Klima
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Ihnen wird zu warm: Schüler aus der ganzen Schweiz erheben ihre Stimme für das Klima.  bild: twitter/christianwilln1

Wie die Klimajugend sich organisiert und wer die Fäden zieht

Innert kürzester Zeit ist eine der grössten Schülerbewegungen unserer Zeit entstanden. Das wirft vor allem eine Frage auf: Wie ist das passiert?



«Welli Zuekunft? Oisi Zuekunft!» Die Rufe der Schülerproteste hallen nach. Kommenden Samstag, 2. Februar, sollen erneut Tausende Menschen schweizweit auf die Strassen gehen, um für das Klima zu protestieren. 

Abgewickelt und koordiniert werden die Proteste von einer losen, dezentralen Organisation. In allen Ecken der Schweiz sitzen Jugendliche an ihren Handys und helfen mit. Wir haben mit einem der vielen Strippenzieher gesprochen und ihn gefragt: Wie geht das eigentlich?

Wie haben die Schweizer Schülerstreiks begonnen?

«Angefangen hat alles mit Greta im August», erklärt Jonas Kampus, 17-jährig, Gymi-Schüler und Mitorganisator der Schweizer Klimastreiks, gegenüber watson. Wirklich angestachelt haben Kampus aber die riesigen Schülerstreiks in Australien. «Da dachte ich, sowas brauchen wir auch in der Schweiz», so der Schüler. Kurzerhand gründete er einen «Klima-Chat». Das war Mitte Dezember. Dann ging es Schlag auf Schlag.

Jonas Kampus, Klimastreiker, Zürcher

Jonas Kampus erhebt das Wort am Klimastreik.  Bild: zvg

Wann gingen die Schüler das erste Mal auf die Strasse?

Offizieller Startschuss war der 21. Dezember. Zusammen mit vielen anderen stand Kampus auf der Strasse, hielt Transparente hoch und machte auf den Klimawandel aufmerksam. «Vier Tage davor haben wir uns in den verschiedenen WhatsApp-Chats abgesprochen, Medienmitteilungen verschickt und die Leute in den verschiedenen Städten informiert», so der Schüler. Am Streik kurz vor Weihnachten waren laut Kampus mehr als 4’000 Leute beteiligt.

epa05432190 A photo made available 19 July 2016 shows a mobile phone featuring the WhatsApp messenger application, in Sao Paulo, Brazil, 17 December 2015. Reports on 19 July 2016 state that a judge in Brazil has ordered Brazilian mobile phone carriers to block the free messenger application WhatsApp, which is owned by Facebook, the third such ban in eight months. The ban has reportedly been imposed because of Facebook's alleged refusal to share private user information with Brazilian authorities for a police investigation.  EPA/MARCELO SAYAO

Alles läuft über WhatsApp: Demos organisieren, Flyer verschicken, Medienanfragen beantworten.  Bild: EPA/EFE

Was passierte nach dem ersten Streik?

Am 30. Dezember trafen sich in der Berner Reitschule über 140 Schüler aus der ganzen Schweiz, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ziel des Tages: Dem ganzen mehr Struktur verleihen, weitere Streiks organisieren, klare Forderungen formulieren. Kampus spricht begeistert vom Treffen in Bern. Die ganzen Diskussionen seien basisdemokratisch und konsensorientiert abgelaufen. «Wir haben beispielsweise weitere Streiktermine festgelegt. Wir Deutschschweizer hätten gerne am 10. Januar erneut gestreikt, doch das ging den Romands nicht. Also haben wir uns auf den 18. Januar geeinigt», so Kampus.

epa07325176 Environmental activists hold posters reading 'Make Your Planet Great Again' in Republique Square during the 'Agora for the climate' protest in Paris, France, 27 January 2019. Actions are planned in more than 90 cities to promote green solutions and make 2019 the year of the climate.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

«Make your planet great again.» Bild: EPA/EPA

Wie organisieren sich die Schüler?

Das meiste läuft über Whatsapp oder Facebook. Der Kontakt mit streikenden Schülern geht zudem über die Landesgrenzen hinaus. Laut Kampus sei man unter anderem auch mit Schülern aus Belgien oder Deutschland in regem Kontakt.

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Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen der Schweiz auf netto null stabilisiert werden – das sind die Forderungen der Klimajugend.  Bild: EPA/EPA

Wer zieht die Fäden?

Einen Anführer gebe es nicht, sagt Jonas Kampus. «Niemand hat die absolute Übersicht oder alle Fäden in der Hand.» Aber genau das mache den Erfolg der Streiks aus. Natürlich sei das zuweilen sehr chaotisch, aber jeder könne so frei mitmachen und seine eigenen Ideen einbringen. «Einige übernehmen die Pressearbeit, andere schreiben Lieder und wieder andere drehen Videos», so der Wetziker Gymi-Schüler.

Was sind die konkreten Forderungen?

Die Schüler wollen, dass in der Schweiz der nationale Klimanotstand ausgerufen wird. Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen der Schweiz auf netto null stabilisiert werden. Und das ohne Kompensation im Ausland. Verhandeln will die Bewegung nicht, die Forderungen sind klar. So heisst es auf der Website der Klimastreiker klar: «Wir verstehen uns als Druck- und nicht als Kompromissbewegung. Wir platzieren uns klar ausserhalb der institutionellen Politik.»

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

Wann ist der nächste grosse Streik geplant?

Derzeit mobilisieren die Schüler für den 2. Februar. Dann soll der nächste grosse nationale Streik stattfinden. Dieses Mal werden aber nicht nur Schüler dazu aufgerufen, sondern die gesamte Schweizer Bevölkerung. Laut Kampus wurden Parteien und Interessenverbände angeschrieben und aufgerufen, am Streik teilzunehmen. Danach geht es weiter. Für den 15. März ist ein globaler Streik in über 40 verschiedenen Ländern geplant.

Hat das Ganze Zukunft?

Das sagen die Experten: 

daniel graf in zürich am 20. september 2012
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Daniel Graf unterstützt als Kommunikationsstratege und Berater Organisationen, Parteien und Verbände. Bild: siggi bucher

Die Schülerstreiks erinnern mich an Andersens Märchen «Des Kaisers neue Kleider». Es brauchte ein Kind, das in die Menge schreit: «aber der Mann ist ja nackt», bis erst die ganze Bevölkerung realisiert, dass der Kaiser tatsächlich keine Kleider trägt und alle nur mit Worten täuscht.

Ich habe noch kaum eine Bewegung gesehen, die sich mit einer so enormen Geschwindigkeit formiert hat. Die WhatsApp-Chats sind der Erfolg dieser Klimastreik-Bewegung. Es gibt keinen Chef, keine Barrieren, jeder kann so mitmachen, wie er will.

Die Streikbewegung funktioniert, weil eine der einfachsten, ursprünglichsten Kampagnen kopiert wurde. Das Mädchen Greta Thunberg, dass mit einem Transparent die Schule schwänzt. Dieses Bild funktioniert.

