Schweiz

Maya Graf, Nationalrätin der Grünen, fordert, dass eine Frau und nicht ein Tessiner den Bundesratssitz bekommt.  Bild: KEYSTONE

Quotenstreit um Bundesrat: «Es gibt mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung»

Der Tessiner Bundesrats-Kandidat Ignazio Cassis schnödet gegen Quoten-Frauen. Das kommt bei Maya Graf, Co-Präsidentin des Frauenverbands Alliance F, schlecht an. Im Interview sagt sie, warum jetzt eine Frau gewählt werden muss.

05.08.17, 15:32

Bundesratskandidat Ignazio Cassis hat diese Woche die Quotendebatte neu entfacht. Gegenüber «Le Matin Dimanche» sagte er: 

«Wenn ich eine Frau wäre, wäre ich fast beleidigt, wenn man mich wählen würde, weil ich eine Frau bin»

Ignazio Cassis zur «Le Matin Dimanche»

Ein Satz, der viral ging. In den sozialen Netzwerken ärgerten sich User über Cassis Aussage oder machten sich über sie lustig. Vor allem Frauen. An der Debatte beteiligt sich auch Maya Graf, Nationalrätin der Grünen und Co-Präsidentin des Bunds Schweizerischer Frauenorganisationen Alliance F.

Frau Graf, was sagen Sie zur Aussage von Ignazio Cassis?
MAYA GRAF: 
Bundesratkandidat Cassis schiesst damit ein prächtiges Eigentor (lacht). Er spricht sich gegen die Quoten von Frauen aus, begründet seine Kandidatur aber selber mit dem Anspruch des Tessins auf einem Bundesratssitz. 

«Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war»

Macht Sie die Aussage von Cassis wütend?
Nein. Ich finde den Spruch so entlarvend, dass ich ihn bereits wieder lustig finde. Er entlarvt, dass Cassis gar nicht begriffen hat, worum es eigentlich geht. Um das Einbinden von allen Bevölkerungsschichten, was in unserem politischen System eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Sollte nicht einfach die fähigste Person gewählt werden, unabhängig von Geschlecht und Herkunft?
Generell kann man sagen, dass sowohl Frauen wie Männer Wert darauf legen, dass sie kompetent sind. Mit dieser Voraussetzung kann man den Spiess umdrehen und provokativ sagen: Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war?

Tessiner wie Frauen waren in den letzten 20 Jahren im Bundesrat untervertreten. Welche von diesen beiden Gruppen hat mehr Anspruch auf den freiwerdenden Sitz von Noch-Bundesrat Didier Burkhalter?
Ganz klar – die Frauen. Wobei ich damit den Anspruch des Tessins auf einen Bundesrat nicht verneine. Doch: Es gibt nachweislich mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung. Am besten wäre gewesen, wenn die FDP eine Tessinerin aufgestellt hätte, zum Beispiel Laura Sadis.

Hat die FDP Tessin eine Chance vertan, indem sie nicht ein Zweierticket mit einem Mann und einer Frau ins Rennen schickte?
Sie wollte offensichtlich auf die Karte Cassis setzen. Mit einer Tessinerin als Gegenkandidatin wollten sie seine Chancen Bundesrat zu werden nicht verringern. Das ist das gute Recht der Kantonalpartei. Was ich aber fordere, ist, dass die FDP mindestens eine Frau, wenn nicht zwei, ins Rennen schickt.

«Dies würde in keiner Art und Weise einer modernen Demokratie im 21. Jahrhundert entsprechen»

Werden Sie selber ohne Wenn und Aber für eine Frau stimmen?
Zum jetzigen Zeitpunkt, ja. Unter Vorbehalt der Anhörung der Kandidatinnen und Kandidaten in der Fraktion und auch unter Vorbehalt, was wir als Fraktion entscheiden.

Doris Leuthard hat ihren Rücktritt innerhalb dieser Legislatur angekündigt. Was haben Sie sich gedacht?
Wir laufen in die Gefahr, dass Simonetta Sommaruga bald die einzige Bundesrätin ist. Dies würde in keiner Art und Weise einer modernen Demokratie im 21. Jahrhundert entsprechen, wenn über die Hälfte der Bevölkerung in der Regierung massiv untervertreten ist. Diese Sorge war mit ein Grund für die parlamentarische Initiative, die ich in der Frühlingssession eingereicht habe.

Ihr Vorstoss fordert, dass in der Bundesverfassung festgeschrieben wird, dass nicht nur die Landessprachen und Landesgegenden, sondern auch die Geschlechter angemessen im Bundesrat vertreten sind. Ist das wirklich nötig?
Seit Einführung des Frauenstimmrechts 1971 haben es nur sieben Frauen in den Bundesrat geschafft. Zudem wurde eine davon nicht wiedergewählt und die andere musste gar zurücktreten. Wenn man die Vorgaben der Bundesverfassung liest, dann ist es heute für alle selbstverständlich, dass die Landessprachen und Landesregionen im Bundesrat vertreten sind. Bei den Geschlechtern ist dies nicht der Fall.

«Die bürgerlichen Parteien haben offensichtlich die Förderung von Politikerinnen vernachlässigt»

Woran liegt dies?
Wenn man die Analysen macht, wie in den Parteien die Männer- und Frauen-Vertretung ist, merkt man sehr schnell, dass vor allem links-grün die Frauen im Parlament stellt. Die bürgerlichen Parteien haben offensichtlich die Förderung von Politikerinnen vernachlässigt und somit fehlt die Ausgewogenheit bei ihrer Vertretung. Was aber nicht heisst, dass sie nicht bereits ausgewiesene Politikerinnen auf nationaler und kantonaler Ebene hätten, wie zum Beispiel die FDP.

Schon 1993 und 2003 gab es bereits sehr ähnliche Vorstösse, die versuchten der Anteil Frauen im Bundesrat zu erhöhen. Wie erklären Sie sich, dass diese gescheitert sind?
Damals war man noch der Ansicht, es komme von alleine. Übrigens: Auch ich vertrat diese Meinung. Gesetzlich ist die Gleichstellung schon lange vollbracht, bei der Umsetzung der tatsächlichen Gleichstellung hapert es aber leider überall, wie die Zusammensetzung des Bundesrats zeigt.

Der Frauenanteil liegt im Ständerat bei 15 Prozent, im Nationalrat bei 33. Ist dies mit ein Problem: Wählen Männer bewusst Männer in den Bundesrat?
Das glaube ich nicht. Sehen Sie – es ist heute keine Frau-Mann-Frage mehr, sondern eine gesellschaftliche. Denn jeder moderne Mann weiss heute, dass die Vielfalt um zukunftsfähige Lösungen zu finden entscheidend ist und dass die beiden Geschlechter gemeinsam viel besser sind.

Die sieben bisherigen Tessiner Bundesräte

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Brikne, 20.7.2017
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159Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 07.08.2017 01:00
    Highlight Jawohl, alle müssen ihrer Anzahl entsprechend im Bundesrat vertreten sein !
    Kinder und über 80-jährige
    Rothaarige.
    Linkshänder und Linkshänderinnen.
    Bürger mit Laktose-Intoleranz.
    Ueber 1.80 Meter grosse.
    Nichtschwimmer.
    Legastheniker
    14 10 Melden
    • Mutzli 07.08.2017 14:26
      Highlight @Gummibär Nicht permanent alle, aber wenn turnusmässig und einigermassen proportional ein Mitglied einer pol. Minderheit im Bundesrat vetreten wäre, würde das dem Land wohl gut tun, vorausgesetzt sie wären für den Job geeignet. Ist ja auch der eigentliche Grundgedanke beim derzeitigen in der Bundesverfassung verankerten Regionendenken. Z.b. Jemand mit einem Handicap, andere Alterskategorien etc. Bei der Frauenfrage geht es ja gerade darum, dass Frauen trotz Mehrheit an der Bevölkerung immer noch eine politische Minderheit in der Bundesversammlung bilden.
      5 2 Melden
    • Gummibär 07.08.2017 17:19
      Highlight Mehr als die Freiheit zu wählen und die Freiheit eine Nominierung anzunehmen kann den Bürgern und Bürgerinnen nicht garantiert werden. Und wie alle früher oder später entdecken, bedeutet Freiheit eben auch Arbeit, Leistung und den Willen die Möglichkeiten der Freiheit auszuschöpfen.
      2 3 Melden
  • Vachereine 06.08.2017 00:16
    Highlight Die Frauenquote ist geschlechterdiskriminierend, d.h. sie ist sexistisch.
    Durch die Frauenquote wird ein Teil der Kanditaten (in der Politik sind das ca. 75% der potentiellen Kandidaten) allein wegen ihres Geschlechts von der Wahl ausgeschlossen.
    Wer Frauenquoten fordert, der verlangt eine krasse Ungleichberechtigung aufgrund des Geschlechts und ist damit ein sexistischer Chauvinist.
    38 17 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 06.08.2017 11:26
      Highlight Dein Argument ist nicht ehrlich.

