Bundesrat
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Höhere Steuer auf Dividenden, 30 Franken mehr Kinderzulagen: Das ist Maurers Steuervorlage

21.03.18, 15:00 21.03.18, 16:05

Gut ein Jahr nach der Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform III legt der Bundesrat dem Parlament einen neuen Vorschlag vor. Die Steuervorlage 17 nimmt einige Anliegen der Abstimmungssieger auf.

Mit einer etwas besseren Gegenfinanzierung nimmt der Bundesrat eine Forderung der linken Gegner der Unternehmenssteuerreform III auf. Künftig sollen Dividenden auf Beteiligungen über 10 Prozent bei Bund und Kanton zu mindestens 70 Prozent besteuert werden. In der gescheiterten Vorlage waren es mindestens 60 Prozent gewesen.

Höhere Kinderzulagen

Zudem soll die Steuerreform sozial abgefedert werden. Der Bundesrat schlägt vor, die Familienzulagen um 30 Franken zu erhöhen. Das Minimum für Kinderzulagen läge damit bei 230 Franken pro Monat, jenes für Ausbildungszulagen bei 280 Franken. Die zusätzlichen Kosten werden auf 421 Millionen Franken geschätzt und fallen in erster Linie bei den Unternehmen an.

Eine weitere Forderung der Gegner erfüllt der Bundesrat mit dem Verzicht auf die umstrittene zinsbereinigte Gewinnsteuer. Diese hätte den Abzug eines fiktiven Zinses auf überdurchschnittlich hohem Eigenkapital ermöglicht. In der Abstimmungskampagne zur Unternehmenssteuerreform III hatten die Gegner den Abzug als unstatthafte Bereicherung dargestellt.

Weniger Abzüge für Patente

Andere Elemente der gescheiterten Vorlage will der Bundesrat bloss nachjustieren: Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Inland soll zu 150 Prozent von den Steuern abgezogen werden können. Zudem müssen die Kantone eine Patentbox einführen. Darin können Erträge aus Patenten und vergleichbaren Rechten ermässigt besteuert werden.

Die Entlastung darf höchstens 90 Prozent betragen. Die gesamte Entlastung durch Patentbox und Forschungsabzüge ist auf 70 Prozent begrenzt. In der gescheiterten Vorlage waren es 80 Prozent gewesen.

Kantone erhalten mehr Geld vom Bund

Den finanziellen Spielraum für Steuersenkungen erhalten die Kantone durch einen höheren Anteil an der Bundessteuer. Der Bundesrat will diesen gemäss der am Mittwoch verabschiedeten Botschaft von 17 Prozent auf 21,2 Prozent erhöhen.

Neu müssen im Zusammenhang mit dem Kantonsanteil auch Städte und Gemeinden berücksichtigt werden. Diese hatten sich bei der Unternehmenssteuerreform III übergangen gefühlt und mit ihrer Kritik zum Scheitern der Vorlage beigetragen.

Im Zuge der Steuervorlage 17 wird auch der Finanzausgleich zwischen den Kantonen angepasst. Geändert wird die Gewichtung der Unternehmensgewinne im Ressourcenpotenzial. Gemäss Simulationen könnte das dazu führen, dass Zug, Schwyz, Genf, Waadt, Neuenburg und Schaffhausen mehr in in den Finanzausgleich einzahlen müssen.

Sportlicher Zeitplan

Es handelt sich jeweils um eine statische Betrachtung. Diese berücksichtigt nicht, wie Unternehmen auf ein verändertes steuerliches Umfeld reagieren. Die Verwaltung hat dazu verschiedene Varianten durchgerechnet. Alle ergeben eine Verbesserung gegenüber der gegenwärtigen Situation.

Der Bundesrat hofft, dass das Parlament die Steuervorlage 17 schon in der Herbstsession 2018 verabschiedet. Wird kein Referendum ergriffen, könnten erste Massnahmen auf Anfang 2019 und der Hauptteil der Massnahmen ab 2020 in Kraft treten. (whr/sda)

