Fotografie
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Die Fiaker gehören in Wien zum Stadtbild wie die Yellow Cabs in New York.  bild: oliver wietlisbach / watson

Smartphone vs. teure Kamera: Wer schiesst die besseren Fotos? Mach den Blindtest

Eine Spiegelreflex- oder Systemkamera schiesst bessere Fotos als Handys. Logisch. Aber ist der Unterschied noch gross genug, um auf einem Städtetrip die Kamera mitzuschleppen? 



Vor zwei Wochen verbrachte ich ein Wochenende in Wien. Mit dabei meine geschätzte Kamera. Genauer gesagt die auch bei vielen anderen Hobby-Fotografen beliebte Sony Alpha 6000. Kamera und Wechselobjektiv bringen zusammen 804 Gramm auf die Waage. Die Systemkamera und das separat gekaufte Objektiv von Tamron haben mich rund 1100 Franken gekostet.

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Sonys Systemkamera Alpha 6000 mit APS-C-Sensor und Tamron-Wechselobjektiv (18 bis 200 mm Brennweite). oliver wietlisbach / watson

Natürlich hatte ich während des Städtetrips auch mein Handy dabei, ein Nokia 8. Das Android-Smartphone kostet 629 Franken und wiegt 160 Gramm.

Nokia 8 Anroid Smartphone

Das Nokia 8 hat eine 13-Megapixel-Dual-Kamera.  Bild: oliver wietlisbach / watson

Handy vs. Systemkamera: Finde den Unterschied

Im Folgenden siehst du sieben typische Motive in Wien, die jeweils mit Sonys Systemkamera und dem Nokia 8 fotografiert wurden. Sämtliche Bilder sind unbearbeitet. Unterhalb der Fotos kannst du wählen, welche Aufnahme dir besser gefällt. Der Haken daran: Du weisst nicht, welches Foto mit welcher Kamera geknipst wurde. Die Auflösung des Blindtests folgt am Ende des Artikels.

Wir beginnen unseren Stadtspaziergang im Museumsquartier in Wien

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bild: watson

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Welches Foto gefällt dir besser?

Auf dem Weg in die Innenstadt passieren wir das Naturhistorische Museum

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Welches Foto gefällt dir besser?

Zur Mittagszeit geht's in ein Café. Die Lampen liefern das nächste Vergleichs-Sujet

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Welches Foto gefällt dir besser?

Nochmals ein Blick zurück auf das Museumsquartier

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Welches Foto gefällt dir besser?

Wer die typische Wiener Küche mag, ist im gemütlichen Pfudl an der richtigen Adresse

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Welches Foto gefällt dir besser?

Ausklingen lassen wir den Tag auf der Donauinsel

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Welches Foto gefällt dir besser?

Zu einem Wien-Besuch gehört selbstredend ein Abstecher zum Schloss Schönbrunn

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Vor den Toren Wiens kann man die Privatgemächer des Kaiserpaares Franz Joseph und Sissi bestaunen. Im Innern fotografieren ist allerdings verboten.

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Welches Foto gefällt dir besser?

Aus der Ferne sieht das Schloss auf beiden Fotos nett aus. Zoomt man heran ...

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... wird der Unterschied zwischen Handy und Systemkamera allerdings offensichtlich.

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Mein persönliches Fazit

Ich bin überrascht – und zwar angenehm überrascht, wie gut Handy-Kameras inzwischen mit einer guten Systemkamera für Hobby-Fotografen mithalten können. 

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Doppel-Kameras ermöglichen unter anderem weitwinkligere Handy-Aufnahmen, was insbesondere in Räumen oder engen Strassen ein Vorteil ist. Bild: Oliver Wietlisbach / watson

Gerade auf Städtetrips, sei es in engen Gassen, Innenhöfen oder Gebäuden, steht man oft ziemlich nahe am Motiv und entsprechend sind Kameras mit Weitwinkelobjektiv im Vorteil. Nur so bekommt man beispielsweise die ganze Kirche, inklusive Kirchenturm, aufs Foto. Ambitionierte Hobby-Fotografen mussten daher wohl oder übel eine Kamera mit entsprechendem Weitwinkel-Objektiv mitschleppen. Das haben auch die Handy-Hersteller kapiert und rüsten ihre Top-Modelle mit Dual-Kameras aus, die unter anderem weitwinkligere Aufnahmen ermöglichen. Nebst dem brandneuen Nokia 8 schiesst zum Beispiel auch die Doppel-Kamera im Huawei P10 oder LG G6 weitwinkligere Aufnahmen.

