Schweiz
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Der FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler und weitere No-Billag-Befürworter gaben am Dienstag eine Pressekonferenz zum «Plan B» für die SRG. Bild: KEYSTONE

Hat sich die No-Billag verrechnet? Biglers «Plan B» im Faktencheck

Der Schweizerische Gewerbeverband hat gestern seinen «Plan B» für eine SRG ohne Gebühreneinnahmen vorgestellt. Wir haben die Rechnung genauer unter die Lupe genommen.

10.01.18, 11:17 11.01.18, 16:41

«Ja zur SRG, Ja zu No-Billag», so lautet der Werbeslogan des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv) im Abstimmungskampf um die No-Billag-Initiative. Der Slogan ist umstritten. Denn die Initiativgegner beharren darauf, dass ein Ja zu No-Billag das Ende der SRG bedeuten würde. 

Geht es nach Hans-Ulrich Bigler, FDP-Nationalrat und sgv-Direktor, sind die Untergangsszenarien hingegen «Schwarzmalerei». An einer Pressekonferenz am Dienstag hat er skizziert, wie er sich eine SRG ohne Gebühreneinnahmen vorstellt. 

«Bei einem Ja zu No-Billag kann die SRG als gut positioniertes Unternehmen im Werbemarkt und im Publikumsmarkt neue Chancen nutzen», so seine Annahme. Auch Steuergelder von Bund und Kantonen schliesst er nicht aus.

Biglers «Plan B» hat also drei Standbeine: Pay-TV-Angebote, Werbeeinnahmen und Fördergelder. Wir haben uns die Rechnung genauer angeschaut:

1. Pay-TV-Angebote und Abonnement-Einnahmen:

200 bis 600 Millionen Franken soll die SRG künftig jährlich über freiwillig gelöste Abonnemente reinholen. Das Maximum kommt dabei aus folgender Rechnung zustande:

Das Problem: Zwischen der Radiohörerschaft und den Fernsehzuschauern gibt es eine Schnittmenge. Nach dieser Rechnung würde also ein Radio-Hörer, der auch Fernseh-Angebote der SRG nutzt, nicht 365, sondern 730 Franken pro Jahr bezahlen.

Personen, die SRF1-Radio hören und SRF1-TV schauen, müssten nach Biglers Rechnung doppelt bezahlen.

Das sagt der sgv: «Selbstverständlich gibt es eine Schnittmenge zwischen Radio- und TV-Zuschauern. Allerdings wird die Mediensteuer auch nicht pro Person, sondern pro Haushalt erhoben. Unsere Rechnung zeigt mit Grössenordnungen: Die SRG hat ein treues Stammpublikum, das zu zahlen bereit wäre», so Biglers Sprecher Bernhard Salzmann.

Die Sache mit dem Finanzausgleich

Weiter rechnet Bigler, dass mit diesen – ausschliesslich aus der Deutschschweiz stammenden – Abonnements-Einnahmen auch die Sendungen in den anderen Sprachregionen subventioniert werden können. Die Höhe der Gebührengelder, die heute von der Deutschschweiz in die anderen Landesteile fliessen, beträgt 360 Millionen Franken.

Auch 60 Millionen Franken für Privatsender sollen laut Bigler drinliegen. Dann blieben gemäss seiner Rechnung immer noch 178 Millionen von den 598 Millionen übrig.

Das Problem hier: Die Deutschschweizer Sender gehen vergessen. Diese kosten heute nach SRG-Angaben 525 Millionen Franken. Die Deutschschweizer würden nach dieser Rechnung also die anderen Landesteile finanzieren, hätten selber aber fast 350 Millionen weniger als heute, um eine eigene Sendestation zu betreiben. Wer soll unter diesen Bedingungen ein Pay-TV-Abo lösen?

Das sagt der sgv: «Die SRG hat in der Deutschschweiz Flaggschiffe wie die ‹Tagesschau›, ‹10vor10›, die ‹Rundschau› oder das ‹Echo der Zeit›, die sich grosser Beliebtheit erfreuen. Ein solches Sockelangebot könnte auch mit tieferen Einnahmen finanziert werden. Das ist echter Service public! Wer darüber hinaus noch Sport- oder Kulturangebote konsumieren möchte, kann sich frei für solche kostenpflichtigen Zusatzangebote entscheiden. So kann jeder auslesen, was er sehen will – ganz ohne Zwang.»

Würden die Deutschschweizer nach einem No-Billag-Ja weiterhin gleich viele Gebühren wie bisher abgeben, bliebe für sie selbst viel weniger übrig.

2. Werbeeinnahmen:

Weiter geht es mit den Werbegeldern. Das Faktenblatt des sgv rechnet hier mit Einnahmen von 410 bis 420 Millionen Franken. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 hat die SRG 280 Millionen Franken an Werbeeinnahmen (inklusive Sponsoring) verbucht. 

Nach Biglers «Plan B» würde die SRG also trotz der Annahme, dass die Zuschauer- und Zuhörer-Reichweite um 50 Prozent zurückgeht, 50 Prozent mehr Werbeeinnahmen erwirtschaften. Diese Mehreinnahmen sollen sich alleine aus dem Wegfall der heutigen Werbeeinschränkungen im Online-, Radio-, aber auch im TV-Bereich generieren.

Das Problem: Die Werbeeinnahmen von Presse, TV und Radio stagnieren in der Schweiz. Selbst die SRG, die sich laut der No-Billag-Befürworter in den letzten Jahren zu einem regelrechten Mediengiganten gemausert habe, konnte die Werbeeinnahmen in den letzten 20 Jahren nicht steigern. Wie die SRG ihre Werbeeinnahmen in die Höhe treiben soll, wenn sie für ihr Programm in der finanzkräftigen Deutschschweiz nur noch einen Bruchteil der Finanzen zur Verfügung hat, ist zudem fraglich.

Das sagt der sgv: «Die heutige Mediensteuer legt der SRG enge Fesseln an, sie darf auf verschiedenen Kanälen keine oder nur beschränkt Werbung schalten. Fallen diese Restriktionen weg, kann sich die SRG im Markt behaupten. Alle haben gleich lange Spiesse – aber ohne Verzerrungen durch die SRG-Steuermilliarden wie heute.»

Die Werbeeinnahmen der SRG in den letzten 20 Jahren, teuerungsbereinigt. Bild: watson / daten: SRG-geschäftsberichte

3. Fördergelder:

Weitere Unterstützung soll die SRG laut Biglers «Plan B» von Bund, Kantonen und Privaten in Form von Fördergeldern erhalten. Das jährliche Einnahme-Potential bewege sich dabei zwischen 230 bis 410 Millionen Franken.

Der Bund solle dabei 250, die Kantone 50 und Private 30 Millionen Franken beisteuern. Ausserdem könne der Bund der SRG mit 80 Millionen Franken unter die Arme greifen, ähnlich wie der Schweizer Presse bei der Distribution. Heute erhält die SRG keine solchen Fördergelder von den Kantonen und nur vereinzelt vom Bund für spezifische Sendungen.

* Der Bund förderte 2016 einzelne TV-Sendungen im Rahmen von nicht mehr als 24 Millionen Franken.

Das Problem: Wenn die SRG direkt Geld von Bund und Kantonen erhält, rückt der von den Gegnern oft bemühte Begriff des «Staatsfernsehens» damit nicht in die Ferne, sondern eher näher. Zudem heisst es im Initiativtext klipp und klar: «Der Bund subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen.»

Das sagt der sgv: «Fördergelder für einzelne Sendungen und Produktionen wären – klar beschränkt auf Bereiche, wo es keinen Markt gibt – weiterhin möglich. Dies nicht zuletzt dank der Artikel 70 und 71 in der Bundesverfassung, die festhalten, dass der Bund die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften sowie die Schweizer Filmproduktion und -kultur fördern kann. Von einem Staatsfernsehen kann deshalb keine Rede sein. Werden heute Künstler finanziell unterstützt, sind sie ja deshalb auch keine Staatskünstler. Heute ist die SRG ein Staatssender und zu über drei Vierteln von Zwangssteuern abhängig. Der Anteil – und damit die Abhängigkeit vom Staat – wäre künftig viel kleiner.»

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr:

Video: undefined/SDA

Die meistgezeigten Spielfilme im Schweizer Fernsehen:

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319Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 12.01.2018 09:56
    Highlight Um all die Falschinformationen des sgv zu verbessern, liessen sich gleich mehrere Kommentarfelder füllen. Ich möchte nur auf einen Punkt hinweisen: Der sgv setzt mit Hilfe einer abenteuerlichen Rechnung auf den Erfolg von Pay-Abos. Gleichzeitig erwartet der sgv, ebenfalls recht abenteuerlich, mit Mehreinnahmen bei der Werbung. Eines hat sich der sgv (typisch für Leute, die vom Medienbetrieb keine Ahnung haben) jedoch nicht überlegt: Pay-Angebote können nicht mit Werbung garniert werden. Entweder oder. Da macht keine und keiner mit. Das hat Spotify schon lange geschnallt, nur der sgv nicht.
    24 0 Melden
  • Markus Kappeler 12.01.2018 09:01
    Highlight Es ist ganz einfach, entweder ist das SRF gut und dann findet es genug freiwillige die bezahlen (PayTV) oder aber es ist schlecht und dann verschwindet SRF halt. Viele Firmen, auch Medienfirmen, sind schon verschwunden, na und?
    3 29 Melden
  • Wüscher 11.01.2018 16:36
    Highlight Kann mir mal jemand diese Rechnung erklären: Teilt man die SRG-Konsumenten in einen Teil TV und einen Teil Radio auf?
    Nimmt man an das je 50% bereit ist ein Abonnement zu zahen? Wie konsumiert der Rest SRF?

    Es gibt ja von Anfang an eine Schnittmenge, und dadurch kann es ja sein das gar niemand aus dieser Schnittmenge zu den 50% Abonennten von TV und Radio gehört....?
    6 0 Melden
  • gipfelibringer 11.01.2018 15:52
    Highlight Ach, jetzt verstehe ich: Dass ich dank NoBillag mehr (Abogebühren) als heute an Billag für einen Sender zahlen darf, den ich weniger nutze, dafür aber wie bei Schweizer Privatsendern üblich alle zehn Minuten Programm einen Werbeblock von acht Minuten bewundern darf. In denen gehe ich dann aufs Klo und lese dort ein gutes Buch - ohne Werbeunterbrechung.
    28 0 Melden
  • Urs457 11.01.2018 12:57
    Highlight Thanks zur Entlarvung der SGV-Fake-News. Als Ex-Werber möchte ich nur noch anfügen: Die Werbemillionen der SRG sind nicht einfach gottgegeben, sondern die «Ernte» der grossen Reichweite der SRG-Programme. Weniger Sendungen = weniger Publikum = weniger Reichweite = weniger Werbeeinnahmen, so geht das!!! Und an der Seitenlinie stehen RTL, ProSiebenSat1 usw. bereit, um die Mio abzugreifen mit ihren CH-Werbefenstern (dito für F und I). Was aus den Trümmern der SRG entstehen würde (?), müsste sich mit Sendungen = Publikum = Reichweite die Werbeinnahmen zurück erkämpfen. Ein verdammt hartes Brot!
    42 1 Melden
  • Pius Lischer 11.01.2018 12:19
    Highlight Warum die SRG nicht mit Lenkungsabgaben finanzieren?
    1 10 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 08:02
      Highlight Die dann wie funktionieren würde?
      5 0 Melden
  • Eric Lang 11.01.2018 03:18
    Highlight Wenn ich hier so lese, dann mache ich wahrlich Sorgen um die meisten Watson Leser.
    Während der Arbeitszeit seid ihr alle beschäftigt mit Kommentare schreiben bei Watson (ihr Fachleute scheint alle, nicht leistungsorientierte Arbeitsplätze zu haben) und nach dem Feierabend, hängt ihr Nonstop vor dem Fernseher und glotzt euer linkes Fernsehprogramm.
    Wenn ich pro Monat auf 4 Stunden SRG komme ist es viel TV und ich darf dafür 451 Franken im Jahr zahlen?!
    70 Prozent bei der SRG sind Sendungen welche weit auf Grundauftrag vorbei schiessen.
    Grundauftrag erfüllen, dann reicht das Werbegeld locker.
    11 96 Melden
    • zialo 11.01.2018 08:36
      Highlight Wohnen sie alleine? Denn falls nicht ist das hier nur die halbe Wahrheit. Das Geld bezahlt man pro Haushalt.
      41 1 Melden
    • Snowy 11.01.2018 09:47
      Highlight Sali Eric

      Google mal nach Werbewirkung und Reichweiten.

      Zweitens: Der Grossteil der Werbegelder wird NICHT im Umfeld des Grundauftrags (Infosendungen) eingefahren sondern im Umfeld der teuren Sportübertargungen.

      Liebs Grüessli
      32 1 Melden
    • Tapatio 11.01.2018 10:33
      Highlight Haben sie die Initiative überhaupt gelesen Herr Lang? Wenn ja haben sie den Inhalt scheinbar nicht verstanden. Mit Annahme wird der "Grundauftrag" (Absatz 2) den sie ja scheinbar doch schätzen nämlich ersatzlos gestrichen! Um das geht es und nichts anderes. Was sinnvoll wäre ist eine Reduktion der Gebühr (das passiert bereits von 471 auf 365 Fr.). ob das noch tiefer sein müsste, kann man diskutieren..aber man kann doch nicht den Grundauftrag streichen! Meine Güte sie hacken sich ja auch nicht das Bein ab wenn sie neue Schuhe brauchen und haben das Gefühl ihr Problem ist danach gelöst
      40 0 Melden
    • Pius Lischer 11.01.2018 12:25
      Highlight Zwangsabgaben ersetzen.
      Warum die SRG nicht mit Lenkungsabgaben finanzieren?
      0 15 Melden
    • Snowy 11.01.2018 14:41
      Highlight @Pius: Guter Vorschlag.

      Nur geht es bei dieser Abstimmung überhaupt nicht um das.

      Topic: Weil dann die Parlamente (politischen) Einfluss nehmen könnten.
      11 0 Melden
    • Citation Needed 11.01.2018 22:44
      Highlight Während der Arbeit schreib ich genau null Kommentare, denn das ginge gar nicht. Alles brav in der Freizeit. Und fern sehe ich auf so gut wie nie. Zahle aktuell keine Billag, weil keinen Fernseher. Dennoch: stimme mit Nein.
      Ihre Vorurteile, Lang, sind kreuzfalsch und unzutreffend. Was sich mancher so zusammenreimt, wenn der Tag lang ist, erstaunlich.
      18 0 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 08:04
      Highlight Was hier auskommt, Lang sind Unterstellungen und Vorurteile. Es soll ja Leute geben die nicht 8-17 Uhr arbeiten oder frei haben etc
      9 1 Melden
  • denwag 11.01.2018 01:23
    Highlight Ja, das stell ich mir doch richtig gemütlich vor: Alle Angebot von verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Laufzeiten und Kündigungsfristen vergleichen, immer mit dem Gefühl "brauch ich das wirklich, bezahle ich nicht zuviel, nutze ich die Abos wirklich genug...etc", überall einloggen, registrieren, an- bzw. abmelden, vom Ärger über die Werbeeinschaltungen ganz zu schweigen, und selbstverständlich behalte ich immer den gesamten Datenüberblick Dank Comparis mit Links🤣

    Heute habe ich alles, wirklich alles ohne mich um etwas kümmern zu müssen für Fr. 1.-- pro Tag!

