Kultur
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frau (20) hat schlechten Sex mit Mann (34) – was dann passiert, ist sowas von 2017

Nämlich ein Riesenaufstand. Und dabei handelt es sich bloss um eine Kurzgeschichte im «New Yorker».



«Lies das!», befahl mein Liebesleben beim Frühstück. Also las ich. Meine erste Reaktion war: «Wäääh, dä grusig Maa!» – «Und schon hast du dich diskreditiert», sagte mein Liebesleben, «denk nochmals darüber nach.» Okay, hab ich gemacht. Aber der Reihe nach.

Anfang Dezember erscheint im Magazin «The New Yorker» eine Kurzgeschichte der 36-jährigen Kristen Roupenian mit dem Titel «Cat Person». Illustriert ist sie mit zwei sich nähernden Mündern im Profil, einem zarten, geschlossenen Frauenmund und einem haarig umrahmten, lüstern geöffneten Männermund. Das Bild macht sofort klar, auf welcher Seite Desire und Dominanz hocken. Der Titel erinnert an den tollen Horrorfilm (und dessen Remake) «Cat People» von Jacques Tourneur, in dem sich eine rätselhafte Frau in einen schwarzen Panther verwandelt und mordet. So weit, so suggestiv. Irgendwas über den Horror mit der Lust wahrscheinlich.

Die Suche nach Paaren, die sich im Stil vom «New Yorker» küssen, gestaltete sich als allzu frustrierend, deshalb haben wir uns für herzige Tierpaare entschieden. Wir hätten auch immer Roger Federer zeigen können, der einen seiner Pokale küsst. Danke fürs Verständnis! bild: shutterstock

«Cat Person» ist – für alle, denen die halbe Stunde fehlt, um sie ganz zu lesen (das war ein Spoiler Alert!) – die Geschichte von Margot und Robert. Sie ist eine hübsche Studentin, die in einem Arthouse-Kino, wo sicher schon Tourneur gelaufen ist, jobbt. Er ein schwabbeliger, bärtiger und auch sonst haariger Mittdreissiger. Sie ist gerührt, gibt ihm ihre Nummer. Via SMS ist er betörend lustig, nicht zuletzt, wenn er über seine Büsis schreibt. Sie treffen sich wieder, sie ist aktiv, er korrekt und vermeidet zu viel Nähe.

Margot schlägt Sex vor und zwar bei ihm, er küsst katastrophal, sie findet sein Häuschen ganz okay, aber den nackten Robert eigentlich zu ugly – und wo sind eigentlich die Büsis? Sie sagt trotzdem nicht nein, hasst den Sex, lässt Robert fallen. Später sehen sie sich in einer Bar, er simst ihr, sie ghostet ihn, sie begegnen sich zufällig, er flippt via SMS aus und verblasst mit einem letzten Wort: «Whore.» Es triggert viele Aversionen.

Ungefähr am 10. Dezember geht «Cat Person» viral, wird zur meist diskutierten Kurzgeschichte des Magazins, seit dort 1997 ein Auszug aus dem Schwulen-Western «Brokeback Mountain» publiziert wurde. Zwei Tage später erhält sie ihren eigenen Wikipedia-Eintrag, der fortwährend aktualisiert wird. BBC-Mitarbeiter verfassen eine Persiflage auf die Geschichte aus der Sicht von Robert : «Cat Person: What Robert (probably) thought.» 

Bild: Shutterstock

Auf Twitter bildet sich die besorgte Gruppe «Men React to Cat Person», initiiert übrigens von einer Frau, was aber erst Tage später klar wird, denn natürlich heisst es sofort: Ihr Ärsche, was basht ihr hier einen Text von einer Frau, das ist übergriffig und typisch Mann und war in der Literaturgeschichte noch nie anders!

