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Berner Fans feiern den Meistertitel nach dem Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Luzern, am Samstag, 28. April 2018 im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Wann die Meisterparty im Wankdorf steigt, ist noch offen.  Bild: KEYSTONE

WTF! Amtsschimmel verhindert YB-Meisterumzug am Pfingstsonntag



Wann steigt in Bern die grosse Meisterparty? Nach dem ersten Titel seit 32 Jahren beschäftigt diese Frage die ganze Bundesstadt. 

Wegen des vollen Terminkalenders bis Saisonende gibt es nicht mehr viele Optionen. So wollten die YB-Verantwortlichen am Pfingstsonntag, 20. Mai, einen grossen Umzug vom Bundesplatz bis zum Stade de Suisse durchführen. Im YB-Tempel sollte dann die grosse Sause steigen. 

Doch nun macht der Amtsschimmel den Gelb-Schwarzen einen Strich durch die Rechnung, wie der Bund berichtet. Laut dem kantonalen Feiertagsgesetz sind am Pfingstsonntag Anlässe verboten, «welche die Ruhe erheblich beeinträchtigen». Dazu gehören alle grossen nicht-religiösen Veranstaltungen. 

So feiert YB den ersten Meistertitel seit 32 Jahren

«Eine Ausnahmebewilligung ist nicht möglich», sagt der Berner Polizeidirektor Hansjürg Käser. Eine Meisterfeier an Pfingstmontag sei hingegen kein Problem. 

Aber: Damit verkürzt sich die Erholungszeit für die YB-Spieler auf den Cupfinal, welcher am 27. Mai ebenfalls im Stade de Suisse stattfindet. Ebenso können die gelb-schwarzen Anhänger ihren Meisterkater nicht noch einen Tag auskurieren. 

Die YB-Fans sind sauer. «YB ist mehr als eine Religion, Juristen, bitte übernehmen!», schreibt ein User im YB-Forum. 

(amü)

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    Alle Leser-Kommentare
  • wasdroht 02.05.2018 17:58
    Highlight Highlight Im Kanton Bern ist Religion u.Staat nicht getrennt.Jedes Jahr fliessen 70 Mio. der Kirche zu.Ohne freiwillige Kirchensteuer.Jeder Steuerzahler bezahlt ob Budist,Hindu,Moslem o.nicht Gläubig.
  • Nelson Muntz 02.05.2018 08:47
    Highlight Highlight äääh, wieso ist der Cupfinal nicht am Pfingstmontag??? War früher, in den guten alten Zeiten, jeweils Pflichtprogramm am Nachmittag.
  • exeswiss 02.05.2018 03:44
    Highlight Highlight "Aber: Damit verkürzt sich die Erholungszeit für die YB-Spieler auf den Cupfinal, welcher am 27. Mai ebenfalls im Stade de Suisse stattfindet"

    spielen die spieler ein benefiz spiel an der meisterfeier oder was?! o_O

    das isch iz ächt hans was heiri...
  • derfuchs 01.05.2018 22:14
    Highlight Highlight Fussballgötter zählen nicht um eine Religion zu haben? #erichhänzi #marcowölfli
  • Hartmann Stahlberg 01.05.2018 19:01
    Highlight Highlight Gibt’s halt eine „YB Meisterfeier Kungebung“! Ohne Bewilligung, so wie man es sich in Bern gewöhnt ist. Da wird man bei Gelegenheit eingekesselt, eingesammelt und zur Ausnüchterung in die Zelle abtransportiert. Die Ultra-Rowdys wird’s umso mehr freuen!

    Alles bestens!
  • Anjah99 01.05.2018 15:56
    Highlight Highlight Fände es toll wenn der Umzug doch am 20 Mai stattfindet. Wäre ein tolles Geburtstagsgeschenk
  • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 01.05.2018 13:54
    Highlight Highlight Also DAS hätte es in Basel nicht gegeben :)