    Also, was soll das?


    65 1 Melden
  • destin 10.01.2018 23:50
    Highlight Bilder sind oft ehrlicher als Worte: Bigler als dynamischer ICF-Dressman (echte Konkurrenz für Zoolander, auch wenn sämtliche Engelein weinen), gelassen-fokussiert darauf, den Stuhl zu treffen (wo zum Teufel ist er?). Rime (wo bin ich, was bin ich, wer bin ich?) und dann der Geistliche mit der seltsamen Tonsur (kratz, kratz, was mach ich hier?). Die drei Herren bemüht, aus Wasser Wein zu machen: JA SRG: No Billag JA. Da brauchts keine Argumente mehr.
    22 0 Melden
    • Pius Lischer 11.01.2018 12:27
      Highlight JA zu NO BILLAG.
      SRG durch Lenkungsabgaben finanzierern.
      2 27 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 08:04
      Highlight @lüscher Das steht aber nicht zur Diskussion
      10 0 Melden
  • Gsnosn. 10.01.2018 21:40
    Highlight Eine kurze Frage: Wie geht Pay TV bzw. Pay Radio, wenn beim Autofahren Radio hören kann?
    41 3 Melden
    • Snowy 11.01.2018 09:48
      Highlight Gar nicht.

      Eine der diversen Unbekannten/Unwahrheiten in Biglers Plan B.
      29 0 Melden
  • rosen nell 10.01.2018 20:44
    Highlight bigler im talk täglich auf tele züri, lässt fragen über fragen offen. ich sah 30 min. lag über seinem kopf das kleine homer simpson äffli mit den "tschinellen" 📀📀🐒
    50 2 Melden
  • Adrian Huber 10.01.2018 20:09
    Highlight Also wenn der oberste Gewerbler des Landes so wenig Ahnung von Ökonomie hat, muss man sich um unser Gewerbe ernsthaft Sorgen machen. Oder ist es am Ende einfach so, dass der Lügen-Bigler wieder mal selber nicht glaubt, was er verzapft?
    79 3 Melden
  • Tapatio 10.01.2018 20:05
    Highlight wie gross ist eigentlich die schnittmenge von watson und 20min/blick.ch kommentare schreibern respektive lesern? wenn ich hier so lese und die likes anschaue, habe ich doch noch hoffnung dass sich viele schweizer informieren und sich bewusst sind was ein JA für auswirkungen hätte. sicherlich keine guten. Auf den anderen Portalen schaudert es mich regelrecht..kann man witklich so naiv sein und dieser völlig übers ziel hinausschiessenden initiative guten gewissens zustimmen??
    86 6 Melden
  • Spiessvogel 10.01.2018 19:15
    Highlight Mein Sohn führt erfolgreich ein KMU mit 30 Angestellten. Vor der Übernahme erstellte er einen Businessplan nach allen Regeln der Kunst. Wenn ich Biglers Plan B für das Grossunternehmen SRG studiere, bleibt neben einem verdutzten Lächeln die Erkenntnis: Viel Ideologie, markante Realitätsferne. Müsste er als Unternehmen mit seinem Plan bei einer Bank für die Finanzierung anklopfen, würden ihn alle Institute dieser Welt bescheinigen, dass sein Plan nicht das Papier wert ist, worauf er geschrieben steht. Für die erfolgreichen KMU's ist sein Elaborat schlichtweg zum Fremdschämen.
    130 6 Melden
    • David Rüegg 10.01.2018 20:00
      Highlight Den Gedanken hatte ich auch... Soll Bigler mal beweisen wie sehr er an seinen Plan B glaubt und zusammen mit dem SGV 100 Mio Investitionskapital für die neu "unabhängige" SRG bereitstellen. Glaubt man ihm und er sich selbst müsste damit locker Geld zu verdienen sein, so gut wie die SRG im freien Markt aufgestellt sein wird. Ich frage mich schon, welche Gewerbler sich durch einen Präsidenten gut vertreten fühlen, der offensichtlich glaubt, die Mehrheit der Schweizer seien ausgewachsenen Vollidioten.
      56 3 Melden
    • FrancoL 10.01.2018 20:03
      Highlight Kommt noch dazu dass der gute Mann dem Gewerbeverband vorsteht, dem Verband dem eine grosse Anzahl KMUs angeschlossen sind.
      Fremdschämen im Quadrat.
      42 1 Melden
    • ströfzgi 10.01.2018 20:04
      Highlight Frag mal deinen erfolgreichen Sohn wer für einen Plan B innerhalb der betreffenden Firma zuständig ist (im Fall SRG "wäre").
      4 19 Melden
  • greystoke 10.01.2018 17:41
    Highlight Ja klar, ich bezahle SRG als Pay-TV und Pay-Radio und erhalte dafür mehr Werbung als bei RTL. Ja doch, klingt verlockend!
    139 3 Melden
  • joevanbeeck 10.01.2018 17:36
    Highlight Dem Schweizerischen Gewerbeverband wünsche ich für das Jahr 2018 eine intelligentere Führung, damit solche peinlichen Auftritte wie gestern der Vergangenheit angehören. Immer wenn ich den ewigen Verbands-Apparatschik Bigler im TV sehe muss ich unweigerlich an ein Zitat von George Bernard Shaw denken. "Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer."
    93 4 Melden
  • straycat 10.01.2018 16:48
    Highlight Der gute Herr B. hat offenbar auch vom Medienmarkt keine Ahnung, genau wie die smarten Typen von der Initiative. Man muss kein SRG-Fan / Freund sein, um gegen diese Vorlage zu sein, etwas Intelligenz reicht.
    167 10 Melden
  • patnuk 10.01.2018 16:22
    Highlight Immer interessant dass ein Hauptargument der No Billag ist, dass niemand mehr SRG schaut oder hört. Dennoch wird gerechnet, berechnet und kalkuliert als würde die Schweiz nur SRG schauen und hören. Dann kommen neu die Fördergelder....äh aha, schlussendlich würde sich ja nichts ändern nach der No Billag.
    Dann fragt man sich schlussendlich, warum das Ganze, was ist dann wirklich das Ziel, was steckt denn wirklich mit dieser No Billag Initiative.
    127 7 Melden
    • Troxi 10.01.2018 20:01
      Highlight Anhand des vorgestellten Plan B kann wie von einigen anderen Kommentatoren die Antwort Sprachrohr oder verstärkte Einflussnahme sein. Heute kann der Bundesrat oder das Parlament nur über den Grundauftrag Einfluss nehmen. Wenn es dann Fördergelder gibt, kann man mit Kürzungen drohen um eine Zensur der Kritik an die Zahler zu erreichen. Der Plan B hat mir nun etwas Aufschluss gegeben, was die Absicht gewisser Kreise dahinter ist.
      44 2 Melden
  • Shin Kami 10.01.2018 16:20
    Highlight Also weniger Inhalt mehr Werbung und am ende soll ich trotzdem noch fast soviel zahlen wie heute...
    129 7 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 16:43
      Highlight @Shin Kami:

      Nö Sie werden mehr bezahlen am Ende! Denn Sport zB. müssen sie dann gemäss diesen Typen noch zusätzlich kaufen. Sie bezahlen als den Kuchen und dürfen dann noch die Rosinen einzeln "tuggen".

      So geht das ...
      136 5 Melden
    • Shin Kami 10.01.2018 17:49
      Highlight Klingt super (für die, die das Geld am ende bekommen...). Ich bin ja sowieso gegen die Abschaffung der Billag (besser wäre sie etwas zu schmälern und in die Steuern zu integrieren) aber dieser "Plan B" ist besonders dumm.
      53 3 Melden
  • Palatino 10.01.2018 16:04
    Highlight „We will win bigler, äh bigly, and we will get our news and Filmli from the internet just like the Strom comes out of the Steckdose. And the Mexicans will pay for the SRG, believe me. See you all in Davos!“
    170 5 Melden
  • Resche G 10.01.2018 16:04
    Highlight Wie soll man Radio mit Abos lösen ? Mir ist nicht bewusst das ein simples Radio Empfangsgerät (analog oder DAB) erkennt ob ich ein Abo besitze oder nicht.

    Dazu würde sicher niemand 365 für Streaming Radio bezahlen. Dazu ist die internationale Konkurrenz (Spotify, Itunes) halb so teuer und bietet unendlich Musik.
    108 3 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:03
    Highlight nicht die SRG-gebühr ist teuer, sondern die vielfalt der CH und unsere stärke, auch minderheiten gleichwertig am service public teilhaben zu lassen.

    das sind angebote für alle regionen, hör- und sehbehinderte. die CH ist bis zu 10-mal kleiner und hat somit bis zu 10-mal weniger gebührenzahler als die länder ringsum. und auch die werbeminute ist bei uns ein vielfaches weniger wert. die ARD hat pro jahr 8 milliarden CHF zur verfügung, die SRG für radio&TV insgesamt nur ein fünftel.

    und doch besteht die SRG gegen diese grossen. jeden tag.
    140 11 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:02
    Highlight vielen ist nicht bewusst, dass zeitungen nur zu einem geringen teil von ihren lesern finanziert werden.

    müssten die leser für die kosten einer qualitätszeitung aufkommen, wäre eine tageszeitung so teuer wie ein buch.

    traditionell stammten etwa 80% der einnahmen von zeitungen aus dem werbegeschäft. diese subventionierung funktioniert nicht mehr, seit ein großteil der werbeeinnahmen an google und facebook fließt.

    private verlage, sehen sich nun gegenüber den gebührenfinanzierten sendern im nachteil.
    deshalb hetzen sie aus neid gegen ihre kollegen beim radio&TV.
    82 4 Melden
    • nib 10.01.2018 17:31
      Highlight Ja, und sie haben Recht. Weshalb soll ein Medium gefördert werden und das andere nicht? Viele Redaktionen der Lokalzeitungen sind geschlossen worden oder sind nur noch sehr klein.

      Wenn wir schon Journalismus fördern wollen mit der Billag, weshalb dann nur Radio&TV? Mir wären unabhängige Zeitungen ebenso wichtig. (Weltwoche, BaZ lassen grüssen)
      9 42 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:01
    Highlight was geschieht, wenn journalismus dem markt überlassen wird, kann man am beispiel USA studieren.

    die haben vierzigmal mehr einwohner als die CH. doch selbst in den USA mit ihrem gigantischen markt findet qualitätsjournalismus maßgeblich im öffentlichen sektor statt, zumindest was radio&TV angeht.

    in puncto glaubwürdigkeit ist das national public radio (NPR) ein leuchtturm. mit dem public broadcasting act wurde 1967 die möglichkeit für öffentlich finanzierte radio- und TV-stationen geschaffen, also genau das, was die initiative für die schweiz abschaffen möchte.
    68 8 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 16:00
    Highlight welcher seichte sendebrei wir danach hätten, kann man in italien sehen.

    und es käme erst noch viel teurer: für alles und jedes würden die privaten abkassieren. wer nicht zahlen will, der wird regelrecht verarscht.

    das geht in italien z.b. so:

    mehrere TV-stationen zeigen bei spitzen-fussballspielen ihrem publikum nicht etwa den match. sondern nur einen tisch, an dem reporter sitzen und ein spiel kommentieren, das sie im unterschied zu den leuten daheim auf einem bildschirm sehen dürfen. dem zuschauer wird so sein teures fernsehgerät ungefragt zu einem simplen radio zurückgebaut.
    71 6 Melden
    • a-minoro 10.01.2018 18:34
      Highlight Und damit eine solche hirnverbrannte Sendung überhaupt jemand schaut, setzen sie noch eine gutaussehende junge Frau mit gemachten Brüsten, (tiefer Ausschnitt, kurzer Rock) zwischen die Reporter. So habe ich das in Italien in einem Hotel auf jedenfall einmal erlebt. Tja, das ist eben Qualitätsfernsehen à la Der-freie-Markt-wirds-schon-richten.
      50 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2018 16:00
    Highlight Ohne den Teufel an die Wand zu malen, kann man sich die Frage stellen, was in Sachen Information in einem Katastrophenfall passieren würde. Basel als Bespiel, ist Erdbeben gefährdet. Wer, wenn nicht ein nationaler Sender (Landessender Beromünster 1931-2008 lässt grüssen) wäre in der Lage, die gesamte Bevölkerung mit einer Stimme flächendeckend zu vertreten? Oder soll etwa Telezüri die Basler Bevölkerung informieren, wenn Telebasel in Schutt und Asche liegt? Ein Landessender ist von nationalem Interesse. Dies wird - aus meiner Sicht - in der Diskussion um NoBillag viel zu wenig gewichtet.
    82 5 Melden
    • Bruno S. 88 10.01.2018 17:19
      Highlight Man hollt sich die Information aus dem Internet! Ganz einfach. Eine TV Sendung kann man als betroffener auch verpassen...und dann?!
      4 59 Melden
    • sheimers 10.01.2018 22:18
      Highlight Bei einem grossen Erdbeben in Basel fällt der Strom aus und damit auch das Internet. Man wird aber ohne weiteres mit einem batteriebetriebenen Radio noch SRF1 vom Säntis oder Rigi hören können. Natürlich auch RTS von Les Ordons oder französische Programme aus Mülhausen.
      27 1 Melden
    • Nevermind 10.01.2018 23:11
      Highlight Der gute alte Lautsprecherwagen der auf der neuen Notfallfrequenz der Armee sendet.

