Schweiz
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Cedric Wermuth, AG, aeussert sich zur Asylpolitik, am Montag, 13. Juni 2016 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die jüngsten Wahlerfolge machen ihm Mut: Cédric Wermuth (SP/AG). Bild: KEYSTONE

SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Was heute Mainstream ist, war vor 30 Jahren rechtsextrem»

Die SP eilt derzeit von einem Wahlerfolg zum nächsten. Sie profitiere von der «Arroganz der Bürgerlichen», glaubt Nationalrat Cédric Wermuth. Und er erklärt, was sich bei der SP nach dem Rücktritt von Parteipräsident Christian Levrat ändern muss.

25.04.18, 14:05 25.05.18, 10:31


Herr Wermuth, die SP gewinnt derzeit in der ganzen Schweiz Wahlen – in den Kantonen Genf und Bern, in den grossen Städten, in der Agglo. Haben die Sozialdemokraten einen Zaubertrank entdeckt?
Cédric Wermuth:
Nein, unser Erfolg hat vor allem mit harter Basisarbeit zu tun, nicht mit magischen Elixieren. Ich betrachte das Formhoch der SP unterdessen tatsächlich als stabilen Trend. Ich habe immer gesagt, dass wir die Wahlen in Bern als flächen- und bevölkerungsmässig grossen Kanton abwarten müssen, um zulässige Aussagen treffen zu können. Jetzt ist es eindeutig: Es findet in der gesamten politischen Landschaft eine Verschiebung statt – und zwar nach links. Was aber noch nicht heisst, dass das eine Prognose ist für die Wahlen 2019.

Was meinen Sie damit?
Ich mache das an zwei Beobachtungen fest. Erstens gewinnt die FDP im bürgerlichen Lager auf Kosten der SVP. Das ist eine Verschiebung nach links, auch wenn die Differenzen zwischen den beiden Parteien auf nationaler Ebene nicht riesig sind. Und zweitens, was mich besonders freut, gewinnt das linke Lager zum ersten Mal seit vielen Jahren insgesamt hinzu. In der Vergangenheit gingen Gewinne der SP stets auf Kosten der Grünen oder umgekehrt.

Wie erklären Sie sich den momentanen Erfolg von Rot-Grün?
Ich glaube die Bevölkerung spürt die Auswirkungen des Rechtsrutschs bei den eidgenössischen Wahlen 2015. Unterdessen zeigen sich die konkreten Auswirkungen von Parlamentsbeschlüssen der neuen rechten Mehrheit. Dass die Linke im Aufwind ist, hat auch mit der unglaublichen Arroganz der Bürgerlichen zu tun. Die rechte Mehrheit liess etwa bei der Unternehmenssteuerreform III, dem Abbau der Ergänzungsleistungen oder den Observationen durch Sozialversicherungen jedes Augenmass vermissen. Das rächt sich nun.

«Als ich der SP beigetreten bin, hatte ich das Gefühl, wir machen keine Wahlkampagnen, sondern Bewerbungen für die Kunsthochschule.»

Andersrum gesagt: Den eigenen Erfolg hat die Linke dem Unmut über die Bürgerlichen zu verdanken, nicht der eigenen Leistung.
Das ist falsch. Einerseits ist es uns gelungen, die jahre- oder gar jahrzehntelange Lähmung zu überwinden, welche eine Mobilisierung auf der Linken verhinderte. Die Leute glauben wieder daran, dass es sich lohnt, für linke Parteien, für linke Anliegen abstimmen zu gehen. Hier war das deutliche Nein zur Durchsetzungsinitiative ein entscheidendes Signal. Ausserdem haben wir uns auch im Handwerklichen verbessert und die Parteiarbeit professionalisiert.

Das sagen alle Parteien – auch diejenigen, die verlieren.
Ich will hier nur kurz erklären, was sich bei meiner Kantonalpartei, der SP Aargau, verändert hat. Vor den kantonalen Wahlen im Herbst 2016 – wo wir fast um vier Prozent zulegen konnten – haben wir Themen aufgenommen, die die Menschen bewegen, eine Basiskampagne geführt und unsere Sprache verständlich gemacht – ohne jeden kreativen Firlefanz.

Andreas Glarner, SP Kanton Aargau, Kandidat fuer den Nationalrat, und Cedric Wermuth, SP Kanton Aargau, Kandidat fuer den Nationalrat anlaesslich der Parlamentswahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015, im Regierungsgebaeude in Aarau. (KEYSTONE/Anthony Anex)

«Verständliche Sprache»: Cédric Wermuth posiert für ein Foto mit SVP-Nationalrat Andreas Glarner. Bild: KEYSTONE

Was heisst das? Sind Sie langweiliger geworden?
Als ich der SP beigetreten bin, hatte ich teilweise das Gefühl, wir machen keine Wahlkampagnen, sondern Bewerbungen für den Vorkurs der Kunsthochschule. Bei einem Plakat stand das Gestalterische, bei einem Wahlspruch das Kreative im Zentrum. Das hat die SP von den Leuten entfremdet. Im Aargau sind wir davon abgekommen und pflegen eine einfache Sprache. Wir sagen genau das, was wir meinen, und schreiben es auf die Plakate.

Also verkaufen Sie einfach alten Wein in neuen Schläuchen.
Keinesfalls. Wir haben nicht nur die Kommunikation geändert. Wir vertreten auch glasklare Positionen, welche unsere Politik zu einem Gegenmodell in allen Bereichen macht. Wir schreckten zum Beispiel nicht mehr davor zurück, über linke Asylpolitik zu reden. Im Gegenteil: Wir haben sie zu einem zentralen Element unserer Politik gemacht, genauso wie die Finanz- oder Sozialpolitik. Dass wir damit im erzbürgerlichen Aargau Erfolg hatten, war für andere Kantonalparteien sicher ein ermutigendes Signal.

«Der Sozialdemokratie gelingt es nicht ausreichend, eigene Vorschläge für die Gesellschaft im 21. Jahrhundert zu entwickeln.»

