Sport

Das Unspunnen ist viel mehr als bloss ein Schwingfest. Das zeigte sich auch schon 1946. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Das Woodstock der Urchigen

Unspunnen ist viel mehr als ein Schwingfest. Es ist ein Mythos, geschaffen im Jahr 1805 von vier Stadtbernern. Sie haben einen Beitrag zur modernen Schweiz geleistet, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

26.08.17, 15:59 26.08.17, 18:25

Gäbe es Unspunnen nicht, würde das Fest wahrscheinlich heute von der SVP erfunden. Die Verknüpfung mit der SVP mag politisch nicht ganz korrekt und eine saloppe Formulierung sein. Aber sie hilft uns, die Bedeutung des Unspunnen-Spektakels besser zu verstehen. Die Ursprünge dieses Festes sind nämlich nicht sportlicher oder schwingtechnischer, sondern politischer und kultureller Natur.

Die Französische Revolution hat am Ende der 1700er Jahre die bestehende Ordnung in Europa gestürzt und auch die Menschen in der Schweiz tief verunsichert. Mehr noch als die Globalisierung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. In den napoleonischen Kriegen verbluten Tausende von Schweizer Söldnern auf den Schlachtfeldern fern der Heimat.

Die Französische Revolution, hier der Sturm auf die Bastille, stürzte die europäische Ordnung. Bild: Shutterstock

Bern, einer der reichsten und mächtigsten Stadtstaaten Europas, wird 1798 von den Franzosen militärisch in die Knie gezwungen. Als der Staatsschatz auf einem Wagen aus der Stadt hinausgeführt wird, brechen auf der Nydeggbrücke die Achsen. So schwer ist die Last. Der Untergang des grossen, prächtigen und mächtigen alten Bern, die Besetzung einer Stadt, die seit ihrer Gründung (1191) nie erobert worden war, hat eine traumatische Wirkung auf den Zeitgenossen.

Eine revolutionäre Idee

Neue revolutionäre Ideen («Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit») drohen über alle Grenzen hinweg das überlieferte Schweizer Brauchtum zu verdrängen und führen zu heftigen politischen Auseinandersetzungen. Unser Land ächzt unter französischer Fremdherrschaft, und es steht nicht gut um die innerschweizerischen Verhältnisse. Wohin die Reise für die Schweiz gehen wird, ob sie überhaupt ihre Unabhängigkeit und kulturelle Identität wahren kann, ist keineswegs klar. Tief sind die Gräben zwischen Stadt und Land, zwischen jenen, die bewahren und jenen, die alles umstürzen möchten. Auch und gerade im Kanton Bern.

Das erste Unspunnenfest 1805, kolorierte Umrissradierung von Franz Niklaus König. bild: kleinmeister.ch

Weitsichtige Männer aus der Stadt Bern «erfinden» in dieser aufgewühlten Zeit im Jahre 1805 Unspunnen: Der weit herum respektierte Offizier und Schultheiss Niklaus Friedrich von Mülinen (1760–1833), der Regierungsbeamte (Oberamtmann) Friedrich Ludwig Thormann (1762-1839), der Kunstmäzen Franz Sigmund Wagner (1759-1835) und der geschäftstüchtige, zeitweise im Schloss Interlaken wohnende Maler Franz Niklaus König (1765-1832).

Endlich Gelegenheit für echte Festfreude

Nach Jahren des Diktates und der Demütigung durch die Franzosen soll dem Schweizer Volk endlich wieder einmal Gelegenheit zu echter Festfreude geboten werden, sollen schweizerische Kampfspiele und Lieder das Selbstvertrauen und das Nationalbewusstsein stärken und unsere alte Hirtenkultur vor Vergessen und Untergang bewahren. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Brauchtum der Hirten, der Menschen in den Alpen, nicht schriftlich festgehalten und nur mündlich von Generation zu Generation weitergegeben worden.

Die Favoriten beim Unspunnen-Schwinget

Die Aufklärung in den 1700er Jahren hat bereits das Interesse an der Natur, den Alpen und an der Kultur der vermeintlich freien Hirten bei Wissenschaftlern, Dichtern und Denkern geweckt. Unter anderem auch beim berühmten Genfer Philosophen Jean-Jacques Rousseau («der edle Wilde») und dem Berner Universalgelehrten Albrecht von Haller.

«Erweckungserlebnis» für Jeremias Gotthelf.