      In der Zwischenzeit hämmert Bruno S. 88 auf sein Display und wundert sich, dass er kein Netz findet. Und ein verzweifelter Rentner sucht aus Gewohnheit auf seinem alten Batterieradio die Frequenz von SRF 1.
      13 2 Melden
    • Bruno S. 88 10.01.2018 23:25
      Highlight Oder man nutzt ein "batteriebetriebenes" smartphone um ins internet zu kommen...aber easy! Die SRG ist wichtig weil ohne SRG gäbe es in der CH kein Zusammenhalt zwischen den 4 Sprachregionen und es würde ein Kantönligeist herrschen...also eigentlich genau so wie jetzt schon!
      3 12 Melden
    • Fabio74 11.01.2018 08:16
      Highlight @bruno ja Internet wird immer verfügbar sein. Weil Netze nie zusammen brechen werden.
      10 1 Melden
    • Bruno S. 88 11.01.2018 09:31
      Highlight Wenn das Netz zusammenbricht, dann läuft auch bei der SRG nichts mehr! TV Anschluss ist heute auch nur noch Digital. Hängt alles mit dem Internet zusammen.
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    • Bruno S. 88 11.01.2018 09:42
      Highlight So muss die Info über Naturkatastrophen in einem Land wie die Schweiz erfolgen! Über eine APP! Ein Smartphone ist bei weitem mehr in der Gesellschaft verbreitet als ein Batteriebetriebenes Radio!

      https://www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA.html
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    • Gelöschter Benutzer 11.01.2018 10:22
      Highlight Ein Landessender ist wichtig für die nationale Sicherheit, der im Katastrophenfall die gesamte Bevölkerung (Schweiz weit) informiert. Der Zivilschutz, Feuerwehr, Polizei, Anlaufstellen koordiniert (ZB AKW-Unfall). Diese Aufgabe können Private niemals übernehmen.
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    • sheimers 11.01.2018 11:07
      Highlight Ein Mobiltelefon erreicht nur Basisstationen im Umkreis von wenigen Kilometern. Fällt in Basel der Strom für längere Zeit aus, geht per Telefon, Internet oder Handy gar nichts mehr. Ein Erdbeben oder eine Überschwemmung betrifft aber nur einen kleinen Teil des Landes. Deshalb kann man Radio immer noch aus anderen Landesteilen empfangen. Wie gesagt, der Säntis kann in Basel und Zürich empfangen werden, der hat ein Dieselaggregat, welches für mehrere Wochen Reserve hat. http://www.heimers.ch/bilder/saentis2011/saentis_notstromgeneratoren.jpg
      13 0 Melden
  • Papa Swappa 10.01.2018 15:39
    Highlight ich will kein kmu mehr haben, wenn der bigler mein vertreter ist
    102 6 Melden
  • tarant 10.01.2018 15:33
    Highlight Die Vorschläge sind einzeln betrachtet bereits wenig plausibel, absurd wird es aber zusammen betrachtet: Wenn die Leute also neu Abos lösen sollen (evtl. sogar mehr als eines für diverse Zusatzangebote) und dann mehr bezahlen als die heutigen Gebühren, dann möchten sie für dieses Geld nicht noch mehr Werbung sehen. Ich habe ja ein Netflix-Abo, um nicht noch bei Serien Werbung sehen zu müssen, wie bsp. auf 3+. Also entweder geht es Richtung mehr Werbung oder Abos. Die beiden Modelle schliessen sich aber gegenseitig aus!
    101 4 Melden
  • Midnight 10.01.2018 14:32
    Highlight Also ganz ehrlich: Wenn das Angebot geschrumpft, die Qualität gemindert und für Angebote wie Sport separat bezahlt werden soll UND zudem noch zusätzlich Werbung wie bei den Privaten geschaltet wird, wozu dann überhaupt noch eine SRG? Das gibt es doch alles schon!

    Also entweder macht man es richtig - oder gar nicht! Diese Schönrederei der NoBillag-Befürworter geht mir langsam aber sicher mächtig auf den Keks!
    203 9 Melden
    • murrayB 11.01.2018 00:15
      Highlight Was mir jetzt bereits auf den Keks geht ist die apokalyptische Schwarzmalerei der Billag Befürworter!

      Ein Verwaltungsrat und Geschäftsleitung die kein Plan B hat glaube ich nicht - denn dann könnte man eine Verantwortlichkeitsklage einreichen!
      1 24 Melden
  • amore 10.01.2018 14:22
    Highlight Für wie dumm halten uns Bigler und das Initiativkomittee eigentlich? Gut hat Bigler seinen Plan B ausgerollt. Jetzt ist es noch klarer, dass man diese Initiative ablehnen muss.
    195 17 Melden
    • Sandro Lightwood 10.01.2018 15:30
      Highlight Genau gleich Dumm halten sie uns wie bei der USRIII...
      73 1 Melden
    • FrancoL 10.01.2018 15:53
      Highlight Es ist eine Qualität von Bigler auf die Dummheit der Gefolgschaft zu zählen, konnte man auch bestens bei anderer Gelegenheit zB bei der MEI sehen. Ich frage mich immer wieder was hat dieser Bigler als Präsident des Gewerbeverbandes zu suchen? Er bringt die Gewerbler mit seinem Geschwafel keinen Schritt weiter und das ist in einem Land mit vielen Gewerbetreibenden eine totale Fehlbesetzung.
      85 5 Melden
  • sergaj 10.01.2018 14:14
    Highlight Fakten sind Glückssache. Weder Gegner noch Befürworter halten sich an die Fakten. Ein Nein zur SRG bedeutet nicht das Ende für Film, Kultur, Sport und Information. All dies wird bereits heute subventioniert, unabhängig von der SRG und den Gebührengeldern. Die grössten Förderer von Film, Kultur und Sport sind nach wie vor die Kantone und die Glücksspieler. Die SRG steht für seichte Unterhaltung und oberflächliche Information der lesefaulen Bevölkerung!
    25 186 Melden
    • nib 10.01.2018 14:49
      Highlight Völlig einverstanden, vorallem mit dem letzten Satz. Wenn man mal darauf achtet (was ich jetzt im Vorfeld der Abstimmung mache), ist der Informationsgehalt vieler SRF Informationssendung sehr sehr mager. >80% Füllmaterial, selbst ein Käseblatt bringt mehr Substanz.
      8 105 Melden
    • Sandro Lightwood 10.01.2018 15:31
      Highlight Da wir gerade bei Fakten sind: Nein zur SRG? Oder zur Billag? 😂
      47 2 Melden
    • Nick Name 10.01.2018 15:37
      Highlight Stelle jetzt mal zwei gewagte Hypothesen auf:
      Unter den NoBillag-Befürwortenden finden sich deutlich mehr Vertreter der der «oberflächlichen Information» zugewandten «lesefaulen Bevölkerung» als unter den Nein-Stimmenden.
      Und: Seichte Unterhaltung gibts sogar! auch bei privat-rechtlichen Presseerzeugnissen, Radio- und TV-Sendern. Glaubs.
      Hmm.
      Und jetzt?
      88 7 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 16:47
      Highlight Hätte dann aber auch mal von dir erwartet, statt einen plumpen oberflächlichen Rundumschlag
      23 3 Melden
    • JaneSoda 10.01.2018 16:53
      Highlight Wer nur seichte Unterhaltung beim Thema SRG im
      Kopf hat, hat eh keine Ahnung von der SRG.....


      https://m.srf.ch/sendungen-a-z


      Und by the way - ich lese sehr gerne. Fürs Lesen fehlt mir in meinem Alltag aber oftmals die Zeit. Also höre ich viel Radio. Dazu kann ich prima Dinge wie kochen, putzen und Wäsche machen erledigen.


      48 3 Melden
    • sergaj 10.01.2018 17:26
      Highlight Ich bin kein Gegner der SRG und sicherlich auch kein Verächter von gutem Journalismus.
      Die Abschaffung der Rundfunkgebühren bedeutet nicht das Ende von gutem Journalismus in der Schweiz!
      Wer sich informieren will, hat mit den Tageszeitungen genügend Auswahl.
      Wer behauptet, dass das journalistische Niveau in Zeitungen tiefer ist, hat schlicht keine Ahnung oder noch nie eine Qualitätszeitung gelesen.
      8 49 Melden
    • Midnight 10.01.2018 17:46
      Highlight
      17 0 Melden
    • psylo 10.01.2018 23:26
      Highlight Wenn ich TV-Sender so vergleiche, sehe ich einen frappanten Unterschied zwischen dem Informationsgehalt von staatlich/gebührenfinanzierten gegenüber Privatsendern. Ihr Ziel ist nämlich nicht dasselbe: Privatsender wollen allem voran Kohle machen, während gebührenfinanzierte Sender einen Bildungs- und Informationsauftrag haben. NoBillag würde deshalb sehr wohl die Möglichkeiten, sich zu informieren, drastisch verschlechtern.
      In diesen Zeiten des Zeitungssterben wäre die Verwendung eines Teils des Billag-Geldes für geschriebenen Journalismus aber vielleicht eine gute Idee.
      19 0 Melden
    • Snowy 11.01.2018 08:55
      Highlight Krass, wie dreist hier Leute Unsinn erzählen.

      Man kann der SRG viel vorwerfen, aber sicher nicht dass sie v.a. auf seichte Unterhaltung setzt.

      Gerade das Gegenteil ist der Fall: Die privaten TV Stationen setzen fast ausschliesslich auf seichte Unterhaltung
      21 0 Melden
  • ubu 10.01.2018 14:11
    Highlight Bigler macht sich lächerlich und es ist ihm egal. Seine Strategie ist eine andere: Wähler mit Halbwahrheiten zu verwirren oder auf seine Seite zu ziehen.
    129 12 Melden
  • Asmodeus 10.01.2018 14:10
    Highlight Nicht verrechnet. Nur verlogen.
    143 13 Melden
  • Herbert Anneler 10.01.2018 14:04
    Highlight Die SRG-Radios könnten wohl mit Werbung leben, aber dann wären alle andern Radioprogramme platt. Das kann sich ehrlich niemand wünschen - Biglers Zahlenschusterei ist Fake! Und dass es plötzlich doch wieder möglich sein soll, Sendungen, die kommerziell nicht rentieren, öffentlich zu finanzieren, widerspricht dem Initiativ-Text diametral. Das kann nur eines heissen: Bigler will die SRG kaputt machen und den Service public durch die Hintertüre wieder einführen, jedoch nicht mehr einen politisch und wirtschaftlich unabhägigen, sondern einen von Rechtsaussen beherrschten. Wie hinterhältig!
    121 11 Melden
  • Kaffo 10.01.2018 13:47
    Highlight Also wir wissen es alle. Nichts ist sicher, ausser dass es das Schweitzer Fernsehen nicht mehr geben wird.
    59 16 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 15:56
      Highlight da fehlt noch ein Satzteil:

      ... bei einem Ja zu NoBillag!

      Gerne geschehen :-)
      39 5 Melden
  • hpj 10.01.2018 13:45
    Highlight An alle verängstigten Kommentarschreiber:

    Ein Apell an Eure in diesen Kommentaren so oft gerühmte eigene Intelligenz:

    SRG hat selbstverständlich einen Plan B.
    Aber einen guten Plan B (der übrigens weit ausgearbeitet ist), veröffentlicht man nicht VOR einer solchen Abstimmung, weil der Plan B (der Name sagts doch schon) immer der 2.beste Plan ist.
    Es gibt noch einen besseren. Den Plan A. Und diesen jetzt nicht zu gefährden gilt es. (doch zu kompliziert?)

    SRG mag nicht die schärfsten Manager haben. Aber den abgehalfterten Ex.Managern des SGV mögen sie das Wasser bestens reichen.

    Ein Insider
    69 19 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 15:59
      Highlight So lieber Insider -

      FAKTEN FAKTEN FAKTEN

      sonst, leider FAKE NEWS und zwar im allerbesten Sinne des Begriffs!
      39 9 Melden
    • rauchzeichen 11.01.2018 00:13
      Highlight dies als fake news zu bezeichnen, ist hingegen purer populismus. es ist lediglich ein kommentar, anonym verfasst, womöglich von einem insider, womöglich nicht.

      aber hauptsach er ist entweder der srg-jesus mit der heilsbotschaft, oder ein fake news verteilender russischer troll (entschuldigt die übertreibung, doch mehrt sich dieser aufschrei-extremismus meiner meinung nach in letzter zeit. leider.)

      differenzieren! dass wär mal was für dich.
      3 0 Melden
    • hpj 12.01.2018 06:13
      Highlight @Sportfan
      trumpsche rhetorik fuehlt sich gut an, gell?
      1 0 Melden
  • Statler 10.01.2018 13:37
    Highlight Also, mal ernsthaft: Es wird einmal mehr das Mantra heruntergebetet, dass alles besser, effizienter, billiger und schöner werde, wenn es denn erst dem «freien Markt» unterworfen wird (und ausserdem werden wir alle reich).

    Man nenne mir EIN Beispiel, wo das jemals funktioniert hat. Post? Telekom? Strom? Gesundheitswesen?

    Die Privatwirtschaft hat ihre Berechtigung. Aber wo immer es um eine Grundversorgung geht, hat sich die PW rauszuhalten, weil es erwiesenermassen immer schlechter/teurer/ineffizienter wird. – Und die SRG gehört für mich zur Grundversorgung.
    151 16 Melden
    • hpj 12.01.2018 06:31
      Highlight Strom? ja.
      Telekom? absolut ja..
      0 2 Melden
  • Cubbie 10.01.2018 13:29
    Highlight Kann mir bitte nochmals jemand erklären wie das mit dem Radio genau funktionieren soll. Muss ich für jeden Sender den ich, oder jemand aus meiner Familie hören will ein Abo abschliessen? Möglicherweise gibt es innerhalb einer Familie verschiedene Musikinteressen. ;)
    Oder nur 1 Abo und damit bezahle ich auch die Sender, die ich gar nicht hören will? -->Skandal
    Wie muss ich die Radios freischalten? Im Bad, Wohnzimmer, Auto, auf der Baustelle.
    Und ausländische Radiosender sind dann noch immer gratis? Dann ist wohl Schluss mit Schweizer Radio.
    Bitte um Info von den NoBillag-Befürwortern.
    132 9 Melden
    • N. Y. P. 10.01.2018 14:02
      Highlight @Cubbie
      Du fändest es bestimmt eine tolle Idee, wenn Herr Bigler all Deine Fragen beantworten müsste. Vielleicht auf Einladung von watson könnte Herr Bigler diese Radiosache detaillierter erklären.
      69 2 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:39
      Highlight Also im grossen und ganzen sieht es ja so aus:

      Jetzt hast Du eine Flatrate für alles und zahlst einen fixen Betrag. Nach Bigler würdest Du dann für alles einzeln bezahlen, was das Ganze mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit massiv verteuern wird.

      Die nächste Schnapsidee wird dann sein, dass man fürs Internet keine Flatrate mehr bezahlt (niemand, wirklich keiner besucht alle Webseiten), sondern man zahlt einfach pro Webseite und pro Service die man besucht oder welchen man benutzt. Tönt doch logisch, oder? Wieso für DuckDuckGO bezahlen, wenn man eigentlich Google nutzt?
      30 2 Melden
    • dan2016 10.01.2018 14:51
      Highlight https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen-4-maerz-2018/no-billag-initiative/alternativen-zu-gebuehren-gewerbeverband-der-markt-muss-letztlich-entscheiden

      ist zwar ein SRG Interview, aber der Bigler war schon der richtige.... es lohnt sich, es anzuschauen. Zusammenfassend, wir haben Zahlen erfunden, da wir aber keine Ahnung vom Mediengeschäft haben, ist es am Management der SRG, diese Zahlen zu untermauern...."
      26 1 Melden
    • Hans Jürg 10.01.2018 15:16
      Highlight Ja, der Herr Bigler soll uns doch mal erklären, wie das technisch überhaupt möglich ist bei einem Radiogerät auf PayTV umzustellen ;-)
      42 1 Melden
    • Midnight 10.01.2018 17:36
      Highlight Weiss Bigler eigentlich, was der Grund dafür ist, weshalb die SRG eigentlich keine Werbung schalten darf? Nicht? Hat etwas mit Demokratie zu tun, aber davon hat die FDP ja nichts am Hut...!
      24 1 Melden
    • YvesM 10.01.2018 18:29
      Highlight Radio wird mittels Radiowellen ausgesendet. Damit ein Bezahlmodel eingeführt werden kann, wären technische Anpassungen nötig. Ansonsten bezahlt doch kaum einer, wenn er nicht überprüft werden kann.
      16 0 Melden
    • rauchzeichen 11.01.2018 00:17
      Highlight @midnight: die fdp ist das beste beispiel für den riesen unterschied zwischen liberal und wirtschaftsliberal. wir wollen jetzt nicht noch zu den diskrepanzen anderer parteien kommen aber ja. zirkus triffts nicht schlecht.
      5 0 Melden
  • Trasher2 10.01.2018 13:27
    Highlight Der hat sie doch nicht mehr alle! Klar zahle ich für zwei Medien Abos (Radio und TV), damit ich dann Werbung schauen kann.
    Schilifts eigentlich irgendwo?
    133 6 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:40
      Highlight Dem zeigen wirs: On Demand the shit out of it! 😄👍
      25 1 Melden
  • RS_The_Man 10.01.2018 13:26
    Highlight Py TV mit Werbung? Ist nicht gerade ein Vorteil von Pay TV, dass man keine Werbung bekommt?
    Das ist eine Variante die überhaupt keinen Sinn macht.
    133 6 Melden
    • Bene883 10.01.2018 14:15
      Highlight Ich weiss nicht welche Pay TV Kanäle sie schauen, aber auch beim Teleclub wie auch bei Sky kommt Werbung, einfach weniger als im Public
      17 8 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:42
      Highlight Also wird die SRG faktisch doch aussterben.
      Die NoBillag-Befürworter haben einfach nicht die Eier, die Wahrheit laut auszusprechen.