Je länger desto mehr gilt: Wer bei schönen Wetter lediglich die typischen Touristen-Motive einer Grossstadt einfangen möchte und fototechnisch keine grösseren Ambitionen hegt, kann Kamera und Objektiv(e) eigentlich zu Hause lassen. Eigentlich. Denn natürlich sind Smartphone-Kameras noch immer Grenzen gesetzt, wie die Zoom-Aufnahme mit dem Nokia 8 schmerzlich vor Augen führt. Der digitale Zoom der Handy-Kamera ist quasi nutzlos – ganz im Gegensatz zum Teleobjektiv der Systemkamera. 

Und selbstverständlich hält die Handy-Kamera nur so gut mit der Systemkamera mit, weil ich an einem perfekten Tag bei idealen Lichtbedingungen fotografieren konnte. In der Dämmerung oder nachts trennen die beiden Kameras Welten. Ambitionierte Hobby-Fotografen werden daher auch künftig mit Smartphone-Kameras nicht restlos glücklich werden und weiter mit einer Spiegelreflexkamera oder einer leichteren, spiegellosen Systemkamera auf Motivjagd gehen.

Persönlich werde ich meiner Alpha 6000 in den Ferien weiter treu bleiben, auch wenn dies gegenüber einem Smartphone rund 650 Gramm Mehrgewicht bedeutet. Bei einem kurzen Städtetrip wird die Kamera künftig vermutlich aber immer öfter zu Hause bleiben. Meine persönliche Faustregel: Fotos, die ich nur auf dem Handy anschauen möchte, kann ich auch problemlos auf dem Handy knipsen. 

Ah, und falls es irgendwie unklar gewesen sein sollte: Unten war jeweils die Handy-Aufnahme.

Welche Kamera ist bei deinem Städtetrip dabei?

Hinweis: Das Nokia 8 wurde mir von Digitec für einen Geräte-Test zur Verfügung gestellt. Ich nutze es seit rund drei Wochen im Alltag. Der ausführliche Test erscheint demnächst auf watson.

Bitte sei einfach keiner dieser Selfie-Typen!

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Amarama 20.09.2017 12:47
    Highlight Highlight Handykammeras überraschen immer mehr. ich denke aber das dies auch einen anderen grund hat:
    mit dem Handy kann jeder ein gutes Foto schiessen. Weder Blende noch Licht, noch Zoom oder sonst was muss man manuel machen einstellen (was oft ja gar nicht möglich ist).