Auf nationaler Ebene bleibt es dabei: Die SP ist in Abstimmungen erfolgreich, in denen sie Bestehendes wie die SRG verteidigt und bürgerliche Finanzvorlagen wie die USR III bekämpft. Wo es um linke Projekte geht – AHV plus, Volksnitiative gegen Nahrungsmittelspekulation – findet sie keine Mehrheiten. Die Schweiz bleibt ein bürgerliches Land ohne Lust auf linke Visionen.
Ich würde das nicht so schwarz sehen. Natürlich ist die Schweiz ein bürgerliches Land mit bürgerlichen Mehrheiten in Parlament und Regierung. Aber die über 40 Prozent Zustimmung zu einem Stopp der Lebensmittelspekulation etwa waren ein grosser Erfolg, wie 2013 auch die 35 Prozent Zustimmung zur 1:12-Initiative. Ich glaube, man unterschätzt die Entwicklung, welche die Linke in den letzten Jahren gemacht hat. Initiativen haben auch eine langfristige Wirkung. Dass wir statt mit eigenen Ideen dort mehr Erfolg haben, wo wir eine bewahrende Kraft sind, ist Ausdruck unserer krisenhaften Zeit. Die Menschen wollen keinen Abbau der sozialen Sicherheitsnetze und des Service public und vertrauen uns in diesen Fragen.

Warum ist die SP defensiv stark, aber offensiv schwach?
Hier haben wir tatsächlich ein jahrzehntealtes Defizit. Der Sozialdemokratie gelingt es nicht ausreichend, eigene Vorschläge für die Gesellschaft im 21. Jahrhundert zu entwickeln. Hierbei hat uns der «dritte Weg» von zentristischen Sozialdemokraten wie Gerhard Schröder oder Tony Blair sicher geschadet. Wir müssen erst wieder lernen, eigene Visionen zu entwerfen. Wobei man fairerweise sagen muss: In der Schweiz hatten es linke Ideen immer schon schwierig. Aber ich bin optimistischer als auch schon.

Britain Prime Minister Tony Blair (L) and German Chancellor Gerhard Schroeder (R) pictured at the begining of a two days EU summit in Brussels, Thursday 04 November 2004.  EPA/BENOIT DOPPAGNE

Schwieriges Erbe: Die Ära des «dritten Wegs» von Tony Blair und Gerhard Schröder (rechts). Bild: EPA

Weshalb?
Schauen Sie sich die 60 Prozent Zustimmung für die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation vom Februar 2017 an. Natürlich haben wir diese Abstimmung nicht alleine gewonnen, aber: Wer hätte dieses Ergebnis vor fünf Jahren für möglich gehalten? Es ist Ausdruck dafür, dass es uns wieder gelingt, die Vorherrschaft der SVP-Mentalität aufzubrechen.

Jetzt haben Sie aber die rosa Brille auf. Ein Beispiel: Unter den 15-jährigen Schülern haben über 40 Prozent mindestens ein Elternteil, das im Ausland geboren ist. Trotzdem versteht sich die Schweiz nicht als Einwanderungsland. Eingebürgert wird nur, wer den Namen des Dorfmetzgers kennt. Die SVP-Mentalität ist ungebrochen prägend.
Dieses Phänomen ist tatsächlich faszinierend. Die SVP war europäische Vorreiterin darin, reaktionär-konservative Identitätspolitik mit neoliberalem Wirtschaftsprogramm zu verbinden. In den neunziger Jahren war das eine offensichtlich sehr gefragte Antwort auf die Verunsicherung vieler Menschen, die zunehmend in einer Gesellschaft in der permanenten Krise leben. Ich stimme Ihrer Diagnose insofern zu, dass sich der politische Diskurs weit nach rechts bewegt hat in den letzten 30 Jahren. Was heute Mainstream ist, war damals rechtsextrem.

«Die Leute glauben wieder daran, dass linke Politik ihr Leben positiv verändern kann.»

Woher also ihre Zuversicht?
Was das Einwanderungsland Schweiz angeht: Die Männer hielten es schon 1960 für eine Vorzeigedemokratie, obwohl Frauen kein Stimmrecht hatten. Diese verschobene Wahrnehmung ist nichts Neues. Damit die Schweiz sich von diesem Blick nach innen löst und sich als das bunte Land sieht, das sie schon lange ist, braucht es langfristige politische Arbeit, die über die nächsten Wahlen hinausdenkt. Bei der erleichterten Einbürgerung machte sie sich ein erstes Mal bezahlt. Und eine weitere Entwicklung macht mir diesbezüglich Hoffnung.

Was sprechen Sie an?
Ich merke das in der Mobilisierungsarbeit für die SP: Die Leute glauben wieder daran, dass die Politik – dass linke Politik – ihr Leben positiv verändern kann. Dieser Glaube ging ihnen in einer neoliberal dominierten Wirtschaft und Politik zunehmend verloren. Sie wurden politikabstinent. Dieser Rückzug der Menschen aus dem politischen Engagement schadet vor allem der Linken. Und dafür ist auch die europäische Sozialdemokratie verantwortlich.

Die derzeit in einer schweren Krise ist, siehe etwa die SPD ...
Ende der neunziger Jahre waren die Sozialdemokratien unter den 15 EU-Staaten in einer Mehrheit in der Regierung. Das wäre der historische Moment gewesen, aus dem europäischen Projekt ein solidarisches Projekt mit einer Wirtschaft für alle zu machen. Daran ist man kläglich gescheitert. Und das hängt uns auch als SP Schweiz wie ein Klotz am Bein. Obwohl wir immer schon eine andere Politik gemacht haben als etwa François Hollande oder Gerhard Schröder, werden wir in der Schweiz, gerade in den Medien, oft damit assoziiert.

Was müssen Ihre europäischen Genossen ändern?
Es ist eigentlich ganz simpel: Wer den Leuten keine echte politische Alternative bietet, hat auch keine Existenzberechtigung. Die holländischen, deutschen, italienischen oder französischen Sozialdemokraten haben eine neoliberale Abbaupolitik betrieben und wurden dafür von den Wählern bestraft. Dabei darf linke Politik nie die Sachzwänge über die Menschen stellen. Wir von der SP Schweiz haben das nie getan. Niemand wirft uns vor, unsere Grundwerte verraten zu haben.

