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Verena (l.) und Susanne (r.) mit Töchterchen Ronja. bild: watson

Wie Mami und Mama zu richtigen Müttern wurden

Verena und Susanne gehören zu den ersten Frauenpaaren der Schweiz, die – ganz offiziell – gemeinsam ein Kind haben. watson hat die Regenbogenfamilie besucht.

20.08.18, 12:28 21.08.18, 01:12


In Ronjas Leben haben sich kürzlich zwei Dinge grundlegend verändert. Erstens: Sie ist jetzt ein «Sofakind». In der Krippe muss die bald 4-Jährige, im Gegensatz zu den Kleinen, kein Mittagsschläfchen mehr halten. Zweitens: Sie hat nun offiziell zwei Mütter.

Die erste Veränderung ist für Ronja aktuell deutlich einschneidender als die zweite. Schliesslich wird man nicht alle Tage vom Zwangsnickerchen entbunden. Mit Mami Susanne (34) und Mama Verena (44) lebt das Mädchen hingegen schon seit ihrer Geburt unter einem Dach. In einem Reiheneinfamilienhäuschen in einer kleinen Stadt im Mittelland, die Rebberge im Rücken und den Waldrand in Sichtweite.

«Ziemlich bünzlig eben.»

Auf dem Sitzplatz hängen bunte Kleider zum Trocknen an der Sonne, in den Beeten spriessen Basilikum und Walderdbeeren. Die Nachbarn haben eine Schweizerfahne gehisst, auf dem Trottoir schräg gegenüber macht gerade der Milchmann mit seinem Lieferwagen halt. «Ziemlich bünzlig eben», bemerkt Verena, und strahlt dabei übers ganze Gesicht.

Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis Ronja die Tragweite von Ereignis zwei versteht. Warum Verena Anfang Juni am Briefkasten plötzlich in Freudentränen ausgebrochen war. Warum sie mit zitternden Fingern Whatsapp-Nachricht um Whatapp-Nachricht verschickte und der Garten kurz darauf voller Freunde und Verwandter war, die der Familie gratulierten.

Seit Anfang Jahr haben gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz Zugang zur Stiefkindadoption. Susanne und Verena dürften landesweit zu den ersten gehören, die vom neuen Recht Gebrauch machten.

Im Coop fragten die Verkäuferinnen: «Wann ist es so weit?»

Susanne, Pixiehaarschnitt, grosse blaue Augen, ist die leibliche Mutter von Ronja. Seit acht Jahren ist sie mit Verena liiert, seit fünf Jahren leben die beiden Frauen in eingetragener Partnerschaft. Es war in dieser Zeit, als die beiden den Beschluss fassten, ein Kind zu bekommen. Sie erfüllten sich den Wunsch mithilfe einer Samenspende in Dänemark.

Im Städtchen blieb es nicht unbemerkt, dass der Bauch der lesbischen Frau plötzlich wuchs. Im Coop fragten die Verkäuferinnen: «Wann ist es so weit?» Und wenn Verena allein einkaufen ging: «Ui, ist das Baby schon da?» Falls es Menschen gab, die sich am Anblick störten, haben sie es das Paar nicht spüren lassen. «Die Reaktionen waren ausschliesslich positiv», sagt Susanne. Wobei sie auch Familien kenne, die andere Erfahrungen gemacht haben.

«Ah, ein Regenbogenkind!»

Während das Paar auf dem Sitzplatz in Erinnerung schwelgt, erklimmt Ronja gerade das Dach ihres Spielhauses. «Chasch es ihre jetzt säge, Mami?», stürmt das Mädchen mit den blonden Locken. «Es» – das sind die Breaking News aus der Krippe. Die Besucherin soll unbedingt erfahren, dass sie es mit einem echten Sofakind zu tun hat.

Wenn die beiden Frauen von der Schwangerschaft sprechen, legt sich ein verträumter Ausdruck über ihr Gesicht. «Weisst du noch, dein Grosi?», stupst Verena ihre Partnerin an. «Wie alt ist sie nochmals?» – «96», antwortet diese, wohlwissend, welche Geschichte nun kommt. Die 96-Jährige nämlich hatte im Sommer vor vier Jahren fleissig Kinderkleidli gestrickt, und ihre Mitbewohnerinnen im Altersheim wissen lassen: Die Enkelin und ihre Frau erwarteten eben ein Baby. Worauf die nicht minder betagte Zimmernachbarin fachkundig bemerkt habe: «Ah, ein Regenbogenkind!»

Es sind Episoden wie diese, die den Frauen das Gefühl geben, ihr Lebensmodell sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und dann gibt es andere, in denen sie merken: Selbstverständlich ist das, was sie hier tun, noch lange nicht.

Bis in diesem Juni war Verena – auf Papier – schlicht und einfach inexistent in Ronjas Leben. Im Spital hätte sie kein Formular für das Kind unterschreiben dürfen. Wäre Susanne etwas zugestossen, hätte Verena darum kämpfen müssen, dass Ronja bei ihr bleiben darf. Susanne galt als alleinerziehende Mutter, die, rein zufällig, in einer eingetragenen Partnerschaft lebte.

