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«Vater unser im Himmel» – eine Illusion oder ein frommer Wunsch?

Alle Christen beten das «Vater unser», das Jesus vorgebetet haben soll.

22.10.16, 08:29 24.10.16, 15:08


Papst Johannes Paul II beim Gebet. Bild: keystone

Seit Jahrhunderten beten alle Christen dieser Erde die Mutter aller Gebete: Das «Vater unser». Angeblich ist es das einzige Gebet, das Jesus seine Jünger gelehrt hat. So jedenfalls steht es im Neuen Testament.

Milliardenfach haben Gläubige die frommen Verse aufgesagt und viel Hoffnung in dieses Gebet gesteckt. Und die Bilanz der sehnsüchtigen Anrufung Gottes: dürftig.

Der Zustand der Menschheit scheint sich laufend zu verschlechtern, die Welt gerät immer mehr aus den Fugen. Da können noch so viele Stossgebete gen Himmel geschickt werden: Das Leiden nimmt nicht ab. Oder anders herum: Gott scheint sich nicht darum zu kümmern, was hienieden passiert. Die Zwiegespräche mit Gott scheinen wirkungslos zu verpuffen.

Doch schauen wir einzelne Passagen genauer an.

«Vater unser im Himmel»

Wie können wir Gott unseren Vater nennen, der Millionen seiner Kinder so jämmerlich im Stich lässt? Kinder, die er angeblich nach seinem Ebenbild geschaffen hat.

Trifft dies tatsächlich zu, besteht er wie wir aus Fleisch und Blut, hat einen Kopf, zwei Augen, eine Nase, einen Mund und zwei Ohren. Ist das plausibel? Nicht wirklich.

Es ist eher zu vermuten, dass nicht Gott uns Menschen erschaffen hat, sondern dass unsere Vorfahren Gott erschaffen haben, weil ihre Fantasie nicht ausreichte, um sich ihn in anderer Gestalt vorzustellen.

Betende vor der schwarzen Madonna im Kloster Einsiedeln. Bild: KEYSTONE

«Dein Reich komme»

Es ist wohl ein frommer Wunsch, dass das Reich Gottes zu uns kommt. Das passiert allenfalls am Jüngsten Tag.

Dass bei uns noch lang keine paradiesischen Zustände herrschen werden, verdanken wir nicht zuletzt Gott selbst. Schliesslich hat er uns Männer mit einer Überdosis an Testosteron, Machtdrang und Gier ausgestattet, die zu einem grossen Teil für das Elend auf dieser Erde verantwortlich sind.

Friede wäre wohl nur möglich, wenn sich Gott endlich um seine Kinder kümmern und sie zu zivilisierten Wesen machen würde.

«Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden»

Auch das ist ein frommer Wunsch. Wenn sein Wille bei uns umgesetzt würde, wäre die Erde längst ein friedlicher Ort.

Es ist offensichtlich, dass wir Menschen dazu nicht fähig sind. Was bedeutet: Gott hat trotz der endlosen Beterei offensichtlich keinen Bock, seinen Willen durchzusetzen.

«Unser tägliches Brot gib uns heute»

Millionen von Hungernden und Verhungerten haben vergeblich darauf gewartet. Und tun es immer noch. Auch diese Bitte scheint Gott kalt zu lassen.

«Und führe uns nicht in Versuchung»

Die Autoren des Gebets – oder Jesus? – scheinen Gottes Heilslehre nicht richtig verstanden zu haben. Für die Versuchung ist immer noch der Teufel verantwortlich. Oder hat da ein Rollentausch stattgefunden, der mir entgangen ist?

«Erlöse uns von dem Bösen»

Das bleibt wohl auf alle Zeiten ein frommer Wunsch. Es sei denn, Gott besinnt sich endlich auf das «Vater unser».  

Hier noch der ganze Text für all jene, die Kirchen nur von aussen kennen:

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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274Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 27.10.2016 23:00
    Highlight A propos Vater unser......

    Paul Thiry D'Holbach
    Gebet eines Atheisten, wenn er sich Gott gegenübergestellt sähe: 
    "Vater, der du dich deinem Kinde nicht gezeigt hast, unbegreiflicher und verborgener Weltbeweger, den ich nicht entdecken konnte, verzeih, wenn mein beschränkter Verstand dich nicht erkennen konnte in einer Natur, in welcher mir alles notwendig schien.....
    ........ ff
    > Link > ttp://www.dober.de/religionskritik/gebeteinesatheisten.html 
    0 4 Melden
    • Alienus 28.10.2016 09:20
      Highlight Bin auf der Suche nach Beweisstücken, bei welchen Agnostiker oder Atheisten fürchtige Gottesgläubige mit äußerster brutaler Gewalt durch Feuer- oder Wässerungstaufen, Rädern, Vierteilen, Aufhängen, Einmauern oder einfach nur durchs Erschlagen zum Gauben an den Nichtgott bekehren wollten.

      Sind solche allgemein bekannt oder ist es etwa ausschließlich nur ein Privileg von Gläubigen?

      Liegen etwa im Hirn die Bereiche des Glaubens, Liebens, Hassens, Mordens und der Verzückung zu nah oder gar überlappend bei – oder ineinander?
      4 2 Melden
    • Michael Bamberger 28.10.2016 10:23
      1 2 Melden
    • Share 28.10.2016 11:40
      Highlight @A
      Es ist das Privileg der des Schreibens mächtigen und der Märchenerzähler.
      1 1 Melden
    • Alienus 28.10.2016 13:03
      Highlight An Onkel Wolf und Väterchen Stalin hat man nicht gedacht. Dort flatterten nicht nur quasi-kirchliche Standarten. Es geht um die Hirnregion des Konglomerates an Glaube, Liebe und Gotteswahn.

      Man kann „glauben“ ua. auf „begehren, lieben, heftiges verlangen...“ und „Religion“ auf „ge-, ver- und ange-bunden“ zurückführen.

      Religions-Glaube, eine begehrte, liebende, verlangende … Bindung, Gebundensein oder gar Angebundensein aus dieser dunklen Hirnregion heraus wirkend.

      Dunkle Macht aus der Dunkelheit des Hirns, die mit dunklem Licht einen dunklen Weg durch die Dunkelheit dunkel ausleuchtet.
      2 2 Melden
    • Share 28.10.2016 16:41
      Highlight Leuchtet mir grundsätzlich ein. Vielleicht ersetzt du Gotteswahn einfach mit Hysterie oder guckst du Quecksilber in der Medizin. Mir fallen dazu das CERN und die Langoliers ein. Oder: wann ist ein schwarzes Loch ein schwarzes Loch, ein schwarzes Loch. Ach, das wollt` ich schon immer tippen...
      1 2 Melden
    • Pasionaria 28.10.2016 19:02
      Highlight ALIENUS

      wer will denn so dunkel in's Wochenende
      oder
      dunkel war's, das Hirn leucht helle.....

      In deines freien Geistes Helligkeit
      siehst Du die Freude, die gedeiht
      Lieber wissen und erkennen
      als im Glauben hirnlos pennen.

      Sollen leuchten all die Leuchten
      die mit Dogmen so Verseuchten.
      Wohler fuehlst Dich Tag und Nacht
      wo dich 'Gott' mit Skeptik hat bedacht! 
      1 4 Melden
  • Michael Bamberger 26.10.2016 19:38
    Highlight NoName70: "Das Leiden auf dieser Welt sind die Folgen von Entscheidungen die der MENSCH gemacht hat!"

    Soso?

    Erdbeben, Tsunamis, Meteoriteneinschläge, Epidemien, Krebs, Blitzeinschläge, Dürreperioden, Hungersnöte, Kindstod, und so vieles mehr, sind also die "Folgen von Entscheidungen die der Mensch gemacht hat"?
    7 5 Melden
  • Scott 26.10.2016 01:08
    Highlight Das "Vater unser" ist ein hoffnungsvolles Gebet.

    Gibt es sinnvollere Glaubensbekenntnisse mit so wenigen Worten?
    6 3 Melden
    • Pasionaria 26.10.2016 05:23
      Highlight Ein Glaubensbekenntnis macht erst Sinn, wenn man es von Zeit zu Zeit hinterfragt, d.h:
      was macht Sinn, was ist absurd dabei?

      Jeder Mensch aendert sich im Laufe seines Lebens (hoffentlich irgendwie....), wieso nicht auch sein Glaubens- oder gar Unglaubensbekenntnis?

      Eigenartig, ich kenne verschiedene Leute, die ueberprueften regelmaessig ihr Glaubensbekenntnis und...... wurden........unglaeubig.
      Wie erklaeren Sie sich dies?



      Alienus
      ich hoer Dich schon: "die legten ihren Alu-Hut ab!"
      1 6 Melden
    • Scott 26.10.2016 09:08
      Highlight "Eigenartig, ich kenne verschiedene Leute, die ueberprueften regelmaessig ihr Glaubensbekenntnis und...... wurden........unglaeubig.
      Wie erklaeren Sie sich dies?"

      ...und führe uns nicht in Versuchung...
      7 0 Melden
  • Michael Bamberger 25.10.2016 09:32
    Highlight @ Maracuja: "Ich ziehe deshalb (wenn auch nicht frei-willig) die Schlussfolgerung, mich selbst und mein Weltbild nicht allzu Ernst zu nehmen."

    Dazu kann ich Dich nur beglückwünschen, denn m.E. ist diese weise Einstellung ein unabdingbares Fundament von Lebenstüchtigkeit.

    Und hier noch etwas sehr lohnenswertes zum Thema "Bioroboterchen" von Sam Harris, gewürzt mit Selbstironie und Humor:



    2 1 Melden
    • Pasionaria 25.10.2016 19:27
      Highlight Danke, wohltuend in der bald unausstehlichen Zeit der Vorwahlen in den USA, die schon bald 2 Jahre dauert.

      Maracuja
      Eindruecklich, dass selbst Glaeubige mit beiden Beinen auf der Erde stehen koennen! Felicidades.


      Alienus
      Eine Hoer'hilfe' fuer den Akademiker-Bub!?
      Und ein 'postre' fuer Dich.
      0 2 Melden
    • Michael Bamberger 26.10.2016 09:06
      Highlight @ Pasionaria

      Con piacere.
      0 2 Melden
  • Rigel 24.10.2016 21:09
    Highlight Hugo Stamm!

    Warum legen Sie nicht endlich Ihre Karten auf den Tisch?

    Warum zeigen Sie nicht endlich Ihr wahres Gesicht?

    Wann legen Sie endlich Ihre Masken ab?

    Wann sagen Sie endlich wer Sie wirklich sind?

    Warum sagen Sie nicht, dass Sie der Anti-Christ sind?

    Warum sagen Sie nicht, dass Sie ewig leben werden und nur darauf warten, dass Christus zurückkommen wird, um dann mit ihm den finalen Konflikt auszutragen?

    Aber diesmal wird der ENDSIEG unser sein. Und glauben Sie bloss nicht, dass Sie so weitermachen können wie bisher. Denn das AMAGEDON steht schon vor der Tür, keine Frage.
    5 25 Melden
    • Pasionaria 25.10.2016 00:11
      Highlight Was soll man da noch sagen......?
      Hoechstens: der Fanatismus ist die einzige 'Willensstaerke', zu der auch Rigels gebracht werden koennen!
      Traurig und primitiv aber wahr!
      Und nun fuehlen Sie sich grossartig?

      Alienus
      Da passte z.B. eine geballte Faust besser als die Blitzelein!
      5 3 Melden
    • Alienus 25.10.2016 11:55
      Highlight @Pasionaria

      Ha, ha. Das Rigelchen scheint ein gar lustig-garstiges Wesen zu sein.

      Fabuliert vom ENDSIEG. Ha,ha,ha und hi, hi!

      Da bleibt einem das „Heil Rigel“ im Halse stecken.

      Na ja: Jedem das Seine.
      8 3 Melden
    • Pasionaria 25.10.2016 19:43
      Highlight Alienus
      und ob....
      Toent, wie Du sagst, ganz nach: "mit gewaltigen Kreuzbewegungen werden wir die Unglaeubigen zerschlagen und den Endsieg erlangen!"
      Schmerzt bis in alle Glieder. - Himmel bewahre uns vor solchen Spezies!
      6 2 Melden
    • Alienus 26.10.2016 08:17
      Highlight Pasionaria

      Ach, das Rigel möchte nur etwas provokant sein. Es will einfach nur provozieren.