«Wer hier geboren wird, soll automatisch einen Schweizer Pass erhalten.»

Trotz den jüngsten Wahlerfolgen: In der seit 2008 andauernden Amtszeit von Parteipräsident Levrat holte man bei nationalen Wahlen 2011 18,8 und 2015 18,9 Prozent der Stimmen. Noch 2003 waren es 23,3 Prozent. Die Ära Levrat war letztlich ein Misserfolg.
Im Gegenteil, ich beurteile die Ära Levrat sehr positiv. Journalisten und Politiker tendieren dazu, politische Erfolge in zu kurzen Zyklen messen zu wollen. Wer bei der Betrachtung einen Schritt zurückgeht, der erkennt: Christian Levrat hat es etwa geschafft, den jahrzehntelangen Mitgliederschwund der SP zu stoppen. Er hat die Partei stabilisiert, die Kampagnenarbeit massiv professionalisiert, er hat es geschafft, Flügelkämpfe als konstruktive Auseinandersetzungen in die Partei einzubringen. Und er hat es geschafft, eine ganze neue Generation an die Partei heranzuführen, die unterdessen in den Kantonen und in Bern eine wichtige Rolle spielt – beispielsweise im Nationalrat Mattea Meyer, Fabian Molina, Samira Marti oder auch mich. Die Dividende für Levrats Arbeit wird sich vielleicht erst nach seinem Rücktritt anfallen, aber sie kommt auf jeden Fall. Aber klar ist: Bei den Wahlen 2019 müssen wir Wähler und Sitze gewinnen. Das Ergebnis von 2015 muss korrigiert werden.

Nationalrat Cedric Wermuth, SP-AG, links, spricht mit Staenderat und Parteipraesident Christian Levrat, SP-FR, waehrend der Diskussion zum Auslaendergesetz und der Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuegigkeitsabkommen, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 5. Dezember 2016, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Wermuth und SP-Präsident Christian Levrat: «Wir müssen mutiger werden.» Bild: KEYSTONE

Sollte Levrat erwartungsgemäss nach den Wahlen 2019 zurücktreten, ist das auch die Chance für eine Neuausrichtung. Was muss sich ändern in der SP?
Die SP hat sich unter Levrat stark auf wirtschafts- und finanzpolitische Themen konzentriert. Da sind sind wir auf gutem Weg. Aber wir können uns nicht dafür entscheiden, die «Überwindung des Kapitalismus» im Parteiprogramm zu belassen und dann so wenig zu entwickeln, was in diese Richtung geht. Dabei wäre genau diese Debatte heute zentral. Gelingt uns das nicht, wird sich die gesellschaftliche Krise verstärken. Hier müssen wir mutiger werden.

Den Kapitalismus überwindet man nicht, indem man eine Unternehmenssteuerreform zu Fall bringt.
Es ist wie bereits angesprochen: Die SP ist in der Verteidigung stark, gestählt durch die vielen Abwehrkämpfe, die wir etwa für den Sozialstaat führen mussten. Im Sturm müssen wir uns noch verstärken. Dazu gehört auch eine thematische Öffnung: Wir müssen uns trauen, neben den wirtschaftspolitischen auch gesellschaftspolitische Themen und die Ökologie ins Zentrum unserer Politik zu stellen. Beispiel Migrationspolitik: Wir müssen uns meiner Meinung nach unmissverständlich für das ius soli einsetzen. Wer hier geboren wird, soll automatisch einen Schweizer Pass erhalten. Gleiches gilt für die Gleichstellung der Frauen. Von der ökonomischen Gleichstellung sind die Frauen weit weg, das macht sie wütend. Diese Fragen müssen wir verbinden und ins Zentrum rücken. Das sind für mich die Konturen einer Nach-Levrat-SP.

Mit Ihnen als neuem Parteipräsidenten?
Mich nervt es, dass in der öffentlichen Debatte über die Levrat-Nachfolge wieder nur Männer genannt werden. Dabei hat unsere Partei eine Reihe von Frauen, welche dieses Amt hervorragend ausüben würden. Mattea Meyer, Min Li Marti, Barbara Gysi, Priska Seiler Graf, you name it. Warum denken Journalisten offenbar nie an die Frauen in der Fraktion?

«Ich werde weder Bundesrat noch Papst. Alles anderes ist offen.»

Also von Ihrer Seite ein klares Bekenntnis zu einer Parteipräsidentin und ein klares Nein zu einem männlichen Levrat-Nachfolger.
Ich glaube, wir können als Partei stolz darauf sein, dass wir auf sämtlichen Ebenen paritätisch nach Geschlechtern aufgestellt sind – in Kantonsregierung, Parlament und im Bundeshaus. Die SP hat ihre Hausaufgaben gemacht. In der ganzen Nachfolgedebatte darf man den Blick einfach nicht auf die Männer verengen, das nervt mich. Entscheidend ist für mich aber das politische Profil der neuen Person an der Parteispitze. Und dann wird sich die Frage stellen, aus welcher Generation sie stammen soll.

Das ist keine eindeutige Absage an eine Kandidatur von Cédric Wermuth.
Ich werde weder Bundesrat noch Papst. Alles andere ist offen.

Momentan stehen aber weder Christian Levrat noch Sie im Fokus. Schlagzeilen macht das Verhalten des Zürcher SP-Regierungsrats Mario Fehr, nachdem er eine Bierdusche erhalten hat. Was sagen Sie zur Affäre?
Nur so viel: Ich bin froh, bin ich nicht im Kanton Zürich, sondern im Aargau Co-Präsident der SP. Hier befassen wir uns mit den echten Problemen von Menschen. Das sollten unsere VertreterInnen in der Regierung auch tun.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 27.04.2018 16:26
    Highlight Mit Bildung gegen die Armut!Fehlende Bildung ist eines der grössten Armutsrisiken in der Schweiz.Wer keinen Abschluss hat,findet kaum einen Job.Doch die soziale Herkunft entscheidet in hohem Masse,wer welches Bildungsniveau erreicht.Die Bildung spielt eine entscheidende Rolle in der Armutspolitik.>Massnahmen von der Frühförderung bis zur Nachholbildung<Die Investitionen liegen heute knapp unter dem Durchschnitt der OECD-Länder.Es gehe aber um mehr als nur die finanziellen Investitionen.So solle Bildung als lebensnotwendiges Konzept zur Armutsprävention begriffen und politisiert werden.