Unzählige Essays und Kommentare zum Thema «Diese Geschichte beschreibt, wie frustrierend Dating heute wirklich ist» erscheinen. Sie halten Roupenians Story für einen autobiografischen Essay und Beitrag zur #metoo-Debatte. Viele Frauen sagen: Auch ich hab nicht nein gesagt, als ich mal schlechten Sex hatte! Roupenian hat uns endlich eine Stimme gegeben! Tausende von Millenials fühlen sich von der fiktionalen Affäre, die via SMS-Chat zustande gekommen ist, verstanden. Überhaupt! Endlich thematisiert literarische Fiktion den Anteil der Technologie an der zwischenmenschlichen Attraktion, wie geil ist das denn! (Okay, gibt's schon länger, aber egal.)

Bild: Shutterstock

Andere sagen, was Margot da so über Robert denke, sei schon fast faschistisches Fat-Shaming. Und Ageism! Darf man sowas noch denken? Geschweige denn schreiben? (Hallo, es ist Fiktion! Genau so gut könnte man fragen: Muss denn jede Heldin sympathisch sein?) Und was ist mit den verdammten Büsis???

Die Reaktionen sind heftig, direkt und sehr emotional. Viele sagen sich: «Wäääh, dä gruusig Maa!» Aber wieso? Erstens, weil man sich automatisch mit der Figur, welche die Erzählperspektive vorgibt, also mit Margot, identifiziert. Wenn ihr etwas unangenehm ist, so ist es der Leserin auch unangenehm. Zweitens muss Robert ja schuld sein. Er ist ein Mann. Männer + Sex + irgendwie nicht ganz perfekt = #metoo. So diktiert es das kochend heisse Herz des Diskurses gerade. Feinheiten überliest man da gerne. Robert ist nicht Harvey Weinstein.

Bild: Shutterstock

Denn die Zeichen, die zeigen, dass es Margot Robert bloss als  Beast für die Reflektion ihrer Beauty benutzt, sind deutlich gesetzt. Statt mit ihm zu reden, baut sie sich ihre Fiktion auf. Die Realität seines Körper kann der nicht standhalten. So, wie reale Frauen selten etwas mit Pornodarstellerinnen gemeinsam haben. Eine ganz normale Geschichte also, die mit zeitgenössischer Kommunikationstechnik zu tun haben kann, aber nicht muss. Madame Bovary war auch schon so. Gelangweilt, aber mit einer enormen Einbildungskraft gesegnet. Vielleicht ist ja der Clou von «Cat Person», dass es Robert am Ende genau so wenig gibt wie seine Katzen?

Wie smart vom «New Yorker» die scheinbar triviale Geschichte gerade jetzt zu bringen. Sie ist kein Beitrag zur #metoo-Debatte, aber durchaus eine Aufforderung, diese ab und zu mal etwas differenzierter von aussen zu betrachten.

PS: Das Paar auf dem Bild im «New Yorker» ist übrigens ein echtes Paar. Es ist sehr glücklich und hat wahrscheinlich annehmbaren Sex.

Nicht alle Männer sind so! 

abspielen

Video: watson/Renato Kaiser

Liebe über die Grenzen der Hautfarbe hinweg – und die abscheulichen Reaktionen darauf

Das könnte dich auch interessieren:

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

48
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Asparaguss 15.12.2017 23:11
    Highlight Highlight Das ganze erinnert mich an Ed Sheerans Video “Perfect“ Da mit Büsis
  • Haiderfroh 15.12.2017 12:00
    Highlight Highlight Die Geschichte eines sexuellen Missbrauchs.
    Nur ist der Täter eine Frau und das Opfer ein Mann.
    • Saraina 15.12.2017 12:36
      Highlight Highlight Eher emotionaler Missbrauch. Er wollte den Sex ja, und hat ihn auch bekommen. Was er nicht ertrug war, das er danach abserviert wurde.