Ein globales Thema in den Händen weniger Branchenriesen

Video: srf/SDA SRF

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83
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83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abbaio 22.03.2018 08:32
    Highlight Reine Kosmetik! Beispiel Patentboxen: Das Mutterhaus lagert all seine Patente an eine Tochterfirma aus. Dann "verkauft" die Tochterfirma die Patente zu überrissenen Preisen wieder an das Mutterhaus. Nach Gutdünken kann sie durch Preisgestaltung die Erträge aus Patenten steigern. Da die Erträge nur zu 10% versteuert werden müssen, erhöht die Tochterfirma ihre Steuerersparnis. Und auch das Mutterhaus profitiert, weil durch die hohen Patentpreise der Unternehmensgewinn künstlich gesenkt wird.
    7 2 Melden
  • rodolofo 22.03.2018 07:56
    Highlight Der (Bürgerliche) Wolf hat also Kreide gefressen.
    Fragt sich nur, ob ihn die sieben Geisslein (Stimmvolk) jetzt rein lassen werden, oder ob sie ihm mit einem weiteren "Nein!" an der nächsten Abstimmung schon wieder die Türe vor der Nase zuschlagen...
    9 1 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 10:08
      Highlight Der Wolf prophezeit uns höhere Steuereinnahmen dank Steuersenkungen. Mit der Möglichkeit einer Rezession rechnet er nicht.
      Mit andern Worten: wir werden wieder vielfältig an der Nase herumgeführt.

      5 1 Melden
  • Alice36 22.03.2018 07:28
    Highlight "Don't trust you" Wie der Ueli rechnen kann haben wir ja bei der letzten Rechnung gesehen. Hunderte Millionen miese budgetiert, 4 Mia. plus gemacht und 2 Mia. grad wieder verschwinden lassen. Sorry aber ich nehme keine Unternehmenssteuerreform mehr an. Es wäre schön wenn auch das gemeine Volch mal was merken würde bei den Steuern aber bei mir geht's immer nur nach oben, Steuern und Gebühren mässig, selbstverständlich nicht beim Lohn.
    13 2 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 10:10
      Highlight Dieser Einnahmenüberschuss beim Bund war gewollt! Er dient als Steilvorlage für Steuersenkungen. Man kann beim Geldverteilen dann immer mit diesen Ueberschüssen argumentieren. Dass das aber alles auf Kosten der Kantone und Gemeinden geht, wird nat. nicht erwähnt.
      4 1 Melden
  • atomschlaf 22.03.2018 05:04
    Highlight Das ist nicht "soziale Abfederung", das ist Klientelpolitik.
    Entweder Steuererleichterungen für alle natürlichen Personen oder dann kann man es gleich bleiben lassen.
    16 3 Melden
  • wes 21.03.2018 20:57
    Highlight 8 Prozent AHV auf Dividenden und den Rest zu 100 Prozent besteuern.
    11 4 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:39
      Highlight Damit das kommt müssen sie zuerst mal die neoliberale Mehrheit in Bundesbern und überall abwählen!
      9 1 Melden
  • c_meier 21.03.2018 20:23
    Highlight Habe ich etwas übersehen oder wird jetzt gar nichts mehr gesagt, wieviele Millionen oder eher Milliarden mit dieser Reform weniger Steuereinnahmen beim Bund ankommen?

    Da bei den Kinderzulagen bei den Unternehmen Kosten von 421 Millionen anfallen muss es wohl ein vielfaches davon sein.......
    14 2 Melden
  • N. Y. P. 21.03.2018 19:48
    Highlight Guten Tag

    Ich habe mit grossem Interesse ihre Kommentare hier auf watson gelesen. Es freut mich, dass Sie alle, geschätzte Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv mit der Materie auseinandersetzen.
    Ich möchte betonen, dass es mir ein grosses Anliegen ist, dass es insbesondere den Benachteiligten finanziell gut geht in unserem Land.

    Ueli Maurer
    Bundesrat
    12 7 Melden
  • Lusch 21.03.2018 18:40
    Highlight Dividenden noch höher zu besteuern ist doch ein Witz, die wurden ja schon als Gewinn versteuert! Warum werden nicht die Gewinne aus dem Aktienhandel endlich gleich besteuert wie das Einkommen?
    14 21 Melden
  • Phrosch 21.03.2018 17:58
    Highlight „Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Inland soll zu 150 Prozent von den Steuern abgezogen werden können.“ Und was dürfen Privatpersonen zu 150% abziehen? Wäre doch nur fair...
    32 7 Melden
    • DerTaran 21.03.2018 20:09
      Highlight Doe Passage finde ich gut, schafft Arbeitsplätze und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Von mir aus auch 200%!
      6 7 Melden
  • banda69 21.03.2018 17:13
    Highlight Der Merz hat das Volk ganz übel über den Tisch gezogen.

