Schweiz
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Chantal Gallade, SP-ZH, spricht an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 8. Juni 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Das Obligatorische sei «ein veraltetes Instrument aus einer anderen Zeit», argumentiert Galladé. Bild: KEYSTONE

SP-Galladé will obligatorisches Schiessen abschaffen – Bundesrat lässt sie auflaufen

10.11.17, 11:05


Im Militärgesetz, Artikel 63, steht es klipp und klar: «Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten, die mit einem Sturmgewehr ausgerüstet sind», müssen ihre ausserdienstliche Schiesspflicht jährlich erfüllen. 

Geht es nach der Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé, soll die entsprechende Passage gestrichen werden. «Die ausserdienstliche Schiesspflicht ist ein veraltetes Instrument aus einer anderen Zeit mit einem anderen Aufbau und Sicherheitsverständnis der Armee», heisst es in einer Motion, die die Winterthurerin in der Herbstsession eingereicht hat. 

«Die ausserordentliche Schiesspflicht ist zu einer Art Subventionierung der Schiessvereine verkommen, was nicht der Zweck sein kann.»

Chantal Galladé (SP)

Der Nutzen des Obligatorischen sei klein, der Aufwand hingegen relativ gross, argumentiert sie. «Die ausserordentliche Schiesspflicht ist zu einer Art Subventionierung der Schiessvereine verkommen, was nicht der Zweck sein kann.» Galladé fordert den Bundesrat deshalb dazu auf, die Schiesspflicht im Sinne einer «zeitgemässen, den Gefahren angepassten und effizienten Armee» aufzuheben.

Dieser denkt jedoch nicht daran: Die ausserdienstliche Schiesspflicht erfülle nach wie vor zwei wesentliche Funktionen, schreibt der Bundesrat in seiner Antwort, die diese Woche veröffentlicht wurde. So gehe es einerseits «um die Übung im präzisen Schiessen». Dieses stehe in den Wiederholungskursen nicht im Vordergrund.

Würde das Obligatorische abgeschafft, müsste also in den WKs Zeit dafür aufgewendet werden, «womit weniger Zeit für andere Lerninhalte übrigbliebe». Andererseits diene die ausserdienstliche Schiesspflicht dazu, dass die Angehörigen der Armee die «sichere Handhabung mit der persönlichen Waffe» trainieren.

Soldiers carrying their rifles on their way to the mandatory firing practice, pictured on August 31, 2011, in Trub in Emmental in the Canton of Berne, Switzerland. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Soldaten auf dem Weg zum Obligatorischen Schiessen in Trub im Emmental, aufgenommen am 31. August 2011 in Trub. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Soldaten auf dem Weg zum Obligatorischen im Emmental. Bild: KEYSTONE

Anders als Galladé ist der Bundesrat auch mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis zufrieden: «Der finanzielle und zeitliche Aufwand für das ausserdienstliche Schiessen ist gemessen am Ausbildungsnutzen klein», hält er fest.

Umfrage

Braucht es die ausserdienstliche Schiesspflicht?

  • Abstimmen

1,732 Votes zu: Braucht es die ausserdienstliche Schiesspflicht?

  • 53%Ja, der Umgang mit der Armeewaffe will gelernt sein.
  • 47%Nein, wir leben schliesslich im 21. Jahrhundert.

Chantal Galladé kämpft im Bundeshaus seit Jahren für schärfere Waffengesetze. So war sie 2011 das Gesicht der Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt», die unter anderem verlangte, dass Armeeangehörige ihre Ordonnanzwaffen nicht mehr zu Hause aufbewahren dürfen. 

(jbu)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 10.11.2017 22:46
    Highlight Der Nutzen des jährlichen Abfeuerns von 20 Schüssen auf ein 300 Meter entferntes, stationäres Ziel trägt zur nationalen Verteidigungsbereitschaft ebenso viel bei, wie das Fahnenschwingen, das Alphornblasen und das Tragen von Barchethemden mit Edelweissmuster.
    Bringt den Soldaten während der Ausbildung Gefechts-Schiessen aus der Bewegung und auf bewegliche Ziele bei.
    14 5 Melden
  • seventhinkingsteps 10.11.2017 20:35
    Highlight «Der finanzielle und zeitliche Aufwand für das ausserdienstliche Schiessen ist gemessen am Ausbildungsnutzen klein»

    Sagt der Bundesrat.

