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President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia Malcolm Turnbull, with National Security Adviser Michael Flynn, center, and chief strategist Steve Bannon, right, in the Oval Office of the White House, Saturday, Jan. 28, 2017 in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)

Der Präsident und sein Einflüsterer: Donald Trump und Steve Bannon (r.). Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Impeachment oder gar ein Militärputsch? Wie der Trump-Irrsinn gestoppt werden kann

Donald Trump und sein Chefideologe Steve Bannon krempeln die US-Politik im Eiltempo um. Ihr Vorgehen erinnert an autoritäre Regime. Bei den Republikanern gibt es erste Anzeichen für Widerstand.

31.01.17, 15:45 01.02.17, 06:07


Sind wirklich keine zwei Wochen vergangen, seit Donald Trump sein Amt als US-Präsident angetreten hat? Es komme ihm vor wie ein Monat, meinte ein Kollege am Montag. Im Eiltempo hat Trump ein Dekret nach dem anderen erlassen und dabei keine Rücksicht auf Verluste genommen. Er hat den Ausstieg aus dem TPP-Vertrag, den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und eine Einreisesperre für Muslime aus sieben – ziemlich willkürlich ausgewählten – Ländern angeordnet.

Diese Massnahme hat für einen Aufschrei gesorgt und die Menschen auf die Strasse getrieben. Präsident Trump aber zeigte sich unbeeindruckt. Als die amtierende Justizministerin Sally Yates – ein Überbleibsel der Regierung Obama – das Einreiseverbot kritisierte, wurde sie gefeuert mit der Begründung, sie habe «das Justizministerium verraten, indem sie sich geweigert hat, die Rechtsverordnung zum Schutz der Bürger der Vereinigten Staaten umzusetzen».

From left, Senior Adviser Jared Kushner, policy adviser Stephen Miller, and chief strategist Steve Bannon watches as President Donald Trump signs an executive order to withdraw the U.S. from the 12-nation Trans-Pacific Partnership trade pact agreed to under the Obama administration, Monday, Jan. 23, 2017, in the Oval Office of the White House in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Stephen Miller und Steve Bannon, die «Architekten» von Trumps Politik. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Eine derartige Wortwahl in einer offiziellen Erklärung des Weissen Hauses ist beispiellos. Sie ist Ausdruck einer Bunkermentalität im Zentrum der Macht, die Menschen nach dem Prinzip beurteilt «Wer nicht für uns ist, ist gegen uns». Wer geglaubt hat, Donald Trump werde sich im Amt mässigen, sieht sich eines Schlechteren belehrt. Nichts an seiner Präsidentschaft ist normal.

Der heimliche Herrscher

Als Urheber von Trumps Hauruck-Politik wird sein Chefstratege Steve Bannon ausgemacht. Gemeinsam mit seinem engen Vertrauten Stephen Miller, der ebenfalls einen hohen Beraterjob im Weissen Haus ergattert hat, gibt er die Richtung vor. Bannon und Miller haben Trumps populistisch-protektionistische Antrittsrede verfasst. Gemeinsam haben sie laut Politico einen Aktionsplan für Trumps erste Wochen im Amt und die erlassenen Dekrete entworfen.

Steve Bannon gilt als der heimliche Herrscher im Weissen Haus. Die «New York Times» bezeichnet ihn als «De-Facto-Präsident». Auf Twitter trendet seit dem Wochenende der Hashtag #StopPresidentBannon. Der ehemalige Investmentbanker war Chef des «News»-Portals Breitbart und machte es zum Sprachrohr der Alt-Right-Bewegung. Ihr Ziel ist die Bewahrung der durch den demografischen Wandel bedrohten weissen Vorherrschaft in den USA.

Bannon im Sicherheitsrat

Im Wahlkampf stellte sich Bannon früh auf die Seite des Aussenseiters Donald Trump und verhalf ihm mit seinen Attacken auf das republikanische Establishment, das den Kontakt zum einfachen Volk verloren habe, zum Erfolg in der parteiinternen Vorwahl. Trump machte ihn darauf zum Wahlkampfleiter und nach dem Wahlsieg im November zum Chefstrategen. Er teilt mit Bannon die nationalistische, antiglobalistische Weltsicht und erachtet ihn als Garanten seiner Macht.

Wie weit der Präsident dabei geht, zeigt eine weitere Anordnung vom Samstag. Steve Bannon wurde als festes Mitglied in den Nationalen Sicherheitsrat aufgenommen, der die Aussen- und Sicherheitspolitik der USA massgeblich mitbestimmt. Der Generalstabschef und der Geheimdienstkoordinator hingegen dürfen nur noch auf Einladung an den Sitzungen teilnehmen. Barack Obamas nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice bezeichnete dies auf Twitter als «vollkommen verrückt».

Koch-Brüder gehen auf Distanz

Der Ausschluss der Fachpersonen in Sicherheitsfragen sorgte auch bei Republikanern für Stirnrunzeln. Robert Gates, der unter George W. Bush und Barack Obama als Verteidigungsminister amtierte, sprach von einem «grossen Fehler». «Ich mache mir Sorgen um den Sicherheitsrat», sagte der unverwüstliche Senator John McCain am Sonntag auf dem Fernsehsender CBS.

Das Einreiseverbot für Muslime stiess bei Trumps «Parteifreunden» ebenfalls auf Kritik. Selbst ein knallharter Konservativer wie Mitch McConnell, der Fraktionschef der Republikaner im Senat, wies darauf hin, dass man den Terrorismus nur mit den Muslimen bekämpfen könne, nicht gegen sie. Auch Charles und Robert Koch, die wichtigsten Geldgeber der Republikaner, distanzierten sich von Trumps Anordung. Die Einreisesperre sei falsch, sie werde «eher kontraproduktiv wirken».

Die milliardenschweren Koch-Brüder sind Geschäftsleute. Ihnen ist egal, woher jemand kommt, so lange die Kasse stimmt. Im letztjährigen Wahlkampf waren sie auf Distanz zu Donald Trump gegangen. Nun hoffen sie, die Regierungspolitik in ihrem Sinne beeinflussen zu können: Ja zu tieferen Steuern und weniger Regulierungen, Nein zu Handelsbarrieren und Strafzöllen. Die Kochs sind mächtig, doch bereits im Wahljahr hatten sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Wen erstaunt es da, dass schon nach wenigen Tagen über Szenarien nachgedacht wird, wie man Präsident Trump stoppen oder gar stürzen könnte. Im Vordergrund steht ein Impeachment, also eine Amtsenthebung durch den Kongress, doch dazu dürften die Republikaner zumindest auf absehbare Zeit nicht bereit sein. Auch besteht die Möglichkeit, dass Trump mit Berufung auf den 25. Verfassungszusatz von einer Mehrheit seiner Regierung für amtsunfähig erklärt wird.