    Bei SVP-Ueli wirds wohl ein Disaster für für uns alle. Ich habe null Vertrauen in ihn und seine rechten Kollegen.
    47 9 Melden
    • TheMan 21.03.2018 19:10
      Highlight Als solltEn wir den SP-Kommunisten vertrauen. Die Stürzen die Schweiz ja gerade in dieses Elend. Angefangen hat das mit den Bilateralen und PFZ.
      12 34 Melden
    • grumpy_af 22.03.2018 07:34
      Highlight Einfach Nein @TheMan, einfach Nein.
      Das Problem ist, dass weder links noch rechts kompromissbereit ist.
      8 0 Melden
  • einmalquer 21.03.2018 17:07
    Highlight Das Ganze wird schon bisschen umständlich gehandhabt.

    Die Deutsche Bundesregierung macht es deutlich einfacher und überschaubarer:

    die nimmt gleich einen Goldman Sachs Banker in die Regierung, dann weiss die Bevölkerung was Sache ist

    hierzulande muss die Wirtschaft erst den Umweg über den Bundesrat machen - das kostet Zeit und Geld, obwohl das Resultat absehbar ist...
    33 13 Melden
  • Etniesoph 21.03.2018 17:07
    Highlight Dividenden von Beginn weg zu 100% besteuern. Alles andere ist Diebstahl an jenem der durch Arbeit sein Einkommen zu bestreiten hat! Bis Kapitalgewinne ordentlich besteuert werden ist mein Nein zu jeder Vorlage sicher!
    57 17 Melden
    • Julian Roechelt 21.03.2018 17:57
      Highlight Dividenden werden aus bereits versteuerten Gewinnen ausgeschüttet.
      Das Geld wird also doppelt besteuert.
      Im Uebrigen steht es jedem frei, seine eigene GmbH zu gründen, dann kann er sich selber eine Dividende ausschütten.
      14 25 Melden
    • ingmarbergman 21.03.2018 18:06
      Highlight viel spass mit arbeiten bis zum Tod.
      Deine Pensionskasse wird zu einem grossen Teil mit Dividenden finanziert..
      18 9 Melden
    • Sir Konterbier 21.03.2018 18:27
      Highlight Kriegt man dann auch Geld zurück falls man Verlust macht?
      13 5 Melden
  • Makatitom 21.03.2018 16:34
    Highlight Nein. 2tschleBraZ, so lange du keine Lust hast, die Panama- und Paradisepapers zu untersuchen und die Verschiebung von Gewinnen in die Niederlande, nach Irland oder Luxemburg einzudämmen, habe ich keine Lust, den reichen noch mehr Kohle zukommen zu lassen. Mit deiner "neuen" Vorlage hast du dir ja gar keine Mühe gegeben, höchstens ein zwei Buchstaben und Wörter anders gebüschelt. Verarschen kannst du vielleicht die $SVP-Wähler, bei den Schlaueren funktioniert das nicht
    57 10 Melden
  • Redly 21.03.2018 16:22
    Highlight Hier wird Komplexität maximiert. Die Regeln müssen einfacher werden und nicht dauernd komplizierter mit mehr Ausnahmen.
    Sonst können das dann Unternehmen und Steuerberater garantiert wieder wunderbar umgehen.
    Und Rechtsverdreher profitieren maximal...
    37 5 Melden
  • demokrit 21.03.2018 16:22
    Highlight "Das Minimum für Kinderzulagen läge damit bei 230 Franken pro Monat, jenes für Ausbildungszulagen bei 280 Franken."

    Und welches Zückerli kriegen die Singles bzw. Nicht dem persönlichen Egoismus eines Kindes frönenden?
    39 23 Melden
    • Phrosch 21.03.2018 18:02
      Highlight Du vergisst, dass die Kinder der anderen mal deine Rente zahlen werden. Damit sie das aber tun, müssen sie zuerst grossgezogen werden.
      18 13 Melden
    • loquito 21.03.2018 18:35
      Highlight Eine AHV wenn du alt bist? Weiterhin Strassen, auch wenn du Single mal keine Steuern mehr zahlen musst/kannst. Oder schon nur, dass dich einer meiner Kinder evtl. mal den alA... abwischt wenn du deinen Schliessmuskel nicht mehr unter Kontrolle hast...
      12 10 Melden
    • demokrit 21.03.2018 22:09
      Highlight Die AHV als Umlagesystem - wenn es dann überhaupt noch taugen sollte - liesse sich auch leicht anders umsetzen. Die AHV ist überhaupt kein Grund, warum Kinder in die Welt gesetzt werden, sondern hier nur eine gefällige passable Ausrede.