    Gibt es eine Statistik über die Resultate am Obligatorischen? Irgendeinen Beweis, dass die Resultate besser werden? Oder konstant?

    Also in meinem Freundeskreis habe ich bis jetzt nur gehört, dass man dort hin fährt, ein paar mal daneben schiesst und wieder nach hause geht.
    13 6 Melden
    • Mugendai 10.11.2017 23:30
      Highlight Kommt stark auf den Verein bzw. die Betreuung dort an. Ich war in der RS eine absolute Niete am Gewehr 300m und hab richtiges Schiessen erst am Obli gelernt. Daher waren meine Obli-Resultate nur schon deswegen besser als in der RS und es hatte einen Nutzen für die WKs.

      Eine Statistik per se gibt es indirekt, aber nicht öffentlich. Jeder ist in dem Verein, wo er das Obli schiesst, erfasst. Man könnte also durchaus eine "Rangliste" machen.

      Dinge gehört zu haben ist so eine Sache.
      4 5 Melden
  • Burkis 10.11.2017 20:26
    Highlight Bei uns im Dorf musste der Schiesshügel nach der Schliessung des Schützenhauses auf Kosten der Gemeinde, respektive der Steuerzahler, für über 100‘000.- zurück gebaut (entbleit) werden. So geht das...
    14 6 Melden
  • Burkis 10.11.2017 20:18
    Highlight Ich glaube ich habe in meiner Aktivzeit das Obligatorische glaubs nicht einmal ohne Restalkohol geschossen und ich fühlte mich bei den Schützen immer in guter Gesellschaft...
    Also ehrlich, diese ZWANGSÜBUNG ist doch für Katz.

    12 4 Melden
  • Pascal1917 10.11.2017 16:53
    Highlight Das Obligatorische braucht es nicht. Schiessen verlernt man nicht, das stellt die RS sicher. Und wer‘s nach der RS noch nicht kann, lernts auch später nicht mehr.

    9 10 Melden
    • Mugendai 10.11.2017 23:31
      Highlight Also ich war in der RS eine Niete im Schiessen und hab zumindest 300m erst am Obli gelernt.
      7 1 Melden
  • Töfflifahrer 10.11.2017 16:09
    Highlight Wenn man sieht wie sich einige in der Handhabung ihrer persönlichen Waffe schwertun, wäre es ehe besser das Training zu intensivieren, statt zu reduzieren.
    Wenigstens ist man das Problem angegangen, dass jemand für andere Schiessen kann.
    31 9 Melden
    • RatioRegat 10.11.2017 16:47
      Highlight Eben dies würde m.E. aber dafür sprechen, das Obligatorische im WK zu schiessen.
      11 5 Melden
    • Töfflifahrer 10.11.2017 18:52
      Highlight @Ratio: Bin ich auch dafür. Aber in den WK freien Zeiten soll eine Waffe mindestens einmal hervorgeholt werden. Und, ich habe auch selbst erlebt, dass man sich im WK oft vor dem Schiessen drücken konnte. Darum ist das Obligatorische für mich das absolute Minimum.
      Als Schützenmeister erlebe ich leider jährlich Situationen die zeigen, dass entweder Waffen fast schiessuntauglich sind oder der Schütze sogar Mühe beim Laden hat.
      9 7 Melden
    • dan2016 10.11.2017 19:22
      Highlight Warum heisst du Töfflifahrer und nicht Schützenmeister?
      5 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 10.11.2017 16:08
    Highlight Das Obligatorische ist für den nationalen Zusammenhalt ebenso wichtig wie das SRF.
    30 51 Melden
    • phreko 10.11.2017 16:48
      Highlight Weshalb? Kanmst du das begründen?
      9 7 Melden
  • Sir Konterbier 10.11.2017 15:44
    Highlight OK der mit den "weniger Zeit für Lerninhalte" war nicht besonders durchdacht.

    Auch wenn ich nie Lust darauf habe, so finde ich es doch gut, einmal im Jahr zusätzlich zu schiessen. Ich denke es bringt mir etwas im Umgang mit der Waffe.

