Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Feb. 27, 2013, file photo, hands type on a computer keyboard in Los Angeles. Hackers have gained access to OneLogin, an online password manager that offers a single sign-on to multiple websites and services. The breach raises questions about the security of other accounts kept with OneLogin. According to published reports, OneLogin informed customers that the breach included the ability to access encrypted data; passwords are typically stored that way. OneLogin didn’t immediately respond to a request for comment. (AP Photo/Damian Dovarganes, File)

Mit dreisten Lügen verschaffen sich Kriminelle Zugang zu Privatcomputern.  Bild: Damian Dovarganes/AP/KEYSTONE

So dreist kassieren falsche Microsoft-Mitarbeiter bei Windows-Usern ab

Die Zürcher Polizei warnt vor Internet-Kriminellen, die sich als Telefon-Supporter ausgeben, um die PCs ihrer Opfer zu kapern. Dann wird's richtig fies...



Falsche Computer-Techniker haben sich in den vergangenen Wochen im Kanton Zürich verschiedentlich Zugang zu Geräten von Privatleuten verschafft und diese manipuliert. Die Betroffenen wurden ausserdem jeweils um mehrere hundert Franken betrogen. Die Polizei warnt vor den falschen Telefonberatern.

Die falschen Microsoft-Mitarbeiter würden dem Gesprächsteilnehmer jeweils mitteilen, dass sein Computer von Viren befallen sei, schreibt die Zürcher Kantonspolizei in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Anrufer verspricht jeweils, mithilfe einer aus dem Internet geladenen Software das Problem zu lösen.

Um das Vertrauen des Computerbesitzers zu erlangen, lese der Anrufer diesem eine ominöse Zahlenkombination vor, die angeblich «ausser dem Besitzer des PCs nur Microsoft-Mitarbeiter sehen könnten». In Wahrheit handle es sich dabei aber um Werte, die bei jedem Windows betriebenen Rechner identisch seien, schreibt die Polizei.

Ist das Programm einmal auf den Computer geladen, habe der Mensch am anderen Ende der Leitung direkten Zugriff auf den Computer des Angerufenen, heisst es in der Mitteilung weiter. Für den angeblichen Service wird eine relativ geringe Entschädigung in Höhe von 100 bis 300 Franken verlangt.

Diese werde oft aus Dankbarkeit bereitwillig bezahlt, schreibt die Kantonspolizei. Die Betrüger drohten zudem damit, dass, wer sich weigere, mit schlimmen Folgen für die privaten Daten auf dem eigenen Computer rechnen müsse. Entweder würden nach und nach einzelne Dateien gelöscht oder mit einem Passwort gesperrt.

Rechnungsbetrag wird verändert

Der Dreistigkeit aber nicht genug: Oft werde in der Maske, die der Betrogene zur Überweisung mit seinen Finanzdaten füllt, heimlich der Betrag verändert, schreibt die Polizei. So würden dann statt 180 womöglich 1800 Franken auf das Konto der Pseudo-Servicekräfte überwiesen.

Das rät die Polizei

Die Kantonspolizei rät deshalb, alle verdächtigen Telefongespräche sofort zu beenden. Personen, die das Programm bereits installiert haben, sollten ihren Computer sofort vom Netz trennen und von einem Experten untersuchen lassen. Wer bereits Geld überwiesen hat, soll seine Karte sperren und Anzeige erstatten.

(sda)

Nordkoreas berüchtigte Hacker – so arbeitet die Lazarus Group

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Über 20'000 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Del Curtos ZSC-Debüt geht in die Hose

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MindTheGap 07.06.2017 16:05
    Highlight Highlight Hinhalten und nachfragen lohnt sich, dann verraten sich die Anrufer. Wenn man sagt, man habe einen Mac, dann ist Windows kein Thema mehr, sondern der "Senior Supervisor for Apple" kommt an die Strippe. Habe ihn provoziert, dass Englisch wohl kaum seine Muttersprache sei. Antwort: Frechheit, aber er spreche Urdu. Frage: Dann wohl aus Indien? Antwort: Frechheit, er sei Pakistaner. Anrufnummer (sichtbar) soll in Southampton (UK) lokalisiert sein, aber ich vermute eher, dass sie anderswo beheimatet sind.
  • NotWhatYouExpect 07.06.2017 08:37
    Highlight Highlight Ich kann euch den Youtube Channel LewissTech (https://www.youtube.com/user/LewissTech) empfehlen. Er veräppelt in Regelmässigen abständen genau solche "Dienste".

    Einfach erdrücken wie dreist die Leute sind.
    • yolomarroni 07.06.2017 22:34
      Highlight Highlight Und ich dachte, ich bin der einzige der diesen Channel kennt :D.

      Und ich stimme dir natürlich zu!
      Diese "Tech-Supports" sind dreist und beleidigen einem sofort wenn man sie entlarvt.
  • taennu 06.06.2017 23:15
    Highlight Highlight In asiatischen Ländern stellen sie junge normale Bürger an um die Drecksarbeit zu machen. Ich kenne so Mädchen welche in solchen und ähnlichen Firmen gearbeitet haben.
    Mich hat auch mal einer angerufen. Als ich sagte dass in meiner Familie IT Leute arbeiten hat er aufgelegt.
  • α Virginis 06.06.2017 18:48
    Highlight Highlight Sry, aber WENN, dann würde ein MS Mitarbeiter das hauseigene Tool verwenden und nicht TeamViewer verwenden. Ausserdem würde ich eh niemals jemand den Remotezugriff auf meinen Rechner gewähren.
  • Sauäschnörrli 06.06.2017 18:16
    Highlight Highlight Heisst das ich habe den Virus noch und für nix bezahlt? 😳
  • xHascox 06.06.2017 18:06
    Highlight Highlight Den Pc von einem Experten untersuchen zu lassen finde ich ein wenig übertrieben, aus eigener erfahrung sind die nicht sehr clever und nicht wirkliche hacker/viren verbreiter sondern wollen nur das honorar. http:///Vi
  • Me, my shelf and I 06.06.2017 15:37
    Highlight Highlight Ich hatte noch nie so lustige anderthalb Stunden, wie damals, als ich einen von denen zurückverfolgte und ihn machen lassen hab' auf der VM...


