Schweiz
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Maya Graf, Co-Praesidentin alliance F und Nationalraetin GPS-BL, spricht an einer Medienkonferenz der Frauendachverbaende fuer die Rentenreform, am Donnerstag, 29. Juni 2017 im Medienzentrum des Bundeshauses in Bern. (KEYSTONE/Thomas Delley)

Maya Graf, Nationalrätin der Grünen, fordert, dass eine Frau und nicht ein Tessiner den Bundesratssitz bekommt.  Bild: KEYSTONE

Quotenstreit um Bundesrat: «Es gibt mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung»

Der Tessiner Bundesrats-Kandidat Ignazio Cassis schnödet gegen Quoten-Frauen. Das kommt bei Maya Graf, Co-Präsidentin des Frauenverbands Alliance F, schlecht an. Im Interview sagt sie, warum jetzt eine Frau gewählt werden muss.

05.08.17, 15:32


Bundesratskandidat Ignazio Cassis hat diese Woche die Quotendebatte neu entfacht. Gegenüber «Le Matin Dimanche» sagte er: 

«Wenn ich eine Frau wäre, wäre ich fast beleidigt, wenn man mich wählen würde, weil ich eine Frau bin»

Ignazio Cassis zur «Le Matin Dimanche»

Ein Satz, der viral ging. In den sozialen Netzwerken ärgerten sich User über Cassis Aussage oder machten sich über sie lustig. Vor allem Frauen. An der Debatte beteiligt sich auch Maya Graf, Nationalrätin der Grünen und Co-Präsidentin des Bunds Schweizerischer Frauenorganisationen Alliance F.

Frau Graf, was sagen Sie zur Aussage von Ignazio Cassis?
MAYA GRAF: 
Bundesratkandidat Cassis schiesst damit ein prächtiges Eigentor (lacht). Er spricht sich gegen die Quoten von Frauen aus, begründet seine Kandidatur aber selber mit dem Anspruch des Tessins auf einem Bundesratssitz. 

«Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war»

Macht Sie die Aussage von Cassis wütend?
Nein. Ich finde den Spruch so entlarvend, dass ich ihn bereits wieder lustig finde. Er entlarvt, dass Cassis gar nicht begriffen hat, worum es eigentlich geht. Um das Einbinden von allen Bevölkerungsschichten, was in unserem politischen System eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Sollte nicht einfach die fähigste Person gewählt werden, unabhängig von Geschlecht und Herkunft?
Generell kann man sagen, dass sowohl Frauen wie Männer Wert darauf legen, dass sie kompetent sind. Mit dieser Voraussetzung kann man den Spiess umdrehen und provokativ sagen: Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war?

Tessiner wie Frauen waren in den letzten 20 Jahren im Bundesrat untervertreten. Welche von diesen beiden Gruppen hat mehr Anspruch auf den freiwerdenden Sitz von Noch-Bundesrat Didier Burkhalter?
Ganz klar – die Frauen. Wobei ich damit den Anspruch des Tessins auf einen Bundesrat nicht verneine. Doch: Es gibt nachweislich mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung. Am besten wäre gewesen, wenn die FDP eine Tessinerin aufgestellt hätte, zum Beispiel Laura Sadis.

Hat die FDP Tessin eine Chance vertan, indem sie nicht ein Zweierticket mit einem Mann und einer Frau ins Rennen schickte?
Sie wollte offensichtlich auf die Karte Cassis setzen. Mit einer Tessinerin als Gegenkandidatin wollten sie seine Chancen Bundesrat zu werden nicht verringern. Das ist das gute Recht der Kantonalpartei. Was ich aber fordere, ist, dass die FDP mindestens eine Frau, wenn nicht zwei, ins Rennen schickt.

«Dies würde in keiner Art und Weise einer modernen Demokratie im 21. Jahrhundert entsprechen»

Werden Sie selber ohne Wenn und Aber für eine Frau stimmen?
Zum jetzigen Zeitpunkt, ja. Unter Vorbehalt der Anhörung der Kandidatinnen und Kandidaten in der Fraktion und auch unter Vorbehalt, was wir als Fraktion entscheiden.

Doris Leuthard hat ihren Rücktritt innerhalb dieser Legislatur angekündigt. Was haben Sie sich gedacht?
Wir laufen in die Gefahr, dass Simonetta Sommaruga bald die einzige Bundesrätin ist. Dies würde in keiner Art und Weise einer modernen Demokratie im 21. Jahrhundert entsprechen, wenn über die Hälfte der Bevölkerung in der Regierung massiv untervertreten ist. Diese Sorge war mit ein Grund für die parlamentarische Initiative, die ich in der Frühlingssession eingereicht habe.