Und in Murten lebt bereits ein Knabe, der diese Kultur zu Weltliteratur verarbeiten wird: Jeremias Gotthelf. Was zu Beginn der 1800er Jahre noch fehlt, ist ein «Erweckungserlebnis», das diese Strömungen bündelt, das Nationalbewusstsein, die Idee eines Vaterlandes stärkt, Stadt und Land zusammenführt und Brücken zwischen den verfeindeten politischen Lagern schlägt. Die Unspunnen-Idee kommt zum richtigen Zeitpunkt.

Der Dichterfürst Jeremias Gotthelf himself.

Die vier «Unspunnen-Erfinder» ahnen kaum, dass ihr Folklore-Festival mit dem so urtümlich klingenden Namen einer verlassenen Burgruine bei Interlaken auch 200 Jahre später im 21. Jahrhundert die Massen faszinieren wird. Das erste, zweitägige Unspunnen-Fest von 1805 wird für das helvetische Brauchtum sozusagen das, was die drei Tage von Woodstock 1969 für die Hippies sein werden: Mythos und Erweckungserlebnis.

Selbst der «Einbruch der Türken» bewahrheitete sich nicht

Es wird, wie ein Zeitgenosse berichtet, ein voller Erfolg: «In der besten, schönsten Ordnung, im lieblichsten Frieden und Ruhe ging dies Fest vor sich und machte alle die bösen Prophezeyungen ängstlicher oder hämischer Menschen zu Schanden, die Mord, Tod und allerley Uebels – sammt Krieg und Pestilenz, wo nicht gar den Einbruch der Türken voraussahen; wovon freylich kein Wort wahr wurde.»

Unspunnen-Sieger

1805 Stähli Hans, Brienz
1808 Brog Peter, Oerhasle
*1895 Niklaus Alfred, Köniz, Michel Hans, Brienz und Haueter Fritz, Erlenbach
1905 Stucki Hans, Konolfingen und Schnyder Albert, Trub
1946 Fink Arnold, Büetigen und Abplanalp Ernst, Innertkirchen
*1949 Kopp Hans, Niederönz
1955 Münger Hans, Biel und Gasser Hansueli Ersigen
*1962 Schild Kurt, Biel
1968 Gasser Peter, Ersigen und Hunsperger Rudolf, Habstetten
*1976 Schläfli Ernest, Posieux
1981 Betschart Leo, Sins
*1987 Gasser Niklaus, Belp
1993 Sutter Thomas, Appenzell
*1999 Abderhalden Jörg, Nesslau
+2006 Grab Martin, Rothenthurm
2011 Bösch Daniel, Sirnach

*kleines Unspunnenfest (nur Schwingen) + wegen Unwetters von 2005 auf 2006 verschoben

Mit Unspunnen wird die alte Hirtenkultur in die neue Zeit hinübergerettet und zu einem Teil unserer Identifikation. Zahlreiche Publikationen verbreiten begeistert die beim Unspunnen-Fest wiederbelebten Schweizer Volksbräuche in Wort und Bild in ganz Europa. Die Bedeutung von Unspunnen für das Heimatgefühl der Schweizer und die Anerkennung der schweizerischen Eigenart und Kultur in ganz Europa kann im Rückblick gar nicht hoch genug bewertet werden.

Schon in den 1800er Jahren perfekt für den Tourismus

Die Berner Patrizier mit dem sozialen Status der Adligen hatten ihre Standesgenossen aus dem Ausland eingeladen. Sie erschienen in grosser Zahl. Zeitgenössische Quellen sprechen von bis zu 600 Gästen. Prinzen königlichen Geblüts aus ganz Europa, aber auch die Granden aus Literatur und Kunst. Sie alle verbreiten die Kunde über dieses wunderbare Fest in ganz Europa.

So gelingt es auch, die einsetzenden Ströme des Fremdenverkehrs in unsere Berge, ins Berner Oberland umzuleiten. Unspunnen bewirkt in der Welt der 1800er Jahre mehr als heute alle Anstrengungen der Kurdirektoren.

Es geht nicht um Sport beim Unspunnen

Es geht also bei Unspunnen um Politik und Kultur. Nicht um Sport. Das Schwingen spielt bei den ersten Unspunnen-Festen noch keine zentrale Rolle. Der Sieger bekommt ein Schaf. Es sind vielmehr «alpenländische Spiele». Neben Schwingern wetteifern auch Steinstösser, Schützen, Alphornbläser und Jodler um Naturalpreise.

Tradition ist beim Unspunnen wichtiger als der Sport. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Der Eidgenössische Schwingerverband wird viel später gegründet (1895) und die ganze mediale Wucht entwickelt das Schwingen erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Ja, inzwischen hat das «Eidgenössische Schwingfest» über den Sport hinaus in einem durch die Globalisierung verunsicherten Helvetien eine ähnliche politische und kulturelle Bedeutung bekommen wie «Unspunnen» in den 1800er Jahren.