      Ist das Verarschung oder Fake News, oder am Ende doch beides?🤔
      48 3 Melden
    • Sandro Lightwood 10.01.2018 15:39
      Highlight Netflix.
      3 15 Melden
    • Midnight 10.01.2018 23:49
      Highlight @Sandro Stell dir vor, sogar auf Netflix kann man inzwischen schon von der SRG produzierte Sendungen schauen!
      7 0 Melden
  • Graustufe Rot 10.01.2018 13:22
    Highlight Plan B.: Die Initiative verbiete nur Subventionen durch den Bund für Radio- und TV-Stationen. Fördergelder für einzelne Sendungen oder konkrete Gefässe des service public seien aber zulässig. Bis 400 Mio p.a. sollen möglich sein. Diese Fördermittel sind staatl.Subventionen! Gem. Initiativtext verboten. Und dann bestimmt das Parlament, bzw. der BR via Fördermittel über einen Teil es TV- und Radioprogramms? Sieht so Freiheit und Unabhängigkeit aus? Wie ausgewogen würde TV und Radio sein bei der FDP/SVP-Mehrheit in Bundesbern? Fördermittel für TV-Blocher? Für wie dumm halten die uns?
    109 6 Melden
  • b4n4n4j03 10.01.2018 13:20
    Highlight Lol, wieso sollte ich abstimmen dass ich danach doppelt zahlen kann? 2*365.-

    Und wieso sollte eine firma, welche plötzlich nach kapitalistischen grundlagen arbeiten soll, unrentable sektoren finanzieren? Weil sie so lieb ist? Glaubt dieser mensch etwa an einhörner, kobolde und elfen? Oder hällt er die leute für so dumm?

    Selber einer neoliberalen kapitalistischen partei angehören, welche den kapitalismuss verehrt wie ein heiligen gral, aber dann märchen erzählen wie die welt scheinbar funktioniert... Wtf!

    Aber auch diese "elite" des kapitalissmus wird irgendwann ihren robespierre treffen
    115 8 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:46
      Highlight Besser früher als später... Aber hey, es scheint auch hier unter den Watson-Lesern welche zu geben, die diese Übermärchen der Utopie des Kapitalismus tatsächlich glauben. Und sie sind sogar stolz darauf. Man muss nur nach dem "#Team_NoBillag" Ausschau halten.
      34 3 Melden
  • D(r)ummer 10.01.2018 13:19
    Highlight @Die oberen des SGV

    Von Wein mal auf Whisky wechseln. Vielleicht läuft's dann mit der Bieridee.
    73 1 Melden
  • Mox 10.01.2018 13:16
    Highlight Milchbubenrechnung ist hier wohl ein passender Begriff.
    64 4 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:47
      Highlight Hey, das sind Wirtschaftsvertreter. Die müssen's ja wissen!
      18 4 Melden
    • Taebneged 10.01.2018 17:35
      Highlight Wirtschaftsverdreher!
      14 2 Melden
    • Fabio74 11.01.2018 08:23
      Highlight Aber nur subventionierte Milch
      1 0 Melden
  • Touretto 10.01.2018 13:14
    Highlight Bigler scheint mehr Illusionist bzw. Aktivist zu sein statt Realist, sieben Irrtümer zu seinem «Plan B»: https://medienwoche.ch/2018/01/09/plan-b-fuer-die-srg-die-sieben-illusionen-des-gewerbeverbands/
    54 2 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 14:03
      Highlight Er stellt einfach Behauptungen auf, die nach einer Annahme von No-Billag nicht wahr werden. Gestern sagte ein Werbefachmann am TV sinngem., mit den Gebühren brechen auch die Werbeeinnahmen weg. Und dann gibts dann nur noch 400 Millionen Fördermittel vom bürgerlich dominierten Bundesrat. Auf das Programm wär ich dann mal gespannt.
      51 5 Melden
  • N. Y. P. 10.01.2018 13:05
    Highlight Herr Bigler

    Ich bin so unfassbar froh, dass Sie die Kampagne anführen. Und genau heute haben Sie es bewiesen, dass ich recht lag mit meiner Einschätzung.

    Danke.


    An alle, die wieder die Ironie nicht erkennen : Achtung, Ironie !

    Es stimmt imfall. Der Kommentar trieft vor Ironie.

    Zum Schluss ein Hinweis in eigener Sache. Der Text ist ironisch gemeint.

    Was ich noch anfügen will. #Ironie

    Fast hätte ich es vergessen. Bitte die subtil versteckte Ironie beachten.

    P.S. Ironie

    #Ironiebeachten

    Zum Schluss noch dies : Ironie
    60 17 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:49
      Highlight Wie jetzt? Sind deine Anmerkungen zur Ironie jetzt ironisch gemeint? 😄
      19 1 Melden
    • AdiB 10.01.2018 14:51
      Highlight Ich hoffe die Aussage dass Herr Bigler die Kampangne anführt ist Ironiesch gemeint. 😂😉
      13 1 Melden
    • N. Y. P. 10.01.2018 16:27
      Highlight @AdiB

      Reiz mich nicht ! Dieses unsägliche #Ironie immer auch aber.

      Nein, ganz ehrlich, Deine Pointe finde ich sogar noch besser !
      12 2 Melden
  • Sheldon 10.01.2018 13:05
    Highlight Die gross angekündigte Pressekonferenz des Gewerbeverbandes hat in einem Knallfurz geendet. Etwas bestehendes, gut funktionierendes zerstören, um dann etwas Halbbatziges aufzubauen. Wahrscheinlich denken sich die Verbandsoberen des Gewerbes, dass man mit Schlitzohrigkeit den Leuten viel mehr aus den Taschen ziehen kann als die lumpigen CHF 365 pro Jahr. Eine andere Absicht kann ich nicht erkennen.
    87 6 Melden
  • Christo 10.01.2018 13:05
    Highlight Biger wird langsam zur Hypothek. Für den Gewerbeverband, die FDP und jetzt sogar noch für die Initianten von No Billag.
    67 4 Melden
  • Snowy 10.01.2018 13:04
    Highlight Jemand Michael Elsener zum Thema "No Billag" noch nicht gesehen..?

    Unbedingt nachholen - ist grossartig:


    Lustig und informativ zugleich!
    90 4 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:52
      Highlight @Snowy WTF?? Wieso chum ich erscht jetzt mit über, dases de Bestatter uf Netflix gitt? HOLY MOLY!!!!
      14 0 Melden
    • Snowy 10.01.2018 16:30
      Highlight Es tut mir leid, dass ich oder sonst jemand Dir das nie mitgeteilt hat.

      Du musst jetzt stark sein.

      Viel Liebi.
      17 0 Melden
    • Midnight 10.01.2018 23:44
      Highlight Hab grad die ersten beiden Staffeln wieder mal durch 😂👍
      4 0 Melden
  • elco 10.01.2018 13:01
    Highlight Der soll sich um die Belange des Gewerbes kümmern und von Sachen von denen er keine Ahnung hat die Finger lassen.

    Der Gewerbeverein mutiert unter seiner Führung zur ultrarechten Kampftruppe. Schade ums Gewerbe...
    112 4 Melden
  • Tepesch 10.01.2018 13:00
    Highlight Plan Z: Anstaht einer Gebühr sind alle Haushalte und Firmen (mit den heutigen Ausnahmen) verpflichtet Vereinsmitglied der SRG zu sein. Mitgliederbeitrag wäre in höhe der aktuellen Gebühr.
    Dadurch dürfen neu alle Haushalte direkt bei der SRG Mitbestimmen: wählen des Verwaltungsrats und weiterer wichtiger Posten, festlegen des Budgets, Strategie, etc.
    Zusätzlich ist der Mitgliedsbeitrag von der Steuer abziehbar (als Zückerchen).
    Die SRG würde dadurch zu einem echten öffentlichen Medium.
    49 7 Melden
    • Skip Bo 10.01.2018 13:36
      Highlight Mitzahlen und Mitreden, das wäre tatsächlich eine Alternative.
      26 0 Melden
    • Hans Jürg 10.01.2018 15:26
      Highlight Wobei zu erwähnen ist:

      Jeder kann Mitglied der SRG werden und dann mitbestimmen.
      24 1 Melden
    • Tepesch 10.01.2018 16:26
      Highlight @Hans Jürg
      Für weitere 30 Fr. Nicht viel, aber warum sollte jeder Gebührenzahler nicht auch automtisch Mitglied sein. Wie viele wiesen überhaupt, dass die SRG als Verein organisiert ist.
      7 1 Melden
  • Baba 10.01.2018 12:57
    Highlight Der Blick des Kleinen sagt doch eigentlich alles...😀 #NEINzuNoBillag
    83 4 Melden
  • MartyVanBogey 10.01.2018 12:57
    Highlight Lasst uns Magdalena zitieren: „You dreamer Du“. :)
    97 4 Melden
  • Fabio74 10.01.2018 12:55
    Highlight Warum soll jemand der ein SRG-Abo löst, damit auch noch Lokal-TV und Radio mitsubventionieren?
    45 17 Melden
    • Snowy 10.01.2018 13:12
      Highlight Gute Frage.

      Genauso stellt sich die Frage, ob es richtig oder wünschenswert ist, ob wir mit Gebührengeldern den "Bestatter" finanzieren sollen.

      Nur ist dies nicht die Frage dieser Abstimmung. Hier geht es darum ob der Staat weiterhin Gebührengelder für die SRG einziehen darf.
      NIchts anderes. Wenn Du möchtest, dass die SRG weniger Kultur fördert, dann bring eine entsprechende Initiative ein.
      18 12 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 16:50
      Highlight @snowy Ich sage klar NEIN zu dieser Initiative.
      Biglers Lügenshow redet von Abo lösen und gleichzeitig mit dem Abo andere Reguonen und Private subventioniern. Was hirnrissig und fern jedem Funken Verstand ist.
      Wenn ich ein SRF-Abo löse dann für SRF und nicht für TeleMuotathal
      22 4 Melden
    • Snowy 10.01.2018 17:51
      Highlight Alles klar.
      Sorry, falsch verstanden
      4 0 Melden
  • Ass 10.01.2018 12:54
    Highlight 700.- + nochmals Steuergelder für einen Lokalsender??? Herr Bigler ich würde noch gleich das Parlamentarier gehalt von 150000.- auf 300000.- erhöhen.
    79 4 Melden
  • Kola 10.01.2018 12:46
    Highlight Aber wenn der Bund (mal abgesehen von der Frage, ob er das dürfte) die SRG dann finanziell unterstützt... kommt dieses Geld ja auch nicht aus dem Nichts. Sondern aus Steuern? Dann zahlt man ja indirekt trotzdem wieder für Inhalte die man nicht sehen will? Was ja irgendwie dem Hauptargument gegen die Billag zuwiderläuft? Verstehe ich das richtig? 😅
    118 1 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 13:28
      Highlight Genau. und diese max. 400 Millionen "Fördermittel" sind ja dann auch Zwangsabgaben, vom Steuerzahler berappt.
      Aber die Macht des Parlamentes wird dadurch natürlich ausgebaut. Man kann Herrgöttli spielen und genehmen Antragsstellern Fördermittel schenken. Oder bestimmt der BR allein über die Fördermittel? Wohl kaum. Sitzungsgerangel und Bürokratiemonster ahoi!
      57 3 Melden
    • D(r)ummer 10.01.2018 13:34
      Highlight Jep, richtig.

      Die Pro-No-Billag Lager haben sogar ihre eigenen Prinzipien verseckelt.
      68 3 Melden
    • Skip Bo 10.01.2018 13:38
      Highlight Das wäre dann sozial, über Steuern bezahlen Gutverdienende mehr als Ärmere.
      16 3 Melden
  • hpj 10.01.2018 12:44
    Highlight bin neben diesem nicht sehr ergiebigen für und wider schlussendlich bei den 40 meistgezeigten filmen im schweizer fernsehen hängen geblieben.
    die immerhin 17 lokalproduktionen mit einigem kulturellen wert sind ein überraschungserfolg und sollten, so liesse sich doch weiterrechnen, zumindest 40% der bisherigen gebühr (200.-) rechtfertigen ...
    (oder sind james bond gar keine lokalproduktionen mit kulturellem wert?)
    :-
    http://40
    4 29 Melden
  • will.e.wonka 10.01.2018 12:44
    Highlight welche steuer ausser der kirchensteuer ist denn bitte keine zwangssteuer?
    53 4 Melden
    • Laut_bis_10 10.01.2018 13:19
      Highlight Sag bloss, du zahlst nicht freiwillig? 😅 Lege jeweils noch etwas Trinkgeld ins Couvert mit der Steuererklärung für den guten Service.
      40 4 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:22
      Highlight ist sie keine? fuer zb. firmen, welche ohnehin den hauptteil bezahlen?
      4 12 Melden
    • äti 10.01.2018 13:25
      Highlight ... ist sie auch nicht, man kann austreten.
      11 8 Melden
    • Maragia 10.01.2018 13:50
      Highlight Mehrwertsteuer z.B.
      1 11 Melden
    • Paul_Partisan 10.01.2018 13:58
      Highlight ich sehe das Problem beim Steuernzahlen nicht ein? Wir alle profitieren ja tag täglich von so vielen Dingen, die wir nicht direkt bezahlen sondern durch die Steuern. Mein einziges Problem ist, dass es defakto keine progressive Besteuerung gib...
      22 3 Melden
    • JRaeber 11.01.2018 02:04
      Highlight Firmen können sich tatsächlich in den meisten Kantonen NICHT von der Kirchensteuerpflicht befreien. Habe ich auch erst erfahren, als ich nach meinem persönlichen Austritt meine GmbH gründete... und wieder zahlen musste... ein schönes Bezahlmodell, deshalb jucken die Einzelaustritte nicht so fest ...
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2018 12:41
    Highlight Interessant wie viele der Usernamen in diesem Artikel Kommentarfeld neu sind.
    Kann man als Leser die Profile einsehen? Grundinfos wie wann erstellt zB?
    19 37 Melden
    • a-minoro 10.01.2018 13:19
      Highlight Dürfen sich etwa nur langjährige User mit Profilbild zur Angelegenheit äussern?
      45 5 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 13:29
      Highlight Sie brauchen nur den Nickname und das Foto zu ändern, dann sind Sie auch neu.
      35 2 Melden
    • Maragia 10.01.2018 13:51
      Highlight Also J.S. Bond habe ich bis jetzt auch noch nicht auf dem Board hier gesehen, seltsam.
      21 6 Melden
    • A7-903 10.01.2018 14:08
      Highlight Wieso sollte ich ein profilbild reintun? Gibt das mehrwert?
      15 2 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 16:51
      Highlight Wo ist dein Problem? Stören dich andere Meinungen oder Kritik am deinen Kommentaren?
      11 3 Melden
  • HansHoni 10.01.2018 12:34
    Highlight Kann mir jemand folgende Frage beantworten: Warum sollte eine SRG, die keinerlei öffentliche Gelder mehr bekommt, an die Konkurrenz nach wie vor 60 Millionen bezahlen, wie das der Herr Bigler vorschlägt? Da versagt mein Verständnis irgendwie total komplett. Danke für die Aufklärung!
    141 3 Melden
    • Töfflifahrer 10.01.2018 13:09
      Highlight Bei Biglers Plan-B ist es eben wie mit Trumps Plänen, die sind genial, einzigartig, das Grösstehabe eine Halbwertzeit von 1 Minute und .... funktionieren nicht! Weil, das alles Fantastereien sind die uns nicht mal im Delirium einfallen würde.
      74 4 Melden
    • Hans Jürg 10.01.2018 15:31
      Highlight @Töfflifahrer: Sie haben mich auf eine geniale, absolut extreme Superidee gebracht, die ich Herrn Bigler gleich weiterleiten werde:

      Wir lassen die Mexikaner für die SRG bezahen.
      30 2 Melden
  • Tubel500 10.01.2018 12:32
    Highlight Wieso nur die Billag/SRG abschaffen? Wieso nicht auch gleich die Post? Private können auch Briefe und Pakete verschicken!
    Und die SBB sowieso! Es gibt ja Flixbus und das Auto!
    Die Polizei ist auch ziemlich teuer! Gebt mir einen Knüppel, ich sorge schon für Ordnung. Sonst bezahl ich halt Securitas, das sind ja auch fast Polizisten.


    179 14 Melden
    • slash 10.01.2018 13:57
      Highlight Ich würde sogar noch weiter gehen und die Schweiz in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Anstatt Legislative und Bundesrat bekommen wir einen Verwaltungsrat und einen CEO. Jeder Aktionär dürfte dann an der vierteljährlichen GV abstimmen gehen…
      43 3 Melden
    • aglio e olio 10.01.2018 17:27
      Highlight "Gebt mir einen Knüppel, ich sorge schon für Ordnung"
      😅
      you made my Nachmittag
      9 2 Melden
  • Töfflifahrer 10.01.2018 12:31
    Highlight Für TV und Radio das Doppelte, Hallo? Echt jetzt?
    Die gesamte Rechnung des Bieler ist absolute Kacke!
    104 4 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 13:36
      Highlight Die Fördermittel verteilt dann der Bund an Antragssteller die ihm genehm sind. Und wenn ich Sendungen sehen will, die keine Fördermittel vom Bund kriegen, weil dieses Programm einem SVP-Bundesrat im UVEK nicht passt muss ich sehr viel Geld zahlen. Ende Jahr habe ich für meine Lieblingssendungen viel mehr Geld bezahlt als die Gebühr von dannzumal 365 Franken pro Jahr. Und die vom Bund geförderten Programme hab ich dann nicht selber ausgewählt, muss sie aber mit meinem Steuerfranken mitfinanzieren. Was für ein Beschiss!
      27 1 Melden
  • Oberon 10.01.2018 12:30
    Highlight Also ein Abo zu lösen um Radio zu hören finde ich dann schon sehr speziell.

    Im Autoradio musste dann einen Pin eingeben? LoL

    Mir würde es reichen wenn diese Punkte nach der Ablehnung der Initiative angegangen werden. ;)

    Erstmal das ganze Konzept und den Auftrag überprüfen und neu ausrichten.

    Die Beiträge direkt in einen Fond, vielleicht Kulturförderung, parkieren und pro Bürger ab 21 Jahre erheben.

    Dies wird auch direkt vom Staat erhoben und die Billag selber aufgelöst.

    Die Kosten müssen runter, ich denke mit ca. 200.- müsste der Betrieb möglich sein.
    39 9 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:11
      Highlight schau schau - gibts als doch einen ausweg?
      (vielleicht einen ohne die superteuren reinen unterhaltungsformate)
      5 33 Melden
    • Radesch 10.01.2018 13:26
      Highlight Darüber lässt sich gerne diskutieren. Es wird dennoch schwierig mit 200 CHF vier Landessprachen zu bedienen (und ja das muss in unserem Land gemacht werden).

      365 CHF also 1 Franken pro Tag erscheint mir objektiv betrachtet doch eine recht vernünftige Lösung zu sein. Eventuell liesse sich die Gebühr aber auf 250-300 CHF absenken. Diese Absenkung sollte aber Schrittweise und mit Übergangsphasen laufen.
      43 1 Melden
    • Gipfeli 10.01.2018 13:45
      Highlight "Im Autoradio musste dann einen Pin eingeben? LoL" - genau, und wenn du das nicht machst, bekommst du auch keine Gefahrenmeldung zum entgegenkommenden Geisterfahrer ;-)
      35 1 Melden
    • NotWhatYouExpect 10.01.2018 15:16
      Highlight @Radesch: Würde man das über die Steuern machen könnte man es ohne Probleme auf 200.- senken.

      Jetzt ist es z.B. so, dass ich der alleine Wohnt 470 Zahle und die WG neben an nur 117.50 pro Kopf da Sie zu 4 sind.
      2 16 Melden
    • Oberon 10.01.2018 15:18
      Highlight @Radesch
      Ich bin trotzdem der Meinung das geht mit 200 -250.


      4 6 Melden
    • Radesch 10.01.2018 18:13
      Highlight @Oberon

      Diese Meinung sei dir um Himmelswillen vergönnt. Es ist aber möglich, diese zu ändern. Das gilt sowohl für mich als auch für dich, als auch für Leute die diesen Beitrag eventuell später lesen.
      5 2 Melden
  • Sportfan 10.01.2018 12:29
    Highlight Und noch was, weil er sagt, die SRG sei so gut und hätte deshalb einen Vorsprung den Privaten gegenüber, erklärt er die Privaten gleich für Vollpfosten, die nicht wissen, wie man TV machen würde. Die wissen es genau so gut wie die SRG, nur gibt der Markt für sie nicht mehr her.
    63 6 Melden
  • Alice36 10.01.2018 12:26
    Highlight Na Hansueli das rechnen scheint ja nicht gerade deine stärke zu sein wie wir eben gelesen haben. Im Gegenteil wenn ich so schaue was du in den letzten Jahren so verbrochen hast scheinst du für mich ein kleiner schweizer Trump zu sein. Lügen und Fake News soweit das Auge reicht. Das zurechtbiegen von irgendwelchen Daten und Fakten scheint dir ins Blut übergegangen zu sein. Nützt nur nichts wir sind hier nicht so blöd wie in den USA und folgen der Ziege die am lautesten meckert.
    99 7 Melden
  • Christo 10.01.2018 12:22
    Highlight Was Herr Bigler vergessen hat zu erwähnen: Wer Ja sagen möchte zu seinem Plan B, muss NEIN stimmen zu No Billag. Sonst klappt‘s nämlich nicht mit den Bundessubventionen.
    87 5 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 13:43
      Highlight Genau. Weil nämlich im Initiativtext steht: der Bund zahlt keine Subventionen für Radio- und TV-Stationen, dafür soll er aber gemäss Plan B bis zu 400 Millionen staatliche Fördermittel für einzelne Programme zahlen. Und der Bundesrat entscheidet wer Fördermittel kriegt und wieviel. Wenn ich bedenke, dass von 7 Bundesräten
      5 Bürgerliche sind, würd es mich nicht wundern wenn Blocher TV zur SRG zügeln und dann Fördermittel kassieren würde. Mir wird schlecht. Hans, bring mir den Eimer. Aber schnell.
      21 2 Melden
  • Christo 10.01.2018 12:21
    Highlight Bigler wollte beweisen, dass es geht. Nun hat er unfreiwillig bewiesen, dass es nicht geht. Danke.
    137 5 Melden
  • Sportfan 10.01.2018 12:20
    Highlight Mal im Ernst, können die das nicht besser, oder wollen sie nicht? Sprich entweder schamlose Lügner oder Volldeppen? Und wohlgemerkt, es hat sie niemand um den Plan B gebeten. Sie haben sich aufgespielt, sie wüssten wie es geht und sind deshalb auf der Bühne erschienen.

    Lüge oder Dummheit, wir reden hier von einem zweifachen Bundesratskandidat (Rime - 2010 und 2011 nominiert von der SVP) und einem Nationalrat (und Präsident mehrerer Stiftungen und Verbände) aus der FDP.

    Und "gälled", die gleichen Jungs haben den so "ausgewogenen und seriösen" Gegenvorschlag unterstützt.
    89 2 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 13:47
      Highlight Weder Lügner noch Volldeppen. Die halten uns für Volldeppen. So ist das halt wenn man nach jeder Abstimmung die nicht nach dem Gusto der Initianten ist sagt, das Volk war überfordert, es ist nicht drus gekommen, alles zu kompliziert für das Volk. Irgendwann muss man feststellen, dass man das Volk unterschätzt hat. Nein zu No billag. Es braucht Reformen aber so geht's nicht.
      28 2 Melden
  • FrancoL 10.01.2018 12:20
    Highlight Sorry der Bigler-Plan-B ist eine reisen Mogelpackung. Gespickt mit Annahmen und Wenn und Abers und zudem eine Bürokratiemonster der auf vielen falschen Annahmen basiert.

    Er zeigt aber ganz klar:

    Mit der No-Billag wird die SRG versenkt und man geht über in ein System der vollständig privatisierten Medien, was dies bedeutet kann man sehr gut in den letzten Tagen in den Staaten beobachten. Wollen wir das wirklich?
    102 8 Melden
  • Tubel500 10.01.2018 12:19
    Highlight Mal davon abgesehen, ob das ganze Sinn macht oder nicht:

    Kennt irgendjemand einen zumindest plus/minus funktionierenden komplett privatisierten Medienmarkt?

    - USA: Jeder informiert sich über seine Blase -> Folge: Die ganze "Fake-News" Diskussion und Schlimmeres
    - Italien: Berlusconi und Konsorten "informieren", was ihnen gerade passt
    - Gibt es noch weitere?
    84 8 Melden
    • Luku luku 10.01.2018 13:07
      Highlight Also. Der Markt hat ja sicher ein Interesse, an der ausgewogenen Berichterstattung, es werden dann bestimmt nicht nur bestimmze Kundengruppen bedient.
      Allgemein hat sich gezeigt, dass nur ein komplett deregulierter Markt ohne mühsame Vorschriften mit den Problemen von heute fertig wird. KAPITALSMUS UND LIBERALISMUS sind die einzige Rettung.
      Wer das nicht glaubt ist ein linker Kommunist.


      Und die Privatisierung des Staates kommt immer billiger und besser. Am Besten würde noch die Armee privatisiert, der freie Markt kann diese bestimmt besser regeln. Und Konkurrenz belebt.
      8 53 Melden
    • Tubel500 10.01.2018 13:30
      Highlight 1/2

      @Lukas Küng:

      Für dich als Einsteiger ins Thema:

      Es gibt 3 Wege, Medien zu finanzieren:
      a) Über einen reichen Mäzen/Financier
      b) Über Werbung
      c) Über Abos

      a) hat zur Folge, dass jemand diktiert, was geschrieben wird (s. Berlusconi)
      b) ist nur wirtschaftlich, wenn möglichst viel Leute erreicht werden. Dass dies nicht Qualität fördert, sieht man z.B. bei 20minuten
      c) Abos funktionieren in der Realität nur in Spezialgebieten wie z.B. Sport (siehe ALLE Zeitungen weltweit)

      Aber dass du statt Gegenbeispielen Floskeln aus dem 1. Lehrjahr KV zitierst, sagt ja schon alles aus
      36 4 Melden
    • Tubel500 10.01.2018 13:33
      Highlight 2/2

      Zum Thema "Der Markt hat ja sicher ein Interesse, an der ausgewogenen Berichterstattung, es werden dann bestimmt nicht nur bestimmze Kundengruppen bedient":

      Die Realität sieht anders aus. Es macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, ausgewogen zu berichten. Der Mechanismus funktioniert wie folgt:

      Reisserische Artikel/Schlagzeilen -> Aufmerksamkeit -> Viele Leser -> Viele Anzeigekunden -> Überleben ist sichergestellt

      Wer sich ausgewogen informieren will, muss (teuren) Zusatz-Aufwand betreiben.
      30 3 Melden
    • D(r)ummer 10.01.2018 13:46
      Highlight @Lukas Küng.
      Jep, der deregulierte Markt in den USA ist wirklich fertig (geworden).

      Die Filterblasen sind mittlerweile richtige Bunker. So gehen Gesellschaften unter. Aber Hauptsache der "frei Markt" wollte dies so. Toll.
      23 2 Melden
    • Hans Jürg 10.01.2018 15:36
      Highlight @Lukas Küng:
      Spätestens beim Satz "Am Besten würde noch die Armee privatisiert, der freie Markt kann diese bestimmt besser regeln. Und Konkurrenz belebt. " musste ich lachen.

      Ihre Ironie scheinen aber leider nicht alle verstanden zu haben, sonst hätten Sie jetzt nicht so viele Blitze.
      23 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2018 12:18
    Highlight Ist doch alles egal. Hauptsache weg mit der Gebühr für srg. Was danach sein wird? Die welt dreht sich weiter wie am tag davor. Und genau gleich wenn die Initiative abgelehnt wird.
    14 149 Melden
    • Walter Sahli 10.01.2018 12:43
      Highlight Und wenn Du nachher mehr bezahlen musst, ist Dir das auch egal, nicht wahr?