    12 3 Melden
  • rocky53 26.04.2018 17:11
    Highlight was der alles weis,unglaublich hätte ich nie gedacht,hats ihm wohl jemand zugeflüstert.
    aber lachen tu ich als echter alter 68ziger über so möchtegern typen.
    17 40 Melden
  • Zap Brannigan 25.04.2018 21:20
    Highlight Die Lebenserfahrung lehrt: Nur weil das Stimmvolk ein paar Vorlagen der Bürgerlichen (welche tatsächlich aus Arroganz zu weit gingen) abgelehnt hat, ist es nicht linker geworden. Die Schweiz hat schon immer linker abgestimmt als gewählt. Das ist ein Luxus, den wir uns Dank der direkten Demokratie erlauben können. Treiben sie es zu weit, kann man die Politiker jederzeit bei Sachabstimmungen ausbremsen.
    Und bei Exekutivwahlen werden primär Personen gewählt, nicht Parteien. Und da hat die SP zurecht einige Erfolge gegen die farblosen bürgerlichen Parteisoldaten eingefahren.
    58 7 Melden
  • Jesses! 25.04.2018 20:12
    Highlight Man kann von Wemuth halten was man will. Jedenfalls hat er guteArgumente und ist intelligent. Dies sollte man genauso respektieren wie bei Roger Köppel. Auch wenn letzterer nicht auf meinem Dancefloor tanzt...
    68 25 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 27.04.2018 13:18
      Highlight Naja, das Intelligent geb ich dem Köppel. Aber er ist ein Opportunist und Wendehals. Ich glaube näher als Roger und Köppel kann man sich gar nicht stehen.
      7 10 Melden
  • Sharkdiver 25.04.2018 19:52
    Highlight Ich bin gar kein Wermuth Fan und wähle nicht SP. Was aber stimmt was er sagt ist dass was heute Salonfähig ist war vor 10Jahre blanker Rassimus. SVPundPegida sei Dank. Die SP hat oft in den Ansätzen gute Ideen, wo sie sich dan aber selbst eliminiert mit der Fundamentalistischen übertiebenheit.Hätte es 1:25 geheissen und nicht 1:12 wäre es evDurchgekommen.Auch war sie unfähig die Finanzierung und Funktionalisierung des Grundeinkommens zu vermitteln. Anstelle der ideologisch motivierten Einheitskasse hätte sie lieber funktionierende Modelle vorgeschlagen. Das übernimmt nun zögerlich halt die CVP
    29 60 Melden
  • Maracuja 25.04.2018 18:58
    Highlight Cédric Wermuth hat mit schlafwandlerischer Sicherheit mit ius solis wieder ein Thema aufgegriffen, das bei den Schweizern an der Urne bestimmt durchfällt und auch für hier lebende Ausländer nicht zu den drängenstenden Problemen* gehört. Aber wer 35% Zustimmung toll findet, weil diese für die eigene Karriere nützlich sind, wird wohl auch weiterhin auf solche Rohrkrepierer setzen.
    * Meine ausländischen Familienmitglieder, Freunde, Kollegen, Nachbar beschäftigt mehr, wie sie die krassen KK-Prämien bezahlen können und ob ihren Kindern Integration ins Berufsleben/sozialer Aufstieg gelingt.
    35 15 Melden
  • Martin68 25.04.2018 18:49
    Highlight Lieber Herr Wermuth
    Vor 30 Jahren war die SP auch die Partei der Arbeiter und Leute mit kleinem Einkommen. Da wir damals auch kein Migrationsproblem hatten, da die Italiener sich ihren Lebensunterhalt verdienen mussten, denken Sie an Ihre eigenen imigrierten Vorfahren, hatte auch Schwarzenbach keine Chance. Da aber die Arbeiter heute noch am ehesten von den Bürgerlichen vertreten sind und keine Partei mehr haben wird das hoch der SP nicht anhalten.
    35 28 Melden
    • flausch 25.04.2018 22:21
      Highlight Wie genau vertreten die Bürgerlichen denn diese ominösen "Arbeiter"?
      Muss wohl bei den Einnahmen sein...
      34 8 Melden
    • Mutzli 25.04.2018 22:28
      Highlight SChwarzenbachinitiative ist ein bisschen länger her als dreissig Jahre und ganz 46% Jn-Stimmen für eine derart danebene und hirnrissige Initiative ist auch alles andere als "keine Chance". Auch heute noch müssen sich AusländerInnen ihren Lebensunterhalt grundsätzlich selber verdienen, von der humanitären Ausnahme der AsylbewerberInnen abgesehen. Die Italiener waren auch alles andere als gern gesehen und selbst in den neunzigern konnte man in der Region Bern leute über die "Scheiss-Tschingge" fluchen hören...
      34 6 Melden
  • mogad 25.04.2018 17:14
    Highlight Wow! Wermuth sagt sinngem.: Aus dem europäischen Projekt (der EU) ein solidarisches Projekt zu machen - daran ist man kläglich gescheitert und das hängt uns als SP wie ein Klotz am Bein! Ich interpretiere: Nachdem man als SP einmal Ja gesagt hat zur EU, kommt man nicht mehr aus der Sache raus und muss wohl oder übel Alles absegnen, was aus Brüssel kommt. Falsch? Die EU ist ein neoliberales Projekt mit der SP als stets lächelndem, zustimmend nickendem Cheerleader im Schlepptau! Leider!