Die Trump-Autokratie

Den radikalsten Weg zeigt die Rechtsprofessorin Rosa Brooks in einem Beitrag für «Foreign Policy» auf. Einen Militärputsch oder zumindest eine Befehlsverweigerung durch hohe Militärs. Bis vor kurzem habe sie ein solches Szenario in den Vereinigten Staaten für undenkbar gehalten, schreibt Brooks. Es sei furchterregend, meint Brooks, doch Militärs würden mit ihrem Eid schwören, die Verfassung zu beschützen und zu verteidigen, und nicht den Präsidenten.

Ein Militärputsch gegen Trump? Es sind definitiv keine normalen Zeiten. David Frum, ehemaliger Redenschreiber von George W. Bush und scharfer Trump-Kritiker, entwirft im Magazin «The Atlantic» ein dystopisches Szenario, wie sich die USA unter Präsident Trump in eine Autokratie verwandeln, nicht im Handstreich, sondern schleichend, nach ungarischem oder russischem Vorbild. Ähnliche Befürchtungen äussert Eliot A. Cohen, ein anderer Ex-Mitarbeiter der Bush-Regierung, in einem weiteren «Atlantic»-Beitrag.

Frum und Cohen bleiben typische amerikanische Optimisten. «Es ist nichts Grosses an dem Amerika, das Donald Trump zu schaffen glaubt. Aber am Ende wird es die Grösse Amerikas sein, die ihn aufhalten wird», lautet Cohens Fazit. Man möchte an die legendäre Fähigkeit der USA zur Selbsterneuerung glauben. Aber derzeit ist die Herrschaft von Donald Trump und Steve Bannon vor allem eines: ein Grund zum Fürchten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Xriss 01.02.2017 12:41
    Highlight Heissen die Koch-Brüder nicht Charles und David??
    1 0 Melden
  • rodolofo 01.02.2017 10:51
    Highlight Diese Verbindungslinie zwischen Trump über Bannon zu den "Altright-Faschisten", die ja nach dem Wahltag bei einem Aufmarsch "Heil Trump!" geschrien und die Arme zum Nazi-Gruss gestreckt hatten, jagt mir kalte Schauer über den Rücken!
    Ist es tatsächlich viel schlimmer, als ich dachte, als ich über "Trump, das Riesen-Meerschweinchen" witzelte?
    Schon beim unaufhaltsamen Aufstieg von Hitler flüchteten sich ja viele in Verharmlosungen und in Wunschdenken!
    Das ist ein natürlicher Selbstschutz-Mechanismus:
    Was nicht sein darf, wird geleugnet.
    Vielleicht leben wir tatsächlich in einer Fake-Reality...
    13 11 Melden
    • 3fuss 01.02.2017 11:32
      Highlight Der Vergleich der politischen Karrieren von Trump und Hitler ist absurd, dennoch verharmlost er den Massenmörder Hitler auf das scheusslichste.
      Du musst von einer verdrängten, perversen Bewunderung für Hitler getrieben sein.
      9 12 Melden
    • ElendesPack 01.02.2017 12:15
      Highlight Rodolofo: Wissen Du und Lowend eigentlich, wer die grössere Hitler-Besessenheit hat? Könntet Ihr da nicht mal ein Hitler-Vergleichs-Duell veranstalten, damit diese Frage mal geklärt wäre?
      8 8 Melden
    • Majoras Maske 01.02.2017 13:00
      Highlight Fakt ist aber auch, dass sich Hitler zum Schein mit fundamentalen Christen (Versprechen: Die Evolutionslehre fliegt aus den Schulbüchern) und dem Ex-Kaiserhaus (Versprechen: Der Kronprinz soll den Thron besteigen) verbündet hat um seine Partei breiter abgestützt und weniger radikal darzustellen.

      Wer sagt denn, dass so etwas wirklich nicht möglich ist? Und einer der führenden US-Rechtsextremen sitzt nun mal unter Trump im nationalen Sicherheitsrat und er kann mit allem soweit gehen, wie Trump ihn gewähren lässt. Trump wäre aber eher wie der Prinz der nützliche Idiot, der den Weg ebnet.
      4 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kupus@kombajn 01.02.2017 08:03
    Highlight Haben die USA allenfalls wieder einmal einen Präsidenten, der sein Amt nicht überleben wird? Erschossen von einem "geistig Verwirrten"? Erscheint mir zumindest plausibler als ein Militärputsch.
    27 6 Melden
  • Beobachter24 01.02.2017 04:00
    Highlight @Peter Blunschy

    Wer zur Revolution aufruft, der sollte mindestens eine Alternative in petto haben.
    Was ist ihre Alternative?

    Ein Militärputsch möchten Sie ja nicht ernsthaft - hoffe ich. Und falls der demokratisch gewählte „Irrsinn" per Impeachment entfernt werden soll: Wer soll danach übernehmen?
    Ich hoffe - Sie haben darauf eine vernünftige Antwort.