      Du bist so kluk!
      57 7 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 12:58
      Highlight Nein Egal ist eben nicht. Jede Entscheidung zieht Konsequenzrn nach sich. Und wenn Bigler hier Lügen erzählt, wirds abartig.
      Wer ein Abo löst soll auch Lokal-tv mitsubventionieren. Warum? Warum soll jemand der SRF sehen will auch die anderen Regionrn mitfinanzieren? Warum sollen die Kantone 50 Mio zahlen? Aufgrund was für einer Rechtslage?
      51 4 Melden
    • JoeyOnewood 10.01.2018 13:40
      Highlight @LYX nach dieser Argumentation können wir unseren Staat ganz abschaffen. Hautpsache keine Steuern mehr, die Welt dreht sich auch morgen weiter - momol, ich zweifle bei solchen Kommentaren etwas am "mündigen Volk"...
      28 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2018 13:41
      Highlight @sahli
      Wir bezahlen sowieso genau soviel wie auf der rechnung steht.. Wenns dann so ist rege ich mich sicher nicht auf. Wäre aber nicht unglücklich wenn ich nichts bezahlen müsste. In dem Sinne ja zu der Initiative.
      2 35 Melden
    • D(r)ummer 10.01.2018 13:52
      Highlight @Fabio74

      Aufgrund der Rechtslage des gewählten CH-Parlaments

      *schenkelklopfer*
      10 3 Melden
    • Walter Sahli 10.01.2018 14:44
      Highlight Lyx, Du wirst bezahlen! Und zwar nicht zu knapp. Schau Dir mal die Preise der "Packages" an, die heute schon von den PayTV-Stationen verlangt werden.
      Es ist teuer, wenn im Flimmerkasten nur das kommen soll, was Du sehen willst. Und es wird noch teurer, wenn sich das, was Du sehen willst, nicht stündlich wiederholen soll.

      20 1 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 16:57
      Highlight @drummer Noch mal für dich: Wenn die Kantone was finanzieren sollen/müssen, braucht es eine gesetzliche Grundlage. Auf was für ein solche Grundlage beziehen sich diese 50 Millionen?
      5 1 Melden
  • MSpeaker 10.01.2018 12:18
    Highlight Kann mir jemand erklären weshalb hier bei Watson gefühlte 4/5 gegen die no Billag sind und bei 20min 4/5 dafür?
    Ist die 20min Leserschaft so viel jünger? rechter? dümmer?
    93 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2018 12:36
      Highlight Hier sind massenweise linke Tagträumer am kommentieren. Zum Glück nicht repräsentativ fürs Stimmvolk. Das kann nämlich noch differenzieren.
      17 147 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:41
      Highlight @Speaker14: Ganz einfach: WATSON=linkes Blatt, 20Min=rechtes Blatt. Keiner von denen ist dümmer, sondern hat nur andere Werte.
      38 12 Melden
    • Walter Sahli 10.01.2018 12:44
      Highlight Ich nehme Nr. 3.
      25 8 Melden
    • Scott 10.01.2018 12:44
      Highlight Schlauer? Erfahrener?

      Scheint so!
      26 4 Melden
    • Baba 10.01.2018 12:46
      Highlight 1/2 ...letzteres? (uiii, damit handle ich mir wohl gleich eine heftige Portion Blitze ein).

      Nein ernsthaft: ich attestiere dem durchschnittlichen 20min Lesenden nicht, dass er die NoBillag Initiative (den ganzen Initiativtext) überhaupt schon mal gelesen hat und sich der tatsächlichen Konsequenzen daraus wirklich bewusst ist. Für mich ist 20Min reiner Boulevard, während watson eher Infotainment darstellt (mit leider vermehrten Boulevardtendenzen...).
      62 6 Melden
    • Snowy 10.01.2018 12:49
      Highlight Bildungsniveau.
      48 7 Melden
    • dan2016 10.01.2018 12:51
      Highlight schaust Du bei 20 Minuten andere Themen an - beispielsweise empfehle ich die Finanzvorlage vom 4. März - dann sind bei 20 Minuten ca. 90% für Ablehnung. Das lässt darauf schliessen, dass Du das jünger und rechter eher ausschliessen kannst.....
      23 0 Melden
    • Baba 10.01.2018 12:52
      Highlight 2/2 Das Initiativkomitee schreibt von zusätzlichen 1.3 Mia Franken, die bei einer Annahme der NoBillag-Initiative für Konsum frei würden... Wie das beim Plan B des GVB funktionieren soll ist ein Rätsel. Mit dem völlig unausgegorenen Modell wird exakt das Gegenteil passieren. Für den Konsum steht noch weniger Geld zur Verfügung, da diese "Abonnemente" in der Summe die heutige, bzw. angedachte Billag Gebühr übersteigen würden... Heute habe ich für unter 450/365 Franken x Sender (TV und Radio) zur Verfügung. Künftig für mehr Geld weniger Angebot? Nope!

      Daher am 4.3.18 ganz klar: #NEINzuNoBillag!
      38 2 Melden
    • moedesty 10.01.2018 12:56
      Highlight haha linke tagträumer. dass du in einer so schönen welt leben darfst wie es zb. die schweiz ist, hast du linken tagträumern zu verdanken.

      kunst, die wichtigsten erfindungen, sozialversicherungen, literatur etc. stammen zu 95% von linken tagträumern.



      62 8 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 13:00
      Highlight @bond Herziger Versuch. Im Gegensatz zu euch Rechten und den 20 Minuten-Kommentaren, sehe ich bei den Nein-Stimmenden Argumente, Fakten und Meinungen.
      Von Rechts werden die Slalomfahrten der Biglers verteidigt. Obwohl diese Aussagen weder Hand noch Fuss haben und weltfremd sind
      48 6 Melden
    • c_meier 10.01.2018 13:09
      Highlight ist mir auch schon aufgefallen der Unterschied...
      20min ist halt mehr bekannt und beim Tamedia/Goldbach-Konzern.
      Zudem hält 20Min das Thema in den letzten 2-3 Wochen mit fast täglichen Artikeln am köcheln und die selber erstellte Umfrage wird einzeln ausgeschlachtet.
      Warten wir mal die repräsentativen Umfragen ab welche vor den Abstimmungen publiziert werden.
      32 2 Melden
    • Shlomo 10.01.2018 13:11
      Highlight Würde mal sagen Bond, beide Portale sind nicht repräsentativ. Beide haben eine unterschiedliche Zielgruppe.
      28 1 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:18
      Highlight von wegen 20minuten und ungebildet:
      wenn immer ich mal sporadisch wieder mit der S7 zusammen mit allen managern, bankers und KV equivalents der goldkueste entlanggondle, liegen in jedem einzelnen zugabteil ein bis mehrere zerfledderte 20min exemplare herum (und zwar 1. und 2. Kl). Ein Teil/Bund einer NZZ oder Tagi suche ich dann jeweils vergebens.
      3 25 Melden
    • a-minoro 10.01.2018 13:24
      Highlight Die Beiträge auf watson.ch erscheinen mir etwas ausgewählter und überlegter. Die User müssen sich immerhin registrieren und einloggen, um einen Kommentar zu erfassen. Man schreibt ja dann immer wieder mit seinem Username, ähnlich wie in einem Forum. Auf 20min.ch besteht diese Hürde nicht. Deshalb sind dort die Kommentare wohl immer sehr unterirdisch. Sogar zum Thema "Schneechaos in Zermatt" gibts irgendwelche Hate-Kommentare...
      36 4 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 13:51
      Highlight Ist es möglich, dass bei Watson das Niveau höher ist? die Kommentatoren mehr differenzieren? Diese No Billag-Vorlage und Plan B sind brandgefährlich. Das wird hier durchschaut. Zur Ergänzung: In diesem Forum ist man ja auch mehrheitlich gegen ein Verhüllungsverbot.
      21 4 Melden
    • piedone lo sbirro 10.01.2018 13:59
      Highlight Speaker14

      wer hauptsächlich vom SRG-grounding profitieren würde, ist tamedia-goldbach, denen gehört auch 20min.

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/SRG-No-Billag-Tamedia-AZ1

      31 2 Melden
    • dan2016 10.01.2018 14:34
      Highlight @piedone lo sbirro. Ich glaube eher, dass die auch bei der Tagigruppe ob dem 'Plan B' ziemlich erschrocken sind. Das was der Bigler hier an Kraut- und Rüben Ansatz präsentiert hat, würde mich auch als Konkurrenzunternehmen ziemlich erschrecken.
      Da muss man dann vielleicht plötzlich mit den Privatradiobeteiligungen auch Abogebühr verlangen und die Westschweiz mitfinanzieren.
      18 1 Melden
    • c_meier 10.01.2018 15:16
      Highlight extrem interessant wegen dem "System 20 Minuten" ein Bericht von tsueri.ch:
      https://tsri.ch/zh/das-system-20-minuten-2/

      sooo unschuldig ist 20min nicht, dass dort 4/5 pro-nobillag sind...
      17 1 Melden
    • MSpeaker 10.01.2018 16:02
      Highlight @c_meier Danke für den spannenden Link, war doch recht informativ pbwohl ich das meiste schon 'ahnte' ;)
      7 2 Melden
    • nJuice 10.01.2018 16:10
      Highlight Ich habe tatsächlich auch das Gefühl, dass 20min und deren Leser in den vergangenen paar Jahren merklich nach rechts gerückt ist. Natürlich fällt dann der Unterschied zu einem eher linken Blatt/Seite (meine Meinung) sehr auf.
      Ich frage mich, ob und inwiefern der Rechtsrutsch mit dem journalistischen Rückgang zusammenhängt..
      12 3 Melden
  • praxis 10.01.2018 12:16
    Highlight Plan B überzeugt nicht. Bei der "No-Billag" geht es einfach um "No-SRG". Sie wollen einfach eine SRG, die mehr auf einer rechtsbürgerlichen Linie ist. Und das schafft man nur, wenn man die SRG finanziell kastriert.
    77 7 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:21
      Highlight da könnte was dran sein.
      also doch keine verschwörungstheorie oder oh-ach-so-dummes-volk, wie 2/3 der kommentarschreiber glauben?
      5 13 Melden
    • Kaffo 10.01.2018 13:37
      Highlight Du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen.
      10 0 Melden
    • Graustufe Rot 10.01.2018 13:53
      Highlight Herr Bigler hat ja 2015 schon erbittert gegen das neue Radio- und TV-Gesetz gekämpft und verloren. Jetzt versucht er es halt mit der No Billag-Initiative zu bodigen.
      15 1 Melden
  • tomdance 10.01.2018 12:10
    Highlight Bigler hat sich nicht verrechnet. Bigler lügt m.E.! Und übrigens, liebe Gewerbeverbands-Mitglieder: euer Verein finanziert eine Kampagne gegen freie Medien mit euren Mitgliederbeiträgen. Für mich bedeutet das, dass ich nicht mehr bei Euch einkaufe. Schließlich will ich nicht bei der Finanzierung mithelfen.
    86 9 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:43
      Highlight @tomdance: ist doch ganz im Interesse des (Gross)-Gewerbes: Abhängige Medien verbreiten gerne PR-Stuss. Ein gutes Beispiel ist die Strombranche.
      22 3 Melden
    • dan2016 10.01.2018 12:52
      Highlight es hat da auch Unternehmen wie die BKW (wäre schön, wenn sich ein Journalist mal bei einem solchen Unternehmen erkundigen könnte.... auch bei Migros und Coop) dabei, welche dank Monopol die Endkunden für solche Kampagnen schröpfen können.
      12 1 Melden
  • Murky 10.01.2018 12:06
    Highlight Neben dem Hafenkäse den der sgv hier zusammenfabuliert finde ich es vor Allem erschreckend dass wir hier vom GEWERBEverband reden. Die müssten doch genau wissen wie der Markt funktioniert und wie man den Erfolg des Gewerbes ankurbelt. Haben die wirklich dermassen keine Ahnung? Was machen die denn sonst so?
    84 6 Melden
  • zialo 10.01.2018 12:06
    Highlight Aha. Statt 1 Franken pro Haushalt, dank No Billag 1 Franken pro Person plus 5 Franken für jedes Fussballspiel wie bei Teleclub Sky Event Abo. Ist nun allen klar wie er/sie abstimmen muss um Geld zu sparen?
    82 6 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:46
      Highlight zialo: Wenn jeder 5.- pro Spiel zahlen muss ist das ein lukratives Geschäft. Wenn Du also Besitzer von Teleclub bist ist klar: JA stimmen und die Gewerbeverband sponsoren für eine Kampagne!
      18 3 Melden
  • gecko25 10.01.2018 12:05
    Highlight Mir tun also alle Unternehmer leid, welche von jemanden representiert werden, der keine Ahnung von Marktwirtschaft hat
    91 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:47
      Highlight @gecko25: Doch, doch das haben sie, darum die NO Billag Abstimmung! Dann kann auf dem CH-Medienmarkt endlich Geld verdient werden.
      11 7 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 13:01
      Highlight Als Unternehmer austreten und einen neuen Verband gründen
      22 2 Melden
  • Charming 10.01.2018 12:04
    Highlight Nun der Bigler und seine SVP Kollegen sind bekannt dafür, täglichen Unsinn zu verbreiten. Seine Milchbüechli-Rechnung ist ihm wohl im Traum erschienen - NoBillag NEIN!
    88 11 Melden
  • ricardo 10.01.2018 12:03
    Highlight Bigler ist leider ein Meister darin, wenn es darum geht, die Dinge anders darzustellen, als sie wirklich sind. Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Werbekuchen wird nicht grösser. Würde die SRG auf allen Kanälen die Werbung ausweiten (also im TV und neu auch im bisher werbefreien Radio sowie Online), ginge dies nicht zuletzt zu Lasten bestehender Privatsender. Medienvielfalt sieht definitiv anders aus. No-Billag verspricht uns etwas, was nie und nimmer eingehalten werden kann. Es wird bestimmt nicht billiger!
    87 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.01.2018 12:48
      Highlight @: nicht billiger aber aber mehr Umsatz und Gewinn für die Medienunternehmen!
      13 2 Melden
  • Schweizer Bünzli 10.01.2018 12:02
    Highlight Man lese auch die Replik von Matthias Zehnder (freier Publizist und Medienwissenschaftler) zum Plan B des Gewerbeverbands:

    https://www.matthiaszehnder.ch/medium/nobillag-initiative-die-sieben-illusionen-des-gewerbeverbands/
    37 5 Melden
  • Schweizer Bünzli 10.01.2018 12:02
    Highlight Danke Herr Bigler, Ihr "Plan B" ist die beste Anti-Werbung für diese unsägliche Initiative.
    95 6 Melden
  • Maragia 10.01.2018 11:59
    Highlight Wird da wirklich nur mit 1 Mio. Abonnenten gerechnet? Wenn also so wenig Leute bereit wären für das SRF zu bezahlen, warum haben wir denn diese noch?
    Ist ja weniger als 1/8 der Schweizer Bevölkerung...
    13 61 Melden
    • Tepesch 10.01.2018 12:50
      Highlight @Maragia
      Weill dies pro "Haushalt" gilt.
      19 1 Melden
    • 14yannick 10.01.2018 12:52
      Highlight Es gibt nicht nur die Deutschschweiz. Ok es sind 63% der Schweiz aber bitte es sind immerhin 3 Mio Einwohner die keine Deutschschweiz sind.
      Sobald mann etwas nicht berühren kann wird es schwierig für dies Geld zu verlangen.
      Iphone für CHF 1'200 keine Problem aber CHF 5 für eine super App zu zahlen niemals.
      Dann braucht es noch ein Abo Anbieter es reicht nicht einstecken und Konsumieren du brauchst ein Abo Swisscom TV, Sunrise, UPC um überhaut die Möglichkeit zu haben Pay-Tv zu konsumieren. ....
      14 1 Melden
  • N. Y. P. 10.01.2018 11:57
    Highlight Der Hans - Ulrich hält uns wohl alle für grenzdebil. Kurz was hinrotzen und das verblödete Volk wird den Nonsens dann schon glauben.