Natürlich werden die Streiks irgendwann in sich zusammenfallen. Aber es ist ein Fehler zu sagen, dass es sich dabei nur um heisse Luft handelt. Hier hat eine sehr engagierte politische Generation zusammengefunden, die sehr viele positive Erfahrungen gemacht hat. Diese Netzwerke werden die kommenden politischen Jahre beeinflussen. Und nicht zu unterschätzen ist der Einfluss, den die Streiks auf die kommenden Parlamentswahlen im Herbst haben werden. Parteien, die bislang Klimathemen kaum beackert haben, werden es schwerer haben, Erfolge zu erzielen.

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Mike S. Schäfer, Kommunikationsforscher am Institut für Kommunikation- und Medienwissenschaften in Zürich. bild: ikmz

Es ist nicht das erste Mal, dass wir so intensiv über den Klimawandel sprechen. 2006 war der Film «An Inconvenient Truth» mit Al Gore in aller Munde. Auch die Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen wurde weltweit diskutiert. Das Thema kennen wir.

Auch dass sich eine sehr junge Generation damit intensiv auseinandersetzt, ist nicht neu. Die Umweltbewegung in den 70er Jahren war ganz stark von jungen Menschen geprägt.

Den politischen Einfluss der Schülerstreiks würde ich nicht überschätzen. Weil sie sich in so hohem Tempo organisiert und formiert haben, könnte darunter die Verbindlichkeit leiden. Wenn man sich vor 30 Jahren zusammen tat, brauchte es zuerst eine schlagkräftige Organisation, ein klares Programm und eine Strategie. Diese Infrastruktur gibt es bei den Klimastreikenden nicht.

Sie haben aber den Vorteil, dass die Forderungen schon lange klar sind. Die Handlungsmöglichkeiten liegen auf der Hand. Das ist bei anderen neuartigen Bewegungen, wie beispielsweise den Gelbwesten in Frankreich, anders.

Diese Schüler erklären, wieso sie streiken

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Video: watson/Chantal Stäubli, Emily Engkent

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202Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • adi37 01.02.2019 14:08
    Highlight Highlight Gegen politisches Engagement der Jugend ist nichts einzuwenden. Aber wenn Unwissende für eine fragwürdige Sache instrumentalisiert werden, ist das nicht so schön. Warum fragwürdig? Weil es ja nur um CO2 geht, zur Hauptsache Autofahren und fliegen, obwohl man nicht weiss, ob CO2 der wirkliche Umweltsünder, oder nur marginal beteiligt ist. Was man aber weiss ist, dass das anthropogene, das menschgemachte CO2 nur 6% des gesamten CO2, ausmacht, dass die Sonne, die Vulkantätigkeit, die Zunahme der Menschheit, das Zubetonieren grosser Landschaftsflächen zu Wohn- und Infrastr, massgebend beitragen!
  • stamm 31.01.2019 23:00
    Highlight Highlight Die Schule zu schwänzen, um die Städte und Dörfer vom Abfall zu befreien wär wohl sinnvoller. Aber das wär mit Arbeit verbunden....
    • Mutzli 01.02.2019 17:03
      Highlight Highlight Cool, was machen in dem Fall Sie? Nur das freinehmen um Abfall einzusammeln, oder gehen Sie auch noch zusätzlich an die Demo?


      ...oder machen Sie gar nix, ausser andere kritisieren, die sich wenigstens ein Minimum engagieren?
    • stamm 01.02.2019 22:03
      Highlight Highlight Ich mach gar nichts in dem Fall, weil ich es für scheinheilig halte. Genau das finde ich scheinhgeilig, ``nur`` gegen das zu demonstrieren und nichts dazu beizutragen. Ich hätte aber eine Achtung vor Denen, die sich noch aktiv daran beteiligen. Und aktiv heisst bei mir beim besten Willen nicht, dass man die Schule schwänzt, kein Fleisch isst und an Demos teil nimmt.
  • RandyRant 31.01.2019 19:56
    Highlight Highlight Also brauchen wir mehr CO2-Neutral produzierten Strom. Viel mehr. Cool. Windfarmen könnten helfen. Nur muss man für die Zufahrtsstrassen, Stellplätze usw. ziemlich viel Land in Anspruch nehmen, oft auch Wald abholzen.
    Aber das über die Nasenspitze hinaus denken ist halt nicht immer leicht ;)
    • aglio e olio 01.02.2019 12:34
      Highlight Highlight Ja klar, weil andere Varianten der Stromproduktion derartige Ansprüche nicht haben.
      Zum Glück wachsen Brennstäbe direkt im Reaktor...
  • RandyRant 31.01.2019 19:50
    Highlight Highlight Na wie ist das wohl passiert nach einer riesen PR-Kampagne?
  • ignotusandri 31.01.2019 17:36
    Highlight Highlight Der Klimawandel betrifft uns alle - und die Zeit läuft davon! Jetzt müssen wir gemeinsam auf die Strasse und ein Zeichen setzen, ich bin dabei!!
    • Pisti 31.01.2019 22:43
      Highlight Highlight Ich nicht!
  • simiimi 31.01.2019 16:50
    Highlight Highlight Den CO2-Ausstoss auf 0 reduzieren bedeutet, massivste Einbussen an Komfort und ein Verzicht auf viele Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Wer glaubt ein Grossteil der Menschheit würde sowas in Kauf nehmen für so etwas individuell nicht wahrnehmbares wie die Einsparung von CO2 versteht den Menschen, bzw. die Mechanismen die ihn antreiben, denkbar schlecht. Unsere
    Verdamnis steht insofern bereits festgeschrieben.
    • ignotusandri 31.01.2019 17:34
      Highlight Highlight Wer glaubt aussterben zu müssen, der soll es mit Vergnügen. Aber bitte allein.
    • D_M_C 31.01.2019 18:24
      Highlight Highlight Der CO2 Austoss soll auf Netto Null gesenkt werden. Das heisst, die Schweiz darf so viel CO2 ausstossen, wie die Biomasse im Inland auch einspeichern kann. Somit wäre die Schweiz klimaneutral.
    • adi37 31.01.2019 19:12
      Highlight Highlight Das menschgemachte CO2 in der Atmosphäre beträgt 6%! Ob das eine Normalisierung des Klimas bewirken würde, wenn wir das CO2 auf Null senken könnten, was ohnehin eine Illusion ist, ist fraglich. Müssen wir nicht einfach mit den Wetterkapriolen leben? Es existieren so viele Untersuchungen, die die "klimaverändernde" Schädlichkeit des CO2 in Frage stellen! Es wird ja auch festgestellt, dass CO2 die Nahrung der Pflanzen ist, welche uns den lebenswichtigen Sauerstoff liefern!
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi (1) 31.01.2019 14:40
    Highlight Highlight Manche denken sich wohl: Hauptsache die Tatsache, die von 97% aller Klimaforscher bestätigt wird, in Frage stellen. Sonst könnte man ja noch einsehen, dass man etwas ändern muss.
    • Forest 31.01.2019 16:03
      Highlight Highlight Änderungen an sich sind kein Problem. Die Forderungen sind leider nicht Realistisch und sind nur mit Zwang und Verbote durchsetzbar. Ich bin kein Fan von Verbote obwohl es eigentlich nötig wäre.
      Benutzer Bild
  • DemonCore 31.01.2019 14:17
    Highlight Highlight Man muss hier nicht so tun, als sei jede Minute in einem Schulzimmer mit einem unersetzlichen Wissenszuwachs verbunden, vor allem nicht um ein lobenswertes, dringendes Anliegen kleinzureden.
    • PaLve! 31.01.2019 15:43
      Highlight Highlight Je nach Lehrer findet 80% des lernens Zuhause statt, andere hingegen können 99% sinnvoll im Unterricht rüberbringen.
  • Mietzekatze 31.01.2019 14:14
    Highlight Highlight Wo kann man sich denn informieren wann/wo die Demonstrationen am 2.2. stattfinden??
    • JaneSodaBorderless 31.01.2019 15:43
      Highlight Highlight In Zürich: 14h Helvetiaplatz
    • Klimapapi 31.01.2019 15:53
      Highlight Highlight https://www.klimademo.ch/
    • dontbelievetheirpropaganda 31.01.2019 18:00
      Highlight Highlight klimademo.ch?
      Bei der dritten Domain haben sie es also gelernt den Registrar zu anonymisieren. Interessant... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bettflasche mit Antithese 31.01.2019 13:57
    Highlight Highlight Es ist ein Hohn, dass wir mittelalterlichen dieser Bewegung gönnerhaft auf die Schulter klopfen im Sinne von ...