      75% potentielle Kandidaten und 25% potentielle Kandidatinnen sind doch schon problematisch.
      5 17 Melden
    • satyros 06.08.2017 12:46
      Highlight Wer gegen eine angemessene Vertretung beider Geschlechter in wichtigen Gremien ist, akzeptiert, dass die Auswahl fähiger Personen massiv eingeschränkt bleibt. Seit Einführung des Frauenstimmrechts wurden vier Mal mehr Männer in den Bundesrat gewählt als Frauen. Das Parlament und die politischen Parteien lassen das Potential der Hälfte der Bevölkerung nahezu brachliegen und schränken sich unnötig ein. Wer die kompetentesten Leute an den richtigen Positionen will, will eine paritätische Vertretung der Geschlechter.
      10 18 Melden
    • Vachereine 06.08.2017 17:42
      Highlight @satyros: Du machst einen falschen Umkehrschluss. Wenn die Kompetenz unter den Geschlechtern gleichverteilt ist, dann ist zu erwarten, dass die Geschlechter gleich häufig gewählt werden, wenn einzig nach der Kompetenz gewählt wird. Aber bloss weil gleich viele Männer wie Frauen gewählt werden, heisst das noch lange nicht, dass die Kompetentesten von allen gewählt werden. Das könnten nämlich durchaus alles Frauen sein. Dein Verfahren wählte unter den Männern die am wenigsten inkompetenten, und würde viel kompetenteren Frauen die Wahl verwehren, weil sie keine Männer sind. Wie sexistisch!
      7 2 Melden
    • Vachereine 06.08.2017 17:52
      Highlight @remote control:
      Wieso unehrlich?
      Warum sollten im Bundesrat 50 % Frauen vertreten sein, wenn im Parlament knapp 30 % vertreten sind und in Kantons- und Stadtparlamente, bzw. Gemeinderäten noch weniger?
      Die Frauen sind in der Politik ganz besonders Willkomen, werden stärker gefördert, als Männer. Wenn nun aber Frauen deutlich seltener politisch engagiert sind, dann hat das nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern mit unterdurchschnittlichem Interesse. Also ist es eigentlich gerecht, wenn weniger als 50 % der Frauen im Bundesrat vertreten sind.
      Dito gilt für Arbeiter, Arbeitslose, Arme, etc.
      11 3 Melden
    • satyros 07.08.2017 11:03
      Highlight @Vacherine: Wenn wir davon ausgehen, dass die Kompetenz gleich verteilt ist und nach Kompetenz gewählt wird, müsste - zumindest über einen Zeitraum von nunmehr 46 Jahren - die Vertretung der Geschlechter annähernd gleich sein. Ist sie aber nicht. D.h. bisher hat das Parlament nicht nach Kompetenz sondern nach Geschlecht gewählt. Es ist damit davon auszugehen, dass Männer kompetenteren Frauen vorgezogen wurden.
      4 4 Melden
    • Vachereine 07.08.2017 13:59
      Highlight @Saryros: Du begehst erneut denselben Fehler und machst einen falschen Umkehrschluss.
      Dass mehr Männer als Frauen gewählt werden, liegt nicht notwendigerweise daran, dass nicht die Kompetenz das entscheidende Kriterium ist. Es gibt ganz einfach mehr männliche als weibliche Kandidaten. Wenn nach Kompetenz gewählt wird und die Kompetenz gleichverteilt ist, dann müssen folglich mehr Männer als Frauen gewählt werden.
      Selbst wenn es mehr weibliche als männliche Kandidaten gibt, könnten mehr Männer gewählt werden, als Frauen. Dann nämlich, wenn die weiblichen Kandidaten weniger kompetent sind.
      1 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.08.2017 20:10
      Highlight Statistisch gesehen _ist_ aber die Kompetenz genug gleichverteilt, dass die 75 zu 25 Quote ein eindeutiger Hinweis auf eine strukturelle Diskriminierung ist.

      Darum ist es Blödsinn mit diesen Zahlen zu argumentieren.



      1 1 Melden
    • Vachereine 07.08.2017 22:33
      Highlight @control:
      Nein. Weil wie gesagt viel weniger Frauen als Männer kandidieren.
      Wenn z. B. die kompetentesten 10 % aller Kanditaten gewählt werden und es sind 70 Männer und 30 Frauen, die kandidieren, dann ist zu erwarten, dass 7 Männer und 3 Frauen gewählt werden. Vorausgesetzt, dass die Kompetenz geschlechtsunabhängig verteilt ist.
      Die Frauen nehmen sich quasi selbst aus dem Rennen, indem sie schon gar nicht erst kandidieren, obschon sie das uneingeschränkte Recht dazu haben Das ist keine Diskriminierung.
      Es ist ein Denkfehler, von einer Ungleichverteilung auf Diskriminierung zu schliessen.
      2 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.08.2017 23:46
      Highlight Ist das von Natur aus so oder ist das von Gott gegeben?

      Denkfehler? Eine so krasse Ungleichverteilung in der Politik ist doch die Definition von Diskriminierung.
      2 1 Melden
    • satyros 08.08.2017 00:28
      Highlight Wenn viermal mehr Männer als Frauen gewählt werden, hat das einen Einfluss darauf, wer sich überhaupt zur Wahl stellt. Kompetente Frauen werden das eher nicht tun, da ihre Wahlchancen gering sind. Wären die Wahlchancen von Frauen und Männern gleich, würde das nicht nur Frauen motivieren, sich überhaupt zur Wahl zu stellen, sondern auch die Parteien, frühzeitig nach geeigneten Frauen Ausschau zu halten und diese aktiv zu fördern. Die SP macht das ziemlich vorbildlich, hat eine nahezu paritätisch zusammengesetzte Fraktion und es mangelt ihr jeweils nicht an kompetenten Bundesratskandidatinnen.
      3 2 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 09:02
      Highlight @Satyros: Frauen die meinen, ihre Wahlchancen seien niedriger, weil es weniger weibliche Kandidaten gibt, als männliche, irren sich, wie ich eben erläutert habe. Die Wahlchancen sind trozdem gleich (z. B. jeder 15. Kandidat wird gewählt). Wenn die Frauen sich durch diesen Irrtum entmutigen lassen und nicht kandidieren, dann ist das zwar sehr schade, aber keine Diskriminierung.
      Paritätisch zusammengesetzte Gremien sind diskriminierend, weil dann die Wahlchancen unter Männern zwangsläufig nicht dieselbe ist, wie unter Frauen, weil ja i. Allg. mehr Männer kandidieren, wie Frauen.
      2 2 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 09:28
      Highlight @control:
      Diskriminieren heisst im eigentlich: "einen Unterschied feststellen, etwas unterscheiden".
      In der Politik ist gemeint: "Gewissen Bevölkerungsteilen bestimmte Rechte vorzuenthalten, oder aber ihnen besondere Pflichten aufzuerlegen."
      Schweizerinnen haben das identische passive Wahlrecht, wie die Männer. Hier gibt es schlicht keine Diskriminierung.
      Wenn nun die Frauen dieses Recht weniger stark nutzen, als die Männer, dann ergibt sich logischerweise eine absolut diskriminierungsfreie Ungleichverteilung der Geschlechter in gewählten Räten.
      Ungleichverteilung ist ungleich Diskriminierung!
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 08.08.2017 20:19
      Highlight Diskriminierung kann auch unbewusst und bei Rechtsgleichheit stattfinden.

      Aber beantworte doch lieber diese Fragen: Wie kann es sein, dass sich so viele Frauen irren? Wie kann es sein, dass sich so viel weniger SP Frauen irren als SVP Frauen?
      2 2 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 21:46
      Highlight @remote control:
      Diskriminierung bei Rechtsgleichheit ist unmöglich. Wenn zwei dasselbe Recht haben, dann herrscht Gleichberechtigung. Gleichberechtigung ist das genaue Gegenteil von Diskriminierung.
      Trotzdem kann eine Ungleichverteilung vorkommen. Das ist zum Beispiel ganz ausgeprägt beim Eigentum. Jeder hat das gleiche Recht auf Eigentum. Das bedeutet aber nicht, dass das Eigentum gleichverteilt sein muss. Und man kann von ungleich verteiltem Reichtum nicht auf eine Diskriminierung schliessen. Manche sind fleissiger, oder sparsamer und werden dadurch reicher als andere. Das ist fair.
      1 2 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 22:10
      Highlight @remote:
      Ich vermute, dass die meisten Frauen sich von kleinen Frauenquoten nicht entmutigen lassen, sondern dass ganz einfach weitaus weniger Frauen als Männer politische Ämter bekleiden wollen.
      Es ist eine Frage der persönlichen Präferenz. Nichts hindert Frauen daran, z. B. Autorennen zu guckem. Trotzdem tun das herzlich wenige Frauen. Weil die allermeisten nicht wollen.
      Mangelnder Wille ist die Ursache für die tiefe Frauenquote in Regierungsräten, nicht Diskriminierung.
      Ein willens nicht ausgeübtes Recht, stellt keine Benachteiligung dar.
      Frauen ticken halt anders. Und das dürfen sie.
      1 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.08.2017 00:12
      Highlight Es kann auch die Gesellschaft diskriminieren, es muss nicht der Staat sein.

      Woher weisst du, dass Frauen nicht in die Politik wollen?
      1 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.08.2017 00:15
      Highlight PS: Du vergleichst echt Autorennen mit Politik?
      1 1 Melden
    • Gummibär 10.08.2017 19:26
      Highlight Vachereine hat recht. Erst , wenn sich an der Basis und in allen Parteien gleich viele Frauen für Aemter bewerben und zur Verfügung stellen wie Männer und sich dann zeigt, dass das Verhältnis gewählter Frauen und Männer ungleich bleibt, kann man von einer Diskriminierung sprechen.
      Ich bezweifle, dass die Ungleichheit den männlichen Wählern angelastet werden kann, war es doch eine Mehrheit der männlichen Wähler die sich 1971 für das passive und das aktive Wahlrecht der Frauen entschied (nicht etwa durch Verordnung wie andernorts).
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 10.08.2017 20:40
      Highlight Es lastet niemand die Ungleichheit den männlichen Wählern an. Wie kommst du darauf?

      Es sind doch eher kulturelle Werte wie Christentum, Kapitalismus oder Monarchie. Das sind alles ziemliche Männerkulte (die Ausnahmen bestätigen die Regel). Aber die Schuldigen suchen ist nicht so wichtig, wichtiger ist zu akzeptieren, das das für gewisse ein Problem ist:

      Solange sich an der Basis und in allen Parteien nicht etwa gleich viele Frauen für Aemter bewerben und zur Verfügung stellen wie Männer, muss man von einer Diskriminierung ausgehen. FTFY
      1 1 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 08:40
      Highlight @control:
      Du definierst Diskriminierung als Ungleichverteilung, was absurd ist. Demnach wären Männer diskriminiert, weil es mehr Krankenschwestern gibt als Krankenpfleger, mehr Lehrerinnen als Lehrer, mehr 90-Jährige unter Frauen als unter Männern, mehr Gebärende unter Frauen als unter Männern, etc.
      Zweitens, muss Deine Definition zur Folge haben, dass man Frauen dazu zwingt, als Rätin zu kandidieren, als Kanalreiniger, Metzger, LKW-Fahrer, etc. zu arbeiten, damit die Gleichverteilung erreicht wird. Das ist Unterdrückung pur.
      Also ist klar: Gleichverteilung macht nicht gleichberechtigt.
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 11.08.2017 21:03
      Highlight Diskriminierung hat immer mit Ungleichverteilung zu tun, es muss dadurch aber auch eine Benachteiligung entstehen (D=U*B). Es wird dabei nicht immer die kleinere Gruppe diskriminiert. Es könnte sein, dass bei deinen Beispielen die Frauen diskriminiert werden. Gewisse biologische und physikalische Fakten sollte man akzeptieren und es müssen sicher nicht alle gleich gemacht werden oder das gleiche tun und mögen.

