Das Beste 2019
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Die Sektenchefin von Fiat Lux, Uriella, mit buergerlichem Namen Erika Bertschinger Eicke, links, und ihr Ehemann, der Sprecher der Sekte, Icordo (Eberhard Bertschinger Eicke), beten am Samstag, 16. Oktober 1999, bei einem Wahlauftritt der Sekte in ihrem 'Heiligtum' in Ibach-Lindau (Kreis Waldshut), fuer einen Wahlerfolg ihrer Kandidaten bei den Gemeinderatswahlen in dem Schwarzwaldort am Sonntag, 24. Oktober 1999. Icordo ist erster Kandidat von Fiat Lux. (KEYSTONE/EPA PHOTO/DPA/Rolf Haid)

Was für eine Inszenierung! Uriella und Ehemann Icordo boten ihrem Publikum einiges. Bild: EPA DPA

Uriella ist tot. Wer quirlt jetzt das Heilwasser in der Badewanne?

Gut vierzig Jahre lang sorgte die Geistheilerin und Fiat-Lux-Gründerin für beste Unterhaltung. Am 24. Februar 2019 haben Engel oder Ufos die 90-Jährige in eine andere Dimension gebracht.



Die Blumen vor den Fenstern ihres Monsterchalets im Schwarzwald sind auch jetzt noch nicht welk. Sie waren schon immer aus Plastik. Und das Heilwasser, das sie mit einem linksdrehenden silbernen Löffel in ihrer Badewanne anrührte, war in Wirklichkeit voller Schimmelpilze und Bakterien. Sie redete leichtgläubigen Menschen Krebs ein und heiltherapierte sie anschliessend. Vieles an Uriella war so deplatziert wie ihr Wangenrouge. Aber eines müssen wir ihr lassen: In all ihrem himmelschreienden Irrsinn war sie die grösste Komikerin der Schweiz.

Alle paar Jahre prophezeite sie das Ende der Welt. Im August 1998, so sagte sie voraus, «werden der Weltbörsencrash mit dem anschliessenden Weltwirtschaftszusammenbruch, zufolge Computerviren, sowie der Einmarsch der Russen in Deutschland erfolgen». Engel würden einen Meteoriten in die Nordsee schmeissen, Flutwellen würden die Erde überrollen und unterirdische Atomkraftwerke sie von innen heraus zerstören.

Hitler und Mussolini auf dem Mond

Dem Drittel der Menschheit aber, das gerettet werden sollte, würden Evakuations-Ufos erscheinen. Von allen möglichen Evakuations-Planeten war ihr der Mond der unliebste, denn dorthin verbannte sie in ihrer Fantasie die Nazis. Hitler muss seither gemeinsam mit Mussolini in schweren Fussfesseln auf immer den Mond überqueren. Natürlich passierte nichts. Und Uriella versicherte, dass aufgeschoben niemals aufgehoben heisst.

Uriella, Gruenderin und Oberhaupt der neureligioesen Bewegung Fiat Lux, mit Katze, aufgenommen am 17. April 1994 in ihrem Haus in Egg, Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Die Blumen im Haar sind künstlich, die Katze dagegen echt. Bild: KEYSTONE

Zur Welt kam Erika Bertschinger am 20. Februar 1929 in Zürich. Die Eltern waren ganz normal und römisch-katholisch, doch nach der Handelsschule zog es Erika ganz schnell auf die dunkle Seite des Glaubens. Als Dolmetscherin und Sekretärin arbeitete sie in Europa und Amerika und wo sie auch hinkam, fand sie garantiert einen Geistheiler oder ein Tieftrancenmedium, dem sie sich enthusiastisch anschloss.

Uriella bei Freddi Hinz («Viktors Spätprogramm»)

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Video: YouTube/Robert Müller

Doch erst mit 44 fing Jesus an, aus ihr zu sprechen. Da fiel sie nämlich vom Pferd und auf den Kopf, zog fortan nur noch weisse Kleider an und betrachtete sich als «Sühnebraut Christi». 1975, zwei Jahre später, gründete ihr himmlischer Bräutigam via Uriella in Egg bei Zürich den «Orden Fiat Lux». Er sagte ihr auch, dass sie nicht nur in der Schweiz und in Kärnten, sondern vor allem im Schwarzwald wirken sollten, weil dort die «Herzchakra des Erdgeistes» verlaufe.

