Schweiz
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idiom englische idiome auf deutsch

Englisch: Eine Sprache mit Tücken für Nicht-Muttersprachler ...    Bild: shutterstock

Föck! Die Deutschen können besser Englisch als wir?! Aber nur wegen den Welschen 



Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Schweizer können im Schnitt «gut» Englisch. Das sagt zumindest der «English Proficiency Index» (EPI) von EF Education First, der die Englischkenntnisse von Nicht-Muttersprachlern in 80 Ländern vergleicht. Die in Luzern domizilierte Firma, die international Sprachkurse und -reisen anbietet, erstellt das Ranking jeweils anhand der Auswertung von Testergebnissen. 

Der aktuelle EPI, der am 8. November veröffentlicht wurde, zeigt erneut, dass die Europäer weltweit am besten Englisch sprechen. Der regionale Durchschnitt für den Kontinent liegt bei 55,96 Punkten – das ist deutlich besser als Asien (53,60), Afrika (52,28), Lateinamerika (51,47) und der Nahe Osten (45,31).

Von «Schtiik» bis «Sönrais»: Diese Wörter sprechen wir Schweizer gerne falsch aus

Auf Länderebene befinden sich nur gerade zwei aussereuropäische Staaten unter den Top Ten: Singapur (Rang 5 / 66,03) und Südafrika (Rang 8 / 63,37). Der Blick auf die Rangliste bestätigt zudem das Klischee, dass Niederländer (Rang 1 / 71,45) und Skandinavier besonders gut Englisch sprechen: Sie erhalten alle die Note «sehr gute Kenntnisse» und besetzen die vordersten Ränge. 

Englischkenntnisse von Nicht-Muttersprachelern, English Proficiency Index 2017

Nord-Süd-Gefälle in Europa: Im Norden sprechen die Leute besser Englisch als im Süden. An der Spitze liegen die Niederlande und Schweden.   Bild: EF/watson

Nord-Süd-Gefälle

Das offensichtliche Nord-Süd-Gefälle in Europa mag verschiedene Ursachen haben wie Bildungsstand oder wirtschaftliche Verflochtenheit; sicher dürfte sich aber auch die sprachliche Verwandtschaft auswirken: Niederländisch ist wie die nordischen Sprachen und Deutsch eng mit dem Englischen verwandt, während die romanischen und slawischen Sprachen weiter entfernt sind. Finnen (Rang 6 / 65,83) und Polen (Rang 11 / 62,07) sind die Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. 

Das zeigt sich auch in Staaten, die aus verschiedensprachigen Landesteilen bestehen: In Belgien (Rang 12 / 61,58) liegt das flämische Gebiet (65,45) weit vor der mehrheitlich französischsprachigen Hauptstadtregion Brüssel (58,31) und Wallonien (57,05).

Und die Schweiz?

In der Schweiz (Rang 14 / 60,95) schneiden die Genferseeregion (57,86) und das Tessin (58,94) schlechter ab als die deutschsprachigen Landesteile, bei denen Zürich (63,20) vor der Nordwestschweiz (62,24) und der Ostschweiz (62,20) an der Spitze liegt. Dies war in früheren Ausgaben des EPI auch schon der Fall.  

Englischkenntnisse der Schweizer nach Regionen, English Proficiency Index 2017

Englischkenntnisse nach Regionen. Zürich hat als einzige Region das Prädikat «sehr gute Kenntnisse». Bild: Ef

Englischkenntnisse der Schweizer nach Städten, English Proficiency Index 2017

Englischkenntnisse in den Städten. Hier liegt Genf immerhin vor Bern, während Lausanne nur auf das Prädikat «mittlere Kenntnisse» kommt.  Bild: Ef

Die Zürcher schlagen auch als einzige unsere nördlichen Nachbarn (62,35) – die Schweiz als Ganzes liegt dagegen klar hinter Deutschland und Österreich: 

  1. Niederlande: 71,45
  2. Schweden: 70,40
  3. Dänemark: 69,93
  4. Norwegen: 67,77
  5. Singapur: 66,03
  6. Finnland: 65,83
  7. Luxemburg: 64,57
  8. Südafrika: 63,37
  9. Deutschland: 62,35
  10. Österreich: 62,18
  11. Polen: 62,07
  12. Belgien: 61,58
  13. Malaysia: 61,07
  14. Schweiz: 60,95
  15. Philippinen: 60,59

Mit Rang 14 liegt unser Land auf demselben Platz wie letztes Jahr. Im Vergleich zu den Jahren zuvor hat sich die Schweiz etwas verbessert: 2014 lag sie noch auf Rang 18 und 2015 sogar auf Rang 19. 