    Mit einer richtigen Kamera braucht es ein bisschen Fachwissen und viel Erfahrung, um gute Bilder zu schiessen. Hat man den dreh aber raus, sind diese Kameras allemals besser! Wer aber einfach nur herumdrückt, ist mit einem Handy klar besser bedient.
  • John Galt 19.09.2017 21:03
    Highlight Highlight Die Handykaneras sind schon recht gut, aber immer noch sehr limitiert (zoome nie rein, und mach kein Fotos bei schlechtem Licht).
    Was man auch sieht, sind zum einen die geometrischen Abbildunsfehler der Handys (gerade Linien sind nicht gerade), und was auch nervt ist das automatisch Postprozessing, die Bilder sind meist übersättigt, und stark scharfgezeichnet, was aber die meisten Leute zu mögen scheinen.
    Die Frage ist, will man ein paar Schnappschüsse zu Erinnerung, oder gute Fotos; das zweite geht mit dem Handy nur bei gutem Licht.
  • Schauen_ 19.09.2017 20:12
    Highlight Highlight Die Qualität der Bilder des Nokia8 sind wirklich überraschend gut.
    Der Staub auf dem Sensor hat aber schnell verraten, welches Bild zu welchem Gerät gehört :)
  • Scooby doo 19.09.2017 18:19
    Highlight Highlight Ein foto mit der Sony a6000... Ist natürlich kein touri foto, und ja, ohne graufilter wirds schwierig... Mal schauen wie lang es geht bis man auf die smartphones graufilter, polfilter und dergleichen montieren kann 😂😂
    Benutzer Bild
    • Petoman 19.09.2017 20:41
      Highlight Highlight Oh, Wohleibrücke... Schön! 😊👌
  • AMichaelUhlmann 19.09.2017 17:43
    Highlight Highlight - die Qualitaet der Smartphones hat sicherlich enorme Fortschritte gemacht, kein Zweifel
    - und ja das Auge des Fotografen spielt eine eben so grosse Rolle wie die Kamera, die er/sie mit dabei hat.
    - der ganze Vergleich hier aber stinkt, wenn ich a) meine DSLR mitschleppe, dann schiesse ich nicht in Automatik-Modus und b) verarbeite die Fotos anschliessend auch
    - der Vergleich hier besteht also eigentlich nur aus Schnappschuessen und nicht aus Fotografien.

    - finde mal heraus, ob Du das KodakEktra Smartphone testen koenntest.
  • fancollo 19.09.2017 16:20
    Highlight Highlight Also was besser gefaellt, ist bekanntlich Geschmackssache. Ich finde heutige Smartphones machen schon recht gute Fotos. Wichtig: Eine Systemkamera oder Reflex, schiesst abends nicht einfach so gute Fotos. Im Automatik-Modus sind die Bilder nicht wirklich viel besser als mit einem Google Pixel. Wichtig ist hier, dass man entsprechend manuelle Einstellungen vornimmt um die Belichtungszeit zu erhoehen etc. Das kann man auch mit Smartphones und dann werden auch dort die Bilder wirklich sehr gut! Das Smartphone also nicht einfach abschreiben bei Nachtfotos!!
    • Duweisches 19.09.2017 17:20
      Highlight Highlight Bin ich der einzige der viermal lesen musste bis er Nachtfotos richtig gelesen hat?
    • Lukakus 19.09.2017 17:24
      Highlight Highlight @Duweisches

      Dirty Mind
    • redeye70 19.09.2017 17:47
      Highlight Highlight Ein Smartphone wird bei Lowlight-Situationen immer verlieren. Ein grosser Sensor hat grössere Pixel und ist damit viel lichtempfindlicher. Somit bleibt man länger auf einer tiefen ISO-Zahl und hat viel weniger Farbrauschen. In Kombination mit einem lichtstarken, vergüteten Objektiv kann jedes Smartphone einpacken. Was auch logisch ist bei den winzingen Sensoren und winzigen Linsen der Smartphones.