    "Wir haben unseren A*** nicht bewegt und sind darum froh, dass ihr euren A*** bewegt, dann müssen wir nämlich unseren A*** immer noch nicht bewegen."

    Und dann ist da noch das mit dem diskretitieren (wollen nur Schule schwänzen etc.) Auch dort geht es schliesslich nur um die Rechtfertigung der eigenen Trägheit. Erbärmlich!



    • DemonCore 31.01.2019 14:23
      Highlight Highlight so ist es
    • just sayin' 31.01.2019 17:46
      Highlight Highlight also ich für meinen teil habe deutlich mehr für die umwelt getan, als die schule zu schwänzen und ein plakätli hochzuheben. du nicht?
    • Bettflasche mit Antithese 31.01.2019 20:38
      Highlight Highlight Mehr ja, aber nicht genug.
  • DemonCore 31.01.2019 13:40
    Highlight Highlight Die machen das gut. Ist ja logisch, dass die freundlichen Mitmenschen, die sich grad ihren ersten dicken SUV gekauft haben, nach Hawaii und auf die Seychellen fliegen um zu Golfen, sich jetzt die Party nicht verderben lassen wollen. Tatsache ist aber dass unser hemmungsloser Konsum von ökologisch zerstörerischen Produkten/DL dem ganzen Planeten nachhaltig schwerste Schäden zufügt. Meeresversäuerung, Gletscherschmelze, Extremwetterereignisse (Stürme, Hitzewellen, Kältewellen), Überfischung, Insektensterben (-60% zB in Deutschland), Artensterben (menschenverursacht, Top Ten in der Anzahl Arten).
    • Flickii 31.01.2019 17:56
      Highlight Highlight Der komplette Transportsektor macht nur 13% der Treibhausgase aus. Die Methangase, die 1000 schlimmer sind kommen aus der Nutztierhaltung! Sie sind zuständig für 51% der Treibhausgase und 91% für die Abholzung des Amazonas! Die Viehkacke (sorry für den Ausdruck) geht micht über die Kanalisation und verschnutzt die Gewässer, was zu Todeszonen im Ozean führt.

      Über SUVs und Ferien in Hawaii zu diskutieren ist lächerlich!

      http://www.cowspiracy.com/infographic

  • Safuhr 31.01.2019 13:17
    Highlight Highlight Danke liebe Jugend, ich hoffe das ihr was erreichen könnt. Gebt nicht auf und behaltet eure einstellung bei, denn ihr seid die Zukunft. Meine Generation hat leider versagt. Dafür entschuldige ich mich. Bleibt beständig.
  • dontbelievetheirpropaganda 31.01.2019 13:11
    Highlight Highlight Also wenn ich auf nic.ch nachschaue wer denn all die Websites registriert steckt da abr wer anders dahinter als einfach ein paar Schüler, liebes Watson...?
    • dontbelievetheirpropaganda 31.01.2019 18:01
      Highlight Highlight Nun die neuste Domain wurde anonym registriert...Lesen die Grünen und JUSO hier mit? ;)
    • Klimapapi 31.01.2019 19:41
      Highlight Highlight Jetzt aber schnell den Aluhut aufsetzen! Verschwörung! 111!!!11
    • dontbelievetheirpropaganda 01.02.2019 17:52
      Highlight Highlight Wow. Wenn das der Papi ist wie unreif mag wohl der Sohn sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kritiker1337 31.01.2019 12:15
    Highlight Highlight Viele gehen da hin, weil sie es als Ausrede für Stundenausfall in der Schule nutzen können.
    • Bettflasche mit Antithese 31.01.2019 13:48
      Highlight Highlight Genau. Am Samstag.
    • D_M_C 31.01.2019 18:27
      Highlight Highlight 🤦🏽‍♂️ Datum?
      Samstag = Schulfrei
  • OSB1 31.01.2019 12:06
    Highlight Highlight Ich lese in der Kommentarspalte so viel Meinung und so wenig Wissen. Dabei leben wir doch in einer Zeit, in der man sich besser und schneller informieren kann als jemals zuvor. Trotzdem sehe ich überwiegend Skepsis und Ablehnung gepaart mit whataboutism, wenn unsere junge Generation endlich das macht, was alle Generationen zuvor komplett verkackt haben: Die Prioritäten richtig setzen, denn die Zeit ist längst abgelaufen!

    Und nun "Blitzlidonnerwetter" in 3...2...1... 😊
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 13:16
      Highlight Highlight "Die Prioritäten richtig setzen"

      Gibt das einen heimlichen Konsens, was "richtig" ist?
    • Mutzli 31.01.2019 15:16
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Heimlich eigentlich nicht, nein. Dafür gibts ja den seit Ewigkeiten bestehenden öffentlichen wissenschaftlichen Konsens, dass unbedingt mehr getan werden muss.
      Kann man natürlich auch darüber streiten, ob sich das leiten lassen von erhärteten wiss. Erkenntnissen richtig ist.

      Doch ich denke, dass die meisten einem Konsens zustimmen würden, dass stetig zunehmende Disruption des Klimas mit damit einhergehendem Verlust an Stabilität in praktisch allen Bereichen nicht gerade toll wäre.

      Darf sich aber auch abseits der Fakten eine eigene Traumwelt zusammenzimmern natürlich.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 15:40
      Highlight Highlight Es geht um die Prioritäten bei den Massnahmen und da herrscht bei Weitem keine Einigkeit.

      "Man muss etwas tun" ist keine Handlungsanleitung und alles "tun" ist mit Opportunitätskosten verbunden - man kann schlicht nicht alles tun, was wünschbar wäre.