      Zudem kann man zu Recht argumentieren, dass die Frau sich selbst missbraucht. Denn sie wollte den Sex schlussendlich nicht mehr, traute sich aber nicht, in letzter Minute abzulehnen. Dazu kommt, dass sie nicht mal den Mut hat, dem Mann klarzumachen, dass sie ihn nicht mehr sehen will, weil die Konditionierung "nett" zu sein und Erwartungen nicht zu enttäuschen derart tief sitzt.
    • Haiderfroh 15.12.2017 16:55
      Highlight Highlight @Saraina.
      So wie die Geschichte hier geschildert ist, wollte Sie Sex mit ihm haben. Und das nachdem sie ihn bedrängte und er sich zurückhaltend zeigte. Über seine Beweggründe, ihrem Wunsch nach Sex stattzugeben, steht nichts geschrieben.
      Es kann also nicht hergeleitet werden, dass er den Sex wirklich wollte. Gerade so gut ist möglich, dass er negative Konsequenzen fürchtete, wenn er nicht zum Sex einwilligt.
      Auf jeden Fall ging die Initiative für Sex von ihr aus, und am Ende blieb er als Ausgenutzter zurück. Das ist Missbrauch.
    • SJ_California 16.12.2017 09:38
      Highlight Highlight So hab ich's auch verstanden. Ist ihm wahrscheinlich auch nicht zum ersten Mal passiert. Und dreist von ihr ist, dass sie ihn dann einfach ignoriert, anstatt ihm ehrlich zu sagen dass es bei diesem einen Mal bleibt.
  • Vergugt 15.12.2017 09:22
    Highlight Highlight Was genau meint ihr (Autorin und einige KommentatorInnen) denn damit, die #metoo-Debatte etwas differenzierter zu betrachten?
  • lichtler 15.12.2017 08:28
    Highlight Highlight Sorry aber ich bin zu blöd für den Text...
    • poga 15.12.2017 10:20
      Highlight Highlight Ich konnte nur in etwa erahnen worauf die Autorin hinauswollte. Am Schluss glaube ich den Text verstanden zu haben.
  • DocM 14.12.2017 22:07
    Highlight Highlight und jetzt drehen wir die Geschichte um 180°, alle Negativpunkte bei ihm (schlecht küssen, schwabellig, etc) treffen auf sie zu und umgekehrt.... schlimmer??
    • seventhinkingsteps 14.12.2017 23:50
      Highlight Highlight Ne..Nein?
    • Saraina 15.12.2017 02:24
      Highlight Highlight Es geht überhaupt nicht darum, wer schwabbelig ist oder nicht. Es geht um die Mechanismen, mit denen sicj jemand eine Pseudobeziehung mit einem total Fremden schafft. Ganz allein im eigenen Kopf. Es geht darum, wie insbesondere Frauen Verantwortung übernehmen für die Befindlichkeit anderer Menschen.

      Selbstverständlich liesse sich die Geschichte auch umkehren.
    • poga 15.12.2017 10:21
      Highlight Highlight Der Text war doch eigentlich ein Aufruf das ganze umzukehren, und dann runter auf die metoo Kampagne anzuwenden.
  • seventhinkingsteps 14.12.2017 21:55
    Highlight Highlight Jetzt denken wieder alle Männer, sie würden #metoo differenziert betrachten wenn sie meinen, Frauen seien halt schon ein wenig selbst schuld wenn sie sich so schlampig anziehen.
    • Normi 15.12.2017 00:07
      Highlight Highlight solche Verallgemeinerungen sind in diesem Thema einfach nur Peinlich aber irgend wie passend zu ihrem Namen...

