Schweiz
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Bergsee Bungalow Partnunsee Bild: Littlecity.ch

Was für eine Aussicht: Das Bett auf dem Partnunsee. bild: littlecity.ch

Das ist das schönste Bett der Schweiz – zumindest noch bis am Sonntag

Valeria und Adi haben diesen Sommer einen langgehegten Traum verwirklicht: Sie leben für einen Monat in ihrem selbst gebauten Bungalow mit Glaswänden. Und wo steht – oder besser: schwimmt – dieser? Auf dem Partnunsee im Bündnerland.



Es ist wohl nicht verwegen, wenn wir sagen: Das ist das schönste Bett der Schweiz. Oder zumindest dasjenige mit der schönsten Aussicht. Gut einen Monat lang schwimmt der Bergsee-Bungalow des Bloggerpaars Valeria und Adi auf dem Partnunsee im Prättigau.

Das Bungalow-Floss im Partnunsee. bild: littlecity.ch

Anfang August zogen die beiden ein, bis am 3. September leben sie da. Solarzellen sorgen für Strom, ein WC wurde aufgebaut, die eigene Küche haben sie sich gezimmert und vom Bett unter den Glaswänden aus kann man am Tag die Aussicht und in der Nacht den Sternenhimmel bewundern. «Wir haben auch eine Campingdusche. Und sonst hilft ein Sprung in den kühlen See», sagt Valeria.

Im Februar schwirrte die Idee herum, einen Monat in den Schweizer Bergen zu verbringen. Wo genau der Bungalow stehen sollte, war nach dem ersten Besuch beim Partnunsee auch klar: Genau hier, knapp vor der österreichischen Grenze ganz oben im bündnerischen St. Antöniental.

Bergsee Bungalow Partnunsee Bild: Littlecity.ch

Die Milchstrasse über dem Bündnerland. bild: littlecity.ch

Hier steht schwimmt das Bett:

Die Idee – vom Bloggerpaar ausgedacht – konnte dank einiger Unterstützung umgesetzt werden. So wurde das ganze Material auf 2000 Meter über Meer geschleppt. Wo es nicht anders ging, half ein Helikopter. Denn eine Strasse zum See gibt es nicht. Von Partnun aus muss man 20 Minuten auf einem Wanderweg zum See hinauf laufen.

Der Partnunsee verzauberte auch während der «Tour dur d'Schwiiz»:

Ab Montag wird der Bungalow wieder abgebaut. «Leider können wir ihn nicht in unserem Teich im Garten oder so aufstellen. Erstens haben wir keinen Teich, zweitens wurden diverse Teile nur für diesen einen Monat zur Verfügung gestellt», erklärt Valeria.

Das schönste Bett der Schweiz:

Immerhin: Die beiden Blogger haben auch noch weitere Projekte geplant: «Die Ideen müssen aber erst noch reifen und sind noch nicht spruchreif», verspricht Valeria.

Letzte Nacht im Bergsee-Bungalow gewinnen

Das eine Bett ist am Samstag, 2. September noch frei. Wer die Nacht auf dem Partnunsee verbringen will, kann sich bis Donnerstagabend um 22 Uhr hier dafür bewerben. Die Gewinner werden dann ausgelost. 

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Der Aufbau des Bungalows. Video: YouTube/LittleCITY

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • pinguinpinguin 31.08.2017 13:37
    Highlight Highlight Oberpeinlich. Was man auf den Fotos nicht, auf dem Video und auf https://partnunsee.ch/ aber sehr wohl sieht: An Land hat es hinter dem schwimmenden Bungalow noch ein "Infrastrukturgebäude". Aus Sperrholzplatten.

    Man fragt sich wirklich - wo kommen wir da hin, wenn man mit dem Segen von Graubünden Tourismus als "Bloggerpaar" einen ganzen Bergsee für einen Sommer in Beschlag nehmen kann.
    14 2 Melden
  • Barracuda 30.08.2017 23:34
    Highlight Highlight Meine Güte, die zwei Nasen sollen sich von mir aus in ihrem Blog verwirklichen. Aber dieses Projekt ist ja an Schwachsinn nicht zu überbieten. Muss man heute den hinterletzten unberührten Flecken missbrauchen, und sich wichtig zu machen?
    40 9 Melden
    • whatthepuck 31.08.2017 10:17
      Highlight Highlight Absolut. Das geht für mich noch weiter als nur an den Umweltschutz zu denken. Schade, dass die Gemeinden etc. da mitmachen - auch wenn es für sie natürlich tolle Werbung ist.