      Der Test lässt Smartphonebilder nur darum gut aussehen, weil die Bilder klein sind und auf einem kleinen Display angeschaut werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 19.09.2017 15:54
    Highlight Highlight Wie soll ich auf meinem Handy die Qualität von Kameras beurteilen? Dazu bräuchte ichndie RAW-Dateien und einen kalibrierten, grossen und sehr sehr sehr Bildschirm.
    • stimpy13 19.09.2017 17:40
      Highlight Highlight "Einen (...) sehr sehr sehr Bildschirm". Made my workday - jetzt chani hei =)
  • De Shipi 19.09.2017 15:34
    Highlight Highlight Ich habe das LG G6, hat Zusatzkamera mit Weitwinkel sowohl für die Frontcam. Auch kein Stick mehr nötig für Gruppenfotos. Kann ich nur empfehlen, beste Cam genau wegen dem Weitwinkel.
  • Goldbach 19.09.2017 14:56
    Highlight Highlight Spiegelreflexkameras haben 3 wesentliche Vorteile:
    1. Optischer Sucher. Während der Bildschirm bei Tageslicht und Regen rasch unbrauchbar wird, funktioniert der optische Sucher immer.
    2. Der bessere Bildsensor: Mehr Lichtempfindlichkeit für weniger Rauschen im Bild und weniger Bewegungsunschärfe. Mehr Dynamik (bis 16 bpp) und Rohbilder für optimale Nachbearbeitung.
    3. Wechselobjektive. Man kann ein zweckmässiges Objektiv montieren. W'obj. haben eine deutlich höhere optische Auflösung.
    Wer das alles nicht braucht und dem effektive 5 MP reichen, der wird mit seiner Handykamera zufrieden sein.
  • Barracuda 19.09.2017 14:54
    Highlight Highlight Wie soll man hier seriös vergleichen können bei dieser katastrophalen Auflösung und wenn nur Szenen mit gutem Lichtverhältnis gewählt wurden?
  • p4trick 19.09.2017 14:49
    Highlight Highlight Wechselobjektiv 18-200mm 😂😂😂 was willst denn mit diesem Suppenhuhn noch wechseln?
  • joe 19.09.2017 14:37
    Highlight Highlight "Die beste Kamera ist gerade die, die man dabei hat."
    Eliott Erwitt

    "Das Equipment, welches wir gebrauchen spielt nur eine kleine Rolle. Vielmehr kommt es darauf an, es zu beherrschen." Sam Abell

    Von dem her kan man ja nicht viel falsch machen. Persönlich zieh ich aber meine Systemkamera (Olympus OMD) dem Handy vor. Je nach dem nehm ich halt dann nur mein Pancake (kompaktes Objektiv) oder halt das Tele mit. Ich hab einfach mehr Möglichkeiten. Aber für Snapschüsse ist so ein Smartphone (iPhone SE) schon sehr praktisch.

    PS: Die Bilder, resp. Objekte sind zum Teil lieblos in Szene gesetzt.

  • bcZcity 19.09.2017 14:03
    Highlight Highlight Was man hier am besten sieht. Egal ob Handy oder Smartphone, es kommt auf den Fotografen an! Manche Bilder sind einfach schlecht geschossen (Ps. Das passiert mir auch oft, also kein "afigg").

    Wozu braucht man also eine 1000.- CHF teure Kamera wenn man einfach nur Schnappschüsse macht? Da reicht ein Smartphone, dass man i.d.r so oder so dabei hat.
    • Oliver Wietlisbach 19.09.2017 14:12
      Highlight Highlight Absolut einverstanden.

      Und wenns schnell gehen muss, kommen eben genau solche Fotos raus. Ich bin jeweils immerhin noch kurz still gestanden, aber viele Touris knipsen sogar beim Vorbeilaufen ... Da frag ich mich manchmal auch, was das soll, aber die Ansprüche ans Foto sind eben sehr individuell – und das ist doch auch ok so.
  • Hoopsie 19.09.2017 13:57
    Highlight Highlight Nun ja, wer sich einfach zuschütten will, der wird auch mit billigem Fusel glücklich. Wer aber ein Abend geniessen will, gerne daran zurückdenkt, der greift schon eher zum edlen Tropfen.

    Genau so ist es auch bei den Kameras. Wer nur eine Erinnerung will, der kann gerne mit dem Handy knippsen. Wer aber ... der muss schleppen und Geld ausgeben. So einfach ist die Fotowelt. Nicht lustig aber schön :-)
  • ChiliForever 19.09.2017 13:42
    Highlight Highlight Vor allem sind fasst alle Bilder schlecht verkleinert... sieht man den Treppenbildungen bei allen nicht-horizontalen und nicht-vertikalen Linien.
  • Spi 19.09.2017 13:33
    Highlight Highlight Man sieht die Unterschiede ziemlich deutlich in der Tiefenschärfe, da sind sämtliche obenstehenden Fotos überlegen. Die digitale Aufbereitung der Fotos wird beim Smartphone einfach viel stärker angewendet - so ist das Himmelblau fast unnatürlich blau.
    Aber was nicht durch die Linse rein kommt, kann später auch nicht aufbereitet werden. Mit noch einer Runde digitaler Aufbereitung lassen sich sämtliche Bilder der Sony Alpha locker auf ein besseres Niveau bringen, als diejenigen der Smartphones.
  • Wehrli 19.09.2017 13:28
    Highlight Highlight So als Detail: Die Systemkamera liefert das Rohbild, bei der Handykamera werden bereits filter angewendet. Fairerweise müsste man das Bild der Systemkamera erst noch bearbeiten.
    • Klirrfactor 19.09.2017 14:04
      Highlight Highlight 1/ Wenn du keine Bilder bearbeiten willst kannst du auch direkt als JPG aufnehmen

