Schweiz
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Mitglieder der antispeziesistischen Organisation «269 Libération Animale» an einer Protestaktion Ende März 2018 in Genf. Bild: KEYSTONE

«Man hält uns nicht mehr für Spinner»: Mitgliederboom bei Tierrechtlern

Im Juni lanciert der Thinktank «Sentience Politics» eine Volksinitiative, die die Massentierhaltung in der Schweiz abschaffen will. Der Verein und ähnliche Tierrechtsorganisationen verzeichnen einen stetigen Anstieg von Sympathisanten.

18.05.18, 09:06 19.05.18, 17:36

In der Schweiz soll es bald keine Pouletflügeli zu Billigpreisen mehr geben. Dafür will die Denkfabrik «Sentience Politics» sorgen. Sie wird ihre Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» Anfang Juni lancieren, wie Co-Präsidentin Meret Schneider gegenüber watson bekanntgibt. 

Sentience Politics versteht sich als Teil der antispeziesistischen Bewegung. Antispeziesisten verurteilen die Überlegenheit der Menschen gegenüber der Tierwelt. 

Sentience Politics und Tierrechtsorganisationen mit ähnlichem Gedankengut verzeichnen einen stetigen Anstieg von Sympathisanten. Bei der Tierrechtsorganisation «Tier im Fokus» ist die Zahl der Neumitglieder 2018 gestiegen. «Um acht Prozent», sagt Präsident Tobias Sennhauser. Der Mitgliederanstieg schlägt sich auch auf Social Media nieder: Die Likes der Facebook-Seite der Tierrechtsorganisation kletterten im 2018 von 6500 auf 7600 – ein Zuwachs von rund 17 Prozent. Sennhauser: «Und auch die Spenden haben massiv zugelegt.» Vereine wie «Tier im Fokus» hinterfragen nicht nur das Töten von Tieren, sondern auch deren Gebrauch zu menschlichen Zwecken. 

Auch der Verein Animal Rights Switzerland stellt ein wachsendes Interesse fest, die antispeziesistische Organisation «269 Libération Animale» verzeichnet ebenfalls einen deutlichen Mitgliederzuwachs. Die Neuzugänger kämen aus den verschiedensten Sphären, sagt Präsidentin Elisa Keller in der Westschweizer Zeitung «Tribune de Genève». Keller: «Vom Banker über den Studenten bis hin zum Bauernkind.» 

Meret Schneider, Co-Geschäftsleiterin von Sentience Politics: «Sich für bessere Haltungsbedingungen für Tiere einzusetzen, gilt heute nicht mehr als absurd, man hält uns nicht mehr für Spinner – im Gegenteil.»