Weltweit nahmen über eine Million Nicht-Muttersprachler an den standardisierten Englisch-Tests von EF Education First teil. Repräsentativ ist die Studie trotz dieser beachtlichen Teilnehmerzahl allerdings nicht. Gerade in ärmeren Ländern hat nur ein Teil der Bevölkerung überhaupt Zugang zu Fremdsprachen-Unterricht; jene, die bei solchen Tests mitmachen, verkehren wahrscheinlich in einer privilegierten Situation. Resultate aus solchen Staaten sind daher vermutlich nach oben verzerrt. 

Deutsche Wörter wörtlich auf Englisch übersetzt

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 11.11.2017 20:20
    Highlight Highlight Englisch? Sollten wir nicht schleunigst Chinesisch büffeln?
    • Luca Brasi 11.11.2017 21:36
      Highlight Highlight 当然! 😁
  • cada momento 11.11.2017 19:24
    Highlight Highlight Es überrascht mich immer wieder, wie schlecht die Engländer, Iren und Schotten nach dem Pub englisch reden... höhö
    • welefant 11.11.2017 23:14
      Highlight Highlight also einige von denen verstehst du nüchtern schon nicht 😉
  • Gohts? 11.11.2017 19:15
    Highlight Highlight Kein Wunder, dass Südafrika in Englisch gut abschneidet. Ist auch eine der Amtssprachen.
  • Deathinteresse 11.11.2017 18:41
    Highlight Highlight Alle die jetzt sagen dafür können wir Franz./Ital.: ist es denn positiv mehrere Sprachen so bizeli zu können anstatt eine Fremdsprache wirklich zu beherrschen? Viele Deutschschweizer können ja nicht mal richtig Deutsch. Bin da selber etwas hin- und hergerissen. Im Alltag ist es sicher positiv aber im Berufsleben kaum.
    Bin Schweizerdeutsch/Englisch aufgewachsen und finde übrigens nicht, dass Zürcher "gut" Englisch können 😂
    • EvilBetty 11.11.2017 21:07
      Highlight Highlight Hahaa... viele Deutsche können übrigens auch nicht richtig Deutsch 😂
    • Deathinteresse 13.11.2017 05:52
      Highlight Highlight Es ist nun mal so, dass sich viele Zürcher einbilden schampar gut Englisch zu können und es stimmt einfach nicht. Also anstatt bei jeder Gelegenheit das grässliche Ami-Englisch auszupacken besser einfach beim Deutsch bleiben 👍 aber hey vielleicht lache ich auch eher über Zürcher als deren Sprachkenntnisse ;) nüt für unguet.
  • Jol Bear 11.11.2017 17:46
    Highlight Highlight Nimmt mich wunder, ob auch die Aussprache bewertet wurde. War mal bei einer Präsentation und konnte nur aufgrund der schriftlichen Unterlagen erkennen, dass der (deutsche) Referent seinen Vortrag auf Englisch hielt, grammatikalischen war hingegen alles perfekt.
  • Luca Brasi 11.11.2017 17:09
    Highlight Highlight Als Italiener muss man auch nicht englisch können. Irgendwo gibt es immer einen Italiener in jeder Ecke der Welt. Der erledigt das schon und sonst kann man immer noch mit den Händen sprechen und ein Akzent kommt bei den Ladies sowieso immmer gut an (und man hat dann auch einen Vorwand mit ihnen die Sprache zu lernen und mit Liebe lernt sich eine Sprache sowieso besser 😉). Just sayin'...
    • EvilBetty 11.11.2017 21:09
      Highlight Highlight Und sonst halt auf die italienische Zeichensprache ausweichen:

      User Image
    • atomschlaf 12.11.2017 23:44
      Highlight Highlight Dabei gibt es nichts sympathischeres als Englisch mit italienischem Akzent!
  • rundumeli 11.11.2017 16:32
    Highlight Highlight also ... jetzt kenn ich ja so einige die lässig englisch daherplappern, aber nicht einen mit EF... come on!
  • Knety 11.11.2017 16:32
    Highlight Highlight Solange wir nicht auf dem Level der Franzosen sind ist alles easy.
    • bobi 11.11.2017 17:34
      Highlight Highlight Bei den Franzosen ist wirklich schlimm... Ich mache ein Austauschsemester und bin froh, dass ich noch Französisch spreche.;)
  • atomschlaf 11.11.2017 15:53
    Highlight Highlight Ein wesentlicher Aspekt wird im Artikel leider nicht erwähnt: In den punkto Englischkenntnissen führenden europäischen Ländern wie den Niederlanden, Finnland oder Skandinavien werden US-amerikanische Filme und TV-Serien nicht synchronisiert sondern im Original mit Untertiteln gezeigt.
  • meine senf 11.11.2017 15:18
    Highlight Highlight Apfel-/Birnen-Vergleich.