      Strassen werden nicht über reguläre Steuern finanziert (by the way).
      9 6 Melden
    • loquito 21.03.2018 23:18
      Highlight Schau mal wie Gemeinde und Kantonsstrassen finanziert werden... du bezahlst nur für Nationalstrassen... Alles andere bezahlen wir alle, ja auch die bösen bösen ÖV Nutzer...
      2 1 Melden
    • demokrit 22.03.2018 08:36
      Highlight Über die Motorfahrzeugsteuer (eigentlich keine Steuer sondern eine Nutzergebühr), übrigens auch der ÖV (der sich überhaupt nicht selbst trägt).

      Die Nationalstrassen (auch verursachermässig) über die Autobahnvignette. Schlechtes Beispiel.
      2 1 Melden
  • Posersalami 21.03.2018 16:12
    Highlight So, der Seppel-Ueli will also die Wähler erpressen. Die Aussage "eine weitere Ablehnung an der Urne wäre eine Katastrophe wegen Rechtssicherheit usw." kann nicht anders verstanden werden.

    Dann macht halt eine gescheite Reform! Das Volk sieht wohl kaum ein, wieso man den Unternehmen Geld in die Tasche stopfen sollte. Die Erfahrung zeigt, dass dann nämlich nicht mehr, sondern weniger investiert wird! Gleichzeitig ist dann wieder kein Geld da für Investitionen in der Bildung oder die AHV.

    Ueli, so wird das nichts. Erpressen lassen wir uns auch nicht.
    55 11 Melden
    • TheMan 21.03.2018 19:15
      Highlight Ach Posersalami deine Linken erpessen uns Ständig. Das merkst du als Kommunist halt nicht. Die Unternehmer stopfen immer Geld in die Tasche dank der SP. Die SP hat die Bevölkerung mit der Bilateralen und PFZ erpressbar gemacht. Wählt sie nicht wie die Unternehmer es wollen, zügeln die ins Ausland weg. Dort gibts Billige Mitarbeiter und mehr Geld für die Chefs. Danke SP.
      5 24 Melden
    • Posersalami 22.03.2018 08:16
      Highlight @TheMan: Bei so viel Unsinn weiss ich gar nicht, wo anfangen.

      Nur so viel: Die Löhne waren schon vor der PFZ im Ausland tiefer und es sind schon vor der PFZ Unternehmen massenhaft ins Ausland abgewandert wegen tieferer Kosten. Die PFZ hat damit NICHTS zu tun. So wandern auch Unternehmen aus der Schweiz nach Fern-Ost ab, und mit Fern-Ost besteht bekanntermassen keine PFZ.

      Geht das jetzt endlich in ihre Birne?
      6 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.03.2018 16:11
    Highlight Mal schauen ob dies den Siegern der Abstimmung reicht. Ich denke hier liegt eine Schwäche unseres Systems.
    Man kann ein Referendum ergreifen, hat aber keine Konsequenzen zu tragen, wenn man erfolgreich ist.
    Würden man bei einem Referendum einen Gegenvorschlag präsentieren müssen, hätten wir jetzt sowohl die Steuerreform 17 als auch die Rente schon untef Dach und Fach.
    5 30 Melden
    • _kokolorix 21.03.2018 18:26
      Highlight Das würde rein gar nichts ändern. Die Vorschläge der Gegner würden mit jeder Garantie von den Befürwortern mit einem weiteren Referendum bekämpft, was de fakto bedeutet, dass Befürworter zu Gegnern und umgekehrt werden. Ein Argumentationschaos sondergleichen, nach drei Runden weiss niemand mehr wer ursprünglich für oder gegen was gewesen ist.
      Es ist gut so wie es ist, der Bundesrat soll ausgewogene Vorlagen erarbeiten, vielleicht muss man halt die SVP aus dem Bundesrat schmeissen, die haben es nämlich nicht so mit ausgewogen und so...
      22 4 Melden
    • TheMan 21.03.2018 19:16
      Highlight Kokolorix, nimm Das V raus und dan stimmts. Die SP will eh nur in die EU und Politisiert auch so.
      5 20 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.03.2018 20:51
      Highlight Nein beim Referendum würde gleichzeitig über den ursprünglichen Vorschlag und den Vorschlag des Referendumskomitess abstimmen.
      6 1 Melden
  • N. Y. P. 21.03.2018 15:51
    Highlight Künftig sollen Dividenden auf Beteiligungen 👉über 10 Prozent bei Bund und Kanton zu mindestens 70 Prozent besteuert werden.
    (text)

    Frage : Wenn ich unter 10% aller Aktien einer Firma halte, bin ich steuerbefreit auf meinen Dividenden ? Habe ich das richtig verstanden ?