    63 84 Melden
    • Oh Dae-su 25.04.2018 18:44
      Highlight Ähm nein... Wermuth möchte einfach die Versäumnisse der Vergangenheit beheben und die EU zu einem wirklich solidarischen Projekt machen. Sinngemäss daher auch das Ziel eines EU Beitritts um mitbestimmen zu können. Das kann man gut oder schlecht finden, konsistent ist es allemal.
      33 15 Melden
    • FrancoL 25.04.2018 19:23
      Highlight @Abbaio; ; Was genau sollte die EU sein als das Spiegelbild der Mitglieder?
      Hast Du jemals eine Vereinigung gesehen, die NICHT das Spiegelbild ihrer Mitglieder ist.
      Eigenartige Sicht das überhaupt auch nur anzunehmen.
      21 19 Melden
    • dath bane 25.04.2018 19:27
      Highlight Dann müssten wir doch als Bürger die EU demokratischer und transparenter machen. Dann bräuchte sie nur noch mehr Kompetenzen und wäre im Stande, europaweite Probleme produktiv anzugehen (Mobilität, Flüchtlinge, Klimawandel, Steuerdumping, etc.)
      8 9 Melden
  • atomschlaf 25.04.2018 17:06
    Highlight Ich würde nicht darauf wetten, dass Wermuth nicht Bundesrat wird.
    61 50 Melden
  • atomschlaf 25.04.2018 17:05
    Highlight Über ius soli kann man dann zu diskutieren beginnen, wenn man eine selektive Einwanderungspolitik implementiert hat, die nur integrationsfähige und -willige Einwanderer zulässt und illegale Zuwanderung und Asylmissbrauch auf ein absolutes Minimum reduziert.
    Aber bestimmt nicht in Kombination mit der heutigen JeKaMi-PFZ-Zuwanderung und der massenweisen Sozialmigration ex Arabien und Afrika.
    105 82 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mork 25.04.2018 16:38
    Highlight Angstmacher und Demagoge zugleich ist Herr Wermuth. Vor dem Rechtsextrmismus warnen, obwohl der hier fast nicht existent ist, aber zugleich den Islam willkommen heissen, und den Leuten weismachen, der Islam sei nicht faschistisch.
    147 227 Melden
    • gecko25 25.04.2018 16:58
      Highlight mit dieser üblen Verallgemeinerung beweisen sie werter Mork, wie weit verbreitet Rassismus tatsächlich ist.
      78 76 Melden
    • Fabio74 25.04.2018 17:40
      Highlight Warum immer diese Lügen nachplappern?
      Europa hat ein Problrm mit Faschisten wenn LePen und co Salonfähig sind, wenn Neonazi-Konzerte ok sind.
      Der Islam ist noch immer nicht gleich Extremismus gleich Terror. Genau diese eklige Sippenhaft von rechts macht sachliches Arbeiten unmöglich.
      Den Islam heisst keiner willkommen, denn er ist schon im Land. Seit Jahrzehnten. Als die Bürgerlichen in Mazedonien und im Kosovo Billigstarbeiter holten
      92 87 Melden
    • andrew1 25.04.2018 18:33
      Highlight Was hat denn lepen alles für illegale sachen gemacht und "schaden" angerichtet?
      12 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 25.04.2018 16:37
    Highlight Das ist doch kein Interview sondern eine einzige Lobhudelung. Versuchts doch mal mit einer kritischen Frage und legt das Fanboy-Getue für einen kurzen Moment ab. Man kann das Interview nicht lesen ohne sich fremd zu schämen.
    121 196 Melden
    • Christoph Bernet 25.04.2018 16:43
      Highlight @inmi: Ihre Meinung in Ehren, sorry für den Fremdschäm-Moment. Ich glaube, Herrn Wermuth durchaus kritische Fragen gestellt zu haben – beispielsweise zur mangelnden Überzeugungskraft der SP-Ideen bei Volksabstimmungen, zur fortgesetzten Dominanz der SVP, zu den Fehlern der europäischen Sozialdemokraten, zu den schwachen Wahlergebnissen der SP unter Christian Levrat etc.
      157 52 Melden
    • E7#9 25.04.2018 18:06
      Highlight Ich finde das Interwiew ganz gut. Aber es ist sicher zu erkennen, dass beide Seiten eine ähnliche Politik befürworten. Kritisch waren die Fragen ja nicht auf ideologischer Ebene.
      53 14 Melden
    • aglio e olio 25.04.2018 18:36
      Highlight "Also verkaufen Sie einfach alten Wein in neuen Schläuchen."
      "Das sagen alle Parteien – auch diejenigen, die verlieren"
      "Andersrum gesagt: Den eigenen Erfolg hat die Linke dem Unmut über die Bürgerlichen zu verdanken, nicht der eigenen Leistung."