      Wenn aber eine Gruppe in der Politik stark untervertreten ist, dann ist sie ganz klar benachteiligt, weil sie weniger Einfluss hat.
      0 0 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 22:00
      Highlight @control: Die Mehrheit der Stimmberechtigten sind Frauen. Wenn weniger Frauen gewählt werden als Männer, dann ist das nur möglich, weil die Frauen die Wahlzettel entsprechend ausfüllen. Die meisten Frauen fühlen sich offensichtlich durchaus von Männern vertreten. Die Wählerinnen interessiert also das Geschlecht nicht sonderlich.
      Du lässt Deine Behauptung, Ungleichverteilung verursache stets Benachteiligung unbegründet, nachdem ich eben das Gegenteil bewies. Bitte liefere Deine Argumente nach!
      Nach Deiner These wären Appleuser ggüb. Microsoftusern benachteiligt, weil sie weniger sind. Hmm ...
      2 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 11.08.2017 22:37
      Highlight 'Du lässt Deine Behauptung, Ungleichverteilung verursache stets Benachteiligung unbegründet, nachdem ich eben das Gegenteil bewies. Bitte liefere Deine Argumente nach!'

      Das habe ich nicht behauptet. Wenn aus einer Ungleichverteilung eine Benachteiligung entsteht, dann nennt man das Diskriminierung.

      Hast du das gelesen: 'Es wird dabei nicht immer die kleinere Gruppe diskriminiert.'?

      Apple _und_ Microsoft User sind benachteiligt, wenn sie nicht einfach auf ein freies Betriebssystem wechseln können. Sie sind teilweise selbst Schuld, Unwissend oder wurden von Mitmenschen (unbewusst) genötigt.
      0 0 Melden
    • satyros 12.08.2017 11:03
      Highlight Ich möchte mich nicht in Eure Zweierdiskussion, die mir immer wieder angezeigt wird, einmischen. Ich glaube, Ihr redet auch ein wenig aneinander vorbei.

      Was mich aber interessiert, Vachereine, ist wieso, Deines Erachtens Frauen weniger an Politik interessiert seien als Männer. Bürgerliche Frauen müsste man noch anfügen, da die Linke dieses Problem ja nicht kennt. Grundsätzlich wäre doch davon auszugehen, dass politisches Interesse in der Bevölkerung etwa gleich verteilt ist. Es muss hier also irgendwelche strukturelle Gründe geben.
      0 0 Melden
    • Vachereine 12.08.2017 11:38
      Highlight @control: ookay, in diesem Punkt habe ich Dich missverstanden. Dennoch bin ich nicht mit Dir einig.
      Eine Diskriminierung kann eine Ungleichverteilung bewirken, z.B. dass in einer Badeanstalt keine Männer anzutreffen sind, weil ihnen der Zutritt verboten ist.
      Aber aus einer Ungleichverteilung kann man nicht auf eine Diskriminierung schliessen, weil die Ungleichverteilung auch ganz andere Gründe haben kann, z. B. gibt tragen weitaus mehr Frauen pastellfarbene Kleidung als Männer, es gibt mehr Bäcker als Bauern, mehr Mieter als Hausbesitzer, mehr Gesunde als Kranke, etc. Alles Diskriminierung?
      0 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.08.2017 13:32
      Highlight Du hast mich auch in anderen Punkten missverstanden, wenn du denkst ich setze die beiden unterschiedlichen Wörter 'Diskriminierung' und 'Ungleichverteilung' gleich.

      Die Fragen von satyros (sorry :) ) hab ich dir auch schon gestellt. Die sind wichtig für das Verständnis, warum diese Ungleichverteilung diskriminierend ist (diese und nicht anderen unbedeutenden Unterschiede, wie die Farbe von Kleidung): Sie ist eine _Benachteiligung_. Sie ist ausserdem nicht einfach zu erklären, denn es gibt/gab auch Gesellschaften/steile, in denen interessier(t)en sich nur/mehr Frauen für Politik.
      1 0 Melden
    • Vachereine 12.08.2017 17:53
      Highlight @control: Ich sehe nicht ein, weshalb der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen eine Diskriminierung darstellen soll. Ein 40 jähriger Mechaniker kriegt in Zürich 7000 Fr. Eine gleichalte Kellnerin verdient 4700 Fr. pro Monat (www.lohnrechner.ch). Die Lohndifferenz von 2300.- (fast +50%) hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Es gibt keine zwei (männliche) Mechaniker, die denselben Lohn kriegen, selbst wenn die beiden gleich alt, ausgebildet und gleichviele Dienstjahre haben. Nur weil jetzt einer eine Frau ist, wird aus diesem Lohnunterschied keine Geschlechterdiskriminierung.
      0 1 Melden
    • Vachereine 12.08.2017 18:04
      Highlight @satyros:
      Die Frauen sind interessiert an der Politik. Sie beteiligen sich ungefähr gleich stark an Wahlen und Abstimmungen wie die Männer. Aber sie sind weniger stark engagiert als Kandidatinnen.
      Ich weiss nicht, warum das so ist. Ich sehe auch kein Problem darin. Denn wer auch immer gewählt wird, sie oder er wird ausgewogen sowohl von Frauen, als auch von Männern gewählt. Ich schliesse daraus, das für die Stimmberechtigten das Geschlecht der Kanditaten irrelevant ist.
      Ich vermute, dass weniger Frauen als Männer die grosse Bürde eines Amtes tragen wollen. Ich weiss jedoch nicht wieso.
      0 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.08.2017 11:58
      Highlight Falls es einen statistisch signifikanten Lohnunterschied für gleiche Tätigkeit gibt, dann wird dies Diskriminierung genannt. In unserer geldverliebten Welt wäre das eine der schlimmsten Diskriminierungen, die man sich vorstellen kann. Du machst den Fehler, dass du die Frage, ob es einen signifikanten Unterschied gibt und ob es diskriminierend wäre, wenn es ihn gäbe, vermischst. (Ob es ihn gibt, will ich nicht diskutieren, denn du lenkst damit von der Politik Frage ab, bei der der Unterschied nicht wegdiskutiert werden kann.)
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.08.2017 12:09
      Highlight > Ich weiss nicht, warum das so ist. Ich sehe auch kein Problem darin.
      Aber die Dame vom Artikel sieht darin ein Problem. Sie darum ein sexistischer Chauvinist zu nennen, ist recht unhöflich.

      > Ich schliesse daraus
      Das ist ein Zirkelschluss, du kannst nicht vom Resultat auf die Präferenzen schliessen, wenn die Auswahl beschränkt war. Logischerweise haben alle Gewählten vorher kandidiert.

      > Ich vermute,
      Du schiebst die Schuld den Opfern zu. Genau solche Aussagen sind Teil der Ungleichbehandlung. Es stimmt nicht, denn z.B. bei der SP gibt es nicht weniger Frauen, die ein Amt besetzen wollen.
      0 0 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 15:37
      Highlight @control:
      Du scheimst mir mental festgefahren.
      Ein statistisch signifikanter Unterschied ist nicht eine Diskriminierung. Wäre es so, dann gäbe es keine Unterschiede, die nicht durch Diskriminierung zustandekommen. Gibt es aber: z. B. gibt es mehr Rechshänder als Linkshänder, mehr Kaffeetrinker als Teetrinker. Da wird keiner diskriminiert.
      Die Löhne unter Männern einerbestimmten Berufstätigkeit weisen die weitaus grössere Differenz auf, als der mittlere Lohn der Männer ggüb. den Frauen
      0 0 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 15:48
      Highlight zu früh gesendet
      Der mittlere Lohn von Männern weist ggüb jenem von Frauen einen kleineren Unterschied auf, als die Löhne unter den Männern. Nach Deiner Logik gibt es eine Diskriminierung innerhalb der Männer. Auf Grund wovon wird denn da diskriminiert?
      Ich meine, dass ein Unterschied und eine Diskriminierung zwei Dinge sind. Für mich ist Freiheit wichtiger als Uniformität.
      Darum finde ich es voll in Ordnung, wenn weibliche Stimberechtigte lieber männliche Kandidaten wählen und männliche Bürger häufiger kandidieren. Andersrum ist auch okay. Keiner ist deshalb benachteiligt (ausser Ausländer).
      0 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.08.2017 17:34
      Highlight > Ich meine, dass ein Unterschied und eine Diskriminierung zwei Dinge sind.

      Du weigerst dich zu lesen, dass der Unterschied eine Benachteiligung nach sich ziehen muss, damit man ihn Diskriminierung nennt.

      Wenn du die Definition von Diskriminierung wirklich nicht akzeptieren willst, kann ich dir nicht helfen.

      Hast du das gelesen: 'Ob es [den Lohnunterschied] gibt, will ich nicht diskutieren, denn du lenkst damit von der Politik Frage ab, bei der der Unterschied nicht wegdiskutiert werden kann.'?

      Was sagst du zu meinem zweiten Kommentar?
      0 0 Melden
    • Vachereine 13.08.2017 18:22
      Highlight @control:
      Diskriminierung ist definiert als die Benachteiligung eines Teils der Bevölkerung.
      Es ist nicht so, dass ein Unterschied eine Diskriminierung nach sich zieht. Es ist genau anders herum. Eine Diskriminierung hat eine Ungleichverteilung zur Folge, aber nicht unbedingt immer. Und eine Ungleichverteilung kann andere Ursachen haben. Also ist Ungleichheit nicht zwingend Zeichen von Diskriminierung.
      Natürlich gibt es mehr männl. als weibl. Politiker. Aber das ist das freie Verdikt der Wähler. Und nicht zu kandid. ist der freie Entscheid jeder Nichtkandidatin. Da wird nicht diskriminiert.
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    • Gummibär 13.08.2017 20:30
      Highlight Wenn ich die Anzahl der von Frauen betriebenen Nagel-Studios sehe, ist es tröstlich zu wissen, dass diese offensichtliche Ungleichheit nicht auf einer Diskriminierung beruht sondern eine Aeusserung freier Präferenz ist. Man stelle sich vor Männer müssten auf die Barrikaden um ein Quotensystem einzufordern.
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    • You will not be able to use your remote control. 14.08.2017 08:54
      Highlight Das wurde alles schon lange behandelt (auch die Frage zu den Nagel-Studios).

