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Marc Luethi, CEO des SC Bern, spricht waehrend einer Vorsaison-Medienkonferenz des SC Bern, am Montag, 5. September 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SCB-General Marc Lüthi.  Bild: KEYSTONE

«Man kennt ja den SCB-Bonus …» – das Comeback einer alten Verschwörungstheorie

Profitiert der SC Bern in den Playoffs wieder einmal von seinem immensen politischen Einfluss im Schweizer Eishockey? Das Gegenteil dürfte wahr sein.



Als Verschwörungstheorie bezeichnen wir den Versuch, eine Entwicklung durch das zielgerichtete, konspirative, illegale oder eben verschwörerische Wirken von Personen zu erklären. Mit dem Phänomen der Verschwörungstheorien beschäftigt sich sogar die Wissenschaft. In unserem Fall geht es um den SC Bern, das politisch mächtigste, wirtschaftlich und sportlich erfolgreichste Hockeyunternehmen im Land.

Servettes Topskorer Tanner Richard hat es nach der verheerenden 0:7-Niederlage in Bern wieder mal auf den Punkt gebracht: «Man kennt ja den SCB-Bonus …» Er meinte damit: die Schiedsrichter stecken natürlich mit dem SCB unter einer Decke und haben Servette benachteiligt. Das weiss man ja. Oder?

FILE- In this Tuesday, Sept. 11, 2001 file photo, fire and smoke billows from the north tower of New York's World Trade Center after terrorists crashed two hijacked airliners into the World Trade Center and brought down the twin 110-story towers. A bill passed by Congress allowing the families of 9/11 victims to sue the Saudi government has reinforced to some in the Arab world a long-held view that the U.S. only demands justice for its own victims of terrorism, despite decades of controversial U.S. interventions around the world. (AP Photo/David Karp, File)

9/11 – alles nur eine Verschwörung? Bild: AP/AP

Verschwörungstheorien sind beliebt. Nicht nur im Sport. Das Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy war eine Verschwörung des FBI, der Mafia, den Kubanern und seines Vize Lyndon B. Johnson. Und der 11. September ist nichts anderes als ein monströser Versicherungsbetrug. Im Eishockey gilt: alle dienen SCB-Manager Marc Lüthi zu und sorgen dafür, dass der SCB oben und vorne bleibt. Erst recht in den Playoffs.

Die Bären sind überall

Ganz von der Hand zu weisen sind solche Verschwörungstheorien auf den ersten Blick nicht. Wer immer die Tür zu einem Verbandsbüro öffnet, findet einen Bären. Verbandspräsident Michael Rindlisbacher ist ehemaliger SCB-Verwaltungsrat und sein Sohn Sven Leiter der SCB-Gastronomie. Liga-Direktor Denis Vaucher ist ebenfalls Berner. Zwei der drei Führungskräfte der Schiedsrichterabteilung sind Berner mit SCB-Vergangenheit. Einzelrichter Oliver Krüger ist Berner und Ausbildungschef Markus Graf auch. Verbands-Geschäftsführer Florian Kohler ist der Grossbub des legendären SCB-Präsidenten Werner Kohler (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen ehemaligen Verbandspräsidenten) und Spielplan-Chef Willy Vögtlin ist ehemaliger SCB-Manager.

Neu soll Mark Streit, Berner und ehemaliger SCB-Junior in den Verbands-Verwaltungsrat gewählt werden. 6 von 10 Mitgliedern des Leistungsport-Komitees, dem sportlichen Führungsorgan des Verbandes, sind Berner oder haben eine SCB-Vergangenheit. Ebenso 5 von 7 Mitgliedern der Nationalmannschafts-Kommission.

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON MARK STREIT --- Mark Streit, Schweizer Eishockeyspieler unter Vertrag bei den Montreal Canadiens in der National Hockey League NHL, posiert nach einem Eistraining am Dienstag, 15. August 2017, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Mark Streit ist ebenfalls ein Berner. Bild: KEYSTONE

Kommt dazu, dass Ueli Schwarz und Simon Schenk, die beiden Meinungsmacher beim Eishockey-TV-Sender «MySports» ebenfalls Berner sind und Senderchefin Steffi Buchli mit Florian Kohler verheiratet ist. Und noch immer wird da und dort boshaft das Gerücht verbreitet, SCB-Manager Marc Lüthi und der damalige Liga-Direktor Ueli Schwarz hätten sich nach einem SCB-Sieg im Playofffinale von 2013 im Berner Hockey-Tempels umarmt. Wirklich nur ein Gerücht. Aber es passt zu den Verschwörungstheorien.