Tobias Sennhauser von «Tier im Fokus» erklärt sich die Entwicklung folgendermassen: «Eine Rolle spielt sicher, dass die vegane Bewegung boomt und der Fleisch- und Milchkonsum sinkt. Viele Veganer werden zu Antispeziesisten. Mehr Veganismus bedeutet also auch mehr Antispeziesismus.» Ausserdem zentral sei das mediale Können der Bewegung. «Es gelingt ihr immer wieder, politische und mediale Akzente zu setzen.»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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97Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maya Eldorado 19.05.2018 09:21
    Highlight 2)
    Das Geschrei der Sau verfolgte mich noch sehr lange, vor allem beim Fleisch essen.
    Sowie ich von zuhause weg kam, hörte ich mit der elenden Fleischesserei auf.
    8 17 Melden
    • Husar 19.05.2018 15:48
      Highlight Mir erging es ebenso. Aber mit Kopfsalat.
      8 3 Melden
  • Maya Eldorado 19.05.2018 09:19
    Highlight Ein unvergessenes Erlebnis von mir. Das ist jetzt gut 60 Jahre her. Da war ich neun Jahre alt.
    Auf dem Heimweg von der Schule, als ich an der Metzgerei vorbei ging, war der Schlachtraum offen. Darin der Metzger mit einer Sau, die er in einen Zuber mit heissem Wasser tauchte. Die Sau quitschte und schrie.
    Ich rannte entsetzt nach hause und zu meiner Mutter in die Küche. Ich zu ihr: "Ich esse nieeee mehr Fleisch."
    Meine Mutter so: "Spinnst Du, Du musst, sonst wirst Du nicht gross und stark."
    Während des Mittagessens, vor allem wenn ich auf Fleisch bis, hörte ich die ganze Zeit die Sau schreien.
    4 15 Melden
  • bfm 19.05.2018 08:29
    Highlight Ein Zuwachs von 8%, ein Zuwachs der Facebook-Likes um ein paar hundert - tönt beeindruckend. Wenn eine Grüppchen von drei Personen in einem Jahr drei weitere findet, ist dies sogar ein Zuwachs von 100% !
    In realen Zahlen bleiben Veganer, PETA, Antispeziesisten usw. allerdings immer noch ein marginales Grüppchen, effektiv unter 3% der Bevölkerung, aber halt penetrant laut.
    20 5 Melden
  • cyberstad@ 19.05.2018 07:12
    Highlight Alles gut so weit. Der Begriff "Antispeziesist" wäre allerdings zu überdenken. Klingt zu sehr nach Sekte. Pflanzen sind ja auch eine Spezies. Menschen ebenfalls. Somit müsste sich der Antispeziesist umbringen. Aber egal, er verhungert sowieso.
    9 2 Melden
  • CASSIO 18.05.2018 20:20
    Highlight ich versteh diesen trend nicht! tiere haben bereits heute alle politischen rechte. im parlament haben wir jede menge hühner und esel, einpaar affen sind auch darunter, einige schlaue füchse gibt's auch, nicht viele... aber da kann doch wirklich niemand kommen und noch mehr rechte für diese tiere verlangen!?!
    33 6 Melden
  • Gubbe 18.05.2018 18:22
    Highlight Es gibt Leute, sie nennen sich Veganer, die essen kein Fleisch und tierische Produkte, weil sie glauben, dass Tiere für uns keine Nahrung sind. Der ganze Hype kommt aus den USA, wo alles Gute herkommt. Unsere Veganer sind nicht dumm, sie wissen, dass mit ihrer gewählten Nahrung, nachgemachte Würste usw. nicht alle Elemente hat, die der Körber haben sollte. Als Beilage werden Produkte aus der Pharmaindustrie gegessen. Weil das die meisten Anderen nicht wollen, wird die Tiertöterkeule ausgepackt. Unterschwellige Beleidigungen kommen noch oben drauf. Aber Hej, jetzt gibt es doch Insekten...
    35 29 Melden
    • Maya Eldorado 19.05.2018 08:43
      Highlight Insekten sind auch Tiere.
      Kommt für Veganer also auch nicht in Frage.
      4 1 Melden
  • psylo 18.05.2018 17:18
    Highlight Gibt es den Initiativtext schon irgendwo zu lesen? Mir stellen sich zwei Fragen: Wie weit soll das Massentierhaltunsverbot bezüglich Arten gelten. Säugetiere? Wirbeltiere? Wie steht es mit Meeresfrüchten, Insekten (Bienenstock)? Und wo ist die Grenze zwischen Massen- und akzeptabler Tierhaltung?
    18 3 Melden
    • lilie 18.05.2018 18:06
      Highlight @psylo: Ich kenn den Initiativtext nicht, aber so weit ich verstanden habe, sind nur Nutztiere betroffen. Also Kühe, Schweine, Geflügel, Fische...

      Meeresfrüchte werden bei uns glaubs nicht gezüchtet und Bienen rechnet man mWn in Stöcken - das sind auch nie Tausende.

      Aber in diesem Bereich muss schon was gehen! Ich kenne einen Biobauer, der 3000 Hühner halten wollte. Das wurde im nicht bewilligt, weil angeblich nicht rentabel - es hätten mindestens 10'000 sein müssen. Das ist doch gaga!!! 😣
      25 9 Melden
    • CASSIO 18.05.2018 20:22
      Highlight was? gegen massentierhaltung? endlich keine vollen züge mehr zu stosszeiten??? grossartig! wo muss ich unterschreiben?
      14 5 Melden
    • Higugma 18.05.2018 22:19
      Highlight Meiner Meinung nach sollten wir auch auf Bienenhonig aus Massentierhaltung verzichten: http://www.der-postillon.com/2011/07/tierschutzer-fordern-boykott-von-honig.html?m=1
      11 17 Melden
    • derlange 18.05.2018 22:28
      Highlight @lile
      Du verbreitest devinitiv Falschaussagen. Im Biologischen Landbau sind Max. 2‘000 Legehennen je Stalleinheit erlaubt. Es sind maximal zwei Stalleinheiten pro Betrieb erlaubt.
      Realistisch/in der Praxis ist jedochnur eine Stalleinheit (Auflagen 2. Produktionsstätte relativ hoch)
      Quelle: https://www.bio-suisse.ch/media/VundH/Regelwerk/2018/DE/rl_2018_1.1_d_auszug_ii_2017.12.11.pdf