Ihr Vorstoss fordert, dass in der Bundesverfassung festgeschrieben wird, dass nicht nur die Landessprachen und Landesgegenden, sondern auch die Geschlechter angemessen im Bundesrat vertreten sind. Ist das wirklich nötig?
Seit Einführung des Frauenstimmrechts 1971 haben es nur sieben Frauen in den Bundesrat geschafft. Zudem wurde eine davon nicht wiedergewählt und die andere musste gar zurücktreten. Wenn man die Vorgaben der Bundesverfassung liest, dann ist es heute für alle selbstverständlich, dass die Landessprachen und Landesregionen im Bundesrat vertreten sind. Bei den Geschlechtern ist dies nicht der Fall.

«Die bürgerlichen Parteien haben offensichtlich die Förderung von Politikerinnen vernachlässigt»

Woran liegt dies?
Wenn man die Analysen macht, wie in den Parteien die Männer- und Frauen-Vertretung ist, merkt man sehr schnell, dass vor allem links-grün die Frauen im Parlament stellt. Die bürgerlichen Parteien haben offensichtlich die Förderung von Politikerinnen vernachlässigt und somit fehlt die Ausgewogenheit bei ihrer Vertretung. Was aber nicht heisst, dass sie nicht bereits ausgewiesene Politikerinnen auf nationaler und kantonaler Ebene hätten, wie zum Beispiel die FDP.

Schon 1993 und 2003 gab es bereits sehr ähnliche Vorstösse, die versuchten der Anteil Frauen im Bundesrat zu erhöhen. Wie erklären Sie sich, dass diese gescheitert sind?
Damals war man noch der Ansicht, es komme von alleine. Übrigens: Auch ich vertrat diese Meinung. Gesetzlich ist die Gleichstellung schon lange vollbracht, bei der Umsetzung der tatsächlichen Gleichstellung hapert es aber leider überall, wie die Zusammensetzung des Bundesrats zeigt.

Der Frauenanteil liegt im Ständerat bei 15 Prozent, im Nationalrat bei 33. Ist dies mit ein Problem: Wählen Männer bewusst Männer in den Bundesrat?
Das glaube ich nicht. Sehen Sie – es ist heute keine Frau-Mann-Frage mehr, sondern eine gesellschaftliche. Denn jeder moderne Mann weiss heute, dass die Vielfalt um zukunftsfähige Lösungen zu finden entscheidend ist und dass die beiden Geschlechter gemeinsam viel besser sind.

Die sieben bisherigen Tessiner Bundesräte

Und jetzt zu den wichtigen Sachen im Leben: 10 komische Dinge, die jeder tut

Video: watson

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 07.08.2017 01:00
    Highlight Jawohl, alle müssen ihrer Anzahl entsprechend im Bundesrat vertreten sein !
    Kinder und über 80-jährige
    Rothaarige.
    Linkshänder und Linkshänderinnen.
    Bürger mit Laktose-Intoleranz.
    Ueber 1.80 Meter grosse.
    Nichtschwimmer.
    Legastheniker
    14 10 Melden
    • Mutzli 07.08.2017 14:26
      Highlight @Gummibär Nicht permanent alle, aber wenn turnusmässig und einigermassen proportional ein Mitglied einer pol. Minderheit im Bundesrat vetreten wäre, würde das dem Land wohl gut tun, vorausgesetzt sie wären für den Job geeignet. Ist ja auch der eigentliche Grundgedanke beim derzeitigen in der Bundesverfassung verankerten Regionendenken. Z.b. Jemand mit einem Handicap, andere Alterskategorien etc. Bei der Frauenfrage geht es ja gerade darum, dass Frauen trotz Mehrheit an der Bevölkerung immer noch eine politische Minderheit in der Bundesversammlung bilden.
      5 2 Melden
    • Gummibär 07.08.2017 17:19
      Highlight Mehr als die Freiheit zu wählen und die Freiheit eine Nominierung anzunehmen kann den Bürgern und Bürgerinnen nicht garantiert werden. Und wie alle früher oder später entdecken, bedeutet Freiheit eben auch Arbeit, Leistung und den Willen die Möglichkeiten der Freiheit auszuschöpfen.
      2 3 Melden
  • Vachereine 06.08.2017 00:16
    Highlight Die Frauenquote ist geschlechterdiskriminierend, d.h. sie ist sexistisch.
    Durch die Frauenquote wird ein Teil der Kanditaten (in der Politik sind das ca. 75% der potentiellen Kandidaten) allein wegen ihres Geschlechts von der Wahl ausgeschlossen.
    Wer Frauenquoten fordert, der verlangt eine krasse Ungleichberechtigung aufgrund des Geschlechts und ist damit ein sexistischer Chauvinist.
    38 17 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.08.2017 11:26
      Highlight Dein Argument ist nicht ehrlich.