Kein Fleisch, kein Sex

Irgendwann zog sich Uriella mit ihrem vierten Ehemann Icordo – einer seiner Vorgänger war eines «unnatürlichen» (wikipedia) Todes gestorben, ein weiterer bei einem seltsamen Autounfall – ganz in den Herzchakren-Wald zurück. Sie belegten mit ihren Anhängern mehrere Häuser der Gemeinde Ibach, stellten Engel, Gartenzwerge, Rehe, Jesus- und Marienfiguren auf und wollten sich aktiv ins Gemeindeleben des 300-Seelen-Dorfes einmischen.

Icordo war für ein Jahr im Gemeinderat von Ibach, Fiat Lux versuchte, mit einem Masseneintritt den Naturschutzverein zu kapern, sie boten an, den lokalen Skilift zu reparieren. Aber die Schwarzwälder wollten nicht noch mehr «Weisse». Nicht noch mehr Linkslöffler, die alle nur weisse Autos fuhren und weisse Kleider trugen, weil diese Farbe als einzige den Bannstrahl des Teufels abhalten könne.

Uriella, vorne, und Mike Shiva, hinten, traten am Montag, 3. April 2000, im Haebse-Theater in Basel bei einem Esoterik-Apero und Show auf.  (KEYSTONE/Michaela Rehle)    === ELECTRONIC IMAGE ===

Zwei, die sich verstehen: Uriella mit Mike Shiva im Hintergrund. Bild: KEYSTONE

«Fiat Lux» war vom göttlichen Willen zur Reinheit und Reinigung besessen. Uriella verbot ihren Jüngern den Konsum von Fleisch, Alkohol, Kaffee, Schwarztee, Nikotin, konservierten Lebensmitteln, Farbstoffen, Pharmazeutika, weltlicher Lektüre und Sex. Erlaubt waren nur keusche vegetarische Rohkost. Wer heiraten wollte, musste sie um Erlaubnis bitten. Damit die sexuelle Abstinenz einigermassen kontrolliert werden konnte, mussten alle in Wohngemeinschaften leben.

Doppelköpfiges Monster

Jesus befahl Uriellas Jüngern auch, eine Rotkäppchen-Puppe zu verkaufen, die jedes Kind direkt zum Therapeuten trieb: Stellte man das herzige Rotkäppchen, das «direkt aus Korea» kam, auf den Kopf, verbarg sich unter ihrem Rock anstelle der Beine der Kopf der Grossmutter. Und nahm man dieser die Haube ab, steckte darunter ein Wolfsgesicht. Heiliger Horror!

Uriella und die Rotkäppchen-Puppe

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Video: YouTube/PlacidC

Uriella, Gruenderin und Oberhaupt der neureligioesen Bewegung Fiat Lux, mit Kruzifix, aufgenommen am 17. April 1994 in ihrem Haus in Egg, Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Uriella mit ihrem spirituellen Ehemann. Bild: KEYSTONE

Mehrfach stand Uriella vor Gericht. Sie wurde wegen Zoll- und Steuerhinterziehung verurteilt, im Fall von drei schwer kranken Frauen, die starben, weil Uriella ihnen vom Arztbesuch abgeraten hatte, hingegen nicht. Im August 2015 setzte sie sich schriftlich für einen inhaftierten, bekennenden Pädophilen ein. Jesus hatte ihr das aufgetragen. Die Mitglieder von Fiat Lux waren inzwischen von gut 1000 auf einige wenige geschmolzen.

2001 hatte sich in einer Gesundheitssendung des Schweizer Fernsehens Blut im Urin der heiligen Heilerin gefunden. Der Fernseharzt Samuel Stutz äusserte einen Verdacht auf Blasenkrebs, Uriella sprach von einer Blasenentzündung und wollte sich selbst heilen. Später erkrankte sie tatsächlich an Krebs, seit gut sieben Jahren wurde sie nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen und litt nach Auskunft ihrer letzten Anhänger unter starken Schmerzen und an einer Lähmung.

Uriella hinterlässt ihren Icordo, der unter anderem eine Reinkarnation von Zwingli und von Richard Strauss ist. Und es ist zu hoffen, dass sie jetzt, am Ende, endlich eins von ihren vielbeschworenen Ufos angetroffen hat. Und dass dieses sie auf einen netteren Jenseits-Planeten als den Mond gebracht hat.