      Es braucht wohl nur einen „Heil-Riegel“ für sein Seelenheil.
      4 1 Melden
    • Pasionaria 26.10.2016 18:47
      Highlight Alienus um 08.17h
      "...provokant sein"? Meinst Du wirklich? In dem Falle sollte es aber noch etwas Nachhilfestunden, (wieso nicht bei uns (?!), geniessen.....
      Denn provozieren heisst eigentlich auch, das Gegenueber nachdenken zu lassen!

      "Es braucht wohl nur einen „Heil-Riegel“ für sein Seelenheil. "
      ..... nicht eher einen 'Seelen-Riegel' fuer sein(e) Heil(-ung)?
      0 0 Melden
  • Denverclan 24.10.2016 16:36
    Highlight Sollten wir uns nicht eher von dem Gedanken an einen allmächtigen Gott lösen? Im Zentrum steht der einzelne Mensch und eigentlich weiss dieser was Recht und was Unrecht ist. Verantwortung trägt nicht irgend ein Gott sondern jeder Einzelne selbst. Nun aber, die Geldgier, die Eifersucht, der Machthunger, die Dummheit, die Triebe und vieles mehr, hindern uns daran in die gleiche Richtung zu schauen. Wir sind gefangen und fremdbestimmt, wir können es uns nicht leisten los zu lassen und müssen tagtäglich kämpfen. Kämpfen um sinnlosen Konsum und trügerisches Ansehen. Es ist ein Scheissspiel.
    5 3 Melden
  • Bertrand Soldat 24.10.2016 13:42
    Highlight Ich bin Agnostiker und habe mein ganzes Leben lang noch nie gebetet. Trotzdem finde ich, der Beitrag bewegt sich auf dem Niveau eines 15-Jährigen, der glaubt, Zugang zur absoluten Wahrheit gefunden zu haben. Ignoriert wird der ganze, Jahrhunderte alte Diskurs der Theodizee, der sich aus "gläubiger" Perspektive mit diesen Widersprüchlichkeiten des monotheistischen Glaubens auseinandersetzt. Von einem Sektenexperten dürfte man auch in einem Kurzbeitrag mehr erwarten. M.E. vertritt Stamm einen seinerseits äusserst dogmatischen Atheismus, der mit freiem Denken sehr wenig zu tun hat.
    17 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.10.2016 15:27
      Highlight Auf welchem Niveau bewegen sich denn Theologen, die nach Jahrhunderten immer noch an der Theodizee festhalten, obwohl genau so lange schon klar ist, dass dieses unlösbare Problem nur mit der Annahme eines guten Gottes entsteht?
      Für alle anderen hat das schon längst keine Bedeutung mehr, oder hatte es noch nie.
      10 4 Melden
    • Bertrand Soldat 24.10.2016 17:53
      Highlight Lieber Rabbi Yussuf. Guter Einwand. Die Diskussionen in den Kommentaren hebt sich bereits weit über einfältigen Beitrag von Herrn Stamm...
      2 1 Melden
  • Herbert Anneler 24.10.2016 12:55
    Highlight Lieber Herr Stamm, vor mehr als 100 Jahren verkündete Nietzsche: "Gott ist tot!" Und weiter: "Wir haben ihn umgebracht!" Danach folgten zwei Weltkriege und der Holocaust. Gottlose Zeiten - gute Zeiten??? Sie stehen grässlich neben den Schuhen. Bilden Sie sich anthropologisch und evolutionsbiogisch weiter und insbesondere auch philosophisch, z.B. mit Volker Gerhardrs "Sinn des Sinnes".
    8 18 Melden
    • Alienus 24.10.2016 14:46
      Highlight @Herbert Anneler

      Nun, nach Nietzsche war es weiterhin die üblich bürgerliche Zeit Gottes, denn der Logik nach kann man „Gott“ nicht töten, jedoch wohl aus kruden Gehirnwindungen vertreiben wenigstens versuchen. .

      Da bleibt die Frage offen, warum die dt. Soldaten im I und II WK auf ihren Koppelschlössern den herrlich-göttlichen Spruch „Gott mit uns“ hatten?

      Gottlos? Ja! Gott tot? Nein!

      Bin auf Ihre erhellend-erschöpfende Antwort sehr, sehr gespannt.
      14 4 Melden
    • Pasionaria 24.10.2016 19:34
      Highlight Alienus
      noch andere warten auf seine zurechtgebastelte Antwort. Wahrscheinlich warten wir vergebens darauf, wie soo ueblich bei den Fundis, die auf berechtigte, messerscharfe Fragen in Erklaerungsnotstand geraten.

      Anstatt ein Herz anzuklicken, hebe ich einen Aluhut vor Deiner Frage!
      N.B. Watson sollte dazu eine neue Rubrik schaffen!
      2 0 Melden
    • Alienus 24.10.2016 22:25
      Highlight Pasionaria

      Meinste nicht, ein Hirn und ein Nachthaffen würden als würdige Partner zum Herzelein und Blitzelein bestens passen?
      1 0 Melden
    • Alienus 25.10.2016 08:25
      Highlight @Herbert Anneler

      Gerne liest man Ihre Meinung.

      Bin auf Ihre erhellend-erschöpfende Antwort sehr, sehr, wirklich sehr, sehr gespannt.
      2 0 Melden
  • Hypatia 24.10.2016 10:56
    Highlight "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern."

    Erstaunlich, worauf Stamm NICHT eingeht in seinem, wieder einmal mehr, sehr plakativ gehaltenen Kommentar.
    26 9 Melden
    • Pasionaria 24.10.2016 22:01
      Highlight .......Hauptsache Du gehst darauf ein, mit Deiner unverkennbaren Hoeflichkeit und Respekt.
      Sind gespannt darauf.
      2 5 Melden
  • JackMac 23.10.2016 22:39
    Highlight Gott ist gut und gerecht? Er lässt tausende Gläubige (Allah ist auch Gott) auf dem Weg ins neue gelobte Reich jämmerlich verrecken, lässt die ärmsten uns Schutzlosen (Aleppo und andere Kriegsgebiete) krepieren, hundertausende unschuldige Kinder verhungern und lässt alle, die in seinem Namen massakrieren und gNze Völkerstämme auslöschen gewähren? Wirklich? Ist das dann ein guter und gerechter Gott? Der seinen Sohn opfert (Jesus) und Ehebruch begeht (Maria) und die schwächsten der schwächsten ohne Schutz krepieren lässt?
    Ich glaube eher nicht!
    17 11 Melden
    • Marbek 24.10.2016 11:57
      Highlight JackMac, du verstehst es einfach nicht. Selbstverständlich ist Gott gut und gerecht - wir dummen, kleinen Menschen mit unseren unzulänglichen Hirnen können die göttliche Wahrheit einfach nicht erkennen. Also versündige dich nicht!

      Manchmal frage ich mich schon, wie viel Realitätsverweigerung nötig ist, um dieses kolportierte Monster als barmherzig zu bezeichnen. Aber wenn man zu den Auserwählten mit Aussicht auf ewiges Leben gehört, schluckt man vielleicht einfach die eine oder andere Kröte.
      9 5 Melden
  • Christian R 23.10.2016 21:59
    Highlight Liebes Watson-Team

    Warum lassen sie einen Artikel mit dem Titel:
    "«Vater unser im Himmel» – Eine Illusion oder ein frommer Wunsch?"
    von einem Sektenexperten schreiben.

    Sorry, dass ist nicht fair!!!
    Man muss den Text eigentlich garnicht lesen. Es ist im Voraus schon klar, dass Herr Stamm - Gott anzweifelt. Es geht nicht darum dass Herr Stamm nicht zweifeln darf oder dass er an Gott glauben muss.

    Mein Problem ist: Stellen sie sich mal vor, ein Veganer würde ein Artikel über Fleisch schreiben ....

    Danke und freundliche Grüsse
    ein gläubiger Christ
    47 28 Melden
    • JackMac 23.10.2016 22:25
      Highlight Veganer schreiben ständig über die Fleischfresse ! Und das erst noch oft unterste Schublade
      27 10 Melden
    • Spooky 24.10.2016 01:28
      Highlight @Christian R
      Du nennst dich, ohne dich zu schämen, einen gläubigen Christen.

      Schäm dich, Christian R!

      Die Opfer der pädophilen Priester sind dir anscheinend egal.
      18 36 Melden
    • Kiyoaki 24.10.2016 07:16
      Highlight Ein Atheist kann genauso viel oder mehr über das Christentum sagen wie ein Christ. Dein Einwand ist idiotisch.
      16 16 Melden
    • Michael Mettler 24.10.2016 07:30
      Highlight @spooky: sehr erwachsen: 2 milliarden christen wegen ein paar tausend gestörten priester zu verurteilen. Und damit will ich die scheusslichkeiten welche christen in den letzten 2000 jahren gemacht haben in keiner art und weise beschönigen!!!!!
      18 5 Melden
    • Anam.Cara 24.10.2016 07:42
      Highlight Im Ernst jetzt, Spooky? Das ist Dein Argument gegen das Christentum?

      Wenn sich Christian schämen muss, weil er sagt, was er glaubt, dann hat das etwas sehr totalitäres von Deiner Seite.
      Nur Spooky kennt die einzige und ganze Wahrheit. Und alle anderen müssen sich schämen...?

      Christian, Du bist nicht alleine. Ich bin auch gläubig (wenn auch nicht wirklich religiös).

      19 5 Melden
    • therealest 24.10.2016 10:30
      Highlight Die Katholische Kirche beschützt aber eine meenngggeee Paedophile, trotzdem existiert diese korrupt organisation. Letztendlich sind alle Kirchen Sekten, und ihre mitglieder Sektenmitglieder. Ist halt so...
      13 9 Melden
    • therealest 24.10.2016 10:31
      Highlight Guggst Du?
      6 3 Melden
    • Marbek 24.10.2016 11:45
      Highlight @Christian: Watson "lässt" nicht schreiben. Stamm hat hier eine Kolumne, in der er sich an Sekten und Religionen abarbeitet. Das ist weder fair noch unfair. Du als Leser hast die Wahl, welche Artikel du lesen willst und welche nicht.

      Dass das Christentum einzig an pädophilen Priestern festgemacht wird, finde ich auch nicht richtig. Aber ihr Gläubigen müsst meiner Meinung nach damit leben, wenn euer Glaube kritisiert und hinterfragt wird - jedenfalls so lange, wie komplett unvernünftige Teile wie die unbefleckte Empfängnis, Jona im Wal und ähnliche Perlen als Tatsachenberichte durchgehen.
      10 4 Melden
    • Michael Mettler 24.10.2016 12:24
      Highlight @bature: "ist halt so" ist ein beliebter spruch um aus einer meinung ein fakt zu generieren
      5 2 Melden
    • Spooky 24.10.2016 19:02
      Highlight @Anam.Cara
      "...hat das etwas sehr totalitäres von Deiner Seite."

      Nein nein, ich bin doch das Gegenteil von totalitär. Ich habe null Macht über die Menschen.

      Wenn einer totalitär ist, dann ist es der Papst. Er wäscht tagtäglich die Hirne von 2 Milliarden Menschen, damit diese 2 Milliarden so denken, wie er es für gut findet.

      Ich selber habe nur die Macht, bei Abstimmungen Ja oder Nein zu stimmen. Dem kann man nun mal echt nicht totalitär sagen.
      4 5 Melden
    • Michael Mettler 24.10.2016 20:46
      Highlight @spooky: ein mensch wäscht 2 milliarden menschen das gehirn. Du bist lustig. Solche verrückte dinge glauben eigentlich nur wir gläubige.
      5 2 Melden
    • Spooky 24.10.2016 21:21
      Highlight @Michael Mettler
      "2 milliarden christen wegen ein paar tausend gestörten priester zu verurteilen."