      Was ein "Disruption" des Klimas sein soll, verstehe ich übrigens nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reto Meier (2) 31.01.2019 12:03
    Highlight Highlight Wieso so sind nur Gymnasiasten und Abiturienten beteiligt?
    Weil die andern Schüler noch von Mami und Papi mit den Autos an die Schule gefahren werden, weil die armen Kinder nicht dahin laufen können :)...
    Evtl. war das bei den Gymnasiasten die nun demonstrieren genauso vor ein paar Jahren. Wäre schön, wenn da mal ein Anfang gemacht wird...
  • Best of 7 31.01.2019 12:01
    Highlight Highlight Und wieviele von denen verzichten auf all das, wo für die Umwelt schlecht ist? Ich sehe nur Jungendliche, die genau das Gegenteil machen, aber Hauptsache demonstrieren.
    • DemonCore 31.01.2019 13:27
      Highlight Highlight Auf was verzichtest du?
    • D_M_C 31.01.2019 18:30
      Highlight Highlight Warst du schon mal an einer solchen demo und hast mit den Leuten dort gesprochen? Ich glaube nicht.
  • Tortejäger 31.01.2019 11:10
    Highlight Highlight Auch besteht laut Bundesverfassung der Auftrag, für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen einzustehen:

    Art. 2 Abs. 4:
    "Sie setzt sich ein für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung."
    • Chrigi-B 31.01.2019 11:41
      Highlight Highlight Klar, und rund um uns werden neue Kohlekraftwerke in Betrieb genommen. Als könnte die Schweiz irgendwas ändern.
    • DemonCore 31.01.2019 13:30
      Highlight Highlight Ja, wir können entweder Kohlestrom einkaufen oder klimafreundliche Kernkraftwerke nutzen. Die Schweiz tut aber auch schon etwas. Wir haben z.B. vorbildliche Vorschriften zur Wärmedämmung. Wenn z.B. Nordamerika seine Gebäude ähnlich gut isolieren würde wie die Schweiz und einige EU-Länder, dann wäre schon viel gewonnen.
    • Mutzli 31.01.2019 15:20
      Highlight Highlight @Chrigi-B

      Das Minimum was wir tun könnten und meiner Ansicht nach aus ethischer Sicht auch müssten, ist unseren Teil des Gesamtproblems anzupacken. Alles andere ist schlicht Verantwortungslos und Verwöhnt. Wenn wir mit unseren Möglichkeiten nix machen, ändern wir auch etwas, indem z.B. andere Länder zu Recht auf uns zeigen können und sagen:"Die machen ja auch nix".

      Wenn wirs anpacken könnten wir hingegen versuchen eine Vorbildsrolle zu sein + den materiellen Vorteilen die sich daraus ergeben. Wissens- und Techvorsprung etc.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 31.01.2019 11:09
    Highlight Highlight Was mich wundernimmt, wie viele dieser Schülern sind auch so konsequent wie Greta Thunberg, und verzichten kompromisslos auf sämtliche Flugreisen.
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 11:22
      Highlight Highlight Viele in der Bewegung tun es, ja.
    • DemonCore 31.01.2019 13:31
      Highlight Highlight Was mich wunder nimmt, ob die Kommentatoren, die das Engagement der Schüler so kritisch beäugen ihr eigenes Leben auch so schonungslos und konsequent nach Fehlern untersuchen?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 31.01.2019 17:15
      Highlight Highlight @DemonCore Ich versuche konsequent zu leben. Leider tun dies viel zu wenig Menschen. Ich kenne aber auch Grüne, die CO2 reduziert leben und nicht nur so abstimmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Didabelju68 31.01.2019 10:57
    Highlight Highlight Mir gefällt es, dass Jugendliche sich positionieren, aufbegehren, polarisieren, Privilegien die der Jugend gehören. Ich wünsche mir, dass dieses Engagement nachhaltig ist und nicht nur einen momentanen Hype ist. Wir alle und die demonstrierenden Jugendlichen, dürfen uns fragen, wie ist mein persönliches „Klimaverhalten“ (Konsum, Reisen usw.)? Es ist nicht damit getan zu demonstrieren und nichts bei sich ändern zu wollen. Machen wir weiterhin gewaltfrei und öffentlich „Krach“ um für eine positive Klimaentwicklung und gegen andere Missstände und Ungerechtigkeiten unseres Systems aufzubegehren.
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 11:23
      Highlight Highlight Wir hören so schnell nicht auf, dickes Indianerehrenwort!
    • wasylon 31.01.2019 12:39
      Highlight Highlight @Me, my shelf and I.

      Ich hoffe es reicht bis in den Sommer. Gegen das ganze sauf und Einweggrill Littering an den Seen und Flüssen sollte mal was unternommen werden.
    • EhrenBratan. Hääää! 31.01.2019 16:07
      Highlight Highlight @wasylon

      Dafür kommt man nicht in die Zeitung. Daher eher unwahrscheinlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • darkfuneral 31.01.2019 10:25
    Highlight Highlight Streiken ist etwas tolles, das macht sicher Spass. Auf das neuste Handy verzichten dagegen macht keinen Spass. Aber genau dies wird nötig sein, wollen wir das Klima verbessern. Dann ist nichts mehr mit dem neusten Gerät, mit Skiferien, Fliegen ect. Ich glaube kaum das ein grossteil der Jugendlichen die hier jeden Freitag auf die Strasse gehen, auch auf ihren Luxus verzichten möchten. Ohne ein umdenken wird sich aber nichts ändern und alles andere ist Heuchlerisch.
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 11:29
      Highlight Highlight Danke, dass du uns so wenig zutraust :/

      Sehr viele in der Bewegung essen vegetarisch, viele vegan. Auf Flugreisen verzichtet der absolute Grossteil. Ja, wir organisieren uns via Internet, ein grosser Teil unserer Leben findet online statt. Aber hast du wirklich das Gefühl das wir Schüler*innen uns das "neuste Handy" überhaupt leisten können?

      Nein, wir probieren unseren Konsum so weit wie möglich runterzufahren. Aber schön, dass du es besser weisst.
    • El Vals del Obrero 31.01.2019 11:37
      Highlight Highlight Jeder kann über andere glauben, was er will und wobei er sich gut fühlt oder überlegen fühlt.
    • Safuhr 31.01.2019 13:07
      Highlight Highlight Es sind die Eltern die, die Flugreisen und Handys finanzieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 31.01.2019 10:21
    Highlight Highlight "Klimajugend" - wenn die Wetterfee ganz viele Kinder macht ...
  • roadtoglory 31.01.2019 10:12
    Highlight Highlight Wäre ich noch im Gymi würde ich auch gerne streiken. Wer will schon nicht einen Nachmittag frei haben? :D