Uriella ist tot

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    Alle Leser-Kommentare
  • infomann 25.02.2019 23:29
    Highlight Highlight Sollte es wirklich ein Jenseits geben, muss sie sich jetzt entlich mal anhören was für Chabis sie erzählt hat.
  • Lucida Sans 25.02.2019 22:14
    Highlight Highlight Oh, wirklich? Gibts jetzt Asche im Fläschchen zu kaufen?
  • Barracuda 25.02.2019 20:36
    Highlight Highlight Ihr Mann hat die Auftritte von Uriella noch getoppt als Mr. Tomato 😂
    Play Icon
  • ostpol76 25.02.2019 19:30
    Highlight Highlight Legendär:
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  • Lilamanta 25.02.2019 18:11
    Highlight Highlight Unvergessen: Reto Scherrer feat. Uriella:
    Play Icon
  • robo 25.02.2019 17:20
    Highlight Highlight Tschau bella uri (g)ella ¯\_(ツ)_/¯
  • Maranothar 25.02.2019 16:55
    Highlight Highlight Warum musstet ihr diese Lebensform ausgraben?
    Konntet ihr die nicht still und heimlich sterben lassen? Gilt übrigens für jeden Sekten ( Religions) Deppen.
  • Le Tintin 25.02.2019 16:47
    Highlight Highlight Klingt doch stark nach Schizo-Vreni und Persönlichkeitsstörung. Wer sich diesem Irrsinn anschloss ist nicht zu helfen. Dennoch R.I.P. Uriella.
  • DemonCore 25.02.2019 16:37
    Highlight Highlight Ich finde das einen sehr gelungenen und treffenden Nachruf. Man muss hier nicht auf sanft machen. Sekten kennen keine Gnade gegen Mitglieder und ihre Angehörigen.
  • Angelo C. 25.02.2019 15:19
    Highlight Highlight Es fällt auf, dass viele selbsternannte Heilsbringer der Moderne entweder vom Pferd, oder sonstwie auf den Kopf fielen, bevor sie sich als göttliche Sprachrohre verstanden. Diese Unfälle veränderten ihre Gehirnstruktur und die Wahrnehmung, sie hörten Stimmen oder litten an anderen schizophrenen Phänomenen. Wobei es natürlich auch clevere Scharlatane gibt, die reine Betrüger und dabei geistig völlig normal sind.

    Tragisch daran finde ich daran, dass es all diesen Sprachrohren und Heilsverkündern nie an naivem Anhang fehlt, welche solche Witzfiguren auch noch materiell grosszügig unterstützen.
    • Lucida Sans 25.02.2019 22:19
      Highlight Highlight Keiner wird gezwungen, solchen Leuten hinrerherzuhecheln. Solche Sekten-Gurus haben genauso viel Macht, wie Ihnen ihre Anhänger geben. Selber Schuld, wer sich darauf einlässt.
  • WolfCayne 25.02.2019 14:25
    Highlight Highlight «[...] in Zürich. Die Eltern waren ganz normal und römisch-katholisch.» Also die meiste in Züri sind jo reformiert aber normal und katholisch in einem Satz. 😂
  • Politikinteressierter 25.02.2019 14:15
    Highlight Highlight Ich hoffe, sie war bei sich selber auch konsequent und hat auf Bestrahlung und Chemotherapie verzichtet bei ihrem Krebs.