      Lobhudelei & Fanboygetue?
      inmi, was wäre d.M.n. eine kritische Frage?
      18 8 Melden
  • Agnos ~ 25.04.2018 16:22
    Highlight Sehr Chick was da zu lesen ist, man kann sich zu seinem Ziel hineineifern und sich darin verirren. Das Ziel ist gut, aber wo bleibt denn die Richtung zum Versprochenen? In sämtlichen Parteien waren schon diese Misere, die zu Stimmenverlust führten. Diesmal hat es die Bürgerlichen erwischt, und nach einer weile wieder die andere Seite, und das Abwechslungsweise in immer wiederkehrenden Spirale. Das muss gestoppt werden, dass nicht immer wieder Resozialisierung sich wiederholen.
    30 6 Melden
    • Agnos ~ 25.04.2018 17:35
      Highlight Im Enthusiasmus sollte niemand eine Abkürzung nehmen, und etwas auslassen, sonst ist es wie beim Koch, der das Rezept nicht einhält, beim Überspringen der Wegleitung.
      9 4 Melden
    • Agnos ~ 25.04.2018 19:30
      Highlight Statt eine Hinweg-Leitung sollten eine Weg-Leitungen zum Berufsleben der sozialen Gerechtigkeit führen, das auch rechtlich bestimmt und eingehalten wird. Das zum: Gleiche Rechte für Alle!
      6 1 Melden
  • sheimers 25.04.2018 16:09
    Highlight Wermuth irrt sich: Heute gilt das gleiche als rechtsextrem wie früher, es ist auch keinesfalls Mainstream, es ist immer noch eine Minderheit. Das Problem ist nur, dass diese widerliche Minderheit die letzten 20 Jahre etwas angewachsen ist.
    33 75 Melden
    • mogad 25.04.2018 17:22
      Highlight Ist sie wirklich angewachsen? Oder werden einfach Leute die EU- und migrationskritisch sind in die rechtsextreme Ecke gestellt? Obwohl sie da nicht hingehören?
      70 50 Melden
    • sheimers 25.04.2018 18:33
      Highlight Gegen einen EU-Beitritt oder ein Rahmenabkommen kann man sein ohne rechtsextrem zu sein, das hat nichts miteinander zu tun. Eine Partei wählen, die gegen Ausländer und andere z.B. religiöse Randgruppen hetzt, kann man aber nicht ohne rechtsextrem zu sein. Auch wenn man selbst nur die EU als Institution meint, mit dieser Wahl schadet man den genannten Randgruppen und macht sich somit zum Mitschuldigen. In die rechte Ecke wird niemand gestellt, da stellt sich derjenige schon selbst hin.
      22 13 Melden
  • Hugo Wottaupott 25.04.2018 16:07
    Highlight Wie's wirklich ist: Die SP profitiert davon dass nicht jeder SVP wählen will.
    69 28 Melden
    • aglio e olio 25.04.2018 18:37
      Highlight Scheiss Zweiparteiensystem aber auch. Gopf!
      16 1 Melden
  • Husar 25.04.2018 16:05
    Highlight SPler wie Cédric Wermuth sind der Grund warum ich unmöglich die SP-Liste in die Wahlurne legen kann.
    Soviel realtitätsferne, fiebrig-wirre Phantasterei passt einfach nicht durch den Schlitz.
    135 194 Melden
    • Juliet Bravo 25.04.2018 19:33
      Highlight Woran machst du dies fest? Begründung würde mich interessieren?
      25 9 Melden
    • Husar 26.04.2018 08:52
      Highlight siehe obiges Interview
      7 8 Melden
    • Fabio74 26.04.2018 17:42
      Highlight Und was wählt der Husar dann und warum?
      7 5 Melden
  • spoast 25.04.2018 15:36
    Highlight Interessantes Interview; gute Auswahl an Fragen und spannende Antworten! Mehr in diese Richtung ist erwünscht!
    173 69 Melden
  • aglio e olio 25.04.2018 15:30
    Highlight Ich finde, dass Herr Wermuth die Situation der europ. Sozialdemokratie ganz gut erfasst hat. Beim sogenannten 3. Weg à la Schröder&Blair blieb das soziale auf der Strecke. Was das für Folgen hat kann man im "Grossen Kanton" gut sehen. Davon ausgehend hat die SP einiges besser gemacht. Dies ist aber kein Grund sich Lorbeeren aufzusetzen. Es gibt viel zu tun auf dem Weg zu einer gerechteren Gesellschaft.
    Ich tu's nicht & schreib nur Kommentare ¦|
    247 40 Melden
  • Areus 25.04.2018 15:29
    Highlight Die SP will in Zukunft mutiger werden und den Kapitalismus überwinden. Ähm.. Seriously? Dachte man will volksnah sein und konkrete Gegenpläne (Asyl-, Finanzpolitik) entwerfen. Mit der Aussage macht man ja genau das Gegenteil! Oder hat die SP eine konkrete, volksnahe Alternative zum Kapitalismus?
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    • FrancoL 25.04.2018 16:03
      Highlight ja man kann natürlich auch die Augenverschliessen und meinen Probleme wie die Migration seien NICHT von einem fehlgeleiteten Kapitalismus abhängig.
      Also wenn man etwas in Sachen Migration unternehmen will, dann bitte an der Basis des Übels, nämlich dem heute weitgehend aus den Fugen geratenen Kapitalismus. Man muss in nicht abschaffen, aber sicher so lenken dass er nicht noch mehr Unheil anstellt.
      Ich Glaube kaum dass es etwas nützt die Migration in eine Ecke zu treiben, mann muss deren Ursprung redimensionieren, also mitunter das Kapital ETWAS (!) ausgeglichener zugänglich machen.
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    • Areus 25.04.2018 16:30
      Highlight Klar ist der Kapitalismus nicht perfekt und es ist einfach, ihm für alles die Schuld zu geben.
      Migration gab es auch schon vor dem Kapitalismus und muss nicht zwingend schlecht sein. Die Push-Faktoren sind, meiner Meinung nach, das grössere Übel.
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    • Egal 25.04.2018 16:48
      Highlight @FrancoL
      Übrigens es gibt auch andere Gründe für Migration - davon den Klimawandel, Religion und Kriege einmal ausgeschlossen - als nur Kapitalismus.