    ...
    • Grohenloh 31.01.2019 12:25
      Highlight Highlight Einen ganzen Tag. Und wenn ich Campus richtig verstehe wird es zukünftig ein freier Tag pro Monat 😏
    • roadtoglory 31.01.2019 14:47
      Highlight Highlight Ein freier Tag pro Monat? Super. Danke liebes Klima :)
    • D_M_C 31.01.2019 18:35
      Highlight Highlight Klar für seine Meinung einzustehen, etwas zunorganisieren Plakate und Transparente machen Reden schreiben und halten, sicher selber hinterfragen ist sau cool. Ein zynischer Kommentar der sich über das Engagement von Juendlichen lustig macht dagegen weniger.
  • Denk-mal 31.01.2019 09:58
    Highlight Highlight Liebe Kinder, könnt ihr Strom und Wasser sparen? Warm duschen, bis zu 10Minuten-, hört man. Mit den Eltern bis 2 x im Jahr herumfliegen, für jede Seich das Auto brauchen, zum Schulhaus Chauffieren lassen. Den Littering pflegen (lauter Plastic Plunder Mc Donalds/Cola etc. wegschmeissen) und 1000 andere Sachen machen. Von all dem hörte ich noch nichts von euch, wie ihr das händeln wollt.
    • Veryberry 31.01.2019 11:14
      Highlight Highlight Lieber Opa, wieso genau unterstützt du die Demo nicht? Ich bin Veggie, verzichte auf Kleider aus dem Neuladen, hab auf ein Fairphone gespart, verzichte aufs Fliegen etc. Von all dem hast du noch nichts gehört? Dann hör mal besser hin. Wieso ich demonstriere? Weil meine Versuche einfach nicht mehr ausreichen! Und zudem: "Better is good" - jeglicher Versuch, auch nur etwas besser zu machen, sollte unterstützt werden, sprich die Schüler, die in der Kälte draussen stehen, sollten so oder so utnerstützt werden. Deshalb bitte nicht mehr so argumentieren, das macht mich etwas agro.
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 11:35
      Highlight Highlight Ich denke, du urteilst hier über den Lifestyle einer Generation, die du nicht kennst.

      1. Warst du in den letzten Jahren mal an irgendeiner Schule? Praktisch alle Schüler*innen reisen mit Zug an.
      2. Arbeiten die Eltern unserer Generation. Nix mit Mutti*/Papi*-Taxi, Selbstständigkeit, also teure Zugreisen durch die Weltgeschichte sind angesagt.
      3. Es ist unsere Generation, die gegen Littering vorgeht. Es sind wir, die Projekte vorantreiben, die den Plastikverbrauch so gering wie möglich halten sollen.

      Aber danke, dass du mich unterrichtet hast, wie ich lebe.
    • Grohenloh 31.01.2019 12:32
      Highlight Highlight Liebe Veryberry
      Als älterer Mensch sieht man halt diejenigen, die sich verhalten wie Du nicht so. Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen littert, hat stets das neuste Handy, mag nirgendwo hin laufen, trägt immer neue Schuhe. Also bist Du in einer kleinen Minderheit. Da setzt auch meine Kritik am frei nehmen an. Wenn die Demos am Wochenende wären, kämen nur Du und Deinesgleichen. Das wären sehr wenig Jugendliche. Deshalb ist das mit „Schulstreik“ einfach zu billig. Respekt habe ich vor wirklichem Engagement aber nicht vor Schule schwänzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vescovo 31.01.2019 09:38
    Highlight Highlight Wenn ich in hier die klimaerwärmung-kritischen Kommentare lese, wird mir Angst und Bange. Ich dachte, eine solche Diskussion sei in der Schweiz im Jahre 2019 nicht mehr nötig, wenn 99% der Forscher weltw.... naja, ihr wisst schon, oder?
    Ja, sie schwänzen die Schule. Aber einen solchen Event organisieren, Verantwortung übernehmen, Diskussionen führen und an die Zukunft denken sind auch wichtige Lernziele, die sie in der Schule niemals so erreichen könnten.
    • Kubod 31.01.2019 10:10
      Highlight Highlight @vescovo
      Ja. Ich weiss schon.
      Alle haben die gleiche (meine) Meinung, deshalb braucht es keine Diskussion.
      Verstehst Du, was ich damit sagen will?
    • just sayin' 31.01.2019 11:00
      Highlight Highlight ich lese hier irgends "klimaerwärmung-kritische" kommentare.

      sondern nur solche, die bezweifeln, die zum beispiel die fehlende (effektive) initiative der schüler kritisieren.

      die wahrheit ist, dass wir menschen (und das schliesst die schüler mit ein) einfach zu viel konsumieren.

      eine warme stube, ein übervoller kühlschrank, ein gut ausgestatteter kleider/schuhschrank, mit dem flugzeug/zug/auto in die ferien, tv/computer/handy/kopfhörer, internet und dienste wie whatsapp/google/spotify etc etc, sind dinge die auch diese schüler geniessen.

      es ist immer leicht etwas von anderen zu verlangen.
    • vescovo 31.01.2019 14:42
      Highlight Highlight @just sayin'
      Da hast du mich falsch verstanden. Dass der Protest bei einigen Streikenden etwas scheinheilig ist, bestreite ich nicht.
      Ich denke jedoch, dass die pauschale Diskreditierung der Schüler der letzte, verzweifelte Versuch der Erwachsenen ist, von ihrer Verantwortung in diesem Klimaschlamassel abzulenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 31.01.2019 09:37
    Highlight Highlight Und da argumentieren sie die rechten Politiker von SVP und Konsorten. "Die Schüler sind von links instrumentalisiert. Schulschwänzer!"

    Ja aber liebe SVP und Freunde, lasst ihr euch nicht auch instrumentalisieren? Von Grossfirmen, Waffenproduzenten, usw. Ihr kriegt dafür gutes Geld. Volksvertreter sollt ihr sein! Und nicht Firmeninteressen vertreten und durchsetzen.

    Und noch was, liebe SVP: Was spricht gegen den Schutz von Natur und Umwelt?
    • D_M_C 31.01.2019 10:59
      Highlight Highlight Danke, spricht das mal jemand aus🙌🏼
  • Bene86 31.01.2019 09:27
    Highlight Highlight Wunderschön, dieser Trend, wirklich toll.

    Nur...

    Wie viele der demonstrierenden Jungen verzichten wohl auf Fast Food? Oder Billig-Klamotten? Oder Handys? Oder auf's Fliegen? Oder allg. Plastik? Hmm?
    • Veryberry 31.01.2019 11:19
      Highlight Highlight Spielt das eine Rolle im Grossen und Ganzen? Hmm? Ich weiss nicht, wie viele darauf verzichten, aber ich weiss, dass ichs tu. Finds voll fies, die ganze Demo aufgrund dieser Spekulation zu diskreditieren. Ausserdem fordert die Demo auf, auf politischer Ebene was zu ändern, denn meine kleinen Versuche, weniger Schaden anzurichten, sind einfach nicht genug.
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 11:37
      Highlight Highlight Ein Grossteil.
    • Bene86 31.01.2019 12:01
      Highlight Highlight Allerdings spielt Dies eine Rolle. Den mahnenden Finger schwingen aber selber nicht verzichten wollen, erachte ich num mal als Heuchelei.

      Ausserdem disskreditiere ich nicht die ganze Demo, bin mir aber relativ sicher, dass zumindest ein grösserer Teil dieser Jungen nicht auf meine aufgeführten Punkte verzichtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trompete 31.01.2019 09:19
    Highlight Highlight Persönliche Erfahrung aus meinem Bekanntenkreis: Maturanden/Studenten reisen wesentlich häufiger und weiter als Bekannte mit einer Berufsbildung.