      Ja, das tue ich. Warum? Weil diese 2 Milliarden gleichgültigen sogenannten Christen sich einen Dreck um die Opfer dieser pädophilen Priester kümmern. Die 2 Milliarden Christen sind nur daran interessiert, dass über die sexuellen Schändungen der katholischen Priester in Zukunft geschwiegen wird.
      5 3 Melden
    • Michael Mettler 25.10.2016 06:38
      Highlight Lieber Spooky. Da ich mich zu den Christen zähle und solche zu verabscheuenden Taten nie verschweigen möchte, ist deine verallgemeinernde und menschenverachtende Behauptung falsch. Missbrauch ist nie zu verschweigen oder zu vertuschen. Solche Worte wie deine schüren jedoch nur Hass.
      4 4 Melden
    • Anam.Cara 25.10.2016 07:40
      Highlight Spooky: Du unterstellst mir, dass ich mir täglich das Gehirn waschen lasse, dass ich mich einen Dreck um die Pädo-Opfer kümmere und dass ich mich schämen muss, ein Christ zu sein.
      Ich will mal versuchen es nett auszudrücken: Wer keine Ahnung hat, sollte lieber mal die Fresse halten.
      Und: unterschätze nicht die Macht von sinnfreien Kommentaren.
      Zu den Fakten: Ich bin Papst-kritisch, ich kümmere mich um Pädo-Opfer (im engsten Umkreis) und ich schäme mich nicht dafür ein Christ zu sein. In der Schweiz ist das nämlich erlaubt.
      Hast Du sonst noch Argumente gegen meinen Glauben?
      4 7 Melden
    • Spooky 25.10.2016 17:11
      Highlight "Wer keine Ahnung hat, sollte lieber mal die Fresse halten."

      Sehr nett, liebe Anam Cara, ich danke dir! Das ist typisch. Zum Glück habt ihr Christen nicht mehr so viel Macht wie früher. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden alle Leute, die "die Fresse" (wie du sagst) zu weit aufmachten, von euch lieben Christen als Ketzer auf Scheiterhaufen gebunden und bei lebendigem Leibe verbrannt. Auch viele unschuldige junge Frauen wurden verbrannt. Zum Glück ist das heute verboten, sonst würdet ihr netten Christen immer noch unschuldige Menschen verbrennen.
      7 5 Melden
    • Michael Mettler 25.10.2016 20:59
      Highlight @spooky: dein hass muss ja richtig heftig sein. Und ja es ist echt gut das die christen keine macht mehr haben. Warum sollten sie auch?
      1 2 Melden
    • Anam.Cara 26.10.2016 07:17
      Highlight Spooky: Du verurteilst mich zusammen mit einem Viertel der Menschheit als Roboter des Papstes und als ignorant gegenüber den pädophilen Priestern. Und wenn ich michdann angegriffen (weil betroffen) fühle und Dir von Mensch zu Mensch sage, Du sollst lieber schweigen als pauschalisieren, dann ist es wieder typisch für Christen, die so gerne andere umbringen.
      Merkst Du eigentlich noch wie ignorant Du argumentierst? Ich habe Dir, zugegeben auf agressive Art, die Möglichkeit geboten, persönliche Erfahrungen statt Pauschalurteile zu diskutieren. Aber das intressiert Dich wohl weniger.
      4 0 Melden
    • Spooky 26.10.2016 20:47
      Highlight @Anam.Cara

      "Und: unterschätze nicht die Macht von sinnfreien Kommentaren."

      Das "sinnfrei" ist deine Meinung, und die sollst du haben.

      Aber etwas Anderes: Du glaubst ja nicht ernsthaft, dass mein Kommentar irgendeine Macht hat. Die gläubigen Christen - wie du zum Beispiel - haben ihr Zentrum in Rom zu einem weltweiten, milliardenschweren, mächtigen Imperium gemacht. Die Vatikanbank ist die sicherste Bank der Welt. Glaubst du tatsächlich, dass Spooky mit seinem Kommentar auf Watson gegen diese 2 Milliarden seiner Meinung nach hirngewaschenen Gläubigen etwas bewirken kann?
      0 3 Melden
  • Alienus 23.10.2016 21:50
    Highlight
    Pasionaria

    Zur Schmerzlinderung oder zur Schmerzerzeugung ein kleines Reimchen. Schnellstens aus dem Alu-Hut geschüttelt.


    Oh Alu-Hut, oh bester Alu-Hut
    oder
    Wie tust du manchem Blogger gut.


    Zusammengefasst mit allem Mut,
    manch Blogger trägt nen Alu-Hut.

    Der schützt vorm chemisch Trail,
    sowie auch vor elektronisch Mail.

    Und auch vor himmlisch Hokus,
    sowie vorm allerheiligst Pokus.

    Die Inbrunst mancher Gedanken,
    lässt die Sinne doch echt wanken.

    Lass Logik nicht zu kurz verweilen,
    damit sie sich tut gut verteilen.

    Sag im nicht verzweifelnden Mut,
    Glauben ist doch nur ein alter Hut.
    7 8 Melden
    • Pasionaria 23.10.2016 23:26
      Highlight ...... GAD > doch noch unter uns Gut-, Halb- und Schwerlich-Glaeubigen.
      Nimmt mich wunder, wieviele Alu-Hut-Traeger hier (und in der Steppe.....) diesen Begriff ueberhaupt kennen?
      Danke also erneut fuer die etymolog. Aufklaerung - tut immer wieder gut.
      So eruebrigt sich vorlaeufig und gluecklicherweise die Wallfahrt, gemaess Maracuja, nach Alienhausen.

      Fazit: A-Anwesenheit, diese einfache Therapie fuer Bizarr-Glaeubige......

      P.S. Auf wievielen Fusionen tanzt Du momentan?
      2 3 Melden
    • Alienus 24.10.2016 16:34
      Highlight Bin z.Z. in einer Fusionsschmelze. Durchlesend manch eines elektronischen Briefes schmilzt man etwas rasanter.

      PS: Die Sache mit dem Aluhut ist auch nur so ein altes Ding. (Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Goldhut).

      Die Dinger sind mind. 3.000 Jahre alt. Nun, im Vatikan gibt’s noch heutig den guten Hutbrauch. Hoch, wuchtig, hohl.

      Irgend wie ist ALLES schon mal dagewesen und die Welt dreht sich mit nem Aluhut taumelnd weiter.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 24.10.2016 19:42
      Highlight ".... im Vatikan gibt’s noch heutig den guten Hutbrauch. Hoch, wuchtig, hohl."
      Kleine Korr. - was mir bei Deinen Abfassungen selten 'passiert': der Hutbrauch hoch, wuchtig, konkav - und DAS, was darunter liegt ist HOHL.
      Jedenfalls die Neu- Entdeckung dieses Aluhutes, dank Stammblog-Blogger Al.....,find ich koestlich!

      "Durchlesend manch eines elektr. Briefes schmilzt man etwas rasanter."
      Trost: bist nicht der einzige am Schmelzen....... - der religioese Glaube verleiht Fluegel aus Wachs, die an der Fackel des Verstandes schmelzen!
      PS. Der Bub u. sein Mentor? Bald geschafft? Alle inkl. Arbeit?
      0 2 Melden
    • Maracuja 24.10.2016 20:36
      Highlight @Pasionaria & Alienus

      Die Wallfahrt ist schon wird abgesagt? Bin nicht ganz unglücklich, die Aussicht in Richtung einer Fusionsschmelze zu wallen (braucht's dazu wallende Gewänder oder bewegt man sich im Wellengang?), tönt etwas gefährlich.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 25.10.2016 05:36
      Highlight Maracuja
      Zu wievielt macht eine Wallfahrt Spass? Hast Du schon eine 'erlitten'?
      Kenn mich in den wallenden Gewaenden nicht wirklich aus. Dafuer eher in den Wellen.
      Auch das Leben besteht aus vielen, vielen Wellen - aus sanften, aber auch aus wilden.
      Anstatt sich zu beklagen, lerne man lieber wellenreiten oder surfen.....dazu kann der Blogautor bestimmt ein paarTipps geben.
      0 1 Melden
  • fernandopessoa 23.10.2016 20:44
    Highlight Wer zum Henker hat eigentlich jemals gesagt, dass Gott nur gut und gerecht zu sein hat? Dass Unfehlbarkeit automatisch zu unserem Besten führt? Ist es möglich dass unser analytischer Verstand in dieser Frage totalen Schiffbruch erleidet? Hoch die Tassen!
    14 3 Melden
  • Anam.Cara 23.10.2016 17:09
    Highlight Sehr geehrter Herr Stamm

    Nur weil ich die Relativitätstheorie nicht verstehe, bedeutet das nicht, dass sie falsch ist.

    Im "Vater unser" steckt vieles, das sich mit dem "Prinzip Hoffnung" umschreiben liesse. Und Hoffnung ist für mich eines der mächtigsten Gefühle.

    Wissen Sie denn, ob es den Verachteten und Vergessenen auf dieser Welt wirklich besser gehen würde, wenn sie ohne diesen Funken Hoffnung mit der brutalen Wirklichkeit konfrontiert wären?

    Sie finden das "Vater unser" blöd. Ist ok. Sie müssen es ja nicht beten.
    Für viele andere symbolisiert es das "Licht am ende des Tunnels".
    31 12 Melden
    • therealest 24.10.2016 10:32
      Highlight Hier ist dein "vater", so gut und erbarmungsvoll ist er...ironie off
      4 5 Melden
  • Michael Bamberger 23.10.2016 16:37
    Highlight Gläubige, die mit etwas Sinn für Logik ausgestattet sind, sollten eigentlich zum Schluss kommen, dass das Beten zu einem allmächtigen und allwissenden Gott völlig sinnlos ist.

    Warum? Wenn dieser Gott allwissend ist, kennt er seit seinem ursprünglichen Schöpfungsakt jedes einzelne Schicksal seiner Kreaturen (Schöpfungsplan). Daraus folgt, dass eben dieses Allwissen es jenem Gott verunmöglicht, eine Richtungsänderung einzuschlagen, wo bliebe sonst die Allwissenheit?

    Ein derartiger Gott ist aber in seinen Entscheidungen nicht frei und ergo auch nicht allmächtig.


    14 13 Melden
    • Maracuja 23.10.2016 18:31
      Highlight @Michael Bamberger: Gläubige, die mit etwas Sinn für Logik ausgestattet sind, sollten eigentlich zum Schluss kommen, dass das Beten zu einem allmächtigen und allwissenden Gott völlig sinnlos ist.

      Könnte ich (und alle anderen denkenden Lebewesen) denn deiner Meinung nach bei einem allwissenden & allmächtigen Gott überhaupt zu eigenen Schlüssen kommen?
      6 3 Melden
    • Spooky 23.10.2016 20:37
      Highlight Nur die Christen, Juden und Muslime glauben absurderweise, dass Gott allmächtig und allwissend sei.

      Alle anderen Religionen glauben das nicht. Bei denen kämpfen die Götter gegeneinander, ausser bei den Buddhisten - die glauben ja nicht einmal an die Existenz eines Gottes, egal ob allmächtig oder ohnmächtig, wissend oder unwissend.
      7 6 Melden
    • Michael Bamberger 24.10.2016 08:26
      Highlight @ Maracuja

      "Könnte ich (und alle anderen denkenden Lebewesen) denn deiner Meinung nach bei einem allwissenden & allmächtigen Gott überhaupt zu eigenen Schlüssen kommen?"

      Augustinus würde basierend auf seiner Prädestinationslehre mit "nein" antworten.
      2 4 Melden
    • Marbek 24.10.2016 11:24
      Highlight Das Dilemma, das Bamberger hier aufzeigt, ist exemplarisch für die fehlende Logik im Glauben. Aber diese interessiert wahre Gläubige nicht, weil Gott über ihrer Logik steht und wir kleinen Menschlein mit unseren unvollkommenen, kleinen Gehirnen einfach nicht in der Lage sind, die grandiosen Pläne Gottes zu erfassen.