      75% potentielle Kandidaten und 25% potentielle Kandidatinnen sind doch schon problematisch.
      5 17 Melden
    • satyros 06.08.2017 12:46
      Highlight Wer gegen eine angemessene Vertretung beider Geschlechter in wichtigen Gremien ist, akzeptiert, dass die Auswahl fähiger Personen massiv eingeschränkt bleibt. Seit Einführung des Frauenstimmrechts wurden vier Mal mehr Männer in den Bundesrat gewählt als Frauen. Das Parlament und die politischen Parteien lassen das Potential der Hälfte der Bevölkerung nahezu brachliegen und schränken sich unnötig ein. Wer die kompetentesten Leute an den richtigen Positionen will, will eine paritätische Vertretung der Geschlechter.
      10 18 Melden
    • Vachereine 06.08.2017 17:42
      Highlight @satyros: Du machst einen falschen Umkehrschluss. Wenn die Kompetenz unter den Geschlechtern gleichverteilt ist, dann ist zu erwarten, dass die Geschlechter gleich häufig gewählt werden, wenn einzig nach der Kompetenz gewählt wird. Aber bloss weil gleich viele Männer wie Frauen gewählt werden, heisst das noch lange nicht, dass die Kompetentesten von allen gewählt werden. Das könnten nämlich durchaus alles Frauen sein. Dein Verfahren wählte unter den Männern die am wenigsten inkompetenten, und würde viel kompetenteren Frauen die Wahl verwehren, weil sie keine Männer sind. Wie sexistisch!
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • hueberstoebler 05.08.2017 20:16
    Highlight Absoluter Schwachsinn, die Aussagen von Frau Graf sowie die Frauenquote.
    Es sollten alle Regionen vertreten sein; Aargauer haben grundsätzlich sowohl Frauen als auch Männer dasselbe Interesse für ihre Region.
    Einen Vergleich über die letzten 20 Jahre ist auch nicht eine aktuelle und Situationsgerechte Darlegung, denn in den letzten 5 Jahren waren Frauen übervertreten.
    Das Tessin allerdings konnte seine Interessen aufgrund des niedrigen Bevölkerungsanteils trotz anderer Mentalität und anderer Interessen nie vertreten.
    Deshalb: PRO TICINO!
    43 14 Melden
    • Sansusie 06.08.2017 11:38
      Highlight In den letzten fünf Jahren herrschte sicher keine Übervertretung der Frauen im BR. Die Frauen waren sogar untervertreten. Sollte Leuthard durch einen Mann ersetzt werden steuern wir auf eine krasse Untervertretung der Hälfte der Bevölkerung zu.
      Es ist doch absolut legitim, dies zu thematisieren?
      13 14 Melden
  • Pisti 05.08.2017 20:15
    Highlight Wie wärs mal mit U-40 Politiker/innen im Bundesrat? 🤔🤔
    22 7 Melden
  • Spooky 05.08.2017 19:31
    Highlight Wegen der Quote: Ich wäre für einen Ausländer im Bundesrat. Man könnte ihn vorher ja schnell einbürgern.