      Ich denke ihm wurde die Bewilligung verwehrt, da er zwei Produktionsstätten haben muss. Bedenkt auch dass dies folgendes bedeutet: Kulturland muss ersetzt werden (Fruchfolgefläche, Rangierplatz, Erschliessung..)
      12 1 Melden
    • Til 18.05.2018 22:46
      Highlight @higugma: aus den Philippinen?
      2 0 Melden
    • psylo 19.05.2018 09:19
      Highlight Es muss auf jeden Fall etwas gehen in diesem Bereich, aber ich finde die Frage interessant, wie das durchgesetzt und abgegrenzt wird. Wahrscheinlich wird der Initiativtext da nicht sehr spezifisch sein, und dies wird dem Bundesrat und Parlament bei der Gesetzgebung überlassen. Die Frage nach Meeresfrüchten geht mit der Frage nach Importzulassungen einher; wenn die Initiative den Import von Massenhaltungs-Fleisch nicht betrifft, wird sie wohl eher wenig verändern bezüglich Billig-Poulet.
      0 1 Melden
  • bebby 18.05.2018 15:05
    Highlight Und was ist mit den Pflanzen, sind die denn weniger Wert? Die leben ja auch, z.T. länger als wir. Und Pilze sowieso.
    Abgesehen davon essen fast alle Fleisch- und Allesfresser alles, ausser ihre eigene Spezies. Hier liegt doch die eigentliche Grenze.
    20 15 Melden
  • Sheldon 18.05.2018 13:13
    Highlight Die Diskussion zeigt folgendes auf: Es gibt Leute, die haben eine Abneigung gegen Leute, welche keine Abneigung gegen Fleisch haben. Und dann gibt es wiederum Leute, die haben eine Abneigung gegen Leute, die eine Abneigung gegen Fleisch haben. Und dann gibt es Leute, die haben zwar keine Abneigung gegen Fleisch, essen aber kein Fleisch, weil sie davor Angst haben, böse zu sein. Und wieder andere essen Fleisch trotz Abneigung, weil sie sonst gemobbt würden. Früher war es einfacher. Da gab es einfach am Freitag sicher kein Fleisch.
    39 3 Melden
    • Liselote Meier 18.05.2018 14:29
      Highlight Aber auch nur weil die Menschen mehrheitlich, durch religiöse Indoktrination glaubten, dass Fisch kein Fleisch sei, bezüglich man ass am Freitag kein "Fleisch".

      Der Korinter der herangezogen wurde macht die Sache noch Abusurder, denn der besagt auch, dass Fleisch von Vögel auch nicht das selbe ist wie vom Vieh. Komischerweise galt aber Huhn auch als Fleisch.

      Ist der einzige Grund warum auch heute noch viele meinen Fisch sei kein Fleisch und auch so in der Lebensmittelverordnung steht.



      10 17 Melden
    • aglio e olio 18.05.2018 14:45
      Highlight Bezüglich Freitagen bin ich gar nicht so überzeugt. Angeblich hab es früher hin und wieder "gekarpftes" Schwein.
      Nicht nur Not macht erfinderisch. Appetit auch:
      http://m.news.de/panorama/855044846/wie-moenche-beim-fasten-schummeln/1/
      4 0 Melden
    • BVB09 18.05.2018 15:41
      Highlight Ich bin mit dir bei allem einverstanden bis auf "Und wieder andere essen Fleisch trotz Abneigung, weil sie sonst gemobbt würden" Wo bitte werden Leute hier gemobbt, weil sie kein Fleisch essen?!🤔🤔🤔🤔
      10 5 Melden
    • Sheldon 18.05.2018 17:38
      Highlight @jay gamer: lädtst du einen Veganer an einen lustige Grillabend ein?
      10 7 Melden
    • BVB09 18.05.2018 17:43
      Highlight Ja.
      14 4 Melden
    • Sheldon 18.05.2018 18:29
      Highlight GamingConservative: dann hab ich schon was anderes vor. Sorry
      3 14 Melden
  • PlanB 18.05.2018 11:59
    Highlight Tiere SIND gleich viel Wert wie Menschen. Zumindest diejenigen die erwiesenermassen Denken und Fühlen können. Man kann mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
    34 52 Melden
    • PlüschBerserker 18.05.2018 15:27
      Highlight Denken und fühlen?

      Also fühlen können auch Fadenwürmer, und die machen wir dann mit Wurmmittel hin, damit wir nicht elendiglich verrecken.

