Schweiz

Ein Fall von Machtmissbrauch erschüttert die Uni Basel. 

Basler Professor soll Arbeit von Doktoranden kopiert haben – nun will ihn die Uni feuern

30.10.17, 06:50 30.10.17, 07:20

Nach der ETH Zürich hat auch die Uni Basel einen Fall von Machtmissbrauch zwischen Professoren und Doktoranden. 

Die Uni Basel wollte gegenüber SRF keine Stellung nehmen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. 

(amü)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sunray 30.10.2017 21:51
    Highlight Ich habe meine Dissertation Ende 70-er Jahre in Basel geschrieben.Nach den Studien ging ich von Basel weg,auch lange Jahre ins Ausland.Vor einigen Jahren stiess ich bei einer Suche auf medline (Medizinische Such-Datenbank) auf einen Artikel in einer medizinischen Zeitschrift mit dem genauen Titel meiner Dissertation.Autor :mein Doktorvater, Co-Autor: ich, ohne jedes Wissen meinerseits.Inhalt : meine Dissertation... ich kann dem Herrn Professor ,der zwischenzeitlich den Weg ins Jenseits angetreten hat, nicht mehr nachtragend sein...
    2 0 Melden
  • Albi Gabriel 30.10.2017 11:22
    Highlight Ist doch kein Problem: Jean Ziegler hat das vor Jahren auch so gemacht. Und da Jean Ziegler immer recht hat, kann das ja nicht falsch sein...
    3 7 Melden
  • acove 30.10.2017 09:29
    Highlight offenbar gibt es immer noch sog. "Professoren" mit einem erhöhten Wissensdefizit. Erstaunlich nur, dass solche "Lehrpersonen" von den Unis auch noch angestellt werden.
    29 0 Melden
  • kleiner_Schurke 30.10.2017 07:21
    Highlight Habe ich exakt auch so erlebt. Meine Forschungsresultate wurden nach meinem Abgang ausgeschlachtet. Ein Teil meiner Daten und Texte endete als Publikation des Chefs und ein anderer Teil als Dissertation der Tochter des Chefs. Als ich beim Verlag reklamierte sagte man mir ich solle mich an die Autoren wenden. Als ich sagte, dass ich ja der eigentliche Autor sei, sagte man mit man können nichts machen.
    71 5 Melden
    • stadtzuercher 30.10.2017 08:14
      Highlight Der Papa Professor hat eben Frauenförderung betrieben und die Tochter wurde frauengefördert. Wie kannst du es wagen, das zu kritisieren.
      21 21 Melden
    • ben_fliggo 30.10.2017 08:18
      Highlight An welcher Institution war das?
      17 0 Melden
    • kleiner_Schurke 30.10.2017 08:56
      Highlight Es gibt ferner nicht nur dreiste Profs, sondern auch dreiste Mitarbeiter. Ein "Kollege" von mir, bediente sich munter bei meinen Forschungsdaten. Verfasste damit ein Manuskript für ein Buch, setzte seinen Namen (und nur seinen Namen) vorne drauf und schickte das Plagiat an einen Verlag zur Publikation. Ich erfuhr noch gerade per Zufall und gerade noch früh genug von der Sache, um mit rechtlichen Mitteln einen Riegel zu schieben.
      26 0 Melden
    • Eine_win_ig 30.10.2017 09:06
      Highlight Die Masterarbeit zum Thema Personalmanagement meiner Frau ist auch quai 1:1 im Buch ihre Betreuers zu finden. Zitat? Würdigung? Fehlanzeige!
      Oder: Uni Neuenburg, "unabsichtliches Plagiat"... die Ellen der Unis sind etwa genau gleich lang wie die im frühen Mittelalter beim Stoffkauf.
      27 0 Melden
    • kleiner_Schurke 30.10.2017 09:52
      Highlight @ben_fliggo
      Das darf ich nicht sagen. Also ich es wagte den Verlag zu konsultieren und das auch öffentlich erwähnt habe was los sei, bekam ich einen eingeschriebenen Brief vom Rechtskonsulenten der besagten Institution mit der Drohung einer Klage wegen übler Nachrede. Die gleiche Institution hatte mich auch immer wieder "ermutigt" meine Mittagspausen nicht aus zu stempeln (Pauschalabzug 75 Min bei nicht Stempeln), die soll Arbeitszeit lag bei ca 11 h pro Tag. Mir wurden so mehr als 600 Arbeitsstunden nicht bezahlt oder in Form von Ferien kompensiert.
      21 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.10.2017 09:53
      Highlight Das kommt mir leider nur zu bekannt vor *seufz* Auch wenn es nicht um Forschung ging in meinem Fall.
      Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Vorgesetzte Arbeiten ihrer Angestellten als eigene verkauft haben.
      22 0 Melden
    • kleiner_Schurke 30.10.2017 09:58
      Highlight @Stadtzürcher
      Ja und der Papa Professor war auch Rechtsgutachter in Prozessen div Firmen. Er erstellte Gutachten sowohl für den Kläger als auch den Beklagten. Natürlich wussten die das nicht. Aber kassiert hat er von beiden jeweils im 6-stelligen Bereich. Was man nicht alles so tut zum Wohle der Menschheit. Wenn es nötig war wurden sogar kurzfristig Studien angesetzt um die jeweilige Position zu stärken. Und wenn das nicht klappte, wurde halt der eine oder andere Datennetz bei der Auswertung "vergessen". Als ich wegen dieser Praxis reklamierte wurde mein Name als Autor der Studie gestrichen.
      21 2 Melden
    • rundumeli 30.10.2017 10:17
      Highlight hey schurke, meld dich doch mal bei republik ... die wollen ja ab januar die schweiz aufrütteln ;-)
      14 0 Melden
    • kleiner_Schurke 30.10.2017 10:37
      Highlight Republik?
      2 1 Melden
    • Dubio 30.10.2017 11:41
      Highlight https://www.republik.ch/
      6 0 Melden
    • kleiner_Schurke 30.10.2017 12:53
      Highlight Danke für den Tipp! Werd ich machen.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 01.11.2017 21:50
      Highlight Unverschaemt!
      Ich war bis jetzt der Meinung, dass > geistiges Eigentum staatlich geschuetzt werde?

      Kleiner Trost, dass Ihre Arbeit/Forschung Hand und Fuss hatte.
      Dieser Missbrauch ist einfach degoutant, milde gesagt.
      2 0 Melden
    • Eine_win_ig 01.11.2017 23:22
      Highlight Pasionara: ist eigentlich so. Aber wo kein Kläger.... und wenn du Karriere machen oder überhaupt einen Job willst, dann hüte doch davor, Kläger zu werden. Solche Kreise sind enorm "Vetterlisiert"...
      2 0 Melden

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