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President Donald Trump listens during a luncheon with South Korean President Moon Jae-in and Japanese Prime Minister Shinzo Abe, at the Palace Hotel during the United Nations General Assembly, Thursday, Sept. 21, 2017, in New York. (AP Photo/Evan Vucci)

Donald Trump erhöht den Druck auf Nordkorea. Bild: AP/AP

USA verhängen neue Sanktionen gegen Nordkorea



Die USA verhängen neue Sanktionen gegen Nordkorea. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag in New York, die von ihm angeordneten neuen Sanktionen zielten auf Einzelpersonen, Firmen und Institutionen, die unter anderem in den Branchen Textil, Fischerei, Handwerk und Informationstechnologie Handel mit Nordkorea trieben.

Trump fügte hinzu: «Ausländische Banken werden eine klare Wahl haben, ob sie mit uns Handel treiben wollen oder mit Nordkorea.»

Trump hatte am Dienstag in seiner ersten Rede vor der UNO-Vollversammlung mit einem massiven Militärangriff gegen Nordkorea gedroht. Die USA würden das Land «völlig zerstören», sollte Pjöngjang nicht einlenken, warnte er.

Der US-Präsident fügte allerdings hinzu, dass ein Militärangriff «hoffentlich nicht notwendig sein wird», und rief die Weltgemeinschaft zur Geschlossenheit gegenüber Nordkorea auf.

Der UNO-Sicherheitsrat hat wegen des nordkoreanischen Atomprogramms seit 2006 bereits neunmal Sanktionen verhängt. Mit dem jüngsten Beschluss als Antwort auf den bislang stärksten Atomtest Nordkoreas soll unter anderem die Brennstoffversorgung des Landes eingeschränkt werden. Zudem sollen alle ausländischen Guthaben des Machthabers Kim Jong Un eingefroren und Geldtransfers nordkoreanischer Bürger in ihr Heimatland unterbunden werden.

Bedrohung für Leben der Kinder

Nordkorea brandmarkte am Donnerstag die Sanktionen der internationalen Gemeinschaft als Gefahr für das Leben seiner Kinder. «Die andauernde und bösartige Blockade und Sanktionen gegen Nordkorea behindern nicht nur die Bemühungen zum Schutz und zur Förderung der Kinderrechte. Sie sind auch eine ernste Gefahr für das Überleben der Kinder», sagte Nordkoreas Botschafter bei der UNO in Genf, Han Tae Song, am Donnerstag.

Unter anderem erschwerten die nach dem jüngsten Atomtest verschärften Strafmassnahmen die Produktion von Nahrungsmitteln. Die Sanktionen müssten aufgehoben werden.

Die nordkoreanische Delegationen wies Vorhaltungen des UNO-Ausschusses für Kinderrechte zurück, wonach es in dem abgeschotteten Land Zwangsarbeit für Kinder, sexuellen Missbrauch sowie Kinderhandel gibt.

Die Delegation bestritt auch die Existenz eines Kastensystems, bei dem das Mass der Loyalität zur Herrscherfamilie von Kim Jong Un für den Zugang zu medizinischer Versorgung, Nahrung und Bildung entscheidend sei.

Moon: «Kein Kollaps Nordkoreas»

Südkorea strebt nach Worten seines Präsidenten Moon Jae In ein friedliches Nebeneinander mit seinem Nachbar Nordkorea an. «Wir wünschen keinen Kollaps Nordkoreas», sagte Moon in seiner Rede bei der UNO-Generaldebatte in New York am Donnerstag.

Südkorea strebe auch keine Wiedervereinigung mit dem kommunistisch regierten Staat an. Seoul und die Weltgemeinschaft unternähmen alles nur mögliche, um den Atomkonflikt mit Pjöngjang friedlich beizulegen.

Moon rief Nordkorea zu einem Ende der Provokationen auf, um «auf der richtigen Seite der Geschichte» zu stehen. «Es muss sofort aufhören, leichtsinnige Entscheidungen zu treffen, die zur eigenen Isolation und zum Untergang führen könnten.» Die Welt müsse «stark und entschlossen» antworten, bis Nordkorea sein Atomprogramm aufgebe.

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un blieb der UNO-Generaldebatte wie im vergangenen Jahr fern. Am Freitag wird dort eine Rede von dessen Aussenminister Ri Yong Ho erwartet. (sda/dpa/afp/reu)

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