      Der Tiersekte geht es nur um niedliche Tierchen mit "Jööö-Faktor", die Arschgeburt darf gerne getötet werden.
      28 12 Melden
    • Mietzekatze 18.05.2018 15:51
      Highlight Und welche Tiere würde das ausschliessen?
      4 0 Melden
    • Husar 18.05.2018 16:08
      Highlight Nein.
      10 8 Melden
  • keplan 18.05.2018 11:39
    Highlight Verständnissfrage:
    Wie definiert Sentience Politics Massentierhaltung?
    Ab welche Zeitpunkt ist es Massentierhaltung und wäre damit verboten?
    28 4 Melden
    • aglio e olio 18.05.2018 14:39
      Highlight Ist es möglich, dass deine Frage lediglich rhetorische Haarspalterei ist um eine sachliche Diskussion zu vermeiden? Oder missverstehe ich dich?
      11 19 Melden
    • Husar 18.05.2018 16:10
      Highlight Die Initiative würde so wie so nichts am Konsum ändern. Und sie würde dem Tierwohl schaden statt nützen. Denn es würde dann einfach mehr Fleisch importiert, welches unter schlechteren Bedingungen produziert wird als bei uns.
      15 7 Melden
    • lilie 18.05.2018 18:12
      Highlight @keplan: Das ist gesetzlich geregelt. In Deutschland z.B. gelten folgende Definitionen:

      "Das deutsche Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung von 2013 nennt bei Intensivhaltung als Grenzwert 40.000 Plätze für Geflügel, 3.000 Plätze für Mastschweine (über 30 kg) und 900 Plätze für Sauen".
      4 3 Melden
    • keplan 18.05.2018 18:48
      Highlight Nein Husar ist es nicht, aber für mich entscheidend ob ich sowas unterstütze oder nicht. Den ein Bauer mit 50 Kühen kann auch als Massentierhaltung bezeichnet werden (je nach Definition), daher hats mich interessiert und ich wusste es nicht.

      @Lillie danke für die Info
      7 1 Melden
  • franzfifty 18.05.2018 11:38
    Highlight Viele verstehen scheinbar nicht um was es geht. Hauptsache sie koennen weiterhin ihr Fleisch verzehren unabhaengig ob hier Tiere oder Menschen darunter leiden. Hauptsache "Grillitarier" oder solchen Schmarren. Aber wenn diese dann ploetzlich ihre Katze, den Hund vermissen, weil jemand diesen gestohlen und gefressen hat, dann muss die Erde zur Rede stehen!
    32 81 Melden
    • Higugma 18.05.2018 22:20
      Highlight Genau, darauf ein fettes Steak 🥩
      13 6 Melden
    • CaptainLonestarr 19.05.2018 16:26
      Highlight Ich mag Katze, gabs msl im Rheintal im Resti. Verstehe nicht was daran schlimm sein soll. Auch Eichhörnchen und Fuchs oder Insekten, schmeckt alles...
      0 2 Melden
  • Maranothar 18.05.2018 11:25
    Highlight "Man hält uns nicht mehr für Spinner"
    Äh... doch. Wir haben immernoch andre Probleme die vorer zu lösen sind: Wirtschaftssystem, Religion, Nationalismus, Klimaerwärmung.
    43 45 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 18.05.2018 13:42
      Highlight die lösung der einen missstände sollte den anderen, und zwar den umgang mit tieren, nicht ausschliessen
      31 8 Melden
    • Datsyuk 18.05.2018 14:08
      Highlight Ist dir der Zusammenhang mit der Klimaerwärmung nicht bekannt?
      16 7 Melden
    • Luca Andrea 18.05.2018 15:13
      Highlight Fleischkonsum hängt mit der menschlichen Gesundheit und den Krankenkassenkosten zusammen. Tierhaltung hat einen Einfluss auf den Klimawandel.
      19 7 Melden
    • Mietzekatze 18.05.2018 15:53
      Highlight Ich finde essen ist ein ganz elementarer Punk! Wir tun es mind. 3x am Tag.. Aber schenken unserer Kleidung, Aussehen, Status mehr Aufmerksamkeit als etwas so essentiellem..
      12 2 Melden
    • Higugma 18.05.2018 22:21
      Highlight Nationalität hält uns zusammen. Klimawandel gibt es nicht und das Wirtschaftssystem hat zwar Fehler, ist aber unverzichtbar für unsere Gesellschaft.
      4 13 Melden
  • LeChef 18.05.2018 11:22
    Highlight „Man hält uns nicht mehr für Spinner“