      Den Vorwurf des Zirkelschlusses hast du hingegen sehr gekonnt gekontert. ;)

      > Diskriminierung ist definiert als die Benachteiligung eines Teils der Bevölkerung.

      Im Parlament untervertreten zu sein, ist eine Benachteiligung.

      Bin ich, weil ich das glaube, auch ein sexistischer Chauvinist? Sagt du denen, die einen tessiner Bundesrat fordern, sie seien kleinnationalistische Kantönligeister? Oder willst du nur Frauen beleidigen und keine Tessiner?
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    • Vachereine 14.08.2017 11:56
      Highlight @Control:
      Im Parlament untervertreten zu sein, ist keine Diskriminierung. Alle haben dasselbe Recht, in das Parlament gewählt zu werden, alle sind diesbezüglich gleichberechtigt. Aber aus diesem Recht erwächst kein Anspruch. Ein Recht ist nie ein Anspruch. Ein Recht ist die Erlaubnis für etwas.
      Aus dem Recht auf Eigentum, kann man z. B. nicht ableiten, dass alle Anspruch auf ein Haus haben.
      aus dem passiven Wahlrecht leitet sich nicht der Anspruch auf einen Sitz im Parlament ab. Wer im Parlament sitzen will, muss einfach genügend Wähler gewinnen.

      Ungleichheit ist ungleich Diskriminierung.
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    • Gummibär 14.08.2017 12:23
      Highlight Es ist mir völlig Wurst ob ich von einem Piloten oder einer Pilotin geflogen, von einem Arzt oder einer Aerztin operiert, von einem Mann oder einer Frau im Bundesrat vertreten oder ob meine Toilette von einem männlichen oder weiblichen Installateur eingebaut wird, solange sie kompetent sind. Kompetenz hat keinen Gender. Dass die Tessiner gelegentlich an der Spitze mitreden wollen kann ich verstehen, aber auch dort ist Geschlecht Nebensache, die Kompetenz Hauptsache.Erst wenn wir zwei Bundesämter, eines für Männer- und eins für Frauen-Anliegen haben, wird das Geschlecht der Leitung interessant.
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    • satyros 14.08.2017 14:27
      Highlight Ihr wollt einander nicht verstehen, oder?
      @control: Diskriminierung in einem juristischen Sinn meint die rechtliche Ungleichbehandlung ohne sachlichen Grund. Die ist vorliegend nicht gegeben.
      @Vachereine: Diskriminierung in einem Alltagsverständnis kann auch ungleicher Zugang zu etwas sein, das eigentlich allen offensteht. Das ist vorliegend offensichtlich gegeben. Auch wenn Frauen gleich kompetent und gleich interessiert sind, ist es für sie offenbar schwieriger, in politische Ämter gewählt/dafür aufgestellt zu werden. Das hat verschiedene strukturelle Gründe.
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    • satyros 14.08.2017 14:33
      Highlight Zweiter Teil: Zum Einen fehlen Vorbilder. Erst wenn ich sehe, dass etwas für mich erreichbar ist, merke ich, dass das für mich eine Option sein könnte. Zum Anderen ist es für Frauen (nicht rechtlich, aber gesellschaftlich) ungleich schwieriger, ein politisches Amt und eine Familie unter einen Hut zu bringen. Bei einem Nationalratsmandat geht das sogar noch besser als bei einem Amt auf Gemeinde- oder Kantonsstufe. Nicht zufällig sind viele Politikerinnen kinderlos.
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    • satyros 14.08.2017 14:34
      Highlight Man kann natürlich sagen, dass das ja egal sei. Aber Demokratie verspricht nicht nur eine Regierung für das Volk sondern auch eine durch das Volk. Frauen sind Teil dieses Volkes.
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    • Vachereine 14.08.2017 16:54
      Highlight @Satyros: Nein. Ungleicher Zugang ist keine Diskriminierung. Wäre es so, dann wäre alles Diskriminierung, z. B. auch wenn ein hübscher, knackiger Mann nicht mit mir schlafen will.
      Alle Vereine machten sich schuldig an den Nichtmitgliedern. Jede Wohnungstür wäre eine Diskriminierung, für alle denen sie sich nicht öffnet. Nein, eine Ungleichbehandlung ist nicht per se eine Diskriminierung.vv
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    • Vachereine 14.08.2017 17:01
      Highlight @satyros:
      Für Frauen ist es nicht schwieriger als für Männer eine politische Karriere zu verfolgen.
      Den dafür nötigen Aufwand muss ein Mann genauso auf sich nehmen. Als Vater muss er genauso auf einen hübschen Teil seines Familienleben verzichten.
      Der Karrieremann muss sich auch zwischen Familienleben und Karriereleben entscheiden.
      Wenn in unserer Gesellschaft Frauen sich mehrheitlich für das Familienleben entscheiden und Männer sich mehrheitlich für das Karriereleben entscheiden, so ist das in keiner Weise diskriminierend. Sie haben die Wahl. Und gut ist's! Egal wie die Verteilung dann ist.
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    • satyros 14.08.2017 19:15
      Highlight Du kannst schon bei Deiner rein juristischen Definition bleiben. Dann erübrigt sich eine weitere Diskussion. Vorschlag zur Verständigung: Statt von Diskriminierung reden wir von strukturellen Nachteilen. Eine hässliche Person ist in der Partnerwahl benachteiligt. Eine asoziale Person wird es schwerer haben, in einen Verein aufgenommen oder in eine Wohnung eingeladen zu werden. So weit so gut und so weit auch sozial akzeptiert. Hat aber eine Gruppe von Menschen Nachteile bei der Teilnahme am öffentlichen Leben (z.B. Politik), ist das nicht akzeptabel in einer demokratischen Gesellschaft.
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    • satyros 14.08.2017 19:20
      Highlight Die Vereinbarkeit von Familie und Politik ist ja nur einer der von mir unterstellten Gründe für das weitgehende Fehlen von Frauen in der Politik. Wenn Du aber einfach salopp dahinsagst, dass ja alle die freie Wahl haben, stimmt das zwar, unterschlägt aber die gesellschaftlichen Realitäten. Vier von fünf Schweizer Familien verfolgen das klassische Ernährermodell mit dem Vollzeit erwerbstätigen Vater und der Mutter, die hauptsächlich für die Kinder da ist und nicht oder nur Teilzeit einer Erwerbsarbeit nachgeht.
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    • satyros 14.08.2017 19:24
      Highlight Wenn Du dann keinen Mann hast, der sagt "ich reduziere mein Pensum, damit ich einen Teil der Betreuungsarbeit übernehmen kann und Du ein politisches Amt übernehmen kannst", wird es relativ schwer, sich für eine Kandidatur motivieren zu lassen. Erstaunlicherweise scheint es für Männer einfacher zu sein, eine Vollzeitstelle, eine Familie und Politik unter einen Hut zu kriegen. Natürlich verzichtest Du dann auf einen guten Teil des Familienlebens, aber dafür hat man ja eine Frau, die einem "den Rücken frei hält."
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    • You will not be able to use your remote control. 14.08.2017 20:50
      Highlight Da du dir deine Sicht der Dinge so zurechtgelegt hast, weil die Dinge sind, wie sie sind, möchte ich mich entschuldigen.

      Vergiss es einfach, aber lass im Gegenzug die Beleidigungen von deinem ersten Beitrag. Denn bis hier hin hast du weder mich noch satyros überzeugen können und darum finde ich, auch du solltest die andere Meinung respektieren.

      @satyros: hat mich gefreut und sorry für den Spam

      @Gummibär: du hast echt was beigetragen
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    • Vachereine 14.08.2017 21:27
      Highlight @Satyros: Nun, es ist nichts falsch daran, wenn die Mehrheit im traditionellen Familienmodell leben will.
      Es ist für alle und jeden etwas weniger bequem gegen den Strom zu schwimmen, aber so lange kein Mensch die Sache nicht willkürlich unmöglich macht, sehe ich darin keine Diskriminierung.
      Ein Kind aus einer Musikerfamilie hat in seiner Musikerkarriere natürlich einen Vorsprung gegenüber jenem aus einer Arbeiterfamilie. Aber das ist weder entscheidend noch diskriminierend, s. Mariah Carey Gölä, Céline Dion, Elvis Presley.
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  • hueberstoebler 05.08.2017 20:16
    Highlight Absoluter Schwachsinn, die Aussagen von Frau Graf sowie die Frauenquote.
    Es sollten alle Regionen vertreten sein; Aargauer haben grundsätzlich sowohl Frauen als auch Männer dasselbe Interesse für ihre Region.
    Einen Vergleich über die letzten 20 Jahre ist auch nicht eine aktuelle und Situationsgerechte Darlegung, denn in den letzten 5 Jahren waren Frauen übervertreten.
    Das Tessin allerdings konnte seine Interessen aufgrund des niedrigen Bevölkerungsanteils trotz anderer Mentalität und anderer Interessen nie vertreten.
    Deshalb: PRO TICINO!
    43 14 Melden
    • Sansusie 06.08.2017 11:38
      Highlight In den letzten fünf Jahren herrschte sicher keine Übervertretung der Frauen im BR. Die Frauen waren sogar untervertreten. Sollte Leuthard durch einen Mann ersetzt werden steuern wir auf eine krasse Untervertretung der Hälfte der Bevölkerung zu.
      Es ist doch absolut legitim, dies zu thematisieren?
      13 14 Melden
  • Pisti 05.08.2017 20:15
    Highlight Wie wärs mal mit U-40 Politiker/innen im Bundesrat? 🤔🤔
    22 7 Melden
  • C-Cello 05.08.2017 20:05
    Highlight Sicher, es gibt mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung, aber kaum eine interessiert sich für Politik.
    31 21 Melden
  • Spooky 05.08.2017 19:31
    Highlight Wegen der Quote: Ich wäre für einen Ausländer im Bundesrat. Man könnte ihn vorher ja schnell einbürgern.