    Am Wahltag dann die Schulterschoner anziehen und die Gratulationen abholen.

    Nein Hans - Ulrich, so einfach ist es dann doch nicht. Soeben wurde alles widerlegt. Zurück auf Feld 1. Jetzt wäre also Plan C angebracht.

    121 15 Melden
  • Cyman 10.01.2018 11:55
    Highlight Kann mir mal jemand erklären, wie ein Radioabo in der Praxis funktionieren soll? Da fängt es doch schon an...
    117 9 Melden
    • Madison Pierce 10.01.2018 12:00
      Highlight Das analoge UKW wird sowieso abgeschaltet. DAB+ ist digital, das könnte man theoretisch verschlüsseln.

      Würde dann natürlich neue Empfangsgeräte bedingen, aber technisch wäre es machbar.
      28 4 Melden
    • N. Y. P. 10.01.2018 12:00
      Highlight @Cyman

      Also das kann Dir nur unser geschätzter Herr Bigler erklären. Keiner weiss, wie das gehen soll.
      49 5 Melden
    • Sportfan 10.01.2018 12:24
      Highlight Genau :-) Er geht einfach davon aus, dass die heutigen Radiohörer einzahlen, damit es die Sendungen weiter gibt, aber weil der Sender ja nicht verschlüsselt werden kann (Ausser über Satellit) dann frei empfang bar weiter läuft. Quasi Hochzeit von Kanaan Prinzip. Alle bringen freiwillig Wein mit :-)

      Aber eben, naiv sind immer nur die anderen!
      32 1 Melden
    • HansHoni 10.01.2018 12:29
      Highlight Guter Punkt. Gilt auch für das TV-Angebot: Wer würde wie ausliefern? Was würde das kosten? Pay-TV wie es z.B. Swisscom oder UPC bieten, hat SRF ja gar nicht. Weiss das jemand?
      20 1 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 13:02
      Highlight Bigler stellt jedem ein Münzradio Modell 0815 zur Verfügung grgen Vorauszahlung und Depot.
      Pro Sendung die richtige Anzahl Münzen einwerfen
      32 0 Melden
    • Gipfeli 10.01.2018 13:56
      Highlight @ Fabio74: vielleicht könnte man die alten Münz-Telefone aus den Swisscom-Kabinen umfunktionieren ;-)
      14 1 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 19:34
      Highlight @gipfeli: Gute Idee
      4 0 Melden
  • drüber Nachgedacht 10.01.2018 11:55
    Highlight Eigentlich zeigt der Businessplan des Gewerbeverbandes klar auf, dass es nicht möglich ist, die SRG nur ansatzweise privat zu finanzieren.

    Aus finanziellem Interesse würde für diesen Businessplan kein Investor gefunden werden. (Es wäre einzig für jemanden, der Macht will interessant. Es werden die Sachen gesendet die der Besitzer will.)

    Ist schon ein sehr stümperhafter Auftritt des Gewerbeverbandes...





    127 11 Melden
  • Snowy 10.01.2018 11:50
    Highlight Eine Annahme der No-Billag wäre geradezu irrsinnig - der Arbeitgeberverband liefert dazu unfreiwillig die besten Argumente.

    Ab 2019 erhalten wir für 1 CHF/Tag (360.-) top Informationssendungen in 4 Landessprachen auf zig Kanälen, Unterstützung für lokale Medien und Schweizer Musiker, Unterhaltungsformate, Unterstützung für CHer Film, Kultur, Bildung und ALLE Sporthighlights des Jahres..

    Bitte einen Befürworter mir aufzuzeigen, wie nur schon der "einfachste" Punkt (Sport) mit Pay-TV und Werbung in den 4 Landesteilen für 360.- finanziert werden könnte!

    NO Billag wäre ein gewaltiges Eigentor!
    118 17 Melden
    • Posersalami 10.01.2018 12:35
      Highlight Da sieht man wo man sparen kann: Sport, Unterhaltung und Film könnte von mir aus komplett gestrichen werden. Das wären über 500 mio oder 36%, da könnte man die Gebühr nochmals locker um 100.-/ Jahr senken.

      Wobei man sagen muss, dass man für die 100.- niemals irgendwo ein ähnliches Pay TV Angebot bekommt. Also eigentlich ist das alles recht günstig!
      27 6 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:52
      Highlight und sicherlich gibt es da auch keine abgrenzungsprobleme zu. z. b. information und unterhaltung.
      oder zw. unterhaltung und gesellschaft oder kultur.
      wie wuerde die grafik echt aussehen, wenn sie von den initianten der no billag erhoben wuerde?
      1 9 Melden
    • Snowy 10.01.2018 13:02
      Highlight Genau Posersalami.

      Man kann (und soll) die SRG-Inhalte kritisch sehen. Denke aber nicht, dass man sich auf reine Infoformate konzentrieren sollte. Obwohl ich nie Unterhaltungsformate und selten Sport auf SRF schaue, bin ich überzeugt, dass ein "Volkssender" alle Sparten und Vorlieben abdecken sollte. Eine Direktübertragung von Roger Federer oder vom Lauberhorn leistet wohl mehr für den nationalen Zusammenhalt als manch anders.
      Wie Du richtig sagst, erhielte man für die genannten Beträge nirgends ein ähnlich umfassendes Angebot - erst recht nicht für die italienische Schweiz.
      20 0 Melden
    • Luku luku 10.01.2018 13:14
      Highlight Lieber @Posersalami.

      Soweit ich es verstanden habe, wird bei dieser Initiative aber nicht über die Inhalte sondern nur über die Initiative gesprochen.

      Wenn ich mit den Früchten meines Baums nicht zufrieden bin, hacke ich nicht die Wurzeln ab und sage, der Baum soll neue Wurzeln schlagen, das mit den Früchten gibt sich von selbst. Sondern ich pflege den Baum, schneide die Äste zurück wo es nötig ist und ernte dann gute Früchte.

      Wenn ich einen anderen Baum will, sage ich es klar und pflanze einen neuen Baum und fälle den Baum welcher mir nicht passt.
      16 2 Melden
  • Schweizer Bünzli 10.01.2018 11:48
    Highlight Dieser sog. "Plan B" von #LügenBigler ist an Schnoddrigkeit kaum zu überbieten. Wen will er damit verhöhnen? Die SRG, das Parlament oder die Stimmberechtigten?
    131 12 Melden
  • ubu 10.01.2018 11:47
    Highlight Wenn Bigler bei seinem Verband so rechnet, wie bei "No Billag", mache ich mir Sorgen um den SGV.
    141 5 Melden
    • Murky 10.01.2018 12:08
      Highlight Das habe ich eben auch gedacht. Meine Güte...
      49 3 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:56
      Highlight da kann ich dir nun wirklich nicht unrecht geben.
      eigentlich muessten jeweils die gegner der sgv position diesen anheuern. immer ein garant dass nachher das rauskommt was der sgv nicht wollte.
      21 0 Melden
  • messanger 10.01.2018 11:44
    Highlight "So kann jeder auslesen, was er sehen will – ganz ohne Zwang".
    Das gibt es nicht mal im freien Markt (PayTV). Dort bezahlt man ein Abo für alles (z. B. Champions League oder Eishockey) selbst wenn man die Hälfte davon nicht sieht. Man bezahlt auch im freien Markt für mehr als man eigentlich will.
    - Der Ausdruck "Zwangssteuer" ist wohl von irgendeiner Agentur ausgedacht worden. Kennt jemand eine freiwillige Steuer?
    - Statt Staatsfernsehen ist die SRG ja eher ein Volksfernsehen (wird ja vom Volk bezahlt, nicht aus allg. Steuereinnahmen). Nach Plan B kann das Parlament direkt Einfluss nehmen.
    724 47 Melden
    • Bits_and_More 10.01.2018 12:16
      Highlight Gibt es eigentlich schon, bei der Swisscom kannst du beispielsweise verschieden Fussballspiele via "Pay per view" schauen.

      http://tvair.swisscom.ch/sport/category/deGenSoccer

      Aber halt nur die Spiele, die auch von einem Anbieter angeboten werden.
      25 0 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:49
      Highlight die allgemeinen steuern kommen demnach nicht direkt vom volk??
      kann man bei Ihnen einen kurs kurs zur wirksamen steuervermeidung besuchen?
      15 1 Melden
    • inquisitio 10.01.2018 12:53
      Highlight Ich kenne die Mehrwertsteuer, oder Versicherungssteuer. Das sind keine Zwangsstuern. Kauf ich das Produkt nicht, zahl ich auch keine Stuern.
      7 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 10.01.2018 12:55
      Highlight Und wie viel kostet so ein Spiel?
      9 0 Melden
    • Kaffo 10.01.2018 13:06
      Highlight Und nur wenn Du ein iOne-Abo hast. Das Spiel kostet dann noch 5.- Fr.
      12 0 Melden
    • messanger 10.01.2018 15:27
      Highlight Die Einkommenssteuern etc. gehen in das Budget und das Parlament bestimmt, wie das Geld verteilt wird (einfach ausgedrückt). D. h. Politiker bestimmen, wie viel Geld an SRG geht. Wenn denen die Berichterstattung nicht passt, wird das Budget gekürzt.
      Bei den Billag ist das nicht so.

      Bez. Zwangssteuern: Wenn Ich ein Auto habe, muss ich Kfz-Steuern bezahlen. Ich kann nicht wählen, die Steuer nicht zu bezahlen, so lange Ich ein Auto habe, selbst wenn Ich nie fahre.
      8 0 Melden
  • Khoris 10.01.2018 11:42
    Highlight Jawoll, mehr bezahlen, mehr Werbung und dafür ein weniger umfassendes Programm. Das ist liberal-"bürgerliche" Politik in Reinkultur.
    Dafür dürfen Bund und Kantone dann einspringen. Wie war das nochmals mit sparen und Steuern senken. Ich dachte ich hätte da mal was von den Bürgerlichen gehört?
    1137 75 Melden
    • Madison Pierce 10.01.2018 12:07
      Highlight Wenn nur noch die bezahlen müssen, die die Inhalte konsumieren, wird es für diese zwangsläufig teurer. Wenn man nur noch für die Schule bezahlen müsste, wenn man Kinder hat, würde es auch teurer für Eltern. Oder nur noch für die Feuerwehr bezahlen, wenn es brennt...

      Das ist schon richtig so. Die Frage ist viel mehr, ob die SRG nicht eine staatstragende Aufgabe hat wie die Schulen und die Feuerwehr und deshalb von allen Bürgern finanziert werden sollte. Ich denke ja, man sieht ja, wie bei den Medien immer mehr Stellen abgebaut werden.
      67 6 Melden
    • Posersalami 10.01.2018 12:31
      Highlight Wieso, die 50mio der Kantone kann man doch sicher bei der Polizei, Sozialhilfe und der Schule einsparen! Luzern macht es doch vor wie das geht mit dem Sparen!
      42 4 Melden
    • Thomas Rohrer 10.01.2018 15:50
      Highlight genau. Alle Parteien sind bürgerlich sonst hätten sie gar keine Wähler.
      1 2 Melden
    • Khoris 10.01.2018 16:42
      Highlight Aber nicht alle tragen den Begriff wie einen Schild vor sich her. Ich persönlich mag "bürgerlich" gar nicht zur Beschreibung politischer Tendenzen
      5 0 Melden
    • Thomas Rohrer 10.01.2018 17:24
      Highlight Khoris: sehe ich genau gleich.
      Sie halten den andern Parteien aber meistens vor nicht bürgerlich/schweizerisch zu sein.
      3 0 Melden
    • René Obi (1) 11.01.2018 09:54
      Highlight Und wer gewinnt dabei? Darf ich raten? Goldbach-Media mit bekannten SVP-Exponenten?
      5 0 Melden
  • N. Y. P. 10.01.2018 11:41
    Highlight «Die SRG hat ein treues Stammpublikum, das zu zahlen bereit wäre»

    Hans-Ulrich,
    Dein Plan B (Plan Bigler), besteht aus lauter Annahmen.
    Watson hat Dich gerade ziemlich vorgeführt.

    Ich bin für Plan M.

    Das ist der Plan Mike Müller. Dieser Plan ist ziemlich einfach.
    Der geht nämlich so : no billag NEIN

    Und Mike hat es bitzeli mehr Humor.
    984 125 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2018 12:14
      Highlight Mike und humor... Der war gut...
      10 56 Melden
    • Midnight 10.01.2018 14:34
      Highlight #Team_PlanM? 😄👍
      10 1 Melden
    • Papa Swappa 10.01.2018 15:40
      Highlight ...aber bigler sieht auf jedem foto dafür blöder aus der wäsche :-)
      16 1 Melden
  • #Faschiing 10.01.2018 11:39
    Highlight So ein Schwachsinn habe ich doch schon länger nicht mehr gehört. Wer Radio und TV will bezahlt CHF 730.00. Und diese Gelder sollen grösstenteils in die anderen Sprachregionen investiert werden?
    Nein Danke.
    115 11 Melden
    • Quacksalber 10.01.2018 12:07
      Highlight Als regelmässiger Radio SRF 2 Hörer sind es dann über 1000 Franken pro Person statt 365 pro Haushalt. Und das für Angebote mit privaten Geldgebern die das Programm mitbestimmen und Zwangswerbung. So bescheuert ist hoffentlich höchstens eine Minderheit bei der Abstimmung.
      44 6 Melden
    • #Faschiing 10.01.2018 13:29
      Highlight Deine CHF 1'000.00 kann ich leider nicht ganz nachvollziehen? Und so wie ich gelesen habe wäre dies weiterhin pro Haushalt. Oder liege ich da falsch? Sonst aber voll deiner Meinung.
      0 8 Melden
  • Hans Jürg 10.01.2018 11:35
    Highlight "Bigler" und "Fakten"

    Finde den Fehler.
    117 8 Melden
    • Aaaaaarrghh 10.01.2018 11:54
      Highlight More like "Pick one"
      32 5 Melden
    • hpj 10.01.2018 12:58
      Highlight sgv und erfolgreiche abstimmungskampagne

      finde den fehler
      19 1 Melden
  • spaccatutto 10.01.2018 11:35
    Highlight Absatz 6 des Initiativtextes sagt ganz klar:
    "Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen."

    Was es daran nicht zu verstehen gibt, vorallem von Seiten der Initianten, ist mir rätselhaft.
    Eine SRG wird es NICHT MEHR GEBEN bei Annahme der Initaitive! Es wird nicht wahrer, je mehr man das Gegenteil behauptet.
    113 12 Melden
    • Madison Pierce 10.01.2018 12:10
      Highlight Der Bund betreibt die SRG dann ja nicht, er subventioniert sie. Ah nein, das geht auch nicht. Also: er finanziert sie.