      Herr Wermuth - übr. nicht der einzige Genosse - wird ja sicherlich schon im nächsten Monat wie immer wieder den "Genossen" in Venezuela zum "erlogenen" Wahlsieg gratulieren!

      Aber eben der "Sozialismus" ist ja soviel besser als der "Kapitalismus", oder etwa nicht?

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  • Angelo C. 25.04.2018 15:21
    Highlight Zitat Wermuth :

    «Wer hier geboren wird, soll automatisch einen Schweizer Pass erhalten.»

    Mit anderen Worten : all die zahlreichen schwangeren Wirtschaftsmigrantinnen und Zuwanderinnen jedwelcher Provenienz, sowie Muslimas aus aller Welt sollen künftig die „echten Schweizer“ gebären und wacker für unseren nationalen Nachwuchs besorgt sein 🤔?

    Das sind linke Wunschträume, die bezüglich der Wählerakzeptanz und Mehrheitsfähigkeit bare Illusionen bleiben werden. Wir leben nicht in den USA und setzen hierzulande andere Massstäbe, was sich auf lange Sicht nicht ändern wird.

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    • andrew1 25.04.2018 15:44
      Highlight Nunja dafür ist die usa sehr restriktiv damit die leute zunächst überhaupt einreisen zu lassen und dann noch einzubürgern. Irgendwo braucht es einen gewissen "filter" sonst ist die zuwanderung zu hoch. Ich sehe jedenfalls nicht eine zuwanderung von 500 000 leuten jährlich in die schweiz.
      65 27 Melden
    • FrancoL 25.04.2018 16:08
      Highlight Ja Angelo wieso nicht? Dein C steht ja auch nicht für Mueller! Und wieso sollen die hier geborenen geächtet werden, sie sind ein Teil der Schweiz und ehrlich gesagt, wenn ich so bei mir auf den Baustellen sehe, weiss ich nicht welche jungen Menschen mehr für unserer Land tun die "Müllers" oder die "Rossis" oder die "Savics".
      Gut geleitet arbeiten diese jungen Menschen für die hiesige Realität.
      81 79 Melden
    • durrrr 25.04.2018 16:08
      Highlight Die USA fährt aber dennoch eine weitaus vernünftigere Migrationspolitik als die Schweiz...
      43 129 Melden
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  • andrew1 25.04.2018 15:12
    Highlight Ich finde eher das der begriff rechtsextrem heute zu inflationär verwendet wird. Weder cvp, fdp noch svp würde ich als extrem betiteln. Wenn jemand die zuwanderung begrenzen will, der eu nicht beitreten und den wirtschaftlichen nutzen der grossen zuwanderung nicht einsieht würde ich das nicht als extrem einstufen.
    125 134 Melden
    • Roterriese 25.04.2018 15:52
      Highlight Naja wenn die Linken diese Punkte als extrem bezeichnen, bin ich gerne extrem, aber eigentlich würd ich es als vernünftig bezeichnen.
      81 118 Melden
    • sheimers 25.04.2018 16:18
      Highlight Bei der SVP passt das schon, die macht heute genau die Ausländerpolitik, die früher SD, NA, PNOS & Co. gemacht haben. Nur wirtschaftlich ist die SVP noch asozialer als die anderen genannten Parteien (auch gegenüber Schweizern), das ist der grösste Unterschied.
      73 50 Melden
    • flausch 25.04.2018 22:44
      Highlight Ouou sheimers
      was soll ich duzu nur noch sagen? Blocher, Schlüer, Mörgeli und Köppel sprechen eigentlich ganz gut für sich selber... Seht mal ihre Lebensgeschichten an und vor allem hört mal zu was die so sagen...
      Der Glarner jedoch ist absolut vernachlässigbar wie ein Schuljunger der gerne bei den "coolen" dabeisein will. Im vergleich zu den anderen fehlt ihm schlicht die ideologische Bildung. Kurz er plappert aber versteht selbst nicht was.
      Gefährlich sind die anderen vier, die gebildeten Demagogen.
      5 5 Melden
  • piatnik 25.04.2018 15:09
    Highlight was vor 30ig jahren normal war gilt heute als rechtsradikal.
    darum braucht die schweiz leute wie der cedric damit dieses thema weiterhin breitgeschlagen werden kann für nichts und wieder nicht.
    53 133 Melden
    • FrancoL 25.04.2018 16:09
      Highlight Geschichte kann man nicht genügend breit schlagen, heute wird sie eher gerne übersehen oder verkannt.
      56 23 Melden
    • E7#9 25.04.2018 17:14
      Highlight Das Thema soll man entsprechend dem Bedürfnis danach ja schon „breitschlagen“ dürfen. Doch beim Lesen fragte ich mich, ob seine Aussage überhaupt stimmt. Vor 30 Jahren war es ja z.B. noch völlig normal „Neger“ zu sagen. Kurz danach waren die heute sehr „schweizerischen“ ...ic‘s die unerwünschten Asylanten. Und vor etwa 35 Jahren (ich lebte ich Spanien) erinnere ich mich, wie man dort mit den „Gitanos“ (damals auch hier „Zigeuner“) umgegangen ist.
      12 5 Melden
  • durrrr 25.04.2018 15:02
    Highlight Auch wenn ich den Burschen mag, ist und bleibt Wermuth für mich ein Ideologe. Sämtliche Ungerechtheiten immer neoliberaler Wirtschaftspolitik in die Schuhe zu schieben ist mir einfach viel zu eindimensional. Zumal er bei alternativen Wirtschaftsformen meist schwammig und ungenau formuliert. "Wirtschaft für alle" was soll das heissen? Mehr Verstaatlichung? Rätediktat? "Radikale Demokratie"? Das alles würde den Wohlstand in der Schweiz an die Wand fahren. Seine Argumentationslinie beruht zudem auf Falschannahmen. Der Sozialstaat wird nicht stetig zurückgefahren, sondern immer mehr ausgeweitet.
    77 139 Melden
    • FrancoL 25.04.2018 16:12
      Highlight Nein Durrr "Wirtschaft für alle" zielt auf flachere Verdienstpyramiden, auf flachere Machtstrukturen. Das versteht man unter einer besser zugänglicheren Wirtschaft und hat null und nichts mit einer Verstaatlichung zu tun.
      Auch Cedric weis bestens dass es immer Unterschiede geben wird, doch er Ziel auf einen Abbau der grossen Unterschiede, er zielt auf eine breitere Teilnahme an der Wirtschaft nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Mitbeteiligter.
      49 27 Melden
    • durrrr 25.04.2018 16:55
      Highlight Netter Versuch! Und was, wenn nicht staatliche Lenkung und Umverteilung, würde dann "flachere Pyramiden" ,"flachere Strukturen" und "schiefere Türme" letztenendes durchsetzen?? Deine Staatsgläubigkeit in Ehren....
      17 42 Melden
    • FrancoL 25.04.2018 17:38
      Highlight @durrr; Regelungen die die Freiheit des Kapitals einschränken, so wie wir dies im Strassenverkehr, im Rechtswesen oder in der Onkologie kennen. Ueberall sind Leitplanken gesetzt, wieso nicht beim Kapital?
      Oder empfindest Du Verkehrsregeln unnötig? Empfindest Du ökologische Rahmenbedingungen unnötig? Empfindest Du uns Rechtssystem unnötig?
      Da überall wird interveniert und ich meine zum Guten, auch wen da auch Probleme mit auftauchen können.
      22 10 Melden
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  • NWO Schwanzus Longus 25.04.2018 14:59
    Highlight Die Erfolge der SP sind weniger darauf zurück zu führen das die Politik linker wird als das die SVP es zu sehr übertreibt. USR III, DSI, No-Billag (auch wenn ich Ja stimmte aber aus anderen Gründen), gingen zu weit. Grundsätzlich sind SVPler grandiose Kampanienführer, aber wenn der Inhalt die Mehrheit nicht anspricht, gewinnt man keine Initiativen!
    46 60 Melden
  • Snowy 25.04.2018 14:40
    Highlight Die SP möchte die Sorgen des kleinen Mannes ansprechen - weigert sich aber seit Jahren konsequent auch nur über Migrationsprobleme zu sprechen, bzw sie stellt gar ihre Existenz in Frage.