    Oder eine Ausländerin, schon klar.
    16 14 Melden
    • C-Cello 05.08.2017 23:32
      Highlight Genau, und wegen der Quote sollte sie/er dunkelhäutig sein.
      14 7 Melden
  • arni99 05.08.2017 19:02
    Highlight Ein ganz neuer Ansatz:
    es könnte von der Partei die eine Vakanz hat einfach die Beste Option aufgestellt werden. Es hat die andern Parteien nicht zu interessieren wer das ist, den er soll die Wähler seiner Partei im Bundesrat vertreten. Es ist egal ob Männlein oder Weibchen, aus welchem Landesteil, oder Kanton er kommt. Mit diesem Ansatz würden sich auch die Besten zur Verfügung stellen, und nicht jene die es nur allen recht mache, Hauptsache sie haben Wahlchancen.
    Wäre doch toll ein Bundesrat mit den 7 Besten die möglich sind.
    16 7 Melden
    • Töfflifahrer 06.08.2017 07:19
      Highlight Na ja, wer bestimmt denn wer die/der Beste ist?
      9 3 Melden
    • arni99 06.08.2017 07:59
      Highlight Die Partei die eine Vakanz hat. Bestimmt nicht die politischen Gegner, den deren Interesse ist es, einen möglichst schwachen Bundesrat zu wählen.
      4 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.08.2017 18:49
    Highlight Sich auf das geschlecht zu beziehen, ob positiv oder negativ, ist die mieseste tour die es gibt.
    43 7 Melden
  • N. Y. P. 05.08.2017 18:39
    Highlight @Maya Graf, Co-Präsidentin des Frauenverbands Alliance F, werden Sie locker. Dieses Quotengeschwafel strengt an. Sie wirken wie eine verbitterte Feministin.

    Also, liebe Bundesversammlung, gebt der Frau Graf ihr Fraueli. Ich und viele andere sehen das nicht so eng.
    Maya, nachher wird aber nicht mehr so hysterisch getäubelet..
    26 17 Melden
    • Töfflifahrer 06.08.2017 07:16
      Highlight Na ja hat schon was, aber für mich steht die Bundesverfassung noch etwas über einer stämpfelnde und 'ich will' keifende Maya. Der kann ich nur sagen, leb damit!
      11 6 Melden
    • Sansusie 06.08.2017 11:59
      Highlight NYP, was führt dich zu der Behauptung, das Verhalten von Maya Graf sei hysterisch? Im Interview gibt es absolut keine Aussage, die diese Behauptung stützt.

      Etwa ein sexistisches Frauenbild?

      Die Forderung von M.Graf, dass Frauen angemessen vertreten sein sollen ist legitim und sollte im Interesse von Frauen UND Männern liegen!
      Eine angemessene regionale Vertretung im BR sollte dabei natürlich auch berücksichtigt werden.
      7 5 Melden
    • Mutzli 06.08.2017 16:38
      Highlight @N.Y.P. & Töfflifahrer "Fraueli geben", "hysterisch täubelen", "keifen"...haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Man kann von Frau Grafs Argumentation und Wünschen halten was man will, aber an keiner Stelle des Interviews, vergreift sie sich im Ton, überdreht oder hebt nur die Stimme, wenn man der Interpunktion glauben kann. Was soll also bitte diese Herabstufung ihrere Person? Kommen Sie doch selbst mal mit tatsächlichen Argumenten und nicht nur mit sexistischen Klischees aus dem 18. Jahrhundert (schlagen Sie mal nach von wo Hysterie kommt). Wenn hier jemand täubelet, dann wohl Sie beide.
      5 4 Melden
    • N. Y. P. 06.08.2017 16:48
      Highlight Maya Graf kniet sich für meine Begriffe dermassen verbissen in dieses Frau/Mann-Thema. Es wäre kein Schleck, mit ihr zu diskutieren, da zu anstrengend.
      Deshalb habe ich das Wort "hysterisch" verwendet. Obwohl, vor Gericht würde dieses Wort wohl kassiert werden.

      Ein sexistisches Frauenbild? Keine Ahnung.
      5 6 Melden
    • Mutzli 06.08.2017 18:41
      Highlight @N.Y.P. Wie kniet sie sich denn verbissen in dieses Thema? Sie nimmt ja einfach Stellung zur Aussage von Cassis (die sie lustig findet) und stellt diese und die Bundesratswahl in einen weiteren Kontext. Engagiert würde ich als wertfrei bezeichnen, aber nicht die von Ihnen gebrauchten Abwertungen. Würde Sie auch z.B. bei einem Glarner, Sanders, Farage, Wermuth, Glättli oder sonstigem Politiker mit einem Steckenpferdchen die gleiche Sprache verwenden? Auch wenn Sie Grafs Meinung absolut nicht teilen, bei einer Diskussion hätte Sie immerhin Argumente, bei Ihnen ist da bis jetzt nix.
      3 3 Melden
    • N. Y. P. 06.08.2017 21:29
      Highlight @Mutzli
      Es gibt bestimmt Themen (BR-Wahl) , von denen man jeden Tag Doppelseiten liest. Ich fange also an, die ersten Fragen und Antworten zu lesen. Das 124. Interview zum Thema. Und das soll jetzt noch 5 Wochen so weitergehen ?
      Ich habe also auf Maja Graf gezielt, aber eigentlich das Thema gemeint.
      So ist das bei Social Media. Und auch in der Politik. Manchmal wird auf den Mann/Frau gespielt.

      Was verspüren Sie, wenn Sie die Argumentationsstränge der Kommentarschreiber hier in ihre Einzelteile zerlegen ? Geht es Ihnen wirklich ums Thema ?




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    • Mutzli 07.08.2017 14:33
      Highlight @N.Y.P.Was ich verspüre? Was ist das bitte für eine Frage? Zerlegen tu ich auch gar nichts, sondern versuchte einfach Ihre Argumentation logisch weiterzuführen und auf Ihre Stichhaltigkeit zu prüfen. Das mach ich auch nicht um mich, so wie Sie das anscheinend auffassen, eine möglichst absurde und komplizierte Art und Weise aufzugeilen. Sondern weil mir einerseits als politisch aktive Person faktenbasierte Diskussionen und schlüssige Argumentation wichtig ist und mir dieses Thema als Feminist wichtig ist. Können ja gern meine bisherigen Kommentare nachprüfen, wenns Sie das Bedüfnis verspüren..
      2 0 Melden
    • N. Y. P. 07.08.2017 16:37
      Highlight Dann wäre das geklärt. Ich dachte tatsächlich, dass es Sie aufgeilt, da sie gefühlt alle Kommentare beantwortet haben.
      Auf eine nicht unbedingt gewinnende Art. Immer mit einem leicht beleidigenden Unterton.
      Also, als Mehrheitenbeschaffer würde ich Sie im Bundeshaus nicht sehen, aber als brillanten Redner am Redner-Pult oder in einer Arena.
      0 1 Melden
    • Mutzli 07.08.2017 18:17
      Highlight @N.Y.P ...Auch das könnte man jetzt wieder umdrehen, denn Sie haben in diesem Kommentarstrang exakt gleich viele Beiträge wie ich. In meinem Fall ists hauptsächlich der Prokrastination geschuldet und ich Beleidigungen, auch wenn Sie nicht an mich gerichtet sind, nicht gerade cool finde. Auf was Ihr Engagement zurückgeht weiss ich auch nicht, aber halte es auch nicht nötig, darüber zu spekulieren. Jänu.
      2 0 Melden
  • Töfflifahrer 05.08.2017 18:37
    Highlight Der Vergleich dieser Dame hinkt schwer.
    Gemäss Verfassung sind die Landesteile und Sprachregionen angemessen zu berücksichtigen, BV Art. 175.4.
    Da steht nichts von Männlich oder Weiblich. Was dem Tessin evtl. anzulasten wäre, ist höchstens, dass die nicht noch eine Frau nominiert haben.
    26 8 Melden
    • hueberstoebler 06.08.2017 11:23
      Highlight warum eine frau nominieren wenn der mann die bessere wahl ist (zumindest in diesem fall jetzt)?
      ich finde dem tessin darf man gar nichts anlasten.
      8 2 Melden
    • Mutzli 06.08.2017 16:40
      Highlight @hueberstoebler Welche sind denn diese Kandidatinnen aus dem Tessin, denen Cassis so offensichtlich überlegen ist? Ist eine ernstgemeinte Frage, denn ich bin alles andere als ein Experte für Tessiner Politik.
      4 0 Melden
    • hueberstoebler 06.08.2017 18:38
      Highlight @mutzli ich befasse mich grundsätzlich nicht mit unseren politikern. Ich kann auf diese frage also nicht antworten.
      Womit ich mich befasse ist Feminismus und dessen Ausgeburten.
      Frau Graf ist keine Feministin und keine Kämpferin für Gleichberechtigung, sondern versucht mit diesen Aktionen von wegen Frauenquote lediglich von ihren Schwachstellen und fehlenden Qualifikationen abzulenken.
      4 3 Melden
    • Mutzli 06.08.2017 21:47
      Highlight @hueberstobler ...also ohne irgendeine Ahnung von Schweizer, geschweige denn Tessiner Politik zu haben, ist "der mann" sowieso die bessere Wahl? Momou, klingt überzeugend. Wieso Sie dann aus Ihrer selbsterklärten Ignoranz heraus Frau Graf beurteilen ist dann wohl nur Konsequent.

      Btw. "Feminismus und dessen Ausgeburten?" Immerhin versuchen Sie gar nicht erst Ihre Verachtung für Gleichberechtigung zu verstecken.....
      4 3 Melden
    • hueberstoebler 06.08.2017 22:07
      Highlight ich möchte feminismus nicht mit gleichberechtigung vergleichen, das ist alles.

      ebenfalls habe ich nie behauptet dass cassis die beste wahl wäre. nur scheint es einen grund zu geben, weshalb er und keine frau vorgeschlagen wurde.

      frau graf allerdings kann statt qualitäten nur die frauenquote vorweisen.
      3 3 Melden
    • Mutzli 07.08.2017 14:19
      Highlight @hueberstobler Falls Sie Feminismus mit Gleichberechtigung nicht mal vergleichen, geschweige denn gleichsetzen wollen, wäre es entweder gut zu wissen, was für eine Form von Feminismus Sie meinen und sich vielleicht mal mit der Geschichte der Frauen-
      und Gleichberechtigungsbewegung zu befassen.