    Und eigentlich ist nur der Zettel am Anfang des Jahres Mühsam, der Ausflug und das Schiessen mit Kollegen ist jeweils recht lustig finde ich🤷‍♂️
    38 13 Melden
  • freeday 10.11.2017 15:05
    Highlight Weniger Zeit für „Lerninhalte“ 😂🤣😂🤣 ich kann nicht mehr! In keinem WK habe ich je etwas neues gelernt. 3 WK-Soldaten und 1 Arbeitsplatz = 2/3 Freizeit = Serien durchkucken. So ist die Realität in Thun im Büro...
    45 19 Melden
  • RatioRegat 10.11.2017 15:00
    Highlight Galladé hat in diesem Punkt völlig Recht. Zwar bin ich grundsätzlich dafür eine Armee zu unterhalten, trotzdem oder gerade deswegen störe ich mich daran, dass Kritik von vornherein abgewürgt wird.

    Anstatt nach effizienten Lösungen zu suchen, wird an veralteten Ordnungen festgehalten, deren Nutzen oftmals weitgehend fiktiv ist.
    37 32 Melden
    • Shabina 10.11.2017 15:18
      Highlight Achtung Whataboutismus!
      Der Nutzen der Entwicklunghilfe zB. ist ebenso fiktiv. Es gibt nicht eine Studie, die einen possitiven Effekt der EntwHilfe feststellt. Trotzdem bauen wir hier stetig aus. 3.2 MRD ohne positiven Effekt....
      33 43 Melden
    • RatioRegat 10.11.2017 15:40
      Highlight Mit dem Ausweichen auf die whataboutistische Argumentationslinie bekunden Sie, dass Sie meiner Aussage sonst nichts entgegenzusetzen haben.

      Ausserdem trifft die Behauptung, EntwHilfe habe keinen belegbaren positiven Effekt offenbar nicht ohne weiteres zu:
      https://www.swissinfo.ch/ger/entwicklungshilfe-wirkt-sich-positiv-auf-wirtschaft-aus/1784996

      Dennoch bin ich auch hier der Auffassung, dass die Ergebnisse regelmässig überprüft werden sollten, anstatt einfach davon auszugehen, dass ein positiver Effekt eintreten wird.
      23 11 Melden
  • COLD AS ICE 10.11.2017 14:47
    Highlight Hahahaha.........selten so gelacht :-) Haben wir wirklich keine grösseren Probleme??!!?? Aber wen wunderts, von der SP kommt eh nur Sche*sse....
    43 74 Melden
    • COLD AS ICE 10.11.2017 15:57
      Highlight Die Blitze häufen sich.....viel linkes Publikum hier auf Watson......
      30 35 Melden
    • rummelsnuff 10.11.2017 16:14
      Highlight Stimmt mit der Abschaffung der Schiesspflicht wird der Welthunger nicht bekämpft. Trotzdem ist das Obli Schiessen ein alter Zopf und bringt nur den Schützenvereinen und der Waffenlobby etwas. Auch kleine gelöste Probleme können Wirkung haben.
      32 15 Melden
    • phreko 10.11.2017 16:50
      Highlight Lass mal rechnen: 30mio pro Jahr, macht 1 Milliarde pro 33 Jahre...gratis, oder?
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cmo 10.11.2017 14:46
    Highlight Als Mitglied eines Schützenvereins, kann ich das nur ablehnen. Mit dem Aufheben des OP, werden sehr viele Vereine leider aufgelöst werden müssen. Als nächstes will man dann gleich noch die Munition für Stgw 57 und StaGw nicht mehr produzieren,toll.
    Zudem stärkt das auch nicht den Goodwill der Bevölkerung für den Schiesslärm.
    24 59 Melden
    • dan2016 10.11.2017 19:29
      Highlight Wir vom Militärkonservenproduzentenverband sind für einen wöchentlichen Militärfoodtag für alle Armeeangehörigen, ansonsten viele militärische Delikatessen bald nicht mehr produziert werden können.
      13 3 Melden
    • Sir Konterbier 10.11.2017 23:50
      Highlight Cmon Dan so schlecht ist das Essen im Militär nun wirklich nicht. Meistens sogar gut.