      2/ Die meisten aktuellen Smartphones können auch Rohbilder liefern
  • ARoq 19.09.2017 13:25
    Highlight Highlight Für solche Bilder braucht man ja auch keine DSLR. Anders sieht's aus z.B. mit Sportfotografie, alles was lange Belichtungszeiten braucht (z.B. Astrofotografie oder mit ND-Filter), oder wenn man schönes Bokeh will, bzw. mit der Tiefenunschärfe arbeiten will oder von der Vielfalt der Objektive profitieren will (Tilt-Shift, Makro, etc.).
  • Ghosti 19.09.2017 13:18
    Highlight Highlight Also eine spiegellose Alpha 6000 als teure DSLR zu bezeichnen ist schon vorne weg falsch. Da müsste sie zuerst einen Spiegel haben. Dann ist diese sicher tolle Systemkamera vom Alter her etwas im Nachteil. Wenn ein Vergleich mit einer teuren DSLR dann mit einer Vollformat von Nikon oder Canon. Und wenn man da den Unterschied nicht sehr viel deutlicher sieht, ja dann kann man getrost nur mit dem handy weiter fötele...
    • Melodle 19.09.2017 14:11
      Highlight Highlight Ob spiellos oder DSLR: die Sensoren (heute nur noch CMOS) sowie die Objektive sind teilweise identisch oder praktisch gleichwertig. Das selbe Motiv sieht mit den zwei Kameras identisch aus.

      Anders sieht es natürlich mit dem Handling bzw. der Bildkomposition aus: mit einer DSLR sieht man die Wirklichkeit und keinen Bildschirm, was ich persönlich bevorzuge.
      Dennoch ist die eigentliche Qualität des Fotos nicht von einem Spiegel abhängig.
    • Melodle 19.09.2017 14:14
      Highlight Highlight *spiegellos
    • Goldbach 19.09.2017 15:13
      Highlight Highlight @Melodie:
      Es kommt auch noch sehr auf die Qualität der Objektive an.
      Der Spiegel ist fotografietechnisch unnötig. Das stimmt. Aber der optische Sucher via den Spiegel (damit das Sucherbild keinen Parallaxenfehler aufweist) ist ein Vorteil, weil unempfindlich ggüb. Sonne und Regen (Touchscreen und nass, nix gut), aber auch, weil das Sucherbild ganz ohne Verzögerung ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 19.09.2017 13:16
    Highlight Highlight Die oberen Bilder gefallen mir alle besser, da natürlicher. Die unteren sind alle etwas zu hell für meinen Geschmack.
  • Regula Sterchi 19.09.2017 13:15
    Highlight Highlight Sorry, aber wenn die Möglichkeiten der Dslr nicht ausgenutzt werden, dann gibt es auch kaum Unterschied. Ich empfehle dem Knippsenden, zu lernen, was seine Kamera auch wirklich kann. Der Unterschied wird erst wirklich sichtbar, wenn mit Unschärfen usw gespielt wird.
    • Oliver Wietlisbach 19.09.2017 13:50
      Highlight Highlight Sorry, aber es geht hier lediglich um einen Vergleich typischer Touri-Bilder zwischen Kamera und Handy, und nicht darum zu zeigen, zu was die Systemkamera alles fähig ist. Darum wurde bei beiden Geräten mit Automatik-Modus geknipst, wie es wohl die grosse Mehrheit der Touristen tut.