Als das Parlament zum ersten Mal darüber diskutierte, schwulen und lesbischen Paaren die Stiefkindadoption zu erlauben, hatte Ronja gerade ihren ersten Geburtstag gefeiert. Ein Walliser CVP-Ständerat trat ans Mikrofon und warnte davor, dass die betroffenen Kinder in der Pubertät ihre beiden Mütter oder ihre beiden Väter ablehnen könnten, «weil diese Konstellation gesellschaftlich, wie bereits erwähnt, nicht akzeptiert ist».

Ein Referendum sollte verhindern, dass die «Büchse der Pandora» geöffnet und das Kindeswohl «auf dem Altar von nimmersatten Ideologien geopfert» wird.

Andere Gegner verwiesen darauf, dass das Stimmvolk die eingetragene Partnerschaft 2005 nur deshalb akzeptiert habe, weil die Vorlage die Adoptionsfrage ausgeklammert habe. «Salamitaktik!», tönte es aus dem konservativen Lager. Die Befürworter hielten dagegen, die Gesellschaft ändere sich eben, und Regenbogenfamilien gebe es in Realität schon heute zuhauf.

Schliesslich nahmen beide Räte die Gesetzesänderung deutlich an. Und die unterlegenen Gegner aus den Reihen von SVP, CVP und EDU unternahmen einen letzten Versuch, doch noch die Notbremse zu ziehen. Ein Referendum sollte verhindern, dass die «Büchse der Pandora» geöffnet und das Kindeswohl «auf dem Altar von nimmersatten Ideologien geopfert» wird, wie sich das Komitee einer Mitteilung ausdrückte.

«Als die Unterschriftensammlung anlief, zitterten wir wie verrückt», erzählt Susanne. Die erlösende Nachricht kam im Oktober, um Ronjas zweiten Geburtstag herum: Das Komitee hatte es nicht geschafft, die nötigen 50’000 Unterschriften zusammenzutragen.

Damit war der Weg definitiv frei für das neue Adoptionsgesetz. Und im Häuschen von Verena und Susanne begann der Papierkrieg: Betreibungsauszüge wurden beschafft, eine Wohnsitzbescheinigung, ein Nachweis des Familienstands, und so weiter und so fort.

In detaillierten Lebensläufen gaben beide Frauen Persönlichstes preis. Coming-out, frühere Partnerinnen, die gemeinsame Liebesgeschichte, die Beziehung zu Ronja, die Erziehungsphilosophie, Vereinstätigkeiten, berufliches Engagement, religiöse und politische Einstellungen. «Wir liessen so richtig die Hosen runter», so Verena.

Eine 1000-Franken-Rechnung und zwei Monate später erhielten die Frauen einen Termin beim Kanton. Noch einmal zweieinhalb Stunden Rede-und-Antwort-Stehen bei der Sozialarbeiterin, gefolgt von einem Hausbesuch. Und dann, endlich, am 2. Juni, flatterte der Adoptionsentscheid ins Haus. Nicht mit dem eingeschriebenen Brief, den die Frauen bei jedem Klingeln an der Tür erwartet hatten. Die frohe Botschaft kam in Gestalt eines unauffälligen A-Plus-Briefs.

Hoffen auf die «Ehe für alle»

Das Verfahren läuft nicht in allen Fällen so reibungslos ab. Oft dauern die Abklärungen lang und die Adoption ist mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden, wie die Anwältin Karin Hochl zu watson sagte, die auf die Familienplanung gleichgeschlechtlicher Paare spezialisiert ist. Zusätzlich stellt sich je nach Ausgangslage die Frage, inwiefern der genetische Spender im Adoptionsprozess mitwirken muss. So verlangen gewisse Kantone eine Bestätigung der Samenbank und stellen Nachforschungen zum Vater an.

«Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, als unsere Tochter rechtlich endlich abgesichert war. Unter dem Strich ist das ganze Prozedere aber immer noch unnötig kompliziert», sagt Susanne, den Lollipop der kletternden Ronja in den Fingern. Eine Kindsanerkennung müsste aus ihrer Sicht gleich nach der Geburt möglich sein, ohne den Umweg über eine Adoption. «Ist ein Mann zeugungsunfähig und seine Frau lässt sich künstlich befruchten, wird er schliesslich auch automatisch zweiter Elternteil.»

Für gleich lange Spiesse könnte die «Ehe für alle» sorgen, die derzeit im Parlament behandelt wird. Damit dürften sich homosexuelle Paare künftig nicht nur Ja-Wort geben, sondern auch Kinder adoptieren, die mit keinem der Elternteile genetisch verwandt sind.

Der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin soll nach dem Willen der zuständigen Nationalratskommission in einer späteren Etappe geregelt werden. Heute dürfen sich Lesben in der Schweiz – im Gegensatz zu verheirateten, heterosexuellen Frauen – nicht künstlich befruchten lassen. Frauenpaare weichen deshalb häufig auf ausländische Samenbanken aus, so wie es Susanne und Verena getan hatten. Wenn Ronja 18 ist, wird sie die Möglichkeit haben, sich bei der Samenbank zu melden, damit sie mehr über ihre genetischen Wurzeln erfährt und bei Bedarf einen Kontakt zum Spender herstellen kann.