Die heutige Struktur bekommt der «Mythos Unspunnen» erst in der zweiten Hälfte der 1900er Jahre. Und dabei gilt es zwischen dem grossen und dem kleinen Unspunnen-Fest zu unterscheiden.

Bild: KEYSTONE

Erstmals an zwei Wochenenden

Das grosse, ursprüngliche Alphirtenfest in der Form von 1805 (mit Schwingen, Umzug, Volkstänzen und Festspiel) ist zuletzt 1946, 1955, 1968, 1981, 1993 und 2006 durchgeführt worden und wird nun 2017 zum ersten Mal an zwei Wochenenden zelebriert. Im Unterschied dazu gibt es zusätzlich den Unspunnen-Schwinget, der als auch als «kleines Unspunnenfest» bezeichnet wird und in den Jahren 1949, 1962, 1976, 1987 und 1999 und 2011 durchgeführt worden ist.

Unspunnen ist eigentlich noch besser als Woodstock. Woodstock ist einmalig geblieben. Eine Wiederholung hat es nie mehr gegeben. Unspunnen aber erlebt immer und immer wieder Neuauflagen.

Was man am Unspunnen gar nicht hören will: Anglizismen. 

2m 37s

«Anglizismen nerven mich!»

Video: watson/Sandro Zappella, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Benot 26.08.2017 19:06
    Highlight I
    Mit Verlaub … Dieser Artikel strotzt nur so vor Geschichtsverwirrung:

    “Die Französische Revolution hat die Menschen in der Schweiz tief verunsichert”
    … als ob das Ancien Régime für die Bevölkerung ein Segen gewesen wäre.

    “in napoleonischen Kriegen verbluten Tausende”
    … Das ist Siegersprech. Korrekt ist: “In den Koalitionskriegen gegen das revolutionäre Frankreich ...”. Sechs Mal haben die verbündeten Königreiche eine Koalition gegen Frankreich aufgeboten, solange bis das revolutionäre Frankreich besiegt war. Ja, der Befehlshaber der sich verteidigenden Franzosen hiess Napoleon.
    13 4 Melden
  • Benot 26.08.2017 19:06
    Highlight II
    “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit drohen das Schweizer Brauchtum zu verdrängen”
    … Der Autor meint mit Brauchtum wohl die vormalige Gesellschaftsordnung zweier Menschengattungen, den Patrizieren und den Untertanen.

    “Nach Jahren des Diktates und der Demütigung durch die Franzosen wieder Festfreude und das Nationalbewusstsein stärken”
    … Freude herrschte, als “Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit” wieder abgeschafft war. Die “Nation” gab es genau nicht unter dem Ancien Régime. Nation ist das was die frz. Revolution hervorbrachte, ein Verfassungsstaat freier und gleicher Bürger.
    14 4 Melden
  • Benot 26.08.2017 19:05
    Highlight III
    “Weitsichtige Männer aus der Stadt Bern”
    … Angehörige der Patrizier, der Herrenmenschen. Wovon lebten Schultheiss, Kunstmäzen und Kunstmaler eigentlich? Ihr Geld wuchs wohl kaum im Gärtli hinterm Haus.

    “Was zu Beginn der 1800er Jahre noch fehlt, ist das Nationalbewusstsein, die Idee eines Vaterlandes”
    … Ja, weil es dieses Vaterland schlicht nicht gab. Stattdessen existierte ein Untertanenland.
    14 5 Melden
  • Benot 26.08.2017 19:05
    Highlight IV
    Zu guter Letzt: Die Schweiz ist ein künstliches Staatsgebilde, das mitte des 19. Jhdt. Gebildet wurde. Vater dieser Idee, anstelle wechselnder Gebietsanspruche seitens Habsburg, Frankreich, Savoyen und Bern, war … Napoleon.

    Zur künstlichen Schaffung einer gemeinsamen, vorher inexistenten, Nationalidentität, wurden Mytthen wie das Unspunnenfest, Winkelried oder Schillers Tellgeschichte etc. herbeigezogen.
    13 5 Melden
    • Fulehung1950 26.08.2017 21:42
      Highlight Grundsätzlich hast Du recht, Benot. In den 1. drei Teilen. Aber nicht hier im vierten:

      Das Staatsgebilde, das wir Schweiz nennen, ist zwar, wie Du schreibst- Mitte des 19. Jhdt's entstanden. Die Rolle Napoleons war aber nur eine passive. Die Fürsten am Wiener Kongress wollten zwischen Habsburg, Frankreich und Deutschland einen Puffer, und zwar einen neutralen. Sie stellten den Eidgenossen ein Ultimatum: entweder Ihr rauft Euren Hühnerhaufen zusammen und seid neutral oder wir teilen Euch auf. Habsburg und Preussen trauten den Franzosen eben nicht mehr, nach den Erfahrungen mit dem Korsen.
      10 0 Melden
  • rönsger 26.08.2017 18:41
    Highlight Dass diese Rückholung lange nicht klappte, zeigt sich übrigens daran, dass Unspunnen nur zwei Mal und dann fast hundert Jahre nicht mehr durchgeführt wurde. Und als die "Feier" wieder gestartet wurde, stand sie ganz im Zeichen des in ganz Europa aufkeimenden Nationalismus, der 1945 (vielleicht?) sein Ende fand, aber in vielen Köpfen bis heute bestimmende politische Doktrin geblieben ist. Feiern wir also zünftig, aber immer im Gedenken daran, zu was der Nationalismus ebenfalls geführt hat.
    10 3 Melden
  • rönsger 26.08.2017 18:36
    Highlight Danke Klaus, dass du mit dem Mythos des urchigen Sportfestes aufräumst und stattdessen die Politik als Auslöser für diese Propagandashow nennst. Ich ginge noch weiter: Unspunnen ist ein Paradebeispiel für das seit den Römern praktizierte Brot-und-Spiele-Konzept, mit dem die Unterschicht ruhig und gefügig gemacht werden soll: Mit der Helvetik wurde das Berner Oberland ein eigenständiger Kanton, sehr zum Leidwesen der Berner Patrizier. Unspunnen war deshalb in erster Linie Politstrategie der Berner Herren bzw. die Hoffnung, die BeO-Menschen könnten so wieder "zurück ins Reich" geholt werden.
    9 3 Melden
  • satyros 26.08.2017 17:41
    Highlight Das Geschichtsbild mit den früher freien Eidgenossen unter dem französischen Joch ist etwas veraltet. Für die meisten Bewohner der Eidgenossenschaft waren die Franzosen Befreier aus früheren Untertanenverhältnissen. Gerade der hier zitierte grösste Stadtstaat nördlich der Alpen wurde von einer kleinen Clique Adliger regiert. Die Alte Eidgenossenschaft hat mit der heutigen Schweiz und ihren Werten (z.B. Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit) nichts zu tun.
    17 3 Melden
  • Fulehung1950 26.08.2017 17:18
    Highlight Danke für den Bericht. Eines gefällt mir darin nicht:

    "Zahlreiche Publikationen verbreiten begeistert die beim Unspunnen-Fest wiederbelebten Schweizer Volksbräuche in Wort und Bild in ganz Europa. Die Bedeutung von Unspunnen für das Heimatgefühl der Schweizer (...) kann nicht hoch genug bewertet werden."

    Bleiben wir bei den historischen Fakten: die Schweiz gab es 1805 noch nicht, sie wurde den Eidgenossen erst 1815 von den Wiener-Kongress-Fürsten aufdiktiert. Es war ein reines Berner Fest. Es ging daher auch v.a. um das Berner Heimat- und Zusammengehörigkeitsgefühl. Der Rest war uns egal..
    33 12 Melden
    • Mia_san_mia 26.08.2017 20:49
      Highlight Uns? Warst Du dabei? 😄
      3 4 Melden
    • Fulehung1950 26.08.2017 21:33
      Highlight Uns - Bernern! Nicht "uns Schweizern"!
      12 0 Melden
  • Grave 26.08.2017 16:43
    Highlight Quasi die schweizer version der schottischen highlandgames 😂
    36 4 Melden
  • Tikkanen 26.08.2017 16:32
    Highlight ...merci für den interessanten Beitrag👍🏻Morgen gibts ab 0600 Uhr trotzdem Schwinger Zmorge mit Kafi Lutz statt LSD, Meitschibei statt Joints, Schnupf statt Koks und Edelweisshemd statt Hippie-Lumpen🤗Also deutlich Urchiger als Woodstock😂😎🍻Hopp BKSV🐻
    38 18 Melden
    • LarsBoom 26.08.2017 17:15
      Highlight Mhhhh meitschibei 🤤🤤
      21 3 Melden
  • silverstar 26.08.2017 16:12
    Highlight Man inspiriert sich eben untereinander..
    37 8 Melden
    • Sandro Zappella 26.08.2017 16:58
      Highlight «Was macht den Unspunnen, den Journalisten­legende Klaus Zaugg einmal trefflich als «Woodstock der Urchigen» tituliert hat, so ­einzigartig?», schreibt die Weltwoche. Klaus hat einfach seine passende Bezeichnung wiedermal vorgeholt ;)
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