      Ist glaube ich noch nicht lange so, sollten sie also einem älteren Semester angehören dann entschuldige ich mich höflichst für meinen Kommentar✌️
      2 2 Melden
  • 1diaz 10.11.2017 14:23
    Highlight Ich unterstütze das Anliegen von Frau Galladé. Das jährliche obligatorische Schiessprogramm ist eine Tourtour, welche nicht nur kosten- sondern auch Zeitintensiv ist.
    Das Argument, dass im WK keine Zeit mehr für andere Inhalte ist ist wirklich lächerlich. Ausserdem habe ich in meinen 3 WK's bisher immer mehrere Schiessprogramme, auch im 300m-Stand.
    45 37 Melden
  • Alterssturheit 10.11.2017 14:11
    Highlight Alle meine Obl. Schiessereien habe ich damals wie folgt erledigt: Schiessbüchlein an Mama übergeben - von dort zur Freundin der Mama - zum Ehemann der Freundin - der hats dann als Schiessverein Mitglied abgestempelt und alles wieder retour. Die Punktezahl durfte ich wählen und ein grosser Schütze wurde ich leider nie -:))
    Hats geschadet ? Ich meine nein.
    34 47 Melden
  • RETO1 10.11.2017 13:52
    Highlight Galladé war schon immer gegen die Landesverteidigung, die alte Leier,kennen wir schon von dieser Dame
    45 53 Melden
  • LaPaillade #BringBackHansi 10.11.2017 13:45
    Highlight Warum muss ich als Durchdiener danach noch über Jahre das Obligatorische absolvieren? Total unnötig.
    29 30 Melden
    • COLD AS ICE 10.11.2017 14:55
      Highlight Damit du im Ernstfall dein Gewehr im Griff hast. Dieser Fall wird vermutlich nie eintreten, aber genau dafür ist es eigentlich gedacht.
      43 13 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 10.11.2017 16:52
      Highlight Indem ich einmal im Jahr ein Magazin durchlasse hab ich mein Gewehr im Griff? Naja.
      9 6 Melden
    • seventhinkingsteps 10.11.2017 20:40
      Highlight @COLD AS ICE

      Eine Milizarmee ist nicht das richtige Armeekonzept für die moderne Kriegsführung.
      5 6 Melden
  • Granini 10.11.2017 13:38
    Highlight Als Schütze und Armeebefürworter finde ich den Vorschlag verwerflich. In meinen Augen macht es Sinn Waffenbesitzer mit mehr obligaten Programmen in die Pflicht zu nehmen.
    Wer sich das nicht antun will soll die Knarre abgeben.
    37 28 Melden
    • Lars Widmer 10.11.2017 15:34
      Highlight Würde ich ja gern... Ich besitze die nicht freiwillig 😉
      38 9 Melden
    • Ratchet 11.11.2017 16:55
      Highlight Will ich auch, doch die Waffe nach der RS abzugeben ist leider ein sehr mühsamer Prozess, sodass sich sogar gleich ein kompletter Wechsel zum Zivildienst oder UT lohnt.
      Das Militär schiesst sich seit Jahren mit ihren sturen unnötigen Regeln und fehlende Flexibilität und Kompromissbereitschaft selbst ins Bein und verliert unnötig an Attraktivität. Danach beklagt man sich, dass niemand ins Militär will.
      2 1 Melden
  • Peter W. Kretz 10.11.2017 13:37
    Highlight Das Obligatorische ist ein wichtiger Bestandteil zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Armee. Nur Linke und Armeegegner wollen es abschaffen.
    32 49 Melden
  • 1diaz 10.11.2017 13:30
    Highlight Ich unterstütze das Anliegen von Frau Galladé.
    Das jährliche obligatorische ist eine Tourtour, kosten- und zeitintensiv und bringt relativ wenig. Ich habe bis jetzt 3 WK's gemacht und da wurden jedes mal verschiedene Schiessprogramme durchgeführt - auch auf 300 Meter.
    Das Argument, dass im WK dafür zu wenig Zeit ist ist ein Witz
    31 24 Melden
  • ChrisPronto 10.11.2017 13:18
    Highlight Ich arbeite selber auch in der Armee und verstehe bis heute nicht wieso die Rekruten Ihre Waffe mit nachhause nehmen können/müssen.
    Diejenigen die gerne schiessen und das auch unter dem Jahr, sollten die Möglichkeit haben ihre Waffen mit nachhause zunehmen. Alle anderen brauchen gar keine Persönliche Waffe. Sie können im WK eine aus fassen genau so wie das mit den Spez Waffen (LMG, Mehrzweckgewehr, Pist, Minimi usw.) gemacht wird. Das Obli und die Waffe Zuhause ist eine Überbleibsel aus einer anderen Zeit. Auch wenn viele Offiziere noch von dieser Zeit träumen ist es heute nicht mehr so.
    42 16 Melden
  • coronado71 10.11.2017 13:02
    Highlight Das kann wirklich ersatzlos gestrichen werden. Ich war nie gut im 300m-Schiessen - und musste mich mehrmals von so Schiesstand-Vereinsheinis zusammenscheissen lassen: "Hol dir noch ne Ladung Munition! Los!". Nicht selten hatte ich nach absolviertem Programm noch ein paar Schuss in der Hosentasche. Interessierte aber keine Sau. Mun-Kontrolle? Nada.