    Oder eine Ausländerin, schon klar.
    16 14 Melden
  • arni99 05.08.2017 19:02
    Highlight Ein ganz neuer Ansatz:
    es könnte von der Partei die eine Vakanz hat einfach die Beste Option aufgestellt werden. Es hat die andern Parteien nicht zu interessieren wer das ist, den er soll die Wähler seiner Partei im Bundesrat vertreten. Es ist egal ob Männlein oder Weibchen, aus welchem Landesteil, oder Kanton er kommt. Mit diesem Ansatz würden sich auch die Besten zur Verfügung stellen, und nicht jene die es nur allen recht mache, Hauptsache sie haben Wahlchancen.
    Wäre doch toll ein Bundesrat mit den 7 Besten die möglich sind.
    16 7 Melden
    • Töfflifahrer 06.08.2017 07:19
      Highlight Na ja, wer bestimmt denn wer die/der Beste ist?
      9 3 Melden
    • arni99 06.08.2017 07:59
      Highlight Die Partei die eine Vakanz hat. Bestimmt nicht die politischen Gegner, den deren Interesse ist es, einen möglichst schwachen Bundesrat zu wählen.
      4 3 Melden
  • N. Y. P. D. 05.08.2017 18:39
    Highlight @Maya Graf, Co-Präsidentin des Frauenverbands Alliance F, werden Sie locker. Dieses Quotengeschwafel strengt an. Sie wirken wie eine verbitterte Feministin.

    Also, liebe Bundesversammlung, gebt der Frau Graf ihr Fraueli. Ich und viele andere sehen das nicht so eng.
    Maya, nachher wird aber nicht mehr so hysterisch getäubelet..
    26 17 Melden
    • Töfflifahrer 06.08.2017 07:16
      Highlight Na ja hat schon was, aber für mich steht die Bundesverfassung noch etwas über einer stämpfelnde und 'ich will' keifende Maya. Der kann ich nur sagen, leb damit!
      11 6 Melden
    • Sansusie 06.08.2017 11:59
      Highlight NYP, was führt dich zu der Behauptung, das Verhalten von Maya Graf sei hysterisch? Im Interview gibt es absolut keine Aussage, die diese Behauptung stützt.

      Etwa ein sexistisches Frauenbild?

      Die Forderung von M.Graf, dass Frauen angemessen vertreten sein sollen ist legitim und sollte im Interesse von Frauen UND Männern liegen!
      Eine angemessene regionale Vertretung im BR sollte dabei natürlich auch berücksichtigt werden.
      7 5 Melden
    • Mutzli 06.08.2017 16:38
      Highlight @N.Y.P. & Töfflifahrer "Fraueli geben", "hysterisch täubelen", "keifen"...haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Man kann von Frau Grafs Argumentation und Wünschen halten was man will, aber an keiner Stelle des Interviews, vergreift sie sich im Ton, überdreht oder hebt nur die Stimme, wenn man der Interpunktion glauben kann. Was soll also bitte diese Herabstufung ihrere Person? Kommen Sie doch selbst mal mit tatsächlichen Argumenten und nicht nur mit sexistischen Klischees aus dem 18. Jahrhundert (schlagen Sie mal nach von wo Hysterie kommt). Wenn hier jemand täubelet, dann wohl Sie beide.
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 05.08.2017 18:37
    Highlight Der Vergleich dieser Dame hinkt schwer.
    Gemäss Verfassung sind die Landesteile und Sprachregionen angemessen zu berücksichtigen, BV Art. 175.4.
    Da steht nichts von Männlich oder Weiblich. Was dem Tessin evtl. anzulasten wäre, ist höchstens, dass die nicht noch eine Frau nominiert haben.
    26 8 Melden
    • hueberstoebler 06.08.2017 11:23
      Highlight warum eine frau nominieren wenn der mann die bessere wahl ist (zumindest in diesem fall jetzt)?
      ich finde dem tessin darf man gar nichts anlasten.
      8 2 Melden
    • Mutzli 06.08.2017 16:40
      Highlight @hueberstoebler Welche sind denn diese Kandidatinnen aus dem Tessin, denen Cassis so offensichtlich überlegen ist? Ist eine ernstgemeinte Frage, denn ich bin alles andere als ein Experte für Tessiner Politik.
      4 0 Melden
    • hueberstoebler 06.08.2017 18:38
      Highlight @mutzli ich befasse mich grundsätzlich nicht mit unseren politikern. Ich kann auf diese frage also nicht antworten.
      Womit ich mich befasse ist Feminismus und dessen Ausgeburten.
      Frau Graf ist keine Feministin und keine Kämpferin für Gleichberechtigung, sondern versucht mit diesen Aktionen von wegen Frauenquote lediglich von ihren Schwachstellen und fehlenden Qualifikationen abzulenken.
      4 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 05.08.2017 18:16
    Highlight Ich könnte sehr gut mit sieben Frauen im BR leben, hätte nicht das Gefühl, dass die Männer im Land vernachlässigt würden.
    Das ist für mich modern und gleichberechtigt...so bin ich erzogen worden und so lebe ich...wenn ein Mensch die Skills hat ist, spielt das Geschlecht keine Rolle.So wie Hautfarbe oder Sexualität.