    *Frau auf Titelbild posiert mit einem Kuh-Unterkiefer(?)*
    70 13 Melden
  • derlange 18.05.2018 11:22
    Highlight In der Schweiz gibt es klare Regelungen bezüglich Tierhaltung.
    Art. 36 im RPV, Art. 2 HBV.
    Was ist Massentierhaltung in euren Augen?
    Was seit ihr bereit zu bezahlen für das Pouletbrüstli, Chicken Wings, César-Salat, Pouletschnitzel, Pouletburger, Poulet-Schenkel, Chicken-Nuggets, Pouletlioner, Poulet-Cordon-bleu ?
    Seit Ihr bereit, auf ausländisches Poulet vollständig zu verzichten?
    28 2 Melden
  • MonImago 18.05.2018 11:08
    Highlight Es geht darum die Massentierhaltung in der Schweiz zu verbieten! Jemand dagegen?
    27 16 Melden
    • Genital Motors 18.05.2018 13:06
      Highlight ja.
      36 19 Melden
    • derlange 18.05.2018 13:14
      Highlight An wann ist es Massentierhaltung?
      Nenn mir bitte eine Zahl.
      Jeglicher Import stoppen wo nicht nach Schweizer Recht/Pflicht produziert wurde - logische Konsequenz, oder?
      Nur noch CH-Poulet, keine Einkaufstouristen, kein Freihandel von Lebensmitteln - würde es vereinfachen.


      23 0 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 18.05.2018 13:43
      Highlight gegen massentierhaltung? ja da bin ich strikt dagegen
      10 12 Melden
    • RedWing19 18.05.2018 20:50
      Highlight Massentierhaltung muss nicht per se schlecht sein.
      6 6 Melden
  • Sheldon 18.05.2018 10:53
    Highlight Im übrigen habe ich mich schon länger meinem Kater unterworfen. Türe auf dem Herrn, Türe zu, Futtertopf schon halb leer.. füllen, Arme blutig kratzen lassen. Nicht mal eine Darmentleerung in aller Ruhe ist möglich, ohne dass er an der Türe kratzt. Wo sind da meine Rechte ?
    31 5 Melden
  • Nelson Muntz 18.05.2018 10:42
    Highlight Lokal vom Metzger, der es vom Bauer aus dem Dorf nebenan hat. Die Fleischqualität ist zigMal besser als vom Grossverteiler.
    25 4 Melden
    • stabiler 18.05.2018 13:40
      Highlight Schön und gut. Es sagen 80 % der Leute, sie würden ihren Fleisch-Einkauf so handhaben. Was zu folgenden Fragen führt:

      - Werden diese Leute in Take Aways & Restis oder bei Delivery-Diensten dann plötzlich zu Vegetariern oder spielt da die Herkunft/Haltung keine Rolle mehr?

      - Wenn ja angeblich fast alle bio, regional, tierfreundlich usw. einkaufen, wohin geht dann das ganze Detailhändler-Standardfleisch?

      Und vor allem: "Der Bauer vom Dorf nebenan", was sagt das über die Haltung aus? Hast du mal in die dunklen Schweineställe des Bauers "vom Dorf nebenan" geschaut? Du würdest dich wundern.
      28 7 Melden
    • Nelson Muntz 18.05.2018 14:00
      Highlight Gemüse aus überdüngten Monokulturen ist natürlich kein Problem....
      16 6 Melden
    • Til 18.05.2018 22:54
      Highlight Also ich gebe zu, dass ich ganz normales Fleisch im Migros kaufe.
      10 0 Melden
  • nutshell 18.05.2018 10:33
    Highlight Abgesehen von Sinn oder Unsinn:

    "Antispeziesisten verurteilen die Überlegenheit der Menschen gegenüber der Tierwelt."

    Das ist meiner Meinung nach nicht so gut formuliert. Die Überlegenheit ist in den meisten Bereichen ja gegeben (Intellekt, Vernunft, Moral, usw) und das kann nicht verurteilt werden und wird auch nicht in dem Zusammenhang.

    Sondern es geht um Diskriminierung aufgrund der Artzugehörigkeit und dass das Leid einiger Arten weniger stark gewichtet wird als Leid anderer Arten.
    27 4 Melden
    • PlanB 18.05.2018 13:44
      Highlight @Nutshell
      Das höchste Ziel einer Spezies ist das überleben. Wo genau bitte schön siehst du hier eine Überlegenheit? Selbst dann wenn es schon lange keine Menschen mehr gibt, werden andere Lebewesen in irgendeiner Form fortbestehen.
      Wir sind längerfristig gesehen nicht genug anpassungsfähig. Das wir ja eigentlich genug intelligent wären ändert gar nichts wenn man sieht was wir daraus machen. http://Ä
      4 11 Melden
  • Diavolino666 18.05.2018 10:30
    Highlight Jetzt hab' ich Hunger und Lust auf ein saftiges Steak...
    35 25 Melden
    • Ollowain 18.05.2018 18:33
      Highlight Diavolino666: Gratuliere! Sonst noch was beizutragen?
      8 11 Melden
    • Diavolino666 19.05.2018 07:43
      Highlight
      2 2 Melden
  • PlüschBerserker 18.05.2018 10:20
    Highlight Auch diese Sekte wird vorbei gehen.
    41 25 Melden
    • Ollowain 18.05.2018 18:40
      Highlight PlüschBerserker: Na von Sekten scheinst du ja keine Ahnung zu haben. Wie stehst du zur Massentierhaltung, zum Klimawandel (welcher hauptsächlich durch den Konsum von Tierprodukten entsteht) oder zur Zerstörung des Regenwaldes etc? Alle diese Themen müssen in Zukunft in unserer Gesellschaft diskutiert werden. Da nützt dein Trivialisieren und Mokieren auch nicht weiter.
      11 13 Melden
    • PlüschBerserker 18.05.2018 21:16
      Highlight Klimawandel finde NICHT hauptsächlich wegen des Konsums von Tierprodukten statt. Zerstörung des Regenwaldes findet aufgrund von Holzschlag von Edlehölzern , Bevölkerungsdruck und Palmöl(nicht tierisch) statt. Massentierhaltung und Tierrechtler haben nur lose einen Zusammenhang.