    Das Verteilen von Mistgabeln an den Lynchmob macht die Welt noch nicht besser.
    33 9 Melden
    • SemperFi 01.02.2017 10:36
      Highlight Vielleicht habe Sie nur die Titelzeile gelesen? Niemand ruft zu einem Militärputsch auf. Es werden relativ neutral die Möglichkeiten aufgezählt, wie die Amtszeit von Trump nicht vier Jahre dauern kann. Wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, den verlinkten Artikel im Foreign Policy zu lesen, hätten Sie gesehen, dass die Option Putsch nur am Rand erwähnt wird. Im Vordergrund steht die Thematik Befehlsverweigerung .
      9 12 Melden
  • Ken Hurt 01.02.2017 02:45
    Highlight Meiner Meinung nach sollte man ihn doch mal lassen machen - ihn und seine Gefolgschaft. Wir werden ja sehen ob dies alles schlussendlich gut war, oder ob er sein Land mitsamt allen Bürgern im braunen Sumpf versaufen lässt. Das letztere wird wohl eher der Fall sein und die Hillbillies sind dann wieder die ersten, die losheulen. Schade nur für all die Menschen und Länder, die daran zu leiden haben.
    14 29 Melden
    • rodolofo 01.02.2017 11:06
      Highlight Bereits nach der ersten Woche wissen wir, dass Trump ein selbstsüchtiger, extrem parteiischer Diktator ist, der seinerseits ferngesteuert wird von Bannon.
      Trump ist also vergleichbar mit einer hohlen, frechen Bauchredner-Puppe!
      Nach einer Woche wissen wir bereits, dass die US-Gesellschaft von modern punkigen Nazis gekapert worden ist und dass diese Tatsache (Fakten!) eine enorme Gefahr für den Zusammenhalt der gespaltenen US-Gesellschaft und für den Weltfrieden insgesamt gesehen werden muss!
      Wenn das nicht der Anfang vom Ende sein soll, dann muss dieser Anfang sofort beendet werden!
      11 10 Melden
  • maxi 01.02.2017 02:35
    Highlight trump der erste Präsident der davongejagt wird, weil er seine Wahlversprechen hält...
    41 5 Melden
  • jellyshoot 01.02.2017 01:25
    Highlight trump & bannon ... da fallen mir immer mehr parallelen zu einem gewissen österreicher und seinem engsten minister auf, die vor knapp 80 jahren ... naja ihr wisst schon ...
    26 26 Melden
    • DerRaucher 01.02.2017 02:17
      Highlight Gerade vorhin mal wieder eine Doku zu Hitlers aufstieg geguckt. Die Parallelen zu dem was gerade in vielen Ländern mit den Rechten Populisten abgeht sind schon erschreckend.
      24 21 Melden
  • Daenerys Targaryen 31.01.2017 22:25
    Highlight Ich war schon von Anfang von ihm nicht begeistert. Als er dann Präsident wurde, dachte ich, eine Chance hat er schon verdient, vielleicht kommt doch noch irgendetwas Gutes heraus. Ladies & Gentlemens: Nope.
    Erst zwei Wochen in Amt und alles geht schon den Bach hinunter... 😒

    Anbei noch ein Link für eine Petition, das Tuck Frump zur Persona non grata erklärt wird: http://www.campax.org/petition/petition-an-bundesrat-praesident-trump-zur-persona-non-grata-erklaeren
    38 29 Melden
  • ströfzgi 31.01.2017 22:03
    Highlight Die Wortwahl ist nicht beispiellos.

    «Wer nicht für uns ist, ist gegen uns» sind exakt die Worte, die Bush 2001 unter einer Stading Ovation von sich gegeben hat.
    44 2 Melden
    • OmegaOregano 31.01.2017 22:44
      Highlight Das ist ja nur das Prinzip nach dem gehandelt wird, es wurden ja nicht diese Worte benützt, falls ich den Text richtig verstanden habe.
      8 5 Melden
  • bam_bam 31.01.2017 20:27
    Highlight Hat er denn bisher etwas anderes gemacht, als seine Wahlversprechen einzuhalten?
    Wenn heute in den USA nochmals gewählt würde, würden alle die Ihn zuvor gewählt haben, nochmals für ihn stimmen. Wahrscheindlich hätte er sogar mehr Stimmen. Die Wahrnehmung in den USA ist eine total andere als hier im Blätterwald.
    Ein Militärputsch (mal ehrlich: geht`s noch?) oder auch Impeachment wird in nächster Zeit sicher nicht stattfinden.
    72 82 Melden
    • Amadeus 31.01.2017 20:51
      Highlight @bam_bam
      Bis jetzt hat er vor allem öffentlichkeitswirksame executive orders unterzeichnet. Mach jeder Präsident.
      Weder hat er viele Jobs geschaffen, noch eine Mauer gebaut, noch den Sumpf in Washington trocken gelegt, noch America great again gemacht. Kann ja alles noch kommen, aber bis jetzt richtet er vor allem Chaos an, macht Sündenbockpolitik und verbreitet Fake-News.
      Ob man ihn nochmals wählt sehen wir in vier Jahre.
      Und nein, die Wahrnehmung in den US-Medien (ausser Fox News) ist nicht nicht anders als in Europa.
      Aber ja, über einen Militärputsch zu spekulieren finde ich auch daneben.
      51 17 Melden
    • u.s. 31.01.2017 21:00
      Highlight "Die Wahrnehmung in den USA ist eine total andere als hier im Blätterwald." Jene, die aus gutem Grund, protestieren gegen so einen abgehobenen und selbstherrlichen Schreibtischtäter, teilen Ihre Wahrnehmung offenbar nicht.
      31 24 Melden
    • lilie 31.01.2017 22:00
      Highlight @bam_bam: Wrong. Seine Umfragewerte sind jetzt schon unter 50% Zustimmung gefallen - ein absoluter Rekord:

      https://www.welt.de/politik/ausland/article161685763/US-Praesident-Donald-Trump-In-Rekordzeit-unbeliebt.html
      26 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ElendesPack 31.01.2017 20:22
    Highlight Komisch. Ich fürchte mich überhaupt nicht. Und die Liste der Länder ist nicht "willkürlich", sondern von der Obama-Administration ausgearbeitet aufgrund von Analysen der Geheimdienste, die doch angeblich jetzt auf einmal zu den Guten gehören sollen? Oder nur wenn sie Trump kritisieren?
    Und die Koch-Brüder wecken Sympathie? Gerade aus dem Grund, weil sie nur geldgeil sind und keine Loyalitäten kennen? Coole Sache.
    Und McCain ist "unverwüstlich" und nicht etwa ein alter Betonkopf und eine unverbesserliche Kriegsgurgel.
    Blunschi hebt ab in ungeahnte Sphären.
    65 76 Melden
    • Amadeus 31.01.2017 20:56
      Highlight Wer America grat again machen will, sollte auch fähig sein, eine eigene Liste zu schreiben. Und Trump traut ja den Geheimdiensten nicht, also warum sollte er sich jetzt auf deren Analyse berufen?
      41 19 Melden
    • 3fuss 31.01.2017 20:57
      Highlight Jeder Satz ein Volltreffer!
      25 29 Melden
    • u.s. 31.01.2017 21:03
      Highlight "Und die Liste der Länder ist nicht "willkürlich", sondern von der Obama-Administration ausgearbeitet aufgrund von Analysen der Geheimdienste, die doch angeblich jetzt auf einmal zu den Guten gehören sollen? Oder nur wenn sie Trump kritisieren?" Die Erlasse vom Schreibtischtäter Trump sind konkret ganz anders, als es jene von der Obama-Administration waren. Trumps Rasenmäher-Methode ist einfach nur hohl und total willkürlich.
      38 33 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 31.01.2017 19:31
    Highlight Oh ja, ein Militärputsch in den USA um die Demokratie zu retten! Das ist, was die Welt jetzt zwingend braucht 😂
    63 10 Melden
  • Slavoj Žižek 31.01.2017 19:15
    Highlight
    16 35 Melden
  • RETO1 31.01.2017 19:02
    Highlight an P.Blunschi:
    hat es eigentlich Tote gegeben auf Grund von Trump's Einreisebeschränkungen?
    Man könnte es meinem
    Dabei gäbe es viel Wichtigeres mit dem sich auch Watson beschäftigen könnte, ich denke da an Erdogan und seine Verbrechen
    Täglich gibt es Tote im kurdischen Teil der Türkei, angeordnet von Erdogan
    Tausende Unschuldige sitzen in total überfüllten Gefängnissen
    10'000 haben ihren Job verloren
    Tausenden wurde der Pass für ungültig erklärt damit sie weder aus- noch einreisen können

    Wann werden diese schlimmen Zustände behandelt??
    62 23 Melden
    • 3fuss 31.01.2017 21:04
      Highlight Gar nicht. Solange Erdowahn den Türsteher für Eurooa macht, darf man nicht auf das Blut zeigen, das von seinen Händen trieft.
      23 6 Melden
    • Scenario 31.01.2017 21:18
      Highlight @Reto: Du scheinst wohl nicht zu erkennen, dass in den USA ein Erdogan auf Steroiden die Macht ergriffen hat...
      Erdogan, Putin, Orban, Trump sind aus dem gleichen Holz geschnitzt...
      20 14 Melden
    • 3fuss 01.02.2017 09:14
      Highlight @RIM: Du übertreibst masslos. Trump betreibt nur 10 % des Protektionismus der bis vor 30 Jahren ganz normal war (z.B. Saisonnierstatut, kein Recht auf Familiennachzug) und der es zum Teil heute noch ist.
      Unsere technischen Normen im Namen von Verbraucher- und Umeltschutz, aber auch die Patente und Landwirtschafts- und andere Subventionen haben den Hauptzweck, die unschlagbar billige Konkurrenz aus Asien und Afrika von unseren Märkten auszusperren.
      Trump will bestimmt nicht zurück in das 16 Jhdt. Denn damals waren die USA die Kolonien von GB, F, E u.a.
      4 3 Melden
  • Paaradohre 31.01.2017 18:43
    Highlight DT zeigt einige Verhaltensauffälligkeiten...die auf eine gestörte Persönlichkeit hinweisen. Ein psychologisches Gutachten könnte Aufschluss geben...🤔!
    28 25 Melden
    • 3fuss 31.01.2017 21:18
      Highlight Ja, Du hast recht.
      Ein Präsident, der hält, was er verspricht, der ist sozial abnorm in diesen Zeiten.
      Ein Präsident dem Arbeitsplätze für seine Landsleute wichtiger sind, als die Profite multinationaler Megakonzerne, der muss geistig krank sein. Ein Präsident, der in Frage stellt, dass sein Land jeden Krieg mitmachen muss, ist absolut wahnsinnig.
      17 24 Melden
    • Paaradohre 31.01.2017 23:00
      Highlight ...ja du hast recht!...ein Präsident der das Leid von Mitmenschen in Kauf nimmt und das Verhalten eines Autokraten aufweist ist die personifizierte Sozialkompetenz!...deine Auffassung von sozialem Verhalten teile ich nicht...
      10 7 Melden
    • Samy Kulturattentat D 01.02.2017 00:25
      Highlight Wie kommst du darauf dass ihm Profite weniger wichtig sind? Er ist Milliardä verdammt, er will die Profite einfach nicht mit anderen teilen. Das ist Faschismus, Faschismus ist immer im Dienste von wenigen Reichen!
      12 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 31.01.2017 18:33
    Highlight Das Volk soll ihn holen.
    23 10 Melden
    • Normi 31.01.2017 19:48
      Highlight Sie haben ihn gewählt
      16 11 Melden
    • Samy Kulturattentat D 01.02.2017 00:29
      Highlight Sie hatten aber aus Sicht eines Rebuplikanischen Wàhlers auch keine andere Wahl. Die Kongressmitglieder wurden auch gewàhlt.
      1 1 Melden
  • Thinktank 31.01.2017 18:28
    Highlight Vielleicht sollte Ueli Maurer auch einen Militärputsch planen, weil er mit Sommarugas Arbeit nicht einverstanden ist.
    31 26 Melden
    • Samy Kulturattentat D 01.02.2017 00:31
      Highlight Sommaruga entlàsst nicht Mitarbeiter die mal etwas gegen ihre Pläne sagen, genau da liegt der Unterschied zwischen Pluralismus und Faschismus. Seen?
      9 4 Melden
  • 3fuss 31.01.2017 18:17
    Highlight Dieser Artikel ist eine einzige, fiebrige Wahnvorstellung. Die USA haben einen demokratisch gewählten Präsidenten, der tadellos innerhalb des Gesetzes und konform zur Verfassung seines Amtes waltet. Und der rein gar nichts unternimmt, was der Demokratie schadet. Im Gegenteil, er vertritt die Interessen jenes Teils der Wähler, die ihn gewählt haben, wie es sich gehört. Ein gewählter Präsident ist nicht die Marionette von weltfremden, tagträumenden Wahlverlierern. Demokratie ist, wenn die Wahlniederlage widerspruchslos akzeptiert wird, und anderseits der Wahlsieg als Verpflichtung aufgefasst.
    86 174 Melden
    • blobb 31.01.2017 18:32
      Highlight "Demokratie ist, wenn die Wahlniederlage widerspruchslos akzeptiert wird, und anderseits der Wahlsieg als Verpflichtung aufgefasst."