    Falls Ja, würde faktisch NIEMAND Dividenden versteuern. Oder sehe ich was falsch ?
    19 11 Melden
    • rodman 21.03.2018 17:36
      Highlight N.Y.P. Dividenden unter einer Beteiligungsquote werden zu 100% besteuert.

      Locker bleiben :-)
      13 5 Melden
    • Etniesoph 21.03.2018 17:46
      Highlight leider nein!
      Wer bis 10% Aktien einer Firma besitzt, wird voll besteuert! (100%) (Also die kleinen Anleger!)

      Wer mehr als 10% Aktien einer Firma hat bezahlt nur noch 70% Steuern auf die Dividenden. (Also die Blochers, Oehris, Glasenbergs etc etc)
      22 3 Melden
    • loquito 21.03.2018 18:37
      Highlight Nein du siehst es richtig. Nur der Patron der seine Firma mehrheitlich besitzt zahlt dann... also genau der falsche... Gewinn auf Kapital und man könnte alle SP sozialistenträume realisieren und noch die Bauern subventionieren...
      10 8 Melden
    • loquito 21.03.2018 19:52
      Highlight 😂 dann ist es umgekehrt, Resultat ist aber immer, dass die Reichen weniger bezahlen als alle Normalos...
      9 4 Melden
  • Restseele 21.03.2018 15:34
    Highlight Ich gebe einem Bettler 20 Rappen und habe dann ein gutes Gewissen....
    52 5 Melden
  • Posersalami 21.03.2018 15:26
    Highlight Und wie viel Geld stopft man in die Taschen der Unternehmer mit dieser neuen Vorlage, indem man die Unternehmenssteuern mit der Giesskanne senkt?
    57 13 Melden
  • chnobli1896 21.03.2018 15:19
    Highlight Wieso sollen Dividenden nicht zu 100% besteuert werden?!
    119 33 Melden
    • Posersalami 21.03.2018 15:38
      Highlight Denken sie doch an die Shareholder!!11!1! Die armen Leistungsträger!1!!1!1!!!
      72 17 Melden
    • Madison Pierce 21.03.2018 15:51
      Highlight Dividenden werden erst ab einer Beteiligung von 10% reduziert besteuert. (Wobei der volle Betrag zur Berechnung der Progression verwendet wird.)

      Dies soll Leute belohnen/ermutigen, unternehmerische Risiken einzugehen (sprich: Firma gründen) und so Arbeitsplätze zu schaffen.

      Da es eine 10%-Beteiligung braucht, geht es nicht um Leute, die einfach ein paar Aktien halten.

      Dividenden kann man nur auszahlen, wenn die Firma Gewinn macht. Dieser Gewinn muss schon von der Firma versteuert werden. Eigentlich ist es eine Doppelbesteuerung, die durch den "Rabatt" etwas reduziert wird.
      18 14 Melden
    • simiimi 21.03.2018 15:54
      Highlight Weil dieses Geld bereits als Unternehmensgewinn besteuert wurde.
      14 15 Melden
    • Reto32 21.03.2018 16:06
      Highlight Weil Sie dann nichts mehr zu besteuern haben.