      Hysterie ist gratis
      14 7 Melden
    • Til 18.05.2018 22:56
      Highlight Und ich dachte immer Hauptursache des Klimawandels wäre das Verbrennen fossiler Treibstoffe.
      6 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 18.05.2018 10:17
    Highlight Man sollte Antispeziesisten nicht mit Tierrechtlern gleichsetzen.

    Lesenswerte Betrachtung:
    https://www.nzz.ch/feuilleton/von-menschentieren-und-tiermenschen-ld.1344211
    8 6 Melden
  • Liselote Meier 18.05.2018 10:13
    Highlight Aus einer "antispeziesistischen" Perspektive heraus, ist die Ablehnung des Verzehrs tierischer Eiweisse, schlicht weg nicht haltbar.

    Denn wenn wir Menschen mit anderen Tierarten moralisch auf derselben Ebene stehen, dann steht uns logischerweise dasselbe „Recht" auf tierische Nahrung zu.

    Mit solchen Humbug (Antispe) schadet ihr euerem Anliegen mehr, als es was bewirken würde im Sinne einer qualitativ bessern Tierhaltung und einer quantitativen Reduktion des Fleischkonsum.

    33 12 Melden
    • bfm 19.05.2018 08:23
      Highlight Bester Kommentar zu diesem Thema! Nur leider kann man diesen Leuten nicht mit rationalen Argumenten kommen, sie akzeptieren immer nur die "Fakten", welche auf ihren Lebenswandel zutreffen. Verständlich, sonst würden sie evtl. in ihrem Glauben erschüttert, die besseren Menschen zu sein.
      2 1 Melden
  • Quacksalber 18.05.2018 10:03
    Highlight Sagt der Tierrechtsanwalt zur Katze die gerade einen Vogel verspeist hat: sie dürfen von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch machen.
    190 47 Melden
    • NaSkivaL 18.05.2018 12:02
      Highlight Hält die Katze die Vögel in Massentierhaltung? Nicht? Dann ist dein Kommentar leider reine Hetzerei gegen eine Lebensart, von der du dich bedroht fühlst. Der Film "Angst essen Seelen auf" spielt zwar in einem anderen Kontext, erzählt aber von genau solchen Verhaltensformen.
      18 47 Melden
    • Til 18.05.2018 22:58
      Highlight Die Katze hält die Vögel nur nicht in Massentierhaltung, weil sie dazu zu dumm ist.
      6 2 Melden
  • Gubbe 18.05.2018 09:54
    Highlight Wird jetzt wieder ein 'Boom' lanciert? Kommen jetzt die Spinner der Abschaffung von Pouletflügeli und der Überlegenheit der Menschen gegenüber der Tierwelt? So kommt es, wenn man die Planet der Affen - Filme verinnerlicht. Diese ganzen Proteste von Irgendwas resultieren aus einer Welt des Überflusses. Alle die zB. kein Poulet mehr auf dem Teller wollen, geht nach Asien und protestiert. Ich esse keinen Fisch. Soll ich jetzt in Protest verfallen, gegen alle die dies tun? Manchmal scheint Dummheit grenzenlos...
    80 58 Melden
    • Datsyuk 18.05.2018 10:46
      Highlight Es geht eigentlich darum, keinem empfindungsfähigen Lebewesen Gewalt anzutun. Es geht um Empathie, nicht Dummheit.
      29 13 Melden
    • NaSkivaL 18.05.2018 12:05
      Highlight Lest ihr eigentlich amigs die Artikel? Oder reichen euch Titel und Lead, um loszuschimpfen?

      Es geht nicht um die Abschaffung der Pouletflügeli. Es geht um die Abschaffung der Massentierhaltung und der billigen Pouletflügeli.