Nur kürzlich, da haben die beiden einfach geschwiegen. Als eine Bekannte darüber sinnierte, dass Ronja wohl nicht besonders gross wird, so klein wie ihre beiden Mütter sind.

«Diese ‹Ehe für alle› auf Raten einzuführen, ist doch ein Witz. Wir wollen keine Menschen zweiter Klasse mehr sein», sagt Susanne bestimmt, und zwirbelt dabei den Stiel des Lollipops in ihren Fingern. «Die Gesellschaft ist bereit, da bin ich ganz sicher.» Ja, die Leute hätten noch viele Fragen. «Auf dem Spielplatz gibt es zum Beispiel immer wieder Hetero-Eltern, die wissen wollen, wie das bei uns genau funktioniert hat mit dem Kind.» In dieser Situation gebe es nur eines, so das Paar. «Wir beantworten alle Fragen, bis keine mehr da sind.»

Nur kürzlich, da haben die beiden einfach geschwiegen. Als eine Bekannte darüber sinnierte, dass Ronja wohl nicht besonders gross wird, so klein wie ihre beiden Mütter sind. «Es war herzig, dass sie uns so selbstverständlich als normale Familie betrachtete und vergessen hat, dass da noch andere Gene mitwirken. Wir haben das total genossen – und einfach nichts gesagt.»

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Brikne, 20.7.2017
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83
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83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 20.08.2018 20:03
    Highlight Ich finds zwar nicht so optimal für ein Kind, die beiden machen es aber bestimmt besser als manche klassische Eltern.
    21 27 Melden
  • Al Paka 20.08.2018 15:55
    Highlight Hauptsache Sie sind gute Eltern.
    Der Rest sollte egal sein.
    136 14 Melden
  • JMJ 20.08.2018 15:42
    Highlight eine kleine Korrektur an den Verfasser: das Städtchen ist nach wie vor nur ein Dorf... :)
    34 7 Melden
  • Theor 20.08.2018 14:58
    Highlight Den armen CVPler schüttelts durch bei dem Gedanken, dass in 18 Jahren nur noch schwule und lesbische junge Erwachsene in die Gesellschaft eintreten, weil ein Kind von einem homosexuellen Ehepaar MUSS doch zwangsläufig auch homosexuell werden, da es keine "normale" paarschaftliche Beziehung bei seinen Eltern abschauen konnte!

    Ja, den armen CVPler schüttelt dieser Gedanke heftigst durch; auch in jenen Momenten wo er zuvor seiner Ehefrau mitteilte, er müsse länger arbeiten, während er auf dem weg zu seiner Affäre ist, mit der er seine Ehefrau seit 5 Jahren regelmässig betrügt..

    #OrdinaryIronie
    95 31 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 17:51
      Highlight Karl-Heinz ...

      ... der Name der Affäre.
      34 6 Melden
  • Betty79 20.08.2018 14:58
    Highlight Tut mir leid, aber mir geht das zu weit. Ich habe absolut nichts gegen Homosexuelle, bin aber einfach der Meinung, dass man dann halt auf ein Kind verzichten muss. Schliesslich brauchts dafür normalerweise Mann und Frau. Der Mensch will einfach möglichst alles haben.
    80 215 Melden
    • natalie74 20.08.2018 15:27
      Highlight Klar, man verzichtet darauf, weil die sexuelle Ausrichtung ja so freiwillig gewählt wird! Man kann seine sexuelle Ausrichtung ungefähr so freiwillig wählen wie seine Augenfarbe.

      Und kannst Du genau erklären, wieso sie verzichten sollen? Weil es dafür die Medizin braucht?
      107 46 Melden
    • Ylene 20.08.2018 15:54
      Highlight Ich habe Fragen. Was ist mit Heteropaaren mit Fruchtbarkeitsproblemen? Dürfen die dann auch keine Kinder haben? Wenn ich nach einem besoffenen ONS schwanger werde, wäre das also besser? Sollten Alleinerziehende (bspw. weil verwitwet) zwangsverkuppelt werden? Ist Kinderheim besser als Homoeltern? Wenn Fruchtbarkeitsbehandlungen nicht ok sind, was ist dann noch ok? Darf ich dann noch meine Augen lasern lassen oder impfen?
      127 24 Melden
    • Mietzekatze 20.08.2018 16:10
      Highlight Und wenn sich die Eltern scheiden lassen oder es keinen Vater zum Kind gibt, dann einfach die Kinder ins Heim oder wie stellst du dir das so vor mit deiner 18. Jht Einstellung?
      62 18 Melden
    • Frances Ryder 20.08.2018 17:20
      Highlight Ich steig auch in kein Flugzeug weils zum fliegen eigentlich Flügel braucht und der Mensch die nicht hat.
      68 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 17:52
      Highlight Dann bitte auch keine Verhütung mehr.
      39 11 Melden
    • Trompete 21.08.2018 06:37
      Highlight Eine Münze hat immer zwei Seiten. Es ist ein Fakt, dass bei der Samenspende eine gewisse Selektionierung stattfindet, was für mich absolut inakzeptabel ist. Keine Frau würde sich für die Samen von einem Hilfsarbeiter im Bereich Logistik interessieren. Zudem glaube ich zu wissen, dass eben die molekulargenetische Ebene mehr Einfluss auf unser Leben hat, als viele hier behaupten. Andererseits glaube ich nicht, dass homosexuelle Paare die schlechteren Erziehungdverantwortlichen sind.
      7 9 Melden
  • thompson 20.08.2018 14:49
    Highlight absolut dagegen, dieser Unsinn soll sofort aufhören. Mann Frau=Kind eh basta...
    53 208 Melden
    • häxxebäse 20.08.2018 15:53
      Highlight Jo genau.. mann-frau-kind = scheidung... oder mannmitgeliebter-fraumitaffäre-einsames kind=scheidung... oder mannmitalkproblem-fraualleinerziehend-kind

