Bundesrat
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Höhere Steuer auf Dividenden, 30 Franken mehr Kinderzulagen: Das ist Maurers Steuervorlage



Gut ein Jahr nach der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III legt der Bundesrat dem Parlament einen neuen Vorschlag vor. Die Steuervorlage 17 nimmt einige Anliegen der Abstimmungssieger auf.

Mit einer etwas besseren Gegenfinanzierung nimmt der Bundesrat eine Forderung der linken Gegner der Unternehmenssteuerreform III auf. Künftig sollen Dividenden auf Beteiligungen über 10 Prozent bei Bund und Kanton zu mindestens 70 Prozent besteuert werden. In der gescheiterten Vorlage waren es mindestens 60 Prozent gewesen.

Höhere Kinderzulagen

Zudem soll die Steuerreform sozial abgefedert werden. Der Bundesrat schlägt vor, die Familienzulagen um 30 Franken zu erhöhen. Das Minimum für Kinderzulagen läge damit bei 230 Franken pro Monat, jenes für Ausbildungszulagen bei 280 Franken. Die zusätzlichen Kosten werden auf 421 Millionen Franken geschätzt und fallen in erster Linie bei den Unternehmen an.

Eine weitere Forderung der Gegner erfüllt der Bundesrat mit dem Verzicht auf die umstrittene zinsbereinigte Gewinnsteuer. Diese hätte den Abzug eines fiktiven Zinses auf überdurchschnittlich hohem Eigenkapital ermöglicht. In der Abstimmungskampagne zur Unternehmenssteuerreform III hatten die Gegner den Abzug als unstatthafte Bereicherung dargestellt.

Weniger Abzüge für Patente

Andere Elemente der gescheiterten Vorlage will der Bundesrat bloss nachjustieren: Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Inland soll zu 150 Prozent von den Steuern abgezogen werden können. Zudem müssen die Kantone eine Patentbox einführen. Darin können Erträge aus Patenten und vergleichbaren Rechten ermässigt besteuert werden.

Die Entlastung darf höchstens 90 Prozent betragen. Die gesamte Entlastung durch Patentbox und Forschungsabzüge ist auf 70 Prozent begrenzt. In der gescheiterten Vorlage waren es 80 Prozent gewesen.

Kantone erhalten mehr Geld vom Bund

Den finanziellen Spielraum für Steuersenkungen erhalten die Kantone durch einen höheren Anteil an der Bundessteuer. Der Bundesrat will diesen gemäss der am Mittwoch verabschiedeten Botschaft von 17 Prozent auf 21,2 Prozent erhöhen.

Neu müssen im Zusammenhang mit dem Kantonsanteil auch Städte und Gemeinden berücksichtigt werden. Diese hatten sich bei der Unternehmenssteuerreform III übergangen gefühlt und mit ihrer Kritik zum Scheitern der Vorlage beigetragen.

Im Zuge der Steuervorlage 17 wird auch der Finanzausgleich zwischen den Kantonen angepasst. Geändert wird die Gewichtung der Unternehmensgewinne im Ressourcenpotenzial. Gemäss Simulationen könnte das dazu führen, dass Zug, Schwyz, Genf, Waadt, Neuenburg und Schaffhausen mehr in in den Finanzausgleich einzahlen müssen.

Sportlicher Zeitplan

Es handelt sich jeweils um eine statische Betrachtung. Diese berücksichtigt nicht, wie Unternehmen auf ein verändertes steuerliches Umfeld reagieren. Die Verwaltung hat dazu verschiedene Varianten durchgerechnet. Alle ergeben eine Verbesserung gegenüber der gegenwärtigen Situation.

Der Bundesrat hofft, dass das Parlament die Steuervorlage 17 schon in der Herbstsession 2018 verabschiedet. Wird kein Referendum ergriffen, könnten erste Massnahmen auf Anfang 2019 und der Hauptteil der Massnahmen ab 2020 in Kraft treten. (whr/sda)