    Ich hätte lieber mehr Zeit für Gefechtsschiessen im WK gehabt. Da schaffte es mal so ein "strammer Schütze" der brav seine Oblis zufriedenstellend absolviert hat beim "Entladen" einen Schuss abzufeuern.

    Gallade hat recht. Den Seich abschaffen!
    32 19 Melden
  • Tomjumper 10.11.2017 12:34
    Highlight Ich war Sanitäter und hatte eine 9mm.Heisst dass übersetzt, bei und waren die sichere Handhabung oder die Lernziele egal?
    14 3 Melden
  • BoomBap 10.11.2017 12:23
    Highlight "...Um die Übung im präziesen Schiessen. Diese stehe in den Wiederholungskursen nicht im Vordergrund"

    Wenn es im nächsten WK heisst alle müssen das 300m-Schiessen oder das KD-Boxen-Schiessen sag ich: "Nein mach ich nicht, Befehl von zuoberst!"
    19 7 Melden
  • Thinktank 10.11.2017 12:20
    Highlight Ich teile die Meinung von Galladé, man muss die Schiesspflicht den aktuellen, zeitgemässen Gefahren anpassen. Das heisst, Schiessausbildung in den Kompetenzentatalog des Lehrplans 21 aufnehmen. Jeden Bürger das Waffentragen erlauben. Einführen eines obligatorischen Sachkundeausweises "persönliche Sicherheit", den jeder Bürger besuchen muss und eine einwöchentliche Ausbildung in Selbstschutz und Waffenkunde, sowie Waffentragen beinhaltet. Obligatorische Schiesspflicht für alle Bürger. Endlich nimmt sich auch die SP der wichtigen Angelegenheit an.
    20 32 Melden
    • Hinkypunk 10.11.2017 15:52
      Highlight Und sows wird geherzt? Wie Krank...
      13 5 Melden
    • aglio e olio 10.11.2017 17:36
      Highlight Genau, und dann schiessen wir den Klimawandel in Stücke...und ballern den Hungernden eine Portion Bohnen auf den Teller...
      4 1 Melden
  • Eltriangoli 10.11.2017 12:19
    Highlight Wenn die Schweiz jemals von 300meter entfernten Zielscheiben angegriffen wird, werden wir dem Bundesrat fürs Obli Dankbar sein 😂
    40 15 Melden
  • blaubar 10.11.2017 12:11
    Highlight Sind wir ehrlich: Der ganze Laden ist völliger Nonsense in der heutigen Zeit. Ein Relikt von früher. Stellt euch mal vor, der Papi muss mit seinem Schturmgewehr in den Krieg ziehen und andere Papis, die er vom Whatsapp kennt runterschiessen. Bei aller Sicherheitsliebe, das ist nun wirklich total unrealistisch. Die Gefahrenlage ist komplett anders. Total. 100%.
    24 21 Melden
    • Burkis 10.11.2017 20:35
      Highlight Äh ja und Kiffen...
      6 1 Melden
  • Beobachter 10.11.2017 12:02
    Highlight Es ist ja nicht überraschend, dass die Armeegegner nach dem Volks-Ja zur Armee dann zur Salami-Taktik greifen und die Armee einfach stückweise abzuschaffen versuchen. Erstaunlich ist aber mit welcher Offensichtlichkeit das inzwischen geschieht. Die Rechnung ist einfach. Schneidet man Stück für Stück weg (keine Mittel für Flugzeuge, kein Obligatorisches mehr etc. etc.), dann kann man sich am Ende darauf berufen, dass die Armee ja ohnehin nicht mehr funktionsfähig ist und sie dann mit einem weiteren Urnengang endgültig versenken. So funktioniert halt heute Demokratie. Hüben wie drüben.
    23 30 Melden
    • blaubar 10.11.2017 20:56
      Highlight Schön wär's..
      2 0 Melden
  • Posersalami 10.11.2017 12:01
    Highlight "Würde das Obligatorische abgeschafft, müsste also in den WKs Zeit dafür aufgewendet werden, «womit weniger Zeit für andere Lerninhalte übrigbliebe»"

