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Deutschlands berühmtestes Flüchtlingsmädchen darf für immer bleiben

Die junge Palästinenserin Reem, die 2015 durch ihre Begegnung mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel während einer Diskussionsrunde bekannt wurde, darf unbegrenzt in Deutschland bleiben.

29.09.17, 16:46

Ein Sprecher der Stadt Rostock bestätigte am Freitag, dass der 17-Jährigen vor wenigen Tagen eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erteilt wurde. Damit kann Reem nicht mehr abgeschoben werden.

Das Gleiche gilt bis zur Volljährigkeit Reems auch für ihre Eltern, sagte eine Sprecherin des Flüchtlingrats Mecklenburg-Vorpommerns. Bislang war Reems Aufenthaltserlaubnis befristet und musste bei Ablauf der Frist jeweils verlängert werden.

Das damals 14 Jahre alte Mädchen war bekannt geworden, als sie bei der Diskussionsveranstaltung mit Merkel in Tränen ausbrach. Zuvor hatte Reem hatte gesagt, dass sie und ihre Familie, die als Flüchtlinge aus dem Libanon nach Deutschland gekommen waren, sich Sorgen wegen ihres ungesicherten Aufenthaltsstatus machten.

Video: YouTube/N24

Merkel hatte daraufhin deutlich gemacht, dass nicht alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen könnten und dass manche auch wieder zurückgehen müssten. Als die Kanzlerin die Reaktion des Mädchens bemerkte, streichelte sie Reem, um sie zu trösten.

2016 lud Merkel Reem noch einmal zu einem privaten Besuch ins Kanzleramt ein. Inzwischen veröffentlichte Reem ein Buch mit dem Titel «Ich habe einen Traum – Als Flüchtlingskind in Deutschland». (dwi/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chefs United 30.09.2017 17:47
    Highlight Da heisst es immer vom Grossteil der Leser hier " ich hab nichts gegen Einwanderer, solange Sie unsere Gesetze einhalten und sich integrieren". Nun haben wir hier ein Musterbeispiel an Integration, besucht eine deutsche Schule mit allem was dazu gehört, deutscher Freundeskreis, spricht seit langem unsere Sprache fließend usw. Dann folgen Kommentare wie Ungleichheit, nicht gerechtfertigt sogar unterstellte PR Aktionen. Vergleiche mit Einwanderern aus EU Staaten usw. Besser in Zukunft sagen, jeder anpassungswillige ist willkommen, aber wir finden schon ein Grund für die Rückverführung.. Pfui
    1 1 Melden
  • Waedliman 30.09.2017 13:39
    Highlight Riecht das nicht nach einer abgeschmackten Marketing-Sache? Schwups - schon ist das Buch auf dem Markt.
    5 2 Melden
  • patztop 29.09.2017 20:59
    Highlight Da das Mädchen ja einer palästinensischen Flüchtlingsfamilie entstammt, möchte ich erwähnen, dass Merkel anstatt einer solchen medienwirksamen emotionalen Aktion, doch besser mal zum Ausdruck bringt, dass zur deutschen Geschichtsbewältigung nicht nur diese unterwürfige Haltung gegenüber Israel gehört, sondern auch die Anerkennung der Tatsache, dass ebenso Palästinas unermessliches Leid historisch indirekt eine Folge der Grausamkeiten der Deutschen Verbrechen ist. Das Mädchen ist nur in Deutschland gelandet, weil deren Vorfahren von Israel vertrieben und wurden.
    37 30 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2017 20:13
    Highlight Liebes Watson-Team, findet ihr nicht auch, dass Eure Themenauswahl manchmal etwas sehr Deutschland-lastig ist?
    Ich würde gern mehr Beiträge über andere Nachbarländer wie Frankreich oder Italien lesen. Merci!
    82 13 Melden
    • Daria Wild 29.09.2017 20:40
      Highlight Ist weitergeleitet!
      41 7 Melden
    • Tschedai 29.09.2017 21:19
      Highlight @rich aber dort läuft ja nicht ... wait a second... damn.
      15 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2017 22:27
      Highlight oder Österreich. Hey, es gibt noch mehr Länder rundum!
      28 2 Melden
    • Hierundjetzt 30.09.2017 10:42
      Highlight Auch wenn ich auf einem hohem Niveau argumentiere, ich kann die Anmerkung von rich enough zu 100% unterstützen.

