zu entlarven, ist die immerwährende Frage nach ihren wahren Motiven.

      Da ist die Haltung, grundsätzlich solchen Politikern zu misstrauen, schon mal der richtige Ansatz.

      Macht korrumpiert, totale Macht korrumpiert total.
      3 1 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 26.04.2018 02:48
      Highlight @swisskiss, wieso ist das naiv? Es ist doch richtig. Die Regierung hat fast alle Städte erobert bis auf Idlib, Daraa, und sie gewinnen weiter an Boden. Der Konflikt ist bald zueende und zwar durch den Assad Sieg. Da gibt es nichts mehr zu verhandeln für die Westmächte ausser den Rückzug mehr nicht. Die Situation der islamistischen Milizen (99% der Opposition) ist die, das sie keinen Anspruch auf Verhandlungen mehr haben, man hat verloren. Daher gibt es nichts zu verhandeln.
      8 1 Melden
    • swisskiss 26.04.2018 11:37
      Highlight Nein Schwanzus Longus, die Ansicht dass aus dem militärischen Status Quo ein Verhandlungsmandat der UNO abzulehnen ist, zeigt Deine Naivität.

      Sowenig die Türken in Nordsyrien die "Terroristen" bekämpfen, die USA die Kurden schützen, die Iraner die Hisbollah nur für den Kampf in Syrien unterstützen, die Israelis nur aus Eigenschutz Stellungen in Syrien bombardieren, sowenig stehen russische Truppen an der Seite Assads, um nur Terroristen zu bekämpfen.

      Wenn Du schon die wahren Motive eine Macron kennen willst, solltest Du vielleicht auch die Agenda der anderen Mitspieler hinterfragen.
      1 1 Melden
    • äti 26.04.2018 16:01
      Highlight NWO, "Da gibt es nichts mehr zu verhandeln.." sagt doch alles aus: die Schlächterei beginnt von vorne. Das Land ist kaputt und 'da gibt es nichts mehr zu verhandeln'? Wenn nicht jetzt endlich verhandelt wird, dann gilt eben 'nach dem Krieg ist vor dem Krieg'. Und, wenn ich mich recht erinnere, hat Assad noch nie verhandelt.
      0 0 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 26.04.2018 16:15
      Highlight Türken sind mit Absprache von Russland/Iran in Syrien gegen PKK. Macrons Pläne dienen nicht der Befriedung Syriens sondern nur um Assad zu schwächen. Daher gibt es nichts zu verhandeln. Manchmal ist ein militärischer Sieg besser als ein Pseudofrieden. In Syrien ist dies der Fall.
      2 0 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 26.04.2018 16:44
      Highlight @äti, der Wiederaufbau beginnt in Syrien und das Land wird immer sicherer. Flüchtlinge kehren zurück. Es gibt keinen Grund mit der Opposition zu verhandeln. Das hätte man vor 3 Jahren machen können nur das wollte niemand, jetzt ist es zu spät. Nur noch der Militärischesieg Assads ist möglich nichts anderes.
      2 0 Melden
    • äti 26.04.2018 16:51
      Highlight NWO, verstehe: wenn alles kaputt und alle tot, ausser Assad, dann gibt es nichts zu verhandeln. Toller Plan. Einen militärischen Sieg (was ist das?) wünscht sich Assad selber kaum, dann käme riesige Arbeit und Verantwortung auf ihn zu - und er müsste ja mit seinen Völkern verhandeln - genau was in Krieg endete.
      0 1 Melden
  • Scaros_2 25.04.2018 21:33
    Highlight Ja und jetzt? Als ob Trump darauf hören wird? Wenn er auf 1 dieser Punkte hört dann weil er sie als seine Ideen verkaufen wird. .........Als ob Trump auf jemand wie sich selbst hört
    13 34 Melden
    • _kokolorix 25.04.2018 23:22
      Highlight Wenn er nur einen Aspekt aufgreift und als seine Idee verkauft, hat die Welt etwas gewonnen
      35 7 Melden
  • Rerruf 25.04.2018 21:26
    Highlight Wow!!! Spitze. Jetzt sollte der Potus auch mal beginnen zu politisieren.
    165 16 Melden
    • Gegu 25.04.2018 22:13
      Highlight ...das kann er gar nicht! er kann nur deals machen, great deals😉
      54 4 Melden

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