      Es hilft den Staat auch nicht weiter, wenn die allergrösste Mehrheit der Steuerbasis im Ausland sitzt. Es bringt ihn eigentlich weniger als die Steuersenkung, weil Arbeitsplätze hier verloren gehen und die indirekte positive Auswirkungen für die hiesige Wirtschaft verschwinden.
      8 10 Melden
    • Redly 21.03.2018 16:19
      Highlight Ich hoffe das war Ironie- andernfalls auf Kenntnisstand eines Primarschülers. So als Start: Weil dann keine Rendite mehr da ist. Dann investiert auch niemand mehr.
      PS: deine Pensionskasse kann dir dann auch keine Rendite mehr machen und zahlen. OK?
      13 5 Melden
    • Hoppla! 21.03.2018 16:35
      Highlight Ernsthafte Frage oder am scherzen?
      6 4 Melden
    • Luzi Fair 21.03.2018 17:13
      Highlight Weil diese bereits ein mal besteuert wurden...
      8 8 Melden
    • Zarzis 21.03.2018 17:56
      Highlight Ich scheine ja recht Doof zu sein, den ich finde die Chnobli Frage mehr als Berechtigt.
      Denn dann frag ich mich, warum wird mein Einkommen den zu 100% Versteuert? Na klar ich Arbeite dafür, die die Dividenden Erhalten, lassen ja nur das Geld Arbeiten.
      16 10 Melden
    • Phrosch 21.03.2018 18:00
      Highlight Na ja, du willst ja auch nicht ein Geschenk, eine Erbschaft oder einen Lottogewinn gleich ganz dem Staat abgeben.
      5 13 Melden
    • _kokolorix 21.03.2018 18:36
      Highlight Das ist doch alles Schwachsinn. Der Unternehmensgewinn hat doch mit der Dividende nichts zu tun, sonst will ich meinen Lohn auch verbilligt versteuern, dafür musste ich nämlich arbeiten. Die Dividende ist ein Bezug ohne jede Gegenleistung.
      Niemand investiert irgendwas wenn keine Nachfrage besteht. Die Steuerersparnisse gehen zu fastb100% in windige Finanzkonstrukte das haben die Billionen von Geldeinschüssen nach 2008 deutlich gezeigt. Wer Arbeitsplätze schaffen will muss Renten erhöhen und Lohnsteuern im unteren Segment senken, sprich die Progression steiler machen
      15 9 Melden
    • loquito 21.03.2018 18:40
      Highlight Das blöde Argunent mit Doppelbesteuerung... Mein Lohn besteuert, dann wird damit eingekauft.,also Mehrwertsteuer, dann wird dieses als Lohn dem Migrosangestellten bezahlt der zahlt steuern etc. etc. Das Geld wird immer wieder besteuert... ausser es ist akkumuliert beibeinem reichen, dann darf es nicht mehr besteuert werden? Warum?
      19 8 Melden
    • BullshitDetector3000 21.03.2018 19:00
      Highlight Das Einkommen welches die Menschen für ihren eigenen Lebensunterhalt erarbeiten wird sogar über 100% beraubt ähh besteuert.
      8 5 Melden
    • Redly 21.03.2018 19:02
      Highlight Kleiner %-Exkurs: bei 100%-Besteuerung bleibt nichts mehr übrig. Ich denke mal beim Lohn ist das selbst beim Spitzensteuersatz <40%.
      PS: und ja die Dividende wird beim Empfänger gleich nochmals als Lohn oder Ertrag versteuert.
      4 6 Melden
    • Mauli 21.03.2018 19:30
      Highlight Dividenden werden aus dem bereits versteuerten Unternehmensgewinn ausbezahlt. Bei Steuern auf Dividenden handelt es sich darum um eine Doppelbesteuerung.
      6 5 Melden
    • rodman 21.03.2018 19:31
      Highlight Lohn = vom Gewinn abzugsfähiger aufwand - ergo keine wirtschschaftliche Doppelbesteuerung.

      Dividende: nicht abzugsfähig vom Gewinn, somit ist derselbe verdiente franken mit der gewinnsteuer und mit der einkommenssteuer besteuert - ergo wirtschaftliche Doppelbesteuerung.
      8 7 Melden
    • Posersalami 22.03.2018 08:18
      Highlight Die Unternehmen bezahlen seit Jahrzehnten VIEL ZU WENIG Steuern.

      "Weiteres Resultat der OECD- Steuerstatistik 2016 ist, dass sich die Steuerlast weg von den Unternehmen hin zu den Arbeitnehmern und Konsumenten verschoben hat. So hat sich das Aufkommen der Einkommenssteuern im Verhältnis zum BIP von 2013 auf 2014 von 8,3 Prozent auf 8,4 Prozent erhöht. Der entsprechende Wert für die Gewinnsteuern für Unternehmen dagegen reduzierte sich von 2,9 auf 2,8 Prozent."
      https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/buerger-berappen-mehr-steuern-als-unternehmen/story/19232875

      http://v vi
      2 3 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:35
      Highlight Da liegt das Problem. die Erträge aus Kapital werden geringer besteuert als die Löhne. Das Kapital wiederum wird in die Automatisierung von Arbeitsprozessen gesteckt. Der Wert der Arbeit wird immer geringer.
      5 2 Melden
    • Madison Pierce 22.03.2018 08:56
      Highlight Ich verstehe, dass die Situation "Grossinvestor beteiligt sich an Firma und zahlt reduzierte Steuern" einigen sauer aufstösst.

      Aber durch die Erfordernis einer 10%igen Beteiligung sind das nur wenige Superreiche. Der grösste Teil betrifft KMU, die vom Inhaber geführt werden. Da ist die Doppelbesteuerung tatsächlich störend.