    Oder etwa doch Sp und Grüne?
    Oder schmiert ihr einfach euren Wählerinnen Zucker ums Maul?
    57 18 Melden
    • Raphael Stein 05.08.2017 18:31
      Highlight Ich könnte sehr gut mit sieben Frauen im BR leben.

      Spätesten wenn du mal mit drei Frauen eine WG teilen musstest, wirst du das ganz anders sehen.
      Das aber sicher.
      23 8 Melden
    • Hubertus Goggi 05.08.2017 19:26
      Highlight Genau so
      Danke
      9 3 Melden
    • Lester McAllister 05.08.2017 22:24
      Highlight Keine ahnung, aber ich wünschte mir schon sieben seriöse Frauen im BR.Nicht Wg-girls
      6 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • thunder 05.08.2017 18:10
    Highlight Wenn die Frauen Frauen wählen würden, wäre das Problem ja gelöst.
    Offensichtlich gibt es selbst für die Frauen wichtigere Sachen als das Geschlecht.
    Die Politiker sollen endlich die realen Probleme lösen und nicht die Zeit mit solchem bullshit vertrödeln.
    72 8 Melden
  • Liberté 05.08.2017 17:10
    Highlight Maya Graf muss das als Interessenvertreterin sagen. Jedoch wird die nationale Kohäsion über die Regionen konstituiert und nicht über die Geschlechter.
    61 12 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:28
      Highlight @Liberté Soll das heissen, dass das Zusammenspiel der Geschlechter in der Schweiz für die nationale Kohäsion irrelevant ist? Mit Verlaub, dass wäre dann doch ein bisschen absurd, da gehts ja schliesslich darum wie sich 49% zu 51% der Bevölkerung gegenüber verhalten/repräsentiert sind. Meinetwegen kann man argumentieren, dass die Regionen wichtiger seien, acuh wenn ich dem nicht zustimmen würde, aber zu sagen die Geschlechter würden keine Rolle spielen?
      28 40 Melden
    • Liberté 05.08.2017 18:07
      Highlight @Mutzli Der Umkehrschluss ist hier nicht gültig.
      30 12 Melden
    • Liberté 05.08.2017 18:22
      Highlight Es gibt auch mehr Schwule in der Bevölkerung als Tessiner.
      10 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 05.08.2017 16:48
    Highlight Es soll derjenige/diejenige Bundesrat werden, wer am besten geeignet ist. Nicht weil Frau, nicht weil Tessiner. Vielleicht hat es dann halt einmal 7 männliche Tessiner im Bundesrat?

    Solange sie ihre Arbeit gut machen ist das egal, da muss auch Frau aufhören zu jammern und nach Quoten zu schreien...
    72 25 Melden
    • DerTaran 05.08.2017 17:45
      Highlight Grundsätzlich ja, aber wie man sieht hat Mann sich im Tessin so positioniert, dass er keinen Mitbewerber hat. Wenn es eine welsche Frau wird, dann darf die tessiner FDP nicht jammern.
      20 17 Melden
    • Helona 05.08.2017 17:52
      Highlight Dann sind wohl sieben äusserst fähige Zürcherinnen auch ganz nach Ihrem Geschnack. Nehme ich an.:)))
      10 3 Melden
    • derEchteElch 05.08.2017 18:51
      Highlight @Helona, ich denke sogar, dass 7 Zürcherinnen die Ahnung von Politik und der Welt haben besser sind, als 7 Grüne (mit ihren unrealistischen Illusionen), 7 Linke (für die eh alle immer nur gleich sind) und 7 Tessiner (die nur die Bergwelt kennen) zusammen.. 😉