      Mittels ungenauer Umsetzung der Initiative könnte die SRG schon noch finanziert werden. Aber genau die Kreise, die sich sonst immer für die wortgenaue Umsetzung von Initiativen einsetzen, wollen die Sache nun locker sehen...
      35 4 Melden
  • fadnincx 10.01.2018 11:34
    Highlight Zusammengefasst versagt "Plan B" in allen Punkten...
    110 6 Melden
  • ErklärBart 10.01.2018 11:34
    Highlight Immerhin bringen sie einen Plan B.

    Den würde man eigentlich eher von der SRG erwarten... aber die jammert ja lieber. Und setzt auf eine Angstkampagne.

    Schade.
    21 165 Melden
    • Schweizer Bünzli 10.01.2018 11:53
      Highlight Nein, wieso denn? Eigentlich würde man einen Plan A vom Initiativkomitee erwarten. Leider, wie jeder weiss, Fehlanzeige. Die No-Billag-Initiative ist bloss destruktiv.
      114 11 Melden
    • Aaaaaarrghh 10.01.2018 11:55
      Highlight Wahnsinniger Plan B. Hingerotzt weil man nach Monaten gemerkt hat, dass die Initiative nicht fertig gedacht wurde.
      91 5 Melden
    • dan2016 10.01.2018 12:00
      Highlight uh, einen qualitative so guten Plan B kann ich sofort für alle Staatsaufgaben finden. Denken Sie nur daran dass die Schweizer Bauern pro Jahr mindestens 250'000'000 Kilo Schweinefleisch produzieren.... wenn die Bauern genügend unter Druck sind, dann können Sie das Fleisch sicherlich als Pata Negra verkaufen und bekommen dafür 20 Mrd... d.h., ohne Staatshilfe verdienen die 3X mehr. So sieht mein Plan B aus. Aber eigentlich würde ich solch geniale Gedanken vom Bauernverband erwarten....
      40 2 Melden
    • Murky 10.01.2018 12:10
      Highlight Wenn man den Initiativtext liest gibt es leider einfach keinen Plan B. Nur Schadensbegrenzung, aber wenn man das Haus erst mal gesprengt hat bringt es auch nichts aus den Trümmern eine Hütte zu bauen...
      45 2 Melden
    • Statler 10.01.2018 12:11
      Highlight @Bärt: Und aufgrund welcher Zahlen soll die SRG einen Plan machen?
      Mit 0 Franken kann man genau 0 Fernsehen machen. Dazu braucht's keinen Plan.
      41 3 Melden
    • ErklärBart 10.01.2018 12:24
      Highlight Also wenn mich jemand "abschaffen" möchte, würde ich mir schon eine Strategie zurecht legen und einen Plan B für den Worst Case.

      Und nicht jammern: wenn sie mich abschaffen, sterbe ich.
      3 36 Melden
    • ErklärBart 10.01.2018 12:28
      Highlight Jammern ist immer einfacher als sich mal hinzusetzen und zu arbeiten.

      Genau solche Argumente wie die von Statler lassen mich JA stimmen.
      3 42 Melden
    • ErklärBart 10.01.2018 12:32
      Highlight Murky: eine Hütte ist besser als keine Hütte.

      Gibt doch denn Spruch: wenn mir jemand Steine in den Weg legt, baue ich eine Strasse (oder so ähnlich).

      Schwarzmalen und jammern sind keine Lösung.
      4 36 Melden
    • Schweizer Bünzli 10.01.2018 12:53
      Highlight @ErklärBart

      Die SRG ist eine AG und keine Einzelfirma.

      Wenn Du also Direktor (nicht Inhaber) eines Unternehmens mit 6000 Angestellten bist, und Du weisst, dass innerhalb von weniger als einem Jahr 75% Deiner Einnahmen wegbrechen werden (und wahrscheinlich noch mehr, denn wenn die Sendezeit verkürzt wird, brechen auch die Werbeeinnahmen weg), dann würdest Du, falls Du noch ein bisschen Verantwortung hast, einen Sozialplan erstellen für Deine Mitarbeiter, weiter nichts mehr. Aber eben, mit der Verantwortung hapert es ein bisschen bei den No-Billag-Befürwortern.
      31 1 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 13:05
      Highlight Das ist kein Plan. Sondern ein Sammelsurium von Lügen und Behauptungen. Wer solchen Müll an der Öffentlichkeit erzählt, sollte sich schämen. Aber Bigler und Anstand passen nicht zusammen
      26 0 Melden
    • ErklärBart 10.01.2018 13:13
      Highlight "...falls Du noch ein bisschen Verantwortung hast, einen Sozialplan erstellen für Deine Mitarbeiter, weiter nichts mehr. Aber eben, mit der Verantwortung hapert es ein bisschen bei den No-Billag-Befürwortern."

      Die Verantwortung liegt doch da ganz klar bei der SRG - oder sollen die Gegner einen Sozialplan erstellen?

      Die SRG weiss nicht erst seit heute dass sie Gegner hat. Also hätte sie Reserven bilden können. Für schlechtere Zeiten. DAS wäre verantwortungsvoll.
      1 34 Melden
    • D(r)ummer 10.01.2018 14:25
      Highlight @ErklärBart
      Fiktives Szenario:
      SRG-Spitze: "Wir legen Geld für schlechte Zeiten zurück"
      (Wut-)Bürger: "Halt! Ihr in eurer geschützten Werkstatt wollt jetzt für das gleiche Geld noch weniger machen? Ich will weniger bezahlen!"

      Solch eine Strategie wäre auch ziemlich dumm.
      16 0 Melden
    • MacB 10.01.2018 14:36
      Highlight Erklärbart: Wie hätte die SRG Reserven anlegen sollen, ohne dass alle Nathalie Ricklis dieser Welt gleich in Hysterie ans Goldbach-Podium gestanden und in Blocherscher Manier dahingepoltert hätten? Erklärmal, Erklärbart.
      12 0 Melden
    • ErklärBart 10.01.2018 15:03
      Highlight Eh nein - das wäre verantwortlich.

      Man kann doch nicht in der Scheisse sitzen und nur klagen dass es stinkt und dass man untergeht.

      Wenn man nichts macht, hat man das vermutlich auch verdient.
      0 17 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 19:39
      Highlight Du erzählst Müll. Die SRG macht erstens nicht einfach nichts. Aber egal was die SRG macht oder nicht macht, ihr attackiert sie frontal.
      Weil es um die Zerschlagung der SRG geht, weil e gegen den Feind Staat geht
      6 0 Melden
  • MSpeaker 10.01.2018 11:34
    Highlight Ich finde es super das so viele Artikel über die no billag Initiative in den Medien sind, schliesslich ist es wirklich eine wichtige Abstimmung die jeden betrifft. Aber ich habe die Befürchtung, dass in einem Monat wenns draufankommt, niemand mehr etwas darüber schreibt, weil das Interesse abgeflacht ist und auch alles gesagt wurde.
    39 6 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 11:32
    Highlight wer neben blocher vom SRG-grounding profitieren würde, ist tamedia-goldbach.

    um zu verhindern, dass der werbekuchen der SRG von 400mio. nicht an google&co abfliessen, sondern zu tamedia selbst, muss sichergestellt werden, dass er an die privaten auslän. TV`s fliesst, die goldbach bisher auch schon vermarktet.

    der neue konzern entzieht jetzt schon der CH millionen an werbegelder nach DE&FR für deren CH-werbefenster. neu will er auch noch CH-programmfenster herstellen. das ergibt erst sinn und geld, wenn die SRG zerschlagen ist.

    p.supino&c.tonini sind unglaublich gewiefte strategen...
    88 4 Melden
    • drüber Nachgedacht 10.01.2018 12:21
      Highlight Für alle die sich gefragt haben, warum in
      20 Minuten so viele Pro "No Billag" Artikel geschrieben werden.

      20 Minuten gehört auch zur TA-Goldbach Medien Gruppe.
      47 2 Melden
    • Saraina 10.01.2018 12:23
      Highlight Goldbach steckt doch eigentlich via Rickli hinter den Ursprüngen der Initiative, wenn uch mich nicht irre.
      32 1 Melden
  • Walter Sahli 10.01.2018 11:31
    Highlight Danke für diesen Artikel!
    Die Aussagen des sgv müssen eindeutig als heisse Marketingluft betitelt werden!...oder "Wie sich das kleine Hans-Ueli die Realität erträumt."
    77 6 Melden
  • Paradiddle 10.01.2018 11:30
    Highlight Seien wir doch ehrlich: Eigentlich geht es doch darum, den unabhängigen, faktenbasierten und meinungsvielfältigen Journalismus in der Schweiz zu schwächen, um mit privatfinanzierten und politisch klar positionierten Medienformaten einseitig Einfluss auf die Bevölkerung zu nehmen.
    123 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 10.01.2018 11:55
      Highlight Ganz klar, weil eine ausgewogene Berichterstattung den scharfen Hunden von Rechtsaussen nicht passt.
      73 8 Melden
    • Statler 10.01.2018 12:13
      Highlight @Paradiddle: So sehr ich Verschwörungen mag, hier geht es kaum um die Zerschlagung des Journalismus, sondern schlicht und ergriffen um KOHLE.
      19 8 Melden
    • Statler 10.01.2018 13:31
      Highlight An die Blitzer: der Effekt, den wir dadurch haben werden, ist natürlich schon der, den Paradiddle beschreibt - aber das ist mit Sicherheit nicht die Motivation hinter dieser Initiative.
      6 0 Melden
  • Bob_das_Fahrrad 10.01.2018 11:27
    Highlight Die Initiative verlangt das Ende der Rundfunkgebühren. An diese Rundfunkgebühren ist aber der Service-Public-Leistungsauftrag gebunden. Keine Rundfunkgebühren mehr, kein Service Public mehr, egal, was Plan B, C oder F sagt. Vielleicht lässt sich irgendein privat finanzierter Sender SRG sogar aufrecht erhalten.. aber den Leistungsauftrag, zum Erhalt der sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Schweiz beizutragen, den gibt's nicht mehr.
    85 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 10.01.2018 12:03
      Highlight Konsequenterweise wird ja auch BV 93,2 gestrichen.
      18 2 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:02
      Highlight falsch: genau dieser leistungsauftrag bleibt gesetzlich verankert.
      und genau deshalb wird dieser auftrag (ev. etwas abgeändert und ohne superteure reine unterhaltungsformate) weiterhin ausgeführt.
      2 20 Melden
    • Statler 10.01.2018 13:31
      Highlight @hpj - von wem???
      13 1 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 19:41
      Highlight @hpj Von wem und wie finanziert? Der Bund darf nichts mehr finanzieren ausser dringende amtliche Mitteilungen.
      Auch wenn Bigler sonstiges zusammen lügt
      4 0 Melden
  • Posersalami 10.01.2018 11:26
    Highlight Kurz und knapp: eine typische Lösung aus dem bürgerlichen Lager. Weltfremd und nicht praktikabel. Am Ende zahlt man mehr für weniger, eine typische Privatisierungsmassnahme also.

    Nein
    117 6 Melden
    • dan2016 10.01.2018 12:02
      Highlight das finde ich jetzt doch zu kurz gedacht. Das ist definitive eine Biglerlösung. Und die sind normalerweise eher auf dem Level ',Mexiko bezahlt die Mauer'. Und das ist Meilenweit von irgendeinem bürgerlichen Lager entfernt.
      18 4 Melden
    • MacB 10.01.2018 13:57
      Highlight @Poser: Wieso ist bürgerlich per se schlecht und nicht-bürgerlich per se gut?

      Weltfremde und nicht praktikable (u.a. nicht finanzierbare) Ideen findest du auch in Parteiprogrammen nicht-bürgerlicher Parteien.
      2 5 Melden
  • MacB 10.01.2018 11:26
    Highlight Das ist kein Plan B sondern ein Plan M

    --> (M steht für Mülltonne)
    71 5 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:03
      Highlight plan M ist unter markenschutz von mike
      8 1 Melden
  • LU90 10.01.2018 11:22
    Highlight Klar, als würden so viele Leute ein Radio-Abo lösen. Völliger Schwachsinn!
    80 7 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 11:21
    Highlight mit no-billag wollen uns nun ausgerechnet jene politischen kreise derlei importierten medien-mist zumuten, die sonst immer als «verteidiger der schweiz» (gegen die EU, oder die UNO und den rest der welt) auftreten.

    im initiativ-komitee sitzen vorab vertreter der jungen SVP aus dem raum zürich – und aus dem umfeld des SVP-rechtsaussen ulrich schlüer und seiner schweizerzeit. aber auch jung-freisinnige.
    91 6 Melden
  • Hosch 10.01.2018 11:20
    Highlight "So kann jeder auslesen, was er sehen will – ganz ohne Zwang"
    Nein kein Zwang, es heisst bloss man zahle noch mehr als bei der Billag-Gebühr oder man sehe nichts.....
    72 9 Melden
    • NotWhatYouExpect 10.01.2018 12:30
      Highlight Das stimmt für dich :) für mich wäre es aber ich Zahle für nichts was ich nicht will.
      2 22 Melden
  • piedone lo sbirro 10.01.2018 11:20
    Highlight sendeschluss wäre mit no-billag derweil nicht bloss bei tagesschau, 10vor10, kassensturz, echo der zeit, rundschau oder arena, sowie espresso und sportpanorama, sondern auch bei unzähligen privaten radio- und fernsehsendern, die von den 365.- RTV-gebühren entscheidend mitprofitieren.

    das regional sehr beliebte radio berner oberland (beo) etwa bekommt jährlich 1,6 Millionen gebührengelder – das sind gut 130'000.- im monat.
    78 9 Melden
    • Murky 10.01.2018 12:13
      Highlight Die Bündner könnten auch alles zumachen. Zu 80% von Gebühren finanziert...
      30 4 Melden
    • Simsalam Shrimbam 10.01.2018 12:25
      Highlight @Murky: Träum weiter von deinen Luftschlössern😌
      2 25 Melden
    • hpj 10.01.2018 13:08
      Highlight es wäre woll eher schluss mit bestatter, bachelorette und co.
      ein groesserer teil der von ihnen spezifisch genannten formate erfüllt doch gerade der im gesetz verankerte staatsauftrag der sprachgrenzen ueberschreitenden foerderung v kultur et al.
      also wird es solche oder vergleichbare formate auch weiterhin geben, mit oder ohne srg, da naemlich gesetzlich verankerter auftrag.
      2 22 Melden
    • drüber Nachgedacht 10.01.2018 13:22
      Highlight @hpj

      Bachelorette ist keine SRG Produktion.

      Können die Befürworter der Billag Initiative immer nur mit falschen Argumenten kämpfen?
      21 0 Melden
    • Simsalam Shrimbam 10.01.2018 15:16
      Highlight Ihr seit alles Bacheloretten!
      3 15 Melden
    • Fabio74 10.01.2018 19:44
      Highlight @hpj Der gesetzlich verankerte Auftrag soll dann wer erfüllen und wie soll der finanziert werden?
      Uschi-TV läuft auf 3+ und Co. sprich deine Bachelorette
      4 0 Melden

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

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