      Die Möglichkeit, dass der Grund für die alleinige Nomination von einem Mann evtl. etwas mit Sexismus zu tun haben könnte, kommt Ihnen gar nicht erst in den SInn?
      P.S. Die Qualitäten von Frau Graf wären in diesem Zusammenhang nur relevant, falls sie sich als Kandidatin der FDP bewerben würde.
      2 1 Melden
    • hueberstoebler 07.08.2017 15:43
      Highlight @mutzli

      man kann natürlich immer alles auf den sexismus schieben. Macht das Leben einfacher, man sucht sich einen Sündenbock, anstelle die eigenen Schwachstellen auszubessern. Früher waren's die Juden, heute sind's die Männer.

      PS: Ich habe von Frau Grafs Qualitäten gesprochen, meinte aber natürlich damit stellvertretend die Qualitäten der Frauen, die Frau Graf gerne im Bundesrat sehen würde.

      Wenn ich eine offene Stelle im Bereich Elektrotechnik habe, und ich habe zwei Bewerber; einen qualifizierten Elektroingenieur (Mann) oder eine KV-Angestellte (Frau); gilt hier die Frauenquote?
      2 1 Melden
    • hueberstoebler 07.08.2017 15:47
      Highlight Btw,
      Gemäss meiner schulischen Grundbildung steht Feminismus für die Besserstellung der Frau in Bereichen, wo sie bisher weniger Rechte als ein Mann hatte;

      wohingegen sich Gleichberechtigung dafür einsetzt, dass beide Geschlechter die gleichen Rechte und Pflichten haben (Lohn, Militärdienst, etc).

      Es gibt sicher viele gute feministische Grundgedanken, die leider oftmals von einigen wenigen mit Feminazi-Gedankengut vermischt werden. Deshalb distanziere ich mich vom Begriff als ganzes.
      1 2 Melden
    • Mutzli 07.08.2017 18:01
      Highlight @hueberstobler Heiliger Bimbam, ja klar, den Männern gehts genau gleich wie den Juden anno dazumal. Ich hab auch immer ein Riesenproblem wie ich meinen Männerstern farblich am besten mit dem Rest meines Outfits kombiniere, dafür sind die Ghettos ja eigentlich ganz gemütlich...Aber sonst gehts noch? Als Nachkomme von Holocaustüberlebenden und als Mensch überhaupt ist dieser Vergleich dermassen daneben, dass ich wirklich nicht weiss was ich noch mehr dazu sagen soll.. Jänu. Sonst bleibts ja beim alten, Sie reden von den nichtexistenten Fähigkeiten der Kandidatinnen, von denen Sie ja,(1/2)
      1 1 Melden
    • Mutzli 07.08.2017 18:07
      Highlight (2/2) wie Sie selbst erklärt haben, keine Ahnung haben. Ich weiss ja nicht, wie es zu Ihren Zeiten mit der schulischen Grundbildung aussah, aber was das Thema Feminismus betrifft, war man da zu meinen Zeiten (zum Glück) schon weiter. Wobei Sie natürlich nichts daran hindert sich jetzt darüber zu informieren, denn mal abgesehen von TERFs und anderen Spinnern ist Feminismus ganz klar= Gleichberechtigung. Ist z.B. der Grund wieso Gruppen wie SP Frauen und Alliance F von Anfang an Projekte wie den Vaterschaftsurlaub unterstützen, aber ich glaube ich lasse Sie besser in Ihrer Filterblase...
      2 1 Melden
    • hueberstoebler 08.08.2017 16:44
      Highlight Sali mutzli,
      du nimmst ein Beispiel ziemlich persönlich. Dass die Juden zu Zeiten Nazideutschlands die Sündenböcke waren ist jedermann bekannt. Ich versuche allgemein bekannte Beispiele zu verwenden.

      Wärs Ihnen lieber, wenn ich stattdessen die Arbeitslosigkeit in der Schweiz mit Ex-Jugoslaven begründe, oder mit dem Mobbingopfer, das sichbdurch seine nerdigen Hobbies als Opfer anbietet?


      &wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe klar geschrieben dass Feminismus oft gute Gedankengänge aufweist, leider Feminazis das missbrauchen.

      [1/2 Ende]
      1 0 Melden
    • hueberstoebler 08.08.2017 16:45
      Highlight [2/2 Anfang]

      &Dass sich Feminismus für die Wehrpflicht der Frau einsetzt habe ich noch nie gehört.

      SP mit Feminismus gleichzusetzen weil sie den Vaterschaftsurlaub unterstützen finde ich auch nicht korrekt.

      Es gibt schon einen Grund, weshalb es zwei Begriffe gibt.
      1 0 Melden
  • Marlon Mendieta 05.08.2017 18:16
    Highlight Ich könnte sehr gut mit sieben Frauen im BR leben, hätte nicht das Gefühl, dass die Männer im Land vernachlässigt würden.
    Das ist für mich modern und gleichberechtigt...so bin ich erzogen worden und so lebe ich...wenn ein Mensch die Skills hat ist, spielt das Geschlecht keine Rolle.So wie Hautfarbe oder Sexualität.

    Oder etwa doch Sp und Grüne?
    Oder schmiert ihr einfach euren Wählerinnen Zucker ums Maul?
    57 18 Melden
    • Raphael Stein 05.08.2017 18:31
      Highlight Ich könnte sehr gut mit sieben Frauen im BR leben.

      Spätesten wenn du mal mit drei Frauen eine WG teilen musstest, wirst du das ganz anders sehen.
      Das aber sicher.
      23 8 Melden
    • Hubertus Goggi 05.08.2017 19:26
      Highlight Genau so
      Danke
      9 3 Melden
    • Marlon Mendieta 05.08.2017 22:24
      Highlight Keine ahnung, aber ich wünschte mir schon sieben seriöse Frauen im BR.Nicht Wg-girls
      6 4 Melden
    • Marlon Mendieta 05.08.2017 22:26
      Highlight Sorry Räphu
      Ich respektiere deine Wg wirklich, aber der Vergleich hinkt
      10 4 Melden
    • Raphael Stein 06.08.2017 10:13
      Highlight ok Terence, er hinkt ein wenig.
      Die Idee an sich stört mich nicht, jene mit einem FrauenBR.
      Problem ist bloss, es ist immer noch Politik und bleibt Politik. Und die war, ist und wird nie das, was wir uns wünschen. Weil jeder sich was anderes wünscht.
      0 2 Melden
  • thunder 05.08.2017 18:10
    Highlight Wenn die Frauen Frauen wählen würden, wäre das Problem ja gelöst.
    Offensichtlich gibt es selbst für die Frauen wichtigere Sachen als das Geschlecht.
    Die Politiker sollen endlich die realen Probleme lösen und nicht die Zeit mit solchem bullshit vertrödeln.
    72 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.08.2017 18:00
    Highlight Sie würde also ohne wenn und aber für eine Frau stimmen. Frau Graf ist eine Sexustin.
    78 17 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 18:25
      Highlight @MrGloon Ich zitiere: "Unter Vorbehalt der Anhörung der Kandidatinnen und Kandidaten in der Fraktion und auch unter Vorbehalt, was wir als Fraktion entscheiden.", das ist ein bisschen mehr als ein wenn oder ein aber.
      13 10 Melden
    • Gähn on the rocks 05.08.2017 18:46
      Highlight manchmal ist der erste gedanke zum thema nicht der hellste.
      9 5 Melden
  • Liberté 05.08.2017 17:10
    Highlight Maya Graf muss das als Interessenvertreterin sagen. Jedoch wird die nationale Kohäsion über die Regionen konstituiert und nicht über die Geschlechter.
    61 12 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:28
      Highlight @Liberté Soll das heissen, dass das Zusammenspiel der Geschlechter in der Schweiz für die nationale Kohäsion irrelevant ist? Mit Verlaub, dass wäre dann doch ein bisschen absurd, da gehts ja schliesslich darum wie sich 49% zu 51% der Bevölkerung gegenüber verhalten/repräsentiert sind. Meinetwegen kann man argumentieren, dass die Regionen wichtiger seien, acuh wenn ich dem nicht zustimmen würde, aber zu sagen die Geschlechter würden keine Rolle spielen?
      28 40 Melden
    • Liberté 05.08.2017 18:07
      Highlight @Mutzli Der Umkehrschluss ist hier nicht gültig.
      30 12 Melden
    • Liberté 05.08.2017 18:22
      Highlight Es gibt auch mehr Schwule in der Bevölkerung als Tessiner.
      10 6 Melden
    • Liberté 06.08.2017 09:21
      Highlight Okay, Maya Graf, können wir uns darauf einigen, eine Tessinerin oder einen schwulen Tessiner zu wählen ;-)
      1 0 Melden
    • Sansusie 06.08.2017 12:09
      Highlight Eben weil der Umkehrschluss nicht gültig bräuchte es eine Anpassung der Verfassung.
      0 2 Melden
  • Rendel 05.08.2017 17:06
    Highlight Das wichtigste ist, dass jemand unabhängig ist, nicht verfilzt und sich in Probleme anderer Regionen gut einfühlen kann, auch was Stadt und Land angelangt. Es gibt leider keinen Katalog was fähig bedeutet.
    Jeder versteht darunter etwas anderes und viele wollen einfach ihre Interessen vertreten haben.
    Irgendwie hat die Schweiz trotzdem überlebt.
    27 3 Melden
    • Gähn on the rocks 05.08.2017 17:17
      Highlight sag mir mal einer, wer in politischen positionen nicht verfilzt ist?!
      21 3 Melden
    • Rendel 05.08.2017 17:53
      Highlight Mit dem Rest sind sie dann einverstanden?
      4 1 Melden
    • Raphael Stein 05.08.2017 18:29
      Highlight ...in Probleme anderer Regionen gut einfühlen kann.

      Das hast du aber schön gesagt. Das mit dem einfühlen. Sich so durch Parteifilz durchfühlen. Unabhängig, unfinanziert und das in der Stadt und auf dem Land.