      Besser wären natütlich Basler, die haben im Gegensatz zu den Zürchern auch internationsl erfolg 😜
      9 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • highfish100 05.08.2017 16:46
    Highlight Der 2. FDP-Sitz wird wohl auch bald frei werden. Wenn jetzt Casais gewählt wird, ist ganz klar dass dieser 2. Sitz eine Frau besetzen wird.
    Hier sollte man einfach etwas geduldig und strategisch handeln.
    22 12 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:31
      Highlight @highfish100 "Ganz klar" ist es eben nicht. Man kann auch der Meinung sein es wäre besser gar keine Frauen im Bundesrat zu haben (warum auch immer), aber da es keine Quotenregelung gibt, ist die nächste gewählte Person alles andere als klar. Wenn man einen Blick zurück wirft auf vergangene Wahlgänge hiess es schon allzu oft wie absolut klar und geregelt die ganze Sache sei...
      12 12 Melden
  • Redly 05.08.2017 16:40
    Highlight Wer GLEICHbeRECHTigung will, hört endlich auf, alles aus Sicht Frau oder Mann zu betrachten.
    Und dann sind jegliche Quotenüberlegungen Unsinn.
    78 10 Melden
    • Sansusie 06.08.2017 12:15
      Highlight Solange die Gleichberechtigung keine Tatsache ist muss thematisiert werden, wie sie erreicht werden kann.
      Du kannst doch nicht davon ausgehen, dass sich dieses Anliegen in Luft auflöst, nur weil es ignoriert wird? Und es scheint ein Anliegen vieler Personen, sowohl von Frauen als auch Männern, zu sein.
      4 5 Melden
    • Redly 07.08.2017 01:38
      Highlight Wie kommst Du darauf, dass die Gleichberechtigung nicht erreicht ist? Ausser natürlich, dass es noch Gesetze gibt, die Männer benachteiligen (umgekehrt aber nicht).
      3 4 Melden
  • rodolofo 05.08.2017 16:34
    Highlight Ich glaube, die Waadtländerin könnte den Grün-Roten gefallen! Mir geht es jedenfalls so.
    Ignazio Cassis ist mir sehr sympathisch, aber seine politischen Vorstellungen sind allzu rechts.
    Der Nationalrat ist schon rechts-rechts.
    Immer wenn es wieder heisst: "Der Nationalrat hat beschlossen..." folgt der nächste frustrierende Hammer.
    Wenn das jetzt auch im Bundesrat so laufen soll, dann kann ich mich bald aus der Politik verabschieden.
    Dann gibt es für mich nur noch Fatalismus und Hoffnungslosigkeit, denn beten kommt nicht in Frage.
    Also, nehmt bitte die Waadtländerin! Wie heisst sie noch gleich?
    17 46 Melden
    • poga 05.08.2017 17:38
      Highlight @rodolofo da Grün-Rot momentan sehr Wirtschafts-autoritäre Ansichten Pflegt und die FDP die Wirtschaftsliberale Partei ist, wäre es schon ein wenig zynisch, wenn diese der FDP vorschreiben wollen wer ihr Bundesrat ist. Wollte diesen Umstand nur mal erwähnen. Soll nicht werten deiner Meinung gegenüber sein.
      18 5 Melden
    • rodolofo 05.08.2017 19:16
      Highlight @ poga
      Die FDP ist kein Monolith.
      Und im Schweizer System gibt es ja die Besonderheit, dass die ANDERN die Person für den Bundesrat auswählen.
      Die einzige Partei, die diese Schweizerische Besonderheit nicht akzeptieren kann, ist die SVP.
      Die SP hat ihren Widerstand dagegen irgendwann zähneknirschend aufgegeben, nachdem die Andern einigermassen valuable KanidatInnen gewählt haben.
      Bei den gegenwärtigen Machtverhältnissen ist aber mit der problemlosen Wahl von Cassis zu rechnen.
      6 5 Melden
  • Yippie 05.08.2017 16:33
    Highlight Doris Leuthard hatte schon recht damit, dass es blöd ist, wenn jeweils nur ein Kandidat neu gewählt wird. Dann kommen alle daher gerannt, welche sich irgendwie nicht vertreten fühlen im Bundesrat.