    Hier noch ein Link, um das Paradox rund um den CO2 Ausstoss zu unterlegen:
    https://m.derbund.ch/articles/57b1f518ab5c3702f8000001
    • Ramon Sepin 31.01.2019 11:09
      Highlight Highlight Und warum ist das So? Weil Sie die Zeit haben. Ein Jugendlicher im Berufsweg hat 5 Wochen Ferien zu gut. Wie es bei den Schülern ist weiss ich gar nicht mehr.
  • Xriss 31.01.2019 09:09
    Highlight Highlight Heute zeigen die Schüler, wie erwachsen und reif sie sind (das Gefühl haben zu sein).

    Morgen, wenn das Gymnasium abgeschlossen ist, stellen die meisten dann aber fest, dass sie vor dem Studium eine "Auszeit" brauchen und die "Welt" (also einfach die paar völlig überlaufenen Hotspots in Südostasien, Australien und ggf. Südamerika) bereisen wollen.
    Es ist heute ja kaum mehr denkbar, dass man mit 30 noch nicht auf allen Kontinenten war.

    Diese Demonstratiönli sind nicht nachhaltig. Klimaschutz setzt aber Nachhaltigkeit zwingend voraus.
    • D_M_C 31.01.2019 11:02
      Highlight Highlight Vorurteile und schlecht informiert sag ich da nur.
    • Xriss 31.01.2019 11:19
      Highlight Highlight @D_M_C: Ich war vor einigen Jahren selbst einer dieser achso reifen und erwachsenen Gymnasiasten.

      Somit weder Vorurteile noch schlecht informiert.
    • Veryberry 31.01.2019 11:26
      Highlight Highlight Sorry aber ich finde deinen Kommentar ein bisschen abschätzig formuliert. First of all (eher eine persönliche und nebensächliche Anmerkung): den Horziont zu erweitern find ich ne gute Sache. Ein Auslandzwischenjahr kann dabei helfen. Zum Shoppen nach Milano zu fliegen ist was anderes...
      Aber was ich eigentlich wichtig find: Du tönst ja selber so, als ob dir Klimaschutz wichtig ist. Wieso entscheidest du dich denn, die Demo nicht zu unterstützen? Wir fordern Aenderung auf politischer Ebene, weil mein Vegetarismus einfach nicht mehr ausreicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeitgeist 31.01.2019 09:00
    Highlight Highlight Die Lösung lautet "Verzicht", doch das liegt leider nicht in der Natur des Menschen. Hoffentlich irre ich mich und das ganze bewirkt tatsächlich etwas. Bewusstsein ist der erste Schritt, also weiter so!
    • Duweisches 31.01.2019 09:43
      Highlight Highlight Die ganze Verantwortung auf die Konsumenten abzuwälzen ist keine Lösung. Ständig wird von Verzicht gesprochen und den Konsumenten ein schlechtes Gewissen gemacht statt das die Konzerne und die Politik ihre Verantwortung wahrnehmen. Das ist keine Lösung, denn es liegt wie du sagst nicht in der Natur des Menschen.
      Wenn im Winter keine Erdbeeren im Supermarkt stehen, werden auch keine gekauft. So einfach.
    • Silent_Revolution 31.01.2019 10:45
      Highlight Highlight Freiwilliger Verzicht wird nie massentauglich sein.

      Es ist auch nicht einfach die Nachfrage, welches das Angebot bestimmt sondern auch das Angebot, welches Nachfrage generiert.

      Wir haben ein überbordenden Angebot, für welches der Wirtschaft zuliebe alle für die Gesellschaft geltenden Gesetze ausser Kraft gesetzt werden. Hintergründe wie Brandrodungen, Sklaverei, Klimaproblematik in Drittstaaten wird akzeptiert und gefördert.

      Wir haben einfach nicht das Recht, gewisse Produkte zu konsumieren. Dazu gehört selbstverständlich auch das Gerät, womit ich diese Nachricht verfasse.
    • zeitgeist 31.01.2019 12:47
      Highlight Highlight Ja, "wenn im Winter keine Erdbeeren im Supermarkt stehen, werden auch keine gekauft", aber auch: wenn im Winter keine Erdbeeren gekauft werden, stehen im Winter bald auch keine mehr im Supermarkt... Es braucht alle. Deshalb ist Sensibilisierung so wichtig. Nicht Verurteilung von Fehlverhalten (führt zu Abwehrhaltung und Trotzreaktionen), sondern Sensibilisierung.
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 31.01.2019 08:57
    Highlight Highlight Eigentlich wäre eine Umstellung auf Vegetarisch/Vegan die effektivste Lösung auf das Klima. “Unser” Essen verursacht am Meisten CO2 Austoss und das ganze Futter verbraucht unmengen an Wasser und andere Ressourcen wie Boden. Es müsste kein Mensch auf dieser Erde verhungern, wenn wir das Tierfutter den Menschen geben würden.
    Hiere noch einr interessante Doku dazu:
    http://www.cowspiracy.com/

    Es müsste dort angefangen werden. Aber niemand möchte dieses heisses Eisen anfassen.
    Und nein, bin selber Fleischesser und kein Vegi/Vegan Prophet.
    Habe mein Fleischkonsum auf ein auf ein Minimum reduziert.
    • Pointer 31.01.2019 09:14
      Highlight Highlight Frisst unser Essen denn etwa Erdöl?
    • Wanni 31.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Und wie soll das ganze Grünland genutzt werden? Sollen wir dann alle Gras, Klee und Löwenzahn essen?
    • Phippe 31.01.2019 09:29
      Highlight Highlight Ja, der übermässige Tierproduktkonsum muss gebremst werden. Dass einfach jeder für sich das probiert, das wird seit duzenden Jahren probieret, aber hat keine Wirkung gezeigt. Jetzt ist es an der Politik schlaue Regeln zu finden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tortejäger 31.01.2019 08:53
    Highlight Highlight https://gletscher-initiative.wecollect.ch

    -> Um auch langfristig etwas fürs Klima zu tun ;)
  • El Vals del Obrero 31.01.2019 08:52
    Highlight Highlight Das einzige was mich stört, ist dass offenbar immer "nur" Gymnasiasten beteiligt sind. Die anderen Jugendliche (z.B. Lehrlinge, die bei einem Streik wohl ihre Stelle verlören) scheinen gar nicht zu existieren.