      Genau, wie in Deutschland 1932. Sorry, aber so einfach ist Demokratie nicht.
      62 25 Melden
    • Matthias Calvin Trüb 31.01.2017 18:40
      Highlight Auch wenn ich nicht Trumps Meinung bin, ist er der rechtmässige Präsident. Ich finde du hast das gut ausgedrückt.
      24 25 Melden
    • FrancoL 31.01.2017 18:58
      Highlight Nein Demokrtie ist wenn man auch die Minderheiten nicht mit Füssen tritt und eine Demokratie ist nicht widerspruchslos. Da scheinst Du nicht viel von Demokratie zu verstehen.
      64 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pitsch K. Matter 31.01.2017 18:04
    Highlight Ich frage mich, wieso unsere Medien sich so für die innenpolitischen Dinge der USA interessieren.
    59 94 Melden
    • Typu 31.01.2017 18:09
      Highlight Da setzt eben die journalistische Schnappatmung ein. Heutzutage muss man von allem eine Meining formen und mitteilen.
      36 69 Melden
    • blobb 31.01.2017 18:23
      Highlight Denk noch ein bischen daruber nach, vielleicht kommst du von Selbst drauf ;)
      80 17 Melden
    • Jason84 31.01.2017 18:28
      Highlight Ausstieg aus TPP, Einreiseverbote für Menschen einiger Staaten, androhen von Strafzöllen gegen Handelspartner.... von was für Innenpolitik reden sie da?
      24 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 31.01.2017 17:50
    Highlight Stoppt mal die Schnappatmung. Noch hat er nicht kein rechtsstaatliches oder demokratisches Prinzip mehr verletzt als sein Vorgänger. Nur weil einem die Politik nicht gefällt, ist das kein Recht, gewählte Politiker aus dem Amt zu putschen.
    64 99 Melden
    • Jason84 31.01.2017 18:29
      Highlight Er stellt Menschen bestimmter Religion in Generalverdacht. Das ist alles andere als rechtsstaatlich!
      29 18 Melden
    • MaskedTruth 31.01.2017 18:35
      Highlight Genau das wurde in der Ukraine getan; der Rest ist Geschichte!
      11 4 Melden
    • Froggr 01.02.2017 12:43
      Highlight Jason84: Korrigiere: Menschen von gewissen gefährdeten Länder. Wie es der Zufall will sind diese gefährdeten Länder Muslimisch. Komisch...
      1 2 Melden
  • koks 31.01.2017 17:48
    Highlight Interessant, dass die, die jetzt einen Militärputsch gegen Trump schönzureden beginnen, noch nie über einen (erheblich sinnvolleren) Militärputsch gegen Erdogan nachgedacht haben.
    85 23 Melden
    • RETO1 31.01.2017 18:54
      Highlight du sprichst mir aus dem Herzen!!!!!
      15 5 Melden
    • Aged 31.01.2017 19:29
      Highlight Ich dachte, den hätte es gegeben. Sagt Erdogan.
      22 4 Melden
  • NikolaiZH 31.01.2017 17:40
    Highlight Das ist alles ist die logische Folge von Anti-Trump-Rhetorik der Esteblishment vor dem Amtsantritt
    32 58 Melden
    • Jason84 31.01.2017 18:30
      Highlight Hätte man ihn für seine Wahlversprechen loben sollen?
      12 8 Melden
    • Fichtenknick 31.01.2017 19:30
      Highlight Aber klar doch! Hat gar nichts mit der fehlgeleiteten, rassistischen und menschenverachtenden Politik der Trump-Administration zu tun.
      19 12 Melden
    • Aged 31.01.2017 19:30
      Highlight Genau: was war die Rhetorik schon wieder?
      10 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ville_16 31.01.2017 17:36
    Highlight Wird sich alles bald mal beruhigen. Und @blunschi die Mauer war bestimmt nicht Trumps Idee, denn diese besteht schon über weite Strecken.
    47 22 Melden
    • 3fuss 31.01.2017 18:25
      Highlight Sie wird seit über 10 Jahren gebaut und ist bis auf zwei Abschnitte entlang zweier Flüsse bereits fertig gestellt. Sie besteht aus Stahlwänden, Mauern, Zäunen, Stahlpalisaden, Überwachungssensorik oder Sandbeeten (Fusspuren).
      Die längste Grenzschutzanlage der Welt hat übrigens Indien rund um den Nachbarn Bangladesh errichtet.
      47 1 Melden
    • Echo der Zeit 31.01.2017 18:35
      Highlight Genau, und sie nützt nichts!
      10 9 Melden
    • Aged 31.01.2017 19:33
      Highlight Exakt, und die Idee ist nicht etwa Mexikaner zu ärgern, sondern Texaner die Flucht zu vermiesen. 😑
      18 7 Melden
  • malu 64 31.01.2017 17:29
    Highlight Ein Neonazi im Sicherheitsrat? Auf einmal werden Kritiker der jetzigen Politik als Staatsfeinde eingesperrt. Erdogan lässt grüssen.
    65 24 Melden
  • Majoras Maske 31.01.2017 17:24
    Highlight Einen Militärputsch zu fordern scheint mir doch hochgradig gefährlich.
    Nicht nur, dass es die Kapitulation des Hirns vor der Faust ist, sondern auch explosiv.
    Die Armee könnte sich ja in zwei Teile spalten, die sich feindlich gegenüber stehen. Und eine offene, militärische Rebellion gegen Trump würde ihn auch ausnutzen um ihm dienliche Gesetze durchzuboxen. Ausserdem darf davon ausgegangen werden, dass Trump "Verräter" im Parlament nicht mehr dulden würde. Und ob und wie sich dann die Bundesstaaten positionieren würde, hätte auch Folgen. Kurzum: Viel verloren, nichts gewonnen.
    56 3 Melden
  • Besserwisser 31.01.2017 17:13
    Highlight Ich habe den Artikel gelesen und frage mich trotzdem inwiefern Herr Blunschi das im Untertitel erwähnte "Vorgehen erinnert an autoritäre Regime" belegt. Es gibt im Artikel keinen einzigen konkreten Vergleich von Trumps Vorgehen und dem eines autoritären Staates. Insofern halte ich diese Aussage für falsch.
    53 33 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 31.01.2017 18:27
      Highlight "Rhetorische Parallelen zu Hitlers Rede nach der "Machtergreifung. (....)