Die Frage geht an SCB-General und SCB-Mitbesitzer Marc Lüthi. Gibt es eine SCB-Verschwörung in unserem Eishockey, wie es jetzt, pünktlich zum Playoffstart wieder verbreitet wird? Er hat die Kritik von Servette-Topskorer Tanner Richard auch gehört und sagt: «Das ist barer Unsinn. Die Schiedsrichter haben die erste Strafe gegen Servette beim Stande von 5:0 ausgesprochen.» Wo er recht hat, da hat er recht. Bis zum 5:0 hatten die Schiedsrichter tatsächlich gegen Servette keine Strafe ausgesprochen – aber einen Zweiminuten-Ausschluss gegen den SCB.

«Fehler ist keine Verschwörung»

Mit Verschwörungstheorien hat der erfolgreichste Sportmanager unserer Hockeygeschichte längst leben gelernt. «Die werden regelmässig von den Lateinern, speziell von Servette und Lugano in Umlauf gebracht, und früher auch von den Deutschschweizer Teams, die von Sean Simpson gecoacht worden sind. Damit können wir gut leben.» Und fügt nicht ganz ohne Stolz hinzu: «Solche Verschwörungstheorien muss man sich verdienen.»

Marc Lüthi sagt, Eishockey lebe auch von Fehlern. Ein Fehler könne jedem unterlaufen. Den Trainern, den Spielern, den Schiedsrichtern oder den Funktionären. «Da ist es dann billig, aus einem Fehler eine Verschwörungstheorie abzuleiten.

Aber ist es denn nicht nachvollziehbar, dass bei so vielen Bernern in den verschiedenen Verbandsgremien Verschwörungstheorien aufkommen? Marc Lüthi sagt, er könne das zwar nachvollziehen. Aber der SCB profitiere von der guten Berner Vertretung nicht. Im Gegenteil. «Aus lauter Angst vor Verschwörungstheorien haben die Berner in Verbandsfunktionen während der Playoffs schon fast Angst, jemanden von uns freundlich zu grüssen.»

Die Berner Mark Arcobello und Thomas Ruefenacht, von links, bejubeln das fuenfte Tor im ersten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem Geneve Servette HC am Samstag, 10. Maerz 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Die Berner sind auf der Siegesstrasse. Bild: KEYSTONE

Nun, wenn es denn in unserem Hockey wirklich eine SCB-Verschwörung gäbe, dann hätte der SCB mit ziemlicher Sicherheit im Frühjahr 2012 den Titel nicht im siebten Finalspiel auf eigenem Eis durch einen Treffer zwei (!) Sekunden vor Schluss an die ZSC Lions verloren.

Die Berner haben übrigens damals diese bittere Niederlage ohne ein Wort des Protestes oder der Klagen sportlich hingenommen. Und so mehr Sympathien und Respekt erworben als mit allen Titeln der Neuzeit zusammen. Bis heute hat es in den Playoffs erst eine Episode gegeben, die mit ein bisschen Boshaftigkeit als eine Art Verschwörung bezeichnet werden kann und die auch sofort Folgen hatte.

Die Schiris und der Spengler-Cup

Einzelrichter Victor Stancescu stolperte in den letzten Playoffs über seine nicht vollumfänglich offengelegten, aber im Handelsregister ersichtlichen geschäftlichen Verbindungen (!) mit ZSC-Stars. Der ehemalige Kloten-Captain und Jurist trat nach einem umstrittenen Einzelrichter-Entscheid in der Viertelfinalserie ZSC Lions gegen Lugano («Fall Blindenbacher») auf Druck von Lugano bereits nach nur einem Amtsjahr schon wieder zurück.