Ein globales Thema in den Händen weniger Branchenriesen

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 22.03.2018 08:32
    Highlight Highlight Reine Kosmetik! Beispiel Patentboxen: Das Mutterhaus lagert all seine Patente an eine Tochterfirma aus. Dann "verkauft" die Tochterfirma die Patente zu überrissenen Preisen wieder an das Mutterhaus. Nach Gutdünken kann sie durch Preisgestaltung die Erträge aus Patenten steigern. Da die Erträge nur zu 10% versteuert werden müssen, erhöht die Tochterfirma ihre Steuerersparnis. Und auch das Mutterhaus profitiert, weil durch die hohen Patentpreise der Unternehmensgewinn künstlich gesenkt wird.
  • rodolofo 22.03.2018 07:56
    Highlight Highlight Der (Bürgerliche) Wolf hat also Kreide gefressen.
    Fragt sich nur, ob ihn die sieben Geisslein (Stimmvolk) jetzt rein lassen werden, oder ob sie ihm mit einem weiteren "Nein!" an der nächsten Abstimmung schon wieder die Türe vor der Nase zuschlagen...
    • mogad 22.03.2018 10:08
      Highlight Highlight Der Wolf prophezeit uns höhere Steuereinnahmen dank Steuersenkungen. Mit der Möglichkeit einer Rezession rechnet er nicht.
      Mit andern Worten: wir werden wieder vielfältig an der Nase herumgeführt.

  • Alice36 22.03.2018 07:28
    Highlight Highlight "Don't trust you" Wie der Ueli rechnen kann haben wir ja bei der letzten Rechnung gesehen. Hunderte Millionen miese budgetiert, 4 Mia. plus gemacht und 2 Mia. grad wieder verschwinden lassen. Sorry aber ich nehme keine Unternehmenssteuerreform mehr an. Es wäre schön wenn auch das gemeine Volch mal was merken würde bei den Steuern aber bei mir geht's immer nur nach oben, Steuern und Gebühren mässig, selbstverständlich nicht beim Lohn.
    • mogad 22.03.2018 10:10
      Highlight Highlight Dieser Einnahmenüberschuss beim Bund war gewollt! Er dient als Steilvorlage für Steuersenkungen. Man kann beim Geldverteilen dann immer mit diesen Ueberschüssen argumentieren. Dass das aber alles auf Kosten der Kantone und Gemeinden geht, wird nat. nicht erwähnt.
  • atomschlaf 22.03.2018 05:04
    Highlight Highlight Das ist nicht "soziale Abfederung", das ist Klientelpolitik.
    Entweder Steuererleichterungen für alle natürlichen Personen oder dann kann man es gleich bleiben lassen.
  • wes 21.03.2018 20:57
    Highlight Highlight 8 Prozent AHV auf Dividenden und den Rest zu 100 Prozent besteuern.
    • mogad 22.03.2018 08:39
      Highlight Highlight Damit das kommt müssen sie zuerst mal die neoliberale Mehrheit in Bundesbern und überall abwählen!
  • c_meier 21.03.2018 20:23
    Highlight Highlight Habe ich etwas übersehen oder wird jetzt gar nichts mehr gesagt, wieviele Millionen oder eher Milliarden mit dieser Reform weniger Steuereinnahmen beim Bund ankommen?

    Da bei den Kinderzulagen bei den Unternehmen Kosten von 421 Millionen anfallen muss es wohl ein vielfaches davon sein.......
  • N. Y. P. D. 21.03.2018 19:48
    Highlight Highlight Guten Tag

    Ich habe mit grossem Interesse ihre Kommentare hier auf watson gelesen. Es freut mich, dass Sie alle, geschätzte Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv mit der Materie auseinandersetzen.
    Ich möchte betonen, dass es mir ein grosses Anliegen ist, dass es insbesondere den Benachteiligten finanziell gut geht in unserem Land.

    Ueli Maurer
    Bundesrat
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  • Lusch 21.03.2018 18:40
    Highlight Highlight Dividenden noch höher zu besteuern ist doch ein Witz, die wurden ja schon als Gewinn versteuert! Warum werden nicht die Gewinne aus dem Aktienhandel endlich gleich besteuert wie das Einkommen?
  • Phrosch 21.03.2018 17:58
    Highlight Highlight „Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Inland soll zu 150 Prozent von den Steuern abgezogen werden können.“ Und was dürfen Privatpersonen zu 150% abziehen? Wäre doch nur fair...
    • DerTaran 21.03.2018 20:09
      Highlight Highlight Doe Passage finde ich gut, schafft Arbeitsplätze und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Von mir aus auch 200%!
  • banda69 21.03.2018 17:13
    Highlight Highlight Der Merz hat das Volk ganz übel über den Tisch gezogen.