      Allmacht und Allwissen schliessen sich gegenseitig logisch aus. Aber eben, halt nur in menschlicher Logik ;-)
      5 3 Melden
    • opwulf 24.10.2016 12:26
      Highlight Wer versucht Glauben mit Logik zu begreifen versteht nichts und reisst alles aus dem Kontext! Glauben ist fürs Jenseits, Wissen für das Diesseits. Wenn man ein wenig von Sprachwissenschaften versteht, weiss dass die "heiligen" Schriften in metaphorischen Sprachen verfasst wurden (Aramaisch, Hebraisch, Arabisch) welche mit Moralien arbeiten anstatt mit Direktsprache. Daher passiert hier bei uns aber vorallem auch bei strengläubigen Christen ua in den USA der gleiche Fehler alles wortwörtlich zu glauben oder zu beurteilen. Beides beruht auf einem egozentrischen Weltbild heraus und simpler Denke!
      5 5 Melden
    • Maracuja 24.10.2016 20:23
      Highlight @Michael Bamberger

      Weltbildmässig vor die Wahl gestellt, mich entweder als ein von einem allmächtigen&allwissenden (und der sich daraus ergebenden logischen Widersprüche ignorierenden) Gott geschöpftes und programmiertes Roboterchen zu sehen oder als ein aus der Evolution entstandenes Bioroboterchen, das keinen freien Willen hat, muss ich festhalten, das beides nicht so richtig meinen Ego schmeichelt. Ich ziehe deshalb (wenn auch nicht frei-willig) die Schlussfolgerung, mich selbst und mein Weltbild nicht allzu Ernst zu nehmen.
      3 1 Melden
    • opwulf 26.10.2016 16:12
      Highlight Fredi: Das ist natürlich richtig - aber ich denke es tut allen Leuten, welche oft Andersdenkende als ungebildete Idioten herabwürdigen, auch mal gut, von ihrer eigenen Medizin zu kosten!
      1 0 Melden
  • rodolofo 23.10.2016 08:37
    Highlight Erst heute weiss ich, dass ich mich mein halbes Leben lang nur über Oberflächliches an dem "Vater Unser"-Gebet geärgert habe, über die altmodischen, Patriarchalischen Wörter und über die moralisierende, schwulstig-pathetische Sprache.
    Im Kern aber empfinde ich genauso, wie meine Frau, die Katholikin ist.
    Gott ist für mich kein "Vater" im irdisch-menschlichen Sinne!
    Modern gesagt entspricht dem traditionellen "Herrgott" der unendlich grosse und unendlich kleine Kosmos.
    In diesem Kosmos sind Viren genauso wichtig, wie Elefanten.
    Die Menschen sind NICHT die Lieblinge von Gott.
    Gott IST Alles.
    12 9 Melden
    • rodolofo 26.10.2016 23:14
      Highlight Wir vermenschlichen Gott (das was unsere Vorstellungskraft übersteigt), wie wir auch Tiere vermenschlichen, oder das Wetter, oder die Chemie!
      Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich chemische Reaktionen zu verstehen versuchte:
      Dieses Atom hat fast eine komplette Elektronen-Schale. Darum hätte es gerne noch ein, zwei Elektronen. Jenes Atom hingegen hat ein, zwei Elektronen zu viel. Wenn es diese los wäre, hätte es eine komplette Elektronen-Schale. Darum gibt das eine Atom dem Anderen ein-zwei Elektronen, worauf die Beiden positiv und negativ geladen werden und sich gegenseitig anziehen.
      0 0 Melden
  • Pasionaria 23.10.2016 01:56
    Highlight ALIENUS unser,
    nicht wirklich der Fremde.
    Geheiligt werde Deine Etymologie
    die Erlaeuterungen kommen, die Erkenntnisse steigen.
    Wie in Deiner Verwandtschaft, so im Stamm-Blog
    den extra Schub gib Deinem Robo-Bub.
    Und vergib seinen Dozenten,
    so auch sie vergeben dessen Mentor.
    Und lass Dich nicht dem Blog entfremden
    sondern entbloesse etwelche Fundis.
    Denn Dein ist die messerscharfe Rhetorik,
    und die Eloquenz
    in Ewigkeit.

    Punktum
    5 13 Melden
    • rodolofo 23.10.2016 08:38
      Highlight Anbetung eines Menschen.
      Eher problematisch, sowas...
      14 1 Melden
    • Pasionaria 23.10.2016 18:33
      Highlight Rodolfo
      Cc Steppenw. - Violeta
      wenigstens Sie sollten erkennen, dass ich niemals einen Menschen und noch weniger einen 'Gott' anbete - hoechstens seine Faehigkeiten. Wobei 'anbeten' nicht das richtige Wort ist, besser: hoch achten.
      Wobei man beim 'allmaechtigen' Koennen von Gott die Frage seiner parteiischen Liebe stellen muss. Wieso laesst er so manche Menschen leiden und dahin darben? Siehe dazu auch M. Bamberger......
      4 3 Melden
    • Maracuja 23.10.2016 19:35
      Highlight @Pasionaria: wenigstens Sie sollten erkennen, dass ich niemals einen Menschen anbete

      Schade ich habe schon gehofft, dass du uns demnächst mit Neuigkeiten über eine Wallfahrt nach Alienhausen unterhalten wirst 😇
      2 1 Melden
    • Pasionaria 23.10.2016 21:24
      Highlight Maracuja
      wenigstens Du begleitest mich, und ich Dich, auf dem Weg zur Seligkeit, indem wir stets 2 Schritte nach vorn und einen nach hinten machen....

      "Wallfahrt nach Alienhausen...." ich ueberlegl's mir, Bedingung: dieser Weg darf nicht ueber eine wolfsbeherrschte Steppe fuehren!

      Deine Einwaende mag ich, soll ich Dir jetzt auch noch ein Gebet widment, zur Freude von vielen? Oder hast Du deren schon genug?
      Salud....

      3 1 Melden
    • Pasionaria 23.10.2016 21:41
      Highlight Steppenw.
      mit immerhin interessanter Tochter!
      "...... erweist Du Deinem eigentl. Bestreben nur einen Bärendienst. Und führe bitte nicht immer andere für Dich ins Feld."
      Ach, Sie sind so muehsam - wahrscheinlich noch ermuedender als ich fuer Sie.
      In diesem Blog habe ich ueberhaupt kein 'Bestreben' - nur, gewisse fundament. Gesinnungen lupfen mir einfach den (Selbstreflexions unfähigen) Deckel, dass sie mir gar die Umlaute auf der Tastatur rauben!

      Re 'Selbstreflexion': P. kann nicht oft genug die Erfahrung machen, wie UNENTBEHRLICH sie in diesem Blog ist!
      Genuegt Ihnen das an Selbstreflexion?
      1 1 Melden
    • Pasionaria 23.10.2016 23:01
      Highlight Steppenwolf.....
      mit anderen Worten: Ihnen hat's die Sprache verschlagen.
      Vielleicht ziehen Sie in diesem Falle Ihre 14-jaehrige Tochter zu Rate, sie scheint mir ganz aufgeweckt.
      Auch schoenes Leben in, um und ausserhalb der Steppe.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 24.10.2016 18:48
      Highlight Steppenwolf
      Arme aufgeweckte Tochter, einen derart humor- und ironielosen Vater zu haben.
      Humor ist die Sprache der Freundschaft und der Liebe - das Heulen der Woelfe diejenige der Unbeholfenen.
      Gruss an die Tochter!
      0 0 Melden
    • Maracuja 24.10.2016 20:27
      Highlight @Pasionaria

      Gebete bitte nur auf Spanisch, auf dass sich Rodolofo und der neuerdings als Wolf durch den Blog steppende Ronnie, nicht wieder aufregen und Blitze werfen, den belehrenden Zeigefinger erheben und "abartig" zischen müssen.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 25.10.2016 19:15
      Highlight Maracuja
      Ronnie > Steppenwolf > soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Nun, ob sich selbst-deletende Delete.... oder welche auch immer 'blitz'-gescheiten Oberblogger. 
      Man sollte denen nicht zuviel Achtung schenken. Das muss ich v.a. mir sagen, ich weiss.
      Da ueberschaetzt Du mich in Spanisch, ich schaff es knapp, zwei hiesigen Sektenmitgliederinnen der unteren, aermlichen Schicht, eindringlich auszureden, dass sie 10 % ihres Hungerlohns nicht auch noch ihren Gemein(d)en abgeben sollen. Nicht einfach.
      Zu einem 'vernuenftigen,' lies Sarkasmusgebet, reichen meine Kenntnisse noch (!) nicht.
      1 0 Melden
  • Pasionaria 23.10.2016 01:20
    Highlight gewidment @ Steppenwoelfe, lilies, violetas, shares u.a.m.

    Freikirchler Unser,
    der Du bist tief in Dir,
    geheiligt werde Dein Aberglaube
    die Maerchen kommen, Dein Gemuet erheitere.
    Wie in Deiner Gemeinde, so in Deiner Freizeit.
    Die taegliche Dosis gib Dir heute,
    Und vergib uns diesen Stamm-Blog,
    wie auch wir vergeben Deine Naivitaet
    Und lass Dich nicht in die Realitaet fuehren,
    sondern erloese uns von Deiner Mission.
    Denn Dein ist die geistige Blockade und die Gutglaeubigkeit
    und die Naivitaet
    (hoffentlich nicht) in Ewigkeit....
    LOL
    15 18 Melden
    • Share 23.10.2016 11:17
      Highlight Pasionaria
      Ich lehne deine Widmung ab.
      6 2 Melden
  • Oxymora 23.10.2016 01:01
    Highlight Die Hoheit des AAA-Gottes erstreckt sich auch auf Satan. Gott hat Satan und damit das Böse und die Sünde selbst geschöpft; um die bösen Taten des Teufels für seinen heiligen Plan zu nutzen.
    Im Gebet um Erlösung von dem Bösen zu ersuchen find ich deshalb etwas dreist. Wissen die Betenden besser als Gott, wie man das Universum regieren sollte? Dann sind sie tatsächlich in des Teufels eigene Sünde verfallen; dem Allwissenden Ratschläge zu erteilen.
    3 4 Melden
  • Michael Bamberger 22.10.2016 20:06
    Highlight Das illusorische Beten und das Irren Jesu wiederholen sich auch bei Johannes:

    "Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn." (Joh 14.11-13)

    Und was die "grösseren Werke" anbelangt, wer sind die Wasser-zu-Weinverwandler der nachbiblischen Zeit?
    7 3 Melden
    • Anam.Cara 23.10.2016 17:15
      Highlight @Michael:
      Ziemlich materialistische Sichtweise, finde ich.
      Es gibt Menschen, die opfern ihr Leben um andere zu retten. Das hat Jesus auch getan, aber seine Rettung war eher indirekt ("Vergebung der Sünden").
      Oder vielleicht sprach er über materielle Grosszügigkeit. Menschen, die ihr letztes Hemd geben, damit Arme nicht frieren müssen.

      Es gibt ja in der Neuzeit "Wein-mit-Wasser-Strecker". Aber ich bin ziemlich sicher, dass er die nicht gemeint hat.
      8 0 Melden
    • therealest 24.10.2016 10:44
      Highlight irgendwelche Beweise dafür das jesus sich für irgend mensch geopfert hat? und wenn ja wozu? wieso ein mensch opfern um irgend gott zu besänftigen? vor allem wenn diese gott angebliche der mensch war der geopfert wurde? um regeln zu umgehen der diese gott selber erschaffen hat? häh? macht da gar kein sinn. immerhin falls jesus tatsächlich "geopfert" würde, war er nicht wirklich tatsächlich geopfert da er nicht endgültig starb bzw. angeblich auferstanden ist.
      3 3 Melden
    • Anam.Cara 25.10.2016 07:47
      Highlight Ach Bature. Die Diskussion endet immer bei: "irgendwelche Beweise...?".
      Es heisst Glauben weil sich nicht alles beweisen lässt.
      Früher habe ich mich noch bemüht, Leuten wie Dir Zusammenhänge zu erklären. Als ich merkte wie sinnlos das ist (weil die Abneigung oft so gross ist, dass keine kritische Auseinandersetzung möglich ist) hab ich damit aufgehört.
      Sorry, wenn ich Dir damit etwas unterstellen sollte.
      Es ist nicht nötig, dass Du es verstehst. Aber ich wünsche Dir in Deinem Leben ab und zu ein bisschen Mystik abseits des Besweisbaren...
      3 1 Melden
  • Michael Bamberger 22.10.2016 15:35
    Highlight Das mit dem Beten ist eine verzwickte Sache, denn trotz der ausdrücklichen Erfüllungsgarantie des biblischen Jesus

    "Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen." (Mt 21,22)

    wird dieses göttlichen Versprechen bekanntlich relativ selten eingehalten und dabei gleichzeitig eine der irrtümlichen Aussagen Jesu offengelegt.