      Sollen die menschen doch einfach glücklich sein, egal in welcher form!
      89 28 Melden
    • Lalela 20.08.2018 16:38
      Highlight Aber es ist ja immer noch Mann+Frau=Kind ( oder immerhin Ei+Spermium=Kind) ! Kind wächst einfach mit Frau+Frau auf und beide übernehmen Verantwortung für das Kind, was genau ist denn daran so unsinnig?
      75 13 Melden
  • Der Rückbauer 20.08.2018 14:25
    Highlight Diese Kinder werden einmal ihren Vater suchen, genau so, wie die heutigen Adoptivkinder ihre natürlichen Eltern suchen. Und das mit unerbittlichem Willen. Und irgendwann wird die Gesellschaft sich mit dem Verbrechen auseinandersetzen müssen, weshalb man diesen Kindern den Vater vorenthalten hat. Genauso, wie heute die in den 50er- und 60er Jahren zwangsadoptierten Kinder heute emotional verstanden und materiell entschädigt werden wollen.
    Die Geschichte wird zeigen, was heute alles schief läuft.
    61 154 Melden
    • Marlon Mendieta 20.08.2018 20:02
      Highlight Guter Name für einen solchen Stuss...
      35 7 Melden
    • Ruggedman 20.08.2018 22:51
      Highlight Ihr Name scheint Programm zu sein.
      31 7 Melden
    • Fabio74 21.08.2018 07:06
      Highlight Denken Leute wie du über den Tellerrand raus?
      11 3 Melden
    • Der Rückbauer 21.08.2018 07:12
      Highlight Wisst Ihr, was Rückbau heisst? Abreissen und neu bauen, das heisst es! Nix da mit Zurückdrehen.
      5 12 Melden
    • Der Typ 21.08.2018 08:08
      Highlight @Der Rückbauer
      Armer Mann vom 18 Jahrhundert in dieser Zeit von heute. Tut mir leid für Dich überfordern Dic heutige Sachen so sehr. Mein Beileid!
      8 9 Melden
  • lily.mcbean 20.08.2018 14:05
    Highlight Es braucht jetzt mal dringend gleiche Rechte für ALLE. Wie lange müssen wir noch warten? Ich wusste gar nicht das lesbische Frauen sich nicht befruchten lassen durften, ehrlich gesagt wurde ich beim Lesen dabei putzverruckt. Das ist ja in etwa so wie wenn wir hetero Frauen immer noch die Erlaubnis von unseren Männern brauchen würden wenn wir arbeiten wollten.
    Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!
    107 29 Melden
    • Trompete 21.08.2018 06:41
      Highlight Für schwule Männer ist es übrigens noch schwieriger, da niemand von beiden schwanger werden kann. Somit muss das Kind durch eine Leihmutter im Ausland ausgetragen werden. Es handelt sich also nicht um eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.
      5 4 Melden
    • lily.mcbean 21.08.2018 12:23
      Highlight Habe ich ja auch nirgends so geschrieben, oder?
      Der Artikel handelt halt von Frauen.
      7 2 Melden
  • Pnesch 20.08.2018 13:54
    Highlight Wenn Ronja, mal erwachsen einen Mann datet muss sie sich dan "outen"? 😉