      Etwas mehr europazentrierte Berichterstattung wäre wünschenswert.

      Ich vermute, dass das mit der Sprachkompetenz einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu tun hat. Wenn man sehr gut Englisch spricht (was augenscheinlich bei watson der Fall ist) und einem das doofe Franz nicht passt, dann schlägt sich das auch etwas auf die Berichterstattung nieder.

      Kein Weltuntergang. Ist mir einfach aufgefallen. Als Kompromiss könnte man ja mal die Westschweiz mehr berücksichtigen
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.09.2017 12:47
      Highlight Und was hat es mit Französisch und Englisch zu tun, dass hier fast nie was über Österreich kommt?
      Klar, Amiland ist als Globalplayer wichtig. Aber unsere Nachbarländer sind auch nicht ganz unwichtig für uns .
      3 0 Melden
  • Nuka Cola 29.09.2017 19:47
    Highlight Ich finde es bedenklich - und das ist nicht gegen das Mädchen gerichtet - dass immer mehr, zumindest nehme ich es so war, das Gesetz biegende, sonderartige Ausnahmen gemacht werden, sofern es für einen Politiker/ein Politikum medienwirksam ist.

    Die gegebenen Regeln sollen wenn nötig angepasst werden, aber sie sollen für alle gleich sein. Alle sollen nach dem gleichen Verfahren bewertet werden. Dieser Umstand, dass offenbar manche Menschen gleicher als gleich sein sollen, durch eine einmalige Gegebenheit, ist inakzeptabel.
    59 9 Melden
    • Daria Wild 29.09.2017 20:39
      Highlight @Nuka Cola: Die Familie war offenbar schon damals, als das Mädchen in der Sendung weinte, vorläufig aufgenommen. Es handelt sich also kaum um eine Ausnahme. https://www.watson.ch/International/watson-Leser%20empfehlen/394189666-Fl%C3%BCchtlingsm%C3%A4dchen-wird-offenbar-gar-nicht-abgeschoben--ARD-unterschl%C3%A4gt-entscheidende-3-5-Minuten-des-Merkel-Videos
      19 30 Melden
    • Nuka Cola 29.09.2017 21:45
      Highlight Also offenbar hast du meinen Kommentar falsch verstanden, oder das Thema handelt um etwas anderes als ich dachte.

      Mir geht es darum, dass es eine unbefristete ist. So weit mir bekannt sind alle Aufnahmebewilligungen befristet und müssen verlängert werden.

      Wenn hier eine Ausnahme gemacht wird, ohne dass es einen stichfesten Grund dafür gibt, und nein ein paar Tränen sind kein solcher, darf keine Ausnahme gemacht werden, schon gar nicht, um damit dann ins mediale Schlachthaus zu gehen, und den Ausverkauf vom Prinzipialgrundsatz einzuläuten.
      24 12 Melden
    • Daria Wild 29.09.2017 22:04
      Highlight Nein, es gibt die unbefristete Niederlassungserlaubnis. http://www.bamf.de/DE/Willkommen/Aufenthalt/WichtigeInformationen/wichtigeinformationen-node.html
      14 15 Melden
    • Nuka Cola 29.09.2017 22:34
      Highlight Nun liess bitte durch, was es für diese alles Bedarf.

      So leichtvund ohne weiteres bekommt man die nicht.

      Ich kenne ein Paar, das lebt seit 12 Jahren zusammen, sie ist Polien, kann super Deutsch, seit 16 Jahren in der BRD. Da sie aber während der ersten Aufenthaltsperiode Sozialgelder bezogen hat, ist ihr, trotzt eines nun deutlich überdurchschnittlichen Einkommens die Niederlassungsbewilligung verwehrt. Klar könnten sie heiraten, aber so wie es aussieht, lohne das für die beiden steuerrechtlich dann deutlich weniger.



      21 4 Melden
    • axantas 29.09.2017 22:58
      Highlight Ich schliesse mich Nuka Cola an - auch nicht gegen das Mädchen gerichtet. Es gibt einen Rechtsstaat gegenüber welchem man Rechte hat, die dieser Rechtsstaat definiert.