    Der christliche Apologet könnte nun einwenden, dass Jesus in diesem Fall eben nicht mit dem Gottvater gleichzustellen ist, bloss negiert jener Apologet dann die christliche Trinitätslehre.
    7 4 Melden
    • Michael Mettler 24.10.2016 07:36
      Highlight Welche Studie zur Erfüllung oder Nichterfüllung von Gebeten wird hier zitiert?
      3 2 Melden
  • Share 22.10.2016 14:04
    Highlight Mir wäre anstelle des `Vater unser` ein `Gaja unser` auch lieber. Vor allem weil ich mir erhoffe solche, wie sagt man denn - Färbungen oder ist es schon ein Handicap - vermeiden könnte. Tja, Herr Stamm, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber das hat sie scheinbar nachhaltig beeindruckt. `Wir Männer`. Schade, da scheint etwas nicht verarbeitet zu sein. Da gäbe es sicher auch eine Gespraechstherapie gegen das Schreiben in Stereotypen.
    6 13 Melden
  • Denverclan 22.10.2016 13:48
    Highlight Wir kommen ohne gefragt zu werden auf diese Welt und wir gehen ohne gefragt zu werden wieder. Dazwischen könnten wir handeln wie wir wollten, die einen tun das die anderen nicht. Die Frage ist, war da was vor der Geburt und ist da was nach dem Tod. Jeder ist für sich selbst verantwortlich aber, der Starke sollte dem Schwachen helfen und nicht ihn ausnützen. Ich glaube man sollte dankbar sein wenn es einem gut geht und ein offenes Herz haben. Demut ist wohl das Zauberwort und Liebe, unendliche Liebe für andere aber auch für sich. Der Weg ein guter Mensch zu werden muss das Ziel sein.
    24 3 Melden
    • Share 23.10.2016 15:58
      Highlight Und ohne zu wissen, bezeichnen Sie andere als Menschen die noch gut werden müssen... oder machen Sie das mit Absicht?
      2 1 Melden
    • Denverclan 24.10.2016 06:45
      Highlight Wir Menschen müssen gut werden, Sie sind es vielleicht schon, ich muss noch daran arbeiten....zumindest haben wir die Wahl, vielleicht kennen Sie noch einen anderen Weg.
      0 1 Melden
    • Share 24.10.2016 16:47
      Highlight Die Wahl haben heisst sich selbst als guten Menschen annehmen zu können. Wenn man als Kind nicht so viel Glück hatte, ideologiefrei erzogen worden zu sein, was hält den Menschen zurück, als Erwachsener lernen sich mit allem, Licht und Schatten, anzunehmen? Dieses Defizitäre schwingt im Menschen `der noch gut werden muss` wie auch im `wir Männer` mit. Das lässt sich am Gebet festmachen, so wie ich den Blog verstehe. Es gibt gute Gründe Kinder von der Religion fern zu halten. Sollten sie sich aus freien Stücken zum Glauben bekennen, dann sollte dies ohne Indoktrination im Kindesalter geschehen.
      0 0 Melden
    • Denverclan 25.10.2016 11:42
      Highlight Dann müsste man aber Kinder noch von ganz anderen Dingen fernhalten. Das Leben ist sooo komplex, allein der Entzug der Religion bewirkt gar nichts. Vielleicht müssen wir auch einfach akzeptieren, dass wir Menschen auch zu komplex sind um "den richtigen" Weg zu gehen. Jeder schaut aus seiner Perspektive und die kann auch täglich wechseln. Ein Grundlevel des Gutseins ist eine Voraussetzung dafür, überhaupt eine Gemeinsamkeit unter uns zu leben.
      0 1 Melden
    • Share 25.10.2016 14:02
      Highlight Dexter, ich darf dich doch Dexter nennen? Religion meint doch `zurückbinden`, ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Deswegen macht Entzug keinen Sinn, aber frei denken. Das bedeutet keine Wertungen vorzunehmen. Könnte für ein selbstlernendes Programm schwierig werden.
      0 0 Melden
    • Denverclan 25.10.2016 16:39
      Highlight Dexter Morgan ? Sie können mich nennen wie Sie wollen, das ist völlig bedeutungslos. Frei denken, sehr gutes Stichwort! Frei denken und auch frei handeln, allein das Denken reicht nicht aus. Es gibt noch eine Steigerung, loslassen.......in letzter Konsequent wohl das göttlichste was es gibt. Wir, der Schreibende inkl. sind auf so einem primitiv tiefen Level, der Drang nach oben nur halbherzig.
      0 1 Melden
    • Share 25.10.2016 20:26
      Highlight `Sie können mich nennen wie Sie wollen, das ist völlig bedeutungslos`. Kann sein, aber, woher haben Sie diesen Satz, kommt mir irgendwie bekannt vor. War es der Mann mit dem rauchenden Colt oder der Unsichtbare Dritte? `Wir, der Schreibende inkl. sind auf so einem primitiv tiefen Level, der Drang noch oben nur halbherzig`. Tönt nach Trump mit Fahne und ich vernehme noch ein leises Summen: Hold me like a bread.
      0 0 Melden
  • Drummer 22.10.2016 12:47
    Highlight Warum man sich auch immer damit so beschäftigen muss, wenn man das alles für sinnlos hält? Gott will wohl keine Marionetten. Menschen haben einen freien Willen bekommen und können machen was Sie wollen. Sonst wären wir ja manipuliert. Warum Gott an vielen Orten nicht eingreift? Ganz einfach, er hat Hausverbot bekommen und er hält sich daran. Gott lässt uns eben in Ruhe, weil wir es so möchten.
    29 22 Melden
    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:36
      Highlight Religion und Glauben prägen unser Bewusstsein und die Volksseele wie kaum eine andere Disziplin. Deshalb ist eine kritische Auseinandersetzung mit ihnen genau so wichtig wie mit Politik. Da in der Schweiz Hunderte von Glaubensgemeinschaften missionieren und den Glauben propagieren, braucht es auch in Religionsfragen kritische Stimmen. Es streitet wohl niemand ab, dass in Glaubsgemeinschaften viel Missbrauch betrieben wird. Um solche zu vermeiden, braucht es Aufklärung.
      28 11 Melden
    • Drummer 22.10.2016 16:48
      Highlight Genau leider ist der Missbrauch gross! Menschen machen oft ihre eigene Religion. Der Glaube ist etwas freies und hat nichts mit Druck zu tun. Unter dem Deckmantel Gott missbrauchen dann Menschen andere und machen Dinge die nie vorgesehen waren. Dann geht es sehr schnell mal in Richtung Sekte.
      8 2 Melden
  • Zeit_Genosse 22.10.2016 12:32
    Highlight Vater unser im Himmel
    - Ansprache an das Universelle

    Geheiligt werde dein Name.
    - Was einen Namen hat, ist fassbar

    Dein Reich komme.
    - Wie ich zu dir, du zu mir

    Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
    - Aktion = Reaktion

    Unser tägliches Brot gib uns heute.
    - Affirmation: Es gibt Essen

    Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
    - Vergeben um den Zugang zu finden

    Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
    - Das Gute finden

    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
    - Die universelle Kraft wirkt
    22 10 Melden
  • lilie 22.10.2016 12:08
    Highlight Ein Artikel, der mal wieder von logischen Fehlschlüssen dermassen strotzt, dass ich gar nicht weiss, wo anfangen. Ich zähle mal ein paar auf:

    1. Wenn Herr Stamm nicht an den einen Gott glaubt, warum macht er ihn dann für die Unvollkommenheit der Menschen verantwortlich?

    2. Wenn Herr Stamm nicht an diesen einen Gott glaubt, warum glaubt er dann, dass wir eine bessere Welt hätten, wenn dessen Wille durchgesetzt würde?

    3. Wenn Herr Stamm erkennt, dass der Mensch unvollkommen ist, warum erwartet er dann, dass der, nach dessen Vorbild der Mensch geschaffen sein soll, vollkommen sein muss?
    38 21 Melden
    • Steely Dan 22.10.2016 12:29
      Highlight 1. ist eine plumpe Umkehrung: wer an Gott glaubt, muss ihn verantwortlich machen

      2. ist der gleiche Zirkelschluss wie 1.

      3. ist der gleiche Zirkelschluss wie 1.
      23 12 Melden
    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:38
      Highlight Es spielt überhaupt keine Rolle, ob ich an Gott glaube oder nicht. Als Journalist, der sich mit Religionsfragen befasst, ist es meine Aufgabe, Brüche und Widersprüche zu thematisieren.
      18 11 Melden
    • lilie 22.10.2016 15:11
      Highlight @Hugo Stamm: Die Widersprüche bestehen nur in Ihrer Auffassung. ;)

      @Steele Dan: Welche Logik diktiert, dass man Gott verantwortlich machen muss, wenn man an ihn glaubt? Dafür gibts keinerlei vernünftige Begründung.
      10 10 Melden
    • Steely Dan 22.10.2016 16:37
      Highlight @lilie umgekehrt gibt es noch viel weniger Grund.

      Das Christentum propagiert, dass es einen "Willen Gottes" gäbe, eine "Vorsehung" und dass "Gottes Wege unergründlich seien". Gut, wenn wir uns darauf einigen können, dass sein Willen überhaupt keinen Sinn machen muss, dann ist jede weitere Diskussion darüber müssig. Dann könnte er einfach eine Welt und Wesen im Sinne eines Experiments geschaffen haben und kuckt jetzt mal, was da so passiert mit dem Getier.
      7 1 Melden
    • lilie 22.10.2016 17:01
      Highlight @Steely Dan: Genau so sehe ich das auch. ☺
      2 2 Melden
    • Michael Mettler 24.10.2016 07:41
      Highlight @hugo stamm: sie sind ein sektenexperte. Ein journalist hingegen nicht. Ansonsten wären sie nicht unter blogs zu finden. Ihre beiträge sind wichtig, darum auch erwünscht jedoch in keiner art als journalistische leistung zu verstehen. In diesem sinn erwarte ich nächstes wochenende ihren nächsten blog und freue mich auf die diskussion dazu.
      4 7 Melden
    • Pasionaria 26.10.2016 22:22
      Highlight M.Mettler
      "@h.stamm: sie sind ein sektenexperte. Ein journalist hingegen nicht."
      Wie bitte schoen? Geht's Ihnen noch gut?
      Wenn ein Sektenexperte waehrend Jahrzehnten erfolgreichen, aufklaerenden Journalismus bei einer der angesehendsten Tageszeitungen betrieb. Zahlreiche bemerkenswerte Buecher geschrieben, vorallem Sach- und Fachliteratur, aber auch anderes (z.B. einen Bestseller (!) ueber ein Sekten-Missbrauchsopfer) hat, soll, wie bitte, was nicht sein?
      Alle Mittel scheinen Euch Fundis recht zu sein, um H. Stamm zu verunglimpfen.
      Dies beweist einmal mehr, wie recht er mit seinen Texten hat!
      0 2 Melden
  • Regas 22.10.2016 12:04
    Highlight Was soll das eigentlich? Das Gebet wird ja sowieso in den meisten Kirchen (vor allem Katholisch) wie ein Mantra heruntergeleiert. Der Inhalt kümmert dabei nicht. Genauso wie in Buddhistischen Klöstern wo durch dieses Männergebbrabel Stimmung gemacht wird oder in der Moschee wo Männer kniend irgend etwas brummeln. Am Ende ist man dann Geläutert, schwebt irgendwo im Nirwana, oder geht in den Krieg. Der Intellekt bleibt dabei kläglich auf der Strecke.