      Heute kann nichts mehr einfach nur sein, alles muss irgendwie genutzt, vermarktet, erlebt werden. Und dann natürlich verbloggt. Diese Lifestyleisierung der Natur muss/darf die öffentliche Hand mMn nicht unterstützen.

      Andrerseits sind unsere klassischen Nationalparks ja auch nichts anderes als Erlebnisparks mit einem Naturschutzgedanken.
      11 1 Melden
  • Randy Orton 30.08.2017 23:21
    Highlight Highlight Mit solchen "Projekten" habe ich Mühe. Man verschandelt die Landschaft und schadet ihr in diesem Fall sogar. Dass watson hier so unkritisch berichtet schürt den Verdacht, dass es eine Marketingaktion ist oder ihr schlichtweg nicht recherchiert habt und das Gebiet nicht kennt. Absolut egoistisches Verhalten der beiden Blogger...
    28 5 Melden
    • Reto Fehr 31.08.2017 09:07
      Highlight Highlight Ist keine Marketingaktion, das wäre deklariert. Finde das Projekt gut. Verstehe, wenn jemand kritisch eingestellt ist. Bewilligungen wurden alle eingeholt, Partnun hilft als Alpgenossenschaft, Gemeinde Luzein und mit den Restis bei der Abfallentsorgung etc. Über Naturschutz haben sie sich ausführlich informiert und versuchen keine Spuren zu hinterlassen, darum zB auch das Floss auf dem See und der Bungalow nicht aus dem Land. Emissionen (Heli etc) wurden über myclimate Co2 kompensiert. Logisch, diesen "Ablasshandel" kann man kritisch sehen. An Umweltschutz wurde gedacht.

      9 16 Melden
    • robben 31.08.2017 10:50
      Highlight Highlight https://partnunsee.ch

      ...fasst die problematik bestens zusammen, herr fehr. was sagen sie dazu?
      14 1 Melden
    • Reto Fehr 31.08.2017 14:48
      Highlight Highlight Hallo robben. Ich kenne die Seite. Wie gesagt: Bewilligungen für das Projekt sind da. Abfall, Abbau etc ist geregelt.
      Über Sinn und Unsinn lässt sich, wie so oft, streiten. Ich find das Projekt gut. Es gibt Fragen, die man sich stellen muss und welche die Initianten mit den verschiedenen Interessensbereichen stellten. Alle sind nie einer Meinung.
      1 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • robben 30.08.2017 23:03
    Highlight Highlight das ist wirklich das letzte. mit helis zeugs in die unberührte landschaft fliegen für zwei leute. fliessend wasser und eine fette matratze - luxus, wo er nicht hingehört. alles fürs beste, schönste, höchste... und in ihrer blase findens alle grooosssartig und kriechen ihnen in den arsch, weil sie hoffe, eine nacht dort verbringen zu dürfen. das ganze ist respektlos der natur gegenüber. aber dem ego tuts sicherlich gut.
    57 16 Melden
  • chnobli1896 30.08.2017 21:52
    Highlight Highlight Bloggerpaar.. Sagt schon alles 🙈
    57 4 Melden
  • SemperFi 30.08.2017 18:33
    Highlight Highlight Wer bewilligt wohl solchen Schwachsinn? Oder sollten sie am Ende...
    61 12 Melden
  • giandalf the grey 30.08.2017 17:40
    Highlight Highlight Ich versuche gerade einen Kommentar aus Steinen im Glashaus und Gesellschaftkritik zuformulieren aber der Feieraben hat noch nicht genug gewirkt...
    46 1 Melden
  • VeVeVeVe 30.08.2017 17:04
    Highlight Highlight BETRETEN VERBOTEN!

    https://partnunsee.ch/

    Ein andere Sichtweise auf das Projekt...
    132 5 Melden
    • Fabu (1) 30.08.2017 17:18
      Highlight Highlight Spannende Sichtweise!
      46 1 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 30.08.2017 19:03
      Highlight Highlight Merci für den Hinweis. Hoffentlich wird auch alles entsorgt.
      34 1 Melden
  • jjjj 30.08.2017 16:56
    Highlight Highlight Der touristische Nutzen ist doch fraglich. Buchen lässt sich das nicht...
    43 4 Melden

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