    MUAHAHAH, der war gut :D

    Welche Lerninhalte? Sorry aber das Obligatorische hätte in jedem einzelnen WK 10x geschossen werden können wenn ich daran denke wie oft man Stundenlang einfach nichts zu tun hatte.
    28 14 Melden
  • piedone lo sbirro 10.11.2017 11:59
    Highlight das obligatorisches schiessen abschaffen wäre sinnvoll ist aber ein schwieriges unterfangen.

    die waffenlobby hat geld, macht und einfluss.

    cassis ist auch dank der waffenlobby bundesrat geworden.
    22 12 Melden
  • uicked 10.11.2017 11:52
    Highlight Ich finde es voll ok. Man trifft sich mit Freunden, alten Kameraden, schiesst das Programm und geht nachher ein Bier, Kaffee trinken oder etwas essen.
    Gebe mehr Zeit für genau so doofes aus, also egal.
    14 18 Melden
  • Scott 10.11.2017 11:50
    Highlight Galladé geht es gar nicht um das Obligatorische. Für sie ist das der erste Schritt zur Entwaffnung der Bevölkerung.
    25 25 Melden
    • aglio e olio 10.11.2017 17:39
      Highlight Weshalb sollte die Bevölkerung bewaffnet sein?
      7 7 Melden
    • Scott 10.11.2017 20:42
      Highlight Weil sich ihr Vater mit einer Armeewaffe selbst gerichtet hat.
      5 1 Melden
  • kobL 10.11.2017 11:49
    Highlight Wenn man im WK Zeit für Kurzdistanzschiessübungen Zeit hat, kann man grad so gut auch noch rasch bei einem 300m Stand vorbei für ne halbe Stunde. Zudem gab es bei uns auch während einem WK Wettschiessen, bei dem das Bundesprogramm absolviert wurde. Da wir zu viel Zeit hatten, habe ich das Bundesprogramm sicher 5 mal geschossen. Irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr und ging an die frische Luft. Um dann weiter zu warten.

    Abschaffen oder in den WK verschieben. Schützenvereine können sich auch anders finanzieren.
    23 5 Melden
  • phreko 10.11.2017 11:41
    Highlight 1. Beim obligatorischen überwacht niemand die sichere Handhabung der Waffe. Hineinspazieren, schiessen, rausspazieren, sonst interessierts niemanden was man tut.