ZUR MELDUNG VOM DONNERSTAG, 16. MAERZ 2017, DASS EISHOCKEY EINZELRICHTER VICTOR STANCESCU SEIN AMT PER SOFORT NIEDERLEGT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Victor Stancescu, Captain der Kloten Flyers, waehrend einer Vorsaison-Medienkonferenz des Schweizer NLA Eishockey Klub Kloten Flyers in Kloten, am Donnerstag, 3. September 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Victor Stancescu. Bild: KEYSTONE

Eine immer wiederkehrende, beliebte Hockey-Verschwörungstheorie habe ich am Samstag in Biel von einem Spieler gehört, dessen Name mir soeben entfallen ist: alle Schiedsrichter wollen eine Einladung zum Spengler Cup. Deshalb haben die Unparteiischen für den HC Davos und gegen Biel gepfiffen.

Der junge Mann meinte es ernst. Na ja, so lange sie nicht in Verleumdung ausarten gehören Verschwörungstheorien zur sportlichen Unterhaltungskultur.

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yzerboy 13.03.2018 18:33
    Highlight Highlight Bern Bonus find sogar ich als Alpensüdseite Fan lächerlich... Aber ist schon noch speziell wieviele Berner sich da in der Verbandsspitze tummeln...
  • Bobby Sixkiller 13.03.2018 14:30
    Highlight Highlight Gerade von den Spielern darf man solche Aussagen nicht überbewerten. Kurz nach dem Spiel ist man voll mit Emotionen und Adrenalin, da kann schon mal ein unüberlegter Satz fallen.
  • Achilles 13.03.2018 11:41
    Highlight Highlight btw... Richard betonte im Interview, dass Genf nicht wegen den Schiedsrichterentscheidungen verloren habe.
    Er wurde angesprochen ob bei Genf die Aggressivität gefehlt habe - daraufhin die Antwort bezüglich Strafenverteilung & Bern Bonus.
  • MARC AUREL 13.03.2018 09:53
    Highlight Highlight Hört auf zu weinen und von ein SCB Bonus zu reden! Die gibt es nicht sonst hätte Bern gegen die Lions 2012 2,5 vor Schluss nicht verloren... wahre CHAMPIONS akzeptieren die Entscheidungen ohne zu heulen wie der SCB damals!
    • Pascal Mona 13.03.2018 11:46
      Highlight Highlight “... wie der scb damals“ und vorallem die Fans damals, welche noch heute rumheulen deswegen. Der war gut...
    • Lümmel 13.03.2018 11:59
      Highlight Highlight Genau, Bern hat damals nicht geheult. Dafür tun sie es jetzt, 6 Jahre danach immernoch.
    • Schreiberling 13.03.2018 12:02
      Highlight Highlight Ach, deshalb heulst du gerade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin Dolder 13.03.2018 09:34
    Highlight Highlight Forts vom ersten post
    Ich ermuntere euch liebe Fachleute, meldet euch, denn viele Klubs suchen so talentierte Interessenten/innen die Schiri werden wollen.

    Viel Spass und Vergnügen im weiteren Verlauf der Playoffs mit einer hoffentlich etwas verbesserten Sichtweise.
  • Martin Dolder 13.03.2018 09:33
    Highlight Highlight Polemik, Verschwörungstheorien hin o her.Als ehemaliges Zebra wünsche mir drei Dinge;
    1. Jeden Kommentar-Schreiber (m/w) mal auf Schlittschuhen zu sehen, dann Beurteilung vornehmen.
    2. Mit Regelprügung über die umfassenden theoretischen Regelkenntnisse auszuweisen.
    3. Jeden mal ein NL-Eishockey Spiel als Schiri leiten sehen.
    Ich garantiere, 98% würden keine 20% aller Vergehen sehen, geschweige denn in Sekbruchteilen korrekt entscheiden, ob Strafe oder nicht, alle anderen Vorkomnisse Spielerbänke, Wechsel, sich anbahnende Gehässigkeiten und was sonst noch alles passiert im Auge zu behalten.
    • Rock'n'Rohrbi 13.03.2018 12:38
      Highlight Highlight Und welche Meinung haben Sie als ehemaliges Zebra zu der Verschwörungstheorie und dem Vorwurf SCB Bonus aus der Warte eines Spielleiters?