      Das lässt mich grad träumen an diesem heissen Tag.
      0 0 Melden
    • Gähn on the rocks 05.08.2017 18:41
      Highlight ja, absolut. ich denke, dass es unglaublich viele frauen gibt, die genau diesen rest erfüllen!
      1 1 Melden
  • derEchteElch 05.08.2017 16:48
    Highlight Es soll derjenige/diejenige Bundesrat werden, wer am besten geeignet ist. Nicht weil Frau, nicht weil Tessiner. Vielleicht hat es dann halt einmal 7 männliche Tessiner im Bundesrat?

    Solange sie ihre Arbeit gut machen ist das egal, da muss auch Frau aufhören zu jammern und nach Quoten zu schreien...
    72 25 Melden
    • DerTaran 05.08.2017 17:45
      Highlight Grundsätzlich ja, aber wie man sieht hat Mann sich im Tessin so positioniert, dass er keinen Mitbewerber hat. Wenn es eine welsche Frau wird, dann darf die tessiner FDP nicht jammern.
      20 17 Melden
    • Helona 05.08.2017 17:52
      Highlight Dann sind wohl sieben äusserst fähige Zürcherinnen auch ganz nach Ihrem Geschnack. Nehme ich an.:)))
      10 3 Melden
    • Rendel 05.08.2017 17:59
      Highlight Das glaubst du doch selber nicht, dass es mal 7 Tessiner Bundesräte gibt. Es geht um knallharte Interessenvertretung und nicht um den für das Amt am besten geeigneten.
      6 1 Melden
    • derEchteElch 05.08.2017 18:51
      Highlight @Helona, ich denke sogar, dass 7 Zürcherinnen die Ahnung von Politik und der Welt haben besser sind, als 7 Grüne (mit ihren unrealistischen Illusionen), 7 Linke (für die eh alle immer nur gleich sind) und 7 Tessiner (die nur die Bergwelt kennen) zusammen.. 😉

      Besser wären natütlich Basler, die haben im Gegensatz zu den Zürchern auch internationsl erfolg 😜
      9 14 Melden
    • Helona 06.08.2017 10:01
      Highlight Interessanter Vorschlag! Aber, ich befürchte, dass Rendel mit seiner vollkommen Recht hat. Leider.
      0 0 Melden
    • DerTaran 06.08.2017 15:58
      Highlight @derEchteElch, und wer entscheidet, wer die 7 Zürcherinnen die Ahnung von Politik und der Welt haben sind? Du, der König von Zürich oder der Kaiser von Bern?
      Ich glaube, du hast Demokratie noch nicht verstanden.
      Wir veranstalten das ganze Prozedere um die 7 Besten zu finden, da aber in der Schweiz neben Frauen, Zürcher und Basler auch Männer, Grüne, Linke und Tessiner leben, gibt es eben keine Übereinstimmung in der Schweizer Bevölkerung wer die beste Sieben sind.
      Das System mag nicht überragend sein, aber bis jetzt ist es s'Beschte wos je hets gits.
      4 0 Melden
    • derEchteElch 06.08.2017 18:47
      Highlight DerTaran;
      Danke, ich bin absolut deiner Meinung. Aus diesem Grund ist auch eine/die Diskussion um eine Frauenquote völlig fehl am Platz und überhaupt nicht Demokratiewürdig.

      Ich hoffe, du verstehst meinen Kommentar nun etwas anders... 😉
      1 3 Melden
    • Rendel 06.08.2017 20:21
      Highlight Aber eine Frau im Bundesrat ist einfach zu wenig, das hat mit Quote noch gar nichts zu tun.
      5 0 Melden
  • highfish100 05.08.2017 16:46
    Highlight Der 2. FDP-Sitz wird wohl auch bald frei werden. Wenn jetzt Casais gewählt wird, ist ganz klar dass dieser 2. Sitz eine Frau besetzen wird.
    Hier sollte man einfach etwas geduldig und strategisch handeln.
    22 12 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:31
      Highlight @highfish100 "Ganz klar" ist es eben nicht. Man kann auch der Meinung sein es wäre besser gar keine Frauen im Bundesrat zu haben (warum auch immer), aber da es keine Quotenregelung gibt, ist die nächste gewählte Person alles andere als klar. Wenn man einen Blick zurück wirft auf vergangene Wahlgänge hiess es schon allzu oft wie absolut klar und geregelt die ganze Sache sei...
      12 12 Melden
  • Redly 05.08.2017 16:40
    Highlight Wer GLEICHbeRECHTigung will, hört endlich auf, alles aus Sicht Frau oder Mann zu betrachten.
    Und dann sind jegliche Quotenüberlegungen Unsinn.
    78 10 Melden
    • Sansusie 06.08.2017 12:15
      Highlight Solange die Gleichberechtigung keine Tatsache ist muss thematisiert werden, wie sie erreicht werden kann.
      Du kannst doch nicht davon ausgehen, dass sich dieses Anliegen in Luft auflöst, nur weil es ignoriert wird? Und es scheint ein Anliegen vieler Personen, sowohl von Frauen als auch Männern, zu sein.
      4 4 Melden
    • Redly 07.08.2017 01:38
      Highlight Wie kommst Du darauf, dass die Gleichberechtigung nicht erreicht ist? Ausser natürlich, dass es noch Gesetze gibt, die Männer benachteiligen (umgekehrt aber nicht).
      3 4 Melden
  • rodolofo 05.08.2017 16:34
    Highlight Ich glaube, die Waadtländerin könnte den Grün-Roten gefallen! Mir geht es jedenfalls so.
    Ignazio Cassis ist mir sehr sympathisch, aber seine politischen Vorstellungen sind allzu rechts.
    Der Nationalrat ist schon rechts-rechts.
    Immer wenn es wieder heisst: "Der Nationalrat hat beschlossen..." folgt der nächste frustrierende Hammer.
    Wenn das jetzt auch im Bundesrat so laufen soll, dann kann ich mich bald aus der Politik verabschieden.
    Dann gibt es für mich nur noch Fatalismus und Hoffnungslosigkeit, denn beten kommt nicht in Frage.
    Also, nehmt bitte die Waadtländerin! Wie heisst sie noch gleich?
    17 46 Melden
    • poga 05.08.2017 17:38
      Highlight @rodolofo da Grün-Rot momentan sehr Wirtschafts-autoritäre Ansichten Pflegt und die FDP die Wirtschaftsliberale Partei ist, wäre es schon ein wenig zynisch, wenn diese der FDP vorschreiben wollen wer ihr Bundesrat ist. Wollte diesen Umstand nur mal erwähnen. Soll nicht werten deiner Meinung gegenüber sein.
      18 5 Melden
    • rodolofo 05.08.2017 19:16
      Highlight @ poga
      Die FDP ist kein Monolith.
      Und im Schweizer System gibt es ja die Besonderheit, dass die ANDERN die Person für den Bundesrat auswählen.
      Die einzige Partei, die diese Schweizerische Besonderheit nicht akzeptieren kann, ist die SVP.
      Die SP hat ihren Widerstand dagegen irgendwann zähneknirschend aufgegeben, nachdem die Andern einigermassen valuable KanidatInnen gewählt haben.
      Bei den gegenwärtigen Machtverhältnissen ist aber mit der problemlosen Wahl von Cassis zu rechnen.
      6 5 Melden
  • Yippie 05.08.2017 16:33
    Highlight Doris Leuthard hatte schon recht damit, dass es blöd ist, wenn jeweils nur ein Kandidat neu gewählt wird. Dann kommen alle daher gerannt, welche sich irgendwie nicht vertreten fühlen im Bundesrat.

    Schlussendlich ist aber immer noch das wichtigste Kriterium die Eignung eines Kandidaten zum Bundesrat. Geschlecht, Herkunft usw. sind zweitrangige Kriterien, die man berücksichtigen kann, wenn es mehrere Kandidaten gibt, die das erste Kriterium erfüllen.
    27 5 Melden
  • Rich19_0 05.08.2017 16:32
    Highlight mit dieser Argumentation liesse sich auch problemlos ein Teenager im Bundesrat rechtfertigen...
    56 14 Melden
    • Gähn on the rocks 05.08.2017 17:23
      Highlight und eine seniorin, oder eine alleinerziehende, oder eine seconda, oder eine veganerin, und eine schlangenhalterin,...uswusw. jawoll!
      du vergleichst frauen mit teenagern. dann sage ich, wer einen diesler hat, darf nicht abstimmen. oder so:-)
      20 12 Melden
  • Mutzli 05.08.2017 16:30
    Highlight Interessantes Interview, danke. Ist wirklich ein bisschen absurd, wenn sich der designierte Quoten-Tessiner über schon nur die Idee einer Quoten-Frau mokiert. Ich fände es wirklich äusserst positiv, wenn alle Parteien verpflichtet wären zumindest zu versuchen mehrere Personen als tatsächlich repräsentative Auswahl zu nominieren. Dann könnte der Faktor Eignung und Kompetenz auch um einiges besser zu Zuge kommen, als wenn man nur gerade die eine offizielle Nase wählen sollte.
    23 21 Melden
  • mukeleven 05.08.2017 16:29
    Highlight diese frauenquoten-diskussion geht mir langsam auf den sack.
    der oder die faehigste sollte es sein, sinnigerweise aus dem sueden der schweiz - alles andere waere gerade auch den ladies ggu nicht fair.
    50 21 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:33
      Highlight @mukeleven Den Widerspruch einer untervetretenen Mehrheit eine Quote abzustreiten, während Sie die Quote einer 6% Minderheit verteidigen, sehen Sie aber schon, oder?
      17 23 Melden
    • mukeleven 05.08.2017 23:56
      Highlight ja @mutzli das sehe ich schon - manchmal brauchts neben arithmetik auch ein wenig fingerspitzengefuehl und gesunder menschenverstand.
      ... ein politisches und historisches grundverstaendnis setzt das aber voraus.
      hier: regionenvetretung duenkt mich persoenlich wichtiger als die genderfrage (vor allem ueber quoten diktiert).
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.08.2017 04:10
      Highlight Klar ist es ein Widerspruch, doch ist es nun mal so, dass jeder Bundesrat in irgendeiner Weise, die Interessen seiner Wahlregion/Heimat vertritt und nicht die der Geschlechter, ausser sie heissen Regula Rytz und leben auf einem Ponyhof . Das Tessin ist immerhin auf Platz 8 bezüglich BIP und eine der vier Sprachregionen der Schweiz (ja Puschlav,Bergell und Misox sind auch italienischsprachig, I know) darum sind Ihre 6% nicht wirklich aussagekräftig , bin absolut der Meinung, dass es Zeit ist für einen Bundesrat aus dem Tessin und wenn die fähigste Person ein Mann ist, dann ist es halt so.
      7 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.08.2017 16:25
    Highlight Natürlich hätte die FDP fähige Frauen.
    Karin Keller-Sutter zum Beispiel.
    Ob das den linksaussen-Grünen gefallen würde? 🤔

    PS: Nie vergessen: Die Grünen sind eine Mini-Partei mit 7 Prozent Wähleranteil. Also nicht überbewerten!
    48 15 Melden
  • Angelo C. 05.08.2017 16:19
    Highlight Ist Maya Graf eine Instanz 😉??