    21 21 Melden
    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:40
      Highlight Wenn ein Gebet wie ein Mantra heruntergeleiert wird und sich niemand Gedanken über den Inhalt macht, dann zeigt das nur, wie leicht sich Gläubige indoktrinieren lassen.
      25 6 Melden
    • Regas 22.10.2016 17:33
      Highlight Ja genau und es gibt diese Indoktrination in allen Religionen. Spiritualität kann tödlich sein, besonders jene welche jede Vernunft auslöscht.
      10 1 Melden
  • dracului 22.10.2016 12:01
    Highlight Ein Gott muss zur Hälfte teuflich und der Teufel ebenso göttlich sein! Gott und der Teufel leben in einem taoistischen Yin Yang-Symbiose. Gäbe es keinen Teufel, gäbe es keinen Kontrast zum "Guten", keine Wahl für uns Menschen und keine Wertschätzung für das Gute! Wie wäre ein Leben (nach dem Tod?), wenn wir vom Bösen wirklich erlöst würden und nicht erkennen könnten, wie "paradiesisch" alles um uns herum wäre? Lieber Gott, erlöse uns keinesfalls vom Bösen und lass uns, um Himmels Willen, das Gute weiterhin erkennen, bitte!
    3 14 Melden
  • Michael Mettler 22.10.2016 11:42
    Highlight Sehr geehrter Herr Stamm. Wenn es Gott gibt und er dann auch mit all den göttlichen Attributen ausgestattet ist, wäre er Ihrem einfachen Denken und Ihrer Ansicht dieser Erde sicher einen Schritt voraus. Also können Sie sich sicher sein: Entweder ist Ihre Meinung zu diesem Gebet die richtige oder eine, sagen wir es mal so, sehr menschliche Sicht. Wie ich, können Sie dies leider oder zum Glück nicht wissen. Und nicht vergessen, ein Zufallsprodukt wie es der, laut Ihrem Weltbild, Mensch ist und tagtäglich neue Erkenntnisse trifft hat die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen:)
    11 21 Melden
    • Steely Dan 22.10.2016 12:04
      Highlight Wie kann man gleichzeitig ein einfaches Denken diagnostizieren und dann gleichzeitig darauf eine Begründung aufbauen?

      Vom Gläubigen wird auch explizit Demut gefordert; Sie sollten sich also wirklich fragen, ob Sie eine andere als die menschliche Sicht überhaupt haben können.
      11 3 Melden
    • Share 22.10.2016 13:54
      Highlight D008
      Was soll den Evolution anderes sein als ein realisierter Zufall?
      4 3 Melden
    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:43
      Highlight Von Gott oder seinem göttlichen Sohn, die laut Definition allwissend sind, könnte man doch erwarten, dass Sie ein stimmigeres Unsiversalgebet kreieren.
      11 7 Melden
    • Michael Mettler 22.10.2016 14:49
      Highlight @d008: in diesem fall gehöre ich ganz normal wie hugo stamm zur kategorie mensch. Wollte mich nicht darüber erheben. Interpretation ist auf jeden fall eine schwäche des menschen.
      2 3 Melden
    • Michael Mettler 22.10.2016 14:51
      Highlight @steely dan: das kann man als mensch. Demut ist etwas das mir (leider) zu wenig gegeben ist.
      3 2 Melden
    • lilie 22.10.2016 15:45
      Highlight @Hugo Stamm: Ich wäre sehr gespannt darauf, wie für Sie ein stimmigeres Gebet aussehen würde (positiv formuliert, also nicht nur das aufgezählt, wie es nicht sein sollte).
      2 4 Melden
    • Share 22.10.2016 17:24
      Highlight D008
      Also ist mein Albino-Dasein Schicksal? Und Gott hat die Welt aus dem Nichts erschaffen? Nicht mal das `Vater unser` wurde aus dem Schicksal geschweige denn aus dem Nichts erschaffen. Ich erinnere mich gerne an eine Bibelstelle. `Nichts, was nicht vorher schon da war...`
      0 0 Melden
    • Share 22.10.2016 17:58
      Highlight D008
      Es gibt nichts, das nicht der Kausalitaet untergeordnet waere. Die Unterscheidung von Zufall und Schicksal hat ideelle, wertebezogene Ursachen. Von Zufall reden wir wenn ein Unvermoegen vorhanden ist. Von Schicksal reden wir, wenn das Unvermoegen nicht behoben worden ist, was nicht unbedingt von einem selbst abhaengen muss. Das ist der Paradigmenwechsel, auf welchen uns die nette Dame beim letzten WEF-Forum bezueglich Super-Babies aufmerksam machen wollte.
      1 0 Melden
  • cero 22.10.2016 11:38
    Highlight Lieber Herr Stamm: Ich tue mich schwer damit, ihren Beitrag nicht als billigste Effekthascherei zu bezeichnen. Die Theodizeefrage am Vater-unser aufzuhängen...- doch, darf man machen. Wieso schreiben Sie nicht einfach "Ich glaube nicht an Gott und finde, dass alle, die das tun, Idioten sind"? Haben sie sich schon mal überlegt, wie so ein Gebet zustande gekommen ist in einer Welt, die keinen Deut besser war als unsere heute? Ein Gebet dass bis heute überlebt hat, trotz der 'Wirkungslosigkeit'?
    Wenn man die Welt schwarz-weiss sehen will, ist es schwierig, Farben zu erkennen...
    35 19 Melden
    • Steely Dan 22.10.2016 12:06
      Highlight Sehen Sie mit Ihrem Kommentar die Welt nicht schwarz-weiss? Der Glaube, dass die Erde eine Scheibe sei und der Mittelpunkt des Weltalls hielt sich übrigens auch sehr, sehr lange. Warum eigentlich?
      15 14 Melden
    • cero 22.10.2016 13:52
      Highlight Ich weise mit meinem Kommentar lediglich darauf hin, dass man genauso kritisch bleiben kann (das Gebet scheint/ist wirkungslos), aber sich unbedingt die Frage stellen sollte, weshalb so viele Menschen die letzten 2000 Jahre dieses Gebet gesprochen haben. Vielleicht ist die Haltung derjenigen, die das Gebet sprechen eine viel differenziertere und alles andere als naive, als die - ich nenn sie mal - "fundamentalistisch-naive", die H.Stamm ihnen unterschieben will.
      10 6 Melden
    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:45
      Highlight Ich sehe die Welt eben nicht in Schwarz-Weiss. Schwarz-weiss ist das "Vater unser", und ich zeige auf, dass darin die Grautöne fehlen.
      12 9 Melden
    • cero 22.10.2016 16:19
      Highlight Wenn Sie so tun als ob die Bibel (hier das Unser Vater) nur gerade wortwörtlich interpretierbar sei, dann finde ich den Verdacht begründet, dass Sie letztlich genau dasselbe Denkmuster haben wie die Fundis - einfach mit umgekehrten Vorzeichen, aber grundsätzlich dasselbe. Wenn Menschen, die biblische Texte wortwörtlich nehmen wollen, Sie ärgern, dann sollten Sie über sie schimpfen - sie sollen auch über biblische Texte schimpfen . Enttäuschend aber ist die unglaubliche Plattheit, mit der das hier geschieht. Denn die Grundfrage wäre spannend: Was bringt das Beten überhaupt? Schade.
      8 2 Melden
    • _kokolorix 22.10.2016 19:47
      Highlight Wenn mir Gläubige voller Stolz erzählen was alles sie mit beten erreicht haben wollen, dann blenden sie alles das aus was sie trotz beten nicht erreichen konnten.
      Wenn der Zufall, und hier ist es echt Zufall nicht wie in der Evolution, auf ein Gebet die Wirkung eintritt, dann wird das sofort Gott zugeschrieben, während die Vielzahl an völlig wirkungslosen Gebeten grosszügig übersehen wird
      4 3 Melden
    • Marbek 24.10.2016 10:59
      Highlight Teil 1

      Zur Frage, was das Beten überhaupt bringt: Wie sich jeder vernünftig denkende Mensch vorstellen kann rein gar nichts (vielleicht mal abgesehen von Feelgood-Effekten auf sich selbst). Und das wurde sogar in einer gross angelegten , millionenteuren Studie bewiesen (STEP / Templeton Foundation).

      Diese Studie wurde aber gleich nach ihrem Erscheinen und dem Bekanntwerden der Resultate von christlichen Kreisen mit den üblichen Allerwelts-Argumenten abgelehnt ("Gott durchschaut solche Übungen").

      http://ü
      2 1 Melden
    • Marbek 24.10.2016 11:03
      Highlight Teil 2

      Soweit so vorhersehbar - aber interessant wäre es gewesen zu sehen, wie die selben Kreise reagiert hätten, wenn die Studie gezeigt hätte, dass Gebete tatsächlich wirken. Schwer vorstellbar, dass die selben Figuren, die die Studie ablehnten, im anderen Fall ebenso konsequent gewesen wären...

      Interessanterweise waren die Gebete nicht GANZ wirkungslos: In der Gruppe, die wusste, dass für sie gebetet wurde, war der Heilungsverlauf sogar etwas schlechter - zurückzuführen wohl darauf, dass die "Bebeteten" eine Art Stress entwickelten, weil sie sich wohl zur Heilung verpflichtet fühlten...
      2 1 Melden
  • dF 22.10.2016 11:34
    Highlight Im Grossen und Ganzen stimme ich zu. Jedoch hätte ich doch gerne zu diesem Teil was gelesen: "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern."
    11 3 Melden
  • kleiner_Schurke 22.10.2016 11:13
    Highlight Einstein unser im Physik-Himmel
    Mit dem Nobelpreis auszeichnet werde dein Name.
    Deine Relativität komme.
    Deine Feldgleichungen geschehen,
    wie im Weltraum, so auf Erden.
    Unser tägliches E=mc2 gib uns heute.
    Und relativiere unser Weltbild,
    wie auch wir relativieren andere Weltbilder.
    Und führe uns nicht in Versuchung an Dogmen zu Glauben,
    sondern erlöse uns von dem Absoluten.
    Denn dein ist die Relativität
    und die Zeit Dilatation und der Urknall
    in Ewigkeit. Beamen.
    27 23 Melden
    • Pasionaria 23.10.2016 01:07
      Highlight Gar nicht schlecht - selbst gebetet?
      3 1 Melden
    • kleiner_Schurke 23.10.2016 10:50
      Highlight yep vom kleinen Schurken erdichtet.
      4 2 Melden
  • dääd 22.10.2016 11:06
    Highlight "Der Zustand der Menschheit scheint sich laufend zu verschlechtern" schreibt Hugo Stamm. Ja, scheint so (und wird von vielen religiösen Gemeinschaften als Legitimation für deren Heilsbotschaft gebraucht). Viele Daten sprechen aber eine andere Sprache (z. B. UNICEF: wie es Kindern weltweit geht). Es gibt noch sehr viel zu tun, das Mittelalter war erst gestern, die Kurve geht leicht, aber langsam aufwärts.
    25 3 Melden
  • Toerpe Zwerg 22.10.2016 10:53
    Highlight Wieso mit Kulturpessimismus würzen? Wir leben in der besten und friedlichsten aller Welten seit Menschengedenken.
    35 4 Melden
    • Maracuja 22.10.2016 13:06
      Highlight Die Menschen in Mossul, Aleppo usw. dürften sich Ihrer Wir-Gemeinschaft kaum zugehörig fühlen. Ich finde weder Herrn Stamms These, dass die Welt immer mehr aus den Fugen gerät, noch Ihre selektive eurozentrische Sichtweise treffend.
      10 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.10.2016 14:47
      Highlight Mit Eurozentrismus hat das nichts zu tun, sondern mit Empirie. Dass die Syrer die Arschkarte gezogen haben, ändert nichts.
      6 3 Melden
    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:47
      Highlight Die Weltlage war seit dem 2. Weltkrieg noch nie so instabil. Stichworte: Kriegerische Konflikte, Fundamentalismus, Terror, Flüchtlingswellen, politische Krisen. Trotz Bildung, Wissen, Technik, Wissenschaft usw.
      7 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.10.2016 15:10
      Highlight Diese Ansicht teile ich nicht. Der kalte Krieg war brandgefährlich mit zwei Atommächten und gewaltigen Heeren in permanenter Alarmbereitschaft. Mehrfach stand man man unmittelbar vor einem globalen Vernichtungskrieg. Dagegen sind die jetzigen Konflikte Kindergeburtstage. Es ist zwar unübersichtlicher geworden, aber die Steinzeit Islamiste stellen keine wirkliche Herausforderung grösseren Massstabs dar und der Medienpräsenz zum Trotz gibt es weniger und nicht etwa mehr Kriege.