      Bist du in der Lage, den Unterschied zu erkennen?

      Und dann noch diese undifferenzierte Umkehrlogik. Die erwähnten Veganer essen keine Pouletflügleli aus Tierschutzgründen. Ich halte jede Wette, dein IchEssKeinFisch hat andere Gründe. Vielleicht schmeckts dir einfach nicht?

      Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen: Manchmal scheint Dummheit grenzenlos.
      29 9 Melden
    • Ollowain 18.05.2018 12:36
      Highlight Ist dein letzter Satz Selbstreflexion?
      13 5 Melden
    • aglio e olio 18.05.2018 12:40
      Highlight Warum isst du keinen Fisch? Weil er dir nicht schmeckt oder weil du ihn für besonders schützenswert hälst?
      Manchmal hinken Vergleiche grenzenlos...
      13 3 Melden
    • Gubbe 18.05.2018 17:36
      Highlight NaSkivaL: Ja, Flügeli war der Aufhänger, genau wie im Artikel. Und tatsächlich, es soll Menschen geben, die Fisch nicht mögen. Genau wie es solche gibt, die mein Geschreibe nicht verstehen, gell? Ich wusste gar nicht, dass Veganer kein Pulet essen. Gut, dass Du's mir geschrieben hast. Danke
      3 5 Melden
    • Datsyuk 18.05.2018 18:15
      Highlight Gubbe: Dich stört, dass man auf die Tiere aufmerksam macht.
      5 2 Melden
    • Gubbe 18.05.2018 21:04
      Highlight Datsyuk: Ich lebe nahe am Wald. Mich braucht keiner auf Tiere aufmerksam zu machen, die tun das selbst. Du bist sicher ein Stadtmensch. Nur diese folgen den Trends, man will ja Hip sein.
      5 7 Melden
    • Datsyuk 18.05.2018 22:25
      Highlight Nein. Du kannst gut generalisieren. Bravo... Ich habe dir erklärt, worum es mir geht. Auf deinen inhaltsleeren Kommentar kann ich nicht mehr antworten...
      5 0 Melden
  • meine senf 18.05.2018 09:53
    Highlight Naja, da gibt es beides:

    Bessere Haltungsbedingungen sollte es unbedingt geben. Da finde ich persönlich auch aktivistischen Einsatz dieser Gruppen gut (z.B. Filmen).
    Weniger (oder gar kein) Fleisch essen ist auch zu begrüssen. Wobei es wichtiger ist, ob man vielleicht nur alle 2 Wochen Fleisch ist statt jeden Tag als überhaupt gar nicht statt alle 2 Wochen.

    Sämtliche Tiernutzung zu unterlassen oder Tiere auf die gleiche Stufe oder gar höher als Menschen zu stellen empfinde ich aber doch eher als Spinnerei, die die Gefahr birgt, das Gemässtige abgestossen werden,was kontraproduktiv sein kann
    202 24 Melden
    • Neuromancer 18.05.2018 10:42
      Highlight Die wirkliche Spinnerei ist doch, verschiedene Gattungen in ein Ranking zu packen.
      Immerhin sind wir ja die Gattung die erfolgreich dran arbeitet sich selber über den Jordan zu bugsieren. Wird sich das in deinem Ranking auch widerspiegeln, so in der Art ‚negative impact adjustment‘?
      7 6 Melden
    • Til 18.05.2018 23:00
      Highlight Jede Gattung rankt sich selbst am höchsten. Das ist ganz natürlich.
      1 1 Melden
  • Snowy 18.05.2018 09:40
    Highlight Good News!

    Die industrielle Fleischproduktion ist der grösste Treiber der Umweltzerstörung! Schon "nur" deswegen bleibt uns keine andere Wahl als weniger Fleisch zu essen. Pro/Contra Vegan ist lediglich ein Nebenschauplatz... *

    https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Fleisch-der-heimliche-Umweltzerstoerer/story/31730194



    * Meine persönliche Meinung: (Viel) weniger Fleisch essen und wenn dann nachhaltig-produziertes Fleisch vom Bauer aus der Region (idealerweise Weide-geschlachtet).
    79 21 Melden
  • chrisdea 18.05.2018 09:33
    Highlight Die Aussage stimmt so nicht ganz, ich halte sie immer noch für Spinner.
    326 134 Melden
    • NaSkivaL 18.05.2018 12:10
      Highlight Entweder hast du keine Ahnung, was Massentierhaltung Umwelt und Tier und damit auch dem Menschen antut. Oder du bist gegenüber Tieren vollkommen empathielos. Oder du bist in ein unbelehrbares Weltbild einzementiert; wie so viele, deren einzige Diskussionsbeiträge darin bestehen, andere zu beleidigen.