    Das soll natürlich überhaupt nicht gegen das Engagement sprechen. Nur ist es einfach schade, dass es da so eine gesellschaftliche Spaltung gibt und diese offenbar nicht mal richtig wahrgenommen wird.
    • Phippe 31.01.2019 09:30
      Highlight Highlight Hey, für Samstag den 2.2 sind explizit auch Lehrlinge angesprochen, weil die an einem stamstag auf die Strasse kommen können. Eines Zages können die bielleicht auch streiken, aber es ist halt schwieriger zu verhandeln wenn man in einer Lehre isz.
    • querdenker_ 31.01.2019 10:00
      Highlight Highlight Während des letzten grossen Streiks in Zürich am 18. Januar sind wir zu Tausenden an den Berufsschulen vorbeigelaufen und haben den Berufsschülerinnen und -schülern zugewunken und mit ihnen gesprochen. Leider ist es so, dass diese bei einem Streik mit viel grösseren Konsequenzen rechnen müssen als wir Gymi-Schüeler. Deshalb können diese verständlicherweise nicht am Freitag streiken. Dafür sind alle herzlich eingeladen, uns Samstags zu begleiten! (Gilt natürlich auch für den Rest der Schweiz)
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 10:53
      Highlight Highlight Am Samstag hast du die Möglichkeit, etwas daran zu ändern! Komm mit uns auf die Strasse, um zu zeigen, dass das Klima eben nicht nur die Jugend etwas angeht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 31.01.2019 08:44
    Highlight Highlight Solange sie den Verkehr nicht aufhalten..
    • Saftladen 31.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Sehr geistreich. Vielen Dank für deinen Respekt vor der Generation, die deine AHV zahlen wird!
    • Froggr 31.01.2019 13:51
      Highlight Highlight Bin 21 Jahre alt. Der Unterschied hält sich also in Grenzen. Aber trotzdem danke dür dein Input!
  • The Hat Guy 31.01.2019 08:24
    Highlight Highlight «Wir verstehen als Druck- und nicht als Kompromissbewegung.»

    Und was genau soll ihr Druckmittel sein? Wollen sie nicht mehr zur Schule gehen, bis die Ziele umgesetzt sind?
    • Phippe 31.01.2019 09:23
      Highlight Highlight Das Druckmittel ist, dass wie so lange auf sie Strasse gehem, bis gehandelt wird. Wir haben nicht die Zeit 6 Jahre zu warten (ja soviel Ziet braucht es für eine Initiative), deswegen müssen Poliker*innen jetzt den Druck spüren.
    • Bowell 31.01.2019 09:36
      Highlight Highlight @Phippe: Das erklärt immer noch nicht was das Druckmittel sein soll...desweiteren bezweifle ich, dass eine Initiative Abhilfe schaffen würde.
    • Kommentar des Tages 31.01.2019 09:40
      Highlight Highlight Diese grosse Bewegung sorgt für grosse mediale Präsenz, was wiederum Druck auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und letztlich auf die Politik ausübt, etwas an der Situation zu ändern.
  • suchwow 31.01.2019 08:24
    Highlight Highlight Finde das grundsätzlich sehr löblich, was die Schüler und Schülerinnen machen. Allerdings finde ich es auch etwas utopisch, dass sich die Schweiz (und Westeuropa) wieder selbst geisseln muss, während Indien, China (gut, dort beginnts langsam) und Amerika sich einen Deut darum scheren...
    • malina2 31.01.2019 09:04
      Highlight Highlight Wenn in den USA Trump weg ist könnte sich auch da was ändern. Einige Staaten machen schon sehr viel, bspw. will CA bis 2045 eine Nettonull Emission erreichen usw. Indien kann man auch unter wirtschaftliche Druck setzten wenn langsam immer mehr mitmachen. Dein Argument hört man immer wieder und ist mMn nur eine Ausrede, nichts machen zu müssen.
    • Aurum 31.01.2019 09:26
      Highlight Highlight Jemand muss anfangen. Siehs doch einfach so: Wenn wir jetzt damit anfangen und Technologien entwickeln, ist die Schweiz vorreiter. Kommt der Klimawandel nun "total unerwartet" in den anderen Länder auch an, werden die diese technologien auch wollen. Die Schweiz geiselt überhaupt nicht, die Schweiz macht das was sie wirtschaftlich am Besten kann. Wissen verkaufen.
    • Duweisches 31.01.2019 09:46
      Highlight Highlight Dieses ganze "aber der andere macht auch" bringt uns auch nicht weiter. Europa kann immer noch eine Vorbildrolle einnehmen, auch wenn das nur ein kleiner Schritt ist, ist es immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 31.01.2019 08:05
    Highlight Highlight Eine schwierige Situation ... Die Schule besuchen wäre grundsätzlich wichtig und sich nebenbei engagieren. Aber gerade unser Bildungssystem zielt auf Systemintegration ab. Wer mal alle notwendigen Diplome hat, mag sich meist nicht mehr engagieren. Das Beste wäre eigentlich, wenn die gewählten Volksvertreter ihren Job machen würden. Dieses Jahr gibt es wieder eine neue Chance. Alle Ü18: Dieses Jahr geschlossen Politiker wählen, die endlich etwas ändern wollen und denen die Zukunft nicht egal ist.
    • OSB1 31.01.2019 12:10
      Highlight Highlight Mit den gewählten Politikern verhält es sich sehr oft ähnlich wie mit den Diplomierten. Nach der Wahl mögen sich viele nicht mehr engagieren und vertreten nur noch Lobbyinteressen.
      Es ist ein Teufelskreis...
  • walsi 31.01.2019 08:02
    Highlight Highlight Auch sehr interessant ist der Fakt das eine Demo gegen die Klimaerwärmung über das Internet organisiert wird, einer der grössten Energieverbraucher.

    https://tageswoche.ch/gesellschaft/stromfresser-internet/
    • David Tschan 31.01.2019 09:27
      Highlight Highlight Würdest du dir Koordination mit Rauchzeichen versuchen ? 😏
    • Phippe 31.01.2019 09:33
      Highlight Highlight Diese Kritik kommt öfters, dass wir am handy sind etc und das ja schon schadet
      Aber nur dank dem Internet und den smartphones konnte ein solcher Protest auf die Beine gestellt werden!
      Wir sind keine Klimaheilligem, wir wollen aber für eine Lösung kämpfen!
    • Kommentar des Tages 31.01.2019 09:46
      Highlight Highlight "Oh, da engagiert sich jemand. Oh ich mich nicht. Hmmm, am besten degradiere ich das Ganze mal, dann fühl ich mich gleich besser."
    Weitere Antworten anzeigen
  • 01vinc09 31.01.2019 07:54
    Highlight Highlight Fantastisch dass die sich so für unsere Zukunft einsetzen! Wer ist am 2.2. alles dabei?
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 10:59
      Highlight Highlight Hoffentlich alle!
    • D_M_C 31.01.2019 11:07
      Highlight Highlight Jeah bin dabei😊
  • Muselbert Qrate 31.01.2019 07:42
    Highlight Highlight Die natürlichen Faktoren, die das Klima beeinflussen, (z.B. Verschiebung der Kontinente oder Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn der Erde in Zig-Tausend-Jahres-Zyklen, Veränderung der Strahlungsintensität der Sonne, kosmische Strahlung, vulkanische Aktivitäten..) sind so hoch, da hat das bisschen was der Mensch beiträgt keinen Einfluss.

    Oder wie ich es an einem ETH Vortrag kürzlich hörte: was einige aktuell versuchen ist, als ob sie sich während des Flugzeugabsturzes noch beginnen ihre Frisur zu machen.