      Nein, die Welt ist nicht aus den Fugen. Im Gegenteil.
      5 2 Melden
    • Maracuja 22.10.2016 15:46
      Highlight @Toerpe Zwerg

      Dann zeigen sich doch bitte anhand von Fakten auf, dass unsere Welt jetzt friedlicher ist als z.B. von 1977-1978.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.10.2016 16:54
      Highlight http://www.watson.ch/International/Terrorismus/290707859-Es-ist-friedlicher-geworden-auf-der-Welt--sagt-der-«Global-Peace-Index»-–-erschütternd-sind-die-Zahlen-zu-Terrorismus--Toten-und-Kosten-trotzdem
      3 0 Melden
    • Maracuja 22.10.2016 18:45
      Highlight @Toerpe Zwerg

      Selbstverständlich ist mir bewusst, dass es auch in der von mir eher zufällig ausgewählten Periode brutale Kriege gab. Ich hätte von Ihnen aber erwartet, dass Sie konkret belegen, dass in dieser Periode mehr Menschen Opfer von Kriegen, terroristischer und krimineller Gewalt wurden als heute. Im Global Peace Index 2016 findet sich folgender Satz: the world has become less peaceful over the last decade, with a deterioration of 2.44 per cent in the average country GPI score. Liegen Ihnen bessere Daten vor? Wenn Sie schon von Empirie sprechen erwarte ich mehr als Wiki-Links.
      1 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.10.2016 19:58
      Highlight Die Wahl zu kleiner Zeiträume führt zu statistischen Verzerrungen. Ausserdem nehme ich Ihnen nicht ganz ab, dass Sie die Periode so zufällig ausgewählt haben - ist zu schön an den ganz grossen Schweinereien vorbeigezirkelt.

      Ich gebe aber zu, dass die letzten 5 Jahre nicht erfreulich waren und dass der nahe Osten wieder instabil und gefährlich geworden ist.

      Trotzdem halte ich Stamms Aussage für unzulässig.

      GPI können Sie ja selber nachschlagen. Der Trend ist insgesamt ermutigend.
      2 1 Melden
  • meine senf 22.10.2016 10:47
    Highlight "Der Zustand der Menschheit scheint sich laufend zu verschlechtern, die Welt gerät immer mehr aus den Fugen."
    Dieser Satz könnte auch von den Zeugen Jehovas oder jeder beliebigen Weltuntergangssekte stammen.
    42 1 Melden
  • ARoq 22.10.2016 10:15
    Highlight Das Gebet besteht ja aus Floskeln, die einen nahezu beliebigen Interpretationsspielraum bieten. Manche stellen in der Bibel finden da deutlichere Worte, z.B. Levitikus 20:13
    "Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen."
    11 34 Melden
    • Beasty 22.10.2016 10:35
      Highlight Echt jetzt? Und was ist mit:

      "Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"

      (4. Mose 31,14-15)

      "Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!"

      (Psalm 137,9)

      Zitiere doch nicht einfach ein Zitat aus der Bibel und missbrauche es nicht, um dein weltfremende Menschenbild zu rechtfertigen bitte...
      19 7 Melden
    • ARoq 22.10.2016 10:39
      Highlight Mein Menschenbild ist ungefähr das Gegenteil von dem was da Propagiert wird ;)
      4 4 Melden
    • lilie 22.10.2016 15:48
      Highlight @helios: Was willst du mit diesem Zitat aussagen? Das ist doch Altes Testament, das gilt ja für die Christen gar nicht. ;(
      4 4 Melden
    • Oxymora 22.10.2016 23:24
      Highlight @lilie
      1.Das NT beruft sich an hunderten Stellen auf das AT, damit die Geschichten etwas glaubwürdiger erscheinen (Bild).

      2.Das NT lässt Dinge passieren die im AT prophezeit werden; um dem AT etwas Gewicht zu verleihen.

      3.In Anbetracht der heiligsten Dreifaltigkeit würde man dem Christengott (Dem Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten) den Vater amputieren, wenn man das AT einfach weglässt.
      1 2 Melden
    • lilie 23.10.2016 08:51
      Highlight @helios: Du zitierst Levitikus, das sind die Gesetze des Alten Restaments. Jesus aber sagte, ich gebe euch nur ein einziges Gesetz: Liebe deinen nächsten wie dich selbst! (Und wie ironisch demontiert er damit ausgerechnet das Gesetz, das du zitierst!).
      6 1 Melden
    • Oxymora 23.10.2016 14:01
      Highlight @lilie Was hat Jesus sonst noch so gesagt.
      Beispiele aus dem NT.

      Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. (Joh15,14)

      Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. (Mk16,16)

      Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir. (Lk19,27)

      (Gleichniss) Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut (Ungläubige) und bindet es in Bündlein, dass man es verbrenne; aber den Weizen (Gläubige) sammelt mir in meine Scheuer. (Mt 13,30)
      2 4 Melden
    • lilie 23.10.2016 17:49
      Highlight @Oxymora: Tut mir leid, jetzt weiss ich nicht mehr, was das mit der Diskussion zu tun haben soll...
      0 2 Melden
    • Oxymora 23.10.2016 20:28
      Highlight @lilie Ich helfe ihnen.

      Teil 1.
      An helios schrieben Sie: Das ist doch AT, das gilt ja für die Christen gar nicht.
      Ich habe Ihnen Gründe aufgeführt, warum AT und NT zusammen gehören.
      Nun ein Gleichniss extra für Sie:
      Im Beton (christlicher Glauben) hat es Zement (AT) und Kies (NT); Sie können zwar den Beton zerlegen, aber sie können Zement und Kies nichtmehr sauber von einander trennen.

      Teil 2. Sie zitieren Jesus: “Ich gebe euch....“
      Ich gab Ihnen aus jedem der 4 Evangelien noch ein Jesus Zitat dazu. Wenn schon Jesus, dann bitte den Ganzen und nicht nur auserwählte Rosinen.
      3 1 Melden
    • lilie 23.10.2016 20:44
      Highlight @Oxymora: Die Zitate hatten aber keinen Zusammenhang mit der ursprünglichen Diskussion, von daher haben sie nichts beigetragen. ;)
      1 2 Melden
    • Oxymora 23.10.2016 23:18
      Highlight @lilie
      Ihr Versuch hingegen:
      Zu suggerieren das AT gilt nicht für Christen
      und zu suggerieren Jesus hat sich voll schöngeistig nur über Liebe etc. geäussert; der hat wohl wesentlich zur ursprünglichen Diskussion beigetragen.
      2 1 Melden
    • lilie 24.10.2016 07:12
      Highlight @Oxymora: OK, ich hab mich sehr verkürzt ausgedrückt: Ich wollte sagen, dass die Gesetze des AT eben von Jesus ausgehebelt wurden und deshalb für Christen nicht mehr gelten, insbesondere das Gesetz, das helios zitiert hat.
      1 3 Melden
  • Maracuja 22.10.2016 10:10
    Highlight <<Die Autoren des Gebets – oder Jesus? - scheinen Gottes Heilslehre nicht richtig verstanden zu haben. Für die Versuchung ist immer noch der Teufel verantwortlich. Oder hat da ein Rollentausch stattgefunden, der mir entgangen ist?>>

    Im Weltbild von Jesus oder den Autoren spielte das Buch Hiob offensichtlich eine Rolle. Kennt man diese Geschichte, wird dieser Teil des Gebets verständlicher.
    20 6 Melden
    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:50
      Highlight Hiob ist eine von Hunderten Geschichten in der Bibel. Auf alle anderen trifft die Sache mit der Veruchung nicht zu. Ausserdem ist das "Vater unser" Universalgebet, dessen Aussagen auch universell gesehen werden müssen.
      5 3 Melden
    • Maracuja 22.10.2016 15:50
      Highlight Herr Stamm, als kompetenter Kritiker des Christentums wissen Sie doch genau, dass die Bibel voller Widersprüche steckt und man ein "Universalgebet" äusserst nichtsagend formulieren müsste, wenn man allen darin enthaltenen Gottesbildern gerecht werden wollte.
      3 0 Melden
    • Natürlich 23.10.2016 22:49
      Highlight Im Buch Hiob fragte Satan Gott, ob er ihn versuchen dürfe.
      Also hat nicht Gott ihn versucht, sondern Satan.
      1 0 Melden
  • Maracuja 22.10.2016 10:04
    Highlight Zwei Fragen zu Ihrer These, dass die Welt zunehmend aus den Fugen gerate.1. War die Welt denn während des dreissigjährigen oder während des 2. Weltkriegs weniger aus den Fugen? 2. Ihre These bedingt, dass es einen Zustand gäbe, in dem die Welt mehr oder weniger in den "Fugen" wäre, wie definieren Sie einen solchen Zustand aufgrund eines naturwissenschaftlichen Standpunkts (der Ihnen ja bedeutet näher steht als die frommen Wünsche/Illusionen der Gläubigen)?
    31 4 Melden
    • Steely Dan 22.10.2016 12:12
      Highlight Aus den Fugen:

      - Umweltzerstörung, Klimaveränderung
      - Überbevölkerung
      - Technologische Fortschritte (Waffentechnik)

      In den Fugen:

      - nachhaltige, partizipative, inklusive und friedliche Lebensweise
      - selbstsüchtige Macht wird nicht über hasserfüllte Ausgrenzung erreicht und erhalten
      - Egoismus wird nicht mit Vernunft verwechselt
      6 2 Melden
    • Maracuja 22.10.2016 13:18
      Highlight @Steely Dan

      Danke für die Antwort. Ihr "in den Fugen" entspricht m.E. genauso guten menschlichen Sehnsüchten/Wünschen wie diejenigen von Gläubigen, die sich eine Welt wünschen, wo jeder genug zu essen hat und Böses fern sei. Naturwissenschaftlich lässt sich nicht ableiten, dass die Welt in einem solchen Zustand sein sollte. Bei "Aus den Fugen" ist zu beachten, dass es schon vor der Existenz des Menschen zu Klimawandel auf der Erde kam. Immerhin sind wir heute soweit, dass wir unser umweltschädliches Verhalten erkennen können. Leider geht Erkenntnis nicht immer mit Veränderung einher.
      6 1 Melden
  • MeinSenf 22.10.2016 09:59
    Highlight So ein Schrott! Der Herr Aufgklärt hat anscheinend nicht begriffen, dass der Mensch immer nach Erklärungen und Geborgenheit sucht. Wieviel wir heute mit unserer Aufgeklärtheit auch wissen; für jeden gibt es soviele Dinge, die man nicht versteht. Da ist es mir lieber, dass ich mich mit einer Religion oder einem Gebet identifizieren kann, wo wenigstens zu Liebe und Versöhnung aufgerufen wird. Auch wenn die menschliche Ausführung nicht über alle Zweifel erhaben ist. Zu meinen alle Menschen von Atheismus überzeugen zu können, ist ähnlich dämlich, wie an nur eine heilbringende Religion zu glauben.
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    • Steely Dan 22.10.2016 12:18
      Highlight Bin als Agnostiker grundsätzlich einverstanden.
      Herr Stamm macht den Fehler, dass er sich auf das geschriebene Wort stürzt und es so wörtlich auslegt, wie es auch fundamentalistische Gläubige tun würden. Selbstverständlich kann man auch ohne jegliche logische Grundlage oder wissenschaftlich haltbaren Beweis an irgendwas glauben, was irgendeinen Einfluss auf das eigene Leben haben kann. Die Zahnfee hatte bei meinen Kindern auch einen sehr guten Einfluss.
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    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:52
      Highlight Ich lege das "Wort" nicht wörtlich aus, ich suche nach den Zusammenhängen und den grundsätzlichen Aussagen. Wenn ich dort Ungereimtheiten und Widersprüche finde, zeige ich diese auf. Eine simple journalistische Aufgabe.
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    • Steely Dan 22.10.2016 16:33
      Highlight Herr Stamm, Ihre Frage "Wie können wir Gott unseren Vater nennen" auf "Vater unser" ist eine Erörterung des wörtlichen Begriffes "Vater". "Alle Menschen werden Brüder" lässt sich ähnlich diskutieren. Meines Wissens gibt es übrigens durchaus Väter, die ihre Kinder erschlagen, wie auch Brüder, die sich gegenseitig umbringen.
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    • lilie 22.10.2016 16:55
      Highlight @Hugo Stamm: Nein, was Sie tun, sind die Ansichten einiger weniger fundamentalistischer Evangelikaler als "das Christentum" hinzustellen, um dann jeglichen religiösen Glauben in Bausch und Bogen zu verdammen.

      Das ist einfach ziemlich undifferenziert und trägt nicht allzu viel zu einer fruchtbaren Diskussion bei.