      Im Zitat sind lediglich "deutsch" und "Deutschland" durch "amerikanisch" und "Amerika" ausgetauscht. Es handelt sich ansonsten um einen Ausschnitt aus Hitlers berühmter Rede nach der Machtergreifung."

      http://www.zeit.de/2017/05/donald-trump-politische-kommunikation-rhetorik-sprache/komplettansicht

      Insofern erinnert Trumps Rethorik bei seiner Vereidigung an Hitlers Machtergreifung.
      10 11 Melden
    • Besserwisser 01.02.2017 10:23
      Highlight @Lorent Patron Die Rede von Trump dauerte ca. 14min und in einem Satz kann man "deutsch" und "Deutschland" durch "amerikanisch" und "Amerika" ersetzen. Damit von rhetorischer Parallelen zu sprechen ist sehr gewagt. Ausserdem kommt dein Zitat "Rhetorische Parallelen[...]" nicht in diesem Artikel vor, womit der Untertitel nach wie vor, meiner Meinung nach, falsch ist. Liebe Grüsse, dein Besserwisser
      1 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.02.2017 11:17
      Highlight Thx, Besserwisser. Ich glaube auch, dass der Vergleich etwas schwierig ist. Diese Thematik wurde im Artikel schon auch besprochen. Der zitierte Titel (habe ich copy&paste übernommen) wurde offenbar von der Redaktion ersetzt. Die fanden das mit den "rethorischen Parallelen" offenbar auch gewagt. ;)

      Also ein anderes Beispiel:
      http://www.watson.ch/International/USA/768048769-US-Justizministerin-%C3%A4ussert-Kritik-an-Einreiseverbot-%E2%80%93-und-wird-kurz-darauf-gefeuert

      Autoritäre Regimes kennen keine Gewaltenteilung. Trump blockiert das Justizministerium.
      0 0 Melden
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  • malu 64 31.01.2017 17:11
    Highlight Ich frage mich was die Frau und die Kinder von diesem alten kranken Egomanen halten. Der Trubel ist ihnen nicht mehr wohl. Ihre Auftritte werden mit Protest und Pfeifkonzerten begleitet.
    29 20 Melden
    • Aged 31.01.2017 19:35
      Highlight Jede Menge Knete hilft viel. Noch viel mehr Knete in Zukunft hilft noch mehr.
      4 2 Melden
    • malu 64 31.01.2017 22:08
      Highlight Aber alle Knete nützt dir nichts, wenn du
      immer damit rechnen musst, Opfer eines Anschlags zu werden. Viel Knete
      macht nicht glücklich, es beruhigt.
      4 1 Melden
  • meglo 31.01.2017 17:09
    Highlight Trump ist der Präsident aller Amerikaner, also auch der Präsident jener Mehrheit, die ihn nicht gewählt hat. Dass er sich dessen bewusst ist, kann man nicht erkennen. Er gebärdet sich wie ein Alleinherscher und hat bis jetzt keinen Schritt auf die Unterlegenen Amerikaner zu gemacht. Trump geht es nicht um die USA; Trump geht es um Trump. Er ist ein gefählicher Narzist, der alle Fähigkeiten, die ein Präsident haben sollte, schmerzlich vermissen lässt. Wenn er so weiter macht, sehe ich schwarz für den Zusammenhalt der amerikanischen Gesellschaft. Gott schütze Amerika - vor seinem Präsidenten.
    65 14 Melden
    • SolidSnake 31.01.2017 20:36
      Highlight Aha.....und wie war das mit dem heutigem Treffen mit den mächtigsten Pharmabossen der Welt. (inklusive Novartis-CEO) Indem er von ihnen gefordert hat, dass sie die Medikamentenpreise senken?
      6 2 Melden
  • Corrado 31.01.2017 17:09
    Highlight Dummköpfe bleiben Dummköpfe - - auch mit viel Geld können sie kein funktionierendes Hirn kaufen (allenfalls ein "alternatives"). Nur, in den USA gibt es wohl viel zu wenige davon, von einem (zu wenig) sind viele von uns überzeugt........
    27 10 Melden
    • 3fuss 31.01.2017 18:28
      Highlight Redest Du jetzt von den Gegnern oder von den Befürwortern Trumps?
      Ich sehe nämlich in beiden Lagern 95 % Dummköpfe.
      5 4 Melden
  • Don Alejandro 31.01.2017 17:06
    Highlight Silicon Valley ist in der Schweiz herzlich willkommen. Aber bitte Steuern zahlen.
    50 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 31.01.2017 17:02
    Highlight Muss sagen, ich bin baff erstaunt über scheinbar grenzenlose Ignoranz und Arroganz von Trump. Es ist schlimmer als befürchtet und auch das kleinste Anzeichen von Demut und nur schon von Pragmatismus fehlt.

    Es ist schwierig vorstellbar, dass er so eine Amtszeit überstehen kann. Dekrete raushauen ist das Eine. Gesetze zu verabschieden aber etwas ganz Anderes.

    Er wird hart aufschlagen oder gehen müssen.
    56 21 Melden
    • FrancoL 31.01.2017 19:01
      Highlight Mensch! Ich bin einmal vorbehaltlos mit Dir einverstanden.
      16 3 Melden
    • 3fuss 31.01.2017 21:43
      Highlight Der Präsident macht grundsätzlich keine Gesetze. Die machen machen Kongress und Senat.
      Aber vielleicht meinst Du Erdowahn. Dem gehört mittlerweile das Parlament.
      5 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 31.01.2017 22:01
      Highlight :-)
      2 1 Melden
  • Lowend 31.01.2017 16:56
    Highlight Wenn Trump entfernt würde, käme Pence und der, dann noch zusammen mit Bannon und dem ganzen milliardenschweren Gruselkabinett, ist noch etwa zehnmal schlimmer als sein Chef!

    Ich hätte nie gedacht, dass ich zu Lebzeiten noch mal erlebe, wie sich eine Demokratie in eine faschistische Oligarchie wandelt und ich denke oft, dass es den Menschen im Europa der 30er Jahre etwa gleich ergangen sein muss, als Deutschland sich nach und nach und durch bewussten Missbrauch der Demokratie, Kontrolle der Medien und der Ausgrenzung von Minderheiten in einen totalitären Führerstaat wandelte.