    Und: Ob es nun Cassis (von dem nach wie vor ausgehen darf) oder der Genfer Pierre Maudet schafft, ist mir eigentlich so ziemlich wurscht.

    Weshalb es aber umsverrecken und ungeachtet allfälliger Kompetenz und Qualifikation zwingend eine Frau sein müsste, ist mir völlig schleierhaft 🤔!
    46 18 Melden
    • satyros 05.08.2017 23:00
      Highlight Ja, eigentlich müsste die Qualifikation ausschlaggebend sein. Seit Einführung des Frauenstimmrechts wurden aber 27 Männer und nur 7 Frauen in die Landesregierung gewählt. Es will mir hoffentlich niemand erzählen, es gäbe vier Mal mehr kompetente Männer als Frauen für diesen Job. Es scheint eher, dass das Geschlecht bei der Wahl eine nicht unwesentliche Rolle spielt und Frauen kaum eine Chance haben, gewählt zu werden - Kompetenz hin oder her. Da etwas Gegensteuer zu geben, find ich jetzt nicht das Dümmste.
      9 5 Melden
  • Mädi24 05.08.2017 16:19
    Highlight warum schaut man immer alle in erster linie als mann, frau, tessiner, romand, ... an und nicht einfach als menschen oder schweizer/in?
    23 7 Melden
  • Pasch 05.08.2017 16:16
    Highlight Der/Die beste(r) Mann/Frau für den Job! Quotenquatsch ist nicht im Sinne des Volkes!
    30 15 Melden
    • Mutzli 05.08.2017 17:34
      Highlight Da müsste aber zuerst noch die Verfassung angepasst werden..
      6 12 Melden
  • Caturix 05.08.2017 16:15
    Highlight Es gibt in der Schweiz auch mehr Katzen als Tessiner wo sind den die vertreten im Bundesbern ?
    40 15 Melden
    • meglo 05.08.2017 18:19
      Highlight Ein Einwand der Kategorie "dümmer gehts nümmer".
      6 8 Melden
  • ZH27 05.08.2017 16:12
    Highlight Und die Annahme ist, dass eine Frau andere Frauen besser vertritt? Als ob Frauen politisch eine homogene Gruppe wären. Quoten nach Sprachgruppen sind eher gerechtfertigt, da auch Kultur- und teilweise Interessensunterschiede existieren. Mir ist vollkommen egal, ob eine Frau oder ein Mann im Bundesrat ist, solange die Person fähig ist und ich mit den politischen Einstellungen einverstanden bin. Ist mir bis heute ein Rätsel, weshalb vor allem die Linke so eine wahnsinnsige Freude an Quoten hat. Zum Glück ist die Schweiz genug liberal, dass wir die Meritokratie nicht zu Grabe tragen müssen.
    35 13 Melden
  • rauchzeichen 05.08.2017 16:11
    Highlight "Sollte nicht einfach die fähigste Person gewählt werden, unabhängig von Geschlecht und Herkunft?"

    "Generell kann man sagen, dass sowohl Frauen wie Männer Wert darauf legen, dass sie kompetent sind. Mit dieser Voraussetzung kann man den Spiess umdrehen und provokativ sagen: Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war?"

    da hat sies aber nicht begriffen. die einzig richtige antwort auf die frage ist ja. das was sie macht, ist genau jene art der reaktion, die zwar feministisch, aber nicht gleichberechtigend ist.
    24 18 Melden
  • Alle haben bessere Namen als ich. 05.08.2017 16:11
    Highlight Diese ganzen Quoten und was auch immer sind doch absoluter Blödsinn. Wir haben auch keine Ausländer und keine Jungen im Bundesrat und homosexuell war meines Wissens auch keiner. Und weiss jemand wann das letzte mal ein Bundesrat aus den Urkantonen kam? 1971, der Erste und einzige.

    Von mir auch könnten sieben Zwergkaninchen unser Land regieren, hauptsache sie wären kompetent.
    Und die Aussage von Frau Graf: „Bis jetzt hat es offensichtlich gereicht, wenn man ein Mann war?” klingt zwar hübsch provokativ, macht aber schlicht und ergreifend keinen Sinn.
    43 7 Melden
  • Knox420 05.08.2017 16:10
    Highlight Aber... Wie kann denn eine Frau von der Küche aus Bundesrat sein? Fragen über Fragen.... (jk)
    19 13 Melden
    • FancyFish 05.08.2017 18:54
      Highlight 😂
      6 1 Melden
  • MaxHeiri 05.08.2017 16:08
    Highlight Als nächstes müssen sie noch nach Religionszugehörigkeit berückichtigt werden. Wie wäre es zusätzlich noch einen Veganer darin zu haben, und als nächstes jemand mit einer anderen sexuellen Orientierung? Wie wäre es mit einer Quote von tattowierten Bundesräten?

    Nein mein Gott: Je mehr Quoten, desto unfairer wird das Ganze.
    34 10 Melden
  • acove 05.08.2017 16:05
    Highlight Maja Graf sie vergessen wohl weißlich, dass bis an hin mehr Frauen im BR Einsitz genommen haben als die Tessiner je Bundesräte gehabt haben. Wieso Sie nun glauben, es müsste an Stelle eines Tessiners wieder ein Frau in das Amt gewählt werden müssen, wissen nur die Götter, welche Sie gerufen haben. Viele davon dürfte es aber in unserem Kulturkreis wohl nicht geben.
    22 19 Melden
  • Fachmann 05.08.2017 16:03
    Highlight Warten wir mal ab ob das Geschlecht der Kandidaten immer noch so wichtig ist, wenn demnächst Karin Keller-Suter zur Wahl steht. Ich denke, die Geschlechterfrage ist vor allem Mittel zum Zweck, um Cassis mit einem FDP Mitglied links der Mitte, am besten gleich mit einem NEBS Mitglied (und davon gibt es in der FDP mehrere) zu verdrängen.
    Dabei sollte aber nicht vergesse werden, dass diese Position innerhalb der FDP nur eine kleine Minderheit repräsentiert. So gesehen repräsentiert Cassis die Interessen seine weiblichen Wähler sogar besser als z.B. NEBS Vorstands-Mitglied Laura Sadis...
    22 5 Melden
  • Rendel 05.08.2017 16:00
    Highlight Ich wäre für eine tessiner Frau. Was spricht gegen Frau Sadis, ausser dass sie sich 2015 aus der Politik zurückgezogen hat. Vielleicht machte sie eine kreative Pause.
    7 17 Melden
    • Rendel 05.08.2017 19:04
      Highlight Die Blitzer sollen mich doch aufklären warum Frau Sadis inkompetent sein soll.
      0 6 Melden
    • Fachmann 05.08.2017 21:47
      Highlight @Rendel habe nicht geblitzt, aber als NEBS Vorstandsmitglied ist sie für mich (und wohl auch viele andere) ein No-Go.
      5 0 Melden
  • skankhunt42 05.08.2017 15:59
    Highlight Wie wär's mit einer Bundesratskandidatin aus dem Tessin. Dann wird gleich alles abgedeckt und wir müssen uns nicht mehr um irgendwelche Quoten streiten.
    10 14 Melden
    • FancyFish 05.08.2017 18:57
      Highlight Das wäre doch der feuchte Traum der Quotenheinis...
      3 0 Melden
  • Vachereine 05.08.2017 15:54
    Highlight Es stimmt: Wir sind mehr Frauen als Tessiner. Wir sind aber noch viel mehr Idioten. Also muss ein Idiot gewählt werden!
    40 10 Melden
    • Charlie Brown 05.08.2017 17:01
      Highlight Meine Stimme hättest du.
      26 3 Melden
    • Vachereine 05.08.2017 23:54
      Highlight @Charlie:
      Gut gekontert!
      War aber auch eine Steilvorlage von mir.
      3 1 Melden
  • Karl33 05.08.2017 15:52
    Highlight «Es gibt mehr Frauen als Tessiner in der Bevölkerung»
    Und es gibt mehr Deutschschweizer als Romands, Tessiner und Räteromanen. Egoistischer kann man als Frau definitiv nicht sein: Eine Quote für das eigene Geschlecht beanspruchen, aber Quoten für tatsächliche Minderheiten ablehnen.
    37 13 Melden
  • Hessmex 05.08.2017 15:51
    Highlight Das habe ich eigentlich erwartet, das da noch die "Frauenquote" ins Spiel gebracht wird. Ich finde das absolut daneben, das hat in einer Regierung nichts verloren! Von mir aus kann der Bundesrat aus 7 Frauen bestehen, vorausgesetzt es sind die besten!
    36 5 Melden
    • Rendel 05.08.2017 17:00
      Highlight Das mit dem Besten ist aber immer schwierig. Da gibt es keine klaren Kriterien und im Parlament, das den Bundesrat wählt, geht es nie um den Besten. Schön wärs!
      14 3 Melden

ETH-Professor: «Über jeden von uns gibt es heute weit mehr Daten, als die Stasi jemals hatte»

Lassen sich Terroranschläge mit mehr Überwachung vermeiden? Nein, im Gegenteil, meint Soziologe Dirk Helbing. Die Totalobservierung münde in eine von Algorithmen gesteuerte diktatorische Gesellschaft.

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