      Von einem Journalisten erwarte ich, dass er persönliche Befindlichkeiten zu einem gewissen Grad beiseite legen und mehr als nur eine Sichtweise eines Themas beleuchten kann.
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  • Phrosch 22.10.2016 09:35
    Highlight Lieber Herr Stamm, Sie widersprechen sich selbst. Im ersten Abschnitt lässt Gott die Menschen im Stich, im nächsten stellen Sie - berechtigt! - fest, dass die Menschen (Männer, wenn ich den Satz richtig lese) für das Elend auf der Welt verantwortlich sind.
    Gottes Wille kann nur geschehen, wenn wir ihn tun. Die Tatsache, dass Gott seinen Willen nicht einfach durchsetzen kann, zeigt gerade, dass wir Menschen mit freiem Willen ausgestattet sind. Gott lädt uns zu Gehorsam ein, anders als irdische Herrscher, die ihn ihren Völkern mit Gewalt aufzwingen.
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    • Steely Dan 22.10.2016 12:25
      Highlight Sie widersprechen sich selber: wenn Gottes Wille nur durch die Menschen umgesetzt werden kann, bräuchten wir ja keinen Gott. Abgesehen von den völlig schrägen bis unmenschlichen weil antiquierten gesetzlichen Vorgaben in den Schriften, könnte man auch nur mit dem gesunden Menschenverstand darauf kommen, dass man anständig miteinander umgehen sollte.

      Sie haben wohl Sintflut und die biblischen Plagen vergessen, wenn Sie Ihren Gott als antiautoritär darstellen wollen. "Niemand kommt zum Vater, denn durch mich" fordert völlige Unterwerfung, Sie brauchen also nicht zu relativieren.
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    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:55
      Highlight Es ist immer einfach, die Absenz von Gott mit unserem freien Willen zu erklären. Es gibt aber viele Stellen in der Bibel, die aufzeigen, dass Gott in die Welt wirkt. Das glauben schliesslich auch die meisten Christen. Also müssen wir die Bibel und die Gläubigen beim Wort nehmen und fragen: Wo bitte schaut Gott für die Menschen, die er nach seinem Ebenbild geswchaffen hat?
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    • Anam.Cara 23.10.2016 17:37
      Highlight Das Konzept des freien Willens halte ich eher für ein Geschenk, als für eine Ausrede.
      Gesetzt der Fall, es gibt Gott: wissen wir denn, ob er in der Welt wirkt? Wissen wir denn, wie viele Menschen aus einer religiösen Motivation Hilfe leisten - sei es in Form von Spenden oder z.B. in Form von persönlichem Engagement in Flüchtlingscamps im Nahen Osten?
      Vielleicht wäre Gott nach seinen Erfahrungen im alten Testament einfach etwas diskreter geworden und würde die Gläubigen den Job erledigen lassen. Ganz gemäss dem Prinzip des freien Willens...
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  • Gubseli 22.10.2016 09:35
    Highlight Hmm ich finde ja den Sektenblog eine intressante Rubrik nur leider sehr voreingenommen und des öfteren auch unangemessen in der Wortwahl was ich sehr schade finde.
    Ich würde mir eine grössere Neutralität wünschen den unter den Themen sind auch immerwieder Interessante.
    Gruss Gubseli
    36 8 Melden
  • Joseph Dredd 22.10.2016 09:26
    Highlight Ich wundere mich gerade ob der fehlenden Passage "dein Name werde geheiligt" in dieser sonst so akribischen Analyse des Mustergebets.
    18 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.10.2016 16:14
      Highlight kein Wunder.
      Heute versteht dieses archaische Unding niemand mehr - jedenfalls nicht in der christlich westlichen Welt.
      3 1 Melden
  • Too Scoop 22.10.2016 09:25
    Highlight Zu führe uns nicht in Versuchung: Manche Theologen erklären den Teil so, dass Gott uns nur dann versucht, wenn er weiss, dass wir die Probe bestehen und daran reifen können, irgendwie so.
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  • SRO 22.10.2016 08:44
    Highlight Die Rubrik heisst ja Sektenblog. Aber Herr Stamm hat sich vom Thema Sekten ja schon lange verabschiedet und lebt nun einfach öffentlich seinen Hass auf Religion und das Christentum aus. Und Watson gibt ihm sogar eine Plattform. Mich nervt das ständige unanständige Christen Bashing in den Medien. Man muss es ja nicht gleich sehen, aber tolerant sein, ist deswegen ja nicht verboten.
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    • Maracuja 22.10.2016 10:18
      Highlight Die Texte von Herrn Stamm sind sehr kritisch gegenüber dem Christentum und anderen Religionen, aber Hass erfüllt sind sie m.E. nicht. Wo nehmen Sie im obigen Text konkret Hass wahr? Im übrigen verweise ich Sie auf den Text, den Hugo Stamm letzte Woche geschrieben hat, bei dem es sich um eine durchaus positive Würdigung eines Christen handelt.
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    • kleiner_Schurke 22.10.2016 11:18
      Highlight @SRO
      Wieso nervt dich das Christenbashing in den Medien? Wenn du dir deiner Sache sicher bist, dann kann dir das doch am Allerwertesten vorbeigehen oder? Schliesslich spielt “Superman“ in deinen Team der all die bösen Basher in den Ofen schmeissen wird, wo sie, wie heisst es doch so schön in der Bibel, “mit den Zähnen klappern werden“. Ferner zwingt dich ja niemand das Christenbashing zu lesen. Also setzt dich doch einfach auf dein Sofa und glaub ganz ganz ganz fest an deinen Gott und gut ist.
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    • SRO 22.10.2016 11:38
      Highlight Doch natürlich sind die Texte voller Hass gegen Gott. Herr Stamm spielt geschickt mit Worten um seinen äusserst radikalen Standpunkt zu vertreten. Während er früher noch die Menschheit vor Sekten und Gurus warnte, greift er alle Menschen die an Gott glauben, und auch Gott selber an. Bewusst stellt er einen Glauben an Gott als dumm dar, ja schwankt sogar in seiner Argumentation, dass es entweder keinen Gott gibt oder aber, dass so ein Gott lieblos und an den Menschen desinteressiert ist. Ich vermisse bei Herr Stamm und auch hier auf Watson den respektvollen Umgang mit diesem Thema.
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    • SRO 22.10.2016 11:46
      Highlight @kleiner Schurke
      Mich nervt jede Art von Bashing. Es muss doch möglich sein anderer Meinung zu sein und trotzdem den Respekt vor dem Anderen zu wahren und ihn nicht als Dummkopf hinzustellen. Gerade bei einem so strittigen Thema wie dem Glauben, wo beide Parteien keine Handfesten beweise haben, braucht es Fingerspitzengefühl.
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    • Steely Dan 22.10.2016 12:26
      Highlight Man kann nicht etwas hassen, an das man nicht glaubt. Im Prinzip macht Stamm eine reine Buchbesprechung und entlarvt die besprochene Stelle als Unsinn.
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    • Maracuja 22.10.2016 13:30
      Highlight @SRO: Bewusst stellt er einen Glauben an Gott als dumm dar, ja schwankt sogar in seiner Argumentation, dass es entweder keinen Gott gibt oder aber, dass so ein Gott lieblos und an den Menschen desinteressiert ist.

      Herr Stamm weist auf logische Widersprüche hin, die gewisse Schlussfolgerungen nahe legen (und ewig grüsst die Theodizee). Hass kann ich darin nicht erkennen, sondern allenfalls die von Ihnen ebenfalls bemängelte Respektlosigkeit, weil er seine Kritik offen und direkt, ohne Rücksicht auf Gefühle von Gläubigen, formuliert.
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    • kleiner_Schurke 22.10.2016 14:35
      Highlight @SRO
      Atheisten sind es sich gewohnt einem Dauerbashing ausgesetzt zu sein. Ich habe auch immer Morddrohungen aus Christlichen Kreisen. Ferner sind diejenigen in der Pflicht etwas zu beweisen, die einen Gott postulieren. Es ist wohl kaum an den Atheisten das Fehlen eines Gottes nachzuweisen. Und Wenn Christen so intelligent sind, dann liste doch mal die grössten Erfolge des Christentums auf. Solche die sehr viele Menschenleben gerettet haben oder die unser Leben vereinfacht oder erleichtert haben?
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    • Hugo Stamm 22.10.2016 14:57
      Highlight Ich betreibe kein Christenbashing, sondern spüre bei allen Glaubensgemeinschaften Ungereimtheiten und Widersprüche auf. Es ist schliesslich nicht mein Fehler, dass es diese auch beim Cghristentum gibt.
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    • SRO 22.10.2016 17:30
      Highlight @Hugo Stamm
      Ach kommen sie, das ist doch nicht glaubhaft, wenn sie solch einen einseitig verfassten Artikel in die Welt setzen. Wo bleibt das das Abwägen von Argumenten und das aufzeigen von verschiedenen theologischen Ansichten, so dass sich der Leser selber ein Bild machen kann? Zum Thema Ebenbildlichkeit zum Beispiel, da hätten sie doch mehr zu bieten, als dieses schlechte Konstrukt oben. Das Vater Unser auf diese Weise auseinander zu nehmen wirkt auf mich lieblos und hinterlässt bei mir schon der Eindruck der Verfasser hätte da eine Absicht.
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    • Too Scoop 22.10.2016 23:01
      Highlight Ungereimtheiten findet man überall. In der Tat ist das Angebot sehr gross, eine grosse Wissenschaft ist dies also nicht solche zu finden. Herr Stamm führt einen persönlichen Kampf gegen gewisse Religionen/Glaubensrichtungen. Ich finde dies gut, weil das kritische Auge wird zwingend benötigt. Jedoch sind die Texte zu sehr persönlich und gewissermassen subjektiv motiviert.
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    • Oxymora 23.10.2016 16:15
      Highlight @SRO Sie vermissen den
      respektvollen Umgangang hier auf Watson.

      Wie verdient sich eine Religion,
      die an Privilegien aus der Feudalzeit fest hält,
      mit Machtansprüchen antanzt,
      missioniert, droht, Mitmenschen stigmatisiert
      und sich durch Ungläubigensteuern finanziert
      überhaupt Respekt ?

      Das unanständige Christen Bashing nervt Sie? Dann können sie sicher vorstellen, dass sich andere Menschen über das Gottlosen-, Ungläubigen-, Homo-, Heiden-, etc. Bashing der christlichen Religion nerven. Aber das ist dann wohl anständiges Bashing, theologisch geprüft und gesegnet.
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    • SRO 23.10.2016 16:36
      Highlight @Oxymora
      So eine Religion wie Sie sie beschreiben "verdient" eigentlich keinen Respekt. Aber ob sie ihr dennoch Respekt entgegenbringen und sie sachlich fair kritisieren ist dann eine Frage des allgemeinen Respekts (und des guten Anstands) wie man mit anderen umgeht.
      Zum Beispiel ihr Unterton empfinde ich als angriffig und nicht sehr respektvoll. Sie mögen gegen Religion sein und sie mögen zurecht auf Fehler und schlechtes Verhalten von "religiösen" Menschen hinweisen. Aber geht das nur in dieser Form?
      Fage: Wie erreicht man einen Dialog der alle weiterbringt?
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    • Steely Dan 23.10.2016 18:25
      Highlight @SRO Welche Tabus darf man nicht berühren, welches Dogma nicht in Frage stellen und wen bringt dieser Dialog wie denn weiter? Herr Stamm hat offene Fragen gestellt; können Sie die beantworten oder diktieren Sie bereits zu Beginn, worüber diskutiert werden darf?
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    • kleiner_Schurke 23.10.2016 18:38
      Highlight @SRO
      Nach meiner Erfahrung bringen Dialogen mit religiösen Menschen nichts. Letztlich wollen sie an ihren jenseitigen Superman glauben, egal was da kommt. Und tja, was soll man dazu noch sagen?
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    • Oxymora 23.10.2016 22:33
      Highlight @SRO
      Christliche Lektüre propagiert ganz offen meine physische Vernichtung, mit der Ungläubigensteuer bezahl ich noch dafür und Sie mokieren sich an meinem Unterton. Was den Dialog betrifft, haben es Steely Dan und kleiner_Schurke schon treffend formuliert. In welcher Form könnte es noch gehen, Religionen davon abzuhalten, sich schützend vor das Unrecht zu stellen. Wenn Sie selber, über mögliche Formen nachdenken; werden sie vielleicht bemerken, dass dieses Forum im Schongang läuft. Aber nicht aus Respekt; Religionen, die Ihre Macht über Nicht-Mitglieder ausdehnen verdienen keinen Respekt.
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