    Aber ja.. schulfrei haben ist halt schon cooler als sich mit dem Thema zu befassen..
    • Gubbe 31.01.2019 08:59
      Highlight Highlight Absolut richtig. Ich mag dazu eigentlich nicht mehr zu schreiben. Eine losgetretene Panik ist schwer aufzuhalten. Die Demonstrierenden schaden sich nur selbst. Manche Industrien freuts.
    • René Obi (1) 31.01.2019 09:00
    • Shlomo 31.01.2019 09:09
      Highlight Highlight Hahaha Kontinentalverschiebung. Sorry die Kontinentalplattenbewegung hat einen vernachlässigbaren Einfluss auf den Temperaturanstieg der letzten 100 Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 31.01.2019 07:39
    Highlight Highlight Nochmals Kids können nicht streiken, sie werden ja nicht bezahlt. Sie schwänzen, etwas das Kids gerne tun. Also hört auf, das als etwas gutes hinzustellen.
    • bebby 31.01.2019 09:09
      Highlight Highlight Schwänzen tut nur eine Minderheit wirklich gerne - die Konsequenzen sind heftig. Eine unentschuldigte Absenz im Zeugnis kann eine Lehrstelle kosten. Ganz abgesehen von nachzuholenden Prüfungen. Und die die effektive schwänzen, würden wohl kaum in der Kälte herumstehen wollen, die bleiben zu Hause vor der Playstation.
    • Phippe 31.01.2019 09:35
      Highlight Highlight Denkst du nicht, dass man auch viel gemütlicher schwänzen kann? xD

      Und hast Du die vielen Transpis und Schilder gesehen? Das ist echtes engagement!
    • Me, my shelf and I 31.01.2019 11:02
      Highlight Highlight inmi
      Dochdoch, ich liebe es, Stoff nachzuarbeiten und unentschuldigte Absenzen im Zeugnis zu haben, die mir eine Stellensuche erschweren würden, studierte ich später nicht.
  • DerSeher 31.01.2019 07:37
    Highlight Highlight Was arbeitet denn Papa Jonas? Was hält er davon das klein Kampus den Campus schwänzt? Und gehe ich richtig in der Annahme das klein Jonas aus dem Teil der Oberschicht kommt die ihr Geld auf dem Rücken des Klima scheffelt? Danke für die Hintergrund Infos im Voraus!
    • Klimapapi 31.01.2019 09:29
      Highlight Highlight Hallo DerSeher,
      Ich bin de Papa Jonas und ich treffe Sie gerne am 2.2. auf dem Helvetiaplatz in Zürich, ok? Dann können wir in Ruhe miteinander diskutieren, dann weiss auch ich was Sie arbeiten und in welchen "Schichten" Sie sich bewegen.

      Mit freundlichen Grüssen
      Papa Kampus
    • Mr. Malik 31.01.2019 11:03
      Highlight Highlight @Der seher...
      Du möchtest so fest nicht glauben, dass es leute gibt, die sich für etwas einsetzen, dass du die Erbsünde hervorkramen musst um verzweifelt die glaubwürdigkeit eines schülers in frage zu astellen...
      peinlich peinlich... undpasst nicht so wirklich in unser jahrtausend..

      Analog zu deiner Logik:
      Mein Vater hat mal gekifft, darf ich nun nie mehr autofahren?
    • Klimapapi 31.01.2019 16:41
      Highlight Highlight Hallo DerSeher,
      Ich warte immer noch auf Ihre Antwort. Wenn Sie nicht antworten, gehe ich davon aus, dass Sie an keinem Dialog und Abbau von Vorurteilen interessiert sind und aus Faulheit am Selberhandeln lieber andere, die Initiative ergreifen, im unteren Niveaubereich kritisieren.

      Kommen Sie auf den Helvetiaplatz! Dann reden wir ganz ohne Anonymität und lustigen Nicknames.

      Mit freundlichen Grüssen
      Papa Kampus
  • Pinhead 31.01.2019 07:29
    Highlight Highlight Irgendwie herzig 🙃
    • Saftladen 31.01.2019 09:22
      Highlight Highlight Herzig? Wenn die Meere steigen, die Nahrung knapp wird und Flüchrlichsströme deshalb zu einem wirklichen (!) Problem werden, dann möchte ich doch sehen, wie herzig du das noch findest.
  • Art Peterson 31.01.2019 07:28
    Highlight Highlight Diese Jugendbewegung ist gut und wichtig. Auch wenn es meine (ältere) Generation noch nicht begreift, aber das Klima ist "too big to fail".
  • Me, my shelf and I 31.01.2019 07:27
    Highlight Highlight Kommt alle am Samstag mit auf die Strasse! Ob Grosseltern, Eltern, junge Geschwister, ältere Geschwister, Goldfisch, im Zölibat lebende Waschmaschinen, bodenständig gebliebene Zugvögel, das Klima geht euch alle etwas an!
    Wem siini Zuekunft?
    Eusi Zuekunft.
    Wem siini Stadt?
    Eusi Stadt.
    Wem siini Strasse?
    Eusi Strasse.
    WEM SIIS KLIMA?
    • D_M_C 31.01.2019 11:17
      Highlight Highlight Euses Klima!🌍✊🏽
    • Veryberry 31.01.2019 11:34
      Highlight Highlight EUSES KLIMA!!
  • Me, my shelf and I 31.01.2019 07:21
    Highlight Highlight Hammer Artikel Watson, vielen Dank für dieses Ding!
  • DocShi 31.01.2019 07:13
    Highlight Highlight Finde ich gut. In den 70er Jahren waren es die Studenten die für besseres demonstrierten. Und jetzt sind mal die Schüler die das tun.
    Als ich noch Kind war (verdammp lang her) hiess von den Eltern dass Sie den Kindern eine bessere Welt hinterlassen wollen.... Naja, hat ja nicht so ganz geklappt.
    Daher, weiter so.
    • mihi92 31.01.2019 08:30
      Highlight Highlight Diese Schüler sollten lieber mal für die wahren Probleme demonstrieren gehen. Zb. für unsere bald nicht mehr vorhandene AHV oder die überteuerten Mieten von Wohnungen! Diese armen Schüler werden von den Medien und Politiker nur benutzt... #kinderarbeit
    • René Obi (1) 31.01.2019 09:02
      Highlight Highlight mihi92. Wird alles irrelevant, wenn wir unsere Umwelt weiter so versauen.
    • JonnyTheGreat 31.01.2019 09:30
      Highlight Highlight Mit „wahre probleme“ meinen sie „kurzfristige probleme, welche es ihnen nicht ermöglichen den luxuststandard der schweiz in vollen zügen geniessen zu können, sobald sie alt sind;
      Anstelle des *unwahren Problemes* : Die Menschheit wird es nicht mehr lange geben wenn die Klimaentwicklung so weiter geht.
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  • walsi 31.01.2019 07:08
    Highlight Highlight Es ist kein Strike, es ist eine Demonstration.
    • RobinBurn 31.01.2019 08:34
      Highlight Highlight Nein... Da sie nicht in die Schule gehen, ist es ein Streik...
    • DerSeher 31.01.2019 08:41
      Highlight Highlight Nein... das ist einfach Schule schwänzen...
    • walsi 31.01.2019 08:51
      Highlight Highlight @Robin: Das Ziel eines Streiks ist es seinem Vertragspartner Zugeständnisse abzuringen, welche dieser nicht machen will. Welches Zugeständniss möchten die Schüler vonder Schule?
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