      Und Opfer von Gewalt sind einfach niemals schuld !!!

      sonder nur die Täter/innen haben schuld sonst niemand !! ist doch nicht so schwer zu verstehen oder ?
    • Rumpelstilzchen 15.12.2017 01:35
      Highlight Highlight Wieder hat jemand das "differenzierte (oder kritische) Betrachten" der #metoo Bewegung missverstanden.
    • Tilman Fliegel 15.12.2017 10:13
      Highlight Highlight Wenn sieben Schritte einfach nicht genug sind...😀
    Weitere Antworten anzeigen
  • quarzaro 14.12.2017 21:43
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel zwar gut geschrieben, habe als Nichtleser der Originalgeschichte aber das Gefühl nicht alle Nuancen mitbekommen zu haben;)
    Etwas mehr Infos hätten sicher nicht geschadet.
  • Luca Brasi 14.12.2017 21:29
    Highlight Highlight Heisst das, dass Frau Meier Vorurteile gegenüber Männern hat? 😢
  • LeChef 14.12.2017 20:40
    Highlight Highlight Dein Text erinnert etwas an einen Stream of Consciousness, Simone ;) Nicht böse gemeint...
  • Ramy 14.12.2017 20:40
    Highlight Highlight Irgendwie ist aus meiner Sicht das einzige nicht ganz tolle, dass er sie in der Geschichte am Ende als "Hure" beschimpft, nur weil sie keinen kontakt mehr zu ihm will.
    Wenn sich eine Frau verliebt nach einer Nacht heisst es bloss "was hast du gedacht. Du musst das trennen. Wieso warst du schon mit ihm im Bett".

    Wenn eine Frau jedoch einen Mann abserviert/ihm einen Korb gibt, hört sie viel zu oft von ihm solche Beleidigungen wie "hure", "Schlampe" o.ä. Also an dieser Stelle: Ich weiss es ist unschön seine Gefühle zu teilen und dann ein "Nein" zu erhalten, trotzdem sind solche Worte unnötig
    • urwald 15.12.2017 00:04
      Highlight Highlight Dem Mann wird anschliessend vorgeworfen ein Arschloch zu sein...
      Ob Hure oder Arschloch, nötig ist beides nicht.
    • Normi 15.12.2017 00:28
      Highlight Highlight Was ich von Frauen schon gehört habe ist auch nicht besser das fängt mit "Homo","Schwuler" ,und jegliche art die Sexualität anzugreifen oder auf das äussere wie du hast bestimmt einen Mikropenis darum willst du nicht.....

      Ich finde selbst solche Beleidigungen können was gutes haben, so haben die mit einem Korb gleich denn ersten schock verarbeitet und haben die Möglichkeit sich neu zu orientieren...
      (unterdrückte Gefühle sind ungesund und können zu irrationalen verhalten führen)
    • Tilman Fliegel 15.12.2017 10:16
      Highlight Highlight Sie ist eine Art Hure für ihre eigene Idee einer Beziehung. Sie verkauft ihren Körper an ihr geistiges Konstrukt einer Beziehung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 14.12.2017 20:02
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig das es ungefähr so wie die South Park Folge Season 17, Episode 10 The Hobbit ist ? einfach mit getauschten Rollen ?
    Play Icon
  • pascii 14.12.2017 19:56
    Highlight Highlight Ich hab' nix verstanden. Also worum es geht. Wüki. Kei Plan. Aber das macht auch nix, ich mag den Schlussteil sehr 👍
    • Saraina 14.12.2017 20:31
      Highlight Highlight Die Kurzgeschichte ist toll. Wüki.
    • Gsnosn. 15.12.2017 05:46
      Highlight Highlight dito
    • Genital Motors 15.12.2017 08:37
      Highlight Highlight Es geht um anglizismen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 14.12.2017 19:39
    Highlight Highlight Wo sind jetzt die Büsis? 😂
    • nilson80 15.12.2017 10:43
      Highlight Highlight Haben Urlaub im Appenzell gemacht ;)
    • Hiker 15.12.2017 14:24
      Highlight Highlight Die sind irgendwo im kruden Text verloren gegangen,😹 miau
    • Midnight 16.12.2017 10:01
      Highlight Highlight Im ersten und im letzten Bild 😉
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.12.2017 19:23
    Highlight Highlight Nein das ist nicht "sowas von 2017".
    Das ist nur ein weiterer "Social-Media-Storm", der sich aus den Echokammern des Internets in die Zeitungen niederschlägt. Wird sich morgen niemand mehr daran erinnern und juckt auch (fast) niemand.
    Das 2017 vieler vieler Menschen sah ganz anders aus und hat rein gar nichts mit irgendwelchen Roits im Internet zu tun.
  • Emanzipator 14.12.2017 19:22
    Highlight Highlight Sehr schön! Merci!