      Bin absolut mit ihrer Darstellung einverstanden und dass die wenigsten sich vorstellen können, wie schwer es ist den schnellsten Mannschaftssport korrekt zu leiten!
  • Wayne99 13.03.2018 09:10
    Highlight Highlight So ein Witz! Ausgerechnet Simu Schenk, der Ex Langnau Spieler aus der Zeit der legendären "Schlachten" zwischen SCB und SCL! Er war immer zuvorderst wenn es darum ging den Erzfeind SCB zu schlagen mit allen erlaubten und vor allem unerlaubten Mitteln!
    Also der gehört jedenfalls nicht zur sogenannten Verschwörung!
  • Tikkanen 13.03.2018 09:01
    Highlight Highlight ...Bern Bonus🤔Lächerliche Behauptung, vermutlich wollte der Richard seinen Olympia-Frust abbauen😂Und ganz wichtig: McCarthys Goal war nur wegen einer massiven Behinderung vom Bührer überhaupt möglich, das sofortige Jubel-Bench Clearing der Hipster machte dann ein Videostudium zunichte, Bern wurde übertölpelt😖Aber schlussamänd spielte das ganze keine Rolle, die Final Niederlage war eher der Naivität vom Antti und der Abgebrühtheit vom Bobby geschuldet😳
    Item, Tempi passati, noch 11 bis 🐻🏆🍻
    • Wayne99 13.03.2018 11:51
      Highlight Highlight Also bitte, die Niederlage damals im PO Final war ganz klar die Schuld der 5 Spieler auf Eis! Die 2 ZSC Verteidiger völlig FREI stehend, Neuenschwander der etwa 20Sek. vor Schluss die Scheibe in der Offensiven Zone an der Bande "verlaueret" hat, hinter dem eigenen Tor!!Und dazu unser damaliger Fliegenfänger Bührer der wie ein Käfer auf dem Rücken liegt!
      Ich war und bin wohl bis Heute der einzige SCB Fan der das so sieht. Und wenn ich daran denke macht es mich immer noch Chätschig!
      Video anschauen! Selbst verschuldet sonst nichts!
    • hockeyaner 14.03.2018 00:09
      Highlight Highlight Nein nur noch 10 bis 🏆😜
  • joe 13.03.2018 08:52
    Highlight Highlight Ich schau das nicht einmal als Verschwörungstheorie an. Es ist in der heutigen Gesellschaft immer weiter verbreitet die Schuld bei jemandem anderen zu suchen. Man muss sich dann weniger mit den eigenen Problemen auseinander setzen. Und wenn dann so ein Gerücht schon da ist, ist es einfach die Schuld mal dort zu suchen.

    Zum Spiel selbst muss ich sagen, dass zu Beginn viel zu wenig gepfiffen wurde (auf beiden Seiten). Und gegen Schluss hatten die Ref das Spiel fast nicht mehr im Griff. Diese beidseitige schwache Schiri Leistung als Berner Bonus zu betiteln ist zu einfach und falsch!
  • Leguan 13.03.2018 08:49
    Highlight Highlight Es ist sowieso ein Armutszeugnis, wenn man nach einer 7:0 Niederlage über die Schiedsrichter lamentieren muss. Dann sagt Tanner noch: „es ist schon seit Jahren das gleiche“. Er spielt ja erst seit 2017 in Genf. Hatte wohl Medienschulung bei Mc Sorley...