    63 100 Melden
    • Garp 20.08.2018 14:16
      Highlight Du bist ja ein ganz Lustiger, NICHT.
      57 33 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 20.08.2018 14:47
      Highlight Zu was outen?
      39 14 Melden
    • ThomasHiller 20.08.2018 14:51
      Highlight In einigen Jahren oder Jahrzehnten wird sich zumindest zeigen, wie es sich auswirkt, wenn auch diese Kinder auf der Suche nach Ihrer eigenen Existenz nach ihren leiblichen Vätern (Müttern?) fragen wie es auch heute Kinder aus einer künstlichen Befruchtung machen.
      Auch wenn die Regelung zur Adoption so jetzt gut ist hat sie doch einen weiteren Bereich für mögliche Persönlichkeitsprobleme geschaffen.
      26 53 Melden
    • Garp 20.08.2018 15:27
      Highlight Leibliche Väter und Mütter gelten gesellschaftlich , nicht nur bei uns, als wichtig für die Identität. Man kann sich auch fragen ob das wirklich wichtig ist um eine eigene Identität zu finden. Es kann auch sein dass die Probleme entstehen, weil wir es als so wichtig erachten.
      33 7 Melden
    • häxxebäse 20.08.2018 15:54
      Highlight @pnesch: u made my day 😜😎✌
      8 22 Melden
    • ThomasHiller 20.08.2018 16:51
      Highlight @Garp: Ist das so?
      Mit der Argumentation kann man natürlich jedes psychische Problem wegreden indem man einfach sagt, die zugrunde liegende persönliche Frage sei gesellschaftlich nicht relevant ...
      10 14 Melden
    • Garp 20.08.2018 20:33
      Highlight ThomasHiller Ich rede nichts weg, ich hinterfrage. Dass die Vorfahren so wichtig geworden sind, hat mit erben zu tun. Die persönlichen Fragen werden auch immer durch die Gesellschaft geprägt. Wir leben ja alle in einem gesellschaftliche Gefüge, mit Werten, Normen. Wir sind nicht so unabhängig, wie wir uns gerne sehen.
      9 2 Melden
    • ThomasHiller 20.08.2018 23:16
      Highlight @Garp: Allmählich werden die Antworten beängstigend... wer jede Verbindung zu seinen Vorfahren (schöne Distanzierung von den eigenen Eltern übrigens ...) kappt wird auch nie erkennen, wo er mal hin will...
      Man muß schon echt leer sein, um so wie Sie zu antworten bzw. zu glauben, Familie hätte ausschließlich etwas mit Erben zu tun.
      1 10 Melden
    • Garp 21.08.2018 10:46
      Highlight Ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass jemand jegliche Verbindung zu den Vorfahren kappen soll. Doch klar hat es viel mit erben zu tun. Lesen sie halt mal ein Buch, wie sich Familie entwickelt hat, bis zu unserem heutigen Verständnis davon.
      5 1 Melden
  • Mimi Onóna 20.08.2018 13:39
    Highlight LIEEEEBEEEE!
    65 44 Melden
  • G-Man 20.08.2018 13:35
    Highlight Am meisten freut mich die Tatsache dass nicht mal 50k Unterschriften für das Referendum zusammen kamen. Da sieht man dass es für die meisten Schweizer so stimmt.
    148 31 Melden
    • loquito 20.08.2018 14:54
      Highlight Sry vrklickt... Ein Blitz war nicht Absicht..
      27 15 Melden
  • öpfeli 20.08.2018 13:26
    Highlight Richtiger Entscheid! Wichtig ist, dass ein Kind liebevoll aufwächst. Egal ob bei un- oder gleichgeschlechtlichen Eltern
    126 36 Melden
    • Toni.Stark 20.08.2018 15:38
      Highlight Nur ist dies statistisch bedingt eher bei einem Hetero-Paar der Fall.
      10 109 Melden
    • häxxebäse 20.08.2018 15:55
      Highlight Zeig mir diese statistik
      67 8 Melden
    • Ylene 20.08.2018 17:18
      Highlight 2 interessante Artikel mit entsprechenden verlinkten Meta-Studien
      https://www.theguardian.com/australia-news/2017/aug/17/think-of-the-kids-why-marriage-equality-opponents-are-wrong-on-parenting
      http://www.abc.net.au/news/2015-07-24/same-sex-parenting-fact-or-fiction/6616352
      Fazit: Nein, es kommt wirklich nicht auf die sexuelle Orientierung der Eltern darauf an. Kinder von LGBT-Eltern sind zudem selber nicht häufiger queer als Kinder von Hetero-Eltern.
      42 4 Melden
    • öpfeli 20.08.2018 17:21
      Highlight Die möcht ich auch sehen 😀
      24 3 Melden
    • Toni.Stark 20.08.2018 22:18
      Highlight Mark Regnerus, «How different are the adult children of parents who have same-sex relationships? Findings from the New Family Structures Study,» Social Science Research Vol 41, Issue 4 (July 2012), pp. 752–770
      2 15 Melden
    • Ylene 20.08.2018 23:36
      Highlight Auf Wiki ist eine ausführliche Begründung mit weiterführenden Links, warum Regnerus' Studie nix taugt. https://en.m.wikipedia.org/wiki/Mark_Regnerus "Major academic organizations including the American Sociological Association, American Academy of Pediatrics and American Medical Association dispute the validity of Regnerus' data and conclusions reached thereof, arguing that unlike previous studies, the statistically tiny number of same sex couples ... make it impossible to extrapolate any information about same sex parenting."
      8 3 Melden
  • bokl 20.08.2018 13:24
    Highlight - Ehe für die Religionen
    - (Staatliche) Partnerschaft (2 Partner) für alle

    Und natürlich macht der Staat keine Unterschiede, aufgrund der Geschlechter der Partner.
    25 41 Melden
    • G-Man 20.08.2018 13:44
      Highlight Und keine Unterschiede aufgrund des Zivilstandes.
      25 10 Melden
    • Fabio74 20.08.2018 13:50
      Highlight Nein. Ehe für alle. Was die Kirche machen ist egal.
      58 32 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 17:54
      Highlight Schluss mit der staatlichen Einmischung in den Beziehungsstatus.
      21 8 Melden
    • Schmirinskis 21.08.2018 06:38
      Highlight Wir lassen uns bestimmt nicht den Ehestatus aberkennen, weil wir Atheisten sind und nicht in einer Kirche heiraten wollen. Ich will auch nicht, dass ein Mann, der nie eine Beziehung führte, über meine Bestimmt (Eheschliessung durch Pfarrer).