    Da kein Auge zuzudrücken wäre in Basel für jeden Politiker oder Beamten schlicht politischer Selbstmord gewesen (hängt natürlich auch mit der Grösse der Kantone zusammen).
    • Tenno 01.05.2018 15:16
      Highlight Highlight Bern muss als Bundesstadt mit gutem Beispiel vorangehen.
      Die können sich Augen zudrücken schlicht nicht erlauben.
    • Ich hol jetzt das Schwein 01.05.2018 20:09
      Highlight Highlight Könnte vielleicht auch daran liegen, dass es in Basel keinen solchen Schwachsinnsartikel im Gesetz gibt (ich weiss es nicht!)? Lasst einfach die Religion aus dem Recht raus!
  • Sir Konterbier 01.05.2018 13:49
    Highlight Highlight Gratuliere Herr Käser, falls da draussen noch irgendein Fussballfan war, mit dem Sie es noch nicht verscherzt hatten, wird sie nun auch der nicht mehr mögen👍
    • Alnothur 01.05.2018 13:58
      Highlight Highlight Ich glaube, auf das "mögen" solcher Trottel, die ihn dafür verantwortlich machen, kann der gut verzichten.
    • Sir Konterbier 01.05.2018 14:29
      Highlight Highlight Ich geb dir Recht dass das im Prinzip nicht seine Schuld ist. Trotzdem sieht man immer einen nicht besonders empathischen Käser wenns schlechte Neuigkeiten für Fussballfans gibt.
  • desmond_der_mondbaer 01.05.2018 13:49
    Highlight Highlight YB kann man wenigstens beweisen, nicht wie dieser ganze Religionskram. In diesem Sinn wäre ja YB und der Meistertitel mehr Religion als alles andere zusammen.. Oder nicht?
  • chr1zz 01.05.2018 13:35
    Highlight Highlight Nach so vielen Jahren könnte man das schon als Religiöser Feiertag durchgehen lassen ;-)
  • Rajasu 01.05.2018 13:33
    Highlight Highlight Wieso heisst es eigentlich Feiertag, wenn man gar nicht feiern darf?
  • Töfflifahrer 01.05.2018 12:44
    Highlight Highlight Ich dachte YB sei eine Religion? 🤔
  • Burkis 01.05.2018 12:09
    Highlight Highlight HH - Fussballgott einladen und die Sache läuft...
    Benutzer Bild
    • Harri Hirsch 01.05.2018 17:06
      Highlight Highlight YB kennt nur einen Fussballgott:

      Erich Hänzi - Fussballgott!! 😁
  • fczzsc 01.05.2018 11:52
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Einfach Fussballverband anfragen. Die werden sicher entgegenkommend den Cupfinal um einen Tag verschieben.
  • DonDude 01.05.2018 11:38
    Highlight Highlight Für manche steht der dämliche Fussballsport mit seinen Diven wohl über dem Gesetz.
    • Phipsli 01.05.2018 12:50
      Highlight Highlight Yep.
    • Quaxi 01.05.2018 21:32
      Highlight Highlight Mimimi
  • bibaboo 01.05.2018 11:23
    Highlight Highlight Ein demokratisch leitimiertes Recht durchzusetzen nennt sich nicht Amtsschimmel sondern Rechtsstaat.
    #Blickniveau
    • Barracuda 01.05.2018 13:11
      Highlight Highlight Meine Worte! Das ist billigstes Boulevard-Niveau, watson! Da steht im Titel etwas vom bösen "Amtsschimmel" und dann wird die Aussage noch mit einem "WTF" unterstrichen. Liest man den Text, dann versteht man die künstliche Empörung nicht, da alles nachvollziehbar erklärt wird. Einen Skandal kann ich da beim besten Willen nicht erkennen. Eigentlich wird nur ersichtlich, dass die Gleichbehandlung vor dem Gesetz und der Rechtsstaat noch funktioniert. Also wo genau ist das Problem? YB wird schon noch zur verdienten Meistersause kommen, da habe ich keine Bedenken.
    • andihel 01.05.2018 13:54
      Highlight Highlight genau! danke! *daumenhoch*
    • Randy Orton 01.05.2018 18:12
      Highlight Highlight Wer sich von euch Dreien informiert hätte, wüsste, dass eine Gesetzesrevision im Gange ist. Käser hätte mit Goodwill eine Lösung finden können - will er aber nicht. Es war auch Käser, der den Cupfinal nicht mehr in Bern wollte.
  • Speedy.61 01.05.2018 11:15
    Highlight Highlight Nun, ob man nun religiös ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Bei allem Verständnis für YB, Feiertag ist Feiertag, auch wenn für viele YB eine Religon ist :-). Aber nur schon die Begründung, warum die Feier nicht am Pfingstmontag stattfinden soll und kann, finde ich bireweich (Pardon) und mir kommt unweigerlich wieder mal Büne Huber mit seiner Pussy-Sport -Aussage in den Sinn.
  • zsalizäme 01.05.2018 10:56
    Highlight Highlight Irgendwie schon ein wenig amüsant. Da holen sie endlich den langersehnten Titel und dann gibt es Komplikationen im Zusammenhang mit der Meisterfeier. Wieso aber nicht die Feier verschieben und abwarten? Eventuell gewinnt YB den Cup ja auch gleich und dann können sie zwei Titel auf einmal feiern. Und sonst einfach beim SCB nachfragen, die haben ja ein wenig mehr Erfahrung, was das feiern von Titeln anbelangt...
    • peeti 01.05.2018 11:49
      Highlight Highlight Sie wollen eben dreimal feiern. Sieg gegen Luzern, Meisterfeier und dann allenfalls noch den Cupfinal.
      Aber ja, wer vor einem Arbeitstag nicht feiern kann, weil er sich ums verrecken die Birne wegsaufen muss, hat nur wenig Mitleid verdient.
    • Quaxi 01.05.2018 21:35
      Highlight Highlight Sie hatten in Ihrem Leben wohl noch nicht so viel zu feiern....
  • JonSerious 01.05.2018 10:54
    Highlight Highlight Ernsthaft: Ab wann ist etwas eine Religion? Könnte YB sich nicht kurz offiziel als Religion deklarieren?
    Das wäre eine Lösung, eine Protestaktion gegen dieses Gesetz und ein genialer Marketing-Move in einem!
  • Raphael Stauffer 01.05.2018 10:51
    Highlight Highlight YB ist auch eine Religion! Und wenn wir Erich Hänzi an die Feier einladen ist der Fussball Gott höchstpersönlich dabei. Also religiöser geht es kaum. ;-)
  • sEribaZ 01.05.2018 10:46
    Highlight Highlight Wenn ihr juristisch vorgeht, macht das bitte behutsam. Nicht, dass nachher plötzlich die Feiertage gestrichen werden, da die Bedeutung infrage gestellt wurde. Ich mag diese extra Freitage.
    • MarZ 01.05.2018 19:16
      Highlight Highlight Den Pfingstsonntag kann man von mir aus problemlos streichen.
    • sEribaZ 01.05.2018 21:12
      Highlight Highlight Leider gibts den wohl nur im Doppelpack mit dem Pfingstmontag.
  • andrew1 01.05.2018 10:22
    Highlight Highlight Naja es ist ja auch nicht möglich draussen noch mit ton die wm zu schauen nach der pause. Da verwundert einem das nicht. Dafür darf man randalieren und häuser besetzen. Auch den ganzen tag rummgammeln und bier trinken ist kein problem. Das ist ja natürlich schampar leise. Berner regierung in topform
  • El diablo 01.05.2018 10:20
    Highlight Highlight Wie ist das nochmals mit Religion und Staat trennen? Meiner Meinung nach sollte Religion in keinem Gesetz erwähnt werden, oder Sondergenehmigungen haben. Dieser Irrgaube an den allmächtigen Mann mit Bart hat im Gesetzbuch nichts verloren.
    • Gringoooo 01.05.2018 10:24
      Highlight Highlight Eine Missvorstellung - in der Schweiz ist der Staat nicht grossartig getrennt. Er treibt sogar die Kirchensteuer ein. Unvorstellbar in anderen Ländern.
    • Chris van Berg 01.05.2018 10:34
      Highlight Highlight Diablo:
      Ok, dann geh doch am Pfingstmontag zur Arbeit 😂😂😂
    • mrcharliebrown 01.05.2018 11:05
      Highlight Highlight Wer glaubt, irrt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 01.05.2018 10:19
    Highlight Highlight Und wo ist das Problem, die Feier am Pfingstmontag durchzuführen?
    Das sehe ich jetzt wirklich nicht.