    Deutsche können weniger Sprachen besser, während Schweizer besser mit einer grösseren Zahl Sprachen und Dialekten umgehen können. So sagt ein Schweizer wohl kaum "Chanze" oder "Barzelona", wie man es oft von Deutschen hört.

    Beides hat seine Vorteile. Und es bringt selten etwas, auf die eigenen Stärken zu verzichten, nur weil man anderen nacheifern will und das doch nicht erreichen kann.
    • w'ever 11.11.2017 17:26
      Highlight Highlight haha
      Gress und sein Bazelona

      und die deutschen und ihre Jamaika (tschamaika) koalition. die kennen ja auch nur die Züricher und den Zürichersee.
    • EvilBetty 11.11.2017 21:10
      Highlight Highlight Wie sprichst du denn Jamaika aus?
    • w'ever 11.11.2017 21:42
      Highlight Highlight tschamaika
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shin Kami 11.11.2017 15:03
    Highlight Highlight Was ich aus dem Arikel rauslese ist, dass es ein Problem der ganzen Restschweiz ausser Zürich ist. Also während jetzt die restliche Schweiz sich zusammensetzen soll, um das Problem zu lösen, können wir Zürcher etwas trinken gehen.
    • Mariolino 11.11.2017 17:40
      Highlight Highlight Wenn die Aussprache benotet würde, wäre Zürich wohl ganz weit hinten - total abgeschlagen...
  • Hierundjetzt 11.11.2017 14:51
    Highlight Highlight Für ein 4 sprachiges Land, in dem fast jeder Schüler 2 Fremdsprachen erlernt (2 Landessprache + Englisch) und im Deutschen dann noch zusätzliche Zeitformen büffeln muss (die wir als Hochallemannisch Sprechende eben nicht haben) ist das Resultat gar nicht mal so schlecht.

    Mich erstaunt eher, dass die Innerschweiz so schlecht ist. Vorallem Zug mit seinem extremen Expat-Überhang und mit seinen enorm vielen Internationalen Firmen sollte eigentlich besser dastehen.
    • EvilBetty 11.11.2017 17:27
      Highlight Highlight In Briefkästen redets sich halt so schlecht.
    • Ruefe 11.11.2017 17:45
      Highlight Highlight xD
    • Hierundjetzt 11.11.2017 17:55
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • Altweibersommer 11.11.2017 14:51
    Highlight Highlight Warum sollten wir auch so blöde EU-Sprachen sprechen? Die sollen lieber mal einen Index machen, wer am besten Rumantsch spricht...pff
  • undduso 11.11.2017 14:50
    Highlight Highlight Dass die nordischen Länder besser Englisch sprechen als andere liegt meiner Meinung nach an der geringeren Bevölkerung mit eigener Sprache.
    Ein Hollywoodstreifen wird nicht zwingend ins norwegische, schwedische, geschweige denn ins finnische synchronisiert. Wenn diese Leute einen Film schauen, dann meist in Englisch mit Untertitel.
    Die Verwandtschaft der Sprachen finde ich nicht ausschlaggebend. Englisch hat viele Wörter aus dem Französischen übernommen.

    English is a language that lurks in dark alleys, beats up other languages and rifles through their pockets for spare vocabulary.
    • Gubbe 11.11.2017 17:33
      Highlight Highlight Schwedisch hat auch viele der Französischen Sprache angelehnte Wörter. Der Name des Königs von Schweden, Bernadotte, ist französisch. Etlichen Namen haben die é Endung. Besonders die Region um Stockholm haben etliche das Gefühl, adelig geworden zu sein.
  • livloan 11.11.2017 14:46
    Highlight Highlight Ein wichtiger Grund ist bestimmt auch die ganze Unterhaltungsindustrie. Kommen Filme oder Serien von Amerika nach Europa werden sie ins Deutsch, Französisch und meist Spanisch übersetzt. All die Länder die nicht abgedeckt sind (niederlande, skandinavien etc.) schauen das auf englisch.
    das geht weiter mit dem normalen TV über Unterrichtssparchen an Unis und Mittelschulen bis zu Büchern und Zeitungen.
  • Sir Konterbier 11.11.2017 14:15
    Highlight Highlight Fair enough, wir können ja dafür noch französisch!

    Oder können wir das überhaupt...?

    Jaja wir können das😌
    • amIsanta 11.11.2017 14:41
      Highlight Highlight Fairerweise höre ich oft von Welschen, dass wir besser ihre Sprache können als umgekehrt (erstaunt mich zwar auch).
    • DerRaucher 11.11.2017 16:51
      Highlight Highlight Viele können nicht mal Hochdeutsch ohne einen üblen Akzent. *duck und weg*
    • Panda_007 11.11.2017 17:04
      Highlight Highlight mais ouiouioui
      je suis une härdöpfel?
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