      Genauso frei sollte jedes Paar über seinen Zivilstand entscheiden dürfen. Dein Vorschlag macht mich bereits in der Vorstellung so wütend, ich kann mir wohl nicht vorstellen, wie schlimm es für homosexuelle Paare ist, für die ist es leider noch Realität.
      7 3 Melden
    • Trompete 21.08.2018 06:49
      Highlight Ich glaube niemand hat ein Problem mit dem Beziehungsstatus einer anderen Person, soll doch jeder tun und lassen was er will. Da aber die Zeugung eines Kindes, aus meiner Sicht, eine ganz andere Sache ist, braucht es gewisse Grundregeln. Der status quo, in welchem ein Grossteil der Samen übers Internet bestellt wird und stark selektioniert wird (Körpergrösse, Bildungsstand etc.) ist für mich vollkommen inakzeptabel und gleicht für mich eher Menschenhandel, auch wenn der Mensch noch nicht geboren ist.
      2 7 Melden
  • Mira Bond 20.08.2018 13:02
    Highlight Herzliche Gratulation!
    Was eigentlich schon lange sein sollte, wird endlich wirklich!
    100 43 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 20.08.2018 12:56
    Highlight Bin gespannt...
    Mag jedem Menschen gleiche Rechte gönnen und verstehe wie miese man sich fühlt wenn man von der Mehrheit stigmatisiert wird.
    Mag aber auch Kindern gleiche Rechte gönnen. Ob die Gesellschaft sie auch unterstützen vermag dass sie keinen Nachteil spüren müssen weil sie Boten einer neuen Epoche sind...Oder, ob es wirklich nicht beide Geschlechter in einer ausgewogenen Erziehung braucht...🤔
    Gleichzeitig gibt's ja natürlich so viele'normale' Paare denen Geschlecht kaum behilflich war ihrer Eltern-Rolle gerecht zu werden.
    Eben, ich wünsche mir, Durchbruch gelingt...

    50 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 13:23
      Highlight "Gleichzeitig gibt's ja natürlich so viele'normale' Paare denen Geschlecht kaum behilflich war ihrer Eltern-Rolle gerecht zu werden."