    Schlussendlich ist aber immer noch das wichtigste Kriterium die Eignung eines Kandidaten zum Bundesrat. Geschlecht, Herkunft usw. sind zweitrangige Kriterien, die man berücksichtigen kann, wenn es mehrere Kandidaten gibt, die das erste Kriterium erfüllen.
    27 5 Melden
  • Rich19_0 05.08.2017 16:32
    Highlight mit dieser Argumentation liesse sich auch problemlos ein Teenager im Bundesrat rechtfertigen...
    56 14 Melden
    • Gähn on the rocks 05.08.2017 17:23
      Highlight und eine seniorin, oder eine alleinerziehende, oder eine seconda, oder eine veganerin, und eine schlangenhalterin,...uswusw. jawoll!
      du vergleichst frauen mit teenagern. dann sage ich, wer einen diesler hat, darf nicht abstimmen. oder so:-)
      20 12 Melden
  • Mutzli 05.08.2017 16:30
    Highlight Interessantes Interview, danke. Ist wirklich ein bisschen absurd, wenn sich der designierte Quoten-Tessiner über schon nur die Idee einer Quoten-Frau mokiert. Ich fände es wirklich äusserst positiv, wenn alle Parteien verpflichtet wären zumindest zu versuchen mehrere Personen als tatsächlich repräsentative Auswahl zu nominieren. Dann könnte der Faktor Eignung und Kompetenz auch um einiges besser zu Zuge kommen, als wenn man nur gerade die eine offizielle Nase wählen sollte.
    23 21 Melden
  • mukeleven 05.08.2017 16:29
    Highlight diese frauenquoten-diskussion geht mir langsam auf den sack.
    der oder die faehigste sollte es sein, sinnigerweise aus dem sueden der schweiz - alles andere waere gerade auch den ladies ggu nicht fair.
    50 21 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:33
      Highlight @mukeleven Den Widerspruch einer untervetretenen Mehrheit eine Quote abzustreiten, während Sie die Quote einer 6% Minderheit verteidigen, sehen Sie aber schon, oder?
      17 23 Melden
    • mukeleven 05.08.2017 23:56
      Highlight ja @mutzli das sehe ich schon - manchmal brauchts neben arithmetik auch ein wenig fingerspitzengefuehl und gesunder menschenverstand.
      ... ein politisches und historisches grundverstaendnis setzt das aber voraus.
      hier: regionenvetretung duenkt mich persoenlich wichtiger als die genderfrage (vor allem ueber quoten diktiert).
      7 5 Melden
  • Angelo C. 05.08.2017 16:19
    Highlight Ist Maya Graf eine Instanz 😉??

    Und: Ob es nun Cassis (von dem nach wie vor ausgehen darf) oder der Genfer Pierre Maudet schafft, ist mir eigentlich so ziemlich wurscht.

    Weshalb es aber umsverrecken und ungeachtet allfälliger Kompetenz und Qualifikation zwingend eine Frau sein müsste, ist mir völlig schleierhaft 🤔!
    46 18 Melden
    • satyros 05.08.2017 23:00
      Highlight Ja, eigentlich müsste die Qualifikation ausschlaggebend sein. Seit Einführung des Frauenstimmrechts wurden aber 27 Männer und nur 7 Frauen in die Landesregierung gewählt. Es will mir hoffentlich niemand erzählen, es gäbe vier Mal mehr kompetente Männer als Frauen für diesen Job. Es scheint eher, dass das Geschlecht bei der Wahl eine nicht unwesentliche Rolle spielt und Frauen kaum eine Chance haben, gewählt zu werden - Kompetenz hin oder her. Da etwas Gegensteuer zu geben, find ich jetzt nicht das Dümmste.
      9 5 Melden
  • will.e.wonka 05.08.2017 16:19
    Highlight warum schaut man immer alle in erster linie als mann, frau, tessiner, romand, ... an und nicht einfach als menschen oder schweizer/in?
    23 7 Melden
  • Pasch 05.08.2017 16:16
    Highlight Der/Die beste(r) Mann/Frau für den Job! Quotenquatsch ist nicht im Sinne des Volkes!
    30 15 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:34
      Highlight Da müsste aber zuerst noch die Verfassung angepasst werden..
      6 12 Melden
  • Caturix 05.08.2017 16:15
    Highlight Es gibt in der Schweiz auch mehr Katzen als Tessiner wo sind den die vertreten im Bundesbern ?
    40 15 Melden
    • meglo 05.08.2017 18:19
      Highlight Ein Einwand der Kategorie "dümmer gehts nümmer".
      6 8 Melden
  • rauchzeichen 05.08.2017 16:11
    Highlight "Sollte nicht einfach die fähigste Person gewählt werden, unabhängig von Geschlecht und Herkunft?"

    "Generell kann man sagen, dass sowohl Frauen wie Männer Wert darauf legen, dass sie kompetent sind. Mit dieser Voraussetzung kann man den Spiess umdrehen und provokativ sagen: Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war?"

    da hat sies aber nicht begriffen. die einzig richtige antwort auf die frage ist ja. das was sie macht, ist genau jene art der reaktion, die zwar feministisch, aber nicht gleichberechtigend ist.
    24 18 Melden
  • Alle haben bessere Namen als ich. 05.08.2017 16:11
    Highlight Diese ganzen Quoten und was auch immer sind doch absoluter Blödsinn. Wir haben auch keine Ausländer und keine Jungen im Bundesrat und homosexuell war meines Wissens auch keiner. Und weiss jemand wann das letzte mal ein Bundesrat aus den Urkantonen kam? 1971, der Erste und einzige.