    Ja sie war wirklich der Wolf im Schafspelz. Wenn die Kamera lief, war sie amüsant und höflich. Möchte nicht wissen, wie sie ihre Schäfchen behandelt und manipuliert hat.
    • lilie 25.02.2019 16:22
      Highlight Highlight @Polit: Wenn sie Bestrahlung und Chemotherapie in Anspruch genommen hätte, hätte sie dann nicht jemand von ausserhalb der Sekte sehen müssen? Sie hätte sich ja zur Behandlung in ein Spital begeben müssen. Oder ein Arzt hätte zu ihr kommen müssen.
    • lilie 26.02.2019 14:12
      Highlight Highlight @Königin: Ibach ist ein Kaff. Da wäre das 100% aufgefallen, wenn ein fremdes Auto angefahren gekommen wäre (vor allem: nicht weiss 😉).
  • salamandre 25.02.2019 13:55
    Highlight Highlight Hoffentlich kommt der Großteil der Bevölkerung über diesen "Verlust"
    hinweg!
  • Amateurschreiber 25.02.2019 13:25
    Highlight Highlight Die Lebens- und Ernährungsweise war wohl eher auf das "nächste Leben" ausgerichtet.
    Mein Opa beispielsweise hat praktisch keine dieser Regeln befolgt (und rauchte) und wurde 96 Jahre alt. Davon war er nur die letzten zwei Jahre pflegebedürftig (Demenz).
  • Makatitom 25.02.2019 13:07
    Highlight Highlight De mortuis nihil nisi bene...
  • niklausb 25.02.2019 13:05
    Highlight Highlight Ist Hugo Stamm ein Medium?
  • Hüendli 25.02.2019 12:53
    Highlight Highlight Als Kind habe ich sie stets mit Ursula Koch verwechselt 😅
    • DemonCore 25.02.2019 16:34
      Highlight Highlight Hat was...
    • esmereldat 25.02.2019 19:09
      Highlight Highlight Ich auch. Wegen der Friise.
  • maude 25.02.2019 12:47
    Highlight Highlight Abgesehen vom Rest;
    Hatte sie dann am Ende Blasenkrebs? Dann würde passen was im Artikel suggeriert wird (hörst Du nicht auf den Arzt dann!!!im Fall!☝🏻)..aber; welcher Arzt kommt wegen Blut im Urin gleich mit dem Verdacht Blasenkrebs? Auch nicht grad die Krone der Professionalität?
  • Murky 25.02.2019 12:41
    Highlight Highlight Ich finde es immer recht gut wenn Sekten eine strikte Enthaltsamkeit indoktrinieren, das heisst nämlich dass sie nach der ersten Generation der Sektengurus aussterben. Hoffentlich.
    • DemonCore 25.02.2019 16:36
      Highlight Highlight Nur wird leider diese biologische Unterreproduktion durch die mentale Überreproduktion (Gehrinwäsche, Ausnutzung von Einsamkeit und Verzweiflung) massiv übertroffen.
    • heinz fritschi 25.02.2019 18:03
      Highlight Highlight Schön war's! Stimmt aber nicht. Sie vermehren sich sowohl biologisch wie durch "Missionierung". Enthaltsamkeit ist wohl auch Show.
  • TanookiStormtrooper 25.02.2019 12:36
    Highlight Highlight Simone Meier schreibt aber echt tolle Nachrufe. Hoffentlich sterben demnächst noch ein paar Menschen, damit ich weiterlesen kann. 😵⚰️⚱️💀
  • HugiHans 25.02.2019 12:22
    Highlight Highlight -> "Aber eines müssen wir ihr lassen: In all ihrem himmelschreienden Irrsinn war sie die grösste Komikerin der Schweiz."

    Dieses Zitat steht in einem etwas krassen Gegensatz zum Artikel:
    https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/561930231-uriella-feiert-ihren-90-geburtstag-gesehen-hat-sie-schon-lange-niemand-mehr