    "ein Tag weniger Erholung" finde ich jetzt wirklich kein Grund, sich einfach über die geltenden Regeln hinwegzusetzen. Gerade wenn der Cupfinal erst am Sonntag darauf stattfindet.
  • w'ever 01.05.2018 10:18
    Highlight Highlight warum die meisterfeier noch während der saison zelebrieren?
    möge doch YB nach dem cup und ende saison gleich zwei titel feiern.
    • Burkis 01.05.2018 13:13
      Highlight Highlight Dann müssen die Spieler subito in die Ferien und ihre Insta Profile mit Strandfotos fütter bevor die WM los geht. Ist eigentlich einer von YB bei der WM dabei?
  • Sandro Lightwood 01.05.2018 10:16
    Highlight Highlight Gleichbehandlung ist ein Rechtsgrundsatz.
  • sven 01.05.2018 10:13
    Highlight Highlight Ist doch eine religiöse Veranstaltung! :D
    • Ziblizabli 01.05.2018 10:16
      Highlight Highlight War auch mein erster Gedanke!
    • Asmodeus 01.05.2018 11:26
      Highlight Highlight Fanatiker hätte es genug ;)
    • derfuchs 01.05.2018 22:12
      Highlight Highlight YB isch ned nur en Instiution sondern en Religion, man! 🙏🏻
  • HockeyTime 01.05.2018 10:03
    Highlight Highlight Schön hält man sich einmal in Bern an die Regeln 🖒👏 Natürlich estas hart für YB aber einen Feiertag ist nun mal einen Feiertag.
    • MyErdbeere 01.05.2018 10:53
      Highlight Highlight Eben. Deswegen wäre ich dafür, dass auch YB an diesem Tag feiern dürfte. Sorry, aber dieses Gesetz ist, nun ja, etwas unglücklich...
    • Valon Gut-Behrami 01.05.2018 11:01
      Highlight Highlight Ja, ist so super. Und macht so viel Sinn... Viel Spass beim Feiern. Im Gegensatz zum YB-Titel ist mir Gott noch nicht erschienen.
    • ND_B 01.05.2018 11:04
      Highlight Highlight Aber dann in den katholischen Kantonen nächtelang verkleidet durch die Gegend holeien und das notabene auch unter religiösem Vorwand.

      Ich finde es schade, zeige aber Verständnis für Käser der hier kaum eine andere Wahl hat als die Gesetze zu berücksichtigen.
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