    Von mir auch könnten sieben Zwergkaninchen unser Land regieren, hauptsache sie wären kompetent.
    Und die Aussage von Frau Graf: „Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war?” klingt zwar hübsch provokativ, macht aber schlicht und ergreifend keinen Sinn.
    43 7 Melden
  • Knox420 05.08.2017 16:10
    Highlight Aber... Wie kann denn eine Frau von der Küche aus Bundesrat sein? Fragen über Fragen.... (jk)
    19 13 Melden
    • FancyFish 05.08.2017 18:54
      Highlight 😂
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  • MaxHeiri 05.08.2017 16:08
    Highlight Als nächstes müssen sie noch nach Religionszugehörigkeit berückichtigt werden. Wie wäre es zusätzlich noch einen Veganer darin zu haben, und als nächstes jemand mit einer anderen sexuellen Orientierung? Wie wäre es mit einer Quote von tattowierten Bundesräten?

    Nein mein Gott: Je mehr Quoten, desto unfairer wird das Ganze.
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  • sherpa 05.08.2017 16:05
    Highlight Maja Graf sie vergessen wohl weißlich, dass bis an hin mehr Frauen im BR Einsitz genommen haben als die Tessiner je Bundesräte gehabt haben. Wieso Sie nun glauben, es müsste an Stelle eines Tessiners wieder ein Frau in das Amt gewählt werden müssen, wissen nur die Götter, welche Sie gerufen haben. Viele davon dürfte es aber in unserem Kulturkreis wohl nicht geben.
    22 19 Melden
  • Fachmann 05.08.2017 16:03
    Highlight Warten wir mal ab ob das Geschlecht der Kandidaten immer noch so wichtig ist, wenn demnächst Karin Keller-Suter zur Wahl steht. Ich denke, die Geschlechterfrage ist vor allem Mittel zum Zweck, um Cassis mit einem FDP Mitglied links der Mitte, am besten gleich mit einem NEBS Mitglied (und davon gibt es in der FDP mehrere) zu verdrängen.
    Dabei sollte aber nicht vergesse werden, dass diese Position innerhalb der FDP nur eine kleine Minderheit repräsentiert. So gesehen repräsentiert Cassis die Interessen seine weiblichen Wähler sogar besser als z.B. NEBS Vorstands-Mitglied Laura Sadis...
    22 5 Melden
  • skankhunt42 05.08.2017 15:59
    Highlight Wie wär's mit einer Bundesratskandidatin aus dem Tessin. Dann wird gleich alles abgedeckt und wir müssen uns nicht mehr um irgendwelche Quoten streiten.
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    • FancyFish 05.08.2017 18:57
      Highlight Das wäre doch der feuchte Traum der Quotenheinis...
      3 0 Melden
  • Vachereine 05.08.2017 15:54
    Highlight Es stimmt: Wir sind mehr Frauen als Tessiner. Wir sind aber noch viel mehr Idioten. Also muss ein Idiot gewählt werden!
    40 10 Melden
    • Charlie Brown 05.08.2017 17:01
      Highlight Meine Stimme hättest du.
      26 3 Melden
    • Vachereine 05.08.2017 23:54
      Highlight @Charlie:
      Gut gekontert!
      War aber auch eine Steilvorlage von mir.
      3 1 Melden
  • Karl33 05.08.2017 15:52
    Highlight «Es gibt mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung»
    Und es gibt mehr Deutschschweizer als Romands, Tessiner und Räteromanen. Egoistischer kann man als Frau definitiv nicht sein: Eine Quote für das eigene Geschlecht beanspruchen, aber Quoten für tatsächliche Minderheiten ablehnen.
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  • Hessmex 05.08.2017 15:51
    Highlight Das habe ich eigentlich erwartet, das da noch die "Frauenquote" ins Spiel gebracht wird. Ich finde das absolut daneben, das hat in einer Regierung nichts verloren! Von mir aus kann der Bundesrat aus 7 Frauen bestehen, vorausgesetzt es sind die besten!
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