    Diese Frau war gefährlich und hat viel menschliches Elend verursacht. "Komödiantin" finde ich da jetzt nicht wirklich passend ...
  • Gibus 25.02.2019 12:19
    Highlight Highlight Er quirlt das Wasser
    Benutzer Bildabspielen
    • Zaungast 25.02.2019 13:21
      Highlight Highlight Eine gewisse Ähnlichkeit zu Uriella ist durchaus erkennbar...
    • Gibus 25.02.2019 13:35
      Highlight Highlight Oh je, was sagt das arme Büsi dazu?
      Benutzer Bild
  • rodolofo 25.02.2019 12:07
    Highlight Highlight Herr Tomate?
    • Anam.Cara 25.02.2019 23:31
      Highlight Highlight Genau. Icordos Tomatentanz...
      Das Bild hat sich damals in mein Gedächtnis eingebrannt. Das werd ich nie wieder los.
  • Glenn Quagmire 25.02.2019 11:59
    Highlight Highlight Unvergessen der Auftritt be Giacobbo als Fredi Hintz sie interviewte. Oder als Frank Baumann bei Ventil für sie Pornos laufen lies.
  • I_am_Bruno 25.02.2019 11:58
    Highlight Highlight Ich bin auf einem Einhorn reitend in diese Welt eingetreten. Darf ich jetzt die Wässerchen mischen?
  • Zaungast 25.02.2019 11:54
    Highlight Highlight Ich werde mir heute Abend vor dem Zu-Bett-gehen die legendäre Ventil-Folge mit Uriella anschauen.
  • Arneis 25.02.2019 11:54
    Highlight Highlight Mir ist der Bericht zu positiv gestaltet.
    Uriella hat wissentlich leben zerstört und Leute ausgenommen.
  • ChlyklassSFI 25.02.2019 11:44
    Highlight Highlight Ich möchte gerne wissen, was in diesen Wohngemeinschaften getrieben wurde.
    • River 25.02.2019 13:59
      Highlight Highlight Diese waren sicher so keusch wie Priesterseminare..
  • elnino 25.02.2019 11:36
    Highlight Highlight Hätte ich nie gedacht, aber ich verspüre doch ein gewisses Mitgefühl (und Sympathie?)...

    Muss wohl echt etwas dranliegen, dass Sektenfüher Leute mit ihrem Charisma in den Bann ziehen - ihre Theorien und Prophezeiungen sind es ja defintiv schon mal nicht
    • Gubsi 26.02.2019 19:17
      Highlight Highlight Wenn Uriella bei Schawinski so süss "ja liäbä Roschee" sagte, konnte ich nicht anders, als ihr alles zu glauben?!

      Zu gerne möchte ich wissen, ob sie wirklich glaubte, was sie erzählte. Oder war ihr voll bewusst, dass sie ihre Anhänger nach Strich und Faden verse.....
  • Randalf 25.02.2019 11:31
    Highlight Highlight Die grösste Komikerin der Schweiz hatte auch einen Komiker als Gatten. Nämlich Mr. Tomato. Unvergesslich sein Auftritt innVictors Spätprogramm.
    Icordo Tomate.

    https://www.srf.ch/play/tv/archivperlen/video/vorhang-auf-fuer-mister-tomato?id=8cfb8671-cc1a-467a-83cb-017c676b0608
  • N. Y. P. 25.02.2019 11:23
    Highlight Highlight Uriella ist tot. Wer quirlt jetzt das Heilwasser in der Badewanne?

    quirlt !

    @lilie, das Thema hatten wir glaubs schon durchexerziert.

    Ja, jetzt muss vermutlich Icordo den Quirllöffel in die Hand nehmen.
    • Gibus 25.02.2019 13:00
      Highlight Highlight N.Y.P.

      Nur so zur Info:

      Ich glaube lilie ist ab und zu eine untreue Seele. Sie hat im vorherigen Artikel zu Uriella seeeeehr heftig mit einem Messias (pssst, Olaf der I.) geturtelt
      Benutzer Bild
    • N. Y. P. 25.02.2019 13:45
      Highlight Highlight Was ?

      Mir stehen die Haare zu Berge.

      Um Himmelswillen, das mag mich jetzt.

      Nein, nein, unser virtuelles Fleurten toleriert explizit Fremdgehen..

      ;-)
    • Gibus 25.02.2019 15:16
      Highlight Highlight das ist schön, für einmal kein Drama

      und wie gesagt:
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 25.02.2019 11:18
    Highlight Highlight Bemitleidenswerte, aber auch gefährliche Spinnerin!
  • Maracuja 25.02.2019 10:49
    Highlight Highlight Falls sich die berühmte Orakelkatze Hader nicht zu schade ist, die Pfoten nass zu machen, könnte sie die Nachfolge antreten und neben amüsanten und natürlich voll zu treffenden Weissagungen auch noch gequirltes Wasser anbieten.
    • Holy Mary 25.02.2019 11:00
      Highlight Highlight eher die viel zitierte „gequirlte sch****e“
  • Calvin Whatison 25.02.2019 10:29
    Highlight Highlight Merci für die Unterhaltung und gute Reise.🙂
    Benutzer Bildabspielen
    • Caturix⸮ 25.02.2019 12:30
      Highlight Highlight Die kommt schnell wieder zurück wenn sie merkt das sie nicht das Sprachrohr war.

Kommentar

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