    Es nervt mich extrem, diese Unsitte, das gewisse Verlierer-Teams Jahr für Jahr, manchmal auch Spiel für Spiel über die Schiedsrichter nörgeln.
    Wenn Fans das machen, gehts ja noch, aber Spieler...👊
    • HabbyHab 13.03.2018 10:09
      Highlight Highlight Er hat vor seinem Abstecher nach Nordamerika in Rapperswil gespielt.
    • Leguan 13.03.2018 13:57
      Highlight Highlight Soso, beim Team mit der ausgeprägtesten Verlierer-Mentalität zum damaligen Zeitpunkt...dann sei ihm vergeben 🙏
    • TheMan 13.03.2018 14:22
      Highlight Highlight Rappi ist ja der Überflieger in der NLA. 👏👏
    Weitere Antworten anzeigen
  • manolo 13.03.2018 08:23
    Highlight Highlight trotzdem glaube ich an die geschichte mit den schiedsrichter und dem spenglercup!
    da ist was wahres daran!
    • Zweifler 13.03.2018 10:08
      Highlight Highlight Das glaube ich allerdings auch! Witzig ist Folgendes: Klaus Zaugg darf zitieren "alle Schiedsrichter wollen eine Einladung zum Spengler Cup"; als ich das am Sonntag - mit zwar etwas anderen Worten, aber völlig korrekt und anständig - geschrieben habe, wurde mein Kommentar nicht aufgeschaltet... Den klaren Stockschlag gegen Fey vor dem 2:3 können acht Schiri-Augen vielleicht noch knapp übersehen, beim brutalen Foul an Kreis auf offenem Eis mussten man aber schon ganz bewusst wegschauen. Das sieht übrigens auch der Einzelrichter so, der Sciaroni dafür nachträglich gesperrt hat.
    • Schreiberling 13.03.2018 12:04
      Highlight Highlight Ja stimmt. Welcher Mensch möchte schon die Feiertage in Ruhe mit seiner Familie verbringen. Lieber arbeiten.
    • Zweifler 13.03.2018 13:40
      Highlight Highlight Ziemlich naive Sicht der Dinge: Die Familie ist natürlich - wie beispielsweise auch bei den Kanadiern - miteingeladen: Familienferien auf Kosten des HCD!
  • Staal 13.03.2018 07:48
    Highlight Highlight War es je anders? Angefangen 1986 am grünen Tisch
    • Wayne99 13.03.2018 09:19
      Highlight Highlight Ja mein lieber Staal:
      Man wollte uns ja "oben" haben! Jemand musste die NLA doch Zuschauermässig pushen! War echt Geil damals die Nachricht im Radio, und dann haben wir lange nach der Saison gefeiert!!
      Und du hast wahrscheinlich noch "hinter dem Mond mit Sand und Kelle gespielt"!
      Bei uns nennt man solche Leute wie dich "Plouderi"!
    • hockeyaner 14.03.2018 00:10
      Highlight Highlight 😅
      User ImagePlay Icon
  • Cello Pfischterer 13.03.2018 07:14
    Highlight Highlight HCGS versuchte, über Härte ins Spiel zu kommen. Die Checks waren hart,aber korrekt, wie auch Mark Streit im Studio bestätigte. Obwohl SCB-Spieler mehrfach zunächst die Genfer Spieler mit strafbaren Aktionen provozierten, wurden interessanterweise stets die Genfer auf die Strafbank geschickt. Damit es doch etwas besser aussah, wurde dann auch noch SCB-Spieler mal auf die Bank geschickt für eine Kleinigkeit.
    Man beachte auch die stets milden Strafen des Einzelrichters bei Vergehen von SCB-Spielern.
    Ob es den SCB-Bonus gibt, sollte man objektiverweise die anderen und nicht den Betroffenen fragen.
    • Professor Chaos 13.03.2018 09:56
      Highlight Highlight Jaaaaaa genau. Die armen Genfer wurden ständig provoziert obwohl sie ja so fair spielten. Allen voran der verantworgungslose Blum der sich mit dem Kopf rücksichtslos in den Check gegen Rod geworfen hat. 🤦🏻🤦🏻🤦🏻🤦🏻🤦🏻
    • das Otzelot 13.03.2018 10:32
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn habe ich selten gelesen. Frag mal z.B. Cristian Dube, der wohl die längste Sperre aller Zeiten bekam für etwas, dass selbst der betroffene Gegenspieler als nicht schlimm titulierte.
      Was Mark Streit sagt muss wohl nicht zwingend stimmen. Hat sich ja nicht gerade als Hard Hitter einen Namen gemacht.
  • Max Dick 13.03.2018 06:48
    Highlight Highlight SCB, ZSC und HCD haben einen Schiribonus, genauso wie ihn der FCB und YB haben, Barca in der CL und Federer im Tennis. Das kann der SCB/Langnau Fan Zaugg noch so sehr mit 9/11 Vergleichen ins lächerliche ziehen - diese Ungerechtigkeit existiert leider.
    • DINIMAMIISCHNDUDE 13.03.2018 11:45
      Highlight Highlight Hei! Lah de Roger usem Spiel
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 13.03.2018 06:43
    Highlight Highlight Bern wird bevorteilt weil sie Bern sind, Davos wegen dem Spenglercup und der Liebling des SRF sei, Spieler gehen nur wegen dem Geld zu Zug/Lugano/ZSC/Bern etc etc.