      Das Gesetz ist recht wasserdicht: man kann sich als geschäftsführender Inhaber zum Beispiel nicht einfach fast keinen Lohn auszahlen und dafür mehr Dividende beziehen. (Das ist auch gut so, sonst könnte man das Solidaritätsprinzip bei AHV, ALV etc. unterlaufen.)
      3 1 Melden
    • Madison Pierce 22.03.2018 09:01
      Highlight Ein Beispiel: X. hat eine kleine Autowerkstatt. Er bezahlt sich 100'000 Fr. Lohn im Jahr. Nach einem guten Jahr bleibt Gewinn, von welchem er 30'000 Fr. als Dividende bezieht.

      Die 30'000 Fr. wurden also schon als Gewinn versteuert.

      Mit der MWST hat das nichts zu tun. Diese bezahlt er wie ein normaler Angestellter auch, wenn er neue Möbel kauft oder in die Ferien fährt mit dem Geld. Er versteuert das Geld auch als Vermögen.

      Der Unterschied zum Lohn ist, dass der Lohn den steuerbaren Gewinn der Firma senkt (da Aufwand), die Dividende aber Gewinn voraussetzt und damit steuerpflichtig ist.
      4 2 Melden
    • Hugo Wottaupott 22.03.2018 09:24
      Highlight Warum muss auf Dividenden keine MWSt. bezahlt werden? Ich nutze eine Finanzdienstleistung/Finanzprodukt?
      0 2 Melden
    • Posersalami 22.03.2018 09:38
      Highlight @Madison Pierce: Ihr Unternehmer soll die 30 000 aber nicht sparen, sondern hat die zu investieren. Er hat sich ja schon einen guten Lohn ausbezahlt, fürs Alter vorgesorgt und seinen SL550 über die Firma finanziert.

      Das Unternehmen Sparen ist die allergrösste Dummheit, die man in einer Wirtschaft machen kann. Darum müssen die Steuern für Unternehmen rauf und zwar massiv, sparen darf sich nicht mehr lohnen. Wir stecken nämlich in einer durch sparen verursachten Rezession: https://de.wikipedia.org/wiki/Bilanzrezession
      1 1 Melden
  • N. Y. P. 21.03.2018 15:16
    Highlight Den finanziellen Spielraum für Steuersenkungen erhalten die Kantone durch einen höheren Anteil an der Bundessteuer.
    (text)

    Dann fehlt dieses Geld beim Bund !

    Wieso müssen ständig mantramässig die Firmensteuern sinken ?
    Und Schüler müssen dann Zwangsferien (Kt. LU) nehmen, weil das Geld fehlt.
    Also, irgendwann reichts einfach. Fertig gesenkt. Firmen, die in unserem tollen Land geschäften wollen, SOLLEN ihren Beitrag leisten.
    Punkt.
    171 27 Melden
    • Reto32 21.03.2018 16:08
      Highlight Wissen Sie wie tief die Firmensteuern in Bulgarien sind?
      5 11 Melden
    • Theor 21.03.2018 17:09
      Highlight Und das machen sie nicht durch Anbieten von Arbeitsplätzen und Einzahlung in die Sozialwerke?
      3 5 Melden
    • N. Y. P. 21.03.2018 17:18
      Highlight @Reto32

      Wenn die Firmen nach Bulgarien wollen, wegen der tiefen Steuern, bitteschön. Reisende soll man nicht aufhalten.

      27 8 Melden
    • Zarzis 21.03.2018 17:51
      Highlight @Reto32
      Wissen Sie wie hoch die Korruption in Bulgarien ist? Da haben die Firmen nicht die Stabilität und vor allem nicht die Fachkräfte zum Einstellen.
      Wir sollten anfangen die Wahren Werte für die Firmen zu sehen und nicht nur Doof tiefe Steuern als Hauptgrund zu sehen. Luzern ist doch ein Beweis das für viele Firmen es um mehr geht als Tiefe Steuern. Ausser für Briefkastenfirmen, die aber kaum Geld in die Kassenspülen!
      17 4 Melden
    • loquito 21.03.2018 18:41
      Highlight Reto... willst du echt Zustände wie in Bulgarien... Ja das hätren wir, wenm Firmen nochbweniger bezahlen...
      15 3 Melden
    • TheMan 21.03.2018 19:20
      Highlight N.Y.P dan hat die SP ja alles richtig gemacht. So verlieren wir Arbeitsplätze ins Ausland. Dan kann die SP sagen, wen Ihr Arbeiten wollt. Soll die Schweiz in die EU. Dan kann jeder irgendwohin Arbeiten gehen.
      5 10 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:33
      Highlight Globalisierung = Steuerdumping = Lohndumping = Armut = zurück ins Mittelalter
      3 0 Melden
  • N. Y. P. 21.03.2018 15:07
    Highlight Mit einer etwas besseren Gegenfinanzierung nimmt der Bundesrat eine Forderung der linken Gegner der Unternehmenssteuerreform III auf.
    (text)

    Mit "einer etwas besseren Gegenfinanzierung" ?