      Es wäre IMHO kein sinnvoller Vergleich bei der Systemkamera mit manuellen Modi zu fotografieren und beim Handy nur den Automodus zu nutzen. Dies, zumal auch das Nokia 8 mit seinem Bokeh-Modus Unschärfe simulieren kann, aber das sind eben nicht typische Touri-Fotos auf Städtereisen.
    • Hans Jürg 19.09.2017 16:01
      Highlight Highlight Aber für Touri-Bilder kauft man sich wirklich keine teure "echte" Kamera. Wenn es wirklich nur darum geht im Test, finde ich ihn eigentlich sinnlos.

  • Jag517 19.09.2017 13:13
    Highlight Highlight Und jetzt nochmals mit dem Microsoft Lumia 950 (XL). Ist immer noch die beste Natel-Kamera.. Obwohl das Nokia 8 ebenfalls mit Zeiss Optik ausgerüstet ist, kommt es nicht an das 950er ran. ;-)
    • Charlie B. 19.09.2017 14:04
      Highlight Highlight "Natel-Kamera"?? Wir sind im Jahr 2017 und nicht mehr in den 90er Jahren ;-) ausserdem hatten die Natels dazumal noch gar keine Kamera :-)))
    • De Shipi 19.09.2017 15:37
      Highlight Highlight Teste mal das LG G6, hat eine Zusatzkamera drin mit Weitwinkel. Da sehen alle anderen Smartphones klein aus....
  • Zeit_Genosse 19.09.2017 13:12
    Highlight Highlight Und ja, ich habe meine Topkamera auch schon im Hotelzimmer gelassen und war mit dem Smartphone alleine unterwegs. Die Dokumentation des Erlebten decken diese Dinger vollends ab. Für mehr braucht es heute schon noch etwas mehr. Aber der Gap ist merklich geschrumpft.
  • Zeit_Genosse 19.09.2017 13:09
    Highlight Highlight Mit dem Smartphone gelingen heute erstaunliche Fertigbilder. Die auf den Prozessoren "voreingestellten" Filter für Kontraste, Schärfe und Licht (auch HDR) lassen quasi Bilder zu, die man nachträglich nicht bearbeiten muss, wenn man das Bild lediglich on Screen anschaut. Professionelle Kameras zeichnen sich dadurch aus, dass sie möglichst eine Farb-/Lichtreue Situation von den Sensoren an die Speicherung (ideal RAW) weiterleiten. Diese Bilder sind für die Nachbearbeitung (Belichtung per Software) geeignet, um dann Effekte zu erzielen die den eindimensionalen Smartphones nicht mehr gelingen.
    • Skydancer 19.09.2017 14:05
      Highlight Highlight Sowas geht zum Beispiel nicht her Handy. Mit der a6000 geschossen:
      Benutzer Bild
    • Sensenmaa 19.09.2017 14:19
      Highlight Highlight Ich solche Bilder und hab auch lange selber solche gemacht. Super Foto 👍
  • m.e. 19.09.2017 13:01
    Highlight Highlight naja, eine gute kamera macht auch nur so gute bilder wie der fotograf ist.
    für simple touristenfotos spielt es meist keine rolle, aber tiefenschärfe und bildqualität sind die dinge, welche die teuren kameras und objektive erst rechtfertigen.
  • AnnaFänger 19.09.2017 12:56
    Highlight Highlight oh, das nokia war unerwartet gut😳
  • Fotografierer 19.09.2017 12:51
    Highlight Highlight Schade hat der Fotograf nicht die Linse gereinigt. Die Flecken auf den oberen Bildern waren ziemlich deutlich zu erkennen und immer an der selben Stelle ... :-)
    • 4berratio1ctus 19.09.2017 13:02
      Highlight Highlight das sind keine Flecken auf der Linse sondern Staub auf dem Sensor... bin aber Deiner Meinung ;-)
    • Yakari 19.09.2017 13:50
      Highlight Highlight Hat bereits beim ersten Bild verraten welches die Kamera ist. :-)

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