      Die Aufenthaltserlaubnis (ja, ich habe die Seite des BAMF gelesen) ist befristet und kann unter bestimmten Voraussetzungen in eine Niederlassungserlaubnis umgewandelt werden - wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Da dies nicht der Fall ist, wurde hier eine Ausnahme gemacht - aus welchen Gründen auch immer. Fakt.
      24 2 Melden
    • Dr. Zoidberg 30.09.2017 08:32
      Highlight @nuka

      Da eine Polin als EU-Bürgerin in Merkelland Niederlassungsfreiheit geniesst, ist das, was Du hier blubberst entweder schlicht gelogen oder Du hast keine Ahnung.

      In Dland gibt es zudem keine "Heiratsstrafe", im Gegenteil wird oft ausschließlich aus steuerlichen Gründen geheiratet.

      Und mir als Deutschem (mit Ariernachweis bis ins frühe Mittelalter) ist es völlig wurscht, warum jemand in Dland bleiben darf. Ob hier eine Ausnahme gemacht wurde oder nicht: die Heimat des Mädels ist schon lange nicht mehr der Libanon. Die ist da, wo ihre Schule und Freunde sind.
      7 3 Melden
    • Nuka Cola 30.09.2017 09:07
      Highlight @Dr. Zoidberg, ich kanns nicht glauben, dass Sie einfach so daher kommen, und dann meinem, jemandem das Lügen zu unterstellen zu dürfen.

      Denn wie mir das Paar erzählte, wurde diese Phase in der sie Sozialgelder bezogen hat, auch jetzt noch angelastet, und man verlange von ihr überdies hinaus auch noch die Rückzahlung dieser, obschon über 10 Jahre her.

      Wenn das Paar mir sagte, das es für sie nicht lohnt, glaub ich ihnen das, mag sein, das es in den meisten Fällen von Vorteil ist, bei dem Paar das ich kenne aber offenbar nicht.
      1 4 Melden
    • Helona 30.09.2017 11:05
      Highlight Also, ich finde es völlig richtig, dass die Sozialhilfebezüge zurückgezahlt werden müssen. Zumal die Frau finanziell dazu in der Lage ist. Schliesslich ist sie aus dem Ausland nach D eingereist und wurde dort einfach so finanziell unterstützt.
      1 0 Melden
    • Fabio74 30.09.2017 15:59
      Highlight es ist korrekt, dass die Sozialhilfe zurück bezahlt werden muss; auch in der Schweiz. Schliesslich ist es eine Hilfe des Staates.
      Wer nur des Geldes wegen heiratet, sollte sich wohl besser trennen... abgesehen davon, ist es in D günstiger wenn man heiratat, steuertechnisch gesehen.
      1 0 Melden
    • Nuka Cola 30.09.2017 16:04
      Highlight @Helona, Also ich finde das irgendwo eine Grenze gezogen werden soll, das liegt über 10 Jahre zurück, und es sei ja nicht nur der reine Betrag, sondern auch noch Zinsen die da verlangt werden würden.

      Ich mein sie sind Kinderlos, können aber ja nun auchbnicht einfach sagen, wir zahlen so und so viel weniger Steuern, denn es herrscht das Solidaritätsprinzip, doch dann sollte man als Staat nicht nach zig Jahren um die Ecke kommen, und die hohle Hand machen.

      Welche Symbolwirkung hat das denn auch auf all diese, die von Sozialhilfe leben?
      0 2 Melden
    • Fabio74 01.10.2017 00:40
      Highlight warum soll eine willkürliche Grenze gezogen werden? Diese Arroganz zu glauben man könne in Deutschland Sozialhilfe beziehen und dann hoffen es verjährt irgendwann. Damit man ein schönes LEben haben kann, finanziert mit Starthilfe der Steuerzahler.
      Die gute Frau hätte sich halt erkundigen müssen, dass diese Sache nie verjährt.
      Und wenn es ihr nicht passt, darf sie auch zurück nach Polen gehen
      1 0 Melden
  • Musterschüler 29.09.2017 19:16
    Highlight Schöne PR Aktion
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