    Ich könnte jetzt Situationen aufzählen in denen Mann (ich) Weinsteinisiert werden. Aber dem Text ist nichts hinzuzufügen...

    ...höchstens ein paar Katzen.
  • Plöder 14.12.2017 19:22
    Highlight Highlight Ghosted?!
    • Normi 14.12.2017 20:23
      Highlight Highlight Unter dem Begriff Ghosting versteht man in einer Partnerschaft einen vollständigen Kontakt- und Kommunikationsabbruch ohne Vorwarnung. Obwohl vorher Dates stattgefunden oder eine Beziehung bestand, laufen plötzlich jegliche Kontaktversuche ins Leer
    • 262d 14.12.2017 20:41
      Highlight Highlight Plötzlich und ohne Ankündigung nicht mehr auf die Nachrichten und Anrufe von jemandem Antworten (wahrscheinlich, weil einem ein offenes Gespräch zu unangenehm wäre) und ihn so quasi zum Geist machen.
    • Xenarip 14.12.2017 20:46
      Highlight Highlight Kommt von „Ghost“, also Geist. Das ist wenn man Kontakt hat und sich jemand vom einen zum anderen Tag nicht mehr meldet/antwortet, sich also wie ein Geist in Luft auflöst. Ein Typisches Generation Y- Wort...💁🏼
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wald Gänger 14.12.2017 19:13
    Highlight Highlight Im Jahre 1997 dürfte kaum ein Auszug aus Brokeback Mountain erschienen sein. Der Film kam erst 2005 auf den Markt.
    • Normi 14.12.2017 20:24
      Highlight Highlight Die raubeinigen Naturburschen Jack und Ennis werden auf Brokeback Mountain als Schafhirten engagiert. Dann geschieht etwas, das gegen alle Regeln und Moralvorstellungen verstösst: Die beiden jungen Männer verlieben sich ineinander. ... Google Books
      Datum der Erstveröffentlichung: 13. Oktober 1997
    • Daria Wild 14.12.2017 20:25
      Highlight Highlight Hoi Wald Gänger, der Film basiert auf einer Kurzgeschichte von E. Annie Proulx, die 1997 im The New Yorker erschienen ist.
    • Wald Gänger 14.12.2017 21:14
      Highlight Highlight Ah, ok, dann habe ich mangelndes Textverständnis vorzuweisen. Aber der Film ist trotzdem grossartiges Kino.

30 Prozent aller Nonnen werden missbraucht. Doris Wagner war eine davon, sie befreite sich

Die 34-jährige Philosophin und Theologin spricht mit uns über ihr tragisches Leben hinter Klostermauern. Und darüber, wieso sie jetzt im Schweizer Dokfilm «#Female Pleasure» mitmacht.

Wenn ich mir Männer und Frauen in der Bibel anschaue, läuft es immer auf diese ganz einfache Ordnung hinaus: Der Mann kann herrschen, aber er kann sich nicht beherrschen. Jedenfalls nicht, wenn er sich einer Frau gegenübersieht. Die ist automatisch eine Versuchung.In der Bibel, auch der christlichen Tradition, ist so viel drin, was auch toll ist. So viele Sachen, die wertvoll sind, die schön sind, die mich durchs Leben tragen, die Freude machen. Das Problem ist, dass das immer alte Männer …

Artikel lesen
Link zum Artikel