    Genau wie heute!
    60 18 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 31.01.2017 18:20
      Highlight Es gibt diesen 25. Zusatzartikel der US-Verfassung, wonach Pence unter gewissen Umständen Trump für regierungsunfähig erklären und vom Amt entheben kann. Mit sofortiger Wirkung.

      "Wenn Trump entfernt würde, käme Pence und der, dann noch zusammen mit Bannon und dem ganzen milliardenschweren Gruselkabinett, ist noch etwa zehnmal schlimmer als sein Chef!"

      Würde Pence in Anwendung dieses 25. Zusatzartikels Präsident, dann würde es auch bedeuten, dass er eng ans politische Establishment in Washington gebunden wird. Denn sonst wird er nicht Präsident. Pence wäre drum vielleicht trotzdem besser.
      10 9 Melden
    • 3fuss 31.01.2017 18:32
      Highlight Du weisst offenbar weder was eine Demokratie ist, noch was eine Oligarchie ist, und erst recht nicht was Totalitarismus oder Faschismus sind. Und über die Geschichte Deutschlands, weisst Du nichts.
      Sonst würdest Du diesen blanken Unsinn hier nicht geschrieben haben.
      12 12 Melden
    • Skip Bo 31.01.2017 18:53
      Highlight Bezüglich Kontrolle der Medien und der Ausgrenzung von Minderheiten und Bildung eines totalitären Führerstaates ist Europas gehätschelter, ziegenfreundlicher Nachbar einiges weiter. Du erlebst das bereits, du musst nur den Kopf 180 Grad drehen. Die Empörung darüber hat sich erstaunlich schnell gelegt, auch auf watson.
      Ich denke das Trump bis in einem halben Jahr sein Pulver verschossen hat und den Rest seiner Amtzeit nur noch mit Wiedergutmachen zu tun hat.
      9 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • memento 31.01.2017 16:55
    Highlight Investmentbanker bleibt Investmentbanker...(skrupellos, wahnsinnig,psychopath usw.)
    26 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 31.01.2017 19:32
      Highlight Oh mann ...
      4 6 Melden
    • SolidSnake 31.01.2017 20:37
      Highlight Von welchem Investmentbanker spricht er denn da?^^
      2 1 Melden
  • herpderpschlerp 31.01.2017 16:55
    Highlight ich könnte mir auch vorstellen, dass trump der 5. präsident wird. in welcher aufzählung dürft ihr selbst raustüfteln.
    18 13 Melden
    • Roterriese 31.01.2017 21:43
      Highlight Stalin, Mao, Ho Chi Minh, Fidel Castro,Honeker, Pol Pot, irgendein Kim Jong irgendwas. Oh das waren ja schon mehr als 5.
      1 7 Melden
    • herpderpschlerp 01.02.2017 09:22
      Highlight dann war's wohl die falsche liste
      2 1 Melden
  • lily.mcbean 31.01.2017 16:49
    Highlight Nur einer könnte diesen Grosskotz jezt noch bremsen, und das ist Frank Underwood.
    26 8 Melden
    • lily.mcbean 31.01.2017 19:39
      Highlight Shit wie konnte ich den nur vergessen!😂😱
      3 1 Melden
  • leu84 31.01.2017 16:48
    Highlight Die sicherste Variante ist, Donald Trump in 4 Jahren nicht mehr wählen. Würde er durch ein Impeachment oder so ausgeschlossen, dann werden seine, Pence, Bannon und Co Anhänger auf die Barikaden gehen. Da will ich nicht wissen was passieren kann.

    Man kann auch Trump oder einige Mitarbeiter bei internationalen Treffen wie die G20 ausladen.
    17 6 Melden
  • Energize 31.01.2017 16:42
    Highlight Bin ziemlich erschrocken mit welcher Leichtigkeit hier von einem Militärputsch gesprochen wird! Das sollte unter keinen Umständen geschehen, ja nicht mal in Betracht gezogen werden!

    Und nein, ich bin definitiv KEIN fan von Trump. Aber Fan eines Rechtsstaates.
    57 4 Melden
  • Thoemmeli 31.01.2017 16:29
    Highlight Wenn dieser Haudegen so weitermacht, können wir uns in Europa auch noch auf US-Asylanten einstellen... 😠
    155 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 31.01.2017 16:26
    Highlight Nebst Impeachment und Putsch gäbe es noch den 25. Zusatzartikel der Verfassung:

    https://de.wikipedia.org/wiki/25._Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_Staaten

    Gemäss Sektion 4 kann der Vizepräsident den Präsidenten für regierungsunfähig erklären, wenn er eine einfache Mehrheit des Kabinetts hinter sich scharen kann. Mike Pence wäre vermutlich einfach zu gewinnen. Trump wäre sofort weg.

    Ein Impeachment dauert lange. Nicht optimal.

    Ein Militärputsch? Höchstens dass vereinzelt Armeeoffiziere beginnen, Befehle zu ignorieren.

    Daher Option 3: Trump ist regierungsunfähig.
    53 21 Melden
    • Day Arnay 31.01.2017 16:48
      Highlight Das ist ein Witz, wenn man sich den Vizepräsidenten etwas genauer anschaut. Ein Hompphober assozialer unmensch.
      18 2 Melden
    • leu84 31.01.2017 16:49
      Highlight Haha. Mike Pence ist der Cowboy im Hintergrund. Ihn erachte ich als den schlimmeren Part. Den kann man weniger gut einschätzen.
      11 2 Melden
    • Aged 31.01.2017 17:18
      Highlight Pilzgerichte. Immer gut und seit Jahrhunderten bewährt.
      23 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 31.01.2017 16:22
    Highlight Gute Zusammenfassung aller bjsheriger Ereignisse, der allgemeinen aktuelle Bedenken und der doch eher vagen künftigen Möglichkeiten.

    Ein Impeachment-Verfahren wird es kaum geben, denn die Reps, deren Stimmen es dazu braucht, werden kaum Hand dazu bieten, ganz sicher aber längere Zeit abwarten, und bestenfalls vorerst parteiinterne Strategien entwickeln, wie man Trump etwas vermehrt an die Leine nehmen kann.

    McCain, war seit Beginn ein erkorener Gegner von Trump, ob er ihm aber nachhaltig schaden kann wird sich weisen.