    2. Die handvoll Schüsse soll tatsächlich längerfristig zu geübten Schützen führen? Nehmen die sich selbst ernst?
    145 85 Melden
    • Thinktank 10.11.2017 12:22
      Highlight Entspricht nicht der Wahrheit, da kaum ein Unfall geschieht. Es scheint doch nicht so schlecht zu laufen.
      46 34 Melden
    • Granini 10.11.2017 13:31
      Highlight Ich bin im Schützenverein. Das die Schützen nicht betreut werden ist mir fremd! Eine sichere Handhabung am Stand ist das A und O! Nix mit rein raus.
      Das Handling an der Waffe bei einigen OP-Schützen ist jedoch so katastrophal, das Reformen durchaus notwendig wären.
      12 13 Melden
    • phreko 10.11.2017 13:49
      Highlight Eine Waffe ist ja auch nicht sonderlich schwer zu handhaben, sonst würde man diese nicht jedem Deppen in die Hände drücken und nach Hause mitgeben.
      Das Übungsargument ist eben bloss lauwarme luft, da nicht mal nötig.
      19 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 10.11.2017 11:37
    Highlight Das obligatorische muss entweder angepasst werden auf ein KD-Box schiessen mit nachladen und anderen manipulationen oder wird gleich abgeschafft. Ich schiesse ja gerne, aber 300 m schiessen hilft jetzt gar niemandem, den umgang mit einer waffe richtig aufzufrischen. Galladé hat recht, das war mit Karabinern hilfreich, aber heute unnütz. Gruss, ein armeebefürworter
    ps: zu den vielen, die sich beklagen dass im wk nichts läuft: bei uns war das definitiv nicht der fall. Aber wer unbedingt betriebssoldat o.ä. werden will und dann über unterforderung klagt, kann sich an der eigenen nase nehmen.
    118 31 Melden
    • karl_e 10.11.2017 14:28
      Highlight Ist die Aushebung neuerdings ein Wunschkonzert, wo *alle* die Truppengattung frei wählen dürfen?
      15 4 Melden
  • Pitsch K. Matter 10.11.2017 11:36
    Highlight Am obligatorisch Schiessen treffen Welten aufeinander, zwischen Schützenverein und junge Erwachsene die gezwungen werden zu schiessen, das ist nicht mehr normal. Diese Menschen dort können nicht verstehen, dass ich mit der Minimalpunkteanzahl zufrieden bin und mir wichtiger ist, das Programm in 1.5min zu beenden, damit ich wieder gehen kann.
    111 39 Melden
    • Eskimo 10.11.2017 12:15
      Highlight Welten treffen überall aufeinander. Das ist doch das Ziel der SP. Oder doch nicht?
      44 23 Melden
    • Thinktank 10.11.2017 12:37
      Highlight Diese Menschen dort sind Freiwillige, die sie in der Erfüllung ihrer Staatspflicht umsonst unterstützen, im Gegensatz zur Sozialindustrie, die sich jeden Handgriff vergolden lässt. Zudem ist es diesen Menschen völlig egal, welche Punktzahl sie schiessen.
      7 26 Melden
  • Sapere Aude 10.11.2017 11:35
    Highlight Ich habe schon in WKs schiessen geleitet und aus Erfahrung kann ich nur sagen, es ist sinnvoll die Fähigkeit an der Waffe immer wieder zu üben. Das schlimmste und gefährlichste sind jene Schützen die unsicher oder schiessgeil sind. Insofern ist Galladés Vorschlag für die Mülltonne, denn das ausserdienstliche Üben gehört nun einmal dazu. Es gibt immer wieder AdAs die ihren WK verschieben, ergo muss ein minimaler Wissensstand sichergestellt werden mittels dem Obligatorischen Schiessen.
    102 94 Melden
    • Fabio74 10.11.2017 11:55
      Highlight Quark. Das Schiessen gehört in den WK und nicht irgendwo andershon.
      Wenn die Armee nicht fähig ist, dies zu integrieren, muss man das Personal wechseln.
      Es geht drum dass man in jedem Kaff einen Schützenverein subventionieren darf.
      Am ausserdienstlichen Schiessen schaut auch keiner hin
      13 9 Melden
    • Cmo 10.11.2017 12:07
      Highlight Danke für diesen Post. Ich bin ebenfalls dafür, dass das OP nicht abgeschafft wird.
      40 23 Melden
    • flying kid 10.11.2017 12:41
      Highlight Ich bin ja pro Armee eigestellt. Aber das Obligatorische ist jetzt definitiv für die Füchse. Das bringt, ausser den Schiessvereinen Geld, gar nichts.
      Zumal das Obligatorische von jedem geschossen werden kann, wird ja keine Kontrolle gemacht, ob der Schütze auch wirklich die Person ist, die im DB steht.
      Ich bleib dabei, das Obligatorische ist für nichts.
      Schiessen ja, aber in der RS und im den WKs.
      Grüsse ein Oblt (mit 600+ Dienstragen...)
      16 10 Melden
  • philosophund 10.11.2017 11:34
    Highlight «...womit weniger Zeit für andere Lerninhalte übrigbliebe»
    LoooooooooooooooooooL 🤦🏽‍♂️🤦🏽‍♂️🤦🏽‍♂️
    112 104 Melden
    • Eltriangoli 10.11.2017 14:22
      Highlight Heute sind erstaunlich viele Armeefreunde in diesem Forum aktiv 😁
      16 21 Melden
  • lucasm 10.11.2017 11:25
    Highlight "... weniger zeit für andere lerninhalte", ich werf mich gleich weg vor lachen. Kenne kaum jemanden, der im wk anderes gemacht hat, als zu saufen und rumzusitzen. Da wäre die möglichkeit, sein obligatorisches in dieser Zeit zu machen sicher gerne gesehen.
    79 79 Melden
  • Kunibert der fiese 10.11.2017 11:24
    Highlight In meinen wks musste ich bis jetzt immer ein programm schiessen. Und ich bin bei den betriebssoldaten.
    118 14 Melden
    • Hayek1902 10.11.2017 11:30
      Highlight Das ist der Grund, wieso du das tun musst. Kampftruppen müssen das nicht, weil sie eh genug schiessen.
      35 19 Melden
    • NotWhatYouExpect 10.11.2017 11:35
      Highlight Jap auch bei mir in all meinen WK's hatten wir Manipulation, KD-Box und 300m jeweils die ersten paar Tage.

