Grossbritannien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hasskriminalität steigt nach Brexit-Votum in Grossbritannien signifikant



Grossbritannien verzeichnet seit dem Brexit-Votum einen bislang beispiellosen Anstieg von Hasskriminalität. Das bestätigten Zahlen, die von der Nachrichtenagentur PA zusammengetragen wurden. Im Durchschnitt wuchs die Zahl der Hass-Straftaten in den drei Monaten nach dem Referendum im Vergleich zum vorangegangenen Quartal landesweit um 27 Prozent. Nur vier von insgesamt 44 Polizeipräsidien verzeichneten einen leichten Rückgang von Hasskriminalität nach dem Brexit-Votum.

«Es ist eindeutig, dass eine kleine Minderheit der Bevölkerung, das Brexit-Votum ausgenutzt hat, um unentschuldbaren Rassismus und Vorurteile zu rechtfertigen»

EHRC-Vorsitzende David Isaac

Demnach registrierten drei Viertel der Polizeipräsidien in England und Wales nach dem Brexit-Votum die höchste Zahl an Straftaten, die aus Hass begangen wurden, in einem Quartal – seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2012. Dazu gezählt werden körperliche Übergriffe, Belästigung, Einschüchterung und Sachbeschädigung aus rassistisch motiviertem Hass oder aus Hass gegen religiöse Gruppen.

Die britische Kommission für Gleichheit und Menschenrechte EHRC sieht einen Zusammenhang mit dem Ergebnis des Referendums. «Es ist eindeutig, dass eine kleine Minderheit der Bevölkerung, das Brexit-Votum ausgenutzt hat, um unentschuldbaren Rassismus und Vorurteile zu rechtfertigen», sagte der EHRC-Vorsitzende David Isaac PA zufolge. (whr/sda/dpa)

Demonstration gegen den Brexit

Das könnte dich auch interessieren:

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 16.02.2017 21:49
    Highlight Highlight Vor 60 Jahren beschloss die Grossmächten, dass sie keinen Krieg mehr führen wollte, der Idee wurde geboren: Wir gründen ein Wirtschaftsunion, damit niemand mehr ein Motiv haben, Krieg gegeneinander zu führen, sonst lässt man die wilden los. Wir sagen dann nicht: Deutschland first oder Frankreich first u.s.w. Also von Anfang ein politisches Gebilde. Während der Leave-Kampagne in England wurde Menschen (EU-Bürger) auf den Weg zur Arbeit angegriffen, obwohl die Engländer die Grenze selber geöffnet haben, darum kann es erst nur verhandelt werden, nach der Austritt von England.
    0 0 Melden
  • 3fuss 15.02.2017 13:12
    Highlight Highlight Früher hiess der Teufel Lucifer, oder Beelzebub, heute heisst er eben Brexit.
    6 29 Melden
    • Fabio74 15.02.2017 14:21
      Highlight Highlight Nein er heisst Hass. Gepredigt von Männern, die Sündenböcke brauchen für alles, was nicht gut läuft
      9 6 Melden
    • Waedliman 15.02.2017 15:16
      Highlight Highlight Nein, der Teufel heisst Mensch. Und wenn man ihm ermöglicht, sich frei von allen Vorgaben und moralischen Instanzen zu äussern, kommen eben bei manchen genau die Dinge zum Vorschein, die bis dahin unterdrückt wurden. Das hat nix mit Brexit zu tun. Man stelle sich vor, was in Frankreich passiert, wenn Le Pen die Wahl gewänne.
      11 2 Melden

Britische Regierung und EU einigen sich auf Entwurf für Brexit-Abkommen

Nach fast zwei Jahren Verhandlungen haben sich die Unterhändler Grossbritanniens und der EU endlich auf einen Entwurf für ein Austrittsabkommen geeinigt. Das gab man aus der Downing Street bekannt. Morgen soll das Kabinett in London zusammenkommen, um den Text zu billigen.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, der Entwurf enthalte einen Lösungsvorschlag für die Frage der irischen Grenze. Es werde eine Absicherung geben, die die Rückkehr von Kontrollen an der Grenze zwischen dem …

Artikel lesen
Link to Article