    Ein Militärputsch ist undenkbar, es gäbe bürgerkriegsähnliche Folgen...
    52 5 Melden
  • Pana 31.01.2017 16:15
    Highlight Gerade gelesen: Bannon muss vom Senat bestätigt werden, um im Sicherheits Rat zu tätigen. Dies wusste Trump nicht. Wird auf jeden Fall interessant. Oder er zieht die Nomination zurück, da Bannon aufgrund seiner Vergangenheit kein Interesse daran hat, vom Senat durchgenommen zu werden.
    77 6 Melden
  • Firefly 31.01.2017 16:13
    Highlight Wie man in den Kommentarspalten so liest; Trump und Co. scheinen ja jedes Sandkastendiktators feuchter Traum zu sein. Und natürlich, auch Köppel hächelt, würde wohl selber gerne so regieren.

    Für einen vernünftigen Menschen aber eher ein Alptraum.
    114 30 Melden
  • kurier 31.01.2017 16:12
    Highlight Jetzt hei nomal, beruhigt euch mal. Wer zu einem Militärputsch gegen einen gewählten Präsidenten aufruft, ist – sorry – biireweich. Ohne Worte!

    Noch ein #Factchecking: Yates war die kommisarische Justizministerin, das heisst: Sie war interimistisch tätig, ist von Obama ernannt worden und wäre ohnehin bald ersetzt worden. Trumps Wunschkandidat ist Jeff Sessions. Dieser kann nur mit Einwilligung des Senats eingestellt UND wieder entlassen werden (-> Gewaltenteilung). Ausserdem hat sich eine «Justizministerin» nicht nach Emotionen, sondern nach geltendem Recht zu äussern. Das tat sie nicht.
    59 132 Melden
    • #bringhansiback 31.01.2017 16:53
      Highlight Du hast #AlternativeFacts falsch geschrieben
      15 12 Melden
    • Besserwisser 31.01.2017 17:02
      Highlight @kurer da kann ich dir nur zustimmen. Wer gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten einen Militärputsch erwägt, hat keine Ahnung von demokratischem Verständnis. Man muss Trump auch nicht mögen, aber dieses ewige Herumgehacke entbehrt jeglicher journalischter Ethik. Ganz abgesehen, dass viele Medien unglaublich viele Klicks und Gelderträge durch Ihre Trump-Artikel erhalten. Seine Methoden sind sicher zu hinterfragen, gleichzeitig hat er aber wahrscheinlich schon mehr seiner Wahlversprechen umgesetzt als Obama.
      16 12 Melden
    • ThomasHiller 31.01.2017 17:07
      Highlight #Factchecking 2:
      Also laut Wikipedia wurde sie von Trump gefragt, ob sie das machen wolle, nicht von Obama:

      "In January 2017, according to a Justice Department spokesman, Yates accepted a request from the incoming Trump Administration to serve as Acting Attorney General"

      Sie hat sich auch nicht nach Emotionen geäußert sondern wegen Zweifeln an der Rechtmäßigkeit des Dekrets.
      "At present, I am not convinced that the defense of the executive order is consistent with these responsibilities of the Department of Justice, nor am I convinced that the executive order is lawful".
      17 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 31.01.2017 16:11
    Highlight Ziemlich treffend formuliert. 2 Gedanken:
    - Es ist an sich nichts neues, dass Präsidenten in ihren ersten Tagen mit Dekreten um sich werfen. Auch Obama hat sich immer wieder diesem Mitte bedient. Bei Trump ist es die Art und Weise.
    - Ich glaube auch an die Selbsterneuerungskraft der USA. Das Experiment Trump wird kaum länger als 4 Jahre dauern. Die Frage ist wie lange die Republikaner dem Spiel zuschauen. Wenn Hardliner wie McCain und Paul Ryan bereits jetzt bedenken haben, wird sich bald was ändern.

    Es wird sich zeigen, ob Hamiltons Verfassung nun passt.
    49 8 Melden
    • DerTaran 31.01.2017 17:40
      Highlight McCain sehe ich nicht als Hardliner.
      4 3 Melden
  • Waedliman 31.01.2017 16:11
    Highlight Gestoppt kann solch ein Irrsinn nur werden, wenn man den Verstand der Menschen von einer Wahlerlaubnis abhängig macht. Man darf nicht vergessen, dass Trump im Vorfeld gezeigt hat, was für eine Art Mensch er ist und dass seine Wähler ihn deshalb gewählt haben. Mir tut es um die Amerikaner leid, die ihn nicht wollten, aber die, die ihn zu verantworten haben, können von mir aus unter ihm leiden, bis es wehtut. Ich habe kein Mitleid mehr mit der Verblödung der Menschen.
    65 17 Melden
    • elco 31.01.2017 16:42
      Highlight Vor den Wahlen hiess es, man wähle ihn weil man Clinton nicht wolle. Da sind inzwischen wohl einige erwacht und erschrocken...
      17 3 Melden
  • sdv520 31.01.2017 16:02
    Highlight sowie sich die ereignisse in den letzten tagen überstürzt haben, warte ich echt nur noch auf DIE breaking news, sei es impeachment,putsch,attentat....aber 4 jahre hält der bestimmt nicht durch.
    72 14 Melden
    • Waedliman 31.01.2017 16:41
      Highlight "Bei einem Absturz der AirForce 1 sind US-Präsident Trump und seine engsten Berater aus 10.000 Meter Höhe über Nebraska abgestürzt. Es gibt keine Überlebenden." Ja, das wäre die schönste Meldung des Jahres. Was...? Ich sollte mich schämen? Nö!
      23 21 Melden
    • kurier 31.01.2017 16:44
      Highlight Stimmt, das fehlt im Artikel noch: ein Attentat. Bringen wir ihn doch einfach um, Problem gelöst. Bringen wir doch alle Politiker um, die uns nicht passen. Was wäre das für eine schöne Welt...

      (Achtung: Ironie)
      13 5 Melden
    • sdv520 31.01.2017 18:15
      Highlight @kurier ich sag ja nicht, dass ich mir das wünschte, aber es soll ja auch schon vorgekommen sein. erfahrungsgemäss trifft es aber meist offene, liberale politiker. deswegen mach dir keinen schuh draus, deinem trump wird schon nichts passieren
      3 5 Melden

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