      Lauft ihr Leute eigentlich mit geschlossenen Augen nur durch Städte und kriegt gar nichts davon mit, wie die ganze Natur immer weiter zerstört wird?
      15 32 Melden
    • Ollowain 18.05.2018 12:51
      Highlight Menschen die sich gegen Massentierhaltung und Tierquälerei einsetzen sind also für (momentan) 128 Leser/innen Spinner? Sagt viel aus über euch...
      18 24 Melden
    • meine senf 18.05.2018 14:35
      Highlight Lang lebe Schwarz/Weiss ...
      9 0 Melden
    • deltron 18.05.2018 16:34
      Highlight Meret Schneider, Co-Geschäftsleiterin von Sentience Politics: «Sich für bessere Haltungsbedingungen für Tiere einzusetzen, gilt heute nicht mehr als absurd, man hält uns nicht mehr für Spinner – im Gegenteil.»

      Was ist deiner Meinung nach an dieser Aussage nicht in Ordnung?
      7 2 Melden
    • Ludwig XVI 18.05.2018 20:16
      Highlight Bei genauer Betrachtung der Bilder: Definitiv :-D
      1 0 Melden
    • Masche 18.05.2018 21:17
      Highlight @deltron: Wenn man sich für bessere Haltungsbedingungen einsetzt, heisst das für mich, dass man gute Haltung befürwortet. Es gibt aber auch viele Tierschützer, die jegliche Haltung ablehnen.
      4 0 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 18.05.2018 09:31
    Highlight Grossartige Initiative! Fleisch nur noch für Reiche!
    47 62 Melden
    • Neuromancer 18.05.2018 10:44
      Highlight Fleisch ist halt kein Menschenrecht, schon mal drüber nachgedacht?
      Und nein, bin kein Veganer oder so, bevor dieses Totschlagargument ins Feld geführt wird.
      18 6 Melden
    • Sheldon 18.05.2018 10:50
      Highlight @goldjunge: sarkastisch auf den Punkt gebracht, da konnte ich dir für einmal keinen Blitz geben. Sorry
      17 4 Melden
    • Husar 18.05.2018 16:21
      Highlight @Neuromancer
      Die natürliche und artgerechte Ernährung des Homo Sapiens erforderte einen hohen Anteil an Nahrung tierischer Herkunft (Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Insekten, Eier, etc.), wie die Anthropologie unwiderlegbar belegt.
      Der Homo Sapiens muss, wie jedes andere Nutztier auch, artgerecht ernährt werden. So verlangt es das Tierschutzgesetz. Alles andere wäre brutale Tierquälerei.
      So gesehen ist Fleisch essen ein Menschenrecht.
      15 5 Melden
  • sanhum 18.05.2018 09:28
    Highlight antispeziesismus bedeutet nicht nur, dass die menschliche überlegenheit hinterfragt wird. es bedeutet insbesondere, dass nicht gewisse tierarten gegenüber anderen bevorzugt behandelt werden. hunde & katzen unterscheiden sich nicht von kühen & hühnern. nur die wahrnehmung eines menschen definiert ein tier als haustier oder nurztier und impliziert dessen behandlung resp. wert.
    43 14 Melden
    • PlüschBerserker 18.05.2018 10:18
      Highlight Ameise = Hund?
      11 6 Melden
    • meine senf 18.05.2018 10:49
      Highlight Die Unterscheidung zwischen Tabu-Jöööh-Tieren und als Sache zu sehendes Mastvieh ist überdenkenswert.
      Man stelle sich mal vor, Hindus würden uns Rindfleisch verbieten wollen, so wie wir es bei Vietnamesen oder Chinesen mit Hunden- oder Katzenfleisch machen.

      Was aber ist, wenn man tausende Tiere Flöhe auf einem Hund tötet, damit es einem Tier Hund besser geht?

      Oder wenn man gar so egoistisch ist, tausende Läuse auf dem eigenen Kopf zu töten, nur damit es einem weniger juckt?

      Irgendwo muss man aus rein praktischen Gründen doch wieder willkürliche Grenzen ziehen.
      18 0 Melden
    • LeChef 18.05.2018 11:25
      Highlight Und Hunde unterscheiden sich nicht von Schnecken und diese nicht von Fruchtfliegen? Was ist mit Korallen und Pilzen? Sind ja auch Lebewesen. Und Bakterien erst..

      Völlig absurd wenn du das konsequent weiter denkst.
      11 5 Melden
    • Husar 18.05.2018 16:22
      Highlight Dann bin ich ja schon längst Antispeziesist. Ich esse alles.
      7 1 Melden

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