    Als ich ihm die Wettervorhersagen und Stauwarnungen aus seiner Region vorgelesen habe, hatte der verdammt Angst.

    Resultat: Seine Zeit verschwendet, Spass gehabt und Vielleicht eine Grossmutter vor seinem Betrug geschützt
    • Me, my shelf and I 06.06.2017 18:56
      Highlight Highlight Jaaaa is mir schon klar :P
  • Dunkleosteus6765 06.06.2017 15:20
    Highlight Highlight Leider ist dieser Trick nicht neu. Das selbe Schema kommt auch bei Pop-Ups oder bestimmter Werbung von Websites zum Zug. Man gaukelt dem Nutzer vor, er oder sie habe Viren oder andere Schadsoftware auf dem Rechner und schon ist die Angst da.
  • Asmodeus 06.06.2017 15:14
    Highlight Highlight Die Software heisst übrigens Teamviewer und wird benutzt, damit man Remote-Support bei jemanden leisten kann. Ich war schon mehrmals dankbar dafür.

    Leider wird es seit Jahren dazu benutzt, naive Menschen am Telefon zu verarschen.

    Wenn also jemand anruft und behauptet er wäre von Microsoft, dann lügt er und es sollte nichts installiert werden.
  • Zwerg Zwack 06.06.2017 14:53
    Highlight Highlight Das ist ja nun wirklich nichts Neues und kommt seit mindestens 5, 6 Jahren ständig vor. Wer darauf reinfällt, ist selbst schuld.
  • wipix 06.06.2017 14:45
    Highlight Highlight Ich Frage mich, wie man am besten so schlecht informierte, potentielle Opfer erreicht?!
    Auf Pornoportalen? über Gratis Email Portale? auf Helene Fischer Home / Fan Pages? Auf Online Casino Einstiegsseiten? In der Werbung auf RTL2 verpacken? In Kreuzworträtseln in der SI? In Wettbewerben in der GlücksPost?
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 06.06.2017 15:32
      Highlight Highlight Telefonbuch reicht.

      Insbesondere seit man sich aktiv anmelden muss, wenn man im Telefonbuch stehen will, was ja kaum jemand macht, wird der Altersdurchschnitt der noch von früher Eingetragenen immer höher.
    • wipix 06.06.2017 17:29
      Highlight Highlight Ich hab mich vermutlich etwas unklar ausgedrückt:
      Meinte NICHT wie telefonisch, sondern zur Warnung / zum informieren! Denn potentielle Kunden / Opfer dieser Mafia werden kaum WATSON lesen.
      Aber vielleicht Radio hören?! Denn da habe sie es ja mittlerweile auch durchgegeben. Am besten natürlich auf RADIO EVIVA und MusigWelle!
  • FlohEinstein 06.06.2017 14:42
    Highlight Highlight Probieren die's schon wieder? Die haben vor einem Jahr schon mal so ne Anrufwelle gestartet. Habe den PC vom Netzwerk genommen, mich angestellt wie ein DAU (dümmster anzunehmender User) und erst den Anrufer und dann seinen "Supervisor" fast 30 min beschäftigt während sie versuchten rauszufinden, warum der Fernzugriff nicht funktioniert. Hatte ihn auf Lautsprecher, das ganze Büro musste das Lachen verkneifen. Am Schluss hat er gemeint, ich sei zu dumm, und hat aufgehängt.
    • Mr. Riös 06.06.2017 16:17
      Highlight Highlight Genau das würde ich auch machen, sollte mal so einer mir anrufen! :D
  • Philu 06.06.2017 14:36
    Highlight Highlight Handelt es sich bei dieser ominösen Software aus dem Internet um Teamviewer oder kann man dies nicht mit hundertprozentiger Sicherheit bestimmen?
  • Mr. Riös 06.06.2017 14:27
    Highlight Highlight Ach und ich dachte es sei normal, dass schlecht deutsch oder nur englisch sprechende Microsoftmitarbeiter mir persönlich anrufen um einen Virus zu entfernen.
    *ironie off*

Schwerer «Bug» betrifft Windows, Mac und Linux – und es kommt noch schlimmer

Weitere Digital-News im Überblick:

Schreckensmeldung für Millionen PC- und Notebook-User: Ihr Gerät könnte in Zukunft massiv langsamer laufen, weil eine äusserst gravierende Sicherheitslücke geschlossen werden muss.

Dafür verantwortlich ist ein fundamentaler Design-Fehler bei Intel-Prozessoren, sprich: Windows- und Linux-Rechner sowie Macs von Apple.

«Sämtliche in den vergangenen zehn Jahren von Intel gefertigten Prozessoren weisen womöglich einen gravierenden Fehler auf, der Angreifern Tür und …

Artikel lesen
Link zum Artikel