      Und ich war auch nur noch als Betriebssoldat unterwegs.
      23 2 Melden
    • Snowy 10.11.2017 11:43
      Highlight Hatte nie in einem WK ein obligatorisches Programm geschossen (Bin Gren).

      Die Frage soll allerdings erlaubt sein, ob es für alle Beteiligten nicht ein einfacher wäre das Obli im WK zu schiessen.

      Persönlich bin ich für die Beibehaltung des Status Quo. Fuhr immer gerne in mein Dorf aufs Land und traf (zum Bier...!;) Freunden von früher.
      50 15 Melden
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  • HabbyHab 10.11.2017 11:24
    Highlight Ich hab nach Ende meines Durchdiener-Dienstes ja zum Zivieldienst gewechselt, damit ich nicht schiessen gehen muss. Habe das leicht gehasst (:
    43 44 Melden
    • HabbyHab 10.11.2017 11:52
      Highlight Ja das stimmt schon. Nur fiel mir das etwas zu spät auf..
      12 0 Melden
    • asdf asdf 10.11.2017 13:17
      Highlight Wieso hat er sich damit selbst ins Bein geschossen?
      Zivildienst ist 1.5? länger ABER noch zu leistende Diensttage sind bei ihm 0!
      Ergo 0x1.5=0 ;)
      13 2 Melden
  • Asmodeus 10.11.2017 11:20
    Highlight "Würde das Obligatorische abgeschafft, müsste also in den WKs Zeit dafür aufgewendet werden, «womit weniger Zeit für andere Lerninhalte übrigbliebe». "


    MUAHAHAHAHA!!!!!

    Seit wann wir in den WKs etwas produktives gemacht? :)
    470 207 Melden
    • Knut Atteslander 10.11.2017 11:42
      Highlight Wir sollten mal wieder anfangen Dinge beim Namen zu nennen und nicht so viel in überromantisierten Vorstellungen schwelgen. Wie Du sagst, jeder weiss was in den WKs passiert und jeder weiss was am Obiglatorischen geschieht und ALLE tun so als ob dies der wertvollste Zeitvertreib seit Erfindung des Schlafes ist.
      Ich bin definitiv KEIN FAN von Galade, aber wenn Sie recht hat hat Sie recht. Diese Heuchelei des Bundesrats ist so unglaublich abstossend!
      83 90 Melden
    • Eskimo 10.11.2017 12:12
      Highlight @asmodeus
      Wie lange ist denn dein letzter WK her, dass du das objektiv beurteilen kannst?
      19 14 Melden
    • Eltriangoli 10.11.2017 12:16
      Highlight Bei diesem Satz musste ich laut Lachen.
      13 56 Melden
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  • The_ugly_truth 10.11.2017 11:16
    Highlight "Womit weniger Zeit für andere Lerninhalte übrigbliebe"... ich bin immer noch am Lachen. Jeder, der mal einen WK gemacht hat, weiss, das Rumstehen und Nichtstun an der Tagesordnung ist. Zu behaupten, für Schiessübungen bleibt keine Zeit, ist der grösste Witz, den ich je gehört habe.

    Das Obligatorische gehört abgeschafft, und zwar sofort.
    358 215 Melden
    • karl_e 10.11.2017 11:48
      Highlight Wie bitte? Die WK sind noch immer so oede wie vor 50 Jahren? Das betrübt mich gar sehr! ;-)
      45 56 Melden
    • zwan33 10.11.2017 12:41
      Highlight Und die WKs auch!
      12 49 Melden
    • pun 10.11.2017 13:02
      Highlight @karl: Nur ist heute der Zivildienst an allem schuld, was die Armee unattraktiv macht. 😉
      21 3 Melden
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