    Den aktuellen Aufwand verspürt links wegen den "gewonnen" Wirtschaftsabstimmungen und NoBillag. War ja auch eine Steilvorlage von rechts..
    Wenn die SP es nicht endlich schafft zu akzeptieren, dass es Probleme mit der Migration gibt und bereit ist Lösungen (gerade für den "kleinen Mann") zu diskutieren, wird sich der Aufschwung nicht fortsetzen.
    Drücke der SP die Daumen, dass die Partei dies endlich einsieht
    401 149 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 25.04.2018 15:05
      Highlight Sehe ich ähnlich, vorallem das man ius soli weiterhin einführen will wird der SP weiterhin einen grossen Stimmengewinn verhindern. Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür.
      54 43 Melden
    • Snowy 25.04.2018 15:30
      Highlight Naja - bin nicht grundsätzlich gegen das ius soli, aber nur wenn im Gegenzug die Migration aktiv gesteuert wird (was aktuell überhaupt nicht der Fall ist).

      43 15 Melden
    • DerSimu 25.04.2018 15:32
      Highlight Spoiler: Wird sie nicht. Nicht solange immer mehr EU-Recht in der Schweiz übernommen wird. Schau mal was in Europa momentan abgeht. Solange Brüssel immer das letzte Wort haben wird, kann sich eine EU-freundliche Partei in der EU-kritischen Schweiz nicht durchsetzen.
      35 39 Melden
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  • D(r)ummer 25.04.2018 14:39
    Highlight Simpel bitte: Warum sollte jeder, der in der Schweiz geboren ist, den Pass erhalten?

    Aus welchen Gründen?
    91 102 Melden
    • Roterriese 25.04.2018 15:12
      Highlight Simpel: Ideologie
      52 67 Melden
    • Mutzli 25.04.2018 15:36
      Highlight Wird das von irgendjemandem verlangt? Hätte bis jetzt noch nicht mitgekriegt, dass wir ein jus soli kriegen sollten.
      11 21 Melden
    • Mutzli 25.04.2018 15:42
      Highlight Bitte meinen vorherigen Kommentar ignorieren, hatte doch glatt diesen Satz beim Lesen übersehen! Muss zugeben, dass mich das schon ziemlich überrascht und bin kein Freund dieser Idee. Fairerweise muss man jedoch auch festhalten, dass die USA das gleiche seit Ewigkeiten hat und trotzdem nicht im Ozean verschwunden ist. Machbar ist es also absolut.
      26 14 Melden
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  • DerSimu 25.04.2018 14:15
    Highlight Meiner Meinung nach profitiert die SP gewaltig von der Rassismuskeule, die heutzutage sofort beim kleinsten Mist geschwungen wird. Alles was bei drei nicht auf der linken Seite steht, wird als Nazi bezeichnet.
    138 187 Melden
    • Threadripper 25.04.2018 14:57
      Highlight Genau meine Meinung.
      Ich finde es schade, teilweise sogar angsteinflössend zu was die Meinungsfreiheit verkommt.
      Ich bin besorgt um den Status unserer Gesellschaft, da ich keine Meinung, weder links noch rechts, verboten haben möchte.
      61 45 Melden
    • aglio e olio 25.04.2018 15:04
      Highlight Ich habe eher den Eindruck das Rechtsradikale und -extremisten als Nazis bezeichnet werden.
      Aber unabhängig davon, wie soll das d.M.n. der SP helfen? Fühlen sich die Stimmbürger genötigt für die SP in einer freien, gleichen und GEHEIMEN Wahl zu stimmen um nicht als Nazis zu gelten?
      52 18 Melden
    • DerSimu 25.04.2018 15:17
      Highlight @aglio e olio

      Nein natürlich nicht. Ich erachte unsere Gesellschaft generell als brutal hypersensibel. Wir leben in einer Zeit des (meist unbegründeten) "racial profiling" und der (sorry für den Ausdruck) "Feminazis", in der Man bei jeder Äusserung oder Tat Angst vor rechtlichen Konsequenzen haben muss. Remember "Coolest Monkey in the Jungle"?
      34 34 Melden
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  • Willy Tanner 25.04.2018 14:12
    Highlight Herr Wermuth redet von Arroganz.....na das kann ja heiter werden!!
    106 116 Melden
    • DerSimu 25.04.2018 14:26
      Highlight Heute ist wohl Gegenteiltag :D
      49 43 Melden
    • x4253 25.04.2018 17:37
      Highlight Ich halte es für gewagt ihm persönlich Arroganz zu unterstellen, zumal er sich gerade im Vergleich zum Beginn seiner Politkarriere grundlegend gewandelt hat. Im NR sitzt er ausserdem nicht in den schönwetter und profilierungs Kommissionen, sondern bohrt die dicken Bretter in der GPK bzw. und der Finanzkommission. Und schlechte Arbeit scheint er dort nicht abzuliefern.
      Man muss ihn und seine Ansichten nicht mögen, aber statt seine Person anzugreifen könnte man auf die Argumente eingehen und diese zum Gegenstand der Diskussion zu machen. Glaub mir, das wirkt wesentlich seriöser/smarter.
      14 10 Melden

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