      Ich denke, das ist der springende Punkt.
      77 9 Melden
    • Tooto 20.08.2018 14:56
      Highlight Schauen die Kinderheime auch dass es beide Geschlechter für eine ausgewogene Erziehung hat? :)
      Oder weshalb sollte ein Kind besser in einem Heim aufwachsen als bei einem Homosexuellen Paar?
      37 3 Melden
    • Caerulea 20.08.2018 15:36
      Highlight Als kind einer geschiedenen, lebens frohen Mutter im biederen SVP Dorf aufgewachsen... ach was musst ich mir alles gefallen lassen... heutzutage fällt man gar nicht mehr auf als Scheidungskind. Ich denke so wirds es früher oder später auch mit kindern die ausserhalb der mutter vater kiste aufgewachsen sind gehen.
      58 1 Melden
    • Garp 20.08.2018 21:05
      Highlight @Tooto Die wenigsten adoptieren ein Kind aus einem Kinderheim, weder heterosexuelle, noch homosexuelle Paare. Die Mehrheit will ein Neugeborenes. Und die meisten Kinder in Kinderheimen bei uns, sind gar nicht zu adoptieren. Die Kinderheime würden gern für eine Ausgewogenheit der Geschlechter sorgen, aber es gibt zu wenig Männer die da arbeiten wollen.
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    • Tooto 21.08.2018 09:31
      Highlight @Garp
      Wenn die von Ihnen genannten Neugeborenen nicht adoptiert werden, was geschieht dann mit ihnen?
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    • Garp 21.08.2018 10:36
      Highlight Die meisten Kinder in Kinderheimen haben noch Eltern. Wenn immer möglich wird versucht, die Eltern zu unterstützen und die Kinder solange nötig in einer Pflegefamilie unterzubringen. Das Ziel ist meist, dass die Kinder wieder zu ihren Eltern können. Kinder und Jugendliche sind wenn immer möglich nur zeitbegrenzt in einem Kinderheim.
      Kinder, die Vollwaisen sind, bringt man auch möglichst in Pflegefamilien unter, wenn sie niemand adoptieren möchte. Waisenhäuser gibt es zumindest in Zürich keine mehr.
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    • Garp 21.08.2018 10:40
      Highlight Es gibt in der Schweiz praktisch keine Neugeborenen, die zur Adoption frei geben werden. Aus diese Grund "holen" sich Schweizer Paare gern ein Baby aus dem Ausland.
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  • Medea 20.08.2018 12:53
    Highlight Endlich geht's in die richtige Richtung! <3
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  • Ironiker 20.08.2018 12:52
    Highlight Ich habe im 2005 für die eingetragene Partnerschaft gestimmt, war aber gegen eine Adoption, weil ich überzeugt war, dass das Kind in der Schule (und auch in der Gesellschaft) darunter leiden wird. Heute, 13 Jahre danach befürworte ich auch eine Adoption. Ich denke, es hat sich in diesem Bereich viel getan. Ich denke, all jene die trotz Widrigkeiten und Anfeindungen offen als Schwul/Lesbisch hingestanden sind, haben das Wissen und die Akzeptanz bei den Heteros stark gefördert und so Türen weit aufgestossen. Gleiches Recht, aber auch gleiche Pflichten für alle - egal auf was Du stehst!
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  • w'ever 20.08.2018 12:51
    Highlight ich werde mir hier keine freunde machen, aber ich halte nichts von künstlicher befruchtung. wenn paare, egal ob hetero oder gleichgeschlechtlich, auf natürliche weise kein kind bekommen können, dann hat das irgendwie einen grund.
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    • Ylene 20.08.2018 13:35
      Highlight Das 'irgendwie' würde mich jetzt schon noch interessieren. Zum Umkehrschluss: Warum kriegen dann deiner Meinung nach bspw. vergewaltigte Frauen und Mädchen Kinder? Weil die das Kind halt 'irgendwie' doch wollten? Oder weil das Schicksal/Karma/Gott/Spaghettimonster das so wollte? Da hat jemand bei Fritzl aber gründlich daneben gegriffen...
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    • natalie74 20.08.2018 13:37
      Highlight Natürlich hat das einen Grund. Manchmal sogar zwei: nämlich körperliche Probleme sowohl bei der Frau als beim Mann.
      Ich nehme mal an, Du meinst, es gibt so einen Schicksalsgrund. Es darf nicht sein! Ooooh!
      Ich hab lieber Eltern, die sich ganz bewusst für ein Kind entscheiden, als solche, die ungeplant schwanger werden und nicht für ein Kind bereit sind.
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    • Silent_Revolution 20.08.2018 13:44
      Highlight Wenn Menschen krank werden und sterben, hat das auch einen Grund und ist nur natürlich, also weg mit der Medizin!
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    • Hr. Döpfel 20.08.2018 15:04
      Highlight Boaaahhh!! Sag das mal einem Paar, dessen sehnlichster Kinderwunsch unerfüllt bleibt. “Hey Leute, das wird schon seinen Grund haben. Es ist besser so.“
      Ich weine schon, wenn ich daran denke!
      Schon gehört, dass bspw. einfache Kinderkrankheiten im Erwachsenenalter Unfruchtbarkeit bewirken können? Wenn jemandes Eltern und Kinderarzt da nicht drauf achten, passiert das schon mal. Das ist dann wohl Schicksal, gottgewollt, oder was?
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    • Schmirinskis 21.08.2018 06:48
      Highlight Ich habe auch meine Vorbehalte bezüglich künstlicher Befruchtung. Mir gefällt der Gedanke nicht, dass lebensfähige Embrios im Müll landen. Es ist mir nicht möglich mir vorzustellen, selbst auf künstliche Befruchtung zuzugreifen. Nach einem Jahr mit Kinderwunsch, darin 3 missglückte Schwangerschaften, weiss ich jedoch wie unglaublich schmerzhaft es ist, auf die Erfüllung des Familienwunsches zu verzichten. Falls das so bleiben wird, kann sich wohl auch meine Einstellung zur Befruchtung ändern.
      Es liegt nicht an Ihnen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch zu verurteilen - egal welcher Sexualität.
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  • Toerpe Zwerg 20.08.2018 12:50
    Highlight Wärend sich heterosexuelle Partner nach und nach von der staatlich abgesegneten und sanktionierten Partnerschaft verabschieden, drängen die Homosexuellen mit Vehemenz ins Bünzlitum.

    Statt im Gleichschritt mit progressiven Heteros für Freiheit und für ein Ende der Staatlichen Einmischung in das Liebes- und Beziehungsleben zu marschieren, unterwerfen sich die Homosexuellen im Namen der Gleichberechtigung dem Konformitötsdruck.



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    • Fabio74 20.08.2018 13:51
      Highlight Es geht um rechtliche Gleichstellung
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    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 13:55
      Highlight Schon klar, ist zu befürworten.
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    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 20.08.2018 14:41
      Highlight Ich persönlich halte auch nix von der Ehe, darum geht es aber nicht. Es geht um
      gleiche Rechte für alle - entweder steht die Ehe allen zu oder niemandem.
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    • Fabio74 20.08.2018 15:08
      Highlight Eben.und aktuell gibt nur die Ehe diese Rechte
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    • Knäckebrot 20.08.2018 21:15
      Highlight Schnell eine ganz andere Frage zum Thema gleiche rechte. Ich frag deshalb, weil ihr sicher die Antwort darauf wisst.
      Jemand sagte mir, dass er jemanden kenne, der sagte, dass er nicht in die USA durfte, weil er Homosexuell sei.

