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A police officer patrols preventing access to the beach in Barcelona, Spain, Sunday, March 15, 2020. Spain awoke to its first day of a nationwide quarantine on Sunday after the government declared a two-week state of emergency and put in place extraordinary measures including the confinement of people to their homes unless shopping for food and medicine, going to and from work, and to meet other basic needs. Restaurants and hotels are closed and public transport reduced. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms. For some, it can cause more severe illness, especially in older adults and people with existing health problems. (AP Photo/Joan Mateu)

Menschenleerer Strand bei Barcelona: Es gilt eine Ausgangssperre. Bild: AP

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Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Die Pandemie trifft Europa mit voller Wucht. Die internationalen News zum Coronavirus im Ticker.



Sars-CoV-2 in der Schweiz
Infogram

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0:31
Türkei meldet ersten Toten durch Covid-19
Die Türkei hat den ersten Toten durch die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Zugleich habe sich die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 98 mehr als verdoppelt, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Dienstag mit.

Bei dem Toten handele es sich um einen 89-Jährigen, der sich bei jemandem angesteckt habe, der mit China in Kontakt gestanden habe. In der Türkei ist ebenso wie in vielen anderen Ländern das öffentliche Leben wegen der Coronavirus-Krise bereits stark eingeschränkt worden.

Auch sollten 3614 türkische Staatsangehörige, die aus mehreren europäischen Ländern, darunter etwa Deutschland, in die Heimat geflogen werden, in eine vierzehntägige Quarantäne geschickt werden. (sda/dpa)
0:22
Dänemark legt weitere Bereiche des öffentlichen Lebens still
Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, schränkt die dänische Regierung das öffentliche Leben weiter ein. Ab Mittwoch 10 Uhr dürfen weder Restaurants, noch Cafés, Restaurants oder Diskotheken geöffnet haben. Das sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Dienstagabend.

Auch Fitnessstudios, Sonnenstudios, Coiffeursalons und grosse Einkaufszentren müssen schliessen. Frederiksen betonte, dass das Verbot nicht für Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und die Warenanlieferung gelte. Versammlungen mit mehr als zehn Personen sollen auch nicht mehr erlaubt sein.

Die dänische Königin Margrethe forderte ihre Landsleute am Abend in einer Fernsehansprache auf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und zu Hause zu bleiben. «Das Coronavirus ist ein gefährlicher Gast. Er verbreitet sich wie ein Ring auf dem Wasser», mahnte sie. «Jetzt zeigen wir Zusammenhalt, indem wir Abstand halten.» Margrethe beklagte, dass nicht alle die Situation ernst nähmen und trotzdem feierten. «Das ist gedankenlos und rücksichtslos», sagte sie.
epa08099598 Danish Queen Margrethe II is escorted by the Gardehusar Regiment's Horseskort in the gold carriage from Christian IX's Palace, Amalienborg to Christiansborg Palace in Copenhagen, Denmark, 03 January 2020, for the New Year's reception.  EPA/Ida Guldbaek Arentsen  DENMARK OUT
0:16
Luxemburgs Regierungschef ruft Notstand aus
Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel am Dienstag den nationalen Notstand ausgerufen. «Bleibt so viel es geht und so lang es geht daheim», sagte Bettel an die gut 600'000 Bewohner des Grossherzogtums gerichtet. «Habt keinen Kontakt mit anderen Leuten.

Ausnahmen von der Aufforderung, daheim zu bleiben, gelten für den Weg zur Arbeit, dringende medizinische Termine, den Einkauf von Lebensmitteln oder andere wichtige Angelegenheiten. Bettel versicherte: »Der Staat und die Institutionen funktionieren weiterhin«, sagte Bettel.
22:53
Russland schliesst wegen Coronavirus-Pandemie seine Grenzen
Russland schliesst am Mittwoch wegen der Coronavirus-Pandemie seine Grenzen. Die Massnahme gilt nach Angaben der Regierung bis zum 1. Mai für alle Ausländer mit Ausnahme derer, die einen ständigen Wohnsitz im Land haben.

Zuvor hatten die Behörden in der Hauptstadt Moskau bereits die Schliessung von Schulen ab dem 21. März angekündigt. Der Bürgermeister kündigte ausserdem die Absage der meisten öffentlichen Veranstaltungen an sowie ein Verbot von Versammlungen mit mehr als 50 Menschen.

Bislang haben die russischen Behörden 114 Infektionsfälle gemeldet, die meisten davon in Moskau. Ein Todesfall wurde in dem Land bisher noch nicht gemeldet. (sda/afp)
22:05
Medienberichte: EU beschliesst sofortigen Einreisestopp
Die Europäische Union will mit sofortiger Wirkung für 30 Tage ein Einreiseverbot umsetzen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Darauf einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs bei einem Videogipfeltreffen am Dienstagabend.

Mehrere Regierungen hatten in den vergangenen Tagen einseitig Grenzkontrollen oder gar -schliessungen verhängt, was zum Teil kilometerlange Staus und Frust verursachte. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen reagierte mit dem Vorschlag gemeinsamer Leitlinien für Grenzkontrollen, um Schwierigkeiten für Pendler, aber auch für Lastwagen-Fahrer zu mindern.

Diese Leitlinien seien von den Staats- und Regierungschefs angenommen worden, sagte von der Leyen nach dem Videogipfel. «Jetzt müssen sie umgesetzt werden.» Die EU müsse den Warenverkehr im Binnenmarkt unbedingt am Laufen halten.
epa08302008 German Chancellor Angela Merkel speaks during a press conference at the chancellery in Berlin, Germany, 17 March 2020. German Chancellor Angela Merkel informed about a Videoconference that took place with the Heads of State and Government of the European Union on the spread of the coronavirus SARS-CoV-2 which causes the COVID-19 disease.  EPA/CLEMENS BILAN / POOL / POOL
Um die Binnengrenzen offener zu halten, vereinbarten die EU-Staaten im Gegenzug Einreisebeschränkungen für Bürger der allermeisten Nicht-EU-Staaten. Die Regelung solle zunächst für 30 Tage gelten und die Ausbreitung des Virus begrenzen. «Deutschland wird das sofort umsetzen», sagte Merkel.

Wie das deutsche Innenministerium am Dienstagabend mitteilte, betrifft das Verbot alle Flüge und Schiffsreisen, die ihren Ausgangspunkt ausserhalb der EU haben. Ausnahmen gibt es für Staatsangehörige Norwegens, der Schweiz, Liechtensteins, Islands sowie Grossbritanniens. (sda/dpa)
21:53
US-Finanzminister: Corona-Hilfe soll eine Billion Dollar umfassen
Die US-Regierung will mit einem Hilfspaket rund eine Billion US-Dollar in die Wirtschaft pumpen. Es gehe darum, die Menschen und die Unternehmen angesichts der Coronakrise jetzt zu unterstützen, sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Dienstag nach Gesprächen im US-Kongress. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, man arbeite an einem «grossen» und «kühnen» Paket. Einzelheiten zu den geplanten Hilfen waren zunächst allerdings noch unklar.

Ziel sei es gemäss Mnuchin, Amerikanern innerhalb der kommenden zwei Wochen finanzielle Hilfen zukommen zu lassen – und nicht erst verzögert, zum Beispiel durch Erleichterungen bei der Lohnsteuer. Sie bräuchten sofort Geld. Erwogen werde auch, Bürgern Schecks auszuhändigen. An wen genau welche Hilfen fliessen sollten, liess der Finanzminister offen. Auch Fluggesellschaften und Hotelindustrie sollen demnach Unterstützung bekommen. Mnuchin sagte, für Airlines sei die aktuelle Krise härter als die Krise nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

Das US-Repräsentantenhaus hatte sich vor wenigen Tagen mit der Regierung von Trump bereits auf ein milliardenschweres Hilfspaket für Familien geeinigt. Die Abstimmung im Senat steht noch aus. Der republikanische Mehrheitsführer in der Kammer, Mitch McConnell, betonte am Dienstag, dass dies schnellstmöglich passieren soll. (sda/dpa)
21:37
Belgien beschliesst strenge Ausgangssperre für drei Wochen
In Belgien gilt von Mittwochmittag an eine fast dreiwöchige strenge Ausgangssperre. Ausnahmen gebe es nur für unbedingt nötige Wege, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès nach einer stundenlangen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am Dienstagabend in Brüssel.

Alle Unternehmen müssen wo immer möglich Home Office einführen, sonst drohen hohe Bussgelder. Die Regierung habe die Entscheidung nicht leichtfertig genommen, sagte Wilmès, sondern weil die Entwicklung des Coronavirus sie dazu zwinge. Es gehe darum, «unsere Liebsten zu schützen».

Die Bürgerinnen und Bürger dürften bis einschliesslich 5. April nur noch zur Arbeit, zum Lebensmitteleinkauf und wenigen anderen Besorgungen wie Post- und Bankgeschäften aus dem Haus gehen. Spaziergänge und andere «physische Aktivitäten an der frischen Luft» bleiben jedoch erlaubt – und werden sogar angeraten, sagte die Regierungschefin. Allerdings dürfe man nur mit einem Angehörigen oder einem Bekannten zugleich unterwegs sein.

Apotheken, Tierfutterläden und Buchhandlungen dürften ebenso wie Supermärkte weiter öffnen. In jedem Coiffeursalon dürfe sich nur ein Kunde aufhalten. (sda/dpa)
19:22
Italien zählt mehr als 31'500 Corona-Infizierte
Die Zahl der Toten und Infizierten durch die Coronavirus-Pandemie steigt in Italien weiter an – allerdings minimal langsamer. Bis Dienstag starben 2503 Menschen, wie der Zivilschutz in Rom mitteilte. Das sind 345 Tote mehr als am Vortag. Am Montag war die Zahl der Toten im Vergleich zum Vortag noch um 349 gestiegen.

Die Zahl der Infizierten stieg von rund 28'000 auf 31'506 an. Das sind rund 12,6 Prozent in einem Tag. Vergangene Woche war die Zahl der Infizierten pro Tag noch zwischen 17 und 21 Prozent angestiegen. Experten betonten, es sei noch zu früh, einen Trend daraus abzulesen.

Italien ist in Europa das am härtesten von der Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit getroffene Land. Seit einer Woche ist eine landesweite Ausgangssperre in Kraft. Laut Experten ist der Höhepunkt der Ansteckungen noch nicht erreicht. (sda/dpa)
18:45
Grossbritannien spicht Wirtschaftshilfen «unvorstellbarer Grösse»
Die britische Regierung will die wirtschaftlichen Folgen der Virus-Krise mit einem beispiellosen Hilfsprogramm abfedern. Allein den heimischen Unternehmen würden Kreditgarantien im Volumen von 330 Milliarden Pfund zugesagt, erklärte Finanzminister Rishi Sunak am Dienstag vor Journalisten.

Wenn die Nachfrage grösser sei, werde so viel Kapazität zur Verfügung gestellt wie erforderlich. Doch auch ein einzelnes Massnahmenpaket oder isolierte Interventionen reichten nicht aus. «Diese nationale Anstrengung wird von Regierungsmassnahmen in der Wirtschaft flankiert, die ein Ausmass haben, das noch vor ein paar Wochen unvorstellbar war». Grossbritannien werde alles tun, was nötig sei, um die Wirtschaft zu unterstützen. (awp/sda/reu)
epa08287126 A handout photo made available by the UK Parliament shows Britain's Chancellor of the Exchequer Rishi Sunak during proceedings on the budget in the House of Commons in London, Britain, 11 March 2020.  EPA/UK PARLIAMENT/JESSICA TAYLOR / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
18:29
Spanien schnürt Mammut-Hilfspaket gegen Folgen von Pandemie
Spanien schnürt in der Corona-Krise das mit Abstand grösste Hilfspaket aller europäischer Staaten. Ministerpräsident Pedro Sanchez kündigte am Dienstag Massnahmen im Volumen von 200 Milliarden Euro an.

Das Paket umfasst direkte Finanzhilfen, Kreditbürgschaften sowie diverse Erleichterungen, etwa bei Hypothekenzahlungen. So sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie in Grenzen gehalten werden.

Das Paket entspricht rund 20 Prozent des spanischen Bruttoinlandsproduktes. Zum Vergleich: Nach EU-Berechnungen hatten sich die direkten finanzpolitischen Massnahmen in der Euro-Zone bis Montagabend auf ein Prozent der Wirtschaftsleistung summiert, rund 120 Milliarden Euro. Inklusive Bürgschaften und Steuerhilfen waren es mindestens zehn Prozent oder 1,2 Billionen Euro.

Laut Sanchez kommen 117 der 200 Milliarden Euro von der Regierung in Madrid. Der Rest entfällt auf Privatunternehmen. Grösster Teil der Massnahmen sind mit 100 Milliarden Euro staatliche Kreditabsicherungen. Liquiditätshilfen sollen grundsätzlich ohne Begrenzung zur Verfügung stehen - wie dies auch in Deutschland angekündigt wurde. (sda)
17:10
(Kleine aber feine) Good News aus Italien
17:02
EU-Verkehrsminister beraten zu Sonderfahrspuren
Die EU-Kommission hat am Dienstag angekündigt, dass am morgigen Mittwoch eine Videokonferenz der EU-Verkehrsminister stattfinden wird.

Dabei soll es um die Sonderfahrspuren für Warentransporte, die sogenannten «grünen Fahrspuren», an den EU-Binnengrenzen sowie um weitere mögliche Hürden im Bereich Mobilität gehen.

Neben den Verkehrsministern wird die EU-Kommissarin für Verkehr Adina Valean daran teilnehmen. Über die «grünen Fahrspuren» für Lkws sollen in Hinblick auf kilometerlange Staus an EU-Binnengrenzen wegen der Grenzkontrollen aufgrund der Corona-Krise Warentransporte prioritär abgewickelt werden.

Die Gesundheit der Lenker und Bürger dürfe dabei nicht gefährdet werden, betonte ein Sprecher der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel. (sda/apa)
16:30
Auch Estland und Norwegen schliessen Grenzen
Nach Angaben der EU-Kommission sind zu den acht Schengen-Staaten, die die EU-Kommission bereits von der Schliessung ihrer Grenzen informiert haben, auch Estland und Norwegen hinzugekommen.

Damit ist die Liste der Staaten auf zehn gestiegen: Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Dänemark, Polen, Litauen, die Schweiz, Estland und Norwegen.

Spanien wurde von der EU-Kommission nicht genannt, obwohl Innenminister Fernando Grande-Marlaska am Montag in Madrid angekündigt hatte, an allen Grenzübergängen ab Mitternacht Kontrollen wiedereinführen zu wollen.

Die EU-Kommission hatte am Montag vorgeschlagen, einen vorübergehenden Einreisestopp in die EU zu verhängen. Dem müssten die EU-Regierungen zustimmen.

Am Dienstag am späten Nachmittag beraten die EU-Staats- und Regierungschefs über weitere Massnahmen gegen die Pandemie. Der Gipfel findet wie schon vor einer Woche in Form einer Videokonferenz statt. (sda/apa)
16:22
Fluggesellschaften wollen Passagierrechte einschränken
Der Weltverband der Fluggesellschaften (IATA) will angesichts der Coronavirus-Pandemie die Passagierrechte einschränken.

«Wir sind in einer der schlimmsten Krisen, die wir je hatten», sagte IATA-Generaldirektor Alexandre de Juniac am Dienstag am Sitz des Verbandes in Genf. Die üblichen Rechte auf Erstattungen bei Flugstreichungen oder Verspätungen seien für die Airlines nun problematisch. «Diese Vorschriften sind in so aussergewöhnlichen Zeiten zu streng», sagte de Juniac. «Es übersteigt völlig die Kapazität der Fluggesellschaften, diese Vorschriften einzuhalten.»

Nach Angaben der IATA haben drei Viertel der Fluggesellschaften weltweit nur für drei Monate Mittel, um fixe Kosten wie Darlehenszinsen zu bezahlen. Einkommensausfälle wegen drastisch zusammengestrichener Flüge stürzten die Unternehmen in eine beispiellose Krise. Viele seien ohne staatliche Hilfen in ihrer Existenz bedroht.

Die Schätzung vom 12. März, dass Fluggesellschaften in diesem Jahr vermutlich bis zu 113 Milliarden US-Dollar (101 Mrd Euro) Umsatzeinbussen hinnehmen müssten, sei längst überholt, sagte IATA-Ökonom Brian Pearce. Seitdem sei der Nordatlantikmarkt mit den Einreisestopps weggebrochen, ein Markt, der im Jahr 20 Milliarden Dollar ausmache. Der Verband arbeite an einer neuen Schätzung möglicher Verluste. (sda/awp/dpa)
epa08293892 Travellers queue at Heathrow Airport in London, Britain, 14 March 2020. The future of British Airways and other airlines is under threat as global travel is significantly down due to the Coronavirus. The International Air Transport Association (IATA) on 13 March said losses of global airliners will likely exceed its earlier estimate of 113 billion US dollars.  EPA/ANDY RAIN
16:15
Griechische Hotels sehen schlimme Folgen wegen Coronakrise
Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie könnte verheerende Folgen für die Hotelbranche in Griechenland haben. Dies ergibt sich aus einer Umfrage, die die griechische Hotelierskammer zwischen dem 13. und dem 15. März durchführte.

Demnach gehen 92 Prozent der Hotelbesitzer davon aus, dass 2020 der Umsatz mehr als 50 Prozent geringer sein wird als im Vorjahr. Der Umfrage nach könnten mehr als 38 000 Arbeitsplätze verloren gehen. Die Stornierungen von Buchungen hätten bereits Einkommensverluste für die Branche in Höhe von gut einer halben Milliarde Euro mit sich gebracht, hiess es. (awp/sda/dpa)
15:19
Kanzlerkandidat Merz positiv auf Coronavirus getestet
ARCHIV - 26.02.2020, Thüringen, Apolda: Friedrich Merz, ehemaliger Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht in der Festhalle der Vereinsbrauerei Apolda, beim politischen Aschermittwoch des thüringischen Landesverbandes der CDU. De Ex-Unionsfraktionschef hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. «Ein am Sonntag bei mir durchgeführter Corona-Test ist positiv. Ich werde bis Ende nächster Woche zuhause unter Quarantäne stehen», sagte Merz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Der deutsche Politiker Friedrich Merz, einer von drei aussichtsreichen Kandidaten für den Vorsitz der CDU, hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt.

««Ein am Sonntag bei mir durchgeführter Corona-Test ist positiv. Ich werde bis Ende nächster Woche zuhause unter Quarantäne stehen»», sagte Merz am Dienstag der Nachrichtenagentur DPA in Berlin.

Der 64-Jährige ergänzte: ««Zum Glück habe ich nur leichte bis mittlere Symptome. Alle Termine sind abgesagt. Ich folge strikt den Anweisungen des Gesundheitsamtes.»»

Merz gilt als einer von drei aussichtsreichen Kandidaten für die Nachfolge der scheidenden CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und damit auch als möglicher nächster Kanzlerkandidat. Neben Merz kandidieren für das Amt auch der Ministerpräsident des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, und der Aussenpolitiker Norbert Röttgen.
13:55
US-Regierung will 850-Milliarden-Konjunkturpaket
Inmitten der Virus-Krise strebt die US-Regierung laut Pressebericht ein grosses Konjunkturpaket an. Insgesamt sollten dafür 850 Milliarden Dollar bereitgestellt werden, berichtete die «Washington Post» am Dienstag.

Etwa 50 Milliarden seien für die von der Krise besonders hart getroffene Luftfahrtbranche vorgesehen. Laut der Zeitung wollte Finanzminister Steven Mnuchin die Pläne im Laufe des Tages mit Senatoren der Republikanischen Partei besprechen.

Für die Pläne sollten die Lohnsteuer oder andere Mechanismen genutzt werden. (awp/sda/reu)
13:45
Flixbus stellt um Mitternacht Betrieb bis auf weiteres ein
Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus stellt den Betrieb bis auf weiteres wegen der Coronavirus-Krise ab Mitternacht ein. FlixBus werde alle nationalen sowie grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Deutschland ab 17. März 2020 24 Uhr aussetzen, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. (awp/sda/dpa)
ARCHIV - ZUM SIEG VON FLIXBUS IM KONKURRENZKAMPF AUF DEUTSCHLANDS STRASSEN, AM 12. FEBRUAR 2018, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- Ein Fernbus des Unternehmens Flixbus fährt am 01.08.2016 am Zentralen Omnibusbahnhof Hannover (ZOB) in Hannover (Niedersachsen) (Aufnahme mit langer Verschlusszeit). Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus hat seine Fahrgastzahlen im Jahr 2017 deutlich gesteigert. (zu dpa "Flixbus steigert Fahrgastzahl auf 40 Millionen" vom 09.01.2018) (KEYSTONE/DPA/Julian Stratenschulte)
13:18
Zahl der Corona-Toten, Infizierten im Iran steigt weiter
Die Zahl der Coronavirus-Opfer im Iran ist erneut gestiegen. Binnen eines Tages habe sich die Zahl der Toten von 853 auf 988 erhöht, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Kianush Dschahanpur, am Dienstag in Teheran.

Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 stieg im gleichen Zeitraum von fast 15'000 auf 16'169. Die meisten Infektionen gab es erneut in der Hauptstadt Teheran.

Derzeit seien fast 5400 infizierte Patienten gesund aus den Spitälern entlassen worden, sagte der Sprecher im Staatsfernsehen.
FILEâ?? In this Sunday, March 8, 2020 file photo, medics treat a patient infected with the new coronavirus, at a hospital in Tehran, Iran. Nine out of 10 cases of the virus in the Middle East come from the Islamic Republic. Fears remain that Iran may be underreporting its cases. Days of denials gave the virus time to spread as the country marked the 41st anniversary of its 1979 Islamic Revolution with mass demonstrations. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms. For some it can cause more severe illness. (AP Photo/Mohammad Ghadamali, File)
13:07
Tom Hanks nach Corona-Infektion aus dem Spital entlassen
Der mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Hollywood-Star Tom Hanks ist aus dem Spital in Australien entlassen worden.

Eine Woche nach dem positiven Coronavirus-Test habe der US-Schauspieler die Isolierstation in einem Spital im ostaustralischen Bundesstaat Queensland verlassen können, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit. Hanks' ebenfalls mit dem Coronavirus infizierte Frau Rita Wilson befindet sich demnach weiter im Spital.

Hanks soll in die Luxuswohnung in Gold Coast zurückgekehrt sein, die er und seine Frau in Australien angemietet haben. Hanks war wegen der Dreharbeiten an einer Filmbiographie über Elvis Presley nach Australien gereist.

Der aus Filmen wie «Forrest Gump» und «Philadelphia» bekannte Schauspieler sollte in dem Film des australischen Regisseurs Baz Luhrmann Presleys langjährigen Manager Colonel Tom Parker spielen. Wegen Hanks' Coronavirus-Infektion wurde die Filmproduktion ausgesetzt.

Hanks Ehefrau, Sängerin und Komponistin, gab vor der Coronavirus-Diagnose Konzerte im Opernhaus von Sydney und in Brisbane. Auch in einer beliebten Fernsehshow trat sie auf.

Hanks ist der erste Hollywoodstar, der eine Infektion mit dem neuartigen Virus öffentlich machte. Im Internet dankten Hanks und Wilson den australischen Ärzten und Pflegekräften für ihren Einsatz. Zudem riefen sie ihre Fans dazu auf, in der Corona-Pandemie den Ratschlägen von Experten zu folgen.
FILE - In this Feb. 9, 2020 file photo, Tom Hanks, left, and Rita Wilson arrive at the Oscars at the Dolby Theatre in Los Angeles. The couple have tested positive for the coronavirus, the actor said in a statement Wednesday, March 11. The 63-year-old actor said they will be "tested, observed and isolated for as long as public health and safety requires." (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP, File)
Tom Hanks,Rita Wilson
13:02
Italien rechnet bald mit Höhepunkt der Corona-Welle
In Italien rechnen viele Experten bei der Lungenkrankheit Covid-19 bald mit einem Höhepunkt der Ansteckungswelle. Auch nach einem sogenannten «Peak» wird die Gesamtzahl der Infizierten zwar weiter steigen, aber nicht mehr so schnell.

«Wir erwarten, dass es sich in den kommenden Tagen, bis Sonntag, zeigt, ob sich die Entwicklung verlangsamt», sagte der für die Lombardei zuständige Koordinator Giulio Gallera am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa für seine Region.

In der norditalienischen Region war die Corona-Welle im Februar landesweit zuerst entdeckt worden. Sie ist mit über 15'000 Infizierten (Montag) weiterhin am heftigsten betroffen und wurde am 8. März zum Sperrgebiet mit Ausgehverboten. Forscher in Italien sprechen von Ansteckungszeiten von rund zwei bis elf Tagen.

Der Virologe Roberto Burioni rechnete laut der Zeitung «Corriere della Sera» vor, dass ein Verlangsamungseffekt wegen diverser Aspekte - wie der verzögerten Wirkung von Kontaktsperren - in der Statistik noch etwas länger auf sich warten lassen werde.

Ähnlich äusserten sich Experten der Universität von Genua in der Zeitung «Repubblica». Ihre Fachleute hätten den 25. März als möglichen Höhepunkt der Fallkurve ermittelt. Das alles gelte aber nur, wenn die Italiener sich strikt an die Vorgaben der Regierung zur sozialen Distanz halten würden. Das ganze Land war am 11./12. März zum Sperrgebiet erklärt worden. Insgesamt sind rund 28'000 Fälle bisher registriert.
epa08300223 A worker, wearing a medical mask and gloves, waits for customers in the local markets that remain open in Naples, Italy, 17 March 2020. Italy now has more than 27,000 covid-19 cases, 2,158 are dead and 2,749 are recovered.  EPA/CIRO FUSCO
12:44
Zwei Coronavirusfälle in Zentrale der Weltgesundheitsorganisation
Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf sind zwei Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die beiden seien sofort nach Auftreten der erster Symptome zu Hause geblieben, sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Dienstag in Genf.

Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Die Kollegen seien informiert worden. Bis auf wenige Ausnahmen arbeiten mehrere Hundert Mitarbeiter der WHO-Zentrale in Genf seit Dienstag vollständig von Zuhause aus.

Aus der Zentrale informiert WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus seit Wochen fast täglich über die weltweite Situation. Seit Montag werden diese Briefings ausschliesslich virtuell abgehalten und etwa auf Twitter und Facebook übertragen. Reporter können das Gebäude nicht mehr betreten.

Auch im Völkerbundpalast (Palais des Nations), dem europäischen Sitz der Vereinten Nationen, gab es eine bestätigte Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2, wie die Sprecherin sagte. Das Sekretariat in Genf hat 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dem Gebäude finden seit Anfang der Woche keine Meetings und Konferenzen mehr statt. Bis auf eine Notbesetzung arbeiten die Mitarbeiter von Zuhause aus.
11:10
Israel setzt im Kampf gegen Coronavirus Überwachungstechnologie ein
Israel will im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus Überwachungstechnologie einsetzen, die sonst zur Terrorbekämpfung dient. Dies teilte der Inlandsgeheimdienst Schin Bet am Dienstag mit. Nach Medienberichten handelt es sich vor allem um Handyüberwachung von Erkrankten.

«Die israelische Regierung hat Schin Bet autorisiert, seine hohen technologischen Fähigkeiten in den Dienst der nationalen Bemühungen um eine Eindämmung des Coronavirus zu stellen», teilte der Geheimdienst mit. Das Virus stelle eine ernste Bedrohung der Bevölkerung, der Wirtschaft und der nationalen Sicherheit Israels dar.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist das Virus Sars-CoV-2 mittlerweile bei mehr als 300 Personen in Israel nachgewiesen worden. Todesfälle wurden bisher nicht erfasst.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte den Schritt bereits am Montagabend angekündigt, ohne konkrete Einzelheiten zu nennen. Nach Medienberichten geht es unter anderem darum, die Mobiltelefone von Kranken zu überwachen, um zu sehen, mit wem sie vor der Diagnose in Kontakt waren.

Ausserdem solle überprüft werden, ob Infizierte gegen Heimquarantäne verstossen. Schin Bet sei autorisiert, rund um die Uhr den Aufenthaltsort jedes Handynutzers in Israel zu orten.

Die israelische Nachrichtenseite ynet berichtete: «Die Technologie ermöglicht es Schin Bet, alle Personen zu identifizieren, die sich auf der Bewegungsroute eines Kranken in seinem Ansteckungsradius befunden haben.» Sie könnten dann direkt über ihre Handys informiert und dazu aufgerufen werden, sich in Heimquarantäne zu begeben oder testen zu lassen.

Der Chef von Schin Bet, Nadav Argaman, sagte am Dienstag, seine Organisation solle eingesetzt werden, «weil klar wurde, dass andere Einrichtungen nicht die notwendigen technologischen Fähigkeiten haben». Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit habe den Einsatz von Schin Bet mit dem Ziel gebilligt, Leben zu retten.

«Schin Bet ist sich im Klaren darüber, dass es sich hier um Aktivitäten handelt, die vom regulären Einsatz im Kampf gegen Terror abweichen», sagte Argaman. Daher seien Kontrollmechanismen eingerichtet worden. Nur eine sehr kleine Gruppe von Agenten solle sich mit der Aufgabe beschäftigen und die Informationen sollten nicht dauerhaft in der Datenbank von Schin Bet aufbewahrt werden.
epaselect epa08297791 A man wearing a protective mask in a bus station in central Tel Aviv, Israel, 16 March 2020. Media reports that Israel bans gatherings of more than 10 people in the same place to prevent the spread of the Coronavirus COVID-19. The decision brought the tourism sites in Israel to a complete standstill, many hotels, restaurants, cafes, and theaters in the country are closed.  EPA/ABIR SULTAN
11:05
Boeing will Staatshilfe - Airbus hält Produktion an
Der angeschlagene US-Flugzeugbauer Boeing ruft angesichts der Corona-Krise nach dem Staat. Das Unternehmen aus Seattle bestätigte am Montagabend (Ortszeit) Gespräche mit der US-Regierung und führenden Kongress-Mitgliedern über kurzfristige Staatshilfen für sich und die gesamte Luftfahrtindustrie.

Für Fluggesellschaften, Flughäfen, Hersteller und Zulieferer sei der kurzfristige Zugriff auf staatliche und private Liquidität «der wichtigste Schritt», um wieder auf die Beine zu kommen, erklärte Boeing. Eine mit den Verhandlungen vertraute Person sagte, die Branche brauche schnelle Hilfe. Es gehe um Tage.

Die Kunden der Flugzeugbauer, die Airlines, haben ihre Kapazitäten drastisch heruntergefahren, einige von ihnen kämpfen schon ums Überleben. «Man kann jetzt sagen, dass das der grösste Schock ist, den die Luftfahrt weltweit je erlebt hat», schrieb Qantas-Chef Alan Joyce in einem Brief an die Belegschaft der australischen Fluggesellschaft.

Beim europäischen Flugzeugbauer Airbus kommt derweil die Produktion ins Stocken. Um die Auflagen der Behörden in Frankreich und Spanien zum Schutz vor Corona-Ansteckungen zu erfüllen, hält der Boeing-Konkurrent dort für vier Tage die Produktion an. So lange hatte sie zuletzt 1989 stillgestanden, als der britische Zulieferer BAe Systems streikte. In der Zeit sollen die Fabriken so umgerüstet werden, dass die Mitarbeiter mit genügend Abstand weiterarbeiten können. Am Firmensitz in Toulouse betreibt Airbus sein grösstes Werk.

In Deutschland und Grossbritannien kann Airbus noch für einige Tage wie gewohnt weitermachen. Doch sind auch dort wegen der europaweit vernetzten Produktion Probleme absehbar.
The Boeing logo appears above a trading post on the floor of the New York Stock Exchange, Thursday, March 12, 2020. Boeing stock Boeing Co. closed down $34.24 to $154.84. (AP Photo/Richard Drew)
11:03
Ausgangssperre in Frankreich - vor die Tür nur mit Formular
Wer in Frankreich ab Dienstagmittag das Haus verlassen will, kann dies nur noch mit einem Formular tun. Wegen der im Kampf gegen das Coronavirus verhängten Ausgangssperre sollen die Menschen im Land nur vor die Tür, wenn es unbedingt notwendig ist.

Erlaubt ist: Lebensmittel einkaufen, zur Arbeit fahren, zum Arzt gehen, Kinder zur Betreuung bringen, Hilfsbedürftigen helfen oder allein Sport machen. Auch Menschen, die nicht im Home-Office arbeiten können, dürfen ihre Wohnung verlassen. Den Grund müssen die Menschen auf einem Formular ankreuzen sowie ihren Namen, ihr Geburtsdatum und den Wohnort eintragen.

Das Dokument lässt sich auf der Regierungsseite herunterladen und ausdrucken. Wer keinen Drucker hat, muss ein selbst geschriebenes Formular mit sich führen.

Menschen, die sich nicht an die Vorgaben halten, müssen bis zu 135 Euro Strafe zahlen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte am Montagabend in einer TV-Ansprache eine zunächst 15-tägige Ausgangssperre wegen des neuartigen Coronavirus verhängt.
People with a protective masks line up using social distancing to queue at a supermarket in Paris, Monday, March 16, 2020. France's government announced Saturday closing restaurants, bars and other establishments to limit the spread of the new coronavirus. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms, such as fever and cough. For some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness, including pneumonia. (AP Photo/Rafael Yaghobzadeh)
France Virus Outbreak
10:21
Ungarn schliesst wegen Coronavirus-Pandemie Grenzen für Ausländer
In Ungarn sind seit Dienstag wegen der Coronavirus-Pandemie die Grenzen für den Personenverkehr geschlossen. Ausgenommen sind lediglich Tagespendler in den grenznahen Regionen und heimkehrende ungarische Staatsbürger.

Auch Lastwagen sollen die Grenzen weiterhin ungehindert passieren können. Veranstaltungen sind grundsätzlich verboten. Gaststätten, Cafés und Geschäfte - ausgenommen Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerieläden und Tankstellen - müssen um 15.00 Uhr schliessen. Schon seit Montag sind in Ungarn die Schulen und Kindergärten geschlossen.

In Ungarn wurde bis Dienstag morgen bei 50 Menschen das Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen. Am Tag zuvor waren es 39 gewesen. Bisher starb ein Mann an der Lungenkrankheit Covid-19. Experten kritisieren, dass zu wenige Coronavirus-Tests durchgeführt würden. Auch gibt es in Ungarn keine öffentlich zugängliche Daten darüber, wie sich die nachweislich Angesteckten über das Land verteilen.
epa08297270 There are no tourists in Trinity Square in the Buda Castle due to the restrictions implemented by the government of Hungary to prevent the spread of the new coronavirus in Budapest, Hungary 16 March 2020. In the middle the statue of Saint Stephen is seen. The number of people in Hungary testing positive for the new coronavirus has increased to 39, and one person has died.  EPA/ZSOLT SZIGETVARY HUNGARY OUT
10:17
Seit 70 Jahren rund um die Uhr geöffnet - bis jetzt
10:15
Italien will Fluggesellschaft Alitalia verstaatlichen
epa08291785 Aircraft of the Italian flag carrier Alitalia remain docked at the deserted Milan Linate Airport amid the coronavirus pandemic in Milan, northern Italy, 13 March 2020. The airport, Milan's third-largest, has been temporarily closed down following a decree issued by the Ministry of Transport. All commercial and general passenger air traffic will be concentrated on Milan's Malpensa airport. According to the latest figures confirmed by Italian authorities, there are at least 15,113 cases of infection with the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus and around 1,016 deaths so far in the Mediterranean country.  EPA/MOURAD BALTI TOUATI
Die italienische Regierung will die Fluggesellschaft Alitalia verstaatlichen, deren wirtschaftliche Schwierigkeiten durch die Coronavirus-Krise massiv verstärkt wurden.

Diese Entscheidung habe das Kabinett im Rahmen eines Hilfspakets für die Wirtschaft getroffen, hiess es am Dienstag in einer offiziellen Mitteilung der Regierung. Wegen der Corona-Krise sind weltweit unzählige Flüge ausgefallen, Fluggesellschaften in aller Welt haben dadurch massive Einbussen. (sda/afp)
10:14
Paris kündigt Milliardenpaket für die Wirtschaft an
Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie wird Frankreich Unternehmen und Beschäftigte mit zusammen 45 Milliarden Euro unterstützen. «Es gibt einen Krieg gegen das Coronavirus und auch einen Wirtschafts- und Finanzkrieg», erklärte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire via Twitter.

Staatschef Emmanuel Macron hatte am Montagabend für Frankreich eine Ausgangssperre ankündigt, die am Dienstagmittag beginnen soll. Macron hatte ebenfalls von einem «Krieg» gesprochen und versprochen, dass sich kein Unternehmen Sorgen mache solle, aufgrund der neuen Sperr-Massnahmen in Bankrott zu gehen. Miete oder Gas- und Stromkosten sollen für mittelständische Unternehmen ausgesetzt werden, falls sie finanziell straucheln. (awp/sda/dpa)
10:14
Italiens Ärzte wollen alle auf Coronavirus getestet werden
Angesichts der Corona-Krise hat die italienische Ärzte-Gewerkschaft gefordert, zum Schutz der Patienten alle Ärzte auf das Virus zu testen. Bislang würden nur solche Beschäftigte im Gesundheitswesen getestet, die für das Virus typische Symptome aufwiesen, kritisierte die Generalsekretärin der Gewerkschaft, Pina Onotri, in einem Schreiben an die Regierung und die italienischen Gesundheitsbehörden am Montag. Betroffene könnten jedoch auch infiziert sein, wenn sie keine Symptome aufweisen.

Laut Statistik mache das Fachpersonal zudem zehn Prozent der Infizierten aus, erklärte Onotri. «Wir fordern, dass Ärzte auch ohne Symptome generell getestet werden», heisst es in dem Brief. Sollte dies nicht umgesetzt werden, sollten die Mediziner nach Kontakt mit einem infizierten Patienten unter Quarantäne gestellt werden, empfahl Onotri.

Zudem müssten die Tests «auf alle Patienten mit Symptomen ausgeweitet werden». Onotri bemängelte zudem einen deutlichen Mangel an Schutzausrüstung, insbesondere an Atemschutzmasken.

Bislang sind in Italien zwei Ärzte an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, hunderte weitere haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Jüngsten Angaben zufolge wurden in Italien knapp 140'000 Menschen getestet, rund 28'000 Tests fielen positiv aus.

Italien ist in Europa das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Mehr als 2100 Menschen starben bislang an den Folgen der Infektion. Eine Auswertung offizieller Zahlen durch die Nachrichtenagentur AFP ergab, dass dies knapp einem Drittel der Todesfälle weltweit entspricht.
9:51
Moskau baut Spital für Corona-Patienten
Die russische Hauptstadt Moskau baut im Eiltempo ein Spital für die Behandlung von Patienten mit dem Coronavirus. Derzeit seien mehr als 2000 Arbeiter auf der Baustelle am Stadtrand im Einsatz, sagte der für Stadtplanung zuständige Vize-Bürgermeister Andrej Botschkarjow der Regierungszeitung «Rossijskaja Gaseta» (Dienstag).

In dem künftigen Zentrum für Infektionskrankheiten sollen demnach bis zu 500 Menschen behandelt werden können.

Wann die aus zwölf Gebäuden bestehende Klinik in Betrieb gehen soll, war zunächst unklar. «Unsere Aufgabe ist es, so schnell wie möglich das Spital zu bauen», sagte Botschkarjow. «Wir zählen jede Sekunde.» In Russland gibt es derzeit offiziell mehr als 90 nachgewiesene Corona-Fälle. Experten rechnen aber mit höheren Zahlen.

Das schwer vom Coronavirus gezeichnete Land China hatte vor mehr als einem Monat Kliniken für Corona-Patienten innerhalb kürzester Zeit gebaut.
epa08297496 A general view of a multi-specialty hospital complex in the Kommunarka settlement in New Moscow, Russia, 16 March 2020. People with symptoms of acute viral respiratory infections who arrived to Moscow from countries with unfavorable epidemiological situation on coronavirus (Covid-19) will be placed in the Kommunarka hospital to be diagnosed and treated. According to the Russian Quarantine Service of Rospotrebnadzor (Russian Federal Service for Surveillance on Consumer Rights Protection and Human Wellbeing), sixty-three cases of the coronavirus Covid-19 infection have been confirmed in Russia. Authorities of Moscow and the Moscow region forbade holding mass events of more than five thousand, children introduced free attendance at schools and kindergartens and recommended that citizens not attend mass events and visit shopping centers.  EPA/SERGEI ILNITSKY
9:42
Patienten brechen in Afghanistan aus Corona-Quarantäne aus
Im Westen Afghanistans sind 38 Menschen aus ihrer Corona-Quarantäne ausgebrochen. Die Patienten mit Verdacht auf Covid-19 kamen aus dem Iran, bei einer Person wurde das Virus bereits nachgewiesen, sagte ein Sprecher der Provinzregierung Herats. Sieben von ihnen seien inzwischen wieder in das Spital zurückgebracht worden.

Die Patienten hätten Fenster zerbrochen und Ärzte geschlagen, sagte Wahidullah Mayar, Sprecher im Gesundheitsministerium. Ihre Freunde und Familien hätten ihnen bei der Flucht aus der Isolation geholfen. «Das medizinische Personal steht in der ersten Reihe, um das Coronavirus zu bekämpfen, aber leider werden sie von Rüpeln bedroht und geschlagen», sagte Mayar.

In den sozialen Medien beschwerten sich Menschen in Videos über die Spitalzustände in Herat. Sie äusserten Sorge, sich in den überfüllten Isolationsräumen erst recht anzustecken. Die Echtheit der Videos war zum aktuellen Zeitpunkt nicht unabhängig überprüfbar. Inzwischen stieg die Zahl der mit Covid-19 Infizierten in Afghanistan auf 22, hiess es aus dem Gesundheitsministerium. Die tatsächliche Zahl dürfte allerdings deutlich höher liegen.

Sorge bereitet laut der Uno-Organisation zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) auch der Verkehr an der Grenze zum besonders von der Coronaviruskrise betroffenen Nachbarland Iran. Demnach kamen in diesem Jahr bereits 64'000 Menschen über die Grenze zurück ins Land.

Afghanistan leidet nach fast zwei Jahrzehnten Krieg unter medizinischer Unterversorgung. Vielerorts fehlt es an Personal und Ausrüstung.

Im Nachbarland Pakistan gab es einen sprunghaften Anstieg. 130 weitere Menschen seien positiv auf das Virus getestet worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Die Zahl der positiven Fälle erreicht damit 183. Die meisten Infektionen wurden bei Pilgern bestätigt, die aus dem Iran zurückkehrten. Pakistan hat aus Sorge vor einer weiteren Coronaausbreitung die Grenzübergänge zum Iran und Afghanistan geschlossen.
epa08296993 Hospital staff wear hazmet suits inside the coronavirus center in Kandahar, Afghanistan, 16 March 202?0. Reports state th?e number of cases infected with coronavirus in Afghanistan increased to 16.  EPA/M SADIQ
9:07
VW stellt Produktion ab Samstag weitgehend ein
Der Volkswagen-Konzern stoppt wegen der Coronavirus-Krise seine Produktion in den meisten Werken in Deutschland und Europa. Der Konzern werde am Vormittag bekanntgeben, dass diesen Freitag die letzte Schicht sei, hiess es in einem Brief des Betriebsrats an die Mitarbeiter.
8:42
Reuters trollt Trump
Die Nachrichtenagentur Reuters hat auf Twitter ein Foto des US-Präsidenten Donald Trump und seiner Coronavirus-Taskforce gepostet. Trump erklärte in diesem Moment gerade, dass das Weisse Haus empfiehlt, Zusammenkünfte mit über zehn Personen zu meiden. Auf dem Bild sind 16 eng beieinander stehende Personen zu sehen.

8:23
Indien schliesst Taj Mahal wegen Coronavirus
Um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, schliesst Indien das berühmte Mausoleum Taj Mahal sowie andere Denkmäler und alle Museen im Land. Die Orte, darunter mehrere Unesco-Weltkulturerbe, sollten zunächst bis Ende März geschlossen bleiben, hiess es aus dem Tourismusministerium. Es ginge um die Sicherheit der Menschen, sagte der indische Tourismusminister Prahlad Singh Patel.

Das Marmordenkmal Taj Mahal besuchen nach Angaben des Ministeriums normalerweise täglich mehrere zehntausend Besucher. Reisenden aus der EU und anderen Teilen Europas ist ab Mittwoch die Einreise nach Indien verboten worden. Touristen dürfen schon jetzt generell nicht mehr ins Land.

Indien hat rund 1,3 Milliarden Einwohner und ist mit 125 bestätigten Fällen und drei nachgewiesenen Corona-Toten noch vergleichsweise wenig betroffen. Inzwischen sind im Land die meisten Schulen und Freizeiteinrichtungen wie Kinos geschlossen.
U.S. President Donald Trump, and first lady Melania Trump visit the Taj Mahal, the 17th century monument to love in Agra, India, Monday, Feb. 24, 2020. (AP Photo/Rajesh Kumar Singh)
Donald Trump,Melania Trump
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