    "etwas" ?

    Also, im Sinne von "ein ganz klein wenig" ?

    Eveline, würdest Du bitte noch prüfen, ob Bundesrat Ueli Maurer uns auf Seite 186 der Finanzordnung 17 eine Merzbombe versteckt hat ?

    Danke.
    102 14 Melden
    • Töfflifahrer 21.03.2018 16:02
      Highlight Um ehrlich zu sein, das ist doch derselbe Bockmist wie die erste Vorlage, nur die Zahlen wurden etwas geändert.
      Wenn die Kantone mehr geld erhalten, ist doch der Umkehrschluss, der Bund hat dann weniger. Nun die Gretchenfrage, wie gedenkt wohl der Bund dies zu kompensieren? Die Kosten der Verwaltung und die Militärausgaben sind wohl so was wie unantastbar. Ob das Resultat dann dem Normal-Steuerzahler gefallen wird darf bezweifelt werden.
      27 2 Melden
    • N. Y. P. 21.03.2018 17:16
      Highlight @Töfflifahrer

      Wir beide berappen das.
      14 1 Melden
    • rodman 21.03.2018 17:45
      Highlight N.Y.P: 3/4 der direkten Bundessteuern werden von den obersten 11% bezahlt.

      https://www.fuw.ch/article/wer-wie-viel-bundessteuer-bezahlt/

      Natürlich berappt ihr beide das.
      4 12 Melden
    • N. Y. P. 21.03.2018 19:42
      Highlight Richtig @rodman,

      ABER ☝️

      Beispiel :

      100 Menschen verdienen
      100'000 Franken pro Jahr und geben 10'000 Franken Steuern ab.
      Der Staat nimmt 1 Million Franken ein.

      👉 10% Einnahmenssteuern

      Der Reiche verdient 70 Millionen Franken und gibt 2 Millionen Franken Steuern an den Staat.

      👉 3% Einnahmenssteuern

      Und jetzt flennt der Reiche rum, dass er für über die Hälfte der Steuern des Staates aufkommen muss. Obwohl er 👉prozentual nur ein Almosen abgibt

      Der Reiche zahlt NUR 3% Einkommenssteuern. Durch allerlei Tricks natürlich.

      So läufts bei uns !
      13 2 Melden
    • keplan 21.03.2018 20:22
      Highlight Rodman dafür kriegen sie auch 90% Prozent des geldes und haben schlussendlich immernoch ein x-faches mehr als ein “normalverdiener“.

      Ich bin immernoch dafür, dass alle % gleich viel bezahlen.
      8 3 Melden
    • rodman 22.03.2018 00:14
      Highlight N.y.p. mich würde einfach wundernehmen, woher sie das "so läuft das bei uns" haben. Irgendwie herrscht hier so eine aluhutmentalität, wonach man durchbzauberei einkommen vor dem staat verschwinden lassen kann. Glaub mir einfach: dem ist meistens nicht so
      2 1 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:38
      Highlight Die Bomben? eine ist schon geplatzt: Heute lassen sich viele Aktionäre die im Betrieb mitarbeiten, einen grösseren Teil des Lohns als Dividende auszahlen. Warum? Die müssen nur zu heute 60%- 70 oder 80%? versteuert werden.
      2 1 Melden
    • N. Y. P. 22.03.2018 08:46
      Highlight meistens ;-)

      aber immer öfter..

      P.S. Bund, Kantone und Gemeinden verlieren bei der Finanzreform 17 auf einen Schlag 2 Milliarden Einnahmen jährlich.
      Ueli sagt, dass es mittelfristig wieder reingeholt wird. Aber ganz genau könne man noch nicht sagen, wann das der Fall sein wird.

      Wir haben also noch reichlich Diskussionsstoff.

      #Aluhutschütztdiefrisurvorregen
      3 0 Melden
    • Hugo Wottaupott 22.03.2018 09:30
      Highlight Dividenden sollten mit 17.3% sog. Finanzdienstleisungsmehrwertsteuer besteuert werden. Wenn Firmen Dividenden ausschütten steigt deren Wert.
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