      Ich sagte, dass ich mir das daher kaum vorstellen könne, weil dies ja weltbekannt geworden wäre, ich aber noch nie davon hörte (weil sonst die Community solche Dinge immer gleich veröffentlicht).
      Zudem brüstet sich die USA ja gerade mit diesen Werten. Das einzige was ich weiss ist, dass sie vorsichtig sind bez. Heirat und Einbürgerung.

      Was wisst ihr darüber?
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    • Toerpe Zwerg 21.08.2018 00:03
      Highlight Wenn jemand schreibt, jemand hätte ihm gesagt, er würde einen kennen, der ihm gesagt hätte ...

      Und nein, das ist auch sachlich nicht denkbar.
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    • Trompete 21.08.2018 06:58
      Highlight @JaneSoda: Glaubst du, dass Paare welche keine Kinder zeugen können, egal ob homo-, bi- oder heterosexuell, sich auch mit Adoptivkindern zufrieden geben könnten? Leider gibt es unzählige Kinder, welche irgendwo auf der Welt, darauf hoffen liebevolle Eltern zu finden.
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    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 21.08.2018 16:08
      Highlight @Trompete: Das ist wohl eine sehr individuelle Frage und ich vermag sie dir nicht zu beantworten. Ich bin nicht davon betroffen.
      Ich weiss lediglich aus meinem Freundes- und Familienkreis, dass Adoptieren eine langwierige Sache, gut geprüfte Sache ist (was auch gut so ist) ist. Und ich kenne eine Frau, die sich künstlich befruchten liess, weil ihr Wunsch nach einem „eigenen“ biologischen Kind sehr stark war und ein adoptiertes Kind in ihren Augen nicht das gleiche ist.
      Es wäre sehr schön, wenn jedes Kind auf der Welt ein liebevolles Zuhause hätte. Egal in welcher Konstellation.
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  • Garp 20.08.2018 12:36
    Highlight Ich hoffe der Name Regenbogenfamilie und Regenbogenkind verschwindet bald wieder, und dass es bald einfach eine Familie sein wird und nichts aussergewöhnliches mehr.
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    • Madmessie 20.08.2018 13:07
      Highlight Das habe ich mir auch gedacht. Wusste gar nicht, dass es diese Bezeichnung gibt. Damit grenzt man eine Familie natürlich erst recht ab.
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    • Phipsli 20.08.2018 14:03
      Highlight Eine liebvollere Bezeichnung als Regenbogenkind ist ja kaum möglich?
      Aber wenn man will findet man in jeder Suppe ein Haar.
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    • Garp 20.08.2018 14:55
      Highlight Na es ist zweischneidig, man wird ausgegrenzt und versucht sich dann eine positive Identität über einen Begriff zu geben. Ich finde das verständlich und wir sind alle gefragt, dass das eben nicht mehr nötig ist und Familien einfach Familien sind, egal wie zusammengesetzt und die Gesellschaft nicht weiter zersplittert.
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    • Garp 20.08.2018 15:48
      Highlight @ Phipsli geht ja nicht darum ob die Bezeichnung liebevoll ist, sondern darum, dass überhaupt eine Bezeichnung gebraucht wird. Es gibt ja auch sehr liebevolle Heterofamilien und Alleinerziehndfamilien.
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    • Phipsli 20.08.2018 16:55
      Highlight @ Garp, wieso sollte man für eine andere Familienform keine Bezeichnung benutzen? Es gibt ja auch z.Bsp. den Begriff Patchworkfamilie, das hat auch mit der sprachlichen Vielfalt zu tun. Ich bin überzeugt, dass eine gute Bezeichnung der Akzeptanz eher hilft als schadet.
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    • Garp 20.08.2018 21:25
      Highlight Da bin ich anderer Meinung Phipsli. Familie ist Familie, ob Regenbogen, Patchwork, Alleinerziehend, sogenannte Traditionelle. All diese Spezialbezeichnungen fragmentieren die Gesellschaft. Das find ich ganz und gar nicht gut. Eine Gesellschaft zerfällt, wenn sich immer mehr kleinere Gruppen bilden und die Solidarität innerhalb einer Gesellschaft zerfällt mit ihr. Um ein Problem aufzuzeigen mag ein solcher Begriff gut sein, aber er sollte dann auch wieder aufgelöst werden und man sollte sich nicht damit identifizieren.
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Autor Linder: «Mit meinem Buch kann man nirgendwo mitreden oder an Partys auftrumpfen»

Eigentlich hat die Schweiz ihn ja schon seit 34 Jahren, aber bisher hat Lukas Linder ausschliesslich fürs Theater geschrieben. Nun endlich ist sein Erstlingsroman erschienen – ein Anlass für uns, ihm 37 höchst existentielle Fragen zu stellen.

Die NZZ hat ihn einen «aufstrebenden Erzähler» genannt, ich nenne ihn ein Phänomen. Das wage ich zu sagen, weil ich Lukas Linder kenne. Nur, dass ihr gleich Bescheid wisst und hinterher nicht klagt, ich hätte hier schamlos Schleichwerbung für einen guten Freund betrieben. 

Überdies hat Reich-Ranicki einmal gesagt: «Es gibt Menschen, die auf eine hinreissende Weise Blödes von sich geben.» 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er damit Linder gemeint hat. Jedenfalls ist Reich-Ranicki …

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