    Positiv sehen, den Neid musste man sich zuerst verdienen.
  • Willy Tanner 13.03.2018 06:28
    Highlight Highlight Vielen dank für den bericht und marc lüthi für die offenen und mutigen worte. Somit ist ein für alle mal geklärt dass der scb bestimmt nie bevorzugt wird. 🤣🤣🤣🤣🤣
    • MARC AUREL 14.03.2018 21:07
      Highlight Highlight Wenn schon musst du der Z mit Servette vergleichen! Da sind die Unterschiede noch grösser...
  • Lümmel 13.03.2018 06:13
    Highlight Highlight Das soll wohl die bestrafung für meinen letzten Kommentar sein.
    Übrigens. Wer sollte diesem Artikel glauben schenken? Klaus Zaugg ist ja selbst ein Berner. 😉
    User Image
  • Couleur 13.03.2018 06:07
    Highlight Highlight Wirklich skandalös waren die Geschehnisse um den PO Final 2016. Ĺüthi hatte vor dem Final Schwarz vorgeworfen sich aktiv in ein laufendes Verbandsverfahren eingemischt zu haben. "Der SCB-Geschäftsführer stützt sich dabei auf Aussagen von watson-Eismeister Klaus Zaugg, welche dieser in einem TV-Talk gemacht hatte." Schwarz wurde später frei gesprochen.

    Die Schiedsrichterleistung in den Finalspielen war aber katastrophal und massiv pro SCB. Mehrfach musste der Schiedsrichterchef im Nachhinein Fehler am TV zugeben. Brunner war zum Beispiel doppelt betroffen. Penaltyszene und Gehirnerschütterung.
    • das Otzelot 13.03.2018 07:10
      Highlight Highlight Nicht doch wieder die Brunner Szene. Da war doch vorher was mit einem klaren Stockschlag an Krüger der nicht gepfiffen wurde?
    • Nummelin 13.03.2018 09:26
      Highlight Highlight Da gab es noch viel mehr in dem skandalösen Final. Das schlimmste daran war, dass Lugano ein Agreement mit dem SCB unterzeichnet hatte, keine Videobeiweise einzureichen. Das machen sie hoffentlich nie mehr, denn da hätte es ganz viel zum einreichen gegeben. Aber lassen wir das.

      War ja klar, dass der Zaugg wieder den Fall Stancescu bringen muss, aber wie war das nochmals mit dem Vorstoss gegen Ueli seitens SCB kurz vor dem Playofffinal??? Zur Unzeit!!! Dass danach der Einzelrichter mehr als zurückhaltend seinen Job verrichtet hat, daran denkt Hr. Zaugg nicht mehr.
    • MARC AUREL 13.03.2018 12:47
      Highlight Highlight 😭👎Von Lugano reden wir besser gar nicht Nummelin...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mighty 13.03.2018 06:05
    Highlight Highlight Die erste Strafe gegen Servette wurde gepfiffen als Bern schon 4 oder 5:0 führte. Klar Bern-Bonus lieber Tanner Richard...

Der Tag ist gekommen – Arno Del Curto ist nicht mehr Trainer des HC Davos

Paukenschlag beim HC Davos: Der «ewige» Trainer Arno Del Curto hat seinen Rücktritt erklärt. Er stand beim Rekordmeister seit 1996 an der Bande und führte den Klub in dieser Zeit zu sechs Meistertiteln.

Der Klub schwärmt in einer Mitteilung vom langjährigen Coach: «Einzigartig die leidenschaftliche Art, mit der er seine Spieler formte. Und mit einem ausgeprägten, offensiven Tempospiel hat er nicht nur die HCD-Fans, sondern sämtliche Anhänger von attraktivem, spektakulärem Eishockey …

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