    Bei SVP-Ueli wirds wohl ein Disaster für für uns alle. Ich habe null Vertrauen in ihn und seine rechten Kollegen.
    • TheMan 21.03.2018 19:10
      Highlight Highlight Als solltEn wir den SP-Kommunisten vertrauen. Die Stürzen die Schweiz ja gerade in dieses Elend. Angefangen hat das mit den Bilateralen und PFZ.
    • grumpy_af 22.03.2018 07:34
      Highlight Highlight Einfach Nein @TheMan, einfach Nein.
      Das Problem ist, dass weder links noch rechts kompromissbereit ist.
  • einmalquer 21.03.2018 17:07
    Highlight Highlight Das Ganze wird schon bisschen umständlich gehandhabt.

    Die Deutsche Bundesregierung macht es deutlich einfacher und überschaubarer:

    die nimmt gleich einen Goldman Sachs Banker in die Regierung, dann weiss die Bevölkerung was Sache ist

    hierzulande muss die Wirtschaft erst den Umweg über den Bundesrat machen - das kostet Zeit und Geld, obwohl das Resultat absehbar ist...
  • Etniesoph 21.03.2018 17:07
    Highlight Highlight Dividenden von Beginn weg zu 100% besteuern. Alles andere ist Diebstahl an jenem der durch Arbeit sein Einkommen zu bestreiten hat! Bis Kapitalgewinne ordentlich besteuert werden ist mein Nein zu jeder Vorlage sicher!
    • Julian Roechelt 21.03.2018 17:57
      Highlight Highlight Dividenden werden aus bereits versteuerten Gewinnen ausgeschüttet.
      Das Geld wird also doppelt besteuert.
      Im Uebrigen steht es jedem frei, seine eigene GmbH zu gründen, dann kann er sich selber eine Dividende ausschütten.
    • ingmarbergman 21.03.2018 18:06
      Highlight Highlight viel spass mit arbeiten bis zum Tod.
      Deine Pensionskasse wird zu einem grossen Teil mit Dividenden finanziert..
    • Sir Konterbier 21.03.2018 18:27
      Highlight Highlight Kriegt man dann auch Geld zurück falls man Verlust macht?
  • Makatitom 21.03.2018 16:34
    Highlight Highlight Nein. 2tschleBraZ, so lange du keine Lust hast, die Panama- und Paradisepapers zu untersuchen und die Verschiebung von Gewinnen in die Niederlande, nach Irland oder Luxemburg einzudämmen, habe ich keine Lust, den reichen noch mehr Kohle zukommen zu lassen. Mit deiner "neuen" Vorlage hast du dir ja gar keine Mühe gegeben, höchstens ein zwei Buchstaben und Wörter anders gebüschelt. Verarschen kannst du vielleicht die $SVP-Wähler, bei den Schlaueren funktioniert das nicht
  • Redly 21.03.2018 16:22
    Highlight Highlight Hier wird Komplexität maximiert. Die Regeln müssen einfacher werden und nicht dauernd komplizierter mit mehr Ausnahmen.
    Sonst können das dann Unternehmen und Steuerberater garantiert wieder wunderbar umgehen.
    Und Rechtsverdreher profitieren maximal...
  • demokrit 21.03.2018 16:22
    Highlight Highlight "Das Minimum für Kinderzulagen läge damit bei 230 Franken pro Monat, jenes für Ausbildungszulagen bei 280 Franken."

    Und welches Zückerli kriegen die Singles bzw. Nicht dem persönlichen Egoismus eines Kindes frönenden?
    • Phrosch 21.03.2018 18:02
      Highlight Highlight Du vergisst, dass die Kinder der anderen mal deine Rente zahlen werden. Damit sie das aber tun, müssen sie zuerst grossgezogen werden.
    • loquito 21.03.2018 18:35
      Highlight Highlight Eine AHV wenn du alt bist? Weiterhin Strassen, auch wenn du Single mal keine Steuern mehr zahlen musst/kannst. Oder schon nur, dass dich einer meiner Kinder evtl. mal den alA... abwischt wenn du deinen Schliessmuskel nicht mehr unter Kontrolle hast...
    • demokrit 21.03.2018 22:09
      Highlight Highlight Die AHV als Umlagesystem - wenn es dann überhaupt noch taugen sollte - liesse sich auch leicht anders umsetzen. Die AHV ist überhaupt kein Grund, warum Kinder in die Welt gesetzt werden, sondern hier nur eine gefällige passable Ausrede.

      Strassen werden nicht über reguläre Steuern finanziert (by the way).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 21.03.2018 16:12
    Highlight Highlight So, der Seppel-Ueli will also die Wähler erpressen. Die Aussage "eine weitere Ablehnung an der Urne wäre eine Katastrophe wegen Rechtssicherheit usw." kann nicht anders verstanden werden.

    Dann macht halt eine gescheite Reform! Das Volk sieht wohl kaum ein, wieso man den Unternehmen Geld in die Tasche stopfen sollte. Die Erfahrung zeigt, dass dann nämlich nicht mehr, sondern weniger investiert wird! Gleichzeitig ist dann wieder kein Geld da für Investitionen in der Bildung oder die AHV.

    Ueli, so wird das nichts. Erpressen lassen wir uns auch nicht.
    • TheMan 21.03.2018 19:15
      Highlight Highlight Ach Posersalami deine Linken erpessen uns Ständig. Das merkst du als Kommunist halt nicht. Die Unternehmer stopfen immer Geld in die Tasche dank der SP. Die SP hat die Bevölkerung mit der Bilateralen und PFZ erpressbar gemacht. Wählt sie nicht wie die Unternehmer es wollen, zügeln die ins Ausland weg. Dort gibts Billige Mitarbeiter und mehr Geld für die Chefs. Danke SP.
    • Posersalami 22.03.2018 08:16
      Highlight Highlight @TheMan: Bei so viel Unsinn weiss ich gar nicht, wo anfangen.

      Nur so viel: Die Löhne waren schon vor der PFZ im Ausland tiefer und es sind schon vor der PFZ Unternehmen massenhaft ins Ausland abgewandert wegen tieferer Kosten. Die PFZ hat damit NICHTS zu tun. So wandern auch Unternehmen aus der Schweiz nach Fern-Ost ab, und mit Fern-Ost besteht bekanntermassen keine PFZ.

      Geht das jetzt endlich in ihre Birne?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.03.2018 16:11
    Highlight Highlight Mal schauen ob dies den Siegern der Abstimmung reicht. Ich denke hier liegt eine Schwäche unseres Systems.
    Man kann ein Referendum ergreifen, hat aber keine Konsequenzen zu tragen, wenn man erfolgreich ist.
    Würden man bei einem Referendum einen Gegenvorschlag präsentieren müssen, hätten wir jetzt sowohl die Steuerreform 17 als auch die Rente schon untef Dach und Fach.
    • _kokolorix 21.03.2018 18:26
      Highlight Highlight Das würde rein gar nichts ändern. Die Vorschläge der Gegner würden mit jeder Garantie von den Befürwortern mit einem weiteren Referendum bekämpft, was de fakto bedeutet, dass Befürworter zu Gegnern und umgekehrt werden. Ein Argumentationschaos sondergleichen, nach drei Runden weiss niemand mehr wer ursprünglich für oder gegen was gewesen ist.
      Es ist gut so wie es ist, der Bundesrat soll ausgewogene Vorlagen erarbeiten, vielleicht muss man halt die SVP aus dem Bundesrat schmeissen, die haben es nämlich nicht so mit ausgewogen und so...
    • TheMan 21.03.2018 19:16
      Highlight Highlight Kokolorix, nimm Das V raus und dan stimmts. Die SP will eh nur in die EU und Politisiert auch so.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.03.2018 20:51
      Highlight Highlight Nein beim Referendum würde gleichzeitig über den ursprünglichen Vorschlag und den Vorschlag des Referendumskomitess abstimmen.
  • N. Y. P. D. 21.03.2018 15:51
    Highlight Highlight Künftig sollen Dividenden auf Beteiligungen 👉über 10 Prozent bei Bund und Kanton zu mindestens 70 Prozent besteuert werden.
    (text)

    Frage : Wenn ich unter 10% aller Aktien einer Firma halte, bin ich steuerbefreit auf meinen Dividenden ? Habe ich das richtig verstanden ?

    Falls Ja, würde faktisch NIEMAND Dividenden versteuern. Oder sehe ich was falsch ?
    • rodman 21.03.2018 17:36
      Highlight Highlight N.Y.P. Dividenden unter einer Beteiligungsquote werden zu 100% besteuert.

      Locker bleiben :-)
    • Etniesoph 21.03.2018 17:46
      Highlight Highlight leider nein!
      Wer bis 10% Aktien einer Firma besitzt, wird voll besteuert! (100%) (Also die kleinen Anleger!)

      Wer mehr als 10% Aktien einer Firma hat bezahlt nur noch 70% Steuern auf die Dividenden. (Also die Blochers, Oehris, Glasenbergs etc etc)
    • loquito 21.03.2018 18:37
      Highlight Highlight Nein du siehst es richtig. Nur der Patron der seine Firma mehrheitlich besitzt zahlt dann... also genau der falsche... Gewinn auf Kapital und man könnte alle SP sozialistenträume realisieren und noch die Bauern subventionieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 21.03.2018 15:26
    Highlight Highlight Und wie viel Geld stopft man in die Taschen der Unternehmer mit dieser neuen Vorlage, indem man die Unternehmenssteuern mit der Giesskanne senkt?
  • chnobli1896 21.03.2018 15:19
    Highlight Highlight Wieso sollen Dividenden nicht zu 100% besteuert werden?!
    • Posersalami 21.03.2018 15:38
      Highlight Highlight Denken sie doch an die Shareholder!!11!1! Die armen Leistungsträger!1!!1!1!!!
    • Madison Pierce 21.03.2018 15:51
      Highlight Highlight Dividenden werden erst ab einer Beteiligung von 10% reduziert besteuert. (Wobei der volle Betrag zur Berechnung der Progression verwendet wird.)

      Dies soll Leute belohnen/ermutigen, unternehmerische Risiken einzugehen (sprich: Firma gründen) und so Arbeitsplätze zu schaffen.

      Da es eine 10%-Beteiligung braucht, geht es nicht um Leute, die einfach ein paar Aktien halten.

      Dividenden kann man nur auszahlen, wenn die Firma Gewinn macht. Dieser Gewinn muss schon von der Firma versteuert werden. Eigentlich ist es eine Doppelbesteuerung, die durch den "Rabatt" etwas reduziert wird.
    • simiimi 21.03.2018 15:54
      Highlight Highlight Weil dieses Geld bereits als Unternehmensgewinn besteuert wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 21.03.2018 15:16
    Highlight Highlight Den finanziellen Spielraum für Steuersenkungen erhalten die Kantone durch einen höheren Anteil an der Bundessteuer.
    (text)

    Dann fehlt dieses Geld beim Bund !

    Wieso müssen ständig mantramässig die Firmensteuern sinken ?
    Und Schüler müssen dann Zwangsferien (Kt. LU) nehmen, weil das Geld fehlt.
    Also, irgendwann reichts einfach. Fertig gesenkt. Firmen, die in unserem tollen Land geschäften wollen, SOLLEN ihren Beitrag leisten.
    Punkt.
    • Reto32 21.03.2018 16:08
      Highlight Highlight Wissen Sie wie tief die Firmensteuern in Bulgarien sind?
    • Theor 21.03.2018 17:09
      Highlight Highlight Und das machen sie nicht durch Anbieten von Arbeitsplätzen und Einzahlung in die Sozialwerke?
    • N. Y. P. D. 21.03.2018 17:18
      Highlight Highlight @Reto32

      Wenn die Firmen nach Bulgarien wollen, wegen der tiefen Steuern, bitteschön. Reisende soll man nicht aufhalten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 21.03.2018 15:07
    Highlight Highlight Mit einer etwas besseren Gegenfinanzierung nimmt der Bundesrat eine Forderung der linken Gegner der Unternehmenssteuerreform III auf.
    (text)

    Mit "einer etwas besseren Gegenfinanzierung" ?

    "etwas" ?

    Also, im Sinne von "ein ganz klein wenig" ?

    Eveline, würdest Du bitte noch prüfen, ob Bundesrat Ueli Maurer uns auf Seite 186 der Finanzordnung 17 eine Merzbombe versteckt hat ?

    Danke.
    • Töfflifahrer 21.03.2018 16:02
      Highlight Highlight Um ehrlich zu sein, das ist doch derselbe Bockmist wie die erste Vorlage, nur die Zahlen wurden etwas geändert.
      Wenn die Kantone mehr geld erhalten, ist doch der Umkehrschluss, der Bund hat dann weniger. Nun die Gretchenfrage, wie gedenkt wohl der Bund dies zu kompensieren? Die Kosten der Verwaltung und die Militärausgaben sind wohl so was wie unantastbar. Ob das Resultat dann dem Normal-Steuerzahler gefallen wird darf bezweifelt werden.
    • N. Y. P. D. 21.03.2018 17:16
      Highlight Highlight @Töfflifahrer

      Wir beide berappen das.
    • rodman 21.03.2018 17:45
      Highlight Highlight N.Y.P: 3/4 der direkten Bundessteuern werden von den obersten 11% bezahlt.

      https://www.fuw.ch/article/wer-wie-viel-bundessteuer-bezahlt/

      Natürlich berappt ihr beide das.
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