International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06955628 (FILE) - A handout photo made available by the United Nations Department of Public on 27 May 2005 shows UN Secretary General Kofi Annan waves at the door of a UN plane as he departs Addis Ababa, Ethiopia to travel to Khartoum, 27 May 2005 (reissued 18 August 2018). According to reports, the former UN secretary general Kofi Annan died on 18 August 2018 at the age of 80.  EPA/UN Photo/Evan Schneider HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/UNDPI

Die Welt trauert um Kofi Annan – das sagen diese 11 Persönlichkeiten

Im Alter von 80 Jahren ist der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan gestorben. Die Trauer ist gross.

18.08.18, 22:25 19.08.18, 08:41


Alain Berset, Bundespräsident

Bundespräsident Alain Berset hat «mit grosser Trauer» auf die Nachricht des Todes des ehemaligen UNO-Generalsekretärs Kofi Annan reagiert. Der Friedensnobelpreisträger sei ein Visionär und ein grosser Freund der Schweiz gewesen. Mit seinem unermüdlichen Engagement für Frieden, Menschenrechte und Entwicklung habe Annan sein Leben den Idealen der UNO gewidmet, schrieb Berset am Samstag auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Das internationale Genf habe heute einen seiner glühendsten Verteidiger verloren. Im Namen der Schweizer Bevölkerung drücke er Annans Familie sein tiefes Beileid aus.

Adolf Ogi, Alt Bundesrat

Emmanuel Macron, Präsident Frankreich

«Wir werden weder seinen ruhigen und entschlossenen Blick noch die Kraft seiner Kämpfe vergessen»

Antonio Guterres, UNO-Generalsekretär

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat seinen verstorbenen Vorgänger Kofi Annan in einer ersten Reaktion als eine «treibende Kraft des Guten» gewürdigt. In vielerlei Hinsicht habe Annan die Vereinten Nationen verkörpert. Die UNO habe er mit «unvergleichbarer Würde und Entschlossenheit» angeführt.

Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin

«Mit seinen Ideen, seinen aufrechten Überzeugungen und nicht zuletzt seinem Charisma hat Kofi Annan mich und viele andere inspiriert.»

«Kofi Annan wusste zu begeistern, gerade jungen Menschen in aller Welt wurde er dadurch zum Vorbild. In unserer heutigen Zeit, in der die gemeinsame Suche nach Lösungen globaler Probleme dringender ist denn je, wird uns Kofi Annans Stimme sehr fehlen.»

Heiko Maas, Bundesaussenminister Deutschland

Ignazio Cassis, Bundesrat

«Ein grosser Mann hat uns heute verlassen. Wir sind dankbar für seine Unterstützung der Schweiz im Allgemeinen und des internationalen Genf im Besonderen.»

Said Raad al-Hussein, UNO

«Kofi war das beste Beispiel, der Inbegriff von menschlichem Anstand und Würde.»

Der scheidende UNO-Menschenrechtskommissar Said Raad al-Hussein hat sich tief erschüttert über den Tod des ehemaligen UNO-Generalsekretärs Kofi Annan gezeigt.

Kofi Annan sei für ihn in seiner oft schwierigen Position als Vertreter der Menschenrechte ein unersetzlicher Ratgeber gewesen. Mit den Worten «lass sie schimpfen, Du tust das Richtige», habe Annan ihn bestärkt, wenn der UNO-Menschenrechtsrat wieder Ziel von Kritik geworden sei.

Barack Obama, ehemaliger US-Präsident

«Kofi Annan war ein Diplomat und Menschenfreund, der die Mission der Vereinten Nationen wie nur wenige andere verkörperte.»

Jean Ziegler, Soziologe und Politiker

«Ich werde Kofi Annan nie vergessen.»

Er sei ein aussergewöhnlich fröhlicher, lebendiger und blitzgescheiter Mensch gewesen und dennoch sehr zurückhaltend und diskret, erklärte Ziegler. Während Annan 18 Jahre lang in Genf lebte, seien sie fast jede Woche gemeinsam zum Tanz, ins Theater oder Kino gegangen.

«Er ist ein überaus treuer Freund gewesen, der mich gegen die vielfältigen Angriffe amerikanischer und israelischer Diplomaten in Schutz genommen hat.»

Joseph Deiss, Alt Bundesrat

«Wir trauern um eine Schlüsselpersönlichkeit, die sich in den entscheidenden Momenten des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts für die Stabilität der Welt und die Glaubwürdigkeit der Uno eingesetzt hat»

Annan habe «viel Mut gehabt» und sich oft gegen die Grossmächte durchsetzen können. Er habe dadurch die Glaubwürdigkeit und die Legitimität der UNO auf der internationalen Bühne gestärkt.

Auch den UNO-Beitritt der Schweiz im Jahr 2002 habe Annan stark unterstützt. «Ganz diskret hat er eine sehr wichtige Rolle gespielt, indem er unsere Bürgerinnen und Bürger bestärkte», sagte Deiss.

«Ich glaube, dass er eine Schwäche für die Schweiz hatte. Er war ein grosser Freund unseres Landes».

(fvo/mit Material der sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Heinz Schmid 19.08.2018 01:08
    Highlight Wir brauchen wieder Menschen die besonnen und konsequent für das Gute einstehen, und dies Tag für Tag vorleben. Grosse Hochachtung für einen grossen Menschen!
    15 1 Melden

Italien droht nach Rassismusvorwürfen mit Kürzung der UNO-Zahlungen

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat gedroht, die italienischen Zahlungen für die Vereinten Nationen zu beschneiden. Er reagierte damit auf die Absicht der UNO, Fälle von Rassismus in Italien zu überprüfen.

Italien zahle jährlich 100 Millionen Euro an die UNO, sagte Salvini laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa. Das Land werde darüber beraten, ob es sinnvoll sei, weiterhin zur «Finanzierung von Verschwendung, Veruntreuung und Diebstahl» innerhalb der UNO beizutragen.

Salvini, der auch Chef der rechten Regierungspartei Lega ist, liess durchblicken, dass eine Organisation, deren Mitglieder zum Teil Folter und die Todesstrafe anwendeten, Italien keine Lehren erteilen könne.

